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Quelle:Dd/Lögters et al 1999

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Christian Lögters, Elisabeth Mayers-Beecks, Hermann Oppenberg
Titel    Umsiedlungen im Blickwinkel der Deutschen Braunkohlenindustrie
Zeitschrift    Braunkohle, Surface Mining
Ort    Clausthal-Zellerfeld
Verlag    Trans-Tech-Publ.
Datum    Mai/Juni 1999
Jahrgang    51
Nummer    3
Seiten    351-357
Anmerkung    Die Publikation ist nur kurze Zeit vor der Abgabe der Dissertation erschienen, allerdings existierte eine Vorversion wohl schon deutlich vorher. In der Quelle selbst steht vermerkt: "Überarbeitetes Manuskript eines Vortrages auf der Fachtagung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung am 18./19.09.1998 in Bautzen."
ISSN    1431-2719

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Dd/Fragment 034 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:07:41 Kybot
Dd, Fragment, Gesichtet, Lögters et al 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1-26
Quelle: Lögters et al 1999
Seite(n): 353, Zeilen: 1.Spalte 21-27.32-67 - 2.Spalte 1-14
Es gilt also, bei jeder Umsiedlung die Strukturen des sich wandelnden Beziehungsgeflechts innerhalb eines Ortes zu erkennen und so zu unterstützen, daß Wandel weiter möglich ist, die Grundstruktur jedoch nicht zerstört wird.

Auf das Ziel der gemeinsamen Umsiedlung müssen auch die Angebote ausgerichtet sein. Sie richten sich nicht nur an die Dorfgemeinschaft als Ganzes, sondern vielfach an einzelne, die Gemeinschaft tragende Gruppen und zu einem deutlichen Teil auch an den einzelnen Umsiedler, der hier sowohl als Mitglied dieser Gemeinschaft, wie auch in seinen ureigensten persönlichen Belangen betroffen ist. So stellen die verschiedenen Angebote zum Erhalt der Dorfgemeinschaft ebenso ein Geflecht dar, wie die Beziehungen zwischen den betroffenen Bürgern.

Räumliche Grundlage für den Erhalt der Dorfgemeinschaft ist die Entwicklung eines Ersatzstandortes. Um sicherzustellen, daß die schwierige Phase des Vorlaufs einer Umsiedlung die Dorfgemeinschaft nicht bereits schwächt, werden geeignete Maßnahmen zum Erhalt der Gemeinschaft und des Ortsbildes erforderlich. Mit der Umsiedlungsvorbereitung verbundene Aufgaben der betroffenen Gemeinden, wie etwa die Standortfindung im Rahmen der Gemeindeentwicklung, müssen unterstützt werden. Diese Angebote richten sich an die Dorfgemeinschaft als Gesamtheit.

An den einzelnen Umsiedler gerichtet sind die Angebote zur Sicherung seiner Vermögenssubstanz. Damit werden die materiellen Voraussetzungen zur Errichtung eines Neubaues am neuen Ort und somit zur Teilnahme an der gemeinsamen Umsiedlung geschaffen. Auch in diesem Zusammenhang ist eine "angemessene" Kommunikation, insbesondere eine frühzeitige Information, von großer Bedeutung, denn erfahrungsgemäß besteht die Bereitschaft zur Gestaltung gemeinschaftlicher Belange am ehesten dann, wenn grundsätzliche Sicherheit für die eigenen Belange gegeben ist. Damit sind die wesentlichen Angebote umrissen, die unabhängig vom jeweiligen Beziehungsgeflecht und seinen Veränderungen sozusagen Grundlagenangebote darstellen.

Es gilt also bei jeder Umsiedlung, die Strukturen des sich wandelnden Beziehungsgeflechtes innerhalb eines Ortes zu erkennen und so zu unterstützen, daß Wandel weiter möglich ist, die Grundstruktur jedoch nicht zerstört wird (Abb. 2). [...]

An diesem Ziel müssen sich auch die Angebote im Rahmen der gemeinsamen Umsiedlung orientieren. Sie richten sich nur teilweise an die Dorfgemeinschaft als Ganzes, sondern vielfach an einzelne, die Gemeinschaft tragende Gruppen bzw. Vereine und zu einem deutlichen Teil auch an den einzelnen Umsiedler, der hier sowohl als Mitglied dieser Gemeinschaft wie auch in seinen ureigensten persönlichen Belangen betroffen ist. So stellen die verschiedenen Angebote zum Erhalt der Dorfgemeinschaft ebenso ein Geflecht dar wie die Beziehungen zwischen den betroffenen Bürgern [EN 4].

Räumliche Grundlage für den Erhalt der Dorfgemeinschaft ist die Entwicklung eines Ersatzstandortes. Um sicherzustellen, daß die schwierige Phase des Vorlaufs einer Umsiedlung die Dorfgemeinschaft nicht bereits schwächt, werden geeignete Maßnahmen zum Erhalt der Gemeinschaft und des Ortsbildes erforderlich. Mit der Umsiedlungsvorbereitung verbundene Aufgaben der betroffenen Gemeinden, wie etwa die Standortfindung im Rahmen der Gemeindeentwicklung, müssen unterstützt werden. Diese Angebote richten sich an die Dorfgemeinschaft als Gesamtheit.

An den einzelnen Umsiedler gerichtet sind die Angebote zur Sicherung seiner Vermögenssubstanz. Damit werden die materiellen Voraussetzungen zur Errichtung eines Neubaues am neuen Ort und somit zur Teilnahme an der gemeinsa-

[2. Spalte] men Umsiedlung geschaffen. Auch in diesem Zusammenhang ist eine angemessene Kommunikation, insbesondere eine frühzeitige Information, von großer Bedeutung, denn erfahrungsgemäß besteht die Bereitschaft zur Gestaltung gemeinschaftlicher Belange am ehesten dann, wenn grundsätzliche Sicherheit für die eigenen Belange gegeben ist. Damit sind die wesentlichen Angebote umrissen, die unabhängig vom jeweiligen Beziehungsgeflecht und seinen Veränderungen als Grundlagenangebote zu betrachten sind.

[EN 4: Lögters, C. und Kittlaus, J.: Umsiedlungen im rheinischen Braunkohlenrevier - Probleme und ihre Lösungen; BRAUNKOHLE - Tagebautechnik Vol. 47 (1995) Nr. 12, S. 12-17.]

Anmerkungen

Eine ganze Seite der Dissertation wird von Dd ohne Kennzeichnung (und nur mit minimalen Abänderungen) aus dem Manuskript eines Tagungsvortrags anderer Autoren übernommen. Wieder wird der in der ursprünglichen Quelle gegebene Hinweis auf Horno herausgeschnitten. (Der Artikel Lögters et. al. (1999) beruht gemäß der Quelle auf einem überarbeiteten Manuskript eines Vortrages auf der Fachtagung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung am 18./19.09.1998 in Bautzen, lag also im wesentlichen inhaltlich bereits vor der Abgabe der Dissertation von Dd vor. )

Sichter
Hindemith

[2.] Dd/Fragment 035 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-12 20:58:20 Sotho Tal Ker
Dd, Fragment, Gesichtet, Lögters et al 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 1-13
Quelle: Lögters et al 1999
Seite(n): 353, Zeilen: 2. Spalte 15-46 - 3. Spalte 1-2
Anders ist dies bei der Berücksichtigung ortsspezifischer Gruppeninteressen, wie die der Nachbarschaften oder der Vereine und Kirchen. Hier müssen bei jeder Umsiedlung eigene Wege gesucht werden. Die Gruppen und die häufig aus diesen Reihen stammenden örtlichen Vertrauensleute prägen in unterschiedlichster Weise das Gemeinschaftsleben eines Ortes und sind gerade im ländlichen Raum die wesentlichen Träger der Gemeinschaft. Um so empfindlicher sind sie von Veränderungen betroffen, wie etwa dem vorzeitigen Fortzug von Mitgliedern und dem Rückgang von Gemeinschaftsaktivitäten durch die intensive Befassung der Mitglieder mit ihrer eigenen Umsiedlung. Auch Stimmungsschwankungen als Folge der intensiven Beschäftigung mit der Umsiedlung machen sich in diesen Gruppen mitunter bemerkbar. Als wesentliche Herausforderung für den Bergbaubetreiber stellt sich hier die Aufgabe, trotz zeitweiliger Probleme die Fortführung der Aktivitäten zu ermöglichen und bei der Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen - etwa auch der Zusammenlegung von Vereinen - auf Wunsch zu beraten. Wesentlich ist, daß sehr frühzeitig durch gemeinsames [Planen und Handeln - zum Beispiel im Arbeitskreis zum Erhalt der Dorfgemeinschaft und des Ortsbildes - ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wird.] Anders ist dies bei der Berücksichtigung ortsspezifischer Gruppeninteressen, wie die der Nachbarschaften oder der Vereine und Kirchen - oder, wie in Horno, die der Volksgruppe der Sorben. Hier müssen bei jeder Umsiedlung eigene Wege gesucht werden. Die Gruppen und die häufig aus diesen Reihen stammenden örtlichen Vertrauensleute prägen in unterschiedlichster Weise das Gemeinschaftsleben eines Ortes und sind gerade im ländlichen Raum die wesentlichen Träger der Gemeinschaft. Umso empfindlicher sind sie von Veränderungen betroffen, wie etwa dem vorzeitigen Fortzug von Mitgliedern und dem Rückgang von Gemeinschaftsaktivitäten durch die intensive Befassung der Mitglieder mit ihrer eigenen Umsiedlung. Auch Stimmungsschwankungen als Folge der intensiven Beschäftigung mit der Umsiedlung machen sich in diesen Gruppen mitunter bemerkbar. Als wesentliche Herausforderung für die Verantwortlichen stellt sich hier die Aufgabe, die Fortführung der Aktivitäten zu ermöglichen und bei der Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen - etwa auch der Zusammenlegung von Vereinen - auf Wunsch zu beraten. Wesentlich ist, daß sehr frühzeitig durch gemeinsames Planen und Handeln - zum Beispiel im Arbeitskreis zum Erhalt der Dorfgemeinschaft und des Ortsbildes - ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wird.
Anmerkungen

Das Original bleibt fast unverändert – einzig der Hinweis auf den konkreten Ort Horno wurde herausgeschnitten. Ein Quellenverweis fehlt. Der Artikel Lögters et al. (1999) beruht gemäß der Quelle auf einem überarbeiteten Manuskript eines Vortrages auf der Fachtagung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung am 18./19.09.1998 in Bautzen, lag also im wesentlichen inhaltlich bereits vor der Abgabe der Dissertation Dähnerts vor.

Sichter
Hindemith

[3.] Dd/Fragment 036 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:07:45 Kybot
Dd, Fragment, Gesichtet, Lögters et al 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 1-4
Quelle: Lögters et al 1999
Seite(n): 353, Zeilen: 2. Spalte 43-46 - 3. Spalte 1-7
[Wesentlich ist, daß sehr frühzeitig durch gemeinsames] Planen und Handeln – zum Beispiel im Arbeitskreis zum Erhalt der Dorfgemeinschaft und des Ortsbildes – ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wird. Auf dieser Grundlage gilt es, gemeinsam das rechte Maß an aktiver sachlicher wie materieller Unterstützung durch den Bergbaubetreiber einerseits und den Erhalt der Selbständigkeit andererseits zu finden. Wesentlich ist, daß sehr frühzeitig durch gemeinsames Planen und Handeln – zum Beispiel im Arbeitskreis zum Erhalt der Dorfgemeinschaft und des Ortsbildes – ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wird. Auf dieser Grundlage gilt es, gemeinsam das rechte Maß an Unterstützung durch den Bergbautreibenden einerseits und den Erhalt der Selbständigkeit andererseits zu finden.
Anmerkungen

Setzt die Übernahme der vorangegangenen Seite nahtlos fort. Kein Quellenverweis. Der Artikel Lögters et al. (1999) beruht gemäß der Quelle auf einem überarbeiteten Manuskript eines Vortrages auf der Fachtagung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung am 18./19.09.1998 in Bautzen, lag also im wesentlichen inhaltlich bereits vor der Abgabe der Dissertation Dähnerts vor.

Sichter
Hindemith

[4.] Dd/Fragment 036 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:07:47 Kybot
Dd, Fragment, Gesichtet, Lögters et al 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 8-12
Quelle: Lögters et al 1999
Seite(n): 353, Zeilen: 3.Spalte 11-25
Am Ende dieser Bemühungen steht erfahrungsgemäß eine veränderte, jedoch - auch wenn dies widersprüchlich klingt, durch die Herausforderungen der Umsiedlung mit ihren aktiven Entscheidungen - erstarkte Dorfgemeinschaft. Beispiele hierfür lassen sich im Rheinland und seit der politischen Wende in der Lausitz an vielen Stellen finden und auch zahlenmäßig belegen. Am Ende dieser Bemühungen steht erfahrungsgemäß eine veränderte, jedoch - auch wenn dies widersprüchlich klingt, durch die Herausforderungen der Umsiedlung mit ihren aktiven Entscheidungen - erstarkte Dorfgemeinschaft. Beispiele hierfür lassen sich im Rheinland wegen der dortigen jahrzehntelangen Umsiedlungstradition an vielen Stellen finden und auch zahlenmäßig belegen [EN 4]. Auch in den anderen Revieren, wie etwa in Kausche, haben sich ähnliche Tendenzen nach Abschluß der Umsiedlung schon gezeigt oder zeichnen sich, wie in Großgrimma, auch dort ab.

[EN 4: Lögters, C. und Kittlaus, J.: Umsiedlungen im rheinischen Braunkohlenrevier - Probleme und ihre Lösungen; BRAUNKOHLE - Tagebautechnik Vol. 47 (1995) Nr. 12, S. 12-17.]

Anmerkungen

Ohne jede Kennzeichnung. Einzig am Ende ändert Dd den ursprünglichen Text wesentlich ab. Dass sich die Beispiele auch in der Lausitz "zahlenmäßig belegen" lassen, bleibt so reine Behauptung. Zum Vergleich ist daher hier auch der Abschluss dieser Passage im Original wiedergegeben. Der Artikel Lögters et. al. (1999) beruht gemäß der Quelle auf einem überarbeiteten Manuskript eines Vortrages auf der Fachtagung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung am 18./19.09.1998 in Bautzen, lag also im wesentlichen inhaltlich bereits vor der Abgabe der Dissertation von Dd vor.

Sichter
Hindemith

[5.] Dd/Fragment 056 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-27 20:14:51 Fret
Dd, Fragment, Gesichtet, Lögters et al 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 15-17
Quelle: Lögters et al 1999
Seite(n): 352, Zeilen: 2.Spalte 25-30
Voraussetzung für ihr Gelingen ist, daß der Bergbaubetreiber eine an den Bedürfnissen der Umsiedler orientierte Kommunikation entwickelt, die nur dann erfolgreich ist, wenn sie [...] [ausgestaltet wird.] Wesentliche Voraussetzung für das Gelingen einer Umsiedlung ist eine an den Bedürfnissen der Umsiedler orientierte Kommunikation zwischen allen Beteiligten (Umsiedler, Bergbauunternehmen, Kommune, Landesbehörden).
Anmerkungen

Der zweite Satz der Einleitung des Abschnitts 4.3 von Dd ist einer Fremdquelle entlehnt, ohne dass dies dem Leser mitgeteilt wird. So gerät der Text zum Patchwork. Der Artikel Lögters et. al. (1999) beruht gemäß der Quelle auf einem überarbeiteten Manuskript eines Vortrages auf der Fachtagung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung am 18./19.09.1998 in Bautzen, lag also im wesentlichen inhaltlich bereits vor der Abgabe der Dissertation von Dd vor.

Sichter
Hindemith

[6.] Dd/Fragment 069 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-12 20:35:48 Sotho Tal Ker
Dd, Fragment, Gesichtet, Lögters et al 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 12-28
Quelle: Lögters et al 1999
Seite(n): 354-355, Zeilen: S.354, 3.Spalte 45ff - S.355, 1.Spalte 1-21
Im Hinblick auf größere Zufriedenheit und noch bessere städtebauliche Ergebnisse muß grundlegende Mitwirkung angestrebt werden. Dies kann erreicht werden, wenn die Bürger bereits vor Beginn der Planungen die Gelegenheit haben, ihre Wünsche zum künftigen Umfeld, zum Siedlungstyp, zum Haustyp und zum Ortsbild nach entsprechender Schulung zu erkennen und zu äußern. Der nächste Schritt ist die gemeinsame Erarbeitung erster und dann auch der Folgeentwürfe, um eine nachhaltige Identifikation möglichst vieler Bürger zu erreichen. Inhaltlich gilt es, bei der Umsiedlungsplanung einen Weg zwischen der möglichst uneingeschränkten Realisierung individueller Bauvorstellungen auf der einen und dem Wunsch nach einem harmonischen, unverwechselbaren Ortsbild auf der anderen Seite zu finden. Hierin liegt für die engagierten Bürger eine große Herausforderung an ihre Einsatzbereitschaft und auch an die Sozialkompetenz, denn nur die überzeugende Weitergabe der in den Arbeitsgremien gefundenen Einigungen führt zu breiter Übereinstimmung im Ort.

Eine umfassende Bürgerbeteiligung setzt allerdings voraus, daß die Bürger rechtzeitig über den Rahmen, innerhalb dessen eine Mitwirkung möglich ist, informiert werden. Diesen Rahmen bilden neben landesplanerischen und verfahrensrechtlichen Vorgaben auch sonstige gemeindliche Entwicklungsziele sowie definierte Qualitätsstandards und Kostenziele. Eine Bürgermitwirkung in Unkenntnis dieser Bedingungen führt zu der Erwartung einer völligen [Entscheidungsfreiheit und in Folge zu Enttäuschung und Resignation.]

Heute streben wir im Hinblick auf größere Zufriedenheit und noch bessere städtebauliche Ergebnisse eine grundlegende Mitwirkung an (Abb. 4). Dies kann erreicht werden, wenn die Bürger bereits vor Beginn der Planungen die Gelegenheit haben, ihre Wünsche zum künftigen Umfeld, zum Siedlungstyp, zum Haustyp und zum Ortsbild nach entsprechender Schulung zu erkennen und zu äußern. Der nächste Schritt ist die gemeinsame Erarbeitung des ersten und dann auch der Folgeentwürfe, um eine Identifikation möglichst vieler Bürger mit den Planungsergebnissen zu erreichen.

Inhaltlich gilt es, bei der Umsiedlungsplanung einen Weg zwischen der möglichst uneingeschränkten Realisierung individueller Bauvorstellungen auf der einen und dem Wunsch nach einem harmonischen, unverwechselbaren Ortsbild auf der anderen Seite zu finden. Sicher liegt hierin

[Seite 355]

für die engagierten Bürger eine große Herausforderung an ihre Einsatzbereitschaft und auch an die Sozialkompetenz, denn nur die überzeugende Weitergabe der in den Arbeitsgremien gefundenen Einigungen führt zu breiter Übereinstimmung im Ort.

Die umfassende Bürgerbeteiligung setzt allerdings voraus, daß die Bürger rechtzeitig über den Rahmen, innerhalb dessen eine Mitwirkung möglich ist, informiert werden. Diesen Rahmen bilden neben landesplanerischen und verfahrensrechtlichen Vorgaben auch sonstige gemeindliche Entwicklungsziele sowie definierte Qualitätsstandards und Kostenziele. Eine Bürgermitwirkung in Unkenntnis dieser Bedingungen führt zu der Erwartung einer völligen Entscheidungsfreiheit und in Folge zu Enttäuschung und Resignation.

Anmerkungen

Eine umfassende Übernahme von Text ohne Kennzeichnung und ohne wesentliche Änderungen (z.B. wird aus "Identifikation" eine "nachhaltige Identifikation"). Der Artikel Lögters et. al. (1999) beruht gemäß der Quelle auf einem überarbeiteten Manuskript eines Vortrages auf der Fachtagung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung am 18./19.09.1998 in Bautzen, lag also im wesentlichen inhaltlich bereits vor der Abgabe der Dissertation von Dd vor.

Sichter
Hindemith

[7.] Dd/Fragment 070 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-19 11:16:53 Hindemith
Dd, Fragment, Gesichtet, Lögters et al 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 70, Zeilen: 1-7
Quelle: Lögters et al 1999
Seite(n): 355, Zeilen: 1.Spalte 17-27, 36-39
[Eine Bürgermitwirkung in Unkenntnis dieser Bedingungen führt zu der Erwartung einer völligen] Entscheidungsfreiheit und in Folge zu Enttäuschung und Resignation. Das Gegenteil der angestrebten Zufriedenheit mit dem Planungsprozeß und den Ergebnissen ist die Folge. Die frühzeitige, möglichst konfliktbewältigende Definition und die angemessene Vermittlung des Beteiligungsrahmens sind also wesentliche Aufgaben für die Verantwortlichen des Bergbaubetreibers und der Landesregierung, die besonders hohe Anforderungen stellen. Die Unterstützung der Bürger bei der Arbeit und die Suche nach dem jeweils richtigen Vorgehen ist somit als Daueraufgabe zu sehen. Eine Bürgermitwirkung in Unkenntnis dieser Bedingungen führt zu der Erwartung einer völligen Entscheidungsfreiheit und in Folge zu Enttäuschung und Resignation. Die angestrebte Zufriedenheit mit dem Planungsprozeß und den Ergebnissen kann nur erzielt werden, wenn frühzeitig eine möglichst konfliktbewältigende Definition des Beteiligungsrahmens durch die verantwortlichen Stellen vermittelt wird.

[...] Die Unterstützung der Bürger bei dieser Arbeit und die Suche nach dem jeweils richtigen Vorgehen ist somit als Daueraufgabe zu sehen.

Anmerkungen

Übernahme beginnt auf der Vorseite: Dd/Fragment_069_12 Hier etwas freier, aber das Original bleibt unverkennbar und wird ohne jede Kennzeichnung weiter übernommen. Der Artikel Lögters et. al. (1999) beruht gemäß der Quelle auf einem überarbeiteten Manuskript eines Vortrages auf der Fachtagung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung am 18./19.09.1998 in Bautzen, lag also im wesentlichen inhaltlich bereits vor der Abgabe der Diss von Dd vor.

Sichter
Hindemith

[8.] Dd/Fragment 072 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 19:28:24 Kybot
Dd, Fragment, Gesichtet, Lögters et al 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 1-3
Quelle: Lögters et al 1999
Seite(n): 356, Zeilen: 1.Spalte, 11-17
Insgesamt gilt es, gesamtplanerisch eine sinnvolle Einfügung des neuen Ortes in den aufnehmenden Ort oder Ortsteil zu sichern und zum anderen konkret die infrastrukturelle Ausstattung zu vereinbaren. Die Umsiedlung eines Ortes bedingt zum einen die gesamtplanerisch sinnvolle Einfügung des neuen Ortes in den aufnehmenden Ort oder Ortsteil und zum anderen die Abstimmung der infrastrukturellen Ausstattung von neuem und aufnehmendem Ort.
Anmerkungen

Wesentliche Schlagworte tauchen in derselben Kombination wie in der Vorlage auf; die anschließende Abbildung in Dd ("Umsiedlung als Chance der Kommunalentwicklung") trägt den Titel des aktuellen Abschnitts der Vorlage ("2.6 Chancen für die Kommunalentwicklung"). Das Fragment ist relativ kurz und relativ stark umgeschrieben -- trotzdem ist der Ursprung offensichtlich, ein Quellenverweis ist nicht vorhanden. Der Artikel Lögters et. al. (1999) beruht gemäß der Quelle auf einem überarbeiteten Manuskript eines Vortrages auf der Fachtagung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung am 18./19.09.1998 in Bautzen, lag also im wesentlichen inhaltlich bereits vor der Abgabe der Dissertation von Dd vor.

Sichter
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