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Quelle:Dv/Frowein 1998

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Jochen Abr. Frowein
Titel    Unilateral Interpretation of Security Council Resolutions – a Threat to Collective Security?
Sammlung    Liber amicorum Günther Jaenicke – zum 85. Geburtstag
Herausgeber    Volkmar Götz, Peter Selmer, Rüdiger Wolfrum
Ort    Berlin [u.a.]
Verlag    Springer
Jahr    1998
Seiten    97-112
Reihe    Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht ; 135
ISBN    3-540-65125-X

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Dv/Fragment 020 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-02 03:15:34 Klicken
Dv, Fragment, Frowein 1998, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hotznplotz, Cassiopeia30
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 020, Zeilen: 16-26
Quelle: Frowein 1998
Seite(n): 112, Zeilen: 02-07; 17-21
Da jede Zwangsmaßnahme des Sicherheitsrates eine Einschränkung staatlicher Souveränität bedeutet, muß bei der Interpretation die gewohnheitsrechtliche Regel strikt beachtet werden, wonach die staatliche Souveränität weitest möglich gewahrt werden muß. Hiernach ist davon auszugehen, daß ein Staat im Zweifel seine Souveränitätsrechte nicht aufgegeben hat. Hat insofern ein Mitgliedsstaat mit Beitritt zu den Vereinten Nationen im Zweifel seine Souveränitätsrechte soweit möglich gewahrt, muß dies erst recht für aufgrund der Charta erlassene Zwangsmaßnahmen gelten. Hieraus folgt, daß an die Anordnung oder Empfehlung von Zwangsmaßnahmen durch den Sicherheitsrat höchste Maßstäbe hinsichtlich der Eindeutigkeit zu stellen sind. An old rule of interpretation of international treaties [...] was the rule according to which treaties must be interpreted as respecting the sovereignty of States as far as possible[FN 43]. The idea behind that rule was that States may not be presumed to have given up their sovereign rights in a treaty. [...] It is submitted, therefore, that for the interpretation of such a resolution the old rule according to which limitations of sovereignty may not be lightly assumed is fully justified. Only where the use of force against a sovereign state is clearly authorized by a resolution this is in fact lawful under United Nations law.
Anmerkungen

Deutliche inhaltliche Anlehnung an Frowein. Ein Verweis auf diesen erfolgt erst im an das Fragment anschließenden Satz. Die gleiche Passage wird mit marginalen Unterschieden auch später in Fragment 053 08 verwendet.

Sichter

[2.] Dv/Fragment 044 36 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:12:48 Kybot
Dv, Fragment, Frowein 1998, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Plaqueiator, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 044, Zeilen: 36-38
Quelle: Frowein 1998
Seite(n): 103, Zeilen: 08-11; 13-14
Die kurdische Bevölkerung im Norden, aber auch die schiitische Bevölkerung im Süden des Irak sah sich bereits im Frühjahr 1991 massiven Übergriffen durch irakische Sicherheitskräfte ausgesetzt. Als Reaktion darauf faßte der [Sicherheitsrat am 5. April 1991 die Resolution 688,[FN 266] in der er seine Sorge über die Unterdrückung irakischer Zivilbevölkerung äußerte, die zu massiven Flüchtlingsströmen zu und über die internationalen Grenzen und damit zu einer Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit führten.] In the aftermath of the hostilities there developed severe clashes between the Kurdish population in the north of Iraq and Iraqi security forces as well as between Muslims belonging to the Shiite faith in southern Iraq and the security forces. [...] On 5 April 1991 the Security Council adopted [Resolution 688 in which the Council declared itself gravely concerned by the repression of the Iraqi civilian population in many parts of Iraq, including most recently in Kurdish populated areas which led to a "massive flow of refugees towards and across international frontiers and to cross border incursions threatening international peace and security in the region."]
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Fortsetzung in Fragment 045 10.

Sichter
Hotznplotz

[3.] Dv/Fragment 045 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:12:50 Kybot
Dv, Fragment, Frowein 1998, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Plaqueiator
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 045, Zeilen: 01-19
Quelle: Frowein 1998
Seite(n): 103-106, Zeilen: 13-19; 03-22; 01-04, 25-28; 01-08
[Als Reaktion darauf faßte der] Sicherheitsrat am 5. April 1991 die Resolution 688,[FN 266] in der er seine Sorge über die Unterdrückung irakischer Zivilbevölkerung äußerte, die zu massiven Flüchtlingsströmen zu und über die internationalen Grenzen und damit zu einer Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit führten. Obwohl der Wortlaut darauf hindeutet, wurde diese Resolution nicht auf der Grundlage von Kapitel VII UN-Charta beschlossen, also nicht in Richtung von möglichen Zwangsmaßnahmen durch die Vereinten Nationen. Während die Vereinten Nationen noch mit der irakischen Regierung über die Entsendung einer humanitären Hilfstruppe der UN in die dortigen Regionen verhandelten, besetzten während der "Operation Provide Comfort" amerikanische, britische und französische Truppen unter Mithilfe weiterer Staaten am 17. April 1991 ein fast 10000 qkm großes Gebiet im Nordirak und richteten eine Zufluchtszone für die kurdische Bevölkerung ein. Zugleich verhängten die Alliierten über dem Irak nördlich des 36. Breitengrades eine Flugverbotszone, die militärisch durchgesetzt wurde durch Angriffe auf irakische Flugzeuge und auf irakische Luftabwehrstellungen am Boden. Im August 1992 folgte die Errichtung einer Flugverbotszone im Süden des Irak durch die USA, Großbritannien, Frankreich und Rußland. Die Alliierten beriefen sich zur Rechtfertigung dieser Aktion auf die Nichteinhaltung der Resolutionen durch den Irak.[FN 267]

[[FN 266] SR-Res. v. 5.4.1991, U.N. Doc. S/RES/688 (1991)

[FN 267] Frowein, Unilateral Interpretation a.a.O., S. 105 f.; [...]]

[S. 103, 13-19]

On 5 April 1991 the Security Council adopted Resolution 688 in which the Council declared itself gravely concerned by the repression of the Iraqi civilian population in many parts of Iraq, including most recently in Kurdish populated areas which led to a "massive flow of refugees towards and across international frontiers and to cross border incursions threatening international peace and security in the region."

[S. 104, 3-22]

The resolution is not formally based on Chapter VII of the United Nations Charter. While it uses the wording of Article 39 it does not [...] mention either Chapter VII or any of the articles of that Chapter. [...] On the basis of this resolution the Secretary-General sent a representative to Baghdad who negotiated a memorandum of understanding [...] to have a humanitarian presence in Iraq organized by the United Nations[FN 17]. [...] However, exactly one day before the original memorandum had been concluded, on 17 April 1991 the United States, the United Kingdom and France had already begun to move armed forces into northern Iraq from Turkey with the declared aim of setting up camps to secure the safety of Kurdish refugees and of coordinating relief supplies. Under the name "Operation Provide Comfort" the allied intervention force established a triangular zone at the border in the north of Iraq.

[S. 105, 1-4]

The occupation of almost 10 OOO square kilometres of Iraqi territory [...] lasted about three months.

[S. 105, 23-28 u. S. 106, 1-8]

In this context the allied powers also proclaimed flight prohibition zones for Iraqi military aircraft in the northern and southern areas of Iraq. In April 1991 military actions by Iraq north of the 36th parallel, particularly by aircraft, were prohibited by the United States[FN 24]. An air exclusion zone in southern Iraq was officially proclaimed on 26 August [Seite 106] 1992 by France, Russia, the United Kingdom and the United States[FN 25]. In December 1992, United States fighters shot down an Iraqi airforce plane which had crossed into the southern zone[FN 26]. In January 1993, United States, British and French planes attacked Iraqi anti-aircraft missile launch sites in the southern zone as well as installations near Baghdad. [...] The justification given for this action was that Iraq had not complied with the United Nations resolutions.

Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 044 36. Der Umfang der Übernahme von verschiedenen Seiten wird nicht ansatzweise durch den Verweis auf Frowein gedeckt. Auch beginnt diese schon auf S. 103.

Sichter
Plaqueiator

[4.] Dv/Fragment 053 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-02 04:52:13 Klicken
Dv, Fragment, Frowein 1998, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hotznplotz, Cassiopeia30
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 053, Zeilen: 08-17
Quelle: Frowein 1998
Seite(n): 112, Zeilen: 02-07; 17-21
Da jede Zwangsmaßnahme des Sicherheitsrates eine Einschränkung staatlicher Souveränität bedeutet, muß bei der Interpretation die gewohnheitsrechtliche Regel strikt beachtet werden, wonach die staatliche Souveränität weitest

möglich zu wahren ist. Hiernach ist davon auszugehen, daß ein Staat im Zweifel seine Souveränitätsrechte nicht aufgegeben hat. Hat insofern ein Mitgliedsstaat mit Beitritt zu den Vereinten Nationen im Zweifel seine Souveränitätsrechte soweit möglich gewahrt, muß dies erst recht für aufgrund der Charta erlassene Zwangsmaßnahmen gelten. Hieraus folgt, daß an die Anordnung oder Empfehlung von Zwangsmaßnahmen durch den Sicherheitsrat höchste Maßstäbe hinsichtlich der Eindeutigkeit zu stellen sind.

An old rule of interpretation of international treaties [...] was the rule according to which treaties must be interpreted as respecting the sovereignty of States as far as possible[FN 43]. The idea behind that rule was that States may not be presumed to have given up their sovereign rights in a treaty. [...] It is submitted, therefore, that for the interpretation of such a resolution the old rule according to which limitations of sovereignty may not be lightly assumed is fully justified. Only where the use of force against a sovereign state is clearly authorized by a resolution this is in fact lawful under United Nations law.
Anmerkungen

Deutliche inhaltliche Anlehnung an Frowein. Ein Verweis auf diesen erfolgt erst im an das Fragment anschließenden Satz. Die gleiche Passage wird mit marginalen Unterschieden auch bereits in Fragment 020 17 verwendet.

Sichter




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