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Quelle:Dv/Hailbronner 1986

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Kay Hailbronner
Titel    [Referat]
Sammlung    Die Grenzen des völkerrechtlichen Gewaltverbots
Beteiligte    Dietrich Schindler [Mitverf.], Kay Hailbronner [Mitverf.]
Ort    Heidelberg
Verlag    Müller, Juristischer Verl.
Jahr    1986
Seiten    49-111
Reihe    Berichte der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht ; 26
ISBN    3-8114-7485-5
URL    http://books.google.de/books?id=syA_AQAAIAAJ

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Dv/Fragment 111 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-08 11:10:42 Sotho Tal Ker
BauernOpfer, Dv, Fragment, Gesichtet, Hailbronner 1986, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plaqueiator, 92.230.127.60, Hindemith, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 06-08
Quelle: Hailbronner 1986
Seite(n): 069, Zeilen: 16-18
[FN 595] [...] Anderenfalls würde das Selbstverteidigungsrecht zugunsten eines unbegrenzten "self-help"-Anspruchs seine Begrenzungsfunktion einbüßen.

[ [FN 595] so zutreffend Hailbronner, Grenzen des völkerrechtlichen Gewaltverbots, S. 69]

Andernfalls würde das Selbstverteidigungsrecht zugunsten eines unbegrenzten "self-help"-Anspruchs seine Begrenzungsfunktion einbüßen.
Anmerkungen

Komplettplagiat. Zwei Zeilen weiter oben steht eine Referenz auf die Quelle. Deshalb als Bauernopfer klassifiziert.

Sichter
Plaqueiator

[2.] Dv/Fragment 112 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:14:27 Kybot
Dv, Fragment, Gesichtet, Hailbronner 1986, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Cassiopeia30, Drhchc, Hindemith, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 112, Zeilen:
Quelle: Hailbronner 1986
Seite(n): 71, Zeilen:
[Im isländischen Fischereistreit haben sowohl] Großbritanniens als auch Island zugunsten ihrer zivilen Fischfangschiffe militärische Schutzmaßnahmen ergriffen, ohne daß dies von der Staatengemeinschaft und der internationalen Rechtssprechung als prinzipiell unzulässige Gewaltanwendung angesehen wurde. [601] Innerhalb eines staatlichen Hoheitsgebiets kann das Selbstverteidigungsrecht entsprechend der Rechtslage bei Kriegsschiffen jedoch nicht in Anspruch genommen werden. [602]

[601] Hailbronner, Grenzen des völkerrechtlichen Gewaltverbots, S. 71, wobei die Schwierigkeit bestand, daß Island einseitig Fischereizonen beanspruchte, die jedoch von Großbritannien nicht anerkannt wurden. Jedoch ist der Status quo, vergleichbar der Rechtslage bei der gewaltsamen Durchsetzung territorialer Gebietsansprüche, als durch das völkerrechtliche Gewaltverbot geschützt anzusehen, mit der Folge, daß ein bewaffneter Angriff gegen diesen Status Quo das Selbstverteidigungsrecht des Art. 51 UNCh. auslöst.

[602] Hailbronner, Grenzen des völkerrechtlichen Gewaltverbots, S. 68

Im Fischereikrieg zwischen Island einerseits und der Bundesrepublik

Deutschland und Großbritannien andererseits haben sowohl Island als auch Großbritannien ihren Rechtsstandpunkt mit Waffengewalt bekräftigt [66]. Dem von einer einseitigen Ausweitung der Gebietshoheit betroffenen fremden Staat kann es nicht zugemutet werden, sich insoweit auf den Verhandlungsweg vertrösten lassen zu müssen. Der Versuch der einseitigen gewaltsamen Jurisdiktionserweiterung darf daher notfalls mit der Gegenwehr beantwortet werden. Vergleichbar der Rechtslage bei der gewaltsamen Durchsetzung territorialer Gebietsansprüche [67] wird man daher den Status quo als durch das völkerrechtliche Gewaltverbot geschützt ansehen können [68].

[66] Vgl, AdG 1972, S. 17273 f.; 1973, S. 17866, 17888, 18172; 1974, S. 18424 f. [67] R. Y. Jennings, The Acquisition of Territory in International Law, 1963, 52 ff.; N. Feinberg, The Legality of the Use of Force to Recover Occupied Territory, Israel Law Review 15 (1980), 160 ff. [68] Vgl. zu dem Protest der Bundesrepublik Deutschland und deren Gegenmaßnahmen gegen die Aufbringung eines deutschen Fischereibootes AdG 1974, S. 19073, 19083; siehe ferner Völkerrechtliche Praxis in der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1974, ZaöRV 36 (1976), 760, 776.

Anmerkungen

Durch das "wobei" in der Fußnote denkt man eher, dass der Autor Einwände gegen Hailbronner hat, und nicht, dass er weiter Aussagen von Hailbronner paraphrasiert.

Sichter
Hotznplotz

[3.] Dv/Fragment 120 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-08 11:12:27 Sotho Tal Ker
BauernOpfer, Dv, Fragment, Gesichtet, Hailbronner 1986, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plaqueiator, Cassiopeia30, Hindemith, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 12-33 ; 107-109
Quelle: Hailbronner 1986
Seite(n): 73; 75; 76, Zeilen: 15-19, 103-104; 26-35; 01-05, 15-18, 101
Im Ergebnis in dieselbe Richtung gingen Ansätze aus der anglo-amerikanischen Literatur, welche einen Anspruch auf "self-help", "self-protection" oder "self-preservation" zu entwickeln versuchten. Hiernach sollte die Anwendung begrenzter Gewalt zum Schutze wesentlicher staatlicher Interessen unabhängig vom Bestehen einer Verteidigungssituation mit Art. 2 Ziff. 4 UNCh. vereinbar sein.[FN 646]

Die bisherige Staatenpraxis spricht allerdings gegen einen solchen Anspruch. Der Ölboykott der arabischen Staaten 1973, der die Industrienationen in ihren wesentlichen Interessen beeinträchtigt hat, ist von den westlichen Staaten zu keinem Zeitpunkt als "Angriff" bezeichnet worden. Auch wenn entsprechende Überlegungen vereinzelt bestanden haben sollten - offiziell wurde nie ein militärischer Gegenschlag angedroht. Die Sowjetunion als Befürworterin der Ausdehnung des Gewaltverbots auf wirtschaftliche Maßnahmen wollte allerdings nicht die Reichweite des Selbstverteidigungsrechts erweitert sehen.[FN 647] Auch die westlichen Staaten zeigten sich einer solchen Erweiterung gegenüber abgeneigt, setzten sie doch in der Aggressionsdefinition durch, daß sich diese nur auf bewaffnete Gewalt im engeren Sinne beschränkt, Art. 1 der Definition.[FN 648] Entgegen dieser eindeutigen Staatenpraxis gibt es in der Literatur vereinzelt die Überlegung, in Extremfällen der wirtschaftlichen Maßnahmen, etwa der Totalblockade, wie sie Berlin 1948 erleben mußte, eine bewaffnete Gegenreaktion zu rechtfertigen.[FN 649]

[FN 646] Bowett, Self-Defense, S. 184 ff; McDougal/Feliciano, S. 121 ff., 207 ff.; Reisman, Coercion and Self-Determination, S. 642 ff.; Stone, Conflict, S. 54

[FN 647] Bruha, S. 166f.; Higgins, S. 204

[ [FN 648] Bruha, S. 166f.; Hailbronner, Grenzen des völkerrechtlichen Gewaltverbots, S. 76

[FN 649] Hailbronner, Grenzen des völkerrechtlichen Gewaltverbots, S. 76; Simma/Randelzhofer, Charta Art. 2 Ziff. 4, Rn. 20]

[S. 73, 15-19]

Ein Anspruch auf "self-help", "self-protection" oder "self-preservation", d.h. auf die Anwendung begrenzter Gewalt zum Schutze wesentlicher staatlicher Interessen – ohne Rücksicht auf das Bestehen einer Verteidigungssituation – wird im wesentlichen nur in der anglo-amerikanischen Literatur vertreten.[FN 74]

[S. 73, 103-104]

[FN 74] D. W. Bowett (Anm. 16); J. Stone (Anm. 24); M. S. McDougal/F. P. Feliciano (Anm. 16); M. Reismann (Anm. 13).

[S. 75, 26-35 u. S. 76, 1-5]

In der Staatenpraxis finden aber derartige Ansprüche keine Unterstützung. Der von der OPEC verhängte Ölboykott 1973 ist von den westlichen Staaten zu keinem Zeitpunkt als "Angriff" bezeichnet worden, der notfalls einen bewaffneten Gegenschlag auslösen könne. In der Diskussion über den Aggressionsbegriff zeigte sich zwar, daß eine große Zahl von Staaten [...] den Gewaltbegriff über die militärische Aktion hinaus auf ökonomische [...] Gewaltanwendung auszuweiten suchte. Die Sowjetunion als Advokat dieser These machte jedoch zugleich deutlich, daß damit nicht die Reichweite des Selbstverteidigungskonzepts erweitert [Seite 76] werden sollte, wonach ein bewaffneter Angriff erforderlich sei[FN 85]. In dieser Zielsetzung stimmt sie mit den westlichen Staaten überein, die die Aggressionsdefinition von vornherein auf die bewaffnete Gewaltanwendung im engeren Sinne reduzieren wollten und sich damit im wesentlichen in Art. 1 der Aggressionsdefinition durchsetzten.[FN 86]

[S. 76, 15-18]

Das Abschneiden aller Verbindungswege, die totale Blockade eines feindlich umschlossenen Territoriums – man denke an die Berlin-Blockade von 1948 – könnte daher im Extremfall die bewaffnete Gegenreaktion rechtfertigen [...].

[S. 76, 101]

[FN 85] Vgl. dazu T. Bruha (Anm. 24), 166 f., 218 ff.; R. Higgins (Anm. 23), 204.

[ [FN 86] T. Bruha (Anm. 24), 113.]

Anmerkungen

Klassisches Bauernopfer mit zwei einzelnen Verweisen auf die Quelle. Die Verschleierung unter Mitnahme der inhaltlichen Struktur sowie etlicher Quellenangaben füllt zwei Drittel des Fließtexts der Seite.

Sichter
Cassiopeia30






[[QTitel::[Referat]| ]]

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