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Quelle:Dv/Wolff 1990

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Hans-Jürgen Wolff
Titel    Kriegserklärung und Kriegszustand nach Klassischem Völkerrecht. Mit einem Beitrag zu den Gründen für eine Gleichbehandlung Kriegführender
Ort    Berlin
Verlag    Duncker & Humblot
Jahr    1990
Umfang    228 S.
Reihe    Schriften zum Völkerrecht ; 91
Anmerkung    Zugl.: Bonn, Univ., Diss., 1989
ISBN    3-428-06837-8

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Dv/Fragment 004 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-02 14:43:26 Graf Isolan
Dv, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wolff 1990, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Cassiopeia30, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 004, Zeilen: 06-15
Quelle: Wolff 1990
Seite(n): 041; 042, Zeilen: 11-18; 01-09
Die sog. "measures short of war" (Maßnahmen des Noch-Nicht-Krieges) sollten nicht als Krieg im völkerrechtlichen Sinne gelten. Es wurde daher stets die ausnahmsweise Vereinbarkeit von zwischenstaatlicher militärischer Gewalt und Fortdauer des Friedenszustandes zu begründen versucht, etwa mit der Begrenzung der Ziele und der eingesetzten Mittel sowie mit der Zusage der sofortigen Einstellung der militärischen Gewalt bei Zielerreichung15. Die Rechtfertigung der Gewaltmaßnahmen wurde besonders betont, ebenso der eigene Friedenswille, um nicht dem Adressaten einen Grund zum militärischen Widerstand oder gar zur Kriegseröffnung zu geben.16

15 Wolff, Kriegserklärung S 41 f.

16 Grob, Relativity, S. 94, nennt als Beispiel die US-amerikanische Intervention in Mexiko im April 1914

[S. 41, Z. 11-18]

Die Maßnahmen "short of war" wurden vom Krieg anhand ihrer faktischen Begrenzung [...] abgegrenzt. Deutlich wurde die Last des Beweises für die Vereinbarkeit von zwischenstaatlicher militärischer Gewaltanwendung und Fortdauer des Friedenszustandes empfunden. [...] Dazu hob man die Begrenztheit [...] der eigenen Ziele ebenso hervor[FN 53] wie die Begrenzung der eingesetzten Mittel[FN 54] [...]

[S. 42, Z. 1-9]

[...] und die sofortige Einstellung der Gewaltmaßnahme bei Zielerreichung[FN 56]. Die Rechtmäßigkeit des eigenen Anspruchs wurde [...] besonders betont[FN 57]. Wenn auch eine Pflicht der Gewaltadressaten zur Duldung dieser rechtmäßigen Maßnahmen nicht behauptet wurde[FN 58], so hatte doch der auf die Rechtmäßigkeit der in sich begrenzten Ausnahme gelegte Nachdruck, im Verein mit der Bekräftigung des Willens zum Frieden[FN 59], den Sinn, das Vorliegen einer iusta causa für militärischen Widerstand oder gar Kriegseröffnung von Seiten des Gewaltadressaten zu verneinen[FN 60] [...].

Anmerkungen

Legitime Paraphrase unter Nennung einer Quelle.

Sichter

[2.] Dv/Fragment 058 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-02 06:10:45 Klicken
Dv, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wolff 1990, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Cassiopeia30
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 058, Zeilen: 02-09
Quelle: Wolff 1990
Seite(n): 041; 042, Zeilen: 11-12; 02-03
Die sog. „measures short of war" waren gerade geprägt durch den Willen der handelnden Staaten, den völkerrechtlichen Kriegszustand und die damit verbundenen wirtschaftlichen und politischen Folgen zu vermeiden.340 Sie wurden vom Krieg anhand ihrer faktischen Begrenzung nach Ziel, Mittel, Eingriffsgut und Eingriffsdauer abgegrenzt. Die Rechtmäßigkeit des eigenen Handelns wurde besonders betont, da gerade im Friedenszustand die Gewaltanwendung nur ausnahmsweise zulässig ist. Hierzu wurde gerade die Begrenztheit und „Friedlichkeit" der Mittel und Ziele hervorgehoben341 sowie die sofortige Einstellung der Gewaltmaßnahmen bei Zielerreichung.342

340 Wolff, S. 39

341 Wolff, S. 41; Grob, S. 26 nennt als ein Beispiel die von Frankreich gegen Argentinien 1838-40 verhängte Blockade

342 Wolff, S. 42, Fn. 56 verweist auf die Erklärung des russischen Außenministers Lamsdorff anläßlich des Boxer-Feldzugs 1900: „Der beste Beweis, daß sich Rußland mit China nicht im Krieg befinde, sei der, daß der Zar bestimmt erkläre, das chinesische Territorium zu räumen, sobald geordnete Verhältnisse hergestellt sein würden."

[S. 41, Z. 11-12]

Die Maßnahmen "short of war" wurden vom Krieg anhand ihrer faktischen Begrenzung nach Ziel, Mittel, Eingriffsgut und Eingriffsdauer abgegrenzt.

[S. 42, Z. 2-3]

Die Rechtmäßigkeit des eigenen Anspruchs wurde, da Rechtfertigung der ausnahmsweisen Gewaltanwendung im Frieden, besonders betont[FN 57].

Anmerkungen

Übereinstimmung von Satzteilen. Die Quelle wird vier Mal auf der Seite in den Fußnoten erwähnt. In der direkten Umgebung des Teils, der geringe wörtliche Übereinstimmungen aufweist, allein drei Mal.

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