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Quelle:Ees/Albrecht et al 2002

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     H. Albrecht, E. Rohde, F. Zgoda, G. Müller
Titel    Kapitel 20 - Lasersysteme
Sammlung    Medizintechnik: Verfahren - Systeme - Informationsverarbeitung
Herausgeber    Rüdiger Kramme
Ort    Berlin Heidelberg
Verlag    Springer
Ausgabe    2.Auflage
Jahr    2002
Seiten    296-318
Anmerkung    Es findet sich in der gesamten Habilitationsschrift ein einziger Verweis auf diese Quelle im Fließtext, sowie drei Verweise als Nachweise für übernommene Abbildungen.
ISBN    978-3540418108
URL    http://books.google.de/books?id=O_XYLGp54BIC&pg=PA296&hl=de&source=gbs_toc_r&cad=4#v=onepage&q&f=false

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    29


Fragmente der Quelle:
[1.] Ees/Fragment 003 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-09 23:04:36 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 6-44
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 296-297, Zeilen: S.296, re.Sp. 3-44 - S.197, li.Sp. 1-31
Blickt man auf die Geschichte des Lasers, so ist erstaunlich, wie schnell sich diese neue Technik in einer Vielfalt von Anwendungen verbreitet hat. Seit Maiman 1960 den ersten Laser konstruierte, wächst die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten in rasantem Tempo. Dabei ist die Geschichte medizinischer Laseranwendungen eng mit der Geschichte des Lasers verknüpft.

Das Wort LASER ist ein Akronym aus Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Dies bedeutet eine Lichtverstärkung durch stimulierte Emission. Dieses Prinzip, bereits 1917 von Einstein postuliert, ist die Grundlage für die Erzeugung monochromatischen, kohärenten und kollimierten Lichts, womit höhere Leistungs- bzw. Energiedichten und höhere spektrale Reinheit erreichbar sind als mit jeder anderen Lichtquelle. Townes realisierte 1954 den ersten "MASER" (ein Lichtverstärker für Millimeterwellen); 1958 wurde das Laserprinzip erstmals durch Schawlow und Townes (USA) sowie durch Bassov und Prokhorov (UdSSR) dargestellt. Maiman baute 1960 den ersten Laser mit sichtbarem Licht (Rubinlaser), Javan folgte mit dem ersten infraroten Gaslaser (He-Ne) im gleichen Jahr. Der Bau des ersten Neodymlasers mit der Kopplung an eine optische Faser erfolgte 1961 durch Snitzer.

In der Medizin setzten 1961 Campbell in der Augenheilkunde und 1963 Goldman in der Dermatologie den Rubinlaser ein. Während in der Augenheilkunde der Laser, vor allem der Argonionenlaser, sich von da an einen festen, allgemein anerkannten Platz in der Therapie erobern konnte, fanden die Laser erst nach und nach Einzug auch in die anderen Bereiche der Medizin. Mester, ein Arzt aus Budapest, hat zuerst 1964 mit einem Rubinlaser, dann 1974 mit einem niederenergetischen Helium-Neon-Laser die Biostimulation versucht. Ein weiterer Laser, der in den übrigen Bereichen der Medizin Eingang gefunden hat, ist der Kohlendioxidlaser (CO2-Laser), der als Lichtskalpell bezeichnet werden kann. Die ersten Anwendungen fanden zwischen 1965 und 1967 durch Polanyi und später durch Kaplan statt. Danach hat er seinen zwar langsamen, aber stetigen Weg in die verschiedenen medizinischen Disziplinen nehmen können. Der Argon- und vor allem der Nd:YAG-Laser wurden für die breitere medizinische Applikation erst interessant, als es gelang, sie in Fasern einzukoppeln. 1971 entwickelte Nath eine Faser, die er zusammen mit Kiefhaber 1973 erstmals im Tierversuch über Endoskope im Magen-Darm-Trakt anwandte. Die weitere Entwicklung ging dann sehr schnell voran. 1975 haben Dwyer in den USA und Frühmorgen in Erlangen einen Argonlaser zur Stillung von Magenblutungen an Patienten benutzt. Ende 1975 hat Kiefhaber dafür einen Nd:YAG-Laser eingesetzt. 1976 erfolgte durch Hofstetter der Einsatz in der Urologie, und 1979 meldete Choy ein Patent zur Eröffnung verkalkter Arterien mit dem Argonlaser an. Nachdem 1960 das Hämatoporphyrinderivat entdeckt worden war, fanden mit dieser Substanz 1972 erstmals durch Diamond Anwendungen in der photodynamischen Therapie statt, die dann 1975 von Dougherty recht weit standardisiert werden konnten.

Bei den gepulsten Systemen wurden 1977 erstmals Güteschaltung (Q-switching) und Phasenkopplung (Mode-locking) von Frankhauser und Aron-Rosa in der Ophthalmologie eingesetzt. 1983 fand in diesem Fachgebiet auch der erste Einsatz des Excimer-Lasers durch Trokel statt.

[Seite 296]

Blickt man auf die Geschichte des Lasers, so ist es erstaunlich, wie schnell sich diese neue Technik in einer Vielfalt von Anwendungen verbreitet hat. Seit Maiman 1960 den ersten Laser konstruierte, wächst die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten in rasantem Tempo. Dabei ist die Geschichte medizinischer Laseranwendungen eng mit der Geschichte des Lasers verknüpft.

Das Wort LASER ist ein Akronym aus "light amplification by stimulated emission of radiation". Dies bedeutet eine Lichtverstärkung durch stimulierte Emission. Dieses Prinzip, bereits 1917 von Einstein postuliert, ist die Grundlage für die Erzeugung monochromatischen, kohärenten und kollimierten Lichts, womit höhere Leistungs- bzw. Energiedichten und höhere spektrale Reinheit erreichbar sind als mit jeder anderen Lichtquelle.

Townes realisierte 1954 den ersten "MASER" (ein Lichtverstärker für Millimeterwellen); 1958 wurde das Laserprinzip erstmals durch Schawlow und Townes (USA) sowie durch Bassov und Prokhorov (UdSSR) dargestellt. Maiman baute 1960 den ersten Laser mit sichtbarem Licht (Rubinlaser), Javan folgte mit dem ersten infraroten Gaslaser (He-Ne) im gleichen Jahr. Der Bau des ersten Neodymglaslasers mit einer Kopplung an eine optische Faser erfolgte 1961 durch Snitzer.

In der Medizin setzten 1961 Campbell in der Augenheilkunde und 1963 Goldman in der Dermatologie den Rubinlaser ein. Während in der Augenheilkunde der Laser, v.a. der Argonionenlaser, sich von da an einen festen, allgemein anerkannten Platz in der Therapie erobern konnte, fanden die Laser erst nach und nach Einzug auch in die anderen Bereiche der Medizin. Mester, ein Arzt aus Budapest, hat zuerst 1964 mit einem Rubinlaser, dann 1974 mit einem schwachen Helium-Neon-Laser die Biostimulation versucht. Ein weiterer Laser, der in den übrigen Bereichen der Medizin Eingang gefunden hat, ist der Kohlendioxidlaser (CO2-Laser). Er wurde als Lichtskalpell bezeichnet. Die ersten Anwendungen fanden zwi-

[Seite 197]

schen 1965 und 1967 durch Polanyi und später durch Kaplan statt.

Danach hat er seinen zwar langsamen, aber stetigen Weg in die verschiedenen medizinischen Disziplinen nehmen können. Der Argon- und v.a. der Nd:YAG-Laser wurden für die breitere medizinische Applikation erst interessant, als es gelang, sie in Fasern einzukoppeln. 1971 entwickelte Nath eine Faser, die er zusammen mit Kiefhaber 1973 erstmals im Tierversuch über Endoskope im Magen-Darm-Trakt anwandte. Die weitere Entwicklung ging dann sehr schnell voran. 1975 haben Dwyer in den USA und Frühmorgen in Erlangen einen Argonionenlaser zur Stillung von Magenblutungen an Patienten benutzt. Ende 1975 hat Kiefhaber dafür einen Nd:YAG-Laser eingesetzt. 1976 erfolgte durch Hofstetter der Einsatz in der Urologie, und 1979 meldete Choy ein Patent zur Eröffnung verkalkter Arterien mit dem Argonlaser an.

Nachdem 1960 das Hämatoporphyrinderivat entdeckt worden war, fanden mit dieser Substanz 1972 erstmals durch Diamond Anwendungen in der photodynamischen Therapie statt, die dann 1975 von Dougherty recht weit standardisiert werden konnten.

Bei den gepulsten Systemen wurden 1977 erstmals Güteschaltung (Q-switching) und Phasenkopplung (Mode-locking) von Frankhauser und Aron-Rosa in der Ophthalmologie eingesetzt. 1983 fand in diesem Fachgebiet auch der erste Einsatz des Excimer-Lasers durch Trokel statt.

Anmerkungen

Fast unverändert ohne jede Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[2.] Ees/Fragment 004 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-11 21:19:02 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 12-15
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 297, Zeilen: li. Sp. 32-38
Heute steht dem Arzt bereits eine Vielzahl von Lasern für die verschiedenen Indikationen zur Verfügung. In den letzten Jahren konnten zahlreiche neue Anwendungsfelder erschlossen werden. Diverse Lasertherapiemethoden konnten sich insbesondere bei der Behandlung von Weichgewebe in vielen medizinischen Bereichen als Standardverfahren etablieren. Heute steht dem Arzt bereits eine Vielzahl von Lasern für die verschiedenen Indikationen zur Verfügung. In den letzten Jahren konnte eine Vielzahl neuer Anwendungsfelder erschlossen werden. In zahlreichen medizinischen Bereichen hat sich der Laser dank seiner Vorteile als Standardverfahren etabliert.
Anmerkungen

Trotz z.T. wörtlicher Übereinstimmung kein Hinweis auf eine Übernahme.

Auf der Seite existieren weitere ungekennzeichnete Übernahmen aus einer anderen Quelle: Ees/Fragment 004 02

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[3.] Ees/Fragment 005 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 08:39:01 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 02-22
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 297, 298, Zeilen: S.297, li. Sp. 39-41.47-51 und S. 298, li.Sp. 13ff. - re. Sp. 1ff.
2.1 Laserprinzip

Ein Laser ist ein Gerät zur Umwandlung von elektrischer Energie in "geordnete" Lichtenergie. Die von Einstein postulierte induzierte Emission ist zwar als Effekt in jeder Leuchterscheinung von Materie rudimentär vorhanden, kann aber nur in ausgewählten Medien wirklich zur Dominanz gebracht werden.

Spontane Emission von Licht bedeutet, dass einem Körper (Gas, Flüssigkeit oder Festkörper) Energie zugeführt wurde, so dass die "Leuchtelektronen" aus dem Grundzustand n1 in einen angeregten Zustand (Niveau) n2 gebracht wurden und das Elektron nach einer charakteristischen Zeit wieder spontan in den Grundzustand übergeht und ein Photon aussendet. Die Verteilung der Elektronen auf den Grundzustand und die angeregten Zustände (Besetzungszahl) hängen von der Temperatur ab (Abb. 1), je höher die Temperatur, desto mehr Elektronen befinden sich im Mittel in angeregten Zuständen. Bei einer thermischen Lichtquelle (Glühbirne) wird ständig Energie durch Erwärmen zugeführt, um Elektronen wieder in höhere Niveaus zu "pumpen". Die Verweildauer in den angeregten Niveaus ist kurz; damit das Elektron wieder in den Grundzustand übergehen kann, darf dieser nicht komplett gefüllt sein. Eine Anregung eines Elektrons kann auch durch Einstrahlung von Licht erfolgen, durch Absorption der entsprechenden Energiedifferenz E [sic!] wird das höhere Niveau besiedelt. Neben einem direkten Übergang von einem höheren Niveau direkt zum Grundniveau kann dies auch in Stufen über andere Niveaus erfolgen. Da die Lebensdauer der Niveaus unterschiedlich ist, d.h. die Niveaus unterschiedlich schnell entleert werden, können sich Elektronen in höheren Niveaus "ansammeln". In diesem Fall spricht man von Besetzungsinversion.

Habil 005 02.png

Abb. 1: Niveau-Schema für ein „Leuchtelektron“ und die Besetzungszahl für verschiedene Temperaturen [Dörschel 1989a].

[Seite 297]

Laseraufbau

Ein Laser ist ein Gerät zur Umwandlung von elektrischer Energie in „geordnete“ Lichtenergie. [...] Die von Einstein postulierte induzierte Emission ist zwar als Effekt in jeder Leuchterscheinung von Materie rudimentär vorhanden, kann aber nur in ausgewählten Medien wirklich zur Dominanz gebracht werden.

[Seite 298]

Spontane Emission von Licht bedeutet, dass einem Körper (Gas, Flüssigkeit oder Festkörper) Energie zugeführt wurde, so dass die „Leuchtelektronen“ aus dem Grundzustand n1 in einen angeregten Zustand (Niveau) n2 gebracht wurden und das Elektron nach einer charakteristischen Zeit wieder spontan in den Grundzustand übergeht und ein Photon aussendet. Die Verteilung der Elektronen auf den Grundzustand und die angeregten Zustände (Besetzungszahl) hängen von der Temperatur ab (Abb. 3), je höher die Temperatur ist, desto mehr Elektronen befinden sich im Mittel in angeregten Zuständen.

Bei einer thermischen Lichtquelle (Glühbirne) wird ständig Energie durch Erwärmen zugeführt, um Elektronen wieder in höhere Niveaus zu „pumpen“. Die Verweildauer in den angeregten Niveaus ist kurz; damit das Elektron wieder in den Grundzustand übergehen kann, darf dieser nicht komplett gefüllt sein. Eine Anregung eines Elektrons kann auch durch Einstrahlung von Licht erfolgen; durch Absorption der entsprechenden Energiedifferenz ΔE wird das höhere Niveau besiedelt.

Neben einem direkten Übergang von einem höheren Niveau direkt zum Grundniveau kann dies auch in Stufen über andere Niveaus erfolgen. Da die Lebensdauer der Niveaus unterschiedlich ist, d.h. die Niveaus unterschiedlich schnell entleert werden, können sich Elektronen in höheren Niveaus „ansammeln“. In diesem Fall spricht man von Besetzungsinversion.

Quelle 005 02.png

Abb. 3. Niveauschema für ein „Leuchtelektron“ und die Besetzungszahl für verschiedene Temperaturen

Anmerkungen

Trotz wörtlicher Übereinstimmung der gesamten Seite fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes.

Der Verfasser übernimmt hier aus der Vorlage den inadäquaten Begriff der "Glühbirne". In höheren Auflagen der Vorlage wurde dieser inzwischen durch den Begriff der "Glühlampe" ersetzt. In der Habilitationsschrift ist vor dem oben markierten E auch ein größeres Leerzeichen gesetzt, welches im Original ein Sonderzeichen (Δ) enthielt, das hier aber fehlt.

Auch die Abbildung ist übernommen, allerdings ist in der Habilitationsschrift eine Quelle für diese angegeben.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[4.] Ees/Fragment 006 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 00:55:46 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1-31
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 298, 299, Zeilen: 298: Abb. 4, 299: li. Sp. 1ff. - re. Sp. 1-14
Die induzierte Emission ist ein Prozess, bei dem durch Einstrahlung eines Photons passender Energie der vorzeitige Übergang des Elektrons aus dem besetzten höheren Niveau in das teilweise entleerte Grundniveau stimuliert wird. Die Besonderheit ist, dass das emittierte Photon die gleiche Wellenlänge, Richtung und Phase wie das einfallende Photon besitzt. Das Photon wurde also "verstärkt". Die meisten Laser nutzen mehrere Niveaus, die sich in der Lebensdauer und der Besetzungszahl unterscheiden, das Schema für einen 3- bzw. 4-Niveau-Laser zeigt Abb. 2.

[ABBILDUNG, identisch zur Quelle, siehe hier ]

Für den Laserprozess muss die Zahl der Atome, bei denen das höhere, obere Laserniveau besetzt ist, immer größer gehalten werden als die Besetzungszahl des niedrigen, unteren Laserniveaus. Als Lasermedium können alle Stoffe verwendet werden, bei denen eine Besetzungsinversion erzeugt werden kann, z.B. freie Atome, Ionen, Moleküle, Molekülionen in Gasen oder Dämpfen, Farbstoffmoleküle in Flüssigkeiten gelöst, Atome und Ionen in Festkörpern eingebaut, dotierte Halbleiter und freie Elektronen. Der jeweilige Anregungsmechanismus für die Erzeugung einer Besetzungsinversion ist sehr speziell für den jeweiligen Lasertyp. Die wesentlichen Verfahren sind das optische Pumpen und die elektrische Gasentladung. Bei den Halbleiterlasern erfolgt die Anregung direkt durch elektrischen Strom. Auch chemische Reaktionen können zum Anregen genutzt werden. Bei kontinuierlich strahlenden Lasern muss die Besetzungsinversion ständig aufrechterhalten werden, d.h. es muss kontinuierlich "Pumpenergie" zugeführt werden.

Im Lasermedium emittieren angeregte Atome bereits spontan Photonen in alle Richtungen. Diese können nun im Lasermedium durch induzierte Emission weitere Photonen erzeugen, die dann ihrerseits wiederum induzierte Photonen freisetzen usw. Dieser Vorgang setzt sich lawinenartig fort, bis die Photonen das Lasermedium verlassen. Gibt man dem Lasermedium in einer Richtung eine große Ausdehnung, so werden sich Photonenlawinen, die zufällig in der Längsrichtung entstehen, bedeutend mehr verstärken als in anderer Richtung, weil sie länger im Lasermedium laufen.

Durch zwei Spiegel an beiden Enden kann man die Photonenlawine wieder in das Lasermedium reflektieren und so eine weitere Verstärkung erreichen. Bei optimaler Justierung der Spiegel kann die Photonenlawine bis zu einigen hundert Malen in der "Resonator" genannten Spiegelanordnung im Lasermedium hin und her laufen.

Damit ein Teil der Photonen den Resonator als nutzbarer Laser verlassen kann, wird einer der Resonatorspiegel teildurchlässig ausgeführt.

[Seite 298]

[ABBILDUNG, siehe hier ]

[Seite 299]

Die stimulierte Emission ist ein Prozess, bei dem durch Einstrahlung eines Photons passender Energie der vorzeitige Übergang des Elektrons aus dem besetzten höheren Niveau in das teilweise entleerte Grundniveau stimuliert wird. Die Besonderheit ist, dass das emittierte Photon die gleiche Wellenlänge, Richtung und Phase wie das einfallende Photon besitzt. Das Photon wurde also „verstärkt“. Die meisten Laser nutzen mehrere Niveaus, die sich in der Lebensdauer und der Besetzungszahl unterscheiden, die Schemata für einen 3- bzw. 4-Niveau-Laser zeigen Abb. 4a und b.

Für den Laserprozess muss die Zahl der Atome, bei denen das höhere, obere Laserniveau besetzt ist, immer größer gehalten werden als die Besetzungszahl des niedrigen, unteren Laserniveaus. Als Lasermedium können alle Stoffe verwendet werden, bei denen eine Besetzungsinversion erzeugt werden kann, z.B. freie Atome, Ionen, Moleküle, Molekülionen in Gasen oder Dämpfen, Farbstoffmoleküle in Flüssigkeiten gelöst, Atome und Ionen in Festkörpern eingebaut, dotierte Halbleiter und freie Elektronen.

Der jeweilige Anregungsmechanismus für die Erzeugung einer Besetzungsinversion ist sehr speziell für den jeweiligen Lasertyp. Die wesentlichen Verfahren sind das optische Pumpen und die elektrische Gasentladung. Bei den Halbleiterlasern erfolgt die Anregung direkt durch elektrischen Strom. Auch chemische Reaktionen können zum Anregen genutzt werden. Bei kontinuierlich strahlenden Lasern muss die Besetzungsinversion ständig aufrechterhalten werden, d.h. es muss kontinuierlich „Pumpenergie“ zugeführt werden.

Im Lasermedium emittieren angeregte Atome bereits spontan Photonen in alle Richtungen. Diese können nun im Lasermedium durch induzierte Emission weitere Photonen erzeugen, die dann ihrerseits wiederum induzierte Photonen freisetzen usw. Dieser Vorgang setzt sich lawinenartig fort, bis die Photonen das Lasermedium verlassen. Gibt man dem Lasermedium in einer Richtung eine große Ausdehnung, so werden sich Photonenlawinen, die zufällig in der Längsrichtung entstehen, bedeutend mehr verstärken als in anderer Richtung, weil sie länger im Lasermedium laufen.

Durch 2 Spiegel an beiden Enden kann man die Photonenlawine wieder in das Lasermedium reflektieren und so eine weitere Verstärkung erreichen. Bei optimaler Justierung der Spiegel kann die Photonenlawine bis zu einigen hundert Malen in der „Resonator“ genannten Spiegelanordnung im Lasermedium hin und her laufen. Damit ein Teil der Photonen den Resonator als nutzbarer Laser verlassen kann, wird einer der Resonatorspiegel teildurchlässig ausgeführt.

Anmerkungen

Trotz wörtlicher Übereinstimmung der gesamten Seite fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes.

In der dritten Auflage der Vorlage, d.i. Albrecht et al. (2006), ist das Attribut "stimulierte" ebenfalls durch "induzierte" ersetzt worden (S.409).

Die Abbildung 2 in der Habilitationsschrift ist identisch zur Abbildung 4 in der Quelle. Allerdings ist in der Habilitationsschrift eine Quelle für die Grafik angegeben: Dörschel 1989a. Es ist noch zu überprüfen, ob sich die Grafik dort genauso findet.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[5.] Ees/Fragment 007 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 11:30:28 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1-3
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 299, Zeilen: re. Sp. 15-20
Abb. 3 zeigt einen Vergleich zwischen einem Hochfrequenzsender mit den Komponenten Verstärker und Rückkopplung und einem Laser, bei dem Lasermedium und Resonator aus den beiden Spiegeln die entsprechenden Funktionen besitzen.

Habil 007 01.png

Abb. 3: Vergleich des Funktionsprinzips eines Hochfrequenzsenders und eines Lasers mit dem Lasermedium als Verstärker [Dörschel 1989b].


Dörschel K, Müller G: Physikalische Grundlagen des Lasers – Verstärker mit Rückkoplung. In: Berlien HP, Müller G (Hrsg.): Angewandte Lasermedizin, Lehrbuch und Handbuch für Praxis und Klinik. Ecomed 1989(b), aktuelle Ergänzungslieferung: II-2.1.

Abb. 5. Vergleich des Funktionsprinzips eines Hochfrequenzsenders und eines Lasers mit dem Lasermedium als Verstärker

Quelle 007 01.png

Abbildung 5 zeigt einen Vergleich zwischen einem Hochfrequenzsender mit den Komponenten Verstärker und Rückkopplung und einem Laser, bei dem Lasermedium und Resonator aus den beiden Spiegeln die entsprechenden Funktionen besitzen.

Anmerkungen

Trotz wörtlicher Übereinstimmung der gesamten Seite fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes. Die Abbildungen sind ebenfalls identisch. Hier erfolgt bei Ees ein Verweis, die allerdings keinen Rückschluss auf den Ursprung des Fließtextes zulässt.

Sichter
(Graf Isolan), Klicken

[6.] Ees/Fragment 008 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 09:48:39 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 02-11
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 299-300, Zeilen: S.299, re. Sp. 22ff. - S.300, li. Sp. 1-2
2.2 Eigenschaften der Laserstrahlung

Im Unterschied zur thermischen Lichtquelle sind es insbesondere drei Eigenschaften des Laserlichts (Abb. 4), die für die medizinische Anwendung von Bedeutung sind:

- Kohärenz: die Strahlung hat eine bestimmte räumliche und zeitliche Zuordnung (Phasenbeziehung),

- Kollimation: die Strahlung des Lasers ist gebündelt (geringe Divergenz),

- Monochromasie: alle Wellenzüge weisen die gleiche Wellenlänge bzw. Frequenz und somit die gleiche Energie auf.

Diese drei Eigenschaften machen die gute Fokussierbarkeit zur Erreichung hoher Energiedichten und damit auch das exakte Arbeiten mit einem Strahl kleinster Querschnittsfläche möglich.

Habil 008 02.png

Abb. 4: Eigenschaften von Laserlicht [Müller 1989a].

[Seite 299]

Laserstrahl

Im Unterschied zur thermischen Lichtquelle sind es insbesondere 3 Eigenschaften des Laserlichts (Abb. 6), die für die medizinische Anwendung von Bedeutung sind:

• Kohärenz: Die Strahlung dieser Lichtquelle hat eine bestimmte räumliche und zeitliche Zuordnung (Phasenbeziehung).

• Kollimation: Die Strahlung des Lasers ist sehr gut gebündelt (geringe Divergenz).

• Monochromasie: Ein schmales (einfarbiges) Spektralband von hoher Intensität wird emittiert.

Diese 3 Eigenschaften machen die gute Fokussierbarkeit zur Erreichung hoher Energiedichten und

[Seite 300]

damit auch das exakte Arbeiten mit einem Strahl kleinster Querschnittsfläche möglich.

Quelle 008 02.png

Abb. 6a-c. Eigenschaften von Laserlicht; a Kohärenz, b Kollimation, c Monochromasie

Anmerkungen

Trotz weitgehend wörtlicher Übereinstimmung fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes. Einzig der Begriff "Monochromasie" wird von Ees in eigenen Worten paraphrasiert.

Auch die Abbildung ist aus der Quelle übernommen. Allerdings gibt der Verfasser für diese eine Quelle an.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[7.] Ees/Fragment 009 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 23:18:54 Guckar
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 07-10
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 303, Zeilen: li. Sp. 2-7
In der Praxis werden die Wechselwirkungen der Strahlung mit den verschiedenen Gewebearten im wesentlichen durch zwei Parameter bestimmt. Diese sind zum einen die Einwirkzeit der Strahlen auf das Gewebe, zum anderen die effektiv zur Wirkung gelangende Leistungsdichte (Abb. 5). In der Therapie werden die Wirkmechanismen der Strahlung mit den verschiedenen Gewebearten im wesentlichen durch 2 Parameter bestimmt: zum einen die Einwirkzeit der Strahlung auf das Gewebe, zum anderen die effektiv zur Wirkung gelangende Leistungsdichte, [...]
Anmerkungen

Gekürzt, mit kleinen Änderungen, aber unverkennbar. Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Fortsetzung in Ees/Fragment 009 10.

Als mögliche andere Quelle kommt auch Müller Scholz (1988) in Frage, siehe Ees/Dublette/Fragment 009 07

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[8.] Ees/Fragment 009 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-25 04:00:29 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 10-19
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 300-301, Zeilen: S.300, re. Sp. 19-20, 27-39 - S.301, li. Sp. 1-3
Durch entsprechende Wahl der Fokusgröße kann die Leistungsdichte breit variiert werden.

Für differenzierte Betrachtungen müssen eine Vielzahl von Parametern betrachtet werden. Die gewebespezifischen Materialkonstanten wie Absorptions- und Streuverhalten spielen für das Verteilungsvolumen der Energie ebenso eine Rolle wie Brechungsindex und Wärmeleitverhalten der beteiligten Gewebe [Müller 1986a,b, Roggan 1997].

In Abhängigkeit von der technischen Realisierung kann die Laserstrahlung kontinuierlich (cw = continuous wave) bzw. getaktet oder gepulst appliziert werden. Damit lassen sich die verschiedenen Gewebewirkungen im Verhältnis von therapeutischem Effekt zu den Nebenwirkungen kontrollieren.

Habil 009 10.png

Abb. 5: Verhältnis von Fokusgröße und Leistungsdichte für verschiedene Brennweiten und Arbeitsabstände, Variation der Leistungsdichte und Fleckgröße beim Koagulieren und Schneiden [Müller 1986b].


Müller G: Development trends and market potential of biomedical laser application. In: Optical Instrumentation for Biomedical Laser Applications. SPIE 1986(a); 658: 2-8.

Müller GJ, Berlien HP, Scholz C: Der Laser in der Medizin. Umschau 1986(b); 4: 233-240.

Roggan A: Dosimetrie thermischer Laseranwendungen in der Medizin. Müller, Berlien: Fortschritte in der Lasermedizin 11. Ecomed 1997.

[Seite 300]

Durch entsprechende Wahl der Fokusgröße kann die Leistungsdichte breit variiert werden. [...]

Differenzierte Betrachtungen müssen eine Vielzahl von Parametern beinhalten. Die gewebespezifischen Materialkonstanten wie Absorptions- und Streuverhalten spielen für das Verteilungsvolumen der Energie ebenso eine Rolle wie Brechungsindex und Wärmeleitverhalten der beteiligten Gewebe [1, 16].

Ein weiterer Parameter, um die Wirkung der Laserstrahlung auf das Gewebe zu steuern, ist die Bestrahlungszeit, da sich die Strahlung kontinuierlich (cw = „continuous wave“) oder getaktet mit einstellbarem Puls-Pause-Verhältnis oder kurz gepulst anwenden lässt. Damit lassen sich die ver-

[Seite 301]

schiedenen Gewebewirkungen im Verhältnis von therapeutischem Effekt zu den Nebenwirkungen kontrollieren.

Quelle 009 10.png

Abb. 7. Verhältnis von Fokusgröße und Leistungsdichte für verschiedene Brennweiten und Arbeitsabstände, Variation der Leistungsdichte und Fleckgröße beim Koagulieren und Schneiden


1. Berlien H-P, Müller G (1989ff.) Angewandte Lasermedizin, Lehrbuch und Handbuch für Praxis und Klinik. Ecomed (16. Ergänzungslieferung 1999)

16. Roggan A (1997) Dosimetrie thermischer Laseranwendungen in der Medizin. In: Müller GJ, Berlien H-P (Hrsg) Fortschritte in der Lasermedizin 16. Ecomed, Landsberg

Anmerkungen

Trotz weitgehend wörtlicher Übereinstimmung fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes.

Auch die Abbildung ist übernommen, allerdings ist für diese eine Quelle angegeben (Müller 1986b). Dort findet sich die Abbildung auch, allerdings anders formattiert:

Quelle2 009.png

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[9.] Ees/Fragment 010 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 15:23:10 Hindemith
Albrecht et al 2002, BauernOpfer, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 2-14
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 301, Zeilen: Li. Sp. 5-16, Re. Sp. 1-2
Lasergeräte bestehen nicht nur aus dem Lasermedium, dem Resonator und der Pumpquelle.

Die wesentlichen Komponenten der medizinischen Laser sind in Abb. 6 dargestellt.

Habil 010 02a.png

Abb. 6: Technische Komponenten eines Lasergerätes, der Laserstrahl wird bei Wellenlängen außerhalb des sichtbaren Bereichs mit einem sichtbaren Zielstrahl markiert, der Detektor misst die Intensität oder Energie am Laserkopf, nicht dargestellt ist der Fußschalter zur Freigabe der Strahlung [Albrecht 2002].

Da nur ein kleiner Teil der aufgewendeten Energie in Laserlicht umgewandelt wird, muss ein erheblicher Teil als Wärme abgeführt werden. Abb. 7 gibt eine Zusammenstellung der Relation Pumpenergie zu Laserenergie für die gebräuchlichsten Lasertypen. Zum Vergleich beträgt die Lichtausbeute einer Halogenglühlampe ca. 3%. Der Wirkungsgrad eines Argonionenlasers beträgt <0,1%, der eines Nd:YAG-Lasers ca. 1-3% und der eines CO2-Lasers 5-20%.

Habil 010 02b.png

Abb. 7: Die Laserenergie in Relation zur Pumpenergie; die Verluste müssen durch Kühlung abtransportiert werden [Dörschel 1989a].

Lasergerät

Lasergeräte bestehen nicht nur aus dem Lasermedium, dem Resonator und der Pumpquelle. Da nur ein kleiner Teil der aufgewendeten Energie in Laserlicht umgewandelt wird, muss ein erheblicher Teil als Wärme abgeführt werden. Abbildung 8 gibt eine Zusammenstellung der Relation Pumpenergie zu Laserenergie für die gebräuchlichsten Lasertypen. Zum Vergleich beträgt die Lichtausbeute einer Halogenglühlampe ca. 3%. Der Wirkungsgrad eines Argonionenlasers beträgt <0,1%, der eines Nd:YAG-Lasers ca. 1-3% und der eines CO2-Lasers 5-20%.

Quelle 010 02a.png

Abb. 8. Laserenergie in Relation zur Pumpenergie; die Verluste müssen durch Kühlung abtransportiert werden

Quelle 010 02b.png

Abb. 9. Technische Komponenten eines Lasergerätes: Der Laserstrahl wird bei Wellenlängen außerhalb des sichtbaren Bereichs mit einem sichtbaren Zielstrahl markiert, der Detektor misst die Intensität oder Energie am Laserkopf, nicht dargestellt ist der Fußschalter zur Freigabe der Strahlung

Die wesentlichen Komponenten für medizinische Laser zeigt Abb. 9.

Anmerkungen

Trotz weitgehend wörtlicher Übereinstimmung ist die Übernahme weder kenntlich gemacht noch ist die Quelle des Textes angegeben.

Die Quelle ist nur genannt als Quelle einer der beiden übernommenen Abbildungen. Für die andere Abbildung wird eine andere Quelle angegeben.

Sichter
(Graf Isolan), (Hindemith), WiseWoman

[10.] Ees/Fragment 011 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-09 23:49:04 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1-24
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 297-298, Zeilen: S.297, li. Sp. 52-53 - re. Sp. 1ff - S.298, li. Sp. 1-7
So wie in der Medizin bei verschiedenen Operationen spezielle Instrumente verwendet werden, gibt es auch zur Anpassung an das zu behandelnde Gewebe und die spezielle Therapie unterschiedliche medizinische Lasergeräte für verschiedene klinische Anwendungen (Abb. 8). Diese unterscheiden sich in ihrer Emissionswellenlänge, angegeben in Mikrometer (μm) oder Nanometer (nm), die im Bereich des Ultraviolett (UV) mit einer Wellenlänge von etwa 0,2 μm beginnt und bis ins Infrarote bis etwa 10 μm Wellenlänge reicht. Da die meisten Laser auf einem schmalen spektralen Übergang von Elektronen beruhen, kann man sie nicht einfach wie einen Radiosender durchstimmen; eine Ausnahme bilden Farbstofflaser, vibronische Festkörperlaser und der freie Elektronenlaser. Einige Gaslaser bieten zwar nach Art des gewählten Mediums mehrere Wellenlängen, aber auch diese sind nicht veränderbar. Ferner unterscheiden sich Lasersysteme in ihrer technisch-physikalischen Ausgestaltung, was die konstruktive Anordnung und das Zeitverhalten des Laserstrahles betrifft.

[...]

Der Laser allein stellt nur eine Lichtquelle dar, für die medizinische Anwendungen benötigt wird ein komplettes System, das mit einem Übertragungssystem und einem Endgerät die Strahlung dirigierbar an das zu therapierende Gewebe bringt und ein Verfahren zur Kontrolle der Wirkung. Je nach Wellenlänge im sichtbaren oder infraroten Spektralbereich wird zur Übertragung eine Glas- oder Quarzfaser, ein Faserbündel, ein Hohlleiter oder ein Spiegelgelenkarm verwendet. Endgeräte können ein Operationsmikroskop mit Mikromanipulator, ein Endoskop oder eine Spaltlampe sein (Abb. 9). Die Kontrolle der Wirkung hängt vom laserinduzierten Prozess ab und beruht in vielen Fällen auf der visuellen Beurteilung durch den erfahrenen Therapeuten. Bei sehr differenzierten Vorgehensweisen mit einer präzisen Dosissteuerung, wie bei der interstitiellen Thermotherapie von Tumoren oder Metastasen, können auch bildgebende Systeme, wie Ultraschall oder Magnetresonanztomografie zum Einsatz kommen.

[Seite 297]

So wie in der Medizin bei verschiedenen Operationen spezielle Instrumente verwendet werden, gibt es auch zur Anpassung an das zu behandelnde Gewebe und die spezielle Therapie unterschiedliche medizinische Lasergeräte für verschiedene klinische Anwendungen (Abb. 1). Diese unterscheiden sich in ihrer Emissionswellenlänge, angegeben in Mikrometer (μm) oder Nanometer (nm), die im Bereich des Ultraviolett (UV) mit einer Wellenlänge von etwa 0,2 μm beginnt und bis ins Infrarote bis etwa 10 μm Wellenlänge reicht.

Da die meisten Laser auf einem schmalen spektralen Übergang von Elektronen beruhen, kann man sie nicht einfach wie einen Radiosender durchstimmen; eine Ausnahme bilden Farbstofflaser, vibronische Festkörperlaser und der freie Elektronenlaser. Einige Gaslaser bieten jedoch nach Art des gewählten Mediums mehrere Wellenlängen, aber auch diese sind nicht veränderbar. Ferner unterscheiden sich Lasersysteme in ihrer technisch-physikalischen Ausgestaltung, was die konstruktive Anordnung und das Zeitverhalten des Laserstrahles betrifft.

Der Laser allein stellt nur eine Lichtquelle dar, benötigt wird jedoch ein komplettes System, das mit einem Übertragungssystem und einem Endgerät die Strahlung dirigierbar an das zu therapierende Gewebe bringt, und ein Verfahren zur Kontrolle der Wirkung. Je nach Wellenlänge im sichtbaren oder infraroten Spektralbereich wird zur Übertragung eine Glas- oder Quarzfaser, ein Faserbündel, ein Hohlleiter oder ein Spiegelgelenkarm verwendet. Endgeräte können ein Operationsmikroskop mit Mikromanipulator, ein Endoskop oder eine Spaltlampe sein (Abb. 2).

Die Kontrolle der Wirkung hängt vom laserinduzierten Prozess ab und beruht in vielen Fällen

[Seite 298]

auf der visuellen Beurteilung durch den erfahrenen Therapeuten. Bei sehr differenzierten Vorgehensweisen mit einer präzisen Dosissteuerung, wie bei der interstitiellen Thermotherapie von Tumoren oder Metastasen, können auch bildgebende Systeme, wie Ultraschall oder Magnetresonanztomografie zum Einsatz kommen.

Anmerkungen

Fast identisch, ohne jede Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[11.] Ees/Fragment 012 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 17:35:30 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1-1
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 298, Zeilen: 1ff
Habil 012 01.png

Abb. 9: Der laser [sic!] als Systemkomponent [sic!] für die medizinische Therapie [Müller 1988].

Quelle 012 01.png

Abb. 2. Komponenten eines medizinischen Lasersystems

Anmerkungen

Die Grafik in der Habilitationsschrift stimmt in Inhalt und Formattierung genau mit einem Teil der Grafik in der Quelle überein.

In der Quelle findet sich der Verweis auf Müller 1988 nicht. Bei Müller & Scholz (1988) findet sich die Abbildung auch, allerdings in einer geringfügig anderen Version (siehe hier). Die Abbildung stammt wohl aus Albrecht et al. (2002), die Bildunterschrift ist allerdings eher Müller & Scholz (1988) entlehnt, inclusive fehlendem "e" am Ende von Systemkomponente.

Sichter
(Hindemith)

[12.] Ees/Fragment 013 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-09 21:19:40 Graf Isolan
Albrecht et al 2002, BauernOpfer, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 2-13
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 301, 302, Zeilen: S.301, re. Sp. 10-12.17ff. und S. 302
2.4 Lichttransmissionssysteme

Für die Applikation der Laserstrahlung auf das zu behandelnde Gewebe muss die Entfernung Lasergeräteausgang und Patient überbrückt werden.

Für die Übertragung von sichtbarem Laserlicht und den angrenzenden Spektralbereichen von ca. 0,3-2 μm lassen sich flexible Glas- bzw. Quarzfasern, ggf. mit spezieller Dotierung verwenden. Außerhalb dieses Bereiches werden Spiegelgelenkarme verwendet, um die Bereiche 0,19-0,3 μm (Excimer-Laser) oder 3-10 μm (Erbium- und CO2-Laser) abzudecken (Abb. 10). Spezielle Lichtleitfasern für den 3-μm- und den 10-μm-Bereich befinden sich in Erprobung, ebenso wird versucht, mit Hohlleitern CO2-Laserstrahlung über kurze Entfernung zu übertragen.

Besondere Anforderungen werden bei der Übertragung kurzgepulster, energiereicher Laserstrahlung zur Laserlithotripsie und Laserangioplastie an die Lichtleitfasern gestellt [Muschter 1990, Gross 1994, Albrecht 2002]. Durch intensive Forschungsarbeiten in den letzten Jahren konnten hier entscheidende Verbesserungen erreicht werden.

[Abb.10]

Abb. 10: Laserwellenlängen und spezifische Lichtwellenleiter für verschiedene Lasersysteme [Albrecht 2002].


Albrecht H, Rohde E, Zgoda F, Müller G: Lasersysteme. In: Kramme (Hrsg.): Medizintechnik. Verfahren, Systeme, Informationsverarbeitung. Springer 2002: 296-318.

Gross CM: Die photoablativen Effekte des Excimer-Lasers in der Angioplastie. Müller, Berlien: Fortschritte in der Lasermedizin 10. Ecomed 1994.

Muschter R, Knipper A, Maghraby H, Thomas S: Laserlithotripsy – Experience with Different Laser Systems in the Treatment of Urinary Calculi. SPIE Proc 1200; 1990: 118-123.

Lichtwellenleiter

Für die Applikation der Laserstrahlung auf das zu behandelnde Gewebe muss die Entfernung Lasergeräteausgang und Patient überbrückt werden. [...]

Für die Übertragung von sichtbarem Laserlicht und den angrenzenden Spektralbereichen von ca. 0,3-2 μm lassen sich flexible Glas- bzw. Quarzfasern, ggf. mit spezieller Dotierung, verwenden. Außerhalb dieses Bereiches werden Spiegelgelenkarme verwendet, um die Bereiche 0,19-0,3 μm (Excimer-Laser) oder 3-10 μm (Erbium- und CO2-Laser) abzudecken (Abb. 10). Spezielle Lichtleitfasern für den 3-μm- und den 10-μm-Bereich befinden sich in Erprobung, ebenso wird versucht, mit Hohlleitern CO2-Laserstrahlung über kurze Entfernung zu übertragen.

Besondere Anforderungen werden bei der Übertragung kurzgepulster, energiereicher Laserstrahlung zur Laserlithotripsie und Laserangioplastie an die Lichtleitfasern gestellt [11]. Durch intensive Forschungsarbeiten in den letzten Jahren konnten hier entscheidende Verbesserungen erreicht werden.

[Seite 302]

[Abb.10]

Abb. 10. Laserwellenlängen und spezifische Lichtwellenleiter für verschiedene Lasersysteme


6. Gross CM (1994) Die photoablativen Effekte des Exci- mer-Lasers in der Angioplastie. In: Müller GJ, Berlien H-P (Hrsg) Fortschritte in der Lasermedizin 10. Ecomed, Erlangen

11. Muschter R, Knipper A, Maghraby H, Thomas S (1990) Laserlithotripsy - Experience with different laser systems in the treatment of urinary calculi. SPIE Proc 1200:118-123

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend. Die Quelle wird einmal im Fließtext und einmal unter der Abb. 10 referenziert. Wörtliche Übernahmen (hier: die gesamte Seite) sind nicht als solche kenntlich gemacht, auch deren Umfang bleibt dem Leser verborgen.

Dies ist übrigens die einzige Stelle im Fließtext, in der Ees auf die für ihn so fundamentale Quelle Albrecht et al (2002) verweist. Alle anderen Textübernahmen aus Albrecht et al. (2002) bleiben unreferenziert.

Sichter
(Hood), Graf Isolan

[13.] Ees/Fragment 014 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 08:25:48 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-11
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 302, Zeilen: 2. Spalte: 10ff
Neben den bereits erwähnten Standardapplikatoren wurden für neue Anwendungen spezielle Ausführungen entwickelt. Für die interstitielle Erwärmung und Koagulation von Tumoren oder Metastasen wurden diffus abstrahlende Applikatoren entwickelt, die eine allseitige Abstrahlung und homogene Verteilung der Photonen im Gewebe ermöglichen. Für die Behandlung bestimmter Arrhythmieformen durch die EKG-kontrollierte Koagulation von Gewebe im Bereich des AV-Knotens wird durch einen kombinierten EKG-Laser-Katheter Laserlicht "um die Ecke geführt" und intrakardial appliziert.

Die Laserangioplastie nutzt für die Übertragung der Strahlung des Excimer-Lasers bei 308 nm einen Schlauch mit vielen dünnen Quarzfasern, um gleichzeitig einen großen Querschnitt für die Übertragung der Laserstrahlung, einen Spülkanal und eine hohe Flexibilität des gesamten Katheters zu erhalten.

Neben den bereits erwähnten Standardapplikatoren wurden für neue Anwendungen spezielle Ausführungen entwickelt. Für die interstitielle Erwärmung und Koagulation von Tumoren oder Metastasen befinden sich Applikatoren in klinischer Erprobung, die eine allseitige Abstrahlung ermöglichen. Für die Behandlung bestimmter Arrhythmieformen durch die EKG-kontrollierte Koagulation von Gewebe im Bereich des AV-Knotens wird durch einen kombinierten EKG-Laser-Katheter Laserlicht um die Ecke geführt" und intrakardial appliziert.

Die Laserangioplastie nutzt für die Übertragung der Strahlung des Excimer-Lasers bei 308 nm einen Schlauch mit vielen dünnen Quarzfasern, um gleichzeitig einen großen Querschnitt für die Übertragung der Laserstrahlung, einen Spülkanal und eine hohe Flexibilität des gesamten Katheters zu erhalten [6].


6. Gross CM (1994) Die photoablativen Effekte des Exci- mer-Lasers in der Angioplastie. In: Müller GJ, Berlien H-P (Hrsg) Fortschritte in der Lasermedizin 10. Ecomed, Erlangen

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend. Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hood), Hindemith

[14.] Ees/Fragment 015 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-09 19:37:38 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-9
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 301, Zeilen: re. Sp. 35-48
2.5 Anwendungsmethoden der Laserstrahlung

2.5.1 Der berührungslose Einsatz

Beim berührungslosen Einsatz von medizinischen Lasern wird die Laserstrahlung über Strahlführungssysteme an das Gewebe gebracht, ohne dass dabei das Gewebe berührt wird. Strahlführungssysteme, die für den berührungslosen Einsatz in Frage kommen, sind Spiegelgelenkarm und Quarz- bzw. Glasfasern. Gegenüber Spiegelgelenkarmen sind Lichtleiter flexibler. Die Strahlführungssysteme können an optische Endgeräte wie Fokussierhandstücke, Mikromanipulatoren bei Verwendung von Operationsmikroskopen oder von Spaltlampen in der Ophthalmologie angeschlossen werden.

Anwendungsmethoden

Berührungsloser Einsatz

Beim berührungslosen Einsatz von medizinischen Lasern wird die Laserstrahlung über Strahlführungssysteme an das Gewebe gebracht, ohne dass dabei das Gewebe berührt wird. Strahlführungssysteme, die für den berührungslosen Einsatz in Frage kommen, sind Spiegelgelenkarm und Quarz- bzw. Glasfasern. Gegenüber Spiegelgelenkarmen sind Lichtleiter flexibler. Die Strahlführungssysteme können an optische Endgeräte wie Fokussierhandstücke, Mikromanipulatoren bei Verwendung von Operationsmikroskopen oder von Spaltlampen in der Ophthalmologie angeschlossen werden.

Anmerkungen

Bis auf die Überschriften identisch; ohne jede Kennzeichnung als Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[15.] Ees/Fragment 015 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 10:10:21 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 10-25
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 302, Zeilen: li. Sp. 1-19.21-26 - re.Sp. 1-4
2.5.2 Die Kontaktmethode

Das zu behandelnde Gewebe wird im direkten Kontakt mit dem Faserende (Bare Fiber) bzw. auf das Faserende aufgesetzte Saphirspitzen (hot tips) gebracht. Der Durchmesser handelsüblicher Lichtleiter (0,05-1 mm) erlaubt den endoskopischen Einsatz. Durch die heiße Faserspitze vaporisiert das Gewebe, und eine scharf begrenzte homogene Karbonisationszone bleibt als Schnittkante. Für diese Anwendungen werden heute Fasern mit speziell präparierten Spitzen, sog. sculptured fibers mit fokussierenden Spitzen angeboten, um eine sichere Handhabung beim Laserschneiden zu ermöglichen. Entsprechendes kann auch mit einer geschwärzten Faserspitze, vom Anwender selbst präpariert, erreicht werden, wobei hier durch ein "Freibrennen" der Spitze ein Wechsel der Anwendung zum berührungslosen Einsatz, z.B. zur Koagulation, leicht möglich ist.

Zum Schutz der patientenseitigen Optiken der Endgeräte, der Stirnfläche des Applikators oder der Faserspitze können die Endflächen mit Schutzgas gespült werden. Mit dem Nd:YAG-Laser kann auch unter Flüssigkeitsspülung gearbeitet werden. Die Spülung vergrößert die Schnitttiefe in Weichgewebe, indem die entstehenden Verdampfungsprodukte oder Ablationsprodukte aus dem Schnittkanal gespült werden und die Laserstrahlung ungehindert eindringen lassen [sic!].

Kontaktmethode

Das zu behandelnde Gewebe wird im direkten Kontakt mit dem Faserende („bare fiber“) bzw. auf das Faserende aufgesetzte Saphirspitzen („hot tips“) gebracht. Der Durchmesser handelsüblicher Lichtleiter (0,05-1 mm) erlaubt den endoskopischen Einsatz. Durch die heiße Faserspitze vaporisiert das Gewebe, und eine scharf begrenzte homogene Karbonisationszone bleibt als Schnittkante. Für diese Anwendungen werden heute Fasern mit speziell präparierten Spitzen, sog. „sculptured fibers“ mit fokussierenden Spitzen angeboten, um eine sichere Handhabung beim Laserschneiden zu ermöglichen. Entsprechendes kann auch mit einer geschwärzten Faserspitze, vom Anwender selbst präpariert, erreicht werden, wobei hier durch ein „Freibrennen“ der Spitze ein Wechsel der Anwendung zum berührungslosen Einsatz, z.B. zur Koagulation, leicht möglich ist.

Gas- oder Flüssigkeitsspülung beim Laserschneiden

Zum Schutz der patientenseitigen Optiken der Endgeräte, der Stirnfläche des Applikators oder der Faserspitze können die Endflächen mit Schutzgas gespült werden. Mit dem Nd:YAG-Laser kann auch unter Flüssigkeitsspülung gearbeitet werden. Die Spülung vergrößert die Schnitttiefe in Weichgewebe, indem die entstehenden Verdampfungsprodukte oder Ablationsprodukte aus dem Schnittkanal gespült werden und die Laserstrahlung ungehindert eindringen kann.

Anmerkungen

Trotz wörtlicher Übereinstimmung der gesamten Seite (vgl. auch Ees/Fragment_015_01) fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes. Bei dem letzten Wort handelt es sich möglicherweise um einen Abschreibfehler, bei dem Ees versehentlich an den Schluss des Absatzes des Originals gesprungen ist (vgl. Ees/Fragment_016_01).

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[16.] Ees/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 10:12:42 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-2
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 302, Zeilen: re. Sp. 4-8
[Bei der] Photoablation im Kontakt kann der photohydraulische Effekt die Wirkung weiter verstärken, so dass Ablationskanäle entstehen, die die Faser ungehindert passieren lassen. Bei der Photoablation im Kontakt kann der photohydraulische Effekt die Wirkung weiter verstärken, sodass Ablationskanäle entstehen, die die Faser ungehindert passieren lassen.
Anmerkungen

Es fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes.

Fortsetzung und Abschluss der auf der Vorderseite begonnenen Übernahme: Ees/Fragment_015_10

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[17.] Ees/Fragment 017 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 10:37:01 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1, 17-26
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 303, Zeilen: li. Sp. 1, 10-28
3 Biophysikalische Wirkungen der Laserstrahlung am Gewebe

[...]

Im sichtbaren Spektrum bestehen zum Teil spezifische Absorptionen, zum Beispiel an Hämoglobin und Melanin, die die Eindringtiefe in das Gewebe begrenzen. Im nahen Infrarot verteilt sich die Strahlung recht homogen im biologischen Gewebe, deshalb kann die Eindringtiefe wellenlängenabhängig mehr als 5 mm betragen (Abb. 13).

Im mittleren und fernen Infrarot (3,0 bis 10,6 μm) wird die Lichtenergie im wesentlichen im Wasser absorbiert. Verglichen mit der Absorption der Laser im sichtbaren Bereich hat man es mit einer 10-100 fach effektiveren Ankopplung zu tun, so dass die Eindringtiefe und das Verteilungsvolumen sehr gering sind. Dabei kommt es bereits bei geringeren Leistungsdichten zu einer Verdampfung des biologischen Materials. So lässt sich Gewebe abtragen und schneiden, ohne dass eine wesentliche thermische Schädigung der Umgebung auftritt.

Biophysikalische Wirkungen am Gewebe

[...]

Im sichtbaren Spektrum bestehen z.T. spezifische Absorptionen, z.B. an Hämoglobin und Melanin, die die Eindringtiefe in das Gewebe begrenzen. Im nahen Infrarot verteilt sich die Strahlung recht homogen im Körpergewebe, deshalb kann die Eindringtiefe wellenlängenabhängig mehr als 5 mm betragen.

Im mittleren und fernen Infrarot (3,0-10,6 μm) wird die Lichtenergie im wesentlichen im Wasser absorbiert. Verglichen mit der Absorption der Laser im sichtbaren Bereich hat man es mit einer 10- bis 100fach effektiveren Ankopplung zu tun, sodass die Eindringtiefe und das Verteilungsvolumen sehr gering sind. Dabei kommt es bereits bei geringeren Leistungsdichten zu einer Verdampfung des biologischen Materials. So lässt sich Gewebe abtragen und schneiden, ohne dass eine wesentliche thermische Schädigung der Umgebung auftritt.

Anmerkungen

Fast identisch, ohne jede Kennzeichnung einer Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[18.] Ees/Fragment 020 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-26 15:06:25 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 10-20
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 304, Zeilen: li.Sp. 28-31 - re.Sp. 1-17
Habil 020 10.png

Abb. 15: Wirkung der Laserstrahlung bei unterschiedlichen Anwendungsparametern [Müller 1986b].

3.2.1 Photochemische Effekte

Die Gruppe der photochemischen Wirkungen beinhaltet die Photoinduktion, Photoaktivierung (so genannte Biostimulation) und die photodynamische Therapie inkl. Photosensitivierung. Bei diesen Wirkungen wird die Laserenergie dazu benutzt, durch Absorption in entweder körpereigenen oder körperfremden Farbstoffen oder Chromophoren-Gruppen an Biomolekülen photochemische Reaktionen auszulösen. Vier grundsätzliche Arten von Reaktionen des photochemischen Mechanismus können unterschieden werden:

- die photoinduzierte Isomerisation - z.B. beim Bilirubinabbau
- die photoinduzierte Ladungs-Produktion - im visuellen Prozess
- die photoinduzierte Synthese - in der Photosynthese von Pflanzen
- die photoinduzierte Dissoziation - in der photodynamischen Therapie (PDT)

Quelle 020 10.png

Abb. 13. Leistungs- bzw. Energiedichtebereiche als Funktion der Einwirkzeit für die verschiedenen Gewebewirkungen von Laserstrahlung

[...]

Klasse der photochemischen Wirkungen

Sie beinhaltet die Photoinduktion oder Photoaktivierung, gewöhnlich Biostimulation genannt, und die Photobestrahlung, wobei die photodynamische Therapie oder Photosensitivierung mit eingeschlossen ist. Hier wird die Laserenergie dazu benutzt, durch Absorption in entweder körpereigenen oder körperfremden Farbstoffen oder chromophoren Gruppen an Biomolekülen photochemische Reaktionen auszulösen.

4 grundsätzliche Arten von Reaktionen des photochemischen Mechanismus können unterschieden werden:

• die photoinduzierte Isomerisation z.B. beim Bilirubinabbau,
• die photoinduzierte Ladungsproduktion im visuellen Prozess,
• die photoinduzierte Synthese in der Photosynthese von Pflanzen,
• die photoinduzierte Dissoziation in der photodynamischen Therapie (PDT).

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend, ohne jede Quellenangabe.

Die Abbildung 15 in der Habilitationsschrift ist identisch zur Abbildung 13 in der Quelle, nur die Bildunterschrift ist unterschiedlich. Es wird als Quelle Müller 1986b angegeben, ein Quellenverweis, der in der Quelle Albrecht et al. (2002) nicht steht. Bei Müller (1986b) findet sich eine ähnliche, aber nicht identische Abbildung, was die Frage aufwirft, warum diese Quelle angegeben wurde:

Quelle 020 10 2.png

Sichter
(Graf Isolan), (Hindemith) Agtippina1

[19.] Ees/Fragment 025 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 11:11:54 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1, 14-19
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 305, Zeilen: li. Sp. 1, 5-10, 13-17
3.2.3 Photodekompositionseffekte

[...]

Das Prinzip der Photodisruption wird z. B. in der Augenheilkunde bei der Laserbehandlung von Nachstarmembran benutzt und spielt bei der Steinzertrümmerung im Bereich der Urologie eine zunehmend wichtige Rolle.

Diese Klasse von Photodekompositionseffekten lässt sich am ehesten unter dem Begriff nichtlineare Wirkungen zusammenfassen, da sich bei hohen Intensitäten die Effekte nicht mehr allein durch die lineare Absorption von Photonen beschreiben lassen.

Klasse der Photodekompositionseffekte

[...]

Diese 3. Klasse von Wirkungen lässt sich am ehesten unter dem Begriff nichtlinearer Wirkungen zusammenfassen, da sich bei hohen Intensitäten die Effekte nicht mehr allein durch die lineare Absorption von Photonen beschreiben lassen.

[...]

Dieses Prinzip wird heute in der Augenheilkunde bei der Zerstörung der Nachstarmembran benutzt und spielt auch bei der sich in der Klinik etablierenden Steinzertrümmerung eine wesentliche Rolle.

Anmerkungen

Trotz wörtlicher Übereinstimmungen fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[20.] Ees/Fragment 025 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 10:53:43 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 20-36
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 303-304, Zeilen: S.303, re.Sp. 3-19 - S.304, li.Sp. 1-16
Allerdings ist zu beachten, dass sich die optischen Eigenschaften des Gewebes wie Absorption und Streuung während der Bestrahlung von Körpergewebe bereits im Bereich photothermischer Effekte erheblich ändern [Helfmann 1989b, Roggan 1997]. Entsprechendes gilt für die Wirkung energiereicher Laserpulse, bei denen auch die nichtlinearen Anteile des Absorptionskoeffizienten wirksam werden. Die Absorption ist ebenfalls ein Maß für die optische Eindringtiefe, die zur Beurteilung der thermischen Schädigungszone bei der Photoablation mit gepulster Laserstrahlung herangezogen werden kann. Je nach optischer Eindringtiefe der Strahlung muss die Energie pro Laserpuls unterschiedlich groß sein, um die Schwelle für die Photoablation zu überschreiten und Gewebe abzutragen. Da in der Regel die Zerstörschwelle des Übertragungssystems die übertragbare Energiedichte begrenzt, kann durch die Vergrößerung der Pulslänge die Energie pro Puls entsprechend erhöht werden. Eine größere Pulslänge bedeutet eine längere Einwirkzeit der Strahlung, in der eine Wärmeleitung aus dem erhitzten Volumen in das benachbarte Gewebe stattfindet, die erst mit dem explosionsartigen Herausschleudern der Gewebereste beendet wird. Abb. 18 zeigt auf, bei welcher Wellenlänge und welcher Laserpulslänge die Schädigungszone überwiegend optisch durch die Eindringtiefe oder thermisch durch Wärmeleitung bestimmt wird. Damit können die Parameter eines Photoablationslasers in Hinblick auf geringe thermische Schädigungen optimiert werden.

Helfmann J: Nichtlineare Prozesse. In: Berlien HP, Müller G (Hrsg.): Angewandte Lasermedizin, Lehrbuch und Handbuch für Praxis und Klinik. Ecomed 1989(b), aktuelle Ergänzungslieferung: II-3.4.

Roggan A: Dosimetrie thermischer Laseranwendungen in der Medizin. Müller, Berlien: Fortschritte in der Lasermedizin 11. Ecomed 1997.

[Seite 303]

Bei der Bestrahlung von Körpergewebe ist zu beachten, dass bereits im Bereich photothermaler Effekte sich die optischen Eigenschaften, wie Absorption und Streuung, erheblich ändern [16]. Entsprechendes gilt für die Wirkung energiereicher Laserpulse, bei denen auch die nichtlinearen Anteile des Absorptionskoeffizienten wirksam werden. Die Absorption ist ebenfalls ein Maß für die optische Eindringtiefe, die zur Beurteilung der thermischen Schädigungszone bei der Photoablation mit gepulster Strahlung herangezogen werden kann.

Je nach optischer Eindringtiefe der Strahlung muss die Energie pro Laserpuls unterschiedlich groß sein, um die Schwelle für die Photoablation zu überschreiten und Gewebe abzutragen. Da in der Regel die Zerstörschwelle des Übertragungssystems die übertragbare Energiedichte begrenzt,

[Seite 304]

kann durch die Vergrößerung der Pulslänge die Energie pro Puls entsprechend erhöht werden. Eine größere Pulslänge bedeutet eine längere Einwirkzeit der Strahlung, in der eine Wärmeleitung aus dem erhitzten Volumen in das benachbarte Gewebe stattfindet, die erst mit dem explosionsartigen Herausschleudern der Gewebereste beendet wird.

Abbildung 12 zeigt ein Diagramm, aus dem sich ermitteln lässt, bei welcher Wellenlänge und welcher Laserpulslänge die Schädigungszone überwiegend optisch durch die Eindringtiefe oder thermisch durch Wärmeleitung bestimmt wird [1]. Damit können die Parameter eines Photoablationslasers in Hinblick auf geringe thermische Schädigungen optimiert werden.


1. Berlien H-P, Müller G (1989ff.) Angewandte Lasermedizin, Lehrbuch und Handbuch für Praxis und Klinik. Ecomed (16. Ergänzungslieferung 1999)

16. Roggan A (1997) Dosimetrie thermischer Laseranwendungen in der Medizin. In: Müller GJ, Berlien H-P (Hrsg) Fortschritte in der Lasermedizin 16. Ecomed, landsberg

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend, trotzdem ohne jede Kennzeichnung einer Übernahme. Die in den Texten genannten Abbildungen stimmen ebenfalls überein, allerdings ist für diese dann die Quelle Albrecht et al. 2002 genannt.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[21.] Ees/Fragment 039 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 11:17:12 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 6-11, 13-14
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 307-308, Zeilen: S.307, re. Sp. 37-44 - S.308, li. Sp. 1-2.26-28
Dabei ist zu unterscheiden zwischen dem Einsatz des Lasers als einem Hilfsinstrument im Rahmen einer größeren Operation oder als eigentliches Therapieverfahren bei endoskopischen Eingriffen, Kathetereingriffen oder sonstigen Laserbestrahlungen. Ein anderes Einteilungsprinzip ist die Körperregion. So finden sich Eingriffe an der Körperoberfläche, endoskopische Eingriffe oder der Lasereinsatz im Rahmen der offenen Chirurgie in vielen Fachgebieten. [...]

Die Vorteile des Lasers in den chirurgischen Disziplinen lassen sich unter folgenden Gesichtspunkten zusammenfassen :

[Seite 307]

Dabei ist zu unterscheiden zwischen dem Einsatz des Lasers als einem Hilfsinstrument im Rahmen einer größeren Operation oder als eigentliches Therapieverfahren bei endoskopischen Eingriffen, Kathetereingriffen oder sonstigen Laserbestrahlungen. Ein anderes Einteilungsprinzip ist die Körperregion. So finden sich Eingriffe an der Körperoberfläche, endoskopische Eingriffe oder

[Seite 308]

der Lasereinsatz im Rahmen der offenen Chirurgie in vielen Fachgebieten (Abb. 14).

[...]

Die Vorteile des Lasers in den chirurgischen Disziplinen lassen sich unter 5 Gesichtspunkten zusammenfassen:

Anmerkungen

Trotz vollständiger wörtlicher Übereinstimmung fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[22.] Ees/Fragment 039 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-09 23:34:14 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 24-25, 27-34
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 305, Zeilen: re. Sp. 17-32
Entsprechend den gewünschten Problemlösungen muss die Qualität der unterschiedlichen Lasersysteme herangezogen werden. [...]

Argonlaser

Argonionenlaser sind Dauerstrich(cw)-Laser, die blaugrünes Mischlicht (488 und 514 nm) oder grünes Licht (514 nm) emittieren. Der Argonionenlaser wird wegen seiner hohen Selektivität für körpereigene Chromophore (Hämoglobin, Melanin) zur Koagulation von oberflächlichen Gefäßen in der Ophthalmologie und Dermatologie benutzt. Das Licht wird über einen Lichtleiter, an dessen Ende sich ein Fokussierhandstück befindet, geführt. Es stehen auch spezielle Scanner zur Verfügung, die eine automatisierte und gleichmäßige Behandlung von größeren Arealen ermöglichen.

Entsprechend den gewünschten Problemlösungen müssen die Qualitäten der unterschiedlichen Lasersysteme herangezogen werden (vgl. Abb. 1).

Argonionenlaser

Argonionenlaser sind Dauerstrich(cw)-laser, die blaugrünes Mischlicht (488 und 514 nm) oder grünes Licht (514 nm) emittieren. Der Argonionenlaser wird wegen seiner hohen Selektivität für körpereigene Chromophore (Hämoglobin, Melanin) in der Ophthalmologie und Dermatologie benutzt. Das Licht wird über einen Lichtleiter, an dessen Ende sich ein Fokussierhandstück befindet, geführt. Es stehen auch spezielle Scanner zur Verfügung, die eine automatisierte und gleichmäßige Behandlung von größeren Arealen ermöglichen.

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend, ohne jede Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[23.] Ees/Fragment 040 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-09 19:37:27 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 1-40
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 305-306, Zeilen: S.305 re. Sp. 33ff. - S.306 li. Sp. 1ff. - re. Sp. 1-6
Frequenzverdoppelter Nd:YAG-Laser (sog. KTP-Laser)

Die Frequenzverdoppelung der Nd:YAG-Laserstrahlung erfolgt mit Hilfe eines Kalium-Titanyl-Phosphat(KTP)-Kristalls. Die Welenlänge 532 m wird in Hämoglobin gut absorbiert. Die klinische Anwendung entspricht weitgehend dem Argonionenlaser. Geräte mit hohen Ausgangsleistungen (bis 15 W) ermöglichen die Anwendung kurzer Impulszeiten, so dass die Behandlung weniger schmerzhaft für den Patienten ist.

Farbstofflaser

Das Funktionsprinzip des Farbstofflasers (FPDL = flashlamp pumped dye laser) basiert auf der Anregung einer organischen Farbstofflösung zur Fluoreszenz durch energiereiche Lichtblitze einer Blitzlampe. Dabei wird ein relativ breites Lichtspektrum emittiert. Mittels wellenlängenselektiver Filter wird allerdings nur eine bestimmte – je nach Lasergerät festgelegte oder wählbare – Wellenlänge verstärkt und über das Fasersystem ausgesendet. Zu den typischen verwendeten Farbstoffen zählt Rhodamin 6G, welches durch entsprechende Abstimmung Wellenlängen im Bereich des sichtbaren Lichtes zwischen etwa 570 bis 630 nm zu erzeugen vermag. Energiedichte, Impulszeit, Intervall und Wellenlänge werden dabei für die jeweilige Indikation so aufeinander abgestimmt, dass das bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann. Klinische Anwendung finden diese spezialisierten Laser in der Dermatologie [Goldman 1999, Landthaler 1999].

Nd:YAG-Laser

Der Dauerstrich-Nd:YAG-Laser (1064 und 1320 nm) ist ein typischer Volumenkoagulator. Je nach verwendeter Leistungsdichte ist mit diesem Gerät eine tiefe, unspezifische Koagulation, eine Vaporisation bzw. das Schneiden von Gewebe möglich. Die Übertragbarkeit des Nd:YAG-Laserlichtes durch Glasfasern gestattet eine universelle Anwendung. Über flexible oder starre Endoskope kann es zur Koagulation von Blutungen, Fehlbildungen oder Tumoren benutzt werden; bei höherer Leistung auch zur Rekanalisation von Tumorstenosen [Philipp 1995b, Cholewa 1998, Waldschmidt 2004]. Mit einem Fokussierhandstück und entsprechend hoher Leistungsdichte sind Resektionen an parenchymatösen Organen, wie Leber, Milz, Pankreas und Niere, bei gleichzeitig guter Hämostase möglich. In den letzten Jahren wird der Nd:YAG-Laser auch zunehmend im Kontaktverfahren benutzt, d.h. eine spezielle Kontaktspitze aus synthetischem Saphir (Saphire Probe) oder aber auch die nackte Quarzglasfaser (Bare Fiber) wird direkt auf das Gewebe aufgesetzt. Durch die hohe Leistungsdichte an der Kontaktstelle kommt es dort sehr schnell zur Karbonisation und Vaporisation. Dies bedeutet aber auch, dass schon in einigen Millimetern Entfernung, insbesondere bei kurzer Expositionszeit, keine thermisch wirksame Leistungsdichte erreicht wird, da die Energie bereits absorbiert oder sehr stark gestreut wurde. Der Koagulationssaum kann so begrenzt werden.

Im Nano- und Picosekundenbereich gepulste Nd:YAG-Lasersysteme (Q-switched Nd:YAG), mit denen eine Photodisruption des Gewebes erfolgen kann, haben sich in der Ophthalmologie zur Behandlung von Nachstarmembranen, aber auch für die periphere Iridotomie zur Therapie des akuten Glaukomanfalls etablieren können. Über optomechanische Koppler werden sie auch zur Lithotripsie eingesetzt.


Cholewa D, Waldschmidt J: Laser Treatment of Hemangiomas of Larynx and Trachea. Lasers in Surgery and Medicine 1998; 23: 221-232.

Goldman MP, Fitzpatrick RE: Cutaneous Laser Surgery. The Art and Science of Selective Photothermolysis. Mosby 1999.

Landthaler M, Hohenleutner U: Lasertherapie in der Dermatologie. Springer 1999.

Philipp C, Rohde E, Berlien HP: Nd:YAG laser procedures in tumor treatment. Sem Surg Oncol 1995(b); 11: 290-298.

Waldschmidt J, Dessouky M El, Cholewa D: Laseranwendung in der offenen und endoskopischen Chirurgie der Lunge beim Kind. Reidenbach: Lasertechnologien und Lasermedizin 13. Ecomed 1996: 169-175.

Waldschmidt J, Giest H, Meier-Junghänel L, Lohse K: Video Assisted Laser Surgery in Pediatric Thoracoscopy. Medical Laser Application 2004; 19(1): 24-31.

[Seite 305]

Farbstofflaser

Das Funktionsprinzip des Farbstofflasers (FPDL = "flashlamp pumped dye laser") basiert auf der Anregung einer organischen Farbstofflösung zur Fluoreszenz durch energiereiche Lichtblitze einer Blitzlampe. Dabei wird ein relativ breites Lichtspektrum emittiert. Mittels wellenlängenselektiver Filter wird allerdings nur eine bestimmte – je nach Lasergerät festgelegte oder wählbare – Wellenlänge verstärkt und über das Fasersystem ausgesendet. Zu den typischen verwendeten Farbstoffen zählt Rhodamin 6G, welches durch entsprechende Abstimmung Wellenlängen im Bereich des sichtbaren Lichts zwischen etwa 570 und 630 nm zu erzeugen vermag. Energiedichte, Impulszeit,

[Seite 306]

Intervall und Wellenlänge werden dabei für die jeweilige Indikation so aufeinander abgestimmt, dass für die jeweilige Indikation das bestmögliche Ergebnis erzielt wird.

Klinische Anwendung finden diese spezialisierten Laser in der Dermatologie und Lithotripsie [5, 9, 11].

Nd:YAG-Laser

Der Dauerstrich-Nd:YAG-Laser (1064 und 1320 nm) ist ein typischer Volumenkoagulator. Je nach verwendeter Leistungsdichte ist mit diesem Gerät eine tiefe, unspezifische Koagulation, eine Vaporisation bzw. das Schneiden von Gewebe möglich. Seine Übertragbarkeit durch Glasfasern gestattet eine universelle Anwendung. Über flexible oder starre Endoskope kann er zur Koagulation von Blutungen, Fehlbildungen oder Tumoren benutzt werden; bei höherer Leistung auch zur Rekanalisation von Tumorstenosen [3, 10, 23, 24]. Mit einem Fokussierhandstück und entsprechend hoher Leistungsdichte sind Resektionen an parenchymatösen Organen, wie Leber, Milz, Pankreas und Niere, bei gleichzeitig guter Hämostase möglich.

In den letzten Jahren wird der Nd:YAG-Laser auch zunehmend im Kontaktverfahren benutzt, d.h. eine spezielle Kontaktspitze aus synthetischem Saphir ("saphire probe") oder aber auch die nackte Quarzglasfaser ("bare fiber") wird direkt auf das Gewebe aufgesetzt. Durch die hohe Leistungsdichte an der Kontaktstelle kommt es dort sehr schnell zur Karbonisation und Vaporisation. Dies bedeutet aber auch, dass schon in einigen Millimetern Entfernung, insbesondere bei kurzer Expositionszeit, keine thermisch wirksame Leistungsdichte erreicht wird, da die Energie bereits absorbiert oder sehr stark gestreut wurde. Der Koagulationssaum kann so begrenzt werden.

Im Nano- und Picosekundenbereich gepulste Nd:YAG-Lasersysteme ("Q-switch Nd:YAG"), mit denen eine Photodisruption erreicht werden kann, haben sich in der Ophthalmologie zur Behandlung von Nachstarmembranen, aber auch für die periphere Iridotomie zur Therapie des akuten Glaukomanfalls etablieren können. Über optomechanische Koppler werden sie auch zur Lithotripsie eingesetzt.

Frequenzverdoppelter Nd:YAG-Laser (sog. KTP-Laser)

Die Frequenzverdoppelung der Nd:YAG-Laserstrahlung erfolgt mit Hilfe eines Kalium-Titanyl-Phosphat(KTP)-Kristalls. Die Welenlänge 532 m wird in Hämoglobin gut absorbiert. Die klinische Anwendung entspricht weitgehend dem Argonionenlaser. Geräte mit hohen Ausgangsleistungen (bis 15 W) ermöglichen allerdings die Anwendung kurzer Impulszeiten, sodass die Schmerzhaftigkeit der Behandlung reduziert wird.


3. Cholewa D, Waldschmidt J (1998) Laser treatment of hemangiomas of larynx and trachea. Lasers Surg Med 23: 221-232

5. Goldman MP, Fitzpatrick RE (1999) Cutaneous laser surgery, the art and science of selective photothermolysis. Mosby, St. Louis

9. Landthaler M, Hohenleutner U (1999) Lasertherapie in der Dermatologie. Springer, Berlin Heidelberg New York Tokio

15. Philipp C, Rohde E, Berlien H-P (1995) Nd:YAG laser procedures in tumor treatment. Semin Surg Oncol 11: 290-298.

23. Waldschmidt J, Dessouky M. El, Cholewa D (1996) Laseranwendung in der offenen und endoskopischen Chirurgie der Lunge beim Kind. In: Reidenbach (Hrsg) Lasertechnologien und Lasermedizin 13. Ecomed 1996: 169-175

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend, ohne dass das entsprechend kenntlich gemacht wurde.

Sichter
(Graf Isolan), Klicken

[24.] Ees/Fragment 041 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-09 23:38:17 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

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Verschleierung
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Graf Isolan
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 1-24
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 306, Zeilen: re. Sp. 7ff.
Diodenlaser

Diodenlaser, die das Licht im nahen Infrarotbereich emittieren, werden seit Ende der 80-er Jahre in der Ophthalmologie eingesetzt. Aufgrund der Weiterentwicklung sowohl des spektralen Emissionsbereich [sic!] als auch der Ausgangsleistung erwirbt sich der Diodenlaser ein zunehmend breites Anwendungsfeld in der Medizin. Die Vorteile des Diodenlasers gegenüber den anderen Lasersystemen sind seine kompakte Bauweise, Tragbarkeit, wasserfreie Kühlung, leichte Installation und geringer Wartungsaufwand. Diodenlaser mit einer Emissionswellenlänge von 980 nm bzw. 940 nm können weitgehend das bisherige Indikationsspektrum eines cw-Nd:YAG-Lasers abdecken. Die geringere Eindringtiefe bei 980 nm kann bei den meisten Geweben durch entsprechende Veränderungen der Applikationsparameter wie z. B. höhere Leistung und/oder längere Bestrahlungszeit ausgeglichen werden. Die Tiefenwirkung der Koagulation ist für 1064 nm und 980 nm identisch, weil die Bereiche jenseits der optischen Eindringtiefe ausschließlich durch wellenlängenunabhängige Wärmeleitung beeinflusst werden. Das Hauptindikationsfeld der neuen Hochleistungsdiodenlaser ist zurzeit die Urologie [Muschter 1997]. Die Diodenlaser finden aber bereits Einzug auch in die anderen Disziplinen, z. B. HNO-Bereich [Hopf 2002].

Diodenlaser mit der Emmisionswellenlänge von 630 nm bzw. 670 nm werden als Lichtquelle für die photodynamische Therapie eingesetzt [van den Bergh 2003].

CO2-Laser

Der Dauerstrich-CO2-Laser (10600 nm) ist wegen seiner hohen Wasserabsorption und damit geringen Eindringtiefe in das Gewebe ein sehr exaktes Schneidinstrument. Der Laser findet überall dort seine Verwendung, wo präzise Gewebeschnitte gefordert werden, ohne dass es zu einer wesentlichen thermischen Schädigung der Umgebung kommt. Seine blutstillende Wirkung ist gering, es lassen sich lediglich kapilläre Blutungen verhindern.


Bergh H van den, Ballini JP, Sickenberg M: Photodynamic Therapy for Subfoveal Choroidal Neovascularisation in Various Diseases among which Age-related Macular Degeneration: An Update. Medical Laser Application 2003; 18(1): 65-78.

Hopf JG, Hopf M, Koffroth-Becker C.: Minimal invasive Chirurgie obstruktiver Erkrankungen der Nase mit dem Diodenlaser. Lasermedizin 1998/99; 14: 106-115.

Hopf M, Hopf JUG., Rohde E, Müller G, Scheller EE, Scherer H: Endoscopically Controlled Laser Therapy of Recurent Epistaxis with the 940 nm Diode Laser. Medical Laser Application 2002; 17(3): 231-241.

Muschter R, Hofstetter A: Laseranwendungen in der Urologie, Teil 2. Lasermedizin 1997; 1-2(13): 10-17.

Diodenlaser

Diodenlaser im nahen Infrarotbereich werden seit Ende der 1980er Jahre in der Ophthalmologie eingesetzt. Aufgrund der Weiterentwicklung sowohl des spektralen Emissionsbereichs als auch der Ausgangsleistung erwirbt sich der Diodenlaser ein immer weiteres Anwendungsfeld in der Medizin. Die Vorteile gegenüber den anderen Lasersystemen sind seine kompakte Bauweise, Tragbarkeit, wasserfreie Kühlung, leichte Installation und sein geringer Wartungsaufwand.

Die Anwendungen, die mit dem Nd:YAG-Laser im Bereich der laserinduzierten Koagulation erfolgen, können auf einen Diodenlaser mit einer Emissionswellenlänge von 980 nm übertragen werden. Die minimal geringere Eindringtiefe bei 980 nm kann bei den meisten Geweben durch entsprechende Veränderungen der Applikationsparameter, wie z. B. höhere Leistung und längere Bestrahlungszeit, ausgeglichen werden. Die Tiefenwirkung der Koagulation ist für 1064 nm und 980 nm identisch, weil die Bereiche jenseits der optischen Eindringtiefe ausschließlich durch wellenlängenunabhängige Wärmeleitung beeinflusst werden.

Das Hauptindikationsfeld der neuen Hochleistungsdiodenlaser ist zurzeit die Urologie [10]. Die Diodenlaser finden aber bereits Einzug auch in die anderen Disziplinen, z. B. den HNO-Bereich [7]. Diodenlaser mit der Wellenlänge 630 nm werden als Lichtquelle bei der photodynamischen Therapie eingesetzt.

CO2-Laser

Der Dauerstrich-CO2-Laser (10600 nm) ist wegen seiner hohen Wasserabsorption und damit geringen Eindringtiefe in das Gewebe ein sehr exaktes Schneidinstrument. Er findet überall dort Verwendung, wo mikrochirurgisches Arbeiten bzw. flächenhaftes Abtragen gefordert ist. Damit lässt sich Gewebe abtragen oder schneiden, ohne dass es zu einer wesentlichen thermischen Schädigung der Umgebung kommt. Seine blutstillende Wirkung ist gering, es lassen sich lediglich kapilläre Blutungen verhindern.


7. Hopf JG, Hopf M, Koffroth-Becker C (1998/99) Minimal invasive Chirurgie obstruktiver Erkrankungen der Nase mit dem Diodenlaser. Lasermedizin 14: 106-115.

10. Muschter R, Hofstetter A (1997) Laseranwendungen in der Urologie, Teil 2. Lasermedizin 13/1-2: 10-17.

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend, ohne dass das entsprechend kenntlich gemacht wurde. Die in Ees angegebene Quelle Hopf et al. 1998/99 taucht im Text nirgendwo auf und ist nur im Literaturverzeichnis zu finden.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[25.] Ees/Fragment 041 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 10:40:56 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 29-41
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 307, Zeilen: li. Sp. 7-30
Im Fall des gepulsten CO2-Lasers wird anstatt eines kontinuierlichen Strahls eine sehr schnelle Folge kurzer Impulse mit hoher Energiedichte emittiert, was aufgrund der reduzierten Wärmeabgabe an das umliegende Gewebe einen Schneide- bzw. Vaporisationseffekt mit noch geringerer thermischen [sic!] Beeinflussung der Umgebung ermöglicht. Gepulste bzw. Dauerstrich-CO2-Laser mit speziellen Scannersystemen, die das oberflächliche Abtragen von dünnen Hautschichten ermöglichen, werden vor allem im Bereich der Dermatologie und plastischen Chirurgie verwendet [Fuchs 1996, Goldman 1999, Landthaler 1999].

Erbium:YAG-Laser

Bei den Er:YAG-Lasern handelt es sich um blitzlampengepumpte Festkörperlaser, die das Infrarotlicht der Wellenlänge 2940 nm emittieren. Dies entspricht einem Absorptionsmaximum von Wasser. Bei der Verwendung von kurzen Pulslängen (ca. 1 ms) ist ein nahezu athermisches Abtragen von extrem feinen Hautschichten (je nach verwendeter Energiedichte bis zu 10 μm) möglich. Anwendung finden die Er:YAG-Laser vor allem im Bereich der Dermatologie, [plastischen Chirurgie und Zahnmedizin [Goldman 1999, Landthaler 1999].]


Fuchs B, Berlien HP, Philipp C: Stellenwert des Lasers in der Medizin. Reidenbach: Lasertechnologien und Lasermedizin. Ecomed 1996; 13: 99-109.

Goldman MP, Fitzpatrick RE: Cutaneous Laser Surgery. The Art and Science of Selective Photothermolysis. Mosby 1999.

Landthaler M, Hohenleutner U: Lasertherapie in der Dermatologie. Springer 1999.

Im Fall der gepulsten CO2-Laser wird anstatt eines kontinuierlichen Strahls eine sehr schnelle Folge kurzer Impulse mit hoher Energiedichte emittiert, was aufgrund der reduzierten Wärmeabgabe an das umliegende Gewebe einen Schneide- bzw. Vaporisationseffekt mit noch geringerer thermischer Beeinflussung der Umgebung ermöglicht. Gepulste bzw. Dauerstrich-CO2-Laser mit speziellen Scannersystemen, die das oberflächliche Abtragen von dünnen Hautschichten ermöglichen, werden v.a. im Bereich der Dermatologie und plastischen Chirurgie verwendet [4, 5, 9].

Erbium-YAG-Laser

Bei den Er:YAG-Lasern handelt es sich um blitzlampengepumpte Festkörperlaser, die das Infrarotlicht der Wellenlänge 2940 nm emittieren. Dies entspricht einem Absorptionsmaximum von Wasser. Bei der Verwendung von kurzen Pulslängen (ca. 1 ms) ist ein nahezu athermisches Abtragen von extrem feinen Hautschichten (je nach verwendeter Energiedichte bis zu 10 μm) möglich. Anwendung finden die Er:YAG-Laser v.a. im Bereich der Dermatologie, plastischen Chirurgie und Zahnmedizin [1, 5, 9].


1. Berlien H-P, Müller G (1989ff.) Angewandte Lasermedizin, Lehrbuch und Handbuch für Praxis und Klinik. Ecomed (16. Ergänzungslieferung 1999)

4. Fuchs B, Berlien H-P, Philipp C (1996) Stellenwert des Lasers in der Medizin. Reidenbach: Lasertechnologien und Lasermedizin. Ecomed 13:99-109

5. Goldman MP, Fitzpatrick RE (1999) Cutaneous laser surgery, the art and science of selective photothermolysis. Mosby, St. Louis

9. Landthaler M, Honenleutner U (1999) Lasertherapie in der Dermatologie. Springer, Berlin Heidelberg New York Tokio

Anmerkungen

Wörtlich übereinstimmend (bis hin zu den Literaturverweisen), ohne dass das entsprechend kenntlich gemacht wurde.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[26.] Ees/Fragment 042 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 10:44:59 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 05-16
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 307, Zeilen: li. Sp. 31ff. - re. Sp. 1-4
Rubinlaser

Die Wellenlänge des Rubinlasers liegt bei 694 nm. In ihrer Auslegung als gütegeschaltete Lasergeräte (Q-switch-Rubinlaser, QSRL) liefern diese Laser hochenergetisches Licht mit einer Pulslänge von 20-40 ns. Der QSRL wird derzeit für die Behandlung von oberflächlichen pigmentierten Hautveränderungen sowie für die Entfernung von Tätowierungen angewendet. Neuerdings stehen Rubinlasergeräte zur Verfügung, die längere Pulszeiten (0,3-5 ms) ermöglichen. Diese Geräte werden in erster Linie zur Epilation eingesetzt.

Alexandritlaser

Der Alexandritlaser emittiert Licht mit der Wellenlänge von 755 nm. Als Q-switch-Laser verfügt dieses Gerät über Pulslängen im Nanosekundenbereich. Die klinische Anwendung und Applikationstechniken entsprechen weitgehend dem QSRL. Die Langpulsalexandritlaser mit Pulslängen im ms-Bereich werden für die Laserepilation verwendet.

Rubinlaser

Die Wellenlänge des Rubinlasers liegt bei 694 nm. In ihrer Auslegung als gütegeschaltete Lasergeräte (Q-switch-Rubinlaser, QSRL) liefern diese Laser hochenergetisches Licht mit einer Pulslänge von 20-40 ns. Der QSRL wird derzeit für die Behandlung von oberflächlichen pigmentierten Hautveränderungen sowie für die Entfernung von Tätowierungen angewendet. Neuerdings stehen Rubinlasergeräte zur Verfügung, die längere Pulszeiten (0,3-5 ms) ermöglichen. Diese Geräte werden in erster Linie zur Epilation (Haarentfernung) eingesetzt.

Alexandritlaser

Der Alexandritlaser emittiert Licht mit der Wellenlänge von 755 nm. Als Q-switch-Laser verfügt dieses Gerät über Pulslängen im ns-Bereich. Die klinische Anwendung und die Applikationstechniken entsprechen weitgehend dem QSRL. Die Langpulsalexandritlaser mit Pulslängen im ms-Bereich wurden für die Laserepilation entwickelt.

Anmerkungen

Fast identisch, trotzdem ohne Kenntlichmachung einer Übernahme.

Die Übernahme schließt sich fast nahtlos an Ees/Fragment_041_29 an.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[27.] Ees/Fragment 043 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 00:20:11 Graf Isolan
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 1-15
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 307, Zeilen: 2. Spalte: 5-28
Excimer-Laser

Excimer-Laser sind Gaslaser, deren ebenfalls gepulste Lichtemission im ultravioletten Bereich liegt. Bei kurzen Pulszeiten und sehr hohen Spitzenenergien kommt es zum Prozess der Photoablation. Neben der Anwendung zur operativen Behandlung der Myopie in der Hornhautchirurgie wird der Excimer-Laser auch in der Laserangioplastie eingesetzt [Gross 1994].

Holmium:YAG-Laser

Holmium:YAG-Laser emittiert das Licht mit der Wellenlänge von 2100 nm. Anwendung findet der Laser zur Bearbeitung von Hartsubstanzen wie Knorpel und Knochen. Dank der Möglichkeit der Faserübertragung kann der Laser endoskopisch eingesetzt werden (Arthroskopie, Lithotripsie).

HeNe-Laser

Der Helium-Neon Laser (632 nm) findet vor allem im Bereich der Low-Level-Lasertherapie (LLLT, Softlaser, Biostimulation) seinen Einsatz. Daneben werden diese Laser als Pilotlaser für die Laser, die das unsichtbare Licht aus dem UV bzw. IR-Bereich emittieren, verwendet.

Tabelle 1 stellt eine Zusammenfassung der medizinischen Anwendungsfelder für die wichtigsten medizinischen Laser dar.


Gross CM: Die photoablativen Effekte des Excimer-Lasers in der Angioplastie. Müller, Berlien: Fortschritte in der Lasermedizin 10. Ecomed 1994.

Excimer-Laser

Excimer-Laser sind Gaslaser, deren ebenfalls gepulste Lichtemission im ultravioletten Bereich liegt. Bei kurzen Pulszeiten und sehr hohen Spitzenenergien kommt es zum Prozess der Photoablation. Neben der Hornhautchirurgie zur operativen Behandlung der Myopie beginnen diese Laser auch in der Laserangioplastie Fuß zu fassen [3].

HolmiumYAGLaser

Der Holmium-YAG-Laser emittiert das Licht mit der Wellenlänge von 2100 nm. Anwendung findet der Ho:YAG-Laser zur Bearbeitung von Hartsubstanzen wie Knorpel und Knochen. Dank der Möglichkeit der Faserübertragung seiner Strahlung kann der Laser endoskopisch eingesetzt werden (Arthroskopie, Lithotripsie).

HeNe-Laser

Rote Helium-Neon-Laser (632 nm), die auch im Bereich der Low-level-Lasertherapie (LLLT, Softlaser, Biostimulation) Verwendung finden, dienen als Pilotlaser für die unsichtbaren chirurgischen Laser wie C02- und Nd:YAG-Laser.

Medizinische Anwendungsfelder

Unabhängig von den Arten der Lasergewebewirkungen und übergreifend auf verschiedene Fachgebiete lassen sich die grundsätzlichen Anwendungsprinzipien in der Lasermedizin darstellen (Tabelle 2).


3. Cholewa D, Waldschmidt J (1998) Laser treatment of hemangiomas of larynx and trachea. Lasers Surg Med 23:221-232

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Auf der nächsten Seite findet sich dann die Tabelle 1, welche fast identisch zur Tabelle 2 der Quelle ist. Siehe Ees/Fragment_044_01

Die letzten beiden Zeilen sind nicht als Plagiat gewertet und gehen nicht in die Zeilenzählung mit ein.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

[28.] Ees/Fragment 044 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 12:56:51 Graf Isolan
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-22
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 308, 313, Zeilen: 308; 313: 1. Spalte: 11, 22-52, 2. Spalte: 1-2
[TABELLE 1, fast identisch zur Quelle, siehe hier ]

Perspektiven

Vor dem Hintergrund der hier angesprochenen Anwendungen des Lasers in der Medizin wird sich auch die künftige Entwicklung abspielen. Dabei werden folgende Faktoren maßgeblich sein:

- das noch bessere Verständnis der Wirkmechanismen,

- die Verfügbarkeit technisch ausgereifter Laserkonstruktionen und entsprechender Systemkonzepte, die dann auch zu einer Kostensenkung und damit breiteren Akzeptanz des Lasers führen,

- die Verfügbarkeit flexibler, optischer Transmissionssysteme für die entsprechende Strahlung, insbesondere von geeigneten optischen Fasern sowohl für den UV- als auch für den Infrarotbereich,

- das geeignete Zubehör,

- Kombinationstherapien, bei denen der Laser nur einen Teil des Therapiekonzepts darstellt

- palliative Tumorbehandlung mittels Afterloading-Verfahren, Anwendung von Photosensibilatoren zur lokalen Veränderung des Absorptionsverhaltens im biologischen Gewebe,

- dosimetrische Verfahren und smart systems sowohl zur Wirkungskontrolle als auch zur Diagnostik.

Aus technischer Sicht geht der Trend in immer stärkerem Maße zur Nutzung von Festkörperlasern und Halbleiterlasern (Diodenlasern), die zu technisch einfacheren Systemen führen. Die Entwicklung entsprechenden Zubehörs wird im Bereich der endoskopischen Laserchirurgie immer neue und erweiterte Anwendungen ermöglichen.

[Seite 308]

[TABELLE 2, siehe hier ]

[Seite 313: 1. Spalte: 11, 22-52, 2. Spalte: 1-2]

Perspektiven

[...]

Vor dem Hintergrund der hier angesprochenen Anwendungen des Lasers in der Medizin wird sich auch die künftige Entwicklung abspielen. Dabei werden folgende Faktoren maßgeblich sein:

  • das noch bessere Verständnis der Wirkmechanismen,
  • die Verfügbarkeit technisch ausgereifter Laserkonstruktionen und entsprechender Systemkonzepte, die dann auch zu einer Kostensenkung und damit breiteren Akzeptanz des Lasers führen,
  • die Verfügbarkeit flexibler, optischer Transmissionssysteme für die entsprechende Strahlung, insbesondere von geeigneten optischen Fasern sowohl für den UV- als auch für den Infrarotbereich,
  • das geeignete Zubehör,
  • Kombinationstherapien, bei denen der Laser nur einen Teil des Therapiekonzepts darstellt - palliative Tumorbehandlung mittels Afterloadingverfahren, Anwendung von Photosensibilatoren zur lokalen Veränderung des Absorptionsverhaltens im biologischen Gewebe,
  • dosimetrische Verfahren und „smart systems“ sowohl zur Wirkungskontrolle als auch zur Diagnose.

Aus technischer Sicht geht der Trend in immer stärkerem Maß zur Nutzung von Festkörperlasern und Halbleiterlasern (Diodenlasern), die zu technisch einfacheren Systemen führen. Die Entwicklung entsprechenden Zubehörs wird im Bereich der endoskopischen Laserchirurgie immer neue und erweiterte Anwendungen ermöglichen.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Auch die Tabellen sind fast identisch (siehe Links). Fortsetzung von Ees/Fragment_043_01

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[29.] Ees/Fragment 045 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 11:37:52 Graf Isolan
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1-3
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 313, Zeilen: 2. Spalte: 2-7
In jedem Fall muss sich aber die Lasermedizin mit ihren Möglichkeiten am Stand etablierter oder alternativer technischer Verfahren messen, um so auch gezielt zu einer Verbesserung des Kosten-Nutzenverhältnisses in der Medizin beizutragen. In jedem Fall muss sich die Lasermedizin mit ihren Möglichkeiten am Stand etablierter oder alternativer technischer Verfahren messen, um so auch gezielt zu einer Verbesserung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses in der Medizin beizutragen.
Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite: Ees/Fragment_044_01. Ein Quellenverweis existiert nicht.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

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