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Quelle:Ees/Behrens et al 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     P. Behrens, U. Bosch J. Bruns, C. Erggelet S. A. Esenwein, C. Gaissmaier T. Krackhardt, J. Löhnert S. Marlovits, N. M. Meenen J. Mollenhauer, S. Nehrer F. U. Niethard, U. Nöth C. Perka, W. Richter D. Schäfer, U. Schneider M. Steinwachs, K. Weise
Titel    Indikations- und Durchführungsempfehlungen der Arbeitsgemeinschaft "Geweberegeneration und Gewebeersatz" zur Autologen Chondrozyten- Transplantation (ACT) [Recommendations for Indication and Application of ACT of the Joined Advisory Board of the German Societies for Traumatology (DGU) and Orthopaedic Surgery (DGOOC) ]
Zeitschrift    Z Orthop
Ort    Stuttgart - New York
Verlag    Georg Thieme Verlag
Ausgabe    142
Jahr    2004
Seiten    529-539
ISSN    0044-3220
DOI    10.1055/s-2004-832353

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Ees/Fragment 183 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 15:08:55 Hindemith
Behrens et al 2004, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 183, Zeilen: 30-44
Quelle: Behrens et al 2004
Seite(n): 532, Zeilen: li. Sp. 29-35, 39-53
Für die ausstehende Anerkennung der ACT als erstattungspflichtiges Verfahren in Deutschland ist neben dem Wirksamkeitsnachweis und der Zweckmäßigkeit die Wirtschaftlichkeit ein entscheidendes Kriterium. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse bestehen für geeignete Indikationen bei den nationalen Fachgesellschaften der Unfallchirurgen und Orthopäden kaum mehr Zweifel an der Wirksamkeit und Zweckmäßigkeit der Methode. Ein wirtschaftlicher Vergleich der verschiedenen Methoden war bisher nur schwer möglich, da neben der ACT auch für die anderen Verfahren (Abrasionsarthroplastik, Gelenkspülung, Mikrofrakturierung, Pridiebohrung, Mosaikplastik) keine validen Daten zur Wirtschaftlichkeit existieren. Bis vor kurzem waren noch keine Langzeitergebnisse oder Resultate aus prospektiv randomisierten Studien verfügbar. Trotz dieser Probleme wurden in der Vergangenheit mehrere Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen zur ACT veröffentlicht, die entweder auf Modellrechnungen, Nachuntersuchungen oder Expertenbefragungen basieren. So schlussfolgerte Minas auf der Basis prospektiv erhobener Daten von 44 Patienten, dass die ACT die Lebensqualität der Patienten verbessert und eine kosteneffektive Methode zur Behandlung umschriebener Knorpelschäden darstellt [Minas [1998].]

Minas T: Cartilage repair techniques including chondrocyte transplantation. Their role in focal chondral damage to the Knee. Presentation abstract. Annual Meeting American Academy of Orthopedic Surgeons, New Orleans 1998.

Für die noch ausstehende Anerkennung der ACT als erstattungspflichtiges Verfahren in Deutschland stellt neben dem Wirksamkeitsnachweis und der Zweckmäßigkeit die Frage der Wirtschaftlichkeit ein entscheidendes Kriterium dar. Aufgrund der oben beschriebenen Ergebnisse bestehen für geeignete Indikationen in der internationalen Fachwelt kaum mehr Zweifel über Wirksamkeit und Zweckmäßigkeit der ACT. [...]

Ein wirtschaftlicher Vergleich der verschiedenen Methoden war bisher nur schwer möglich, da neben der ACT auch für andere Verfahren, wie z. B. die Mikrofrakturierung oder Mosaikplastik, keine validen Daten zur Wirtschaftlichkeit existieren [22] und bis vor kurzem noch keine Langzeitergebnisse oder Resultate aus prospektiv randomisierten Studien verfügbar waren.

Trotz dieser Probleme wurden in der Vergangenheit mehrere Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen zur ACT veröffentlicht, die entweder auf Modellrechnungen, Nachuntersuchungen oder Expertenbefragungen basieren.

So wurde z. B. in einer Publikation von Minas auf Basis prospektiv erhobener Daten von 44 Patienten der Schluss gezogen, dass die ACT zum einen die Lebensqualität der Patienten verbessert und zum anderen eine kosteneffektive Methode zur Behandlung umschriebener Knorpelschäden darstellt [52].


52 Minas T. Chondrocyte implantation in the repair of chondral lesions of the knee: economics and quality of life. Am J Orthop 1998; 27: 739-744

Anmerkungen

Trotz weitgehender wörtlicher Übereinstimmung erfolgt keine Kennzeichnung irgendeiner Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Agrippina1, Hindemith

[2.] Ees/Fragment 184 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-10 15:12:41 Hindemith
Behrens et al 2004, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 184, Zeilen: 1-22
Quelle: Behrens et al 2004
Seite(n): 532, Zeilen: re. Sp. 1ff.
Lindahl untersuchte den volkswirtschaftlichen Nutzen der ACT anhand der Daten von 57 Patienten, die zwischen 1987 und 1996 transplantiert wurden. Durch die ACT konnten die Fehlzeiten am Arbeitsplatz erheblich reduziert und die medizinischen Folgekosten stark gesenkt werden, wodurch die anfänglich höheren Behandlungskosten der ACT im Beobachtungszeitraum wieder relativiert wurden [Lindahl 2001].

In einer Studie von Wildner erfolgte zur ökonomischen Bewertung der ACT eine inkrementelle Kosten-Effektivitäts-Analyse anhand Literaturdaten und Expertenangaben. Der Begriff „inkrementell“ bezieht sich auf die während der fernen Lebenszeiten anfallenden Mehrkosten gegenüber dem jeweiligen Vergleichsverfahren sowie auf einen gegenüber dem Vergleichsverfahren zusätzlichen Nutzen. Die Bewertung erfolgte aus der Sicht der Kostenträger (Krankenkassen), da die für eine Beurteilung aus gesellschaftlicher Perspektive benötigte Datengrundlage sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern fehlt. Unter Berücksichtigung der zum Studienzeitpunkt verfügbaren Evidenz konnte gezeigt werden, dass sich unter den Modellannahmen durch 1000 ACT-Behandlungen 310 nachfolgende Endoprothesenimplantationen und etwa drei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Endoprothesenimplantation vermeiden lassen. Zudem wurde errechnet, dass bei einer Behandlung von jährlich 3400 isolierten Knorpeldefekten mit konventionellen Verfahren im Verlauf des weiteren Lebens etwa 2000 Gelenkersatzoperationen notwendig werden. Bei der ACT kann diese Zahl auf die Hälfte gesenkt werden. Zahlreiche Autoren schlussfolgerten, dass die ACT aus Sicht der Kostenträger ein potenziell kosteneffektives Verfahren darstellt, sofern sich die Ergebnisse in weiteren klinischen und gesundheitsökonomischen Untersuchungen erhärten [Minas 2003, Lindahl 2001].


Lindahl A, Brittberg M, Peterson L: Health economics benefits following autologous chondrocyte transplantation for patients with focal chondral lesions of the knee. Knee Surg Sports Traumatol Arthrose 2001; 9: 358-363.

Minas T: Autologous chondrocyte implantation in the arthritic knee. Orthopedics 2003; 26: 945-947.

Lindahl et al. [44] untersuchten den volkswirtschaftlichen Nutzen der ACT mit Hilfe der Daten von 57 Patienten die zwischen 1987 und 1996 transplantiert wurden. Durch die Anwendung

der ACT konnte eine erhebliche Reduktion von Fehlzeiten am Arbeitsplatz und eine drastische Senkung der medizinischen Folgekosten erreicht werden, wodurch die anfänglich höheren Behandlungskosten der ACT im Beobachtungszeitraum wieder relativiert wurden.

In einer anderen Studie aus dem Jahr 2000 wurde für die ökonomische Bewertung der ACT eine inkrementelle Kosten-Effektivitäts-Analyse mit Literaturdaten und Expertenangaben durchgeführt [75]. Der Begriff „inkrementell“ bezieht sich auf die während der fernen Lebenszeit anfallenden Mehrkosten gegenüber dem jeweiligen Vergleichsverfahren sowie auf einen gegenüber dem Vergleichsverfahren zusätzlichen Nutzen. Die Bewertung erfolgte aus Sicht der Kostenträger (Krankenkassen), da die für eine Beurteilung aus gesellschaftlicher Perspektive benötigte Datengrundlage sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern fehlt.

Unter Berücksichtigung der zum Studienzeitpunkt verfügbaren Evidenz konnte gezeigt werden, dass sich unter den Modellannahmen durch 1000 ACT-Behandlungen (number needed to treat) 310 nachfolgende Endoprothesenimplantationen und etwa 3 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Endoprothesenimplantation vermeiden lassen. Des Weiteren wurde errechnet, dass bei einer Behandlung von jährlich 3400 isolierten Knorpeldefekten mit konventionellen Verfahren im Verlauf des weiteren Lebens etwa 2000 Gelenkersatzoperationen notwendig werden, wobei 25 % dieser Eingriffe Wechseloperationen sind. Bei der ACT-Behandlung kann diese Zahl jedoch auf 1000 halbiert werden.

Die Autoren zogen daher den Schluss, dass die ACT aus Sicht der Kostenträger ein potenziell kosteneffektives Verfahren darstellt, sofern sich die Ergebnisse in weiteren klinischen und gesundheitsökonomischen Untersuchungen erhärten [75].


44 Lindahl A, Brittberg M, Peterson L. Health economics benefits following autologous chondrocyte transplantation for patients with focal chondral lesions of the knee. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 2001; 9: 358-63

75 Wildner M, Sangha O, Behrend C. Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur autologen Chondrocytentransplantation (ACT). Arthroskopie 2000; 13: 123-131

Anmerkungen

Trotz weitgehender wörtlicher Übereinstimmung erfolgt keine Kennzeichnung der Textübernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith






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