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Quelle:Fpb/Leonhardt 1990

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Helmut Leonhardt
Titel    Histologie, Zytologie und Mikroanatomie des Menschen, 8. Auflage
Ort    Stuttgart, New York
Verlag    Thieme
Ausgabe    Taschenlehrbuch der gesamten Anatomie, Bd 3
Jahr    1990
ISBN    3-13-371508-9

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Fpb/Fragment 002 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-09 23:05:41 Hindemith
BauernOpfer, Fpb, Fragment, Gesichtet, Leonhardt 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 13-23
Quelle: Leonhardt 1990
Seite(n): 220, Zeilen: 19ff
1.1 Blutgefäße

1.1.1 Gefäßaufbau

Die Wand der Blutgefäße ist prinzipiell aus drei Schichten aufgebaut. Sie besteht aus der Tunica intima, der Tunica media und der Tunica adventitia. Die Tunica intima begrenzt das Gefäßlumen ohne Unterbrechung durch eine einfache Lage von spindelförmigen, flachen Endothelzellen, die in Richtung des Gefäßverlaufes ausgerichtet sind. Bei Arterien wird die Tunica intima gegen die Tunica media durch eine Membrana elastica interna abgegrenzt. Die Tunica media besteht aus zirkulär verlaufenden Strukturen wie glatten Muskelzellen, elastischen Fasernetzen, Kollagenfasern und Proteoglykanen. Bei Arterien kann als Grenze zur Adventitia eine Elastica externa ausgebildet sein. Die Adventitia ist wie die Intima, aus längsgerichteten Elementen zusammengesetzt [72].


[72] Leonhardt, Histologie, Zytologie und Mikroanatomie des Menschen Thieme Verlag, 8. Auflage, 1990, 220ff.

Blutgefäße (Vasa sanguinea)

Die Wand der Blutgefäße besteht grundsätzlich aus drei Schichten, aus Tunica intima, Tunica media und Tunica externa (adventitia), kurz: Intima, Media. Adventitia. Die Intima begrenzt das Gefäßlumen lückenlos durch eine einfache Lage von spindelförmigen, flachen, 50-150 μm langen Endothelzellen, die in Richtung des Gefäßverlaufes ausgerichtet sind. Auch subendotheliales Bindegewebe ist in Richtung des Gefäßverlaufes angeordnet. Bei Arterien wird die Intima gegen die Media durch eine Membrana elastica interna, kurz: Elastica interna, abgegrenzt. Die Media besteht aus annähernd zirkulär verlaufenden Strukturen: glatte Muskelzellen, elastische Fasernetze, Kollagenfasern (Typ I und III) und Grundsubstanz (Proteoglykane). Bei Arterien kann als Grenze zur Adventitia eine Elastica externa ausgebildet sein. Die Adventitia ist, wie die Intima, aus längsgerichteten Elementen zusammengesetzt, aus Bindegewebe (Kollagen Typ I) und, bei Venen, aus glatter Muskulatur.

Anmerkungen

Es gibt einen Verweis auf die Quelle, sogar mit der korrekten Seitenangabe. Dieser Verweis macht aber nicht deutlich, dass das gesamte Kapitel 1.1.1 übernommen wurde, wobei auch Passagen wörtlich übernommen wurden, ohne dass dies gekennzeichnet wäre.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[2.] Fpb/Fragment 003 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-09 23:05:39 Hindemith
Fpb, Fragment, Gesichtet, Leonhardt 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 2-13
Quelle: Leonhardt 1990
Seite(n): 220, 221, Zeilen: 220: 32ff - 221: 1
Die Intima steuert den Stoff-, Flüssigkeits- und Gasaustausch durch die Gefäßwand. Die Media reguliert die Blutbewegung. Über die Adventitia sind die Gefäße in ihre Umgebung eingebaut. Arterien und Venen dienen der Blutbeförderung. Der Stoff- und Gasaustausch findet durch die kapilläre Versorgung statt. Entsprechend den wechselnden Erfordernissen der verschiedenen Kreislaufabschnitte sind die drei Wandschichten bei Arterien, Venen und Kapillaren unterschiedlich ausgebildet.

Die Wand größerer Blutgefäße wird zu über zwei Drittel aus dem Gefäßinhalt ernährt, in die äußeren Bezirke treten Vasa vasorum aus der Umgebung ein, in die Venenwand mehr als in die Arterienwand. Die Innervation der Gefäßwand erfolgt durch vegetative Fasern, die an Mediamuskelzellen ansetzen; Spannungsrezeptoren kommen in der Adventitia vor. Ein allgemein gültiges Prinzip des Aufbaus terminaler Strombahnen besteht allerdings nicht.

Die Intima steuert den Stoff-, Flüssigkeits- und Gasaustausch durch die Gefäßwand, die Media reguliert die Blutbewegung und über die Adventitia sind die Gefäße in ihre Umgebung eingebaut. Arterien und Venen dienen der Blutbeförderung, Kapillaren dem Stoff- und Gasaustausch; entsprechend den wechselnden Erfordernissen der verschiedenen Kreislaufabschnitte sind die drei Wandschichten bei Arterien, Venen und Kapillaren unterschiedlich ausgebildet.

Die Wand größerer Blutgefäße wird zu über zwei Drittel aus dem Gefäßinhalt ernährt, in die äußeren Bezirke treten Vasa vasorum (Vasa privata!) aus der Umgebung ein, in die Venenwand mehr als in die Arterienwand. Gefäße unter 1 mm Querschnitt besitzen keine Vasa vasorum. Die Gefäßwand wird innerviert, vegetative Fasern treten an die Mediamuskelzellen, Spannungsrezeptoren kommen in der Adventitia vor. Ein allgemein gültiges Prinzip des Aufbaus terminaler Strombahnen

[Seite 221]

besteht nicht.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt hier. Die Quelle wird auf der Vorseite genannt, aber ohne Bezug auf die hier dokumentierte Stelle.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[3.] Fpb/Fragment 004 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-09 23:05:35 Hindemith
Fpb, Fragment, Gesichtet, Leonhardt 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 1-6, 7-20
Quelle: Leonhardt 1990
Seite(n): 221, 222, Zeilen: 221: 3ff, 222: 1ff
1.1.3 Arterien

Die Arterien zeigen den dreischichtigen Wandbau deutlich. Allerdings gibt es eine unterschiedliche Ausprägung zwischen den herznahen und herzfernen Arterien sowie den Arteriolen. Die Tunica intima und die Membrana elastica interna sind zumeist stark gewellt, was durch die fixierungsbedingte Kontraktion der Mediamuskulatur hervorgerufen wird.

[...]

1.1.3.1 Herznahe Arterien

In den herznahen Arterien vom elastischen Typ wie zum Beispiel der Aorta und ihren großen Ästen, ist die Intima stärker als in allen übrigen Gefäßen ausgebildet. Sie wird von der Media durch die 1-2μm dicke gefensterte Membrana elastica interna abgegrenzt, die aber häufig von den übrigen elastischen Membranen der Media nicht deutlich zu unterscheiden ist. Im subendothelialen Bindegewebe verlaufen längsgerichtete Bindegewebszüge, vereinzelt auch glatte Muskelzellen. Die subendotheliale Schicht ermöglicht im [sic] geringen [sic] Umfang eine freie Beweglichkeit des Endothelrohres bei den pulsatorischen Bewegungen der übrigen Wandteile.

Anstelle der Basallamina findet man häufig feine filamentöse Strukturen.

Die Media wird von konzentrischen, perforierten, elastischen Membranen geprägt, deren Zahl (30-50) mit dem Alter zunimmt. Der diskontinuierliche Ausstoß des Blutes aus dem Herzen in der Systole führt vorübergehend zur reversiblen Dehnung der Gefäßwand, die bei ihrer Entdehnung in der Diastole die Blutsäule weiterschiebt.

Arterien

Die Arterien zeigen den dreischichtigen Wandbau auffallend deutlich (Abb. 100), wenn auch unterschiedlich ausgeprägt in den herznahen und herzfernen Arterien und den Arteriolen. Die Intima und die Elastica interna sind zumeist stark gewellt, verursacht durch die fixierungsbedingte Kontraktion der Mediamuskulatur.

In den herznahen Arterien vom elastischen Typ (Aorta und ihre großen Aste) ist die Intima stärker als in allen übrigen Gefäßen ausgebildet, sie wird von der Media durch die 1-2 μm dicke gefensterte Elastica interna abgegrenzt, die aber häufig von den übrigen elastischen Membranen der Media nicht deutlich unterscheidbar ist. Im subendothelialen Bindegewebe verlaufen längsgerichtete Bindegewebszüge, vereinzelt auch glatte Muskelzellen. Die subendotheliale Schicht ermöglicht in geringem Umfang eine freie Beweglichkeit des Endothelrohres bei den pulsatorischen Bewegungen der übrigen Wandteile.

[Seite 222]

Anstelle der Basallamina findet man häufig feine filamentöse Strukturen. Die Media wird von konzentrischen perforierten elastischen Membranen geprägt deren Zahl (30-50) mit dem Alter zunimmt. Der diskontinuierliche Ausstoß des Blutes aus dem Herzen in der Systole führt vorübergehend zur reversiblen Dehnung der Gefäßwand, die bei ihrer Entdehnung in der Diastole die Blutsäule weiter schiebt („Windkesselfunktion“).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Die Quelle wird erst wieder auf der folgenden Seite genannt, am Ende des übernächsten Kapitels.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[4.] Fpb/Fragment 005 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-09 23:05:31 Hindemith
BauernOpfer, Fpb, Fragment, Gesichtet, Leonhardt 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Leonhardt 1990
Seite(n): 222, 226, Zeilen: 222: 6ff; 226: 15ff
Glatte Muskelzellen bilden hier mit den elastischen Membranen ein elastisch-muskulöses System. Eine Unterscheidung zwischen der Elastica externa und den äußeren elastischen Membranen der Media ist nicht möglich.

Die Adventitia besteht aus spärlichem Bindegewebe.

1.1.3.2 Periphere Arterien

In den herzfernen Arterien vom muskulären Typ (z.B. A. brachialis, A. femoralis) ist die Intima vermindert. In der Media dominieren hier die glatten Muskelzellen in 30 und mehr zirkulären Lagen. Zwischen ihnen liegen, abhängig von der Größe des Gefäßes, vereinzelt elastische Netze, kollagene Fasern und Grundsubstanz. Die Membrana elastica interna ist gut von der Media abgegrenzt. Auch die Membrana elastica externa ist häufig sichtbar. Die Adventitia ist bei den herzfernen Arterien meist spärlich ausgebildet.

1.1.4 Altersveränderung der Arterien

Die Altersveränderungen der Arterien spielen in der Klinik und Pathologie eine sehr große Rolle. Die Arterien in den verschiedenen Organen weisen unterschiedliche Alternsmuster auf. An die noch der Entwicklung zuzurechnenden Vorgänge (z.B. Zunahme der Zahl elastischer Membranen mit den Jahren) können sich früher oder später Involutionsveränderungen anschließen. In den Herzkranzarterien z. B. beginnen die Altersveränderungen relativ früh, in den Arterien anderer Organe häufig erst nach dem 40. Lebensjahr. Sie betreffen vorwiegend Intima und Media in Form von Abnahme der Elastizität der elastischen Netze, Zunahme kollagener Bindegewebsstrukturen und Einlagerungen von Cholesterinen [72].


[72] Leonhardt, Histologie, Zytologie und Mikroanatomie des Menschen Thieme Verlag, 8. Auflage, 1990, 220ff.

Glatte Muskelzellen bilden mit den elastischen Membranen ein elastisch-muskulöses System. Die Elastica externa ist von den äußeren elastischen Membranen der Media nicht unterscheidbar. Die Adventitia besteht aus spärlichem Bindegewebe.

ln den herzfernen Arterien vom muskulären Typ (z.B. A. brachialis, A. femoralis) ist die Intima verschmälert. [...] In der Media dominieren die glatten Muskelzellen in 30 und mehr zirkulären Lagen (beginnende „Widerstandsregelung“). Zwischen ihnen liegen, abhängig von der Größe des Gefäßes, vereinzelt elastische Netze kollagene Fasern und Grundsubstanz, Die Elastica interna, die auch ohne spezifische Elastikafärbung durch charakteristische Lichtbrechung auffällt ist gut von der Media abgegrenzt, auch die Elastica externa ist häufig sichtbar. Die Adventitia ist örtlich unterschiedlich, meist aber spärlich ausgebildet (Abb. 101).

[Seite 226]

Die Altersveränderungen der Arterien spielen in der Klinik und Pathologie eine sehr große Rolle. Die Arterien in den verschiedenen Organen weisen unterschiedlich [sic] Alternsmuster auf. An die noch der Entwicklung zuzurechnenden Vorgänge (z.B. Zunahme der Zahl elastischer Membranen mit den Jahren) können sich früher oder später Involutionsveränderungen anschließen. In den Herzkranzarterien z. B. beginnen die Altersveränderungen relativ früh, in den Arterien anderer Organe häufig erst nach dem 40. Lebensjahr. Sie betreffen vorwiegend Intima und Media (Abnahme der Elastizität der elastischen Netze, Zunahme kollagener Bindegewebsstrukturen, Einlagerungen von Cholesterinen u.a.).

Anmerkungen

Auf die Quelle wird am Ende der Seite verwiesen, es wird aber nicht deutlich, dass die gesamte Seite aus ihr stammt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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