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Quelle:Fws/Koeppinghoff 1987

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Sigrid Koeppinghoff
Titel    Obdachlosenpolitik in den Städten
Sammlung    Wohnen tut not. Obdachlosigkeit in der Diskussion. Analysen - Modelle - Perspektiven
Herausgeber    Reinhard Kellner, Wolfgang Wittich
Ort    München
Verlag    AG-SPAK-Publ.
Jahr    1987
Seiten    243-253
Reihe    Materialien der Arbeitsgemeinschaft Sozialpolitischer Arbeitskreise (AG SPAK) ; 75
ISBN    3-923126-40-9

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Fws/Fragment 019 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-10-09 12:56:22 Graf Isolan
Fragment, Fws, Koeppinghoff 1987, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 13-23
Quelle: Koeppinghoff 1987
Seite(n): 243, Zeilen: 24-35
Dennoch sind annähernd verläßliche Zahlen nur über einen kleinen Teil der Problemgruppe bekannt. So wurde im Rahmen einer für das Bundesfamilienministerium erstellten Studie25 die Anzahl der Obdachlosen für das gesamte Bundesgebiet aufgrund einer Befragung von 521 Städten und Gemeinden neu geschätzt. Darin ist für den Beginn der achtziger Jahre eine Gesamtzahl von ca. 60.000 Haushalten mit unter 200.000 Personen als obdachlos ermittelt worden.26 In diesen Daten sind aber nur die erwähnten amtlich Obdachlosen erfaßt, nicht aber solche - zum Teil in Obdachlosenunterkünften, zum Teil in Privatwohnungen untergebrachten Haushalte - mit denen die Kommune einen Mietvertrag abgeschlossen hat, deren Unterbringung und soziale Situation sich jedoch kaum von den Obdachlosen im eng verstandenen Sinn unterscheidet.

25 Vaskovics, L. A./Weins, W., Stand der Forschung über Obdachlose und Hilfen für Obdachlose (Bericht "Stand der Forschung über soziale Randgruppen/Obdachlose"), Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1979.

26 Die bei Vaskovics, L. A./Weins, W., Stand der Forschung über Obdachlose und Hilfen für Obdachlose (Bericht "Stand der Forschung über soziale Randgruppen/Obdachlose”), Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1979, ermittelte Zahl von 260.000 Obdachlosen halten dieselben Autoren in einer Untersuchung von 1983 (Vaskovics, L. A./Weins, W., Randgruppenbildung im ländlichen Raum/Armut und Obdachlosigkeit, Forschungsbericht im Auftrag des Bundesministers für Jugend, Familie und Gesundheit, Bamberg 1983, S. XIX) für korrekturbedürftig, weil zu hoch gegriffen; etwa identisch die Angaben der GEWOS-Studie: Obdachlosigkeit in der Bundesrepublik Deutschland, Projektleitung A. Kögler: Eine Analyse der sozialen Situation Obdachloser, der Ursachen und Folgen von Obdachlosigkeit und der bisherigen MaBnahmenprogramme sowie Empfehlungen für die kommunale Praxis und die gemeinnützige Wohnungswirtschaft zur Reintegration von Obdachlosen und zur Verhinderung von Obdachlosigkeit, Hamburg 1976.

Über den Umfang der Obdachlosigkeit im Bundesgebiet liegen keine gesicherten statistischen Ergebnisse vor. Für das gesamte Bundesgebiet wurde die Anzahl der Obdachlosen zuletzt im Rahmen einer für das Bundesfamilienministerium erstellten Studie "Randgruppenbildung im ländlichen Raum/Armut und Obdachlosigkeit" geschätzt (2). Danach wurde für das Jahr 1980 eine Gesamtzahl von ca. 60.000 Haushalten mit rd. 200.000 Personen als obdachlos in der Bundesrepublik Deutschland ermittelt. In diesen Daten sind nur die Haushalte erfaßt, die ordnungsrechtlich eingewiesen wurden, nicht jedoch solche — zum Teil ebenfalls in Obdachlosenunterkünften untergebrachten Haushalte — mit denen die Kommune einen Mietvertrag abgeschlossen hat, deren Unterbringung und soziale Situation sich jedoch kaum von den Obdachlosen im engeren Sinn unterscheidet.

(2) Schriftenreihe des Bundesministers für Jugend, Familie und Gesundheit Bd. 146, Stuttgart, o.J.

Anmerkungen

Formulierungen finden sich bereits identisch in Koeppinghoff (1987). Demhingegen ist bei Fws an dieser Stelle nichts als Zitat gekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan)

[2.] Fws/Fragment 020 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-10-10 07:58:01 84.138.58.253
Fragment, Fws, Koeppinghoff 1987, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1-5
Quelle: Koeppinghoff 1987
Seite(n): 244, Zeilen: 1-5
Besonders deutlich wird dies etwa am Beispiel der nordrhein-westfälischen Landesstatistik zur Obdachlosigkeit. Danach ist die Anzahl der obdachlosen Haushalte [sic] nach einem kontinuierlichen Rückgang in der zweiten Hälfte der 70er Jahre von 1979 bis 1982 vorübergehend wieder angestiegen und seit 1983 erneut rückläufig,28 obwohl die Zahl der Menschen in Wohnungsnot unbestreitbar stark angestiegen ist.29

28 Koch, F., ebenda; zu den möglichen Motiven der Geringhaltung von Obdachlosenzahlen vgl. Engelhardt, H. D., Tendenzen und Gemeinsamkeiten, in: Kellner, R./Wittich, W., Wohnen tut not, München 1987, S. 261.; Höhmann, P., Wie Obdachlosigkeit gemacht wird. Die Entstehung und Entwicklung eines sozialen Problems, Neuwied 1976, S. 10.

29 Das gilt nicht nur für Großstädte (vgl. für München, Verhinderung und Abbau von Obdachlosigkeit, Neue wohnungspolitische Zielsetzung, Landeshauptstadt München, Bericht des Sozialreferates in der Neufassung v. 22.10.1986; für Frankfurt: Stadt Frankfurt am Main (Hrsg), Wohnen in Frankfurt 1988, Zahlen, Fakten, Probleme, Ziele, Maßnahmen, Frankfurt 1988), sondern auch für den kleinstädtischen und ländlichen Raum: Vaskovics, L. A./Weins, W., Randgruppenbildung im ländlichen Raum/Armut und Obdachlosigkeit, Forschungsbericht im Auftrag des Bundesministers für Jugend, Familie und Gesundheit, Bamberg 1983.

Informationen zur jüngsten Entwicklung der Obdachlosigkeit können lediglich der Obdachlosenstatistik des Landes Nordrhein-Westfalen entnommen werden. Danach ist die Anzahl der Obdachlosenhaushalte nach einem kontinuierlichen Rückgang in der zweiten Hälfte der 70er Jahre von 1979 bis 1982 vorübergehend wieder angestiegen und seit 1983 erneut rückläufig.
Anmerkungen

Setzt die Übernahme aus Koeppinghoff, die in Fws/Fragment_019_13 begonnen wurde, fort. Erneut mit identischem Wortlaut. Dabei wurde der Terminus "Obdachlosenhaushalte" in das gebräuchliche statistische Merkmal "obdachlose Haushalte" verbessert.

Sichter
(Graf Isolan)

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