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Quelle:Gc/Friedrichs 1997

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Jürgen Friedrichs
Titel    Globalisierung – Begriff und grundlegende Annahmen
Zeitschrift    Aus Politik und Zeitgeschichte, B33
Herausgeber    Bundeszentrale fuer politische Bildung
Ort    Bonn
Jahr    1997
Seiten    3-11

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:


[3.] Gc/Fragment 037 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:55:32 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Friedrichs 1997, Gc, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, 92.195.146.115
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 17-35
Quelle: Friedrichs 1997
Seite(n): 4, Zeilen:
Der Prozeß der Globalisierung ist zunächst nichts anderes als die Zunahme dieser Vernetzung. Entscheidend sind die Annahmen, die über den Prozeß gemacht werden. Sie lassen sich in drei Punkten zusammenfassen:

1. <u>Die Abhängigkeits-Annahme</u>: Die Vernetzung wirtschaftlicher Aktivitäten hat Rückwirkungen auf alle hieran Beteiligten. Globale wirtschaftliche Entwicklungen steuern nicht allein die Entwicklung von Nationen, sondern auch von Städten und Stadtteilen, diese wiederum die der Haushalte und Individuen. Diese lokalen Auswirkungen werden von einigen Autoren sogar als der Kern (und damit ein Definitionsmerkmal) der Globalisierung angesehen.[FN 78] Entwicklungen in einem Land, zum Beispiel Deutschland, werden damit stärker als je zuvor von den Entwicklungen in anderen Ländern der Welt abhängig. So führt die Tatsache, daß internationale Finanzmärkte entstanden sind, dazu, daß den Börsen in New York, Tokio und London eine Art Leitfunktion für die Börsen in anderen Ländern zukommt.

2. <u>Die Verlagerungs-Annahme</u>: Die Verlagerung von Dienstleistungen und Kontrollfunktionen wird dann rentabel, wenn die Übermittlungskosten niedriger sind als die Lohndifferenz und die ortsgebundenen Produktionsfaktoren. Das gilt ebenso für die Transportkosten; sind sie niedriger als die Lohndifferenz, wird es rentabel, Teile der Produktion zu verlagern. Diese Verlagerung ist in steigendem Maße zu beobachten, sie reicht von Autoteilen über den Buchsatz bis hin zu Programmierarbeiten [und dem Rechnungswesen.]

[FN 78 Vgl. Altvater / Mahnkopf (1997).]

Der Prozeß der Globalisierung ist zunächst nichts anderes als die Zunahme dieser Vernetzung. Entscheidend sind die Annahmen, die über den Prozeß gemacht werden. Sie lassen sich in drei Punkten zusammenfassen:

<i>1. Die Abhängigkeits-Annahme:</i> [...] die Vernetzung wirtschaftlicher Aktivitäten hat Rückwirkungen auf alle hieran Beteiligten. Globale wirtschaftliche Entwicklungen steuerten nicht allein die Entwicklung von Nationen, sondern auch von Städten und Stadtteilen, diese wiederum die der Haushalte und Individuen. Diese lokalen Auswirkungen werden von einigen Autoren sogar als der Kern (und damit ein Definitionsmerkmal) der Globalisierung angesehen.[FN 5] Entwicklungen in einem Land, zum Beispiel Deutschland, werden damit stärker als je zuvor von den Entwicklungen in anderen Ländern der Welt abhängig. So führt die Tatsache, daß internationale Finanzmärkte entstanden sind, dazu, daß den Börsen in New York, Tokio und London eine Art Leitfunktion für die Börsen in anderen Ländern zukommt.

<i>2. Die Verlagerungs-Annahme:</i> Die Verlagerung von Dienstleistungen und Kontrollfunktionen wird dann rentabel, wenn die Übermittlungskosten niedriger sind als die Lohndifferenz. Das gilt ebenso für die Transportkosten; sind sie niedriger als die Lohndifferenz, wird es rentabel, Teile der Produktion zu verlagern. Diese Verlagerung ist in steigendem Maße zu beobachten, sie reicht von Autoteilen über den Buchsatz bis hin zu Programmierarbeiten und dem Rechnungswesen.

[FN 5 Vgl. Elmar Altvater / Birgit Mahnkopf, Grenzen der Globalisierung. Oekonomie, Oekologoe und Politik in der Weltgesellschaft, Muenster 1997, Jens S. Dangschat, Lokale Probleme globaler Herausforderungen in deutschen Staedten, in: Bernhard Schaefers/Goettrik Wewer (Hrsg.), Die Stadt in Deutschland, Opladen 1996, S 39ff.)]

Anmerkungen

Woertlich abgeschrieben, mit minimalen Aenderungen. Quellenangabe via Fussnote findet sich auf der naechsten Seite, wo das Plagiat fortgefuehrt wird, allerdings ohne Anfuehrunszeichen, so dass Art und Laenge des Zitats fuer den Leser unklar bleiben.

Sichter

[4.] Gc/Fragment 038 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:55:34 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Friedrichs 1997, Gc, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, 92.195.146.115
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 1-8
Quelle: Friedrichs 1997
Seite(n): 4, Zeilen:
[Diese Verlagerung ist in steigendem Maße zu beobachten, sie reicht von Autoteilen über den Buchsatz bis hin zu Programmierarbeiten] und dem Rechnungswesen. Je weiter sich die Informations-, aber auch die Transporttechnologien entwickeln, desto größer wird die internationale Verflechtung.

3. <u>Die Konzentrations-Annahme</u>: Je stärker die Globalisierung ist, desto stärker sind Teile von Unternehmen an vielen Standorten der Welt angesiedelt, desto stärker wird der Bedarf an Kontrolle und Koordination und desto stärker werden sich derartige Koordinierungsaufgaben in den Großstädten weniger Länder konzentrieren - den global cities. Diese Städte entwickeln sich zu extrem spezialisierten Dienstleistungszentren. [FN 79]

[FN 79 Friedrichs (1997), S. 4.]

Diese Verlagerung ist in steigendem Maße zu beobachten, sie reicht von Autoteilen über den Buchsatz bis hin zu Programmierarbeiten und dem Rechnungswesen. Je weiter sich die Informations-, aber auch die Transporttechnologien entwickeln, desto größer wird die internationale Verflechtung.

<i>3. Die Konzentrations-Annahme:</i> Je stärker die Globalisierung ist, desto stärker sind Teile von Unternehmen an vielen Standorten der Welt angesiedelt, desto stärker wird der Bedarf an Kontrolle und Koordination und desto stärker werden sich derartige Koordinierungsaufgaben in den Großstädten weniger Länder konzentrieren - den global cities. Diese Städte entwickeln sich zu extrem spezialisierten Dienstleistungszentren.

Anmerkungen

Woertlich uebernommen, Quellenangabe via FN, aber keine Anfuerungszeichen, so dass Art und Laenge des Zitats fuer den Leser unklar bleiben.

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