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Quelle:Gc/Müller 1993

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Harald Müller
Titel    Die Chance der Kooperation. Regime in den internationalen Beziehungen
Ort    Darmstadt
Verlag    Wissenschaftliche Buchgesellschaft
Jahr    1993
ISBN    3-543-10669-5

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    32


Fragmente der Quelle:












[13.] Gc/Fragment 023 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:53:46 Kybot
Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 3
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 2, Zeilen:
Ein zweites Erkenntnisinteresse ergibt sich aus den globalen Problemlagen, mit denen die Menschheit konfrontiert ist.

Hierzu gehören insbesondere auch die weltwirtschaftlichen Beziehungen. Sie sind von außerordentlicher Wichtigkeit für das Überleben der Menschheit.

Ungeregelter Wettbewerb ohne Vorsorge gegen seine unerwünschten Folgen, wie sie innerhalb der jeweiligen Volkswirtschaften der moderne Sozialstaat trifft, würde global gesehen auch den politischen Wettbewerb, die Konflikte zwischen den Staaten, verschärfen. Um dies zu verhindern, ist Kooperation nötig.

Dies gilt nicht nur für die Weltwirtschaft, sondern insbesondere auch für die Bereiche Sicherheit und Umwelt. Auf diesen Politikfeldern sind die Handlungsmöglichkeiten einzelner Staaten begrenzt.

Macht und Ressourcen sind ungleich verteilt, aber das Mitwirken vieler, wenn nicht aller, ist gefordert, um die gemeinsamen Probleme zu lösen.

Diese Feststellung macht die zweite normative Motivation für die Beschäftigung mit internationaler Kooperation aus.

Das zweite ergibt sich aus den globalen Problemlagen, mit denen sich die Menschheit konfrontiert sieht. [...]

Die weltwirtschaftlichen Beziehungen sind von außerordentlicher Wichtigkeit für das Überleben der Menschheit.

Ungeregelter Wettbewerb ohne Vorsorge gegen seine unerwünschten Folgen, wie sie der moderne Sozialstaat trifft, würde auch den politischen Wettbewerb, die Konflikte zwischen den Staaten, verschärfen.

[...]

In diesen drei Bereichen: Sicherheit, Wirtschaft und Umwelt, sind die Handlungsmöglichkeiten einzelner Staaten begrenzt.

Macht und Ressourcen sind ungleich verteilt, aber das Mitwirken vieler, wenn nicht aller, ist gefordert, sollen die Probleme gelöst [...] werden.

Diese Feststellung macht die zweite normative Motivation für die Beschäftigung mit internationaler Kooperation aus.

Anmerkungen

Flickwerk aus Originalsätzen, teilweise minimal umformuliert und zusammengefasst. Quelle wir erst nach dem nächsten Absatz genannt, dort aber Seite 3ff und nicht Seite 2.

Sichter

[14.] Gc/Fragment 023 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:53:48 Kybot
Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 16-21
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 2-3, Zeilen:
Der Territorialstaat gilt dabei weiter als zentraler Akteur. Die Kooperationstheorie verweist nicht auf die Wirkung der ”Weltgesellschaft" oder die Abschaffung des Staates, die eine Beschäftigung mit der Staatenwelt dementsprechend überflüssig machen würde. Sie wird vielmehr geleitet durch die Einsicht in das Beharrungsvermögen staatlicher Organisation. Die Fragestellung der Kooperationstheorie setzt aber auf die positive Verhandlungsbereitschaft zur Überwindung der Konflikte. [FN 48 Müller (1993), S. 3 ff.] Der Territorialstaat gilt dabei weiter als zentraler Akteur. Die Kooperationstheorie drückt sich nicht durch eskapistische Verweise auf die Wirkung der "Weltgesellschaft" oder die Abschaffung des Staates vor [...weiter auf Seite 3...] der zentralen Aufgabe. Sie wird geleitet durch die Einsicht in das Beharrungsvermögen staatlicher Organisation. Ihre Fragestellung zielt daher auf zwischenstaatliche Konfliktbearbeitung; [...]
Anmerkungen

Fußnote verweist auf Seite 3ff der Quelle, Zitat beginnt aber schon auf Seite 2. Inhalt ist teilweise exakt übernommen, teilweise wurden Formulierungen verändert.

Sichter

[15.] Gc/Fragment 023 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:53:50 Kybot
Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 22-28
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 4, Zeilen:
Eine Theorie der Kooperation muß zunächst Annahmen über die Konflikte entwickeln,

mit denen sie es zu tun hat. Uninteressant sind die Fälle von Harmonie: Wenn die Interessen von Staaten miteinander in völliger Übereinstimmung stehen, entwickelt sich keine Kooperation, sondern Gleichklang. Axerod und Keohane haben Kooperation als Adjustierung des Verhaltens von Akteuren anhand der vorausgesehenen Präferenzen anderer definiert, nicht als bloße Unterwerfung, sondern als Modifizierung in Richtung auf die Partnerwünsche. [FN 49 Axelrod / Keohane (1985), S. 228]

Eine Theorie der Kooperation muß zunächst Annahmen über die Konflikte entwickeln, mit denen sie es zu tun hat.

Uninteressant sind Fälle von Harmonie: wenn die Interessen von Staaten miteinander in völliger Übereinstimmung stehen, entwickelt sich keine Kooperation, sondern Gleichklang. [...] Axelrod und Keohane haben folgerichtig Kooperation als "Adjustierung des Verhaltens von Akteuren anhand der vorausgesehenden Präferenzen anderer" definiert, nicht als blinde Unterwerfung, sondern als die Modifizerung in Richtung auf die Partnerwünsche [FN 10 Axelrod/Keohane 1985; 228; Wagner 1983]

Anmerkungen

Quelle nicht belegt (Fußnote zu den Seiten 3ff im vorherigen Absatz), Fußnote abgesaugt (im Literaturverzeichnis steht ein anderes Jahr), Anführungszeichen entfernt, Schreibfehler "Axerod" statt "Axelrod" bei der Übernahme

Sichter

[16.] Gc/Fragment 023 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:53:52 Kybot
Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 29
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 8, Zeilen:
Zuerst gilt es, das Ausmaß der Institutionalisierung von Kooperation sowie ihrer Organisierung auf die Angemessenheit hin zu befragen. Eine zweite Frage ist auf die Konstellation der Zusammenarbeit gerichtet. Die Staatenwelt ist hochgradig asymmetrisch, Kooperation schließt Starke und Schwache, Arme und Reiche ein. Es wird daher immer zu fragen sein, wie Kosten und Nutzen verteilt werden, wie gerecht internationale Kooperationen sind. Zuerst gilt es, das Ausmaß der Institutionalisierung von Kooperation sowie ihrer Organisierung auf die Angemessenheit hin zu befragen: [...] Eine zweite kritische Frage spricht einen noch wichtigeren Gesichtspunkt an: [...] Es kommt also stets auf die Inhalte der Kooperation an, nicht lediglich auf Zusammenarbeit an sich. [...] Die Staatenwelt ist hochgradig asymmetrisch, Kooperation schließt Starke und Schwache, Arme und Reiche ein. Es wird daher immer zu fragen sein, wie Kosten und Nutzen verteilt werden, wie gerecht internationale Kooperation ist. [FN 21 Keohane 1984; Wolf/Zürn 1986; Zürn 1987; Keeley 1990]
Anmerkungen

Anfang und Ende wörtlich übernommen, Hinweis auf die Quelle als Fußnote erst am Ende des nächsten Absatzes, Formulierung leicht verändert

Sichter

[17.] Gc/Fragment 023 35 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:53:54 Kybot
Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Fiesh, Kahrl, Marcusb
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 35-39
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 6, Zeilen:
Die Theorie der Kooperation fragt grundsätzlich nach allen Formen der Zusammenarbeit. Ihre normative Ausrichtung verlangt jedoch, nach Möglichkeiten zu suchen, solche Beziehungen auf Dauer zu stellen. Dabei spielt auch der Grad der Formalisierung eine Rolle. Organisationen etwa neigen zur Sklerose; sie dienen nicht nur der Konfliktdämpfung,

sondern über die Zeit der Erhaltung von Privilegien ihrer Mitglieder [...]

Eine Theorie der Kooperation fragt zunächst nach allen Formen der Zusammenarbeit. Ihre normative Ausrichtung verlangt jedoch, nach Möglichkeiten zu suchen, solche Beziehungen auf Dauer zu stellen. [...Sprung zu Seite 8 ...] rechtfertigt der Gegenstand und die Perspektive der Zusammenarbeit den erreichten Grad an Formalisierung? Organisationen neigen zur Sklerose; sie dienen nicht nur der Konfliktdämpfung, sondern über Zeit der Erhaltung von Privilegien ihrer Mitglieder [...]
Anmerkungen

Fortsetzung in Gc/Fragment 024 07.Fußnote verweist auf Seite 8, Übernahme beginnt aber schon ab Seite 6. Umformulierungen ("bergen sie die Gefahr" -> "tendieren sie zu", "befragen" -> "prüfen") und Korrekturen ("über Zeit" -> "über die Zeit")

Sichter

[18.] Gc/Fragment 024 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:54:56 Kybot
Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1-10
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 6, Zeilen: 32
[...] gegenüber neuen Anspruchstellern. Darüber hinaus tendieren sie zu ineffizienter Verteilung von Ressourcen und sind oft nicht in der Lage, die Anpassung an neue Umstände mitzuvollziehen. Kooperationsformen sind daher darauf zu prüfen, inwieweit sie "evolutionsgerecht" sind] [FN 50 Müller (1993), S. 8]

[...] Die Regimetheorie setzt an der Frage nach dauerhafter Kooperation an. Kennzeichen der von der Regimeanalyse erfaßten Kooperation ist Zusammenarbeit über längere Zeit, über eine ganze Reihe von vergleichbaren Situationen hinweg sowie ihre Ausrichtung auf mögliche künftige Lagen.

[...] gegenüber neuen Anspruchstellern. Darüber hinaus bergen sie die Gefahr ineffizienter Verteilung von Ressourcen, und sie sind oft unfähig, die Anpassung an neue Lebensumstände mitzuvollziehen. Bestehende Formen der Kooperation sind daher immer daraufhin zu befragen, inwieweit sie "evolutionsgerecht" sind.

An dieser Stelle - an der Frage nach dauerhafter Kooperation - setzt die Regimeanalyse an. Kennzeichen der von der Regimeanalyse erfaßten Kooperation ist Zusammenarbeit über längere Zeit, über eine ganze Reihe von vergleichbaren Situationen hinweg und die Ausrichtung auf mögliche künftige Lagen.

Anmerkungen

Fortsetzung von Gc/Fragment 023 35. Sätze übernommen und leicht umformuliert, keine Fußnote

Sichter

[19.] Gc/Fragment 142 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:00:21 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Drrerpol, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 28
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 1, Zeilen: 6
Regimeanalyse hat ihren Platz in einer Theorie internationaler Kooperation. Sie ist

dem Paradigma des "liberalen Institutionalismus" oder des Neoliberalismus verpflichtet, der die internationale Politik mit einer Art "skeptischem Optimismus" betrachtet: Er leugnet weder den Interessen-Egoismus in der Staatenwelt noch ihr Gewaltpotential. Er sieht aber die Möglichkeit, dieses Potential zu bändigen, die Konflikte zwischen den Staaten einzuhegen. Als Mittel dafür gilt die Institutionalisierung kooperativer und konfliktbearbeitender zwischenstaatlicher Aktivitäten. [FN 331 Müller (1993), S. 1, der sich auf Keohane (1989) bezieht.]

Regimeanalyse hat ihren Platz in einer Theorie internationaler Kooperation. Sie ist dem Paradigma des "liberalen Institutionalismus" verpflichtet, der die internationale Politik mit einer Art "skeptischem Optimismus" betrachtet: Er leugnet weder den Interessen-Egoismus in der Staatenwelt noch ihr Gewaltpotential. Er sieht aber die Möglichkeit, dieses

Potential zu bändigen, die Konflikte zwischen den Staaten einzuhegen. Als Mittel dafür gilt die Institutionalisierung kooperativer und konfliktbearbeitender zwischenstaatlicher Aktivitäten. [FN 2 Zum liberalen Instititutionalismus: Keohane 1989]

Anmerkungen

Wortwörtlich mit einer Ergänzung ("oder des Neoliberalismus") übernommen. Fußnote vorhanden, aber Beginn und Länge des Zitats nicht erkennbar.

Sichter

[20.] Gc/Fragment 143 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:00:25 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Drrerpol
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 8-22
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 7, Zeilen: 3
Die Regimeanalyse erfaßt Kooperationsformen, in denen die zusammenarbeitenden Staaten den Kontext ihrer Beziehungen durch Institutionalisierung verändern. Mit dieser Institutionalisierung treten die Staaten aus der Welt der militärischen und merkantilistischen Selbsthilfe heraus. Grundsätzlich ist Kooperation auch in der anarchischen Staatenwelt nicht undenkbar. Sie kann, wie die Überlegungen und Experimente Axelrods [FN 334 Axelrod (1984)] gezeigt haben, durch eine konsequente unilaterale Strategie der Reziprozität gefördert werden:

Ein Spieler, der auf wohlwollende und heimtückische Züge seiner Gegenüber jeweils mit gleicher Münze antwortet, also Entgegenkommen belohnt und Unfreundlichkeit bestraft, fährt nicht schlechter, sondern besser als einer, der Kooperation stets mit Blick auf den eigenen kurzfristigen Vorteil verweigert.

Auf die Staatenwelt übertragen: Durch eine unilaterale Strategie der Reziprozität kann ein Staat in seiner Umwelt Anreize zur Kooperation bilden und kann, vorausgesetzt er ist stark genug, um einige Rückschläge zu überleben, "Inseln" internationaler Kooperation in einer ansonsten anarchischen Staatenwelt schaffen.

Die Regimebildung nimmt den Gedanken der Reziprozität auf, treibt ihn jedoch weiter. [FN 335 Müller (1993), S. 7.]

Die Regimeanalyse erfaßt Kooperationsformen, in denen die zusammenarbeitenden Staaten den Kontext ihrer Beziehung

durch Institutionalisierung verändern. Mit dieser Institutionalisierung treten die Staaten aus der Welt der militärischen und merkantilistischen Selbsthilfe heraus. Auch in dieser Welt ist Kooperation nicht undenkbar, sie kann, wie die Überlegungen und Experimente Axelrods gezeigt haben, durch eine konsequente unilaterale Strategie der Reziprozität gefördert werden:

Ein Spieler, der auf wohlwollende und heimtückische Züge seiner Gegenüber jeweils mit gleicher Münze antwortet, also Entgegenkommen belohnt und Unfreundlichkeit bestraft, fährt nicht schlechter, sondern besser als einer, der Kooperation stets mit Blick auf den eigenen kurzfristigen Vorteil verweigert.

Auf die Staatenwelt übertragen: Durch eine unilaterale Strategie der Reziprozität kann ein Staat in seiner Umwelt Anreize zur Kooperation bilden und, vorausgetzt er ist stark genug, um einige Rückschläge zu überleben, "Inseln" internationaler Kooperation in einer ansonsten anarchischen Staatenwelt schaffen. [FN 17 Axelrod 1984]

Die Regimebildung nimmt den Gedanken der Reziprozität auf, treibt ihn jedoch weiter.

Anmerkungen

Text unverändert übernommen, Fußnote kopiert und an anderer Stelle wieder eingefügt, Fußnote ist gesetzt, aber Beginn und Länge des Zitats sind nicht erkennbar.

Sichter

[21.] Gc/Fragment 183 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:02:09 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Drrerpol, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 183, Zeilen: 12
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 39-40, Zeilen:
Prinzipien sind die Voraussetzung, um detailliertere Verhaltensvorschriften daraus abzuleiten. Zwar ist eine Ad-hoc-Koordination oder -Kooperation auch möglich, ohne sich zuvor auf Prinzipien zu verständigen. Ihr Bestand wird aber in kurzer Zeit durch Auslegungsprobleme - selbst genauester Vorschriften - gefährdet werden.

Prinzipien interpretieren die Wirklichkeit. Sie enthalten Zustandsbeschreibung, Zielvorstellung und Zweck-Mittel-Relationen, über die die Akteure übereinstimmen. Sie enthalten einen Grundbestand an Sachaussagen, die die Einrichtung eines Regimes begründen.

Sie beinhalten außerdem Aussagen über den Sollzustand, der durch das fragliche Regime erreicht werden soll. Prinzipien sind die Voraussetzung jeglicher Institutionenbildung: Zuallererst müssen sich die Parteien darüber klar werden, ob trotz der bestehenden Konfliktlage ein genügender Vorrat an gemeinsamen Wahrnehmungen und Überzeugungen sowie an Zielsetzungen vorhanden ist, um einen Politikbereich aus der Selbsthilfe auszugrenzen und der Kooperation zu überantworten. [FN 427 Müller (1993), S. 39 f.]

Die Prinzipien sind jedoch die Voraussetzung, detailliertere Verhaltensvorschriften abzuleiten. Zwar ist eine Ad-hoc-Koordination oder -Kooperation auch möglich, ohne sich zuvor auf Prinzipien zu verständigen. Ihr Bestand wird aber in kurzer Zeit durch Auslegungsprobleme selbst genauester Vorschriften gefährdet werden.

[...] Prinzipien interpretieren die Wirklichkeit, [...]. Sie enthalten Zustandsbeschreibung, Zielvorstellung und Zweck-Mittel-Relationen, über die die Akteure übereinstimmen. [...] Sie enthalten einen Grundbestand an Sachaussagen, die die Einrichtung eines Regimes begründen ([...]).

Sie beinhalten außerdem Aussagen über den Sollzustand, der durch das fragliche Regime erreicht werden soll. Prinzipien sind die Voraussetzung jeglicher Institutionenbildung: zuallererst müssen sich die Parteien darüber klar werden, ob trotz der bestehenden Konfliktlage ein genügender Vorrat an gemeinsamen Wahrnehmungen/Überzeugungen und an Zielsetzungen vorhanden ist, um einen Politikbereich aus der Selbsthilfe auszugrenzen und der Kooperation zu überantworten.

Anmerkungen

Mit einigen Auslassungen und eigener Hervorhebung wörtlich übernommen. Fußnote vorhanden, Beginn und Ende der Zitate nicht erkennbar

Sichter

[22.] Gc/Fragment 184 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:02:11 Kybot
Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel, VerschärftesBauernOpfer

Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Drrerpol, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 184, Zeilen: 22
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 40, Zeilen:
Die Normen sind ein entscheidendes Scharnier der Regimekonstruktion. Gerade weil sich das Regime des Informationellen Globalismus nicht in bindenden Rechtsinstrumenten erschöpft, sondern eine Mixtur aus formellen und informellen Regelungen für den EGV bildet, lagert sich um den verrechtlichten Kern ein weiterer Kreis rechtlich nicht geregelter Handlungsmöglichkeiten.

Normen steuern nicht nur das stärker formalisierte Regelwerk, sie halten (sofern sie beachtet werden) auch den nichtgeregelten Teil des Politikfelds mit den Prinzipien konform.

Sie bilden somit das entscheidende Bindeglied, aber auch das Schlachtfeld zwischen Kooperation und Selbsthilfe. Sie sollen ihre im Rahmen von Selbsthilfe getroffenen Entscheidungen solchen Einschränkungen unterwerfen, daß sie mit dem Regime kompatibel bleiben. [FN 430 Müller (1993), S. 40.]

Die Normen sind ein entscheidendes Scharnier der Regimekonstruktion. Gerade weil sich Regime nicht in bindenden Rechtsinstrumenten erschöpfen, sondern eine Mixtur aus formellen und informellen Regelungen für einen Politikbereich bilden, lagert sich um den verrechtlichten Kern ein weiterer Kreis rechtlich nicht gegegelter Handlungsmöglichkeiten.

[...] Normen steuern also nicht nur das stärker formalisierte Regelwerk, sie halten (sofern sie beachtet werden) auch den nichtgeregelten Teil des Politikfelds mit den Prinzipien konform.

Die Normen bilden das entscheidende Bindeglied, aber auch das Schlachtfeld zwischen Kooperation und Selbsthilfe. Sie sollen ihre im Rahmen von Selbsthilfe getroffenen Entscheidungsn solchen Einschränkungen unterwerfen, daß sie mit dem Regime kompatibel bleiben.

Anmerkungen

Mehrere Abschnitte übernommen, dabei Begriffe ausgetauscht und Sinn verändert ("Regime" -> "Regime des Informationellen Globalismus", "Politikbereich" -> "EGV"). Fußnote gesetzt, aber Beginn, Länge und Veränderung der Zitate nicht erkennbar.

Sichter

[23.] Gc/Fragment 185 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:02:15 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Drrerpol, Nerd wp
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 185, Zeilen: 17-24
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 47, Zeilen:
Im wesentlichen handelt es sich bei den Normenkonflikten

• erstens um unterschiedliche Auffassungen über das relative Gewicht einzelner Normen.

• Zweitens treten Normenkonflikte in Situationen auf, für die noch kein eindeutiges Regelwerk vorhanden ist. In diesen Fällen öffnet sich die Möglichkeit für die Interpretation der Normen; ihr allgemeiner Charakter läßt verschiedene Deutungen zu, die je nach Interessenlage zur Kollision führen können.

• Drittens wird es bei Normen Interpretationsprobleme geben.[FN 432 Müller (1993), S. 47.]

Im wesentlichen handelt es sich bei den Normenkonflikten [...]

erstens um unterschiedliche Auffassungen über das relative Gewicht einzelner Normen.

Zweitens treten Normenkonflikte in Situationen auf, für die noch kein eindeutiges Regelwerk vorhanden ist. In diesen Fällen öffnet sich die Möglichkeit für die Interpretation der Normen; ihr allgemeiner Charakter läßt verschiedene Deutungen zu, die je nach Interessenlage zur Kollision führen können.

Drittens wird es bei Normen Interpretationsprobleme geben; [...]

Anmerkungen

Inhalt mit Auslassung wörtlich übernommen, Gliederungspunkte hinzugefügt. Fußnote vorhanden, aber Beginn und Länge des Zitats nicht erkennbar

Sichter

[24.] Gc/Fragment 185 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:02:17 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Drrerpol, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 185, Zeilen: 26
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 41, Zeilen: 1
Mit der Ebene der Regeln beginnt der stärker formalisierte Regimebereich. Im Normalfall wird danach gestrebt, zumindest einen beträchtlichen Teil der in einem Regime geltenden Regeln präzise zu definieren und rechtlich verbindlich zu machen.

Da Regeln genaue Verhaltensvorschriften enthalten, wird an ihnen die Einhaltung oder Nichteinhaltung des Regimes deutlich. Diese Funktion, die für den Regimebestand, die Reputation der Teilnehmer, und somit für die Regimeevolution entscheidend wichtig ist, setzt eine klare Abgrenzung voraus.

Gerade deshalb ist der Übergang von Prinzipien und Normen zur Festlegung von Regeln oft ein Stolperstein in der Regimeentstehung: An dieser Stelle müssen die Staaten Farbe bekennen, wie weit sie wirklich bereit sind, souverränitätsverzichte einzugehen und die Kosten von Kooperation auf sich zu nehmen. [FN 433 Müller (1993), S. 41.]

Mit der Ebene der Regeln beginnt der stärker formalisierte Regimebereich. Es ist zwar auch denkbar, daß ein Teil oder gar alle Regeln eines Regimes informell gehalten werden. Im Normalfall wird jedoch danach gestrebt werden, zumindest einen beträchtlichen Teil der in einem Regime geltenden Regeln präzise zu definieren und rechtlich verbindlich zu machen.

Da Regeln genaue Verhaltensvorschriften enthalten, wird an ihnen die Einhaltung oder Nichteinhaltung des Regimes deutlich. Diese Funktion, die für den Regimebestand, die Reputation der Teilnehmer, und somit für die Regimeevolution entscheidend wichtig ist, setzt eine klare Abgrenzung voraus.

Gerade deshalb ist der Übergang von Prinzipien und Normen zur Festlegung von Regeln oft ein Stolperstein in der Regimeentstehung: an dieser Stelle müssen die Staaten Farbe bekennen, wie weit sie wirklich bereit sind, Souverränitsverzichte einzugehen und die Kosten von Kooperation auf sich zu nehmen. [FN 37 Kohler-Koch 1989, 6]

Anmerkungen

Komplett wörtlich übernommen, Großschreibung nach Doppelpunkt geändert, Schreibfehler eingebaut ("souverränitätsverzichte"), Fußnote vorhanden aber Beginn und Länge des Zitats nicht erkennbar.

Sichter

[25.] Gc/Fragment 186 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:02:19 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Drrerpol, Nerd wp
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 186, Zeilen: 5-10
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 47, Zeilen:
Die prominenteste Art der Regelkonflikte dreht sich natürlich um die Frage, ob ein bestimmtes Verhalten einen Regelbruch darstellt. Daneben ergeben sich im Verlauf des Regimewandels Differenzen über die Notwendigkeit höherer Regeldichte, das

heißt über das Ausmaß und die Form weiterer Verrechtlichung im Politikgebiet. Solche Differenzen werden häufig durch Wandel in der Umwelt des Regimes - etwa technologische Innovation oder das Auftreten neuer Akteure - ausgelöst. [FN 434 Müller (1993), S. 47]

Die prominenteste Art der Regelkonflikte dreht sich natürlich um die Frage, ob ein bestimmtes Verhalten einen Regelbruch darstellt. Daneben ergeben sich im Verlauf des Regimewandels Differenzen über die Notwendigkeit höherer Regeldichte, d.h. über das Ausmaß und die Form weiterer Verrechttlichung im Politikgebiet. Solche Differenzen werden häufig durch Wandel in der Umwelt des Regimes - etwa technologische Innovation oder das Auftreten neuer Akteure - ausgelöst.
Anmerkungen

Vollständig wörtlich übernommen, Fußnote vorhanden, aber Beginn und Länge des Zitats nicht erkennbar.

Sichter

[26.] Gc/Fragment 186 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:02:21 Kybot
Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel, VerschärftesBauernOpfer

Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Drrerpol, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 186, Zeilen: 17
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 42, Zeilen:
Auf der anderen Seite müssen Regime gegen Abweichungen stabil bleiben. Eine gewisse Abschreckung gegen den Rekurs zum Unilateralismus ist nützlich, wenn nicht unerläßlich. Andererseits sind Repressalien gegen einen Mitgliedsstaat eine politisch sensitive Entscheidung, die nicht leichthin gefällt werden kann.

Das Regime verfügt deshalb über Sanktionsprozeduren.

Soll das Regime nicht an allgegenwärtigen Konflikten zerbrechen, muß klar sein, wie mit ihnen umgegangen wird. Es empfehlen sich daher Konfliktregelungsprozeduren.

Informationsgewinn ist eine der wichtigsten Regimefunktionen. Das Ausmaß und die Wege der wechselseitigen Information der Regimemitglieder müssen bestimmt werden.

Das EGV-Sekretariat ist mit der Sammlung, Verarbeitung und Veröffentlichung von Daten betraut. In den Konsultationsverfahren werden vorab direkte Informationsströme zwischen den Regimemitgliedern definiert. Die wichtigsten Informationen unterrichten über die Regimetreue der Mitglieder.

Wie in allen Regimen - nicht nur bei der Rüstungskontrolle - kommt man ohne ein bestimmtes Maß an Verifikation nicht aus. Ihre Verwertung wird dann Verifikationsverfahren unterworfen. [FN 435 Müller (1993), S. 42.]

Regime müssen gegen Abweichungen stabil bleiben. Eine gewisse Abschreckung gegen den Rekurs zum Unilateralismus ist nützlich, wenn nicht unerläßlich. Andererseits sind Repressalien gegen einen Mitgliedsstaat eine politisch sensitive Entscheidung, die nicht leichthin gefällt werden kann.

Manche Regime haben deshalb Sanktionsprozeduren formuliert.

Soll das Regime nicht an allgegenwärtigen Konflikten erbrechen, muß klar sein, wie mit ihnen umgegangen wird. Es empfehlen sich daher Konfliktregelungsprozeduren. [...]

Informationsgewinn ist eine der wichtigsten Regimefunktionen. Das Ausmaß und die Wege der wechselseitigen Information der regimemitglieder müssen bestimmt werden.

Vielfach sind die Sekretariate internationaler Organisationen mit der Sammlung, Verarbeitung und Veröffentlichung von Daten betraut. Häufig werden in Konsultationsverfahren auch direkte Informationsströme zwischen den Regimemitgliedern definiert. Die wichtigsten Informationen unterrichten über die Regimetreue der Mitglieder.

In allen Regimen, nicht nur bei der Rüstungskontrolle, kommt man ohne ein bestimmtes Maß an Verifikation nicht aus. Ihre Verwertung wird dann Verifikationsverfahren unterworfen. [FN 38 Young 1989, 18/19]

Anmerkungen

Wörtliche Übernahme mit Auslassungen und kleinen Umformulieren. Ausdruck wurde ausgetauscht ("Sekretariate internationaler Organisationen" -> "Das EGV-Sekretariat"). Fußnote ist gesetzt, allerdings sind Beginn und Länge der Zitate nicht erkennbar.

Sichter

[27.] Gc/Fragment 186 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:02:23 Kybot
Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 186, Zeilen: 32
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 30, Zeilen: 1
Ganz wesentlich ist das Regime des Informationellen Globalismus auf die besonderen Vorteile der WTO angewiesen, damit es seine Aufgabe erfüllen kann:

• Die WTO schafft stabile Kommunikationskanäle, die auch dann Bestand haben, wenn der bilaterale Austausch zum Erliegen gekommen ist.

In vielen Fällen bleibt jedoch ein Regime auf die besonderen Vorteile der internationalen Organisation angewiesen, soll seine Aufgabe erfüllt werden:

- Die internationale Organisation schafft stabile Kommunikationskanäle, die auch dann Bestand haben, wenn der bilaterale Austausch zum Erliegen gekommen ist.

Anmerkungen

Inhalt übernommen, "internationale Organisation" zweimal in "WTO" geändert sowie "ein Regime" in "Regime des Informationellen Globalismus" umgeändert. Fragment geht auf der nächsten Seite weiter.

Sichter

[28.] Gc/Fragment 187 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:02:25 Kybot
Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 187, Zeilen: 1
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 30, Zeilen: 7
• Die WTO ermöglicht die Beschaffung und den Fluß von Information.

• Entscheidungsprozeduren werden durch die WTO wesentlich erleichtert.

• Ein internationaler Stab innerhalb des EGV-Sekretariats ist mit der Überwachung der Regeleinhaltung betraut, so wird sich auch das Vertrauen in das Regime steigern, die Ordnung gewinnt mehr Stabilität.

• Das Verhalten der Akteure innerhalb der WTO erleichtert die Überwachung des regimekonformen Verhaltens.[FN 436 Anregungen hierzu bei Müller (1993), S. 30]

- Die internationale Organisation ermöglicht die Beschaffung und den Fluß von Informationen

- Entscheidungsprozeduren werden durch Internationale Organisationen wesentlich erleichtert.

- Ist ein internationaler Stab mit der Überwachung der Regeleinhaltung betraut, so wird sich auch das Vertrauen in das Regime steigern, die Ordnung gewinnt mehr Stabilität.

- Organisationen erleichtern die Überwachung des regimekonformen Verhaltens der Teilnehmer [FN 11 Vgl. Jacobson 1979, 89/90]

Anmerkungen

Inhalt übernommen und auf den eigenen Betrachtungsgegenstand umgeschrieben, "Internationale Organisation" wird zu "WTO" oder "EGV-Sekretariat". Fußnote ist vorhanden, allerdings nur mit Verweis auf "Anregungen"

Sichter

[29.] Gc/Fragment 190 31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:02:33 Kybot
Fragment, Gc, Gesichtet (BC), KomplettPlagiat, Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Drrerpol, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 190, Zeilen: 31
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 36, Zeilen: 4
Wie entstehen bei gegebenem Regimebedarf dauerhafte Institutionen der Zusammenarbeit, wie kommt die Einsicht in gegebene Interdependenzstrukturen und entsprechenden Kooperationsbedarf zustande und wie setzt er sich in der Interaktion, im Aushandlungsprozeß um [die Form der Kooperation schließlich durch?] Wie entstehen bei gegebenem Regimebedarf dauerhafte Institutionen der Zusammenarbeit, [...] wie kommt die Einsicht in gegebene Interdependenzstrukturen und entsprechenden Kooperationsbedarf zustande und wie setzt er sich in der Interaktion, im Aushandlungsprozeß um die Form der Kooperation schließlich durch?
Anmerkungen

Fragestellung wörtlich abgeschrieben, keine Fußnote vorhanden

Sichter

[30.] Gc/Fragment 191 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:02:35 Kybot
Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 191, Zeilen: 3
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 36, Zeilen:
• Regime können aufgrund der kognitiven Einsicht oder der Interessen einiger weniger Regimeteilnehmer entstehen, die die Bedingungen schaffen, daß andere Staaten der Zusammenarbeit beitreten. Dies ist der Typ des hegemonialen oder oligopolitischen Regimes. Dieser Druck scheint in der Realität von den Vereinigten Staaten und von der EU zu kommen.

• Nichthegemoniale Regime kommen überwiegend durch Aushandlungsprozesse zustande, bei denen der Interessenausgleich von großer Bedeutung ist. Die Notwendigkeit, Kompromisse zu finden , wirkt selbst als Anpassungszwang in das institutionelle Gefüge der Staaten und Gesellschaften zurück. Auch hierfür gibt es erste Ansätze durch verschiedene Konferenzen zum Thema EGV, auf die in der vorliegenden Arbeit verwiesen wurde, insbesondere in Kaptiel 6.5.

• Der Regimebildungsprozeß kann auch innengeleitet sein: Selbst wenn Staatsführungen nicht kooperationswillig sind, können Regime entstehen, wenn interner Druck in einem Hegemonialstaat oder in einer Reihe von Staaten die Regierungen dazu nötigen.[FN 439 Anregungen hierzu bei Müller (1993), S. 36 f.]

Regime können auch aufgrund der kognitiven Einsicht oder der Interessen einiger weniger Regimeteilnehmer entstehen, die die Bedingungen schaffen, daß andere Staaten der Zusammenarbeit beitreten. Dies ist der Typ des hegemonialen oder oligopolistischen Regimes. [...]

Nichthegemoniale Regime kommen überwiegend durch Aushandlungsprozesse zustande, bei denen der Interessenausgleich von großer Bedeutung ist. [...] Denn die Notwendigkeit, Kompromisse zu finden, wirkt selbst als Anpassungszwang in das institutionelle Gefüge der Staaten und Gesellschaften zurück. [...]

Der Regimebildungsprozeß kann auch "innengeleitet" sein: Selbst wenn Staatsführungen nicht kooperationswillig sind, können Regime entstehen, wenn interner Druck in einem Hegemonialstaat oder in einer Reihe von Staaten die Regierung dazu nötigen.

Anmerkungen

Wörtliche Übernahme mit Auslassungen, dazwischen zwei eigene Sätze als Ergänzung (mit Rechtschreibfehler "Kaptiel"). Fußnote verweist auf "Anregungen"

Sichter

[31.] Gc/Fragment 191 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:02:37 Kybot
Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 191, Zeilen: 20
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 37, Zeilen:
Regime entstehen in Bedarfssituationen. Sie müssen für die Regimeteilnehmer bestimmte Funktionen wahrnehmen:

1. Ungewißheit vermindern: Regime stabilisieren Erwartungen an das künftige Verhalten des Gegners/Partners. Die zunehmende Konferenzdichte zum Thema EGV verdeutlicht, daß hier Bedarf besteht und auch bereits zu Aktivitäten auf zwischenstaatlicher Ebene geführt hat.

2. Maßstäbe liefern: Reziprozität verlangt präzise Maßstäbe dafür, welche Antwort auf welches Verhalten qualitativ und quantitativ angemessen ist. Im Verlauf der oben erwähnten Konferenzen sind bereits Ansätze im Bereich Normung erkennbar.

3. Transaktionskosten vermindern: Regime öffnen dauerhafte Kommunikationskanäle, die andernfalls jeweils ad hoc geschaffen werden müßten. Schließlich verkürzen Regime die Aushandlungsprozesse für Ad-hoc-Abmachungen im entsprechenden Politikfeld, da deren Rahmenbedingungen bereits in der Regimestruktur vorgegeben sind. Zwar machten die Regierungen in der Realität durch das Veranstalten von Konferenzen in dieser Hinsicht den Anfang. Sie setzten ihre Bemühungen aber nicht schnell genug fort. Als Katalysator sprang hier der Global Business Dialogue ein.

4. Informationsaustausch: Regime besitzen im allgemeinen Regelungen für den Informationsaustausch im jeweiligen Politikfeld. Staaten erhalten also mit geringer [Mühe Zugang zu politikrelevanten Informationen aus allen Teilnehmerstaaten.]

Regime entstehen in "Bedarfssituationen"; wie erfüllen sie diesen Bedarf, d.h. welche Funktionen nehmen sie für die Regimeteilnehmer wahr?

1. [...] Ungewißheit [...] vermindern. Regime stabilisieren Erwartungen an das künftige Verhalten des Gegners/Partners. [...]

2. [...] Maßstäbe [..] "Reziprozität" [...]

3. [...] Transaktionskosten [...] Außerdem öffnen Regime dauerhafte Kommunikationskanäle, die andernfalls jeweils ad hoc geschaffen werden müßten [FN 33]. Schließlich verkürzen Regime die Aushandlungsprozesse für Ad-hoc-Abmachungen im entsprechenden Politikfeld, da deren Rahmenbedingungen bereits in der Regimestruktur vorgegeben sind. [...]

4. Regime besitzen im allgemeinen Regelungen für den Informationsaustausch im jeweiligen Politikfeld. Staaten erhalten also mit geringerer Mühe Zugang zu politikrelevanten Informationen aus allen Teilnehmerstaaten.

Anmerkungen

Aufzählungsstruktur übernommen, viele ganze Sätze übernommen, mehrere Auslassungen. Dazwischen eigene Sätze. Fragment geht auf der nächsten Seite weiter. Eine Fußnote auf der nächsten Seite verweist auf "Anregungen", Beginn und Ende der Zitate sind nicht erkennbar.

Sichter

[32.] Gc/Fragment 192 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:02:40 Kybot
Fragment, Gc, Gesichtet (BC), Müller 1993, SMWFragment, Schutzlevel, VerschärftesBauernOpfer

Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Drrerpol, Drhchc, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 192, Zeilen: 3
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 38, Zeilen:
5. Vorgabe von Entscheidungsregeln: Die Regime geben den Regierungen Entscheidungsregeln für ein Politikfeld vor und entlasten sie damit von der aufwendigen Suche nach Alternativen. [Diese Regimefunktion ist in der Wirklichkeit bisher noch nicht erreicht.] [FN 440 Anregungen hierzu bei Müller (1993), S. 37 f] 5. Die Regime geben den Regierungen Entscheidungsregeln für ein Politikfeld vor und entlasten sie damit von der aufwendigen Suche nach Alternativen.
Anmerkungen

Fortsetzung von vorheriger Seite. Aufzählungspunkt wurde übernommen mit eigenen Ergänzungen. Fußnote verweist nur auf "Anregungen".

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