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Quelle:Gjb/Hippler 2006

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Jochen Hippler mit Kommentaren von Nasr Hamid Abu Zaid und Amr Hamzawy
Titel    Krieg, Repression, Terrorismus. Politische Gewalt und Zivilisation in westlichen und muslimischen Gesellschaften
Herausgeber    Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), Stuttgart im Rahmen des ifa-Forums Dialog und Verständigung
Jahr    2006
Reihe    Europäisch-islamischer Kulturdialog
URL    http://www.ifa.de/fileadmin/pdf/dokument/gewaltstudie_de.pdf

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Gjb/Dublette/Fragment 157 06b - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-10-08 21:51:13 WiseWoman
Dublette, Fragment, Gesichtet, Gjb, Hippler 2006, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 157, Zeilen: 6-9
Quelle: Hippler 2006
Seite(n): 11, Zeilen: 6-9, 11-14
Gewalt ist eine Form der Macht, des „Vermögens“ des Menschen, „sich gegen fremde Kräfte durchzusetzen“365. Sie ist Aktionsmacht, ein Tun, ein Antun, gegründet auf die körperliche und materielle Verletzungsmacht und Verletzungsoffenheit des Menschen.

365 POPITZ 1986, S. 22.

»Gewalt«, so Trutz von Trotha im Gegensatz zu Hannah Arendt,1 die beides als gegensätzlich betrachtete, »ist eine Form der Macht, des ‚Vermögens’ des Menschen, ‚sich gegen fremde Kräfte durchzusetzen’ (Popitz 1999). [...] Gewalt ist also Aktionsmacht, ein Tun, vor allem ein Antun, gegründet auf die körperliche und materielle Verletzungsmacht und Verletzungsoffenheit des Menschen und bestimmt von der Entgrenzung des menschlichen Gewaltverhältnisses.«2

1 »Politisch gesprochen genügt es nicht zu sagen, daß Macht und Gewalt nicht dasselbe sind. Macht und Gewalt sind Gegensätze: wo die eine absolut herrscht, ist die andere nicht vorhanden. Gewalt tritt auf den Plan, wo Macht in Gefahr ist; überläßt man sie den ihr selbst innewohnenden Gesetzen, so ist das Endziel, ihr Ziel und Ende, das Verschwinden von Macht.« Hannah Arendt, Macht und Gewalt; München 1970, S. 57

2 Trutz von Trotha, »Geschichte, das ‚Kalaschsyndrom’ und Konfliktregulierung zwischen Globalisierung und Lokalisierung«, Manuskript für den Workshop »Politische Gewalt im interkulturellen Vergleich: Der Westen und muslimisch geprägte Gesellschaften«, Institut für Auslandsbeziehungen, Malta 19. – 20. November 2004, S. 1

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Die detaillierte Diskussion des Originals mit penibler Unterscheidung der Originalautoren wird bei Gjb "eingedampft".

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[2.] Gjb/Fragment 197 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-10-04 11:41:48 Guckar
Fragment, Gesichtet, Gjb, Hippler 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 197, Zeilen: 19-25
Quelle: Hippler 2006
Seite(n): 139, Zeilen: 3-9
2. Die Legitimierung von politischer Gewalt

Die Menschen begehen keine politischen Gewalttaten ohne einen legitimatorischen Diskurs, der die Gewalt rechtfertigt. Gewalt ist ein kategorischer, existentieller, ungeheuerlicher Akt, der in keiner Weise selbstverständlich ist, sondern viele emotionale Facetten enthält. Der Mensch begeht nur dann Gewalttaten, wenn er sie mit gewichtigen Gründen vor sich selbst rechtfertigen kann.

Die Legitimierung von Gewalt

Die Menschen begehen keine politischen Gewalttaten ohne einen legitimatorischen Diskurs, der die Gewalt rechtfertigt. Gewalt ist ein kategorischer, existentieller, ungeheuerlicher Akt, der in keiner Weise selbstverständlich ist, sondern viele emotionale Facetten enthält. Der Mensch begeht nur dann Gewalttaten, wenn er sie mit gewichtigen Gründen vor sich selbst rechtfertigen kann.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[3.] Gjb/Fragment 198 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-10-04 11:44:21 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Gjb, Hippler 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 198, Zeilen: 1-20
Quelle: Hippler 2006
Seite(n): 139, Zeilen: 9-30
[Für den Menschen ist es] nicht leicht zu töten und er verspürt keine Lust am Töten, wenn wir von den pathologischen Persönlichkeiten absehen. Insofern müssen bei der politischen Gewalt zwei Voraussetzungen gegeben sein: Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder Gemeinschaft; und die Existenz einer Rechtfertigung oder einer Vorwands für die Gewaltausübung. Die politischen und religiösen Ideologien erfüllen hier die Rolle des Bindeglieds zwischen beiden Voraussetzungen. Ohne das Vorhandensein einer Ideologie bleibt der Einsatz von Gewalt von den anderen Lebensbereichen isoliert und zeitlich begrenzt.486

Die Bedeutung der Ideologie entspringt der Tatsache, dass sie erstens das subjektive Motiv und die eigene Legitimität des Täters oder der Täter bildet. Zweitens formt sie die Identität der Gruppe und stärkt die Verbindung zwischen der Bezugsgruppe (die Gesellschaft, die Nation) und der Organisation, der der Täter oder die Täter angehören. Und drittens rechtfertigt sie nicht nur die Tat, sondern integriert deren Inhalt in das Bewusstsein der großen Gruppe, derentwegen die Tat begangen wurde oder von der behauptet wird, dass sie derentwegen begangen wurde. Schließlich zieht die „Ideologie“, die Trennungslinie zwischen der Gruppe und den anderen Gliedern und Institutionen der Gesellschaft.487


486 HIPPLER 2006, S. 139.

487 HIPPLER a.a.O., S. 139.

Für den Menschen ist es nicht leicht zu töten und er verspürt keine Lust am Töten, wenn wir von den pathologischen Persönlichkeiten absehen. Insofern müssen bei der politischen Gewalt zwei Voraussetzungen gegeben sein: Die erste ist die Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder Gemeinschaft; die zweite ist die Existenz einer Rechtfertigung oder eines Vorwands für die Gewaltausübung. Die politischen und religiösen Ideologien erfüllen hier die Rolle des Bindeglieds zwischen beiden Voraussetzungen. Ohne das Vorhandensein einer Ideologie (im weitesten Sinne, wobei auch die Strukturen utilitaristischen Denkens darin verwoben sein könnten) bleibt der Einsatz von Gewalt von den anderen Lebensbereichen isoliert und zeitlich begrenzt, also ohne Inhalt.

Die Bedeutung der Ideologie entspringt der Tatsache, dass sie erstens das subjektive Motiv und die eigene Legitimität des Täters oder der Täter bildet. Zweitens formt sie die Identität der Gruppe und stärkt die Verbindung zwischen der Bezugsgruppe (die Gesellschaft, die Nation) und der Organisation, der der Täter oder die Täter angehören. Und drittens rechtfertigt sie nicht nur die Tat, sondern integriert deren Inhalt in das Bewusstsein der großen Gruppe, derentwegen die Tat begangen wurde oder von der behauptet wird, dass sie derentwegen begangen wurde (die Nation, die Rasse, die religiöse Gruppe, die Klasse u.a.m). Schließlich zieht die »Ideologie« die Trennungslinie zwischen der Gruppe und den anderen Gliedern und Institutionen der Gesellschaft.

Anmerkungen

Art und Umfang der (fast vollständigen) Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

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