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Quelle:Gma/Markenlexikon 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Mitmach-TV statt Marken-Werbung im Fernsehen
Zeitschrift    Marken News
Herausgeber    www.markenlexikon.com
Datum    8. Februar 2005
URL    http://www.markenlexikon.com/news_2005_1.html

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Gma/Fragment 167 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-15 13:01:21 Schumann
Fragment, Gesichtet, Gma, Markenlexikon 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 167, Zeilen: 4-23
Quelle: Markenlexikon 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
9Live-Geschäftsführerin, Christiane von Salm, zufolge ergeben die neuen TV-Interaktionsmöglichkeiten via Telefon eine Vielzahl neuartiger Geschäftsmodelle: "Das Fernsehen ist entzaubert und wird mehr und mehr zu einer Dienstleistung. Vor allem Quizfernsehen ist nichts anderes als ein Gebrauchsartikel. Und dass sich hinter dieser neuen Art von Transaktionsfernsehen Industrien positionieren, sei es die Reiseindustrie oder Teleshopping, Partnervermittlungen oder Telekomunternehmen, das ist eine unvermeidbare Entwicklung, an deren Schnittstellen neue Geschäftsmodelle entstehen."64

Und noch eine Tendenz geht mit dem Vormarsch von Call-TV einher. Früher wurde für bestehende Sendungen nach einem geeigneten Telefonanbieter gesucht (meist T-Com). Heute gehen immer mehr Telefongesellschaften dazu über, selbst ganze Programmflächen im Fernsehen zu erwerben und diese dann mit eigenen interaktiven Programmformaten zu füllen. Dieser Trend führt dazu, dass mehr und mehr Anbieter von Service-Rufnummern ins Fernsehgeschäft einsteigen und/oder mit TV-Sendern kooperieren, z.B.:

- 9Live mit Talkline ID

- Tele5 mit Arcor (Vodafone)

- n-tv mit DTMS

- DSF mit Q1


Christiane von Salm, "Fernsehen entzaubert" (Interview) in: WiWo, 36/2004, S. 63

Und noch eine Entwicklung geht mit dem Vormarsch von Call-TV einher. Wurde früher für bestehende Sendungen nach einem geeigneten Telefonanbieter gesucht (meist T-Com), so gehen heute immer mehr Telefongesellschaften dazu über, selbst ganze Programmflächen im Fernsehen zu erwerben und diese dann mit eigenen interaktiven Programmformaten zu füllen. Dieser Trend führt dazu, dass mehr und mehrAnbieter von Service-Rufnummern ins Fernsehgeschäft ein- steigen und/oder mit TV-Sendern kooperieren, z.B.:

> NeunLive mit Talkline ID

> Tele5 mit Arcor (Vodafone)

> n-tv mit DTMS

> DSF mit Q1

[...]

NeunLive-Geschäftsführerin von Salm zufolge ergeben die neuen TV-Interaktionsmöglichkeiten via Telefon eine Vielzahl neuartiger Geschäftsmodelle:

"Das Fernsehen ist entzaubert und wird mehr und mehr zu einer Dienstleistung. Vor allem Quizfernsehen ist nichts anderes als ein Gebrauchsartikel. Und dass sich hinter dieser neuen Art von Transaktionsfernsehen Industrien positionieren, sei es die Reiseindustrie oder Teleshopping, Partnervermittlungen oder Telekomunternehmen, das ist eine unvermeidbare Entwicklung, an deren Schnittstellen neue Geschäftsmodelle entstehen." (von Salm, "Fernsehen entzaubert" (Interview) in: WiWo, 36/2004, S. 63)

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle findet man am Ende des vorherigen Abschnitts

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[2.] Gma/Fragment 168 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-15 06:50:04 Klgn
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Gma, Markenlexikon 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 168, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Markenlexikon 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Die folgende Übersicht verdeutlicht den aktuellen Anteil der Sendungen mit Telefoneinwahl am Gesamtprogramm der führenden sechs Fernsehsender im Jahr 2004:

Gma 168 diss.png

Allein bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" gingen beim ersten Finale rund 1,3 Mio. Anrufe ein, die dem Sender 0,35 Mio. EUR Gewinn einbrachten. Beim Finale von "Popstars" erhielt Pro7 sogar mehr als 2 Mio. Anrufe und beim Finale von "Deutschland sucht den Superstar" (1.Stafel [sic] – 2002-2003) gingen bei RTL etwa 4,5 Mio. Anrufe ein, die Gesangsdarsteller Alexander Klaws zum Sieger kürten und dem Sender als eigentlichem Gewinner der Sendung rund 1,2 Mio. EUR Profit bescherten, rund 1/4 dessen, was der Sender mit klassischer Fernsehwerbung am selben Abend einnahm.65

Mit knapp 4 Mrd. EUR pro Jahr ist Fernsehwerbung in Deutschland für fast alle Markenartikelhersteller noch immer erste Wahl, wenn es um die Kommunikation ihrer Markenbotschaften gegenüber ihrer Zielgruppe geht. Dennoch steckt die Fernsehwerbung aktuell in einem großen Dilemma mit [schwer vorhersehbaren Folgen]


65 markenlexikon.com: „Mitmach-TV statt Marken-Werbung im Fernsehen“, 8. Februar 2005

Mit knapp 4 Mrd. EUR pro Jahr ist Fernsehwerbung für fast alle Markenartikelhersteller noch immer erste Wahl, wenn es um die Kommunikation ihrer Markenbotschaften gegenüber ihrer Zielgruppe geht. Noch! Denn die Fern-sehwerbung steckt aktuell in einem großen Dilemma mit schwer vorhersehbaren Folgen.

[...]

Die folgende Übersicht verdeutlicht den aktuellen Anteil der Sendungen mit Telefoneinwahl am Gesamtprogramm der führenden sechs Fernsehsender im Jahr 2004:

Gma 168 source.png

Allein bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" gingen beim ersten Finale rund 1,3 MIo. Anrufe ein, die dem Sender 0,35 Mio. EUR Gewinn einbrachten. Beim Finale von "Popstars" erhielt Pro7 sogar mehr als 2 Mio. Anrufe und beim Finale von "Deutschland sucht den Superstar" gingen bei RTL etwa 4,5 Mio. Anrufe ein, die Gesangsdarsteller Alexander Klaws zum Sieger kürten und dem Sender als eigentlichem Gewinner der Sendung rund 1,2 Mio. EUR Profit bescherten, rund 1/4 dessen, was der Sender mit klassischer Fernsehwerbung am selben Abend einnahm.

Anmerkungen

Der Verweis macht Art und Umfang der Übernahme nicht deutlich.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[3.] Gma/Fragment 169 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-15 13:03:16 Schumann
Fragment, Gesichtet, Gma, Markenlexikon 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 169, Zeilen: 1-3, 5-11, 16-26
Quelle: Markenlexikon 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Zum einen nehmen die Werbeeinnahmen ab, zum anderen fordern die werbenden Markenhersteller ein ansprechenderes, breiteres Umfeld für ihre Werbebotschaften. Unter diesen Bedingungen wird es für die TV-Sender immer schwieriger, die hochwertigen eigenen TV-Formate auf die Beine zu stellen. Stattdessen wird lieber mit immer denselben Formaten gearbeitet (Reality-TV, Doku-Soaps, Retro-Shows) oder es werden Serien und Shows aus dem Ausland kostengünstig eingekauft. Und mit Call-Ins werden von fast allen Sendern mittels interaktiver Gewinnspiele neue Erlösquellen erschlossen.

Die Problemfelder der TV-Werbung in Deutschland im Überblick:

1) Sinkende Programmqualität

[...]

Viele Markenverantwortliche großer Unternehmen sind zunehmend mit dem ihnen angebotenen werblichen Umfeld, sprich dem Inhalt der Sendungen, unzufrieden, wie die folgenden Aussagen beispielhaft verdeutlichen:

"Was in jüngster Zeit über die Bildschirme flackert, ist für uns immer weniger als Werbeumfeld geeignet." Torsten Müller-Ötvös von BMW (Der Spiegel, 49/2004, S. 211)

"Die Sender werden von immer denselben Formaten verstopft, und die Qualität bleibt auf der Strecke." Uwe Becker von Unilever (Der Spiegel, 49/2004, S. 210)

"Wir brauchen endlich wieder ein breites Umfeld für alle Zielgruppen." Margret Buhse, Beiersdorf (Der Spiegel, 49/2004, S. 210f.)

Zum einen nehmen die Werbeeinnahmen ab, zum anderen fordern die werbenden Markenhersteller ein ansprechenderes, breiteres Umfeld für ihre Werbebotschaften. [...] Dies zeigt sich auch daran, dass die TV-Sender kaum noch hochwertige TV-Formate auf die Beine stellen. Stattdessen wird lieber mit immer denselben Formaten gearbeitet (Reality-TV, Doku-Soaps, Retro-Shows) oder es werden Serien und Shows aus dem Ausland kostengünstig eingekauft. Und mit Call-Ins werden von fast allen Sendern mittels interaktiver Gewinnspiele neue Erlösquellen erschlossen. Die Problemfelder der TV-Werbung im Überblick:

(a) Sinkende Programmqualität

Viele Markenverantwortliche großer Unternehmen sind zunehmend mit dem ihnen angebotenen werblichen Umfeld, sprich dem Inhalt der Sendungen, unzufrieden, wie die folgenden drei Aussagen beispielhaft verdeutlichen:

"Was in jünsger [sic] Zeit über die Bildschirme flackert, ist für uns immer weniger als Werbeumfeld geeignet." Torsten Müller-Ötvös von BMW (Der Spiegel, 49/2004, S. 211)

"Die Sender werden von immer denselben Formaten verstopft, und die Qualität bleibt auf der Strecke." Uwe Becker von Unilever (Der Spiegel, 49/2004, S. 210)

" Wir brauchen endlich wieder ein breites Umfeld für alle Zielgruppen." Margret Buhse, Beiersdorf (Der Spiegel, 49/2004, S. 210f.)

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[4.] Gma/Fragment 170 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-15 06:48:16 Klgn
Fragment, Gesichtet, Gma, Markenlexikon 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 170, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Markenlexikon 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Die abnehmende Programmqualität führt zunächst dazu, dass das Interesse an Fernsehspots insgesamt nachlässt, im weiteren bei den weiterhin TV-Werbung betreibenden Markenartikeln dazu, dass die Zahlungsbereitschaft für Fernsehwerbung merklich abnimmt, wie auch die zurückgehenden TV-Werbeeinnahmen deutlich machen.

Auch die zunehmende Verbreitung von DVD- und Festplattenrekordern, die u.a. die Möglichkeit bieten, aufgenommene Fernsehfilme noch während deren Ausstrahlung zeitversetzt anzuschauen, tragen ihren Teil dazu bei, den TV-Werbemarkt für Markenartikelhersteller zunehmend unattraktiver werden zu lassen. So wird es mit Festplattenrekordern immer leichter, Fernsehwerbung vollständig "zu überspringen" und damit deren Reichweite zu unterminimieren, was mittelfristig weiteren Druck auf die Werbezeitenerlöse haben dürfte.

Durch die Digitalisierung des Fernsehens entstehen zunehmend Spartenkanäle, die durch Spots allein nicht überleben können.

Das Beispiel "tv.gusto"66 zeigt zugleich, dass sich die Zusammenarbeit zwischen TV-Sender und Werbekunde zu verändern beginnt: "Manchmal kommen Kunden (z.B. Lebensmittelkonzerne) mit Ideen zu uns, wie man ein geeignetes Umfeld für Werbung schaffen kann." (Focus, 3/2005, S. 116) Jörg Schütte (TV-Gusto-Gründer)

Mitverantwortlich für den "zweiten Kulturschock nach der Einführung des Privatfernsehens" (Der Spiegel, 38/2004, S. 102), so NeunLive-Chefin von Salm, sind so genannte "Call-TV"-Sendungen, die als Ausgleich für abnehmende Werbeeinnahmen in immer mehr Sendern Einzug halten. Die eigenen Gewinnspiele und Mitmach-Shows sind auf Interaktivität [mit dem Zuschauer via gebührenpflichtigen Anruf ausgelegt und erzielen über 0137-Servicenummern im Schnitt 49 Cent pro Anruf ("Call-In"), von denen 27 bis 34 Cent beim Sender verbleiben.]


66 „tv.gusto“ ist der erste und einzige deutsche TV-Sender rund um das Thema Essen und Genießen. Mit Kochshows, kulinarischen Reportagen und Dokumentationen bietet „tv.gusto“ eine attraktive Kombination von Information und guter Unterhaltung. Die Palette der Inhalte reicht von Großmutters Küche bis zur Spielshow, in der Hobbyköche gegen Profiköche antreten.

Die abnehmende Programmqualität führt zunächst dazu, dass das Interesse an Fernsehspots insgesamt nachlässt, im weiteren bei den weiterhin TV-Werbung betreibenden Markenartiklern dazu, dass die Zahlungsbereitschaft für Fernsehwerbung merklich abnimmt, wie auch die zurückgehenden TV-Werbeeinnahmen deutlich machen.

[...]

Auch die zunehmende Verbreitung von DVD- und Festplattenrekordern, die u.a. die Möglichkeit bieten, aufgenommene Fernsehfilme noch während deren Ausstrahlung zeitversetzt anzuschauen, tragen ihren Teil dazu bei, den TV-Werbemarkt für Markenartikelhersteller zunehmend unattraktiver werden zu lassen. So wird es mit Festplattenrekordern immer leichter, Fernsehwerbung vollständig "zu überspringen" und damit deren Reichweite zu untermininieren, was mittelfristig weiteren Druck auf die Werbezeitenerlöse haben dürfte.

[...]

"Durch die Digitalisierung des Fernsehens entstehen zunehmend Spartenkanäle wie TV Gusto, die durch Spots allein nicht überleben können" (Focus, 3/2005, S. 116) Bähr/Fleschner/Ruzas (Focus-Redakteure)

Das Beispiel "TV Gusto" zeigt zugleich, dass sich die Zusammenarbeit zwischen TV-Sender und Werbekunde zu verändern beginnt: "Manchmal kommen Kunden [Lebensmittelkonzerne, K.K.] mit Ideen zu uns, wie man ein geeignetes Umfeld für Werbung schaffen kann." (Focus, 3/2005, S. 116) Jörg Schütte (TV-Gusto-Gründer)

[...]

Mitverantwortlich für den "zweiten Kulturschock nach der Einführung des Privatfernsehens" (Der Spiegel, 38/2004, S. 102), so NeunLive-Chefin von Salm, sind sogenannte "Call-TV"-Sendungen, die als Ausleich für abnehmende Werbe-einnahmen in immer mehr Sendern Einzug halten. Die eigenen Gewinnspiele und Mitmach-Shows sind auf Interaktivität mit dem Zuschauer via gebührenpflichtigem Anruf ausgelegt und erzielen über 0137-Servicenummern im Schnitt 49 Cent pro Anruf ("Call-In"), von denen 27 bis 34 Cent beim Sender verbleiben.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Der Text der Fußnote findet sich auch im Internet, siehe [1]

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[5.] Gma/Fragment 171 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-16 05:19:29 Klgn
Fragment, Gesichtet, Gma, KomplettPlagiat, Markenlexikon 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 171, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Markenlexikon 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
[Die eigenen Gewinnspiele und Mitmach-Shows sind auf Interaktivität] mit dem Zuschauer via gebührenpflichtigen Anruf ausgelegt und erzielen über 0137-Servicenummern im Schnitt 49 Cent pro Anruf ("Call-In"), von denen 27 bis 34 Cent beim Sender verbleiben.

Und solange hierdurch mehr Geld verdient wird als durch den Verkauf reiner Werbezeiten an Markenhersteller, werden TV-Gewinnspiele, Televotings (z.B. Wahl von "Superstars" und "Dschungelkönigen" auf RTL) oder sonstige Mehrwertdienste (z.B. Servicenummern bei "WISO" im ZDF) weiter zunehmen und mehr und mehr zum festen Programmbestandteil werden, wie auch die Einschätzung von Jürgen Doetz, Präsident des VPRT (Lobbyverband der Privatsender) deutlich macht: "Auf Werbung alleine kann sich heute kein Sender mehr verlassen." (WiWo, 36/2004, S. 60)

Vorreiter war und ist Mitmachsender "NeunLive", der sich mit billig produzierten Quizsendungen und kaum zu durchschauenden Regeln zu fast 100% aus Zuschaueranrufen finanziert und dessen Geschäftsführerin Christiane zu Salm sogar so weit geht, vorherzusagen, dass "das Call-TV bei den Erlösen der Sender jenseits der Werbung den Löwenanteil ausmachen [wird]" (WiWo, 36/2004, S. 60).

Von den monatlich bis zu 20 Mio. Anrufen wird via "Vorzählfaktor" nur ca. jeder 25. Anruf in die Sendung durchgestellt. Dank Echtzeit-Reportings sind Moderator(in) und Regie jederzeit genaustens darüber informiert, wie viele Zuschauer gerade anrufen und können auf diese Weise die Spiele gewinnoptimierend verkürzen oder ins Endlose verlängern. Bei 49 Cent pro Anruf, von denen mindestens 30% bei Talkline und bis zu 70% beim Sender verbleiben, lassen sich so monatlich bis zu 7,0 Mio. EUR Umsatz erwirtschaften, bei Gewinnprämien unterhalb 1 Mio. EUR (z.B. 880.000 EUR im Juli 2004). 2003 erzielte NeunLive einen gegenüber 2002 um 30% auf 78,7 Mio. EUR gestiegenen Umsatz bei einem Vorsteuergewinn von 29,3 Mio. EUR, dreimal so viel wie 2002. Von einer Umsatzrendite von 37% können andere Sender bis dato nur träumen, wenngleich bereits fas alle Sender damit begonnen haben, das "Call-TV"-Prinzip zu kopieren.

Die eigenen Gewinnspiele und Mitmach-Shows sind auf Interaktivität mit dem Zuschauer via gebührenpflichtigem Anruf ausgelegt und erzielen über 0137-Servicenummern im Schnitt 49 Cent pro Anruf ("Call-In"), von denen 27 bis 34 Cent beim Sender verbleiben. Und solange hierdurch mehr Geld verdient wird als durch den Verkauf reiner Werbezeiten an Markenhersteller, werden TV-Gewinnspiele, Televotings (z.B. Wahl von "Superstars" und "Dschungelkönigen" auf RTL) oder sonstige Mehrwertdienste (z.B. Servicenummern bei "WISO" im ZDF) weiter zunehmen und mehr und mehr zum festen Programmbestandteil werden, wie auch die Einschätzung von Jürgen Doetz, Präsident des VPRT (Lobbyverband der Privatsender) deutlich macht:

"Auf Werbung alleine kann sich heute kein Sender mehr verlassen." (WiWo, 36/2004, S. 60) Jürgen Doetz (VPRT-Präsident)

[...]

Vorreiter war und ist Mitmachsender "NeunLive", der sich mit billig produzierten Quizsendungen und kaum zu durchschauenden Regeln zu fast 100% aus Zuschaueranrufen finanziert und dessen Geschäftsführerin Christiane zu Salm sogar so weit geht, vorherzusagen, dass "das Call-TV bei den Erlösen der Sender jenseits der Werbung den Löwenanteil ausmachen [wird]" (WiWo, 36/2004, S. 60).

Von den monatlich bis zu 20 Mio. Anrufen wird via "Vorzählfaktor" nur ca. jeder 25. Anruf in die Sendung durchgestellt. Dank Echtzeit-Reportings sind Moderator(in) und Regie jederzeit genaustens darüber informiert, wie viele Zuschauer gerade anrufen und können auf diese Weise die Spiele gewinnoptimierend verkürzen oder ins schire Endlose verlängern. Bei 49 Cent pro Anruf, von denen mindestens 30% bei Talkline und bis zu 70% beim Sender verbleiben, lassen sich so monatlich bis zu 7,0 Mio. EUR Umsatz erwirtschaften, bei Gewinnprämien unterhalb 1 Mio. EUR (z.B. 880.000 EUR im Juli 2004). 2003 erzielte NeunLive einen gegenüber 2002 um 30% auf 78,7 Mio. EUR gestiegenen Umsatz bei einerm [sic] Vorsteuergewinn von 29,3 Mio. EUR, dreimal so viel wie 2002. Von einer Umsatzrendite von 37% können andere Sender bis dato nur träumen, wenngleich bereits fas alle Sender damit begonnen haben, das "Call-TV"-Prinzip zu kopieren.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[6.] Gma/Fragment 172 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-16 05:36:07 Klgn
Fragment, Gesichtet, Gma, KomplettPlagiat, Markenlexikon 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 172, Zeilen: 1-4
Quelle: Markenlexikon 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
[So geht die ARD davon] aus, neben rund 5 Mrd. EUR GEZ-Gebührengeldern durch Telefonanrufe zu TV-Gewinnspielen 2004 rund 11 Mio. EUR zu erlösen und RTL erzielte bereits 2003 rund 15% des Gesamtumsatzes mittels dieser so genannten "Diversifikations-Geschäfte". So geht die ARD davon aus, neben rund 5 Mrd. EUR GEZ-Gebührengeldern durch Telefonanrufe zu TV-Gewinnspielen 2004 rund 11 Mio. EUR zu erlösen und RTL erzielte bereits 2003 rund 15% des Gesamtumsatzes mittels sogenannter "Diversifikations-Geschäfte".
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Übernahme beginnt schon auf den Vorseiten.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

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