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Quelle:Gma/Prokop 1998

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Dieter Prokop
Titel    Warum Einschaltquoten und Hitlisten kein demokratisches Bild der Publikumswünsche ergeben
Sammlung    Fernsehforschung in Deutschland : Themen, Akteure, Methoden, Band 2
Herausgeber    Walter Klingler
Ort    Baden-Baden
Verlag    Nomos
Jahr    1998
Seiten    955-966
Reihe    Südwestrundfunk-Schriftenreihe: Medienforschung; Band 1 (Teilband 2)
Anmerkung    Das Werk ist im Literaturverzeichnis als Online-Quelle www.medienrezeption.de angegeben
ISBN    3-7890-4920-4

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Gma/Fragment 175 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-16 08:39:35 Klgn
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Gma, Prokop 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 175, Zeilen: 17-24
Quelle: Prokop 1998
Seite(n): 956, Zeilen: 10-17
Einschaltquoten, auch Ratings genannt, werden in Deutschland seit 1985 von der GfK, das ist die Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung in Nürnberg gemessen. Die Auftraggeber sind ARD, ZDF, RTL, SAT.1, Pro Sieben, Kabel 1 und RTL 2. Die Kosten, jährlich rund 35 Millionen DM, werden von den Fernsehsendern und den Firmen der Werbewirtschaft gemeinsam getragen. Die GfK arbeitet mit einer repräsentativen Auswahl aus allen Bevölkerungsschichten. 1998 sind 4.760 ausgewählte Haushalte (ohne die Ballungsräume) des gesamten Bundesgebiets im Beobachtungspanel, [insgesamt rund 11.000 Personen.70]

70 Dieter Prokop „Warum Einschaltquoten und Hitlisten kein demokratisches Bild der Publikumswünsche ergeben» (http://www.medienrezeption.de)

Einschaltquoten, auch Ratings genannt, werden seit 1985 von der GfK, das ist die Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung in Nürnberg gemessen. Auftraggeber sind ARD, ZDF, RTL, SAT.1, Pro Sieben, Kabel 1 und RTL 2. Die Kosten, jährlich rund 35 Millionen DM, werden von den Fernsehsendern und den Firmen der Werbewirtschaft gemeinsam getragen. Die GfK arbeitet mit einer repräsentativen Auswahl aus allen Bevölkerungsschichten. 1998 sind 4.760 ausgewählte Haushalte (ohne die Ballungsräume) des gesamten Bundesgebiets im BeobachtungsPanel, insgesamt rund 11.000 Personen.
Anmerkungen

Die Quelle wird auf S. 176 genannt, jedoch sind Art und Umfang der Übernahme nicht klar. Es ist auch verwunderlich, wenn im Jahre 2009 noch von Kosten in DM die Rede ist.

Sichter
(WiseWoman), SleepyHollow02

[2.] Gma/Fragment 176 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-16 09:01:21 Klgn
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Gma, Prokop 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 176, Zeilen: 1-22
Quelle: Prokop 1998
Seite(n): 956, Zeilen: 17 ff.
Seit 1995 ist das Panel auf Zuschauer ab drei Jahre erweitert (in Russland ab vier Jahre), um das Kinderpublikum besser in den Werbegriff zu bekommen. Der Zentralcomputer hat Informationen über Alter, Einkommen, Schulbildung und Konsumgewohnheiten der Teilnehmer gespeichert.

Die Haushalte beziehungsweise Personen des Panels entsprechen in ihrer Verteilung dem Bundesdurchschnitt des Anteils von Frauen und Männern, Alten und Jungen, verschiedenen Einkommensgruppen, Mehr-Personen-Haushalten, Single-Haushalten et cetera. Eine Person entspricht etwa 6.455 Menschen der Gesamtbevölkerung. Die circa 7,3 Millionen Ausländer sind im Panel nicht enthalten, weil sie nicht, wie die deutschen Haushalte, auf der Basis von Wahl-Statistiken ausgewählt werden können. Ab 1999 werden sie in einer Extra-Stichprobe untersucht.

Die Fernsehapparate der ausgewählten Haushalte sind mit einem Messgerät versehen. Das Gerät, „Peoplemeter“, also Volks-Vermesser oder „GfK-Meter“ genannt, misst, sobald ein Panelmitglied sich über die Fernbedienung einschaltet, in jeder Sekunde dessen Ein- und Umschalten der Fernsehprogramme. Es misst auch die Nutzung von Videotext und Videorecorder. Das Messgerät schickt die Daten nachts über die Telefonleitung an den Zentralcomputer der GfK.

Alle Daten des Vortages stehen am nächsten Morgen den Redaktionen und Werbeagenturen zur Verfügung.

Seit 1995 ist das Panel auf Zuschauer ab drei Jahre erweitert, um das Kinderpublikum besser in den Werbegriff zu bekommen. Der Zentralcomputer hat Informationen über Alter, Einkommen, Schulbildung und Konsumgewohnheiten der Teilnehmer gespeichert.

Die Haushalte beziehungsweise Personen des Panels entsprechen in ihrer Verteilung dem Bundesdurchschnitt des Anteils von Frauen und Männern, Alten und Jungen, verschiedenen Einkommensgruppen, Mehr-Personen-Haushalten, Single-Haushalten et cetera. Eine Person entspricht etwa 6.455 Leuten der Gesamtbevölkerung. Die circa 7,3 Millionen Ausländer sind im Panel nicht enthalten, weil sie nicht, wie die deutschen Haushalte, auf der Basis von Wahl-Statistiken ausgewählt werden können. Ab 1999 werden sie in einer Extra-Stichprobe untersucht.

Die Fernsehapparate der ausgewählten Haushalte sind mit einem Meßgerät versehen. Das Gerät, „Peoplemeter“, also Volks-Vermesser oder „GfK-Meter“ genannt, mißt, sobald ein Panelmitglied sich über die Fernbedienung einschaltet, in jeder Sekunde dessen Ein- und Umschalten der Fernsehprogramme. Es mißt auch die Nutzung von Videotext und Videorecorder. Das Meßgerät schickt die Daten nachts über die Telefonleitung an den Zentralcomputer der GfK.

Alle Daten des Vortages stehen am nächsten Morgen den Redaktionen und Werbeagenturen zur Verfügung.

Anmerkungen

Die wörtliche Übernahme setzt sich nach der Referenz fort.

Sichter
(WiseWoman), SleepyHollow02

[3.] Gma/Fragment 177 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-16 09:05:17 Klgn
Fragment, Gesichtet, Gma, Prokop 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 177, Zeilen: 1-9, 13-15, 18-27
Quelle: Prokop 1998
Seite(n): 956; 957; 958, Zeilen: 956:36-38; 957: 1 ff. 958: 1 ff.
Die Einschaltquote (Zuschauerzahl) ist die Zahl (oder der Prozentsatz) der Haushalte, die während einer Sendung oder während eines bestimmten Zeitraums den Fernseher eingeschaltet hatten. Die Einschaltquoten entsprechen Reichweiten auf Haushaltsebene. Das wird auch Haushaltsreichweite genannt.

Interessanter für die Werbebranche ist eine besondere Art von Einschaltquote, die Reichweite bei speziellen Zuschauergruppen, man nennt diese speziellen Reichweiten auch „Ratings“. (nach dem amerikanischen Messverfahren von Nielsen Ratings)71

[...]

Der Marktanteil ist der Anteil eines Kanals oder einer Sendung an zeitgleich zusehenden Zuschauern. Der Marktanteil ist vor allem für die Chefs der kommerziellen Kanäle wichtig.

[...]

Die Mediaplaner der Werbeagenturen haben die Einschaltquoten der Programme und der Werbeblöcke vor sich und wissen auch, wie das Publikum strukturiert ist. Sie vergeben keine Aufträge, wenn ihre Zielgruppen nicht zu den Zuschauern gehören. Oder wenn die Zuschauer eines Programms aus zu vielen verschiedenen Zielgruppen bestehen. Denn jeder Kontakt kostet.

Die Programmdirektionen betrachten keine neuen Sendungsvorschläge oder nehmen keine TV-Formate, wenn sie ihrem Programmkonzept nicht entsprechen, bzw. nicht für die „spezifischen Zielgruppen“ angepasst werden können, die die Auftraggeber von Werbespots wünschen. Immer öfter richten Programmdirektionen Spartenkanäle ein: Kanäle für potentielle Käufer von [Sportartikeln, Kanäle für Kinder und junge Leute, Frauenkanäle.]


71 Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Einschaltquote“

1. Die Einschaltquote ist die Zahl (oder der Prozentsatz) der Haushalte, die während einer Sendung oder während eines bestimmten Zeitraums den Fernseher eingeschaltet hatten. Das wird auch Haushaltsreichweite genannt.

[S. 957]

Interessanter für die Werbebranche ist eine besondere Art von Einschaltquote, die Reichweite bei speziellen Zuschauergruppen, man nennt diese speziellen Reichweiten auch „Ratings".

2. Der Marktanteil ist der Anteil eines Kanals oder einer Sendung an zeitgleich zusehenden Zuschauern. Der Marktanteil ist vor allem für die Chefs der kommerziellen Kanäle wichtig.

[...]

Die Mediaplaner der Werbeagenturen haben die Einschaltquoten der Programme und der Werbeblöcke vor sich und wissen auch, wie das Publikum strukturiert ist. Sie vergeben keine Aufträge, wenn ihre Zielgruppen nicht zu den Zuschauern gehören. Oder wenn die Zuschauer eines Programms aus zu vielen verschiedenen Zielgruppen bestehen. Denn jeder Kontakt kostet.

[S. 958]

Die Programmdirektionen feuern Redakteure und Moderatoren, wenn sie in ihrem Programm nicht die „spezifischen Zielgruppen“ produzieren, die die Auftraggeber von Werbespots wünschen. Deshalb richten Programmdirektionen Spartenkanäle ein: Kanäle für potentielle Käufer von Sportartikeln, Kanäle für Kinder und junge Leute, Frauenkanäle.

Anmerkungen

Die Übernahme setzt sich fort. Da in der Zwischenzeit eine Wikipedia-Referenz angegeben wird, wird dieses Fragment nicht mehr als Bauernopfer kategorisiert.

Sichter
(WiseWoman), SleepyHollow02

[4.] Gma/Fragment 178 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-16 09:10:14 Klgn
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Gma, Prokop 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 178, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Prokop 1998
Seite(n): 958; 959, Zeilen: 958: 5 ff.; 959: 8 ff.
Alle haben nur ein Interesse: den Werbeagenturen die gewünschten Zuschauergruppen zu verkaufen.

Die Preise für die Sendung eines Werbespots sind unterschiedlich. Ein 30-Sekunden-Werbespot im deutschen Abendprogramm kostet Ende der 90er Jahre circa 80.000 bis 100.000 DM, in den USA kostet ein 30-Sekunden-Spot in einer erfolgreichen Primetime-Fernsehserie bis zu 600.000 Dollar, in einer „Superbowl“-Übertragung eine Million Dollar.72

Entscheidende Größe ist der Tausender-Kontakt-Preis. Das ist der Preis, den die Werbeagenturen für 1.000 Personen zahlen müssen, die zur Sendezeit ihrer Werbung fernsehen. Der Preis hängt allein davon ab, wieviele Zuschauer zur jeweiligen Sendezeit zu erwarten sind. Je mehr Kontakte, desto niedriger kann der Preis für jeweils 1.000 Kontakte sein. Allerdings ist der Tausender-Kontakt-Preis nicht alles. Ist eine spezielle Zielgruppe gewünscht, hängt der Preis vom Anteil der speziellen Zielgruppe ab, zum Beispiel der Traumzielgruppe der Werbung: Männer bis 25 Jahren und einem Monatseinkommen über 12.500 €. Oft nimmt ein Mediaplaner einen höheren Tausender-Kontakt-Preis in Kauf, wenn die Zielgruppe, die er erreicht, optimal für sein Produkt ist. Wirbt er zum Beispiel für turbogestylte Turnschuhe, ist ein Werbespot in einem Musik-Spartenkanal mit speziell jugendlichem Publikum sinnvoller als in einem „normalen“ Kanal, selbst wenn im Spartenkanal die Einschaltquote niedriger ist.

Trotz aller kommerziellen Interessen werden die Einschaltquoten immer ignoriert, wenn mit einem besonders kaufkräftigen Publikum argumentiert werden kann. Dann wird nicht mehr mit der Menge, sondern mit der „Qualität“ der Zuschauer argumentiert, dass zum Beispiel eine Sendung vor allem von Jugendlichen gesehen wird, die frühzeitig zum richtigen Markenbewußtsein erzogen werden müssen, oder dass einige der Zuschauer zur großartigsten aller Zielgruppen gehören, den bereits erwähnten Jung-[Dynamikern mit einem Monatseinkommen über 12.500 €, deren Leben angeblich ein einziges Konsumziel ist.]


72 Warum Einschaltquoten und Hitlisten kein demokratisches Bild der Publikumswünsche ergeben, Dieter Prokop

Alle haben nur ein Interesse: den Werbeagenturen die gewünschten Zuschauergruppen zu verkaufen.

Die Preise für die Sendung eines Werbespots sind unterschiedlich. Ein 30-Sekunden-Werbespot im deutschen Abendprogramm kostet Ende der 90er Jahre circa 80.000 bis 100.000 DM, in den USA kostet ein 30-Sekunden-Spot in einer erfolgreichen Primetime-Fernsehserie bis zu 600.000 Dollar, in einer „Superbowl“-Übertragung eine Million Dollar.

Entscheidende Größe ist der Tausender-Kontakt-Preis. Das ist der Preis, den die Werbeagenturen für 1.000 Personen zahlen müssen, die zur Sendezeit ihrer Werbung fernsehen. Der Preis hängt allein davon ab, wieviele Zuschauer zur jeweiligen Sendezeit zu erwarten sind. Je mehr Kontakte, desto niedriger kann der Preis für jeweils 1.000 Kontakte sein.

Allerdings ist der Tausender-Kontakt-Preis nicht alles. Ist eine spezielle Zielgruppe gewünscht, hängt der Preis vom Anteil der speziellen Zielgruppe ab, zum Beispiel der Traumzielgruppe der Werbung: Männer bis 25 Jahren und einem Monatseinkommen über 25.000 DM. Oft nimmt ein Mediaplaner einen höheren Tausender-Kontakt-Preis in Kauf, wenn die Zielgruppe, die er erreicht, optimal für sein Produkt ist. Wirbt er zum Beispiel für turbogestylte Turnschuhe, ist ein Werbespot in einem Musik-Spartenkanal mit speziell jugendlichem Publikum sinnvoller als in einem „normalen“ Kanal, selbst wenn im Spartenkanal die Einschaltquote niedriger ist. [...]

[S. 959]

[...]

Wer die Einschaltquoten als zulässiges Alibi für jedes Übel hält, sollte wissen, daß trotz aller kommerzieller Interessen die Einschaltquoten immer ignoriert werden, wenn mit einem besonders kaufkräftigen Publikum argumentiert werden kann. Dann wird nicht mehr mit der Menge, sondern mit der „Qualität“ der Zuschauer argumentiert, daß zum Beispiel eine Sendung vor allem von Jugendlichen gesehen wird, die frühzeitig zum richtigen Markenbewußtsein erzogen werden müssen -, oder daß einige der Zuschauer zur großartigsten aller Zielgruppen gehören, den bereits erwähnten Jung-Dynamikern mit einem Monatseinkommen über 25.000 DM, deren Leben angeblich ein einziges Konsumziel ist.

Anmerkungen

Die Quelle wird wieder angegeben, aber Art und Umfang der Übernahme sind nicht klar dargestellt. Immerhin wird hier auf Euro umgerechnet.

Sichter
(WiseWoman), SleepyHollow02

[5.] Gma/Fragment 179 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-17 07:09:04 Klgn
Fragment, Gesichtet, Gma, KomplettPlagiat, Prokop 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 179, Zeilen: 1-16
Quelle: Prokop 1998
Seite(n): 959; 960, Zeilen: 959: 13 ff.; 960: 4 ff.
[... den bereits erwähnten Jung-]Dynamikern mit einem Monatseinkommen über 12.500 €, deren Leben angeblich ein einziges Konsumziel ist.

Das Problem der quantitativen Zielgruppen ist nämlich, dass vor dem Fernseher zum großen Teil Menschen mit einem minimalen Einkommen sitzen, Arbeitslose und Rentner, Hausfrauen der Unterschicht. Ihre Möglichkeiten, sich Alternativen zum Fernsehen zu suchen, sind gering, sie sind auf kostenlose Unterhaltung angewiesen.

Natürlich stimmt es, dass auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten den Erfolg ihrer Sendungen an der Höhe der Einschaltquoten messen, schließlich finanzieren sie sich in ständig steigendem Anteil aus Werbeeinnahmen. Sie übernehmen von kommerziellen Firmen Programme, und sie verkaufen selbst Programme. Auch die innerbetriebliche Konkurrenz der Redaktionen regelt sich über Einschaltquoten. Auch die Politiker achten auf die Einschaltquoten: Wer die höchsten Einschaltquoten bietet, bekommt zuerst die begehrtesten Politiker. Deshalb zeigen sich Politiker lieber im Sportstudio als bei einer Bundestagsdebatte.

[...] den bereits erwähnten Jung-Dynamikern mit einem Monatseinkommen über 25.000 DM, deren Leben angeblich ein einziges Konsumziel ist.

Das Problem der quantitativen Zielgruppen ist nämlich, daß vor dem Fernseher zum großen Teil Menschen mit einem minimalen Einkommen sitzen, Arbeitslose und Rentner, Hausfrauen der Unterschicht. Ihre Möglichkeiten, sich Alternativen zum Fernsehen zu suchen, sind gering, sie sind auf kostenlose Unterhaltung angewiesen. [...]

[S. 960]

[...] Natürlich stimmt es, daß auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten den Erfolg ihrer Sendungen an der Höhe der Einschaltquoten messen, schließlich finanzieren sie sich in ständig steigendem Anteil aus Werbeeinnahmen. Sie übernehmen von kommerziellen Firmen Programme, und sie verkaufen selbst Programme. Auch die innerbetriebliche Konkurrenz der Redaktionen regelt sich über Einschaltquoten. Auch die Politiker achten auf die Einschaltquoten: Wer die höchsten Einschaltquoten bietet, bekommt zuerst die begehrtesten Politiker. Deshalb zeigen sich Politiker lieber im Sportstudio als bei einer Bundestagsdebatte.

Anmerkungen

Die Quelle wird auf der Vorseite erwähnt, aber Art und Umfang der Übernahme ist nicht klargemacht worden. Lediglich der Geldbetrag ist von DM auf Euro geändert worden.

Sichter
(WiseWoman), SleepyHollow02

[6.] Gma/Fragment 212 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-17 07:10:36 Klgn
Fragment, Gesichtet, Gma, Prokop 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 212, Zeilen: 24-30
Quelle: Prokop 1998
Seite(n): 962, Zeilen: 27-32
Die Globalisierung des Medienmarktes führt unter anderem auch dazu, dass einige Menschenrechte auch global durchgesetzt werden. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für die Menschenrechte von 1990 gilt der ungehinderte Empfang aller über Satelliten gesendeten Programme als „unantastbares Menschenrecht“. Es ist sicherlich besser, wenn das Publikum international eine Begeisterung teilt (so wie bei der letzten Fußball-WM 2006), als sich in nationalen Volkstümlichkeiten fanatisch abzugrenzen. Es ist sicherlich besser, wenn das Publikum international eine Begeisterung teilt, als sich in nationalen Volkstümlichkeiten fanatisch abzugrenzen.

Der globale Medienmarkt ist auch darin produktiv, daß mit dessen Durchsetzung Menschenrechte global durchgesetzt werden. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für die Menschenrechte von 1990 gilt der ungehinderte Empfang aller über Satelliten gesendeten Programme als „unantastbares Menschenrecht“.

Anmerkungen

Umgestellt, und die Fußball-WM 2006 eingeschoben, aber ohne Quellennachweis.

Sichter
(WiseWoman), SleepyHollow02

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