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Quelle:Gss/Wikipedia Belagerung von Konstantinopel (674–678) 2012

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Belagerung von Konstantinopel (674–678)
Verlag    (Wikipedia)
Datum    3. Dezember 2012
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Belagerung_von_Konstantinopel_%28674%E2%80%93678%29&oldid=111258481

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Gss/Fragment 109 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-27 16:18:00 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Belagerung von Konstantinopel (674–678) 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 14-17
Quelle: Wikipedia Belagerung von Konstantinopel (674–678) 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Seit 663 erschienen die Araber Jahr für Jahr plündernd in Kleinasien und sorgten dort für schwere Verwüstungen. Zeitweilig drangen die Angreifer sogar bis Chalkedon, einem Vorort Konstantinopels auf der asiatischen Seite des Bosporus, vor. Ab 663 erschienen sie Jahr für Jahr in Kleinasien und sorgten für Verwüstung. Teilweise drangen die Angreifer bis Chalkedon, den Vorort Konstantinopels auf der asiatischen Seite des Bosporus vor.
Anmerkungen
Sichter

[2.] Analyse:Gss/Fragment 110 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-27 17:40:33 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Belagerung von Konstantinopel (674–678) 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 30-32
Quelle: Wikipedia Belagerung von Konstantinopel (674–678) 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Neben den Rüstungen zu Land und zur See gehörte zu den Vorbereitungen der Belagerung die Eroberung einiger Ägäis-Inseln. Es gelang den Arabern 670 sogar, die Stadt Kyzikos am Südufer des Marmarameers, keine siebzig Seemeilen [entfernt, zu erobern.] Im Vorfeld wurden einige Ägäisinseln von den Arabern erobert. 670 bemächtigten sie sich der Stadt Kyzikos auf der Halbinsel Arktonnesos an der Südseite des Marmarameers, die zur Ausgangsbasis der Angriffe werden sollte.
Anmerkungen

Fortsetzung auf der Folgeseite, Inhalts- und Textparallelen werden dort deutlich(er).

Sichter

[3.] Analyse:Gss/Fragment 111 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-10-05 19:13:43 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Belagerung von Konstantinopel (674–678) 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 1-2.2-6, 7-11, 14-18.19-21
Quelle: Wikipedia Belagerung von Konstantinopel (674–678) 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
[Es gelang den Arabern 670 sogar, die Stadt Kyzikos am Südufer des Marmarameers, keine siebzig Seemeilen] von Konstantinopel entfernt, zu erobern. Da die Stadt auf dem Isthmos der Halbinsel Arktonnesos lag, verfügte sie über einen Doppelhafen, war also die ideale Ausgangsbasis für eine Flottenoperation. Im Jahre 672 nahm ein arabisches Geschwader mit Smyrna, dem heutigen Izmir, einen weiteren Seestützpunkt an der Westküste Kleinasiens ein. Nun konnte der Sturm auf die Hauptstadt des Reiches beginnen.

[...] Wahrscheinlich 677 oder 678 gelang es seiner [= Konstantins IV.] Flotte in höchster Not, die Araber mit Hilfe des Griechischen Feuers abzuwehren. Die lange Belagerung und Rettung aus größter Bedrängnis muss sich langfristig in das kulturelle Gedächtnis der Oströmer eingeschrieben haben. Berichte aus späterer Zeit jedenfalls malen die Ereignisse farbenfroh aus: Mehrere Jahre lang hätten sich bei Einbruch des Winters die Araber nach Kyzikos zurückgezogen und Verstärkung aus Syrien erhalten. Während der Wintermonate seien die Schiffe dann wieder see- und kampftüchtig gemacht worden. Doch auch der nächste Ansturm wurde zurückgeschlagen, nicht anders der übernächste. Erst nach fünf, in manchen Überlieferungen sogar nach sieben Jahren vergeblicher Belagerung und dem Verlust zahlloser Schiffe sollen die Muslime 678 die Belagerung aufgegeben haben. Kalif Muawiya habe nun das Friedensangebot [Konstantins annehmen müssen, und das zu Bedingungen, die für ihn wenige Jahre zuvor noch unannehmbar gewesen waren.]

Im Vorfeld wurden einige Ägäisinseln von den Arabern erobert. 670 bemächtigten sie sich der Stadt Kyzikos auf der Halbinsel Arktonnesos an der Südseite des Marmarameers, die zur Ausgangsbasis der Angriffe werden sollte. Bevor der Sturm auf das byzantinische Machtzentrum begann, wurde 672 jedoch noch das nahe Smyrna eingenommen, während eine andere Flottenabteilung die kilikische Küste angriff.

Verlauf

[...] Aber die Befestigungsanlagen am Marmarameer und am Goldenen Horn hielten all ihren Angriffen stand, während Byzanz seinerseits mit Hilfe des Griechischen Feuers unter den Angreifern verheerende Schäden anrichtete. Doch die Muslime waren solchen Widerstand nicht gewohnt und nicht bereit, ihre Niederlage einzugestehen. Bei Einbruch des Winters zogen sie sich nach Kyzikos zurück, beorderten Verstärkung aus Syrien und machten ihre Schiffe während der folgenden Monate wieder see- und kampftüchtig. Im Frühjahr griffen sie erneut an, blieben aber jahrelang erfolglos. Nach (angeblich) fünf Jahren vergeblichen Anrennens wurde die Belagerung im Jahre 678 endgültig aufgegeben. [...]

Im Jahre 679 nahm Kalif Muawiya Konstantins Friedensangebot an, zu Bedingungen, die ihm noch wenige Jahre zuvor schändlich vorgekommen wären: Räumung der ägäischen Inseln, die er jüngst erobert hatte, und Zahlung eines jährlichen Tributs von 50 Sklaven, 50 Pferden und 3.000 Pfund Gold an den Kaiser.

Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 110 30: Abgesehen von Detailergänzungen und Ausschmückungen folgen die Ausführungen mehr oder weniger stark umformuliert dem Wikipedia-Artikel.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter

[4.] Analyse:Gss/Fragment 112 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-27 19:55:53 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Belagerung von Konstantinopel (674–678) 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 112, Zeilen: 1-6, 11-15, 17-19.21-23, 28.29-30
Quelle: Wikipedia Belagerung von Konstantinopel (674–678) 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
[Kalif Muawiya habe nun das Friedensangebot] Konstantins annehmen müssen, und das zu Bedingungen, die für ihn wenige Jahre zuvor noch unannehmbar gewesen waren. Es sah die Zahlung eines jährlichen Tributs von fünfzig Sklaven, fünfzig Pferden und dreitausend Pfund Gold an den Kaiser vor.

Leider gibt es jedoch keine zeitgenössischen Berichte über die Belagerung.
[... Z. 5-11 (gleicher Absatz): Passage zu Theophanes' Chronographie als "wichtigster Quelle" ...]
Wegen der unsicheren Überlieferungen sind Zweifel berechtigt, ob es in den 670er Jahren überhaupt eine mehrjährige Belagerung Konstantinopels gegeben haben kann. Es könnte durchaus sein, dass der Chronist Theophanes mehrere Nachrichten von arabischen Attacken fälschlich miteinander in Verbindung gesetzt hat und seine Bemerkungen also aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Verlauf der historischen Ereignisse nur in groben Zügen übereinstimmen. Die Annahme einer mehrjährigen und zudem kontinuierlichen Belagerung einer riesigen Stadt wie Konstantinopel [...] mit all den Anforderungen an Heeresorganisation und Truppenversorgung erscheint vor dem Hintergrund der tatsächlichen Möglichkeiten mittelalterlicher Herrscher nur wenig glaubhaft. [...]

Sicher ist nur, dass es in den 670er Jahren sowie in den Jahren 717/718 tatsächlich energische Angriffe auf das Byzantinische Reich und seine Hauptstadt gab. [... Immerhin, die spätere Stilisierung der Ereignisse lässt erkennen, wie tief der erste arabische Angriff auf Konstantinopel noch nachfolgende Generationen beeindruckt hat.]5


5 Vgl. Stratos, Byzantium, S. 29-39; ferner Howard-Johnston, Witnesses, S.302-304.


Stratos, Andreas N.: Byzantium in the Seventh Century, Bd. 4:668-685, Amsterdam 1978

Howard-Johnston, James: Witnesses to a World Crisis. Historians and Histories of the Middle East in the Seventh Century, Oxford 2010

Im Jahre 679 nahm Kalif Muawiya Konstantins Friedensangebot an, zu Bedingungen, die ihm noch wenige Jahre zuvor schändlich vorgekommen wären: Räumung der ägäischen Inseln, die er jüngst erobert hatte, und Zahlung eines jährlichen Tributs von 50 Sklaven, 50 Pferden und 3.000 Pfund Gold an den Kaiser. [...]

Quellenkritik

Es gibt keine zeitgenössischen Berichte über die Belagerung. Der Oxforder Historiker James Howard-Johnston vertritt daher in einer neuen quellenkritischen Studie die Position, dass die Annahme, es habe in den 670er Jahren eine mehrjährige Belagerung Konstantinopels gegeben, auf einem Irrtum der späteren Chronisten, namentlich Theophanes, beruhe: Dieser habe zwei Nachrichten von arabischen Attacken fälschlich miteinander in Verbindung gesetzt. Tatsächlich seien die Araber, wie sich auch 717/18 gezeigt habe, zu einer mehrjährigen kontinuierlichen Belagerung Konstantinopels logistisch gar nicht im Stande gewesen. Zwar habe es in den 670er Jahren tatsächlich schwere Attacken auf byzantinisches Territorium gegeben, aber keine vier- oder sogar siebenjährige Blockade der Hauptstadt.


Literatur

  • James Howard-Johnston: Witnesses to a World Crisis. Historians and Histories of the Middle East in the Seventh Century. Oxford University Press, Oxford u. a. 2010, ISBN 978-0-19-920859-3, S. 302–304.
Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 111 01.

Gss folgt hier erkennbar dem Wikipedia-Artikel, doch während dieser Vorlagentext klar kenntlich macht, zur Einordnung von Theophanes' Chronographie die Position Howard-Johnstons zu referieren, eignet sich Gss dessen im Artikel zusammengefasste Position quasi an ("[es] sind Zweifel berechtigt", "Es könnte durchaus sein, dass [...]") – und erwähnt Howard-Johnston dann am Ende der Seite (Endnote 5) lediglich an zweiter Stelle ("ferner").

Sichter

[5.] Analyse:Gss/Fragment 125 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-27 20:36:44 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Belagerung von Konstantinopel (674–678) 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 125, Zeilen: 25-27, 29-31, 35-36
Quelle: Wikipedia Belagerung von Konstantinopel (674–678) 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Die Siege der Verteidiger zeitigten gravierende Folgen: Die zweimalige Abwehr der Araber vor Konstantinopel verhinderte die vollständige Eroberung des Byzantinischen Reichs. [...] Zugleich wurde damit der Vormarsch der Araber über den Balkan nach Europa verhindert. Ja, zum ersten Mal war dem bis dahin unwiderstehlichen Aufstieg der Araber überhaupt Einhalt geboten worden. [...] 732 schlug der fränkische Hausmeier Karl Martell bei Tours und Poitiers eine nach Norden [vorstoßende Abteilung der Muslime. Mit dieser Niederlage stieß die islamische Expansion auch im Westen Europas an ihre Grenzen.] Folge

Die abgewehrte Belagerung verhinderte die Eroberung des Byzantinischen Reichs und damit eine eventuell folgende Invasion der Araber über den Balkan nach Europa. Diese wurde erst den Türken als Folge der Belagerung von Konstantinopel (1453) möglich. Zum ersten Mal war dem Vordringen der Muslime Einhalt geboten worden. [...] Nach der Schlacht bei Tours und Poitiers, deren Bedeutung aber in der älteren Forschung oft überschätzt wurde, kam die Islamische Expansion auch im Westen Europas zum Erliegen.

Anmerkungen

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter

[6.] Analyse:Gss/Fragment 126 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-27 20:45:40 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Belagerung von Konstantinopel (674–678) 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 1-2, 5-8
Quelle: Wikipedia Belagerung von Konstantinopel (674–678) 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
[732 schlug der fränkische Hausmeier Karl Martell bei Tours und Poitiers eine nach Norden] vorstoßende Abteilung der Muslime. Mit dieser Niederlage stieß die islamische Expansion auch im Westen Europas an ihre Grenzen. [...] Als 750 die Dynastie der Umayyaden durch die Abbasiden abgelöst und der Kalifensitz von Damaskus nach Bagdad verlegt wurde, verminderte dies zusätzlich den Druck auf das Oströmische Reich. Folge

[...] Die 750 erfolgte Ablösung der Umayyaden durch die Abbasiden und die gleichzeitige Verlegung des Kalifensitzes von Damaskus nach Bagdad minderte dann den Druck auf das Oströmische Reich deutlich, und es kam in der Folgezeit zu keiner weiteren Belagerung Konstantinopels mehr. Nach der Schlacht bei Tours und Poitiers, deren Bedeutung aber in der älteren Forschung oft überschätzt wurde, kam die Islamische Expansion auch im Westen Europas zum Erliegen.

Anmerkungen

Fortsetzung von der vorigen Seite: Fragment 125 25.

In den mit [...] gekennzeichneten Zeilen 3-5 findet sich Fragment 126 03.

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