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Quelle:Gss/Wikipedia Byzantinische Marine 2012

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Byzantinische Marine
Verlag    (Wikipedia)
Datum    23. Dezember 2012
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Byzantinische_Marine&oldid=112000756

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    5


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Gss/Fragment 110 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-04 21:12:33 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Byzantinische Marine 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 7-11, 12-14
Quelle: Wikipedia Byzantinische Marine 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Ab den 630er Jahren wurde in mehreren Schritten das gesamte militärische und administrative System des Reiches umgestaltet und die sogenannte Themenverfassung eingeführt. Dabei wurde das Reich in mehrere themata unterteilt, in regionale Verwaltungs- und Militärdistrikte, in denen auch ohne Anweisung aus Konstantinopel entschieden werden konnte. Unter dem Kommando eines stratēgos unterhielt jedes Thema seine eigenen Militäreinheiten, die zum Teil aus der lokalen Bevölkerung rekrutiert wurden. Als Reaktion auf die arabischen Eroberungszüge des 7. Jahrhunderts wurde das gesamte militärische und administrative System des Reiches reformiert und die sogenannte Themenverfassung eingeführt. Das Reich war in mehrere themata unterteilt, die regionale Verwaltungs- und Militärsdistrikte darstellten. Unter dem Kommando eines stratēgos unterhielt jedes Thema seine eigenen Militäreinheiten, die aus der lokalen Bevölkerung rekrutiert wurden.
Anmerkungen
Sichter

[2.] Analyse:Gss/Fragment 116 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-03 17:18:44 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Byzantinische Marine 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 12.13-14
Quelle: Wikipedia Byzantinische Marine 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
[Im Oströmischen Reich entwickelte man einen Schiffstyp, der sich in dem halben Jahrtausend zwischen dem 6. und 12. Jahrhundert als Standardschiff der byzantinischen Marine behaupten sollte [...]: die Dromone.8

Auf den ersten Blick sah die Dromone wie eine antike Bireme aus und] stellte offensichtlich eine Fortentwicklung der leichten Liburnen der römischen Flotte dar.


8 Zu Entwicklung und Geschichte der Dromone vgl. auch für das Folgende Pryor/Jeffreys, ΔΡΟΜΩΝ, S. 123-173; ferner Makris, Schiff, -sbau. -stypen Byzanz, Sp. 1460-62.


Pryor, John H./Elizabeth M. Jeffreys: The Age of ΔΡΟΜΩΝ. The Byzantine Navy ca. 500-1204, Leiden 2006

[Der wichtigste Kriegsschifftyp der byzantinischen Marine bis in das 12. Jahrhundert hinein war die Dromone (δρόμων) und ihr verwandte Abwandlungen.] Offenbar waren sie eine Fortentwicklung der leichten Liburnen der römischen Flotten[, und der Name taucht erstmals in späten 5. Jahrhundert auf, um im 6. Jahrhundert als Bezeichnung für eine bestimmte Art der Kriegsgaleere zu dienen.][216]

216. Pryor/Jeffreys, S. 123–125


  • John H. Pryor, Elizabeth M. Jeffreys: The Age of the ΔΡΟΜΩΝ: The Byzantine Navy ca. 500–1204. Brill Academic Verlags, 2006, ISBN 978-9004151970.
Anmerkungen
Sichter

[3.] Analyse:Gss/Fragment 117 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-03 17:14:27 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Byzantinische Marine 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 117, Zeilen: 5-7, 11-13
Quelle: Wikipedia Byzantinische Marine 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Dennoch war das Schiff schon aufgrund seiner Länge recht schnell, wie sein Name verrät, denn er leitet sich vom griechischen Wort dromōn ab und bedeutet so viel wie «Läufer». Autoren des 6. Jahrhunderts betonten ausdrücklich die Schnelligkeit dieser Schiffe. [...] Die Bezeichnung dromōn wurde später im Griechischen generell für jede Art von Kriegsschiff verwendet. Der Begriff dromōn leitet sich vom griechischen Wort δρομ-(άω), "rennen", ab und bedeutet somit so viel wie "Renner", und Autoren des 6. Jahrhunderts wie etwa Prokop betonen besonders die Schnelligkeit dieser Schiffe.[217] [...] Schließlich wurde der Terminus ganz generell für jede Art von "Kriegsschiff" verwendet [...].

217. Pryor/Jeffreys, S. 125–126

Anmerkungen
Sichter

[4.] Analyse:Gss/Fragment 119 31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-04 22:09:47 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Byzantinische Marine 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 119, Zeilen: 31-36
Quelle: Wikipedia Byzantinische Marine 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Anfangs war die Verteidigung der byzantinischen Küsten und der Seewege nach Konstantinopel noch Aufgabe einer zentralen kaiserlichen Flotte. Diese in Konstantinopel stationierten Kriegsschiffe spielten die tragende Rolle bei der Abwehr der arabischen Belagerungen der Hauptstadt. In den 660er Jahren stellte Kaiser Konstans II. (641-668) außerdem die «Männer der Schiffe», die Karabisianoi, auf, die ei[nen beträchtlichen Teil der stehenden Seestreitkräfte des Reiches bildeten.] Anfangs oblag die Verteidigung der byzantinischen Küsten und der Seewege nach Konstantinopel der großen Flotte der Karabisianoi. [...][2]

[...]

Zusätzlich wurde die zentrale Kaiserliche Flotte (βασιλικόν πλώιμον, basilikon plōimon) in Konstantinopel verstärkt und spielte eine herausragende Rolle, ganz besonders bei der Abwehr der arabischen Belagerungen der Hauptstadt.[166]

[...]

Die Marine durchlief einen ähnlichen Prozess. In den 660er Jahren stellte Konstans II. die Karabisianoi (griechisch Καραβισιάνοι, "Männer der Schiffe")[165] auf, möglicherweise aus den Resten der questura exercitus[166] oder der Armee des Heermeisters von Illyricum.[167] [...] Wie der Name schon andeutet, umfasste es einen großen Teil der stehenden Seestreitkräfte des Reiches und stellte sich der größten maritimen Bedrohung entgegen: den arabischen Flotten Ägyptens und Syriens.[85][166]


2. Alexander Kazhdan (Hrsg.): Oxford Dictionary of Byzantium, Oxford University Press 1991, ISBN=978-0-19-504652-6; S. 1441

85. Gardiner, S. 93

165. Treadgold 1997, S. 383

166. Haldon, S. 74

167. Treadgold 1998, S. 73

Anmerkungen
Sichter

[5.] Analyse:Gss/Fragment 120 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-04 22:55:13 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Byzantinische Marine 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 1-20
Quelle: Wikipedia Byzantinische Marine 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
[In den 660er Jahren stellte Kaiser Konstans II. (641-668) außerdem die «Männer der Schiffe», die Karabisianoi, auf, die ei]nen beträchtlichen Teil der stehenden Seestreitkräfte des Reiches bildeten. Ihr Einsatzgebiet umfasste die Südküste Kleinasiens von Milet bis Seleucia in Kilikien, die Ägäischen Inseln sowie die byzantinischen Besitzungen im Süden Griechenlands. Das Hauptquartier befand sich ursprünglich auf Samos.

Wahrend in Konstantinopel selbst weiterhin die zentrale kaiserliche Flotte unterhalten wurde, die die Stadt zu beschützen hatte und bei größeren Unternehmungen zur See das Rückgrat der Seestreitkräfte darstellte, wurden mit der Zeit jedoch mehrere, den jeweiligen Themen zugeordnete Regionalflotten gebildet. Die Marine durchlief damit einen ähnlichen Dezentralisationsprozess, wie er die ganze Militärorganisation und Verwaltung seit dem 7. Jahrhundert kennzeichnete. Die meisten Themen mit Küstenstreifen unterhielten nun eigene Schiffsverbände, neben denen sich noch drei separate Seethemen, themata nautika, herausbildeten. Die bedeutendsten Verbände stellte das Thema der Kibyrrhaiotai, die aus der Flotte der Karabisianoi entstanden und die für Verteidigung und Verwaltung der Südküste Kleinasiens verantwortlich waren. Da dieses Thema der seit kurzem muslimischen Levante am nächsten gelegen war, stellte es über Jahrhunderte neben der kaiserlichen Flotte in Konstantinopel die wichtigsten Seestreitkräfte des Reiches.12


12 Vgl. Kazhdan, Byzantium; ferner Pryor, Byzantium and the Sea, S. 84.

Anfangs oblag die Verteidigung der byzantinischen Küsten und der Seewege nach Konstantinopel der großen Flotte der Karabisianoi. Nach und nach ging sie jedoch auf mehrere regionale thematische Flotten über, während in Konstantinopel selbst eine zentrale kaiserliche Flotte unterhalten wurde, welche die Stadt beschützte und bei größeren Unternehmungen zur See den Kern der Flotte bildete.[2] [...]

[...]

Die Marine durchlief einen ähnlichen Prozess. In den 660er Jahren stellte Konstans II. die Karabisianoi (griechisch Καραβισιάνοι, "Männer der Schiffe")[165] auf, möglicherweise aus den Resten der questura exercitus[166] oder der Armee des Heermeisters von Illyricum.[167] Kommandiert wurde es von einem stratēgos (stratēgos tōn plōimatōn)[168] und umfasste die Südküste Kleinasiens von Milet bis Seleucia in Kilikien, die ägäischen Inseln sowie die kaiserlichen Besitzungen im Süden Griechenlands. Das Hauptquartier befand sich ursprünglich auf Samos, mit einem unterstellten Kommando unter einem droungarios in Cibyrra in Pamphylien. Wie der Name schon andeutet, umfasste es einen großen Teil der stehenden Seestreitkräfte des Reiches und stellte sich der größten maritimen Bedrohung entgegen: den arabischen Flotten Ägyptens und Syriens.[85][166]

Während der mittelbyzantinischen Zeit wurden die großen Themen der Anfangszeit allmählich unterteilt, und weitere entstanden im Zuge der Eroberungszüge des 9. und 10. Jahrhunderts. Obwohl die meisten Themen mit Küstenstreifen eigene Schiffe unterhielten, gab es vom 8. bis zum 10. Jahrhundert lediglich drei in erster Linie der Seefahrt gewidmete Themen (θέματα ναυτικᾶ):

  • Das Thema der Kibyrrhaioten oder Kibyrrhaiotai (θέμα Κιβυρραιωτῶν) entstand aus der Flotte der Karabisianoi, und ihm oblag die Verteidigung und Verwaltung der Südküste Kleinasiens.[169] [...] Da es der muslimischen Levante am nächsten war, stellte es jahrhundertelang die wichtigste Flotte des Reiches,[85] bis seine Bedeutung mit dem Verschwinden der arabischen Bedrohung zurückging.

2. Alexander Kazhdan (Hrsg.): Oxford Dictionary of Byzantium, Oxford University Press 1991, ISBN=978-0-19-504652-6; S. 1441

85. Gardiner, S. 93

165. Treadgold 1997, S. 383

166. Haldon, S. 74

167. Treadgold 1998, S. 73

168. Kazhdan 1991, S. 1105

169. Haldon, S. 77

Anmerkungen
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