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Quelle:Gss/Wikipedia Griechisches Feuer 2012

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Griechisches Feuer
Verlag    (Wikipedia)
Datum    14. November 2012
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Griechisches_Feuer&oldid=110498615

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Gss/Fragment 121 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-27 22:13:51 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Griechisches Feuer 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 121, Zeilen: 23.25-33
Quelle: Wikipedia Griechisches Feuer 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Der heutige Name Griechisches Feuer ist nicht zeitgenössisch. Von den Byzantinern wurde es als pyr thalassion, also «Seefeuer», oder als pyr hygron, «flüssiges Feuer», bezeichnet. Die Idee zu dieser Superwaffe wird einem griechischen Architekten und Techniker namens Kallinikos zugeschrieben. [...]

Der Einsatz von Brandgeschossen [...] war zwar schon in der Antike bekannt und weit verbreitet, doch die wesentliche Innovation, die letztlich die Effizienz des Griechischen Feuers ausmachte, bestand in dem Siphon als einer Art vormodernem Flammenwerfer. Um einen Flammenstrahl mit einer Flüssigkeit zu erzeugen, musste man mit Hilfe einer Pumpe einen Behälter unter Druck setzen und den Überdruck im Behälter halten. Schon der Friseur und Techniker Ktesibios aus Alexandria hatte im 3. Jahrhundert v. Chr. für seine Feuerspritze eine doppelkolbenwirkende Druckpumpe erfunden, die einen konstanten Flüssigkeitsstrahl gewährleistete.

Das Griechische Feuer (griechisch Ὑγρὸν Πύρ Hygròn Pýr, neugriechisch Υγρό Πυρ Igró Pir „flüssiges Feuer“) war eine im byzantinischen Reich seit dem 7. Jahrhundert verwendete militärische Brandwaffe. Der Name griechisches Feuer ist nicht authentisch; von den Byzantinern wurde es Seefeuer oder flüssiges Feuer genannt.

Entwicklung

Die Erfindung der Waffe wird in den Quellen dem griechischen Architekten Kallinikos zugeschrieben [...]

Bereits in der Spätantike waren [...] immer wieder ständig weiterentwickelte Brandwaffen zum Einsatz gekommen. [...] Auf diese Entwicklungen griff Kallinikos zurück. Seine wesentliche Neuerung, die letztlich das Griechische Feuer ausmachte, war der Siphon, in moderner Terminologie eine Art Flammenwerfer. [...]

[...]

Funktionsweise

Mit „siphon“ ist die von Ktesibios im 3. Jahrhundert v. Chr. erfundene doppeltwirkende Druckpumpe (Feuerspritze) gemeint,[1] die einen konstanten Flüssigkeitsstrahl lieferte. [...]

Es existierten verschiedene Spritzensysteme:

  • [...] Es handelte sich höchstwahrscheinlich um einen Druckbehälter, der über ein Ventil mit der Düse verbunden war. Möglicherweise wurde der Überdruck im Behälter mit einer Pumpe aufrechterhalten.

1. Heron, Pneumatika Kap. 180; Plinius, Briefe Nr. 35; Origines 20. Buch Kap. 6; Ulpian, Digesten 32. Buch Kap. 7 § 12

Anmerkungen
Sichter

[2.] Analyse:Gss/Fragment 122 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-27 22:36:05 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Griechisches Feuer 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: 2-3, 4-6, 9-10
Quelle: Wikipedia Griechisches Feuer 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Der Siphon auf den Dromonen bestand aus Bronze und wurde wahrscheinlich von unten befeuert, um die Brandmischung zu erhitzen, deren Flammpunkt damit sank. Über ein Ventil mit einer Düse verbunden, konnte die an einer Extraflamme entzündete Flüssigkeit in Richtung des Gegners gespritzt werden. [...] Je nach Größe waren die Dromonen mit bis zu drei Siphonen ausgerüstet. Mit dieser Spritze wurde die brennbare Flüssigkeit gegen das Ziel gespritzt. Die Reichweite betrug nur wenige Meter, was aber für die damaligen Seegefechte ausreichte.

Es existierten verschiedene Spritzensysteme:

  • Der sogenannte Siphon wurde im Seekrieg von den byzantinischen Kriegsschiffen, den Dromonen, aus eingesetzt. Bekannt ist, dass er aus Bronze bestand, mit Zinn verlötet war und von unten befeuert wurde. Außerdem ist auf Abbildungen eine Düse sichtbar. Es handelte sich höchstwahrscheinlich um einen Druckbehälter, der über ein Ventil mit der Düse verbunden war. [...] Je nach Größe waren die Dromonen mit einem bis drei Siphonen ausgestattet.
Anmerkungen
Sichter

[3.] Analyse:Gss/Fragment 124 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-27 23:45:45 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Griechisches Feuer 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 124, Zeilen: 23-26
Quelle: Wikipedia Griechisches Feuer 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Die sorgsame Geheimhaltung von Zusammensetzung und Wirkungsweise des Griechischen Feuers erklärt auch, warum wir nur wenig darüber wissen und die wenigen erhaltenen Nachrichten zumeist aus nichtbyzantinischen Quellen stammen. Geheimhaltung

Die Details der Waffen waren Staatsgeheimnis. Dies erklärt auch, warum die genaueren Informationen meist aus nicht-byzantinischen Quellen stammen.

Anmerkungen
Sichter

[4.] Analyse:Gss/Fragment 125 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-28 00:20:30 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Griechisches Feuer 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 125, Zeilen: 2-7, 18-20
Quelle: Wikipedia Griechisches Feuer 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Arabern und Bulgaren gelang es zwar wiederholt, solche Waffensysteme zu erbeuten, doch sie schafften es nicht, das System des Griechischen Feuers nachzubauen und mit der Effizienz der Byzantiner zu verwenden. Der letzte belegte Einsatz von Griechischem Feuer erfolgte im Jahr 1187. Vielleicht war bereits der Kreuzfahrersturm von 1204 die Ursache dafür, dass das Wissen über das «Seefeuer» verloren ging.

[...] Das Wissen um die am meisten gefürchtete maritime Kriegswaffe des Mittelalters ging spätestens mit der Eroberung Konstantinopels 1453 endgültig verloren. [...]19


19 Vgl. Gabriel, Griechisches Feuer; Hegen, Feuerzauber, S. 4-16; Pryor/Jeffreys, APOMfiN, Appendix six: Greek Fire, S. 607-631.


Gabriel, Erich: Griechisches Feuer, in: Lexikon des Mittelalters, Bd. 4, München/Zürich 1989, Sp. 1711-1712

Der letzte belegte Einsatz von Byzantinischem Feuer ist 1187 beim Aufstand von Alexios Branas. Nach der osmanischen Eroberung von Konstantinopel 1453 ging das Wissen darüber definitiv verloren. Das Fehlen einer Erwähnung trotz vieler bewaffneter Konflikte lässt jedoch bereits die berüchtigte Plünderung von Konstantinopel 1204 durch die Kreuzfahrer als plausiblen Auslöser für diesen Verlust erscheinen.

[...]

Dennoch gelang es den Arabern und Bulgaren, die selbst sehr wohl konventionelle Brandwaffen einsetzten, trotz erbeuteter Waffensysteme nicht, selbst Griechisches Feuer zum Einsatz zu bringen. [...]

Das Rezept für die Herstellung des flüssigen Feuers ging mit dem Byzantinischen Reich unter.


Literatur

  • [...]
  • Erich Gabriel: Griechisches Feuer. In: Robert Auty u. a. (Hrsg.): Lexikon des Mittelalters. Band 4, Artemis-Verlag, München 1989, ISBN 3-7608-8904-2, Sp. 1711f.
  • [...]
Anmerkungen
Sichter

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