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Quelle:Gss/Wikipedia Längenproblem 2012

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Längenproblem
Verlag    (Wikipedia)
Datum    13. Dezember 2012
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=L%C3%A4ngenproblem&oldid=111620153

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Gss/Fragment 238 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-30 15:22:45 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Längenproblem 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 238, Zeilen: 27-31
Quelle: Wikipedia Längenproblem 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Zur exakten Bestimmung des Längengrades muss nämlich wegen der Erdrotation die Zeit eines Nullmeridians genau ermittelt werden. Das geht nur durch aufwändige astronomische Beobachtungen, an denen sich schon Galileo Galilei vergeblich versucht hatte, oder durch eine sekundengenaue Zeitmessung anhand einer mitgeführten Uhr. Mögliche Lösungswege

Wegen der Erdrotation muss zur Bestimmung der Länge die Zeit des Nullmeridians genau ermittelt werden

  • entweder durch aufwändige astronomische Beobachtungen
  • oder durch eine sekundengenaue Zeitmessung anhand eines mitgeführten Zeitmessers (Längenuhr), was 1530 durch Gemma R. Frisius vorgeschlagen wurde.

[...]

Galileo Galilei und die Jupitermonde

Die von Galilei (1564–1642) entdeckten Jupitermonde umkreisen den Jupiter so schnell, dass rund 1000-mal jährlich ein exakt vorausberechenbares Erscheinen oder Verschwinden eines Mondes eintritt. Sie sind also gewissermaßen als „Zeitmarken“ geeignet. Dieser Lösungsweg, den Galilei wohl auch zur Bewerbung seiner Teleskope propagierte, war auf Schiffen unbrauchbar, da wegen der Schiffsbewegungen die Beobachtungen bei weitem nicht genau genug sein konnten.

Anmerkungen
Sichter

[2.] Analyse:Gss/Fragment 239 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-30 15:46:03 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Längenproblem 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 239, Zeilen: 2-15
Quelle: Wikipedia Längenproblem 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Mit der Gründung des Königlichen Observatoriums in Greenwich durch König Karl II. 1675 vollzog England den ersten systematischen Schritt auf der Suche nach genauen Längenangaben. Das ganze 18. Jahrhundert hindurch hatte man ein Preisgeld von zwanzigtausend Pfund zur Lösung des Längengradproblems ausgesetzt. Verwaltet wurde es von einer «Längenkommission», Board of Longitude, der die bedeutendsten Astronomen und Mathematiker Englands angehörten. Ein Mann namens John Harrison, ein genialer Tischler, schuf mit dem Bau von mehreren Präzisionsuhren - eine davon tatsächlich aus Holz - die Grundlage zur Lösung. Als James Cook 1775 von seiner zweiten Weltreise heimkehrte und die Qualität einer der Versuchsuhren bestätigte, die eine exakte Kopie von Harrisons Exemplar des Jahres 1759 darstellte, war auch für die meisten Astronomen das Längenproblem vom Tisch. Erst von nun an wusste die britische Flotte wirklich genau, wo sie sich gerade befand.5

5 Vgl. Sobel, Längengrad.

Ein gesamteuropäisches Problem

Die Gründung des Königlichen Observatoriums in Greenwich durch Charles II. im Jahre 1675 war Englands erster Schritt auf der Suche nach genauen Längenangaben. In Paris (Pariser Sternwarte) und St. Petersburg wurden ähnliche Observatorien gegründet.

[...] lobte 1714 Englands Parlament für eine praktisch brauchbare Lösung des Längenproblems bis zu 20.000 Pfund aus, je nach Genauigkeit der gefundenen Methode: [...]

[...]

Zur Verwaltung des Preisgeldes und zur Beurteilung eingereichter Vorschläge wurde die „Längenkommission“ Board of Longitude gegründet, der die damals bedeutendsten Astronomen und Mathematiker Englands angehörten, aber auch der Präsident der Royal Society, der Königlichen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften.

[...]

Schiffsuhr

Während sich Astronomen um die Monddistanz-Methode bemühten, hatte der Tischler John Harrison auf genügend genaue Uhren gesetzt. [...]

[...] Eine Taschenuhr, die er 1753 für sich selbst anfertigen ließ, bewog ihn zu einem vollkommen neuen vierten Konzept, an dem er bis 1759 arbeitete, was aber nach mehr als drei Jahrzehnten den Durchbruch bedeutete.

[...]

Die Lösung

Als James Cook 1775 von seiner zweiten Weltreise heimkehrte und die Qualität eines time keepers bestätigte, den Larcum Kendall als exakte Kopie von Harrisons Exemplar von 1759 ausgeführt hatte, galt auch den meisten Astronomen das Längenproblem als gelöst.


Literatur

Anmerkungen
Sichter

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