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Quelle:Gss/Wikipedia Schlacht von Salamis 2012

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Schlacht von Salamis
Verlag    (Wikipedia)
Datum    19. Dezember 2012
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schlacht_von_Salamis&direction=next&oldid=110876340

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    10


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Gss/Fragment 038 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-25 16:33:02 Singulus
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Schlacht von Salamis 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 18-20, 25-27
Quelle: Wikipedia Schlacht von Salamis 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Angriff der Perser

Trotz der verlorenen Schlacht bei Marathon 490 v. Chr. hielt der persische Großkönig Dareios I. an der Absicht fest, die griechischen Stadtkommunen an der Westgrenze seines Reiches doch noch zu unterwerfen. [...] Um eine Flotte möglichst ohne große Gefahren in das zu erwartende Hauptkampfgebiet zu bringen, wurde sogar ein schiffbarer Kanal gebaut.

Vorgeschichte

Nach der verlorenen Schlacht bei Marathon (490 v. Chr.) hatte der persische Großkönig Dareios I. noch immer die Absicht, die griechischen Stadtstaaten in das persische Reich einzugliedern. [...]

Um die Flotte möglichst unbeschädigt in das Kampfgebiet zu bringen, wurde der Bau eines Kanals durch die Halbinsel Athos geplant.

Anmerkungen
Sichter

[2.] Analyse:Gss/Fragment 040 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-25 16:39:03 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Schlacht von Salamis 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 13-15, 27-29, 32-36
Quelle: Wikipedia Schlacht von Salamis 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Im Jahr 480 v. Chr. waren die persischen Kriegsvorbereitungen endlich abgeschlossen, und Xerxes eröffnete den Feldzug. [...]

[...] Angeführt vom später so berühmten Leonidas versuchten im August Spartaner, Thespier und Thebaner, das Eindringen in Nordgriechenland aufzuhalten. [...] Nicht weit vom Schlachtort bei den Thermopylen operierte auch die Flotte der Bündner bei Kap Artemision an der Nordseite von Euböa. Nach dreitägigen wechselvollen Kämpfen musste sie sich zurückziehen. Xerxes konnte nun Athen und das umliegende Attika besetzen und ließ es nach Kräften verwüsten.

480 v. Chr. waren die Vorbereitungen abgeschlossen und Xerxes I. eröffnete den Feldzug. 1000 Spartaner, Thespier und Thebaner, angeführt von Leonidas, versuchten das Eindringen des Feindes zu verhindern und wandten sich dem persischen Heer im Norden Griechenlands entgegen, wurden aber in der Schlacht bei den Thermopylen geschlagen. In Folge musste sich die attische Flotte nach dreitägigen Operationen bei Artemision an der Nordseite von Euböa angeschlagen Richtung Athen zurückziehen. Xerxes konnte Athen und das umliegende Attika besetzen und verwüsten.
Anmerkungen
Sichter

[3.] Analyse:Gss/Fragment 041 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-25 17:27:49 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Schlacht von Salamis 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 18-19, 26-36
Quelle: Wikipedia Schlacht von Salamis 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Daraufhin legten die Athener weitere Trieren auf Kiel, rekrutierten alle wehrfähigen Männer als Ruderer und brachten die Frauen und Kinder in der Nähe von Salamis in Sicherheit.14

[...] Am Tag vor dem Schlagabtausch bei Salamis kam es jedoch zu erheblichen Auseinandersetzungen zwischen Athenern und Spartanern, da die Spartaner lieber den Isthmus von Korinth und damit die Peloponnes verteidigen wollten. Auch andere Kommunen des Bundes neigten dazu, lieber zurückzukehren, um sich mit dem Landheer zu vereinigen und ihre Heimat zu schützen, zumal in derselben Nacht persische Truppen in Richtung Peloponnes aufbrachen. Am Isthmus von Korinth hatte bereits der Bau einer Schutzmauer begonnen, nachdem Leonidas bei den Thermopylen besiegt worden war. Aus diesem Grund kam es zu einer Versammlung, in der es lange hin und her ging. Einige schlugen vor, zur Peloponnes abzusegeln. Die Athener, Megarer und Aigineten wollten aber lieber hier auf See kämpfen, [...]


14 Herodot, Historien 7,141, S. 974-977; vgl. dazu auch Blösel, Themistokles bei Herodot.

Xerxes konnte Athen und das umliegende Attika besetzen und verwüsten. Nun kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Athenern und Spartanern, da die Spartaner den Isthmus von Korinth und damit den Peloponnes verteidigen wollten. Die Athener setzten hingegen auf ihre Flotte.

[...] So verlagerte sich die Stadt auf das Meer. Die Männer waren auf den Schiffen und die Frauen und Kinder brachte man in der Nähe von Salamis in Sicherheit.

[...]

Schlachtverlauf

nach Herodot

[...] Die Griechen hatten Angst und die Soldaten der Peloponnes neigten dazu zurückzukehren, um sich mit dem Landheer zu vereinigen und ihre Heimat zu verteidigen. In derselben Nacht brach das persische Landheer in Richtung Peloponnes auf. Am Isthmus von Korinth hatte der Bau einer Mauer bereits begonnen, nachdem Leonidas bei den Thermopylen besiegt worden war. Viele Zehntausende waren unter dem Oberbefehl des Kleombrotos bereit, den Isthmus zu verteidigen. Hierfür entsandten folgende Stämme ihre Soldaten: die Lakedaimōnier (Spartaner), Arkader, Eleier, Korinther, Sikyonier, Epidaurier, Phliasier, Troizener und Hermonien. Laut Herodot legten die Griechen nur wenig Wert auf einen Sieg auf See. Aus diesem Grund kam es zu einer Versammlung. Einige wollten zur Peloponnes absegeln und sich mit dem Landheer vereinigen; die Athener, Megarer und Aigineten wollten aber auf See kämpfen.

Anmerkungen
Sichter

[4.] Analyse:Gss/Fragment 042 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-25 18:08:02 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Schlacht von Salamis 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 5-10, 14-22, 25-26, 28-31
Quelle: Wikipedia Schlacht von Salamis 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Glaubt man Herodot, so hatte Themistokles erneut zu einer List gegriffen; man könnte freilich auch von Hochverrat sprechen: Da er von der Versammlung überstimmt wurde, habe er Sikinnos, seinen Diener und Lehrer seiner Kinder, in einem Boot zu Xerxes gesandt. Sikinnos habe dann Xerxes darüber informiert, dass Themistokles eigentlich auf der Seite des Großkönigs stehe, die Griechen uneinig seien und flüchten wollten. Was man von dem Bericht des Herodot zu halten hat, der erst mehrere Jahrzehnte nach dem Ereignis schrieb und der seine eigenen Deutungsabsichten verfolgte, zudem zu einer Zeit, als Athen und Sparta Todfeinde geworden waren, ist umstritten. Wie dem auch sei, das Unfassbare geschah. Xerxes habe, ob wegen dieser Botschaft oder auch nicht, die Griechen weiter eingeschlossen. Herodot berichtete zudem, dass die Griechen nichts vom Vorrücken der Perser bemerkt hätten und weiterhin Rat abhielten. Erst als Aristeides aus Aigina eintraf, Themistokles vom Rat herausrufen ließ und ihm über den strategischen Einschluss der Flotte berichtete, änderte sich die Stimmung. Aristeides schilderte die ausweglose Lage, da der Fluchtweg durch die persische Flotte abgeschnitten sei. Die letzten Zweifel waren jedoch erst beseitigt, als ein Schiff aus Tenos die Aussage des Aristeides bestätigte. Jetzt war klar, dass man mit dem Rücken zur Wand stand.

Menschenopfer für den «Rohverschlinger»

Laut Herodot verfügte der Hellenenbund über 380 Trieren, von denen die Hälfte aus Athen stammte. [...] Die Verbündeten Korinth und Aigina stellten mit 40 beziehungsweise 30 Schiffen die nächstgrößeren Kontingente. Obwohl aus Sparta nur 16 Trieren kamen, wurde dem Spartaner Eurybiades wie schon bei Artemision das Oberkommando über die Flotte anvertraut.

Gegner

Griechen

Laut Herodot verfügten die Griechen über mindestens 378 Trieren, von denen 180 oder 200 mit größter Wahrscheinlichkeit aus Athen stammten. [...] Laut Herodot sandten die Verbündeten Athens 124 Trieren und neun Pentekonteren. Von den Verbündeten war Korinth mit 40 Schiffen die größte Macht. Aus Sparta kamen zehn Trieren. Da Sparta eine Kooperation mit Athen sonst abgelehnt hätte, wurde dem Spartaner Eurybiades das Oberkommando über die Flotte übergeben.

[...]

Schlachtverlauf

nach Herodot

[...] Da Themistokles von der Versammlung überstimmt wurde, sandte er Sikinnos – den Lehrer seiner Kinder – in einem Boot zu Xerxes. Sikinnos berichtete diesem, dass Themistokles auf der Seite des Königs stehe, die Griechen uneinig seien, flüchten wollten und sich trennen würden. Xerxes glaubte dieser Botschaft und schloss die Griechen ein. Laut Herodot wussten die Griechen nichts vom Vorrücken der Perser und hielten weiterhin Rat. Nun traf Aristeides aus Aigina ein, welcher Themistokles vom Rat herausrufen ließ und ihm über den strategischen Einschluss der Flotte und den versperrten Fluchtweg berichtete. Zwar war Aristeides ein Gegner des Themistokles und durch das Scherbengericht verbannt worden, doch in der Notlage ließ er die Differenzen ruhen. Die von Aristeides dem Rat geschilderte ausweglose Lage wurde von einem Schiff aus Tenos bestätigt. Die Griechen waren nun mit ihren 380 Schiffen zum Kampf bereit und lichteten die Anker.

Anmerkungen
Sichter

[5.] Analyse:Gss/Fragment 045 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-10-07 19:57:01 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Schlacht von Salamis 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 5-9, 14-19, 30-36
Quelle: Wikipedia Schlacht von Salamis 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Es ist oft versucht worden, auf Basis der schriftlichen Quellen präzise Aussagen über die konkreten Manöver während der Schlacht zu machen.18 Doch der genaue Verlauf lässt sich schwer im Detail fassen, denn die Angaben der Autoren widersprechen sich teilweise erheblich. Übereinstimmend mit allen Autoren kann man nur sagen, [...] [Die Hellenen] hatten sich aus den Attika gegenüberliegenden Buchten von Salamis heraus, wohin sie sich nach den Gefechten von Artemision begeben hatten, in Dwarslinie in eine Angriffsposition gebracht. Zudem hatten die Schiffe des Hellenenbundes eine eigene Überflügelung durch die königliche Flotte ausschließen können, weil der enge Sund die Schlachtreihen zusammendrückte [...]

[...] Durch den nun ausgeführten Flankenangriff der Bundesflotte auf die persischen Einheiten kam es zum Kampf Schiff gegen Schiff. Weil die Ruderer der persischen Flotte schon die ganze Nacht zuvor auf den Ruderduchten verbracht hatten, waren sie hungrig und müde; anders die Hellenen, die an Land übernachtet hatten und ausgeruht mit voller Kraft zu Rammstößen ansetzten. Außerdem konnte sich die persische Kriegsflotte auf Grund der Enge des Kanals nicht zur Kampfformation entfalten.


18 Vgl. die Überlieferung bei Aischylos, Herodot, Plutarch, Diodoros; neben den genannten Autoren existierten weitere Überlieferungen, die heute zwar zum größten Teil verloren sind, aber von späteren Autoren, wie etwa Diodor oder Plutarch, stark rezipiert worden sind. Darunter befinden sich etwa der Arzt und Geschichtsschreiber Ktesias von Knidos, der im späten 5. und frühen 4. Jahrhundert v. Chr. lebte und berühmt wurde durch die Persikd, die nur als ein knapper Auszug (Epitome) in der Bibliothek des mittelbyzantinischen Gelehrten Photios erhalten ist, sowie Ephoros von Kyme (um 400 v. Chr-330 v.Chr.), der die Histonen, eine umfassende griechische Universalgeschichte, verfasste, die allerdings ebenfalls nur in Fragmenten erhalten geblieben sind.

Wissenschaftliche Rekonstruktionsversuche

Es wurde oft versucht, genauere Informationen aus den Quellen zu gewinnen, um präzisere Aussagen über den Schlachtverlauf machen zu können. Die Wissenschaft ist sich nicht einig, ob man aus den Quellen genaue Informationen über den Schlachtverlauf gewinnen kann, da sie nicht ausführlich berichten und sich teils widersprechen. Worüber sich aber alle Autoren einig sind: den griechischen Schiffen ist es gelungen, aus dem Hafen von Salamis auszufahren und sich in Gefechtsformation aufzustellen. Zudem scheint eine Überflügelung durch die Perser unmöglich gewesen zu sein. Gewiss waren die Griechen ortskundiger und der enge Sund verengte die Schlachtreihen der Perser. Durch den in vielen Quellen geschilderten Flankenangriff kam es zum Kampf Schiff gegen Schiff. Man nimmt allgemein an, dass die Schlacht einen ganzen Tag gedauert hat. [...]

Die Wissenschaftler Morisson und Coates glauben den Berichten des Aischylos und interpretieren ihn so, dass der rechte Flügel der Griechen in Dwarslinie geordnet den Kanal hinauf fuhr und dann im unerwarteten Moment in die Kiellinie umschwenkte. So durchbrachen sie die Reihen der Perser auf der linken Seite. Nach heutigen Vermessungen dürften ungefähr 80 Trieren im 1200 m breiten Kanal nebeneinander Platz gefunden haben. Als Hauptgründe für den Sieg erwähnen sie folgende Punkte: die Perser scheinen den Gegner unterschätzt zu haben. Ihre Schiffe waren weniger schnell, weil ihre Ruderer die ganze Nacht rudern mussten und müde waren, während die griechischen Ruderer ausgeruht an Land übernachten konnten. Dank der bekannten Kriegslist des Themistokles teilte sich die persische Flotte auf, um die Meerenge von Megara zu bewachen, was die eigentliche Kampfflotte bei Salamis schwächte; allerdings konnte sich die persische Flotte ihrerseits aufgrund der Enge des Kanals nicht entfalten, was die Kräfteverhältnisse der Flotten ausglich.

Anmerkungen

Der Wikipedia-Artikel macht unten deutlich ("Die Wissenschaftler Morisson und Coates glauben"), dass zu den genannten Hauptgründen für den griechischen Sieg die Befunde von Morisson und Coates referiert werden.

Die Ausführungen bei Gss sind inhaltlich teils parallel, erfolgen aber ohne Verweis auf Morisson und Coates als Quelle. Weiter oben in Anm. 18 werden lediglich antike Quellen genannt - Verweise auf Morisson und Coates finden sich im gesamten Kapitel nur in Anm. 7 (für S. 32) sowie in Anm. 10 (für S. 33).

Sichter

[6.] Analyse:Gss/Fragment 048 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-26 14:41:24 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Schlacht von Salamis 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 30-36
Quelle: Wikipedia Schlacht von Salamis 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Der Geschichtsschreiber Diodor von Sizilien (1. Jh. v. Chr., genaue Lebensdaten unbekannt) bereicherte die Schlachtdarstellungen noch um die Details, dass die ionischen Griechen einen Mann aus Samos zu den Bundesgenossen entsandt hätten, der ihnen die Schlachtpläne des Königs verraten habe. Über die Manöver berichtet er, dass durch die Meeresenge die Perser ihre Linie verkleinern mussten und ihre Schiffe auf die hinteren Linien verteilten. Insgesamt wusste Diodor von 200 gesunkenen könig[lichen und 40 Schiffen des griechischen Bundes zu berichten.] Schlachtverlauf

[...]

nach Diodor

[...] Er berichtet zudem über die Schlachtaufstellung. So sei der rechte Flügel der Perser von den Phöniziern gehalten worden und der linke von den verräterischen Griechen. Zudem hätten die ionischen Griechen einen Mann aus Samos zu den Griechen entsandt, der ihnen die Schlachtpläne des Königs verraten habe. Die Schlachtaufstellung der Griechen: auf dem linken Flügel die Athener und die Lakedaimonier, die Aigineten und Megarer hielten den rechten Flügel und die Mitte wurde von den restlichen Griechen gehalten. Über den Schlachtverlauf: Diodor erwähnt, dass durch die Meeresenge die Perser ihre Linie verkleinern mussten und ihre Schiffe auf die hinteren Linien verteilten. Das Chaos sei bei den Persern ausgebrochen, als das persische Schiff mit dem Admiral sank. Insgesamt spricht Diodor von 200 gesunkenen persischen und 40 griechischen Schiffen.

Anmerkungen
Sichter

[7.] Analyse:Gss/Fragment 049 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-26 14:45:09 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Schlacht von Salamis 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 1-9, 18-21, 33-35
Quelle: Wikipedia Schlacht von Salamis 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Von Plutarch hören wir die auch bei Herodot überlieferte Geschichte, dass der Großkönig Xerxes auf einem Thron auf einem Felsplateau gesessen habe und so das ganze Schlachtgeschehen überblicken konnte. Kurz vor der Schlacht soll eine frische Brise in den Sund von Salamis geblasen haben. Da die griechischen Schiffe eher schmaler und nicht ganz so hochbordig gebaut gewesen seien wie die persischen, konnten sie ihre Linie besser halten, während ihre Gegner abtrieben und die Formation nicht bewahren konnten. [...]

[...] Zahlreiche persische und griechische Schiffe wurden zerstört oder versenkt. Herodot erzählt noch, dass viele Perser, wie etwa der Feldherr Ariabignes, ums Leben kamen, einfach weil sie nicht schwimmen konnten. Von den Griechen allerdings starben nur wenige, da sie sich schwimmend nach Salamis hinüberretten konnten. [...]

[...] Obwohl die persischen Schiffe immer noch zahlenmäßig überlegen waren, befahl Xerxes den Rückzug von Heer und Flotte.

Als Grund für den Sieg nennt Herodot die gute Schlachtordnung der Griechen. Viele Perser wie der Feldherr Ariabignes kamen ums Leben, weil sie nicht schwimmen konnten. Die Verluste unter den griechischen Schiffsbesatzungen waren weit geringer, da sie sich schwimmend nach Salamis hinüberretten konnten.

[...]

Laut Plutarch habe Xerxes I. auf einem Thron gesessen, der sich auf einem Plateau befand, und konnte das ganze Schlachtgeschehen überblicken. Den 1000 persischen Schiffen sollen nur gerade 180 Trieren gegenüber gestanden haben, was heute von der Forschung als unmöglich beurteilt wird. Weiter erfahren wir, dass Lycomedes der erste Grieche gewesen sei, der ein feindliches Schiff gekapert hatte. Über die eigentliche Schlacht erwähnt Plutarch eine frische Brise, die kurz vor der Schlacht in den Sund von Salamis blies. Da die griechischen Schiffe eher schmal gebaut und gut gegen den Wind gerüstet waren, konnten sie ihre Linie halten. Die persischen Schiffe hingegen – als träge und weniger wendig beschrieben – trieben längsseits zu den Rammspornen der Griechen.

[...]

Salamis ist, gemessen an der Anzahl der Beteiligten, die größte Seeschlacht in der Geschichte des Altertums. Zahlreiche persische und griechische Schiffe wurden zerstört oder versenkt. Obwohl die zahlenmäßige Überlegenheit der persischen Schiffe noch gegeben war, befahl Xerxes I. den Rückzug.

Anmerkungen
Sichter

[8.] Analyse:Gss/Fragment 050 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-26 14:50:07 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Schlacht von Salamis 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: (49: 18-19, 33-35) 50: 5-8, 11-12.13.14.15
Quelle: Wikipedia Schlacht von Salamis 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
[[S. 49, Z. 18-19:] Zahlreiche persische und griechische Schiffe wurden zerstört oder versenkt. [...] [S. 49, Z. 33-35:] Obwohl die persischen Schiffe immer noch zahlenmäßig überlegen waren, befahl Xerxes den Rückzug von Heer und Flotte. [...]]

Die Seeschlacht bei Salamis, die gemessen an der Anzahl der Beteiligten eine der größten Seeschlachten in der Geschichte des Altertums war, hatte weitreichende Folgen: Zunächst und vor allem war das persische Expansionsstreben in Griechenland gescheitert. Großkönig Xerxes kehrte aus Furcht vor Unruhen nach Persien zurück. Zwar hielt sich noch ein Teil seines Militärs weiter in Griechenland auf, und es kam sogar zu einer zweiten Besetzung Athens, doch die Schlacht von Plataea ein Jahr später führte zur Vernichtung des persischen Landheeres. Etwa gleichzeitig wurde die persische Flotte, die sich auf der Halbinsel Mykale bei Milet in einem Schiffslager - man zog seinerzeit die Schiffe noch aufs Land - befand, ebenfalls durch die Griechen zerstört.

Auswirkungen

Salamis ist, gemessen an der Anzahl der Beteiligten, die größte Seeschlacht in der Geschichte des Altertums. Zahlreiche persische und griechische Schiffe wurden zerstört oder versenkt. Obwohl die zahlenmäßige Überlegenheit der persischen Schiffe noch gegeben war, befahl Xerxes I. den Rückzug.

Durch die verlorene Seeschlacht bei Salamis scheiterte das persische Expansionsstreben in Griechenland. Die Schlacht von Plataea führte zur Vernichtung des persischen Landheeres. Der persische Großkönig Xerxes war bereits nach der Seeschlacht von Salamis nach Persien geflohen. Die Reste der persischen Flotte wurden am Kap Mykale durch die Griechen vernichtet.

Anmerkungen
Sichter

[9.] Analyse:Gss/Fragment 052 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-26 15:11:37 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Schlacht von Salamis 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 7-8
Quelle: Wikipedia Schlacht von Salamis 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Die Schlacht blieb in der Folgezeit für das Selbstverständnis und die Selbstdarstellung der athenischen Polis fundamental, ja, es kam zu einer völligen Vereinnahmung der Geschichte der Perserkriege durch Athen. Die Schlacht wurde in der Folgezeit für das Selbstverständnis und die Selbstdarstellung der athenischen Demokratie wichtig und hat besonders durch die Tragödie Die Perser des Aischylos eine bedeutende literarische Rezeption erfahren.
Anmerkungen
Sichter

[10.] Analyse:Gss/Fragment 054 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-26 15:27:51 Schumann
Fragment, Gss, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Schlacht von Salamis 2012, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: (52:7-8) 14-18
Quelle: Wikipedia Schlacht von Salamis 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
[[S. 52, Z. 7-8:] Die Schlacht blieb in der Folgezeit für das Selbstverständnis und die Selbstdarstellung der athenischen Polis fundamental, [...]]

Zugespitzt gesagt, war die attische Demokratie eine Folge der neuen Flotte. Eine unerwartete Wirkung hatte die Schlacht nämlich auf die Theten, die unterste Schicht der Bürger. Nicht adlige Reiter oder die Hoplitenphalanx der besitzenden Bürger hatten den Sieg über die Perser herbeigeführt, sondern sie, die «kleinen Leute».

Eine große Wirkung hatte die Schlacht bei Salamis auch auf die Theten, die unterste Schicht der Bürger, denn nicht adlige Reiter oder die Phalanx der Bauern hatte den Sieg herbeigeführt, sondern sie. Die Schlacht wurde in der Folgezeit für das Selbstverständnis und die Selbstdarstellung der athenischen Demokratie wichtig und hat besonders durch die Tragödie Die Perser des Aischylos eine bedeutende literarische Rezeption erfahren.
Anmerkungen
Sichter

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