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Quelle:Hk/Soltanpour 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Golozar Soltanpour
Titel    Einfluß von neurohumoralen Faktoren und moderater Hyperglykämie auf das Kontraktionsverhalten ventrikulärer Herzmuskelzellen
Ort    Gießen
Verlag    VVB Laufersweiler Verlag, Wettenberg
Jahr    2004
Anmerkung    Dissertation Justus-Liebig-Universität Gießen, Physiologisches Institut des Fachbereichs Medizin, Tag der Disputation: 09.07.2004
ISBN    3-89687-494-2
URL    http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2004/1810/pdf/SoltanpourGolozar-2004-07-09.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    14


Fragmente der Quelle:
[1.] Hk/Fragment 002 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-26 19:10:13 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 3-12
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 5, 6, Zeilen: 5: 7-9, 14-18; 6: 1-3
So kann eine druckinduzierte Myokardhypertrophie durch Prazosin, einem Inhibitor der α1-adrenergen Rezeptoren, wirksam unterdrückt werden (Morgan et al., 1991). Auf zellulärer Ebene konnte gezeigt werden, dass eine selektive Stimulation α1A-adrenerger Rezeptoren unter lastfreien Bedingungen über eine Aktivierung der Proteinkinase C, des PI 3-Kinase/Akt-Signaltransduktionsweges und der Aktivierung der transkriptionellen Aktivität und Kapazität innerhalb von 24 Stunden zu einer etwa 20%-igen Zunahme der Myokardmasse führt (Pönicke et al.; 2001). Kardiomyozyten, die eine konstitutiv aktivierte Form der Akt myokardial exprimieren, zeigen ebenfalls eine deutliche Myokardhypertrophie aber auch eine verbesserte Zellfunktion (Shioi et al., 2002).

Morgan H.E., Baker K.M. (1991) Cardiac hypertrophy: Mechanical, neural and endocrine dependence. Circulation 83, 13-25

Pönicke, K., Schlüter, K-D., Heinroth-Hoffmann, I., Seyfarth, T., Goldberg, M., Osten, B., Piper, H.M., Brode, O-E. (2001) Noradrenaline-induced increase in protein syndthesis in adult rat cardiomyocytes. Involvement of only α1A-adrenoceptors. Naunyn-Schmiedberg`s Arch. Pharmacol. 364, 444-453

Shoi, T., McMullen, J.R., Kang, P.M., Douglas, P.S., Obata, T., Franke, T.F., Cantley, L.C., Izumo, S. (2002) Akt/Protein kinase B promotes organ growth in trasgenic mice. Mol. Cell. Biol. 22, 2799-2809

[Seite 5, Zeilen 7-9]

So kann eine druckinduzierte Myokardhypertrophie durch Prazosin, einem Inhibitor der α-adrenergen Rezeptoren, wirksam unterdrückt werden (Morgan et al., 1991).

[Seite 5, Zeilen 14-18]

Auf zellulärer Ebene lässt sich zeigen, dass eine selektive Stimulation α1A-adrenerger Rezeptoren unter lastfreien Bedingungen über eine Aktivierung der Proteinkinase C, des PI 3-Kinase/Akt-Signaltransduktionsweges und der Aktivierung der transkriptionellen Aktivität und Kapazität innerhalb von 24 Stunden zu einer etwa 20 %-igen Zunahme der Myokardmasse führt (Pönicke et al.,

[Seite 6, Zeilen 1-3]

2001). Herzmuskelzellen, die eine konstitutiv aktivierte Form der Akt myokardial exprimieren, zeigen ebenfalls eine deutliche Myokardhypertrophie aber eine verbesserte Zellfunktion (Shioi et al., 2002).


Morgan, H.E, Baker K.M. (1991) Cardiac hypertrophy mechanical, neural and endocrine dependence. Circulation 83:13-25

Pönicke, K., Schlüter, K.-D., Heinroth-Hoffmann, I., Seyfarth, T., Goldberg, M., Osten, B., Piper, H.M., Brodde, O.-E. (2001) Noradrenaline-induced increase in protein synthesis in adult rat cardiomyocytes. Involvement of only α1Aadrenoceptors. Naunyn-Schmiedeberg,s Arch. Pharmacol 364:444-453

Shioi, T., McMullen, J.R., Kang, P.M., Douglas, P.S., Obata, T., Franke, T.F., Cantley, L.C., Izumo, S. (2002) Akt/Protein kinase B promotes organ growth in transgenic mice. Mol. Cell. Biol. 22:2799-2809

Anmerkungen

Weitgehend identisch, ohne jede Kennzeichnung.

Sichter
(Graf Isolan), Agrippina1, Guckar

[2.] Hk/Fragment 002 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-26 20:20:47 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 24-27
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 7, Zeilen: 13, 16-20
Klinisch betrachtet ist die Hemmung des RAS durch Angiotensin Rezeptorblocker und durch Hemmung des ACE (Angiotensin-Converting-Enzym) die wichtigste therapeutische Intervention einer druckinduzierten Myokardhypertrophie (Carr et al., 1996).

Carr, A.A., Prisant, L.M. (1986)
Losartan: first of a new class of angiotensin antagonists fort he management of hypertension.
J. Clin. Pharmacol. 36, 3-12

[Zeile 13]

[...] (RAS). Dabei handelt es sich um ein humorales System, [...]

[Zeilen 16-20]

Angiotensin-II stellt die aktive Komponente dar. Klinisch betrachtet ist die Hemmung des RAS durch Angiotensin Rezeptorenblocker und durch Hemmung des ACE die wichtigste therapeutische Intervention einer druckinduzierten Myokardhypertrophie (Carr et al., 1996).


Carr, A.A., Prisant, L.M. (1996) Losartan: first of a new class of angiotensin antagonists for the management of hypertension. J Clin Pharmacol 36:3-12

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Guckar

[3.] Hk/Fragment 003 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-26 19:01:16 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 7-32
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 9, 10, Zeilen: 9: 7-29; 10: 1-5
In der vorgelegten Arbeit wurde das Kontraktionsverhalten adulter Herzmuskelzellen der Ratte untersucht. Die Zellen wurden dazu über Nacht mit den jeweiligen Agenzien vorinkubiert. Vorausgehende Arbeiten an diesem Modell haben bereits gezeigt, dass es dabei zu keinen signifikanten Veränderungen hinsichtlich der basalen Proteinsyntheserate kommt, dass aber der Zeitraum ausreichend ist, eine maximale Myokardhypertrophie zu induzieren, die sich quantitativ und qualitativ nicht von komplexeren Systemen unterscheidet. Die einzige messbare Veränderung hinsichtlich der basalen Funktion ist eine Beeinträchtigung der Frequenz-Kontraktions-Beziehung, d.h., die Zellen im nicht behandelten Zustand zeigen eine Abnahme der basalen Zellverkürzung bei Zunahme der Frequenz.

Formell ist dies mit der negativen Kraft-Frequenz-Beziehung des insuffizienten menschlichen Herzens vergleichbar. Allerdings sind die Zellen der Ratte insofern nicht direkt mit humanen Systemen vergleichbar, als dass diese auch basal eine negative Frequenz-Verkürzungsbeziehung im Bereich von 0,5 bis 1 Hz zeigen können.

Grundsätzlich gelten also für die hier vorgestellten Untersuchungen speziesbedingte Vorbehalte hinsichtlich einer direkten Übertragbarkeit auf das humane System. Auf der anderen Seite ist das Rattenzellsystem der Herzmuskelzellen das am besten untersuchte Modell und zeigt hinsichtlich der Signaltransduktion und Entwicklung einer Myokardhypertrophie viele Parallelen zu den humanen Systemen.

Die Untersuchungen an isolierten Herzmuskelzellen erlauben eine Detailanalyse der maximalen Zellkontraktion und der Verkürzungsdynamik. Dies wird durch eine hohe Aufnahmerate von 500 Hz erreicht, so dass die Dynamik der Zellkontraktion sehr exakt erfasst werden kann. In der vorliegenden Arbeit sind zur Vermeidung individueller Unterschiede in den Präparationen Zellen aus jeweils 2 Herzen gemeinsam isoliert worden. Die Ergebnisse aus mindestens vier verschiedenen Präparationen wurden zusammengefasst, so dass auch hier die zufallsbedingte Variabilität durch die Präparation weitgehend ausgeglichen werden konnte.

[Seite 9, Zeilen 7-29]

In der vorgelegten Arbeit wurde das Kontraktionsverhalten adulter Herzmuskelzellen der Ratte untersucht. Die Zellen wurden dazu über Nacht mit den jeweiligen Agenzien vorinkubiert. Vorausgehende Arbeiten an diesem Modell haben bereits gezeigt, dass es dabei zu keinen signifikanten Veränderungen hinsichtlich der basalen Proteinsyntheserate kommt, dass aber der Zeitraum ausreichend ist, eine maximale Myokardhypertrophie zu induzieren, die sich quantitativ und qualitativ nicht von komplexeren Systemen unterscheidet. Die einzige messbare Veränderung hinsichtlich der basalen Funktion ist eine Beeinträchtigung der Frequenz-Kontraktionsbeziehung, das bedeutet, dass die Zellen im nicht behandelten Zustand eine Abnahme der basalen Zellverkürzung bei Zunahme der Frequenz zeigen. Formell ist dies mit der negativen Frequenz-Kraft-Beziehung des insuffizienten menschlichen Herzens vergleichbar. Allerdings sind die Zellen der Ratte insofern nicht direkt mit humanen Systemen vergleichbar, als dass diese auch basal eine negative Frequenz-Verkürzungsbeziehung im Bereich von 0,5 bis 1 Hz zeigen. Grundsätzlich gelten also für die hier vorgestellten Untersuchungen speziesbedingte Vorbehalte hinsichtlich einer direkten Übertragbarkeit auf das humane System. Auf der anderen Seite ist das Rattenzellsystem der Herzmuskelzellen das am besten untersuchte Modell und zeigt hinsichtlich der Signaltransduktion und Entwicklung einer Myokardhypertrophie viele Parallelen zu den humanen Systemen, während dies für Mauszellen weit weniger gilt.

Die Untersuchungen an isolierten Herzmuskelzellen erlauben eine Detailanalyse der maximalen Zellkontraktion und der Verkürzungsdynamik. Dies wird durch eine hohe Aufnahmerate von 500 Hz erreicht, so dass die Dynamik der Zellkontraktion sehr

[Seite 10, Zeilen 1-5]

exakt erfasst werden kann. In der vorliegenden Arbeit sind zur Vermeidung individueller Unterschiede in der Präparation, Zellen aus jeweils 2 Herzen gemeinsam isoliert worden. Die Ergebnisse aus mindestens vier verschiedenen Präparationen wurden zusammengefasst, so dass auch hier die zufallsbedingte Variabilität durch die Präparation weitgehend ausgeglichen werden konnte.

Anmerkungen

Weitgehend identisch, ohne jede Kennzeichnung.

Sichter
(Graf Isolan), Agrippina1, Guckar

[4.] Hk/Fragment 009 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-26 19:27:40 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hk, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-27
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 14, 15, Zeilen: 14: 8-26; 15: 1-8
Zellkontraktionspuffer-Stammlösung:
NaCl 125 mmol/l
KH2PO4 1,2 mmol/l
KCl 2,6 mmol/l
MgSO4 1,2 mmol/l
CaCl2 1,0 mmol/l
Glukose 10 mmol/l
HEPES 10 mmol/l
pH 7,4

Zellkontraktionspuffer-Gebrauchslösung:

Zellkontraktions-Stammlösung 100 ml
Adenosin-Desaminase 20 μl

2.4 Geräte und Laborbedarf

2.4.1 Zellpräparation und Zellkultur

Präparationsbesteck Aeskulap, Heidelberg
Langendorff-Aperatur [sic!] Eigenbau des Physiologischen Institutes
Gewebehacker Havard [sic!] Scientific, Holliston, MA, USA
Nylonnetz NeoLab, Heidelberg
Sterilbank Kendro, Hanau
Brutschrank Kendro, Hanau
Mikroskop TMS-F von Nikon, Japan

2.4.2 System zur Erkennung von Zellgrenzen während der Kontraktion

Interface INT4 Scientific Instruments GmbH, Heidelberg
Mikroskop TMS-F von Nikon, Japan
Monitor Philips
One Dimensional Camera ZK4 Scientific Instruments GmbH, Heidelberg
Oszillograph Scientific Instruments GmbH, Heidelberg
[Seite 14, Zeilen 8-26]

Zellkontraktionspuffer-Stammlösung:

NaCl 125 mMol/l
KH2PO4 1,2 mMol/l
KCl 2,6 mMol/l
MgSO4 1,2 mMol/l
CaCl2 1,0 mMol/l
Glukose 10 mMol/l
HEPES 10 mMol/l
pH 7,4

Zellkontraktionspuffer-Gebrauchslösung:

Zellkontraktions-Stammlösung 100 ml
Adenosin-Desaminase 20 μl

2.4 Geräte und Laborbedarf

2.4.1 Zellpräparation und Zellkultur:

Präparationsbesteck Aeskulap, Heidelberg
Langendorff-Apparatur Eigenbau des Physiologischen Institutes
Gewebehacker Harvard Scientific, Holliston, MA, USA
Nylonnetz NeoLab, Heidelberg
Sterilbank Kendro, Hanau

[Seite 15, Zeilen 1-8]

Brutschrank Kendro, Hanau
Mikroskop TMS-F von Nikon, Japan

2.4.2 System zur Erkennung von Zellgrenzen während der Kontraktion:

Interface INT4 Scientific Instruments GmbH, Heidelberg
Mikroskop TMS-F von Nikon, Japan
Monitor Philips
One Dimensional Camera ZK4 Scientific Instruments GmbH, Heidelberg
Oszillograph Scientific Instruments GmbH, Heidelberg
Anmerkungen

Identisch(e Einkaufslisten)

Sichter
(Graf Isolan), Guckar

[5.] Hk/Fragment 010 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-26 19:33:53 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hk, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1-18
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 15, Zeilen: 9-26
Stimulator Physiologie Institut der J.-L.-U. Giessen

2.4.3 Sonstige Geräte

Glasgeräte Schott, Mainz
Heizrührer Jahnke & Kunkel, Staufen
pH-Meter WTW, Weilheim
Pipetten Eppendorf-Netheler-Hinz, Hamburg
Wasserbad Julabo, Seelback
Wasserdemineralisierunganlage Millipore, Eschborn

2.4.4 Verbrauchsmaterialien

Kulturschalen (Typ Falcon 3001) Becton Dickinson, Heidelberg
Kulturschalen (Typ Falcon 3004) Becton Dickinson, Heidelberg
Pipettenspitzen Eppendorf-Netheler-Hinz, Hamburg
Reaktionsgefäße Eppendorf-Netheler-Hinz, Hamburg
Sterilfilter (0,2 μm Porenweite) Schleicher & Schuell, Dassel

2.4.5 Software

Excel Microsoft
MUCEL Scientific Instruments GmbH, Heidelberg
SPSS SAS Software-Version 6.11
Stimulator Physiologisches Labor des Physiologischen Institutes der J.-L.-Universität Giessen

2.4.3 Sonstige Geräte:

Glasgeräte Schott, Mainz
Heizrührer Jahnke & Kunkel, Staufen
pH-Meter WTW, Weilheim
Pipetten Eppendorf-Netheler-Hinz, Hamburg
Wasserbad Julabo, Seelbach
Wasserdemineralisierunganlage Millipore, Eschborn

2.4.4 Verbrauchsmaterialien:

Kulturschalen (Typ Falcon 3001) Becton Dickinson, Heidelberg
Kulturschalen (Typ Falcon 3004) Becton Dickinson, Heidelberg
Pipettenspitzen Eppendorf-Netheler-Hinz, Hamburg
Reaktionsgefäße Eppendorf-Netheler-Hinz, Hamburg
Sterilfilter (0,2 μm Porenweite) Schleicher & Schuell, Dassel

2.4.5 Software:

Excel Microsoft
MUCEL Scientific Instruments GmbH, Heidelberg
SPSS SAS Software-Version 6.11
Anmerkungen

Identisch(e Einkaufslisten)

Sichter
(Graf Isolan), Guckar

[6.] Hk/Fragment 011 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-26 19:40:40 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1-8, 12, 16-32
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 16, Zeilen: 1-29
3. Methoden

3.1 Präparation isolierter Herzmuskelzellen und deren Inkubation

Zu Beginn der Präparation von Ca++-toleranten Herzmuskelzellen wurde eine Langendorff-Apparatur zunächst mit Krebs-Ringer-Bikarbonatpuffer (KRB-Puffer) gespült und danach mit dem gleichen Puffer luftblasenfrei gefüllt. Während der gesamten Herzzellisolierung wurde die Perfusionslösung weiter mit Carbogen begast.

Zur Isolierung von ventrikulären Myokardzellen wurden

a) ca. 12 Wochen alte, 300-400 g schwere, männliche Wistar-Ratten
b) ca. 12 Wochen alte, 300-400 g schwere, männliche spontan hypertensive Ratten (SHR)
c) ca. 10 Wochen alte, 100-200 g schwere männliche und weibliche transgene Mäuse, die eine myokardiale Expression konstitutiv aktivierter Akt besitzen

aus dem Tierstall des Physiologischen Instituts, Justus-Liebig-Universität Giessen,

d) ca. 10 Wochen alte, 100-200 g schwere männliche und weibliche transgene TGF-β überexprimierende Mäuse

aus dem Tierstall der Inneren Medizin Köln, Universität zu Köln

mit Diethylether narkotisiert und thorakotomiert. Die Herzen wurden mit eiskalter 0,15 M NaCl-Lösung stillgestellt und oberhalb des Aortenbogens abgetrennt, danach die Lungenflügel entfernt und die Aorta freipräpariert. Bei langsam laufender Perfusion mit den KRB-Puffer (ca. 30 Tropfen/min) wurden die Herzen mit der freipräparierten Aorta an die Langendorff-Apparatur angehängt und mit 40 ml pro Herz blutfrei perfundiert. Anschließend wurde für 30 min mit Kollagenasepuffer (2-3 ml/min) rezirkulierend perfundiert. Nach Beendigung der Perfusion wurden die Vorhöfe entfernt und das Ventrikelgewebe mit einem Gewebehacker (Tissue Chopper 1086, Bachofer, Reutlingen) bei einer Schnittbreite von 0,7 mm mechanisch zerkleinert. Im Kollagenasepuffer mit 1 % Albumin wurde das Gewebe während eines 15-20 minütigen wiederholten Ansaugens mit einer 10 ml Pipette aufgetrennt.

Die so gewonnene Zellsuspension wurde bei Raumtemperatur durch ein Nylonnetz mit 200 μm Porengröße filtriert, um Bindegewebestücke abzutrennen. Das Filtrat wurde für 3 min bei 400 Upm zentrifugiert (Digifuge GL. Heraeus-Christ, Osterode/Harz), um Zelltrümmer und kleinere Zellen, wie z. B. Endothelzellen, von intakten Myozyten zu trennen. Das Sediment wurde im KRB-Puffer + 0,2 mmol/l CaCl2 resuspendiert und erneut bei 400 Upm für 3 min zentrifugiert. Intakte Ca++-tolerante Myozyten wurden durch Sedimentation durch ein Medium hoher Dichte aufkonzentriert.

3. Kapitel: Methoden

3.1. Präparation isolierter Herzmuskelzellen und deren Inkubation

Zu Beginn der Präparation von Ca++-toleranten Herzmuskelzellen wurde eine Langendorff-Apparatur zunächst mit Krebs-Ringer-Bikarbonatpuffer (KRB-Puffer) gespült und danach mit dem gleichen Puffer luftblasenfrei gefüllt. Während der gesamten Herzzellisolierung wurde die Perfusionslösung weiter mit Carbogen begast.

Zur Isolierung von ventrikulären Myokardzellen wurden ca. 12 Wochen alte, 300-350g schwere, männliche Wistar-Ratten aus dem Tierstall des Physiologischen Instituts, Justus-Liebig-Universität Giessen, mit Diethylether narkotisiert und thorakotomiert. Die Herzen wurden mit eiskalter 0,15 M NaCl-Lösung stillgestellt und oberhalb des Aortenbogens abgetrennt, danach die Lungenflügel entfernt und die Aorta freipräpariert. Bei langsam laufender Perfusion mit dem KRB-Puffer (ca. 30 Tropfen/min) wurden die Herzen mit der freipräparierten Aorta an die Langendorff-Apparatur angehängt und mit 40 ml pro Herz blutfrei perfundiert. Anschließend wurde für 30 min mit Kollagenasepuffer (2-3 ml/min) rezirkulierend perfundiert. Nach Beendigung der Perfusion wurden die Vorhöfe entfernt, und das Ventrikelgewebe mit einem Gewebehacker (Tissue Chopper 1086, Bachofer, Reutlingen) bei einer Schnittbreite von 0,7 mm mechanisch zerkleinert. Im Kollagenasepuffer mit 1% Albumin wurde das Gewebe während eines 15-20-minütigen wiederholten Ansaugens mit einer 10 ml-Pipette weiter aufgetrennt.

Die so gewonnene Zellsuspension wurde bei Raumtemperatur durch ein Nylonnetz mit 200 μm Porengrösse filtriert, um Bindegewebsstücke abzutrennen. Das Filtrat wurde für 3 min bei 400 Upm zentrifugiert (Digifuge GL, Heraeus-Christ, Osterode/Harz), um Zelltrümmer und kleinere Zellen, wie z. B. Endothelzellen, von intakten Myozyten zu trennen. Das Sediment wurde im KRB-Puffer + 0,2 mM CaCl2 resuspendiert und erneut bei 400 Upm für 3 min zentrifugiert. Intakte Ca++-tolerante Myozyten wurden durch Sedimentation durch ein Medium hoher Dichte aufkonzentriert.

Anmerkungen

Weitgehend identisch, ohne jede Kennzeichnung.

Sichter
(Graf Isolan), Agrippina1, Guckar

[7.] Hk/Fragment 012 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-26 19:46:37 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1-22, 26-31
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 16, 17, 18, Zeilen: 16: 29-30; 17: 1-29; 18: 1-2
[Hierfür wurden hohe Reagenzgläser bis zur Hälfte] mit dem KRB-Puffer + 4 % Albumin + 1 mmol/l CaCl2 gefüllt und die Zellsuspension mit einer gebogenen Pasteurpipette vorsichtig überschichtet. Zur beschleunigten Sedimentation wurden diese Reagenzgläser bei 300 Upm für 30 Sekunden zentrifugiert (Sigma 4K-1; Sigma, Taufkirchen). Dabei wanderten Aggregate aus vorwiegend intakten Zellen auf den Boden der Reagenzgläser und bildeten dort ein lockeres Sediment.

Das zu ca. 80 % aus intakten stabförmigen Zellen bestehende Sediment wurde für Kurzzeitkulturen in modifiziertem Kulturmedium 199 (CCT-Medium) resuspendiert.

35 mm-Gewebekulturschalen (Falcon Nr. 3004) wurden am Vorabend mit 1,0-1,5 ml modifiziertem Kulturmedium 199 [ CCT plus 4 % (v/v) FCS ] beschichtet und über Nacht bei 37 °C im Brutschrank (Cytoperm, Heraeus, Ostrode/Harz) vorinkubiert. Diese 15 bis 20-stündige Vorinkubation der Kulturschalen war für eine effektive Anheftung der Zellen nach der Präparation notwendig. Unmittelbar vor dem Ausplattieren der im Kulturmedium resuspendierten isolierten Zellen wurde das alte Inkubationsmedium von den Kulturschalen abgesaugt. Pro 35 mm-Schale wurden dann jeweils 1 ml der Zellsuspension ausplattiert und für 2 Stunden im Brutschrank inkubiert. Diese Kurzzeitkultur im CCT-Medium bewirkte eine energetische Erholung der Zellen nach der Präparation. Während der 2-stündigen Kurzzeitkultur werden die intakten Myozyten zusätzlich aufgereinigt. Im Gegensatz zu den geschädigten und lysierten Zellen sedimentieren die stäbchenförmigen, intakten Myozyten und heften sich am Boden der vorinkubierten Plastik-Kulturschale an. Die runden und isolierten Zellen flotieren im überstehenden Medium und konnten somit zu Versuchsbeginn abgesaugt werden. Nach dem Waschen der Zellen wurden diese über Nacht mit unterschiedlichen Reagenzien inkubiert (siehe Versuchsprotokolle im Ergebnisteil).

Die Mäuseherzen wurden entsprechend der kleineren Größe mit geringerem Volumen pro Minute mit den Puffer- und Kollagenaselösungen perfundiert. Die Vorinkubation der Gewebekulturschalen erfolgte bei den Mäusemyozyten mit Laminin.

3.2 Messung von Myokardzell-Kontraktion im elektrischen Feld

3.2.1 Probenvorbereitung

Bei der Messung von Myokardzell-Kontraktion wurde mit Übernachtkulturen von isolierten Kardiomyozyten gearbeitet. Nach einer Inkubationszeit von 20 Stunden (mit unterschiedlichen Reagenzien, siehe Kapitel 4) wurden bei den Myozyten die Kontraktionsparameter entweder ohne weitere Zugabe von Reagenzien oder unter Zugabe von [Isoprenalin zur Stimulation der β-adrenergen Rezeptoren oder unter Anlegen einer äußeren Last durch Kontraktion in hoch viskösem Medium gemessen.]

[Seite 16, Zeilen 29-30]

Hierfür wurden vier hohe Reagenzgläser bis zur Hälfte mit dem KRB-Puffer + 4% Albumin + 1 mM CaCl2 gefüllt und die Zellsuspension mit einer

[Seite 17, Zeilen 1-29]

gebogenen Pasteurpipette vorsichtig überschichtet. Zur beschleunigten Sedimentation wurden diese Reagenzgläser bei 300 Upm für 30 Sekunden zentrifugiert (Sigma 4K-1; Sigma, Taufkirchen). Dabei wanderten Aggregate aus vorwiegend intakten Zellen auf den Boden der Reagenzgläser und bildeten dort ein lockeres Sediment. Das zu ca. 80% aus intakten stabförmigen Zellen bestehende Sediment wurde für die Kurzzeitkultur in modifiziertem Kulturmedium 199 (CCT-Medium) resuspendiert.

35 mm-Gewebekulturschalen (Falcon Nr. 3004) wurden am Vorabend mit 1,0-1,5 ml modifiziertem Kulturmedium 199 [CCT plus 4 % (v/v) FCS] beschichtet und über Nacht bei 37°C im Brutschrank (Cytoperm, Heraeus, Osterode/Harz) vorinkubiert. Diese 15 bis 20-stündige Vorinkubation der Kulturschalen war für eine effektive Anheftung der Zellen nach der Präparation notwendig. Unmittelbar vor dem Ausplattieren der im Kulturmedium resuspendierten isolierten Zellen, wurde das alte Inkubationsmedium von den Kulturschalen abgesaugt. Pro 35 mm-Schale wurden dann jeweils 1 ml der Zellsuspension ausplattiert und für 2 Stunden im Brutschrank inkubiert. Diese Kurzzeitkultur im CCT-Medium bewirkte eine energetische Erholung der Zellen nach der Präparation. Während der 2-stündigen Kurzzeitkultur werden die intakten Myozyten zusätzlich aufgereinigt. Im Gegensatz zu den geschädigten und lysierten Zellen sedimentieren die stäbchenförmigen, intakten Myozyten und heften sich am Boden der vorinkubierten Plastik-Kulturschale an. Die runden und isolierten Zellen flotierten im überstehenden Medium und konnten somit zu Versuchsbeginn abgesaugt werden. Nach dem Waschen der Zellen wurden diese über Nacht mit unterschiedlichen Reagenzien inkubiert (siehe Versuchsprotokolle im Ergebnisteil).

3.2. Messung von Myokardzell-Kontraktionen im elektrischen Feld

3.2.1. Probenvorbereitung

Bei der Messung von Myokardzell-Kontraktionen wurde mit Übernachtkulturen von isolierten Kardiomyozyten gearbeitet. Nach einer Inkubationszeit von 20 Stunden (mit unterschiedlichen Reagenzien, siehe unter Kapitel 4) wurden bei den Myozyten die Kontraktionsparameter entweder ohne weitere Zugabe von Reagenzien oder unter

[Seite 18, Zeilen 1-2]

Zugabe von Isoprenalin zur Stimulation der β-adrenergen Rezeptoren oder unter Anlegen einer äußeren Last durch Kontraktion in hoch viskösem Medium gemessen.

Anmerkungen

Zwei eigene Sätze eingefügt; sonst im Wortlaut fast identisch; ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), Agrippina1, Guckar

[8.] Hk/Fragment 013 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-26 18:54:28 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hk, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1-27
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 17, 18, Zeilen: 17: 27-29; 18: 1-20
[Nach einer Inkubationszeit von 20 Stunden (mit unterschiedlichen Reagenzien, siehe Kapitel 4) wurden bei den Myozyten die Kontraktionsparameter entweder ohne weitere Zugabe von Reagenzien oder unter Zugabe von] Isoprenalin zur Stimulation der β-adrenergen Rezeptoren oder unter Anlegen einer äußeren Last durch Kontraktion in hoch viskösem Medium gemessen.

3.2.2 Elektrische Stimulation der Myokardzell-Kontraktion

Die Kulturschale wurde auf den Objekttisch eines Mikroskops gestellt und mit einem speziellen Deckel verschlossen. In diesen Deckel waren vier Löcher gebohrt worden, die so angeordnet waren, dass sie annähernd die Eckpunkte des Quadrats bildeten, welches den Kreis des Deckels maximal ausfüllt.

Der Draht, der später an die Kathode des Elektrostimulators angeschlossen wurde, war durch eines dieser Löcher in das Innere des Deckels geführt worden, so dass er in das Medium in der Kulturschale eintauchen konnte. Durch ein benachbartes Loch wurde dieser wieder nach außen geführt. Dabei war er so gebogen, dass er annähernd senkrecht in das Medium eintauchte, dann abknickte und horizontal durch das Medium verlief, darauf wieder abknickte und senkrecht das Medium verließ. Mit dem Draht, der später an die Anode angeschlossen wurde, verfuhr man auf die gleiche Weise. In der mit diesem Deckel geschlossenen Kulturschale lagen sich also zwei horizontal verlaufende Drähte gegenüber, die beide in den Puffer eintauchten. Die beiden Drähte stellten Kathode und Anode in der Schale dar. Wurden sie an den Stimulator angeschlossen, baute sich zwischen ihnen ein elektrisches Feld auf, das aufgrund der Form des Drahtes einem homogenen Feld angenähert war und so zu einem relativ gleichmäßigen Stromfluss durch die Zellen zwischen den beiden Drähte führte.

Die Zellen wurden mit biphasischen Stromstößen, die von zwei 60 Volt starken entgegengesetzten Rechteckspannungen ausgelöst wurden und jeweils 0,5 Millisekunden dauerten, zur Kontraktion stimuliert. Zeitweise auftretende Spontankontraktionen in unregelmäßiger Frequenz wurden durch die Stimulation vereinheitlicht, indem der Stimulator ihnen seine Stromfrequenz als Kontraktionsfrequenz aufzwang. Zellen, welche die vorgegebene Frequenz nicht annahmen, wurden in den Experimenten nicht berücksichtigt. Man konnte nun den Myokardzellen verschiedene Frequenzen vorgeben, indem man die Stimulationsfrequenz änderte.

[Seite 17]

Nach einer Inkubationszeit von 20 Stunden (mit unterschiedlichen Reagenzien, siehe unter Kapitel 4) wurden bei den Myozyten die Kontraktionsparameter entweder ohne weitere Zugabe von Reagenzien oder unter

[Seite 18]

Zugabe von Isoprenalin zur Stimulation der β-adrenergen Rezeptoren oder unter Anlegen einer äußeren Last durch Kontraktion in hoch viskösem Medium gemessen.

3.2.2. Elektrische Stimulation und Steuerung der Myokardzell-Kontraktion

Die Kulturschale wurde auf den Objekttisch eines Mikroskops gestellt und mit einem speziellen Deckel verschlossen. In diesen Deckel waren vier Löcher gebohrt worden, die so angeordnet waren, dass sie annährend die Eckpunkte des Quadrats bildeten, welches den Kreis des Deckels maximal ausfüllt. Der Draht, der später an die Kathode des Elektrostimulators angeschlossen wurde, war durch eines dieser Löcher in das Innere des Deckels geführt worden, so dass er in das Medium in der Kulturschale eintauchen konnte. Durch ein benachbartes Loch wurde dieser wieder nach außen geführt. Dabei war er so gebogen, dass er annährend senkrecht in das Medium eintauchte, dann abknickte und horizontal durch das Medium verlief, darauf wieder abknickte und senkrecht das Medium verließ. Mit dem Draht, der später an die Anode angeschlossen wurde, verfuhr man auf die gleiche Weise. In der mit diesem Deckel geschlossenen Kulturschale lagen sich also zwei horizontal verlaufende Drähte gegenüber, die beide in den Puffer eintauchen. Die beiden Drähte stellten Kathode und Anode in der Schale dar. Wurden sie an den Stimulator angeschlossen, baute sich zwischen ihnen ein elektrisches Feld auf, das aufgrund der Form des Drahtes einem homogenen Feld angenähert war und so zu einem relativ gleichmäßigen Stromfluss durch die Zellen zwischen den beiden Drähten führte.

Die Zellen wurden mit biphasischen Stromstössen, die von zwei 60 Volt starken entgegengesetzten Rechteckspannungen ausgelöst wurden und jeweils 0,5 Millisekunden dauerten, zur Kontraktion stimuliert. Zeitweise auftretende Spontankontraktionen in unregelmäßiger Frequenz wurden durch die Stimulation vereinheitlicht, indem der Stimulator ihnen seine Stromstossfrequenz als Kontraktionsfrequenz aufzwang. Zellen, welche die vorgegebene Frequenz nicht annahmen, wurden in den Experimenten nicht berücksichtigt. Man konnte nun den Myokardzellen verschiedene Frequenzen vorgeben, indem man die Stimulationsfrequenz änderte.

Anmerkungen

Fast identisch, dennoch ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), Agrippina1, Guckar

[9.] Hk/Fragment 014 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-26 20:01:15 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hk, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-28
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 19, 20, Zeilen: 19: 1-30; 20: 1-2
3.2.3 Messung der Kontraktionsparameter

Die Kontraktionsparameter wurden mit einer Geräteanordnung der Firma Scientific Instruments GmbH aus Heidelberg erfasst. Während der Stimulation der Zellen befand sich die Kulturschale auf dem Objekttisch eines Mikroskops. Durch das Mikroskop war es möglich, die Zellen bei ihren Kontraktionen zu beobachten.

An das Mikroskop waren zwei Kameras angeschlossen. Die eine Kamera war eine Videokamera zur Beobachtung des Okularbildes auf einem Monitor. Bei der anderen handelte es sich um eine Zeilenkamera, die in der Lage war, Zellgrenzen zu erkennen, da sie verschiedene Helligkeiten wahrnehmen konnte, so auch den Hell-Dunkel-bzw. Dunkel-Hell-Übergang an der Grenze zwischen Zelle und Hintergrund.

Um nun eine Kontraktion mit der Zeilenkamera beobachten zu können, musste man die Zeilenkamera so positionieren, dass beide Zellenden im Bild der eindimensionalen Zeile lagen. Dazu bewegte man die Kulturschale so, dass sich die zu untersuchende Zelle genau in der Mitte des Okularbildes befand und drehte dann die Zeilenkamera, bis man am Videobild sehen konnte, dass sich beide Zellenden im Erfassungsbereich der Zeilenkamera befanden.

Das in elektrische Signale umgewandelte Bild der Zeilenkamera wurde nicht auf einem Monitor, sondern über das Interface auf einem Oszillographen dargestellt. Die Ablenkzeit war auf dem Horizontalverstärker auf 5 V/div geregelt. Für die Bilddarstellung wurde er intern getriggert, so dass man ein stehendes Bild erhielt. Wenn nun die Zeilenkamera verschiedene Helligkeiten wahrnahm, wurden diese auf dem Oszillographen als verschieden starke y-Auslenkung dargestellt. Diejenigen Amplituden, welche die Zellgrenzen darstellten, konnten an ihrer horizontalen Bewegung indentifziert werden. Es war also möglich, die Zellkontraktion auf dem Oszillographen zu beobachten.

Der Oszillograph wurde als Zwei-Kanal-Oszillograph betrieben. Am zweiten Kanal lag eine feste Spannung des Interface an. Wurde sie abgelesen, stellte sie sich als eine weitere horizontale Linie einer bestimmten Höhe auf dem Bildschirm des Oszillographen dar. Wurde sie nicht abgelesen, zeigte der Oszillograph eine horizontale Linie in der Höhe Null. Diese zweite Spannung wurde extern über das Interface getriggert und zwar auf folgende Weise:

[Seite 19, Zeilen 1-30]

3.2.3. Messung der Kontraktionsparameter

Die Kontraktionsparameter wurden mit einer Geräteanordnung der Firma Scientific Instruments GmbH aus Heidelberg erfasst. Während der Stimulation der Zellen befand sich die Kulturschale auf dem Objekttisch eines Mikroskops. Durch das Mikroskop war es möglich, die Zellen bei ihren Kontraktionen zu beobachten.

An das Mikroskop waren zwei Kameras angeschlossen. Die eine Kamera war eine Videokamera zur Beobachtung des Okularbildes auf einem Monitor. Bei der anderen handelte es sich um eine Zeilenkamera, die in der Lage war, Zellgrenzen zu erkennen, da sie verschiedene Helligkeiten wahrnehmen konnte, so auch den Hell-Dunkel-bzw. Dunkel-Hell-Übergang an der Grenze zwischen Zelle und Hintergrund. Um nun eine Kontraktion mit der Zeilenkamera beobachten zu können, musste man die Zeilenkamera so positionieren, dass beide Zellenden im Bild der eindimensionalen Zeile lagen. Dazu bewegte man die Kulturschale so, dass sich die zu untersuchende Zelle genau in der Mitte des Okularbildes befand, und drehte dann die Zeilenkamera, bis man am Videobild sehen konnte, dass sich beide Zellenden im Erfassungsbereich der Zeilenkamera befanden.

Das in elektrische Signale umgewandelte Bild der Zeilenkamera wurde nicht auf einem Monitor, sondern über das Interface auf einem Oszillographen dargestellt. Die Ablenkzeit war auf dem Horizontalverstärker fest auf 0,1 ms/cm eingestellt, der Vertikalverstärker war auf 5V/div geregelt. Für die Bilddarstellung wurde er intern getriggert, so dass man ein stehendes Bild erhielt. Wenn nun die Zeilenkamera verschiedene Helligkeiten wahrnahm, wurden diese auf dem Oszillographen als verschieden starke y-Auslenkungen dargestellt. Diejenigen Amplituden, welche die Zellgrenzen darstellten, konnten an ihrer horizontalen Bewegung identifiziert werden. Es war also möglich, die Zellkontraktion auf dem Oszillographen zu beobachten.

Der Oszillograph wurde als Zwei-Kanaloszillograph betrieben. Am zweiten Kanal lag eine feste Spannung des Interface an. Wurde sie abgelesen, stellte sie sich als eine weitere horizontale Linie einer bestimmten Höhe auf dem Bildschirm des Oszillographen dar. Wurde sie nicht abgelesen, zeigte der Oszillograph eine horizontale Linie in der Höhe Null.

[Seite 20, Zeilen 1-2]

Diese zweite Spannung wurde extern über das Interface getriggert, und zwar auf folgende Weise:

Anmerkungen

Fast identisch, ohne jede Kennzeichnung.

Sichter
(Graf Isolan), Agrippina1, Guckar

[10.] Hk/Fragment 015 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-26 20:08:58 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-33
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 20, 21, Zeilen: 20: 2-33; 21: 1-3
Man setzte einen Triggermarker des Interface, der ebenfalls vom Interface auf dem Oszillograph durch eine Amplitude sichtbar gemacht wurde, vor eine Amplitude des Zellbildes. Erreichte nun die ansteigende Spannung des Zellbildes (sichtbar durch den Anstieg der Amplitude des Zellbildes) den Wert, der durch den Triggermarker vorgegeben wurde (sichtbar durch die Amplitude des Triggermarkers), so begann der Oszillograph, die Interface-Spannung am zweiten Kanal aufzuzeichnen. Am Bildschirm des Oszillographen sah man an dieser Stelle im Bild des zweiten Kanals einen Sprung der Horizontalen aus der Null-Position in die Höhe. Veränderte nun die Amplitude des Zellbildes im Zuge der Kontraktion ihre Position, so veränderte sich auch die Position, an welcher der Trigger-Wert erreicht wurde. Damit veränderte sich ebenso die Stelle, an der die Horizontale nach oben sprang. Im bewegten Bild sah man, wie sich die obere Horizontale an ihrer Kante vor und zurück bewegte. Man konnte also die Zelllänge und die Zellkontraktion an dieser Zellkante anhand der Horizontalen beobachten. An der anderen Zellkante verfuhr man analog.

Die Information Interface-Spannung an bzw. Interface-Spannung aus wurde vom Oszillograph an das Interface weitergegeben, welche sie wiederum an einen Computer weiterleitete.

Auf diesem PC lief das Programm Mucell der Firma Scientific Instruments GmbH. Dieses Programm registrierte aus der Information Spannung an bzw. Information Spannung aus – die Länge der Zelle zu einem bestimmten Zeitpunkt. Anhand der Zelllängen zu verschiedenen Zeitpunkten erstellte das Programm einen Graphen, der die Zelllänge in Abhängigkeit der Zeit darstellte, also eine Kurve welche die Kontraktion der Zelle darstellte. Das Programm erkannte an der jeweils einsetzenden Längenverkürzung den Beginn einer Kontraktion. Er nahm 5 Kontraktionen auf und ermittelte folgende Werte als Mittelwerte aus den jeweiligen 5 Einzelmessungen:

1. Die maximale Zelllänge (diastolische Zelllänge) in Mikrometern
2. Die minimale Zelllänge (systolische Zelllänge) in Mikrometern
3. Die Zeit vom Beginn der Kontraktion bis zur maximalen Kontraktion („Time-to-Peak“) in Millisekunden
4. Die maximale Kontraktionsgeschwindigkeit in Mikrometern pro Sekunde (bestimmt aus der ersten Ableitung der Kontraktionskurve)
5. Die maximale Relaxationsgeschwindigkeit in Mikrometern pro Sekunde
6. Die Zeit von der 10 %-igen Zellkontraktion bis zur vollständigen Zellkontraktion in Millisekunden („T10-to-Peak)

[Seite 20, Zeilen 2-33]

Man setzte einen Triggermarker des Interface, der ebenfalls vom Interface auf dem Oszillograph durch eine Amplitude sichtbar gemacht wurde, vor eine Amplitude des Zellbildes. Erreichte nun die ansteigende Spannung des Zellbildes (sichtbar gemacht durch den Anstieg der Amplitude des Zellbildes) den Wert, der durch den Triggermarker vorgegeben wurde (sichtbar gemacht durch die Amplitude des Triggermarkers), so begann der Oszillograph, die Interface-Spannung am zweiten Kanal aufzuzeichnen. Am Bildschirm des Oszillographen sah man an dieser Stelle im Bild des zweiten Kanals einen Sprung der Horizontalen aus der Null- Position in die Höhe. Veränderte nun die Amplitude des Zellbildes im Zuge der Kontraktion ihre Position, so veränderte sich auch die Position, an welcher der Trigger-Wert erreicht wurde. Damit veränderte sich ebenso die Stelle, an der die Horizontale nach oben sprang. Im bewegten Bild sah man, wie sich die obere Horizontale an ihrer Kante vor und zurück bewegte. Man konnte also die Zelllänge und die Zellkontraktion an dieser Zellkante anhand der Horizontalen beobachten. An der anderen Zellkante verfuhr man analog.

Die Information Interface Spannung an bzw. Interface-Spannung aus wurde vom Oszillograph an das Interface weitergegeben, welches sie wiederum an einen Computer weiterleitete.

Auf diesem PC lief das Programm Mucell der Firma Scientific Instruments GmbH. Dieses Programm registrierte aus der Information - Spannung an bzw. Spannung aus - die Länge der Zelle zu einem bestimmten Zeitpunkt. Anhand der Zelllängen zu verschiedenen Zeitpunkten erstellte das Programm einen Graphen, der die Zelllänge in Abhängigkeit der Zeit darstellte, also eine Kurve welche die Kontraktion der Zelle darstellte. Der Computer erkannte an der jeweils einsetzenden Längenverkürzung den Beginn einer Kontraktion. Er nahm 5 Kontraktionen auf und ermittelte folgende Werte als Mittelwerte aus den jeweiligen 5 Einzelmessungen:

1. Die maximale Zelllänge (diastolische Zelllänge) in Mikrometern
2. Die minimale Zelllänge (systolische Zelllänge) in Mikrometern
3. Die Zeit vom Beginn der Kontraktion bis zur maximalen Kontraktion („Time-to-Peak“) in Millisekunden
4. Die maximale Kontraktionsgeschwindigkeit in Mikrometern pro Sekunde (bestimmt aus der ersten Ableitung der Kontraktionskurve)

[Seite 21, Zeilen 1-3]

5. Die maximale Relaxationsgeschwindigkeit in Mikrometern pro Sekunde
6. Die Zeit von der 10%-igen Zellkontraktion bis zur vollständigen Zellkontraktion in Millisekunden („T10-to-Peak“)

Anmerkungen

Fast identisch, ohne jede Kennzeichnung.

Sichter
(Graf Isolan), Agrippina1, Guckar

[11.] Hk/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-26 20:13:56 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-26
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 21, 22, Zeilen: 21: 4-23; 22: 1-8
7. Die Zeit von der maximalen Kontraktion bis zur Relaxation um 90 % der Zellverkürzungsstrecke („R90-Wert“)

Aus diesen Parametern wurden noch drei weitere Parameter errechnet:

1. Der Quotient ΔL/L: Man bildete die Differenz aus diastolischer und systolischer Zelllänge (ΔL). In Prozent ausgedrückt zeigt die ΔL/L an, um wie viel Prozent ihrer diastolischen Länge sich die Zelle während der Kontraktion verkürzt.

2. Die Conmax als Ratenkonstante für maximale Kontraktionsgeschwindigkeit: Die maximale Kontraktionsgeschwindigkeit wird als erste zeitliche Ableitung der Zellverkürzung bestimmt und in μm/s angegeben.

3. Die Relmax als Ratenkonstante für die maximale Relaxationsgeschwindigkeit wird als erste zeitliche Ableitung der Relaxation bestimmt und in μm/s angegeben.

3.2.4 Messprotokoll

Jede Zelle wurde auf die oben beschriebene Weise bei einer Frequenz von 1 Hz viermal ausgemessen, wobei zwischen zwei Messungen jeweils 15 Sekunden verstrichen. Die so erhaltenen vier Mittelwerte der Kontraktionsparameter wurde in das Programm Excel übertragen und weiter verarbeitet: Aus diesen jeweiligen ersten vier Mittelwerten wurden Mittelwert, Standardabweichung und Median bestimmt. Danach änderte man die Frequenz und maß die Zelle noch einmal bei 0,5 Hz und bei 2 Hz aus.

3.3 Statistik

Die Einzelkontraktionen wurden jeweils aus verschiedenen Präparationen zusammengefasst und der Mittelwert aus diesen bestimmt. Dargestellt sind die Mittelwerte und Standardfehler. Bei Vergleichen zwischen Gruppen wurde ein konventioneller T-Test herangezogen. Wurden mehr als zwei Gruppen in einem Experiment verglichen, wurde zunächst eine Varianzanalyse durchgeführt (ANOVA) und anschließend ein Student- Neumann-Keuls-Test als post hoc Test verwendet. Daten mit p < 0,05 wurden als voneinander statistisch signifikant unterschiedlich bezeichnet.

[Seite 21, Zeilen 4-23]

7. Die Zeit von der maximalen Kontraktion bis zur Relaxation um 90% der Zellverkürzungsstrecke („R90-Wert“)

Aus diesen Parametern wurden noch drei weitere Parameter errechnet:

1. Der Quotient ΔL/L: Man bildete die Differenz aus diastolischer und systolischer Zelllänge (ΔL). In Prozent ausgedrückt zeigt die ΔL/L an, um wieviel Prozent ihrer diastolischen Länge sich die Zelle während der Kontraktion verkürzt.

2. Die Conmax als Ratenkonstante für maximale Kontraktionsgeschwindigkeit: Die maximale Kontraktionsgeschwindigkeit wird als erste zeitliche Ableitung der Zellverkürzung bestimmt und in μm/s angegeben.

3. Die Relmax als Ratenkonstante für die maximale Relaxationsgeschwindigkeit wird als erste zeitliche Ableitung der Relaxation bestimmt und in μm/s angegeben.

3.2.4. Messprotokoll

Jede Zelle wurde auf die oben beschriebene Weise bei einer Frequenz von 1 Hz viermal ausgemessen, wobei zwischen zwei Messungen jeweils 15 Sekunden verstrichen. Die so erhaltenen vier Mittelwerte der Kontraktionsparameter wurden in das Programm Excel übertragen und weiter verarbeitet: Aus diesen jeweiligen ersten vier Mittelwerten wurden Mittelwert, Standardabweichungen und Median bestimmt. Danach änderte man die Frequenz und maß die Zelle noch einmal bei 0,5 Hz und bei 2 Hz aus.

[Seite 22, Zeilen 1-8]

3.3. Statistik

Die Einzelzellkontraktionen wurden jeweils aus verschiedenen Präparationen zusammengefasst und der Mittelwert aus diesen bestimmt. Dargestellt sind die Mittelwerte und Standardfehler. Bei Vergleichen zwischen zwei Gruppen wurde ein konventioneller T-Test herangezogen. Wurden mehr als zwei Gruppen in einem Experiment verglichen, wurde zunächst eine Varianzanalyse durchgeführt (ANOVA) und anschließend ein Student-Neumann-Keuls-Test als post hoc Test verwendet. Daten mit p<0,05 wurden als voneinander statistisch signifikant bezeichnet.

Anmerkungen

Fast identisch, ohne jede Kennzeichnung.

Sichter
(Graf Isolan), Agrippina1, Guckar

[12.] Hk/Fragment 017 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-26 20:15:38 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1-13
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 23, Zeilen: 1-14
4 Ergebnisse

4.1 Akutwirkung von Phenylephrin auf das Kontraktionsverhalten ventrikulärer Herzmuskelzellen

Um den Einfluss einer akuten adrenergen Stimulation auf das Kontraktionsverhalten adulter Herzmuskelzellen der Ratte zu untersuchen, wurden die Kulturschalen mit Phenylephrin (PE, 10 μmol/l) inkubiert. Danach wurde die Kontraktion der Herzmuskelzellen unter elektrischer Stimulation in unmodifiziertem Zellkulturmedium untersucht. Dies entspricht einer nominell weitgehend lastfreien Verkürzung. Als Grad für die Kontraktion der Zelle wurden deren prozentuale Verkürzung relativ zur diastolischen Zelllänge (dL/L in %) und die maximale Kontraktionsgeschwindigkeit (Con-Vel in μm/s) gemessen. Die Zellen wurden mit unterschiedlichen Frequenzen von 0.5, 1 und 2 Hz stimuliert, wobei eine Frequenz von 0.5 Hz für die Herzmuskelzelle der Ratte unphysiologisch niedrig ist, aber der Zelle eine starke Verkürzung erlaubt.

4. Kapitel: Ergebnisse

4.1. Lastfreie Kontraktion isolierter Herzmuskelzellen nach anhaltender Noradrenalin- Exposition

Um den Einfluss einer chronischen Stimulation adrenerger Rezeptoren auf deren Kontraktionsverhalten zu untersuchen, wurden adulte ventrikuläre Herzmuskelzellen der Ratte für 20 Stunden in Gegenwart von Noradrenalin (1 μmol/l) inkubiert. Danach wurde die Kontraktion der Herzmuskelzellen unter elektrischer Stimulation in unmodifiziertem Zellkulturmedium untersucht. Dies entspricht einer nominell weitgehend lastfreien Verkürzung. Als Grad für die Kontraktion der Zelle wurden deren prozentuale Verkürzung relativ zur diastolischen Zelllänge, die maximale Kontraktionsgeschwindigkeit und die maximale Relaxationsgeschwindigkeit berechnet. Die Zellen wurden mit unterschiedlichen Frequenzen im Bereich von 0,5 bis 2,0 Hz stimuliert, wobei eine Frequenz von 0,5 Hz für die Ratte unphysiologisch niedrig ist, aber der Zelle eine starke Verkürzung erlaubt.

Anmerkungen

Weitgehend identisch, ohne jede Kennzeichnung.

Sichter
(Graf Isolan), Agrippina1, Guckar

[13.] Hk/Fragment 045 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-26 20:16:15 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 23-26
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 42, Zeilen: 12-18
Eine selektive zelluläre Stimulation der α-adrenergen Rezeptoren führte zu einer Verbesserung der Relaxationseigenschaften, was mit einer Heraufregulation des Calciums (Schreckenberg et al., 2003) einhergeht. Dies verbessert die Möglichkeiten der Herzmuskelzellen auf eine Nachlasterhöhung adäquat zu reagieren. Vorangegangene Untersuchungen haben gezeigt, dass auf zellulärer Ebene eine selektive Stimulation der α-adrenergen Rezeptoren zu einer Verbesserung der Relaxationseigenschaften führt, was mit einer Heraufregulation des für die Rückspeicherung des Calciums in das sarkoplasmatische Retikulum verantwortlichen Proteins SERCA2A (Schreckenberg et al., 2003) einhergeht. Dies verbessert die Möglichkeiten der Herzmuskelzellen auf eine Nachlasterhöhung adäquat zu reagieren.
Anmerkungen

Gekürzt, aber im Wortlaut immer noch weitgehend übereinstimmend; ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), Agrippina1

[14.] Hk/Fragment 047 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-26 20:16:37 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 11-14
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 42, Zeilen: 23-26
Die Wirkung natürlicher Katelcholamine unterscheidet sich wesentlich von der Wirkung einer selektiven Stimulation der α-adrenergen Rezeptoren. Dies ist in der Wechselwirkung der gleichzeitig stimulierten α- und β-adrenergen Rezeptoren begründet. Die Wirkung natürlicher Katecholamine unterscheidet sich aber wesentlich von der Wirkung einer selektiven Stimulation der α-adrenergen Rezeptoren. Dies ist einmal begründet in der Wechselwirkung der gleichzeitig stimulierten α- und β-adrenergen Rezeptoren.
Anmerkungen

Im Wortlaut weitgehend übereinstimmend; ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), Agrippina1

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