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Quelle:Hl/Härtle 1937

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Heinrich Härtle
Titel    Nietzsche und der Nationalsozialismus
Ort    München
Verlag    Franz Eher Nachf.
Jahr    1937
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Hl/Fragment 097 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-02-09 15:31:30 NiWe
BauernOpfer, Fragment, Hl, Härtle 1937, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 22
Quelle: Härtle 1937
Seite(n): 5-6, Zeilen: 31
Er habe es sich als Aufgabe gestellt, Nietzsches politische Gedankenwelt und den Nationalsozialismus scharf abzugrenzen, Verwandtschaft und Gegensatz klarzustellen. Dabei solle über Einzelirrungen und Widersprüche hinweg die noch unausgemessene Fruchtbarkeit und noch lange nicht genügend gewürdigte Schöpferkraft Nietzsches sichtbar werden. [175]

[175] Härtle, a.a.O., S. 5/6

Ich habe es mir deshalb zur Aufgabe gestellt, Nietzsches politische Gedankenwelt und den Nationalsozialismus scharf abzugrenzen, Verwandtschaft und Gegensatz klarzustellen. Dabei soll über Einzelirrungen und Widersprüche hinweg die noch unausgemessene Fruchtbarkeit, die noch lange nicht genügend gewürdigte Schöpferkraft Nietzsches sichtbar werden.
Anmerkungen

Am Ende des Abschnitts ist zwar die Quelle angegeben, jedoch ohne kenntlich zu machen, daß es sich hier um eine (fast) wörtliche Übernahme handelt.

Sichter

[2.] Analyse:Hl/Fragment 099 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-02-09 21:30:22 Hindemith
Fragment, Hl, Härtle 1937, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 12
Quelle: Härtle 1937
Seite(n): 26-27, Zeilen: 39
Der Gegensatz zur Egalitäts-Demokratie liege in der Gliederung des Volkes und in der Methode der politischen Willensbildung. Nicht die Gleichheit sei die Grundlage und das Wesen der Demokratie, sondern die Verantwortung gegenüber dem Volke. Das Volk regiere sich nicht unmittelbar selbst, doch die Führung diene dem Volke und sei dem Volke verantwortlich. Der ganze Spuk des Parteiwesens würde so hinweggefegt. Die Willensbildung erfolge nicht mehr durch Parteihaufen, d.h. durch die privaten Besitzer der Beeinflussungsmittel, nicht mehr Parteien wählten sondern das Volk, nicht Vertreter werden gewählt, sondern der Führer werde erkoren. Der Führer sei nicht "von Gottes Gnaden", auch nicht allein verantwortlich seinem "Gewissen", sondern er stehe zugleich in voller Verantwortung vor dem Volke. Nicht "nur [sic!] Gewalt und Zustimmung" (Faschismus), sondern das Volk regiere sich mittelbar durch den selbstgewählten Führer. Gleichfern von absoluter Diktatur und formlosen [sic!] Massenwillen seien hier zwei Prinzipien synthetisch gebunden: Autorität und Verantwortung, Führertum und Volksherrschaft. [180]

[180] Härtle, a.a.O., S. 27

Der Gegensatz zur Egalitäts-Demokratie liegt in der Gliederung des Volkes und in der Methode der politischen Willensbildung. Nicht die Gleichheit ist die Grundlage und das Wesen der Demokratie sondern die Verantwortlichkeit gegenüber dem Volke. Das Volk regiert sich nicht unmittelbar selbst, doch die Führung dient dem Volke und ist dem Volke verantwortlich. Der ganze Spuk des Parteiunwesens und parlamentarischen Viehhandels ist hinweggefegt. Die Willensbildung erfolgt nicht mehr durch Parteihaufen, d.h. durch die privaten Besitzer der Beeinflussungsmittel, nicht mehr Parteien wählen sondern das Volk, nicht Vertreter werden gewählt, sondern der Führer wird erkoren. Dieser bestimmt. ("Autorität nach unten, Verantwortung nach oben"). Der Führer ist nicht "von Gottes Gnaden", auch nicht allein verantwortlich seinem "Gewissen", sondern er steht zugleich in voller Verantwortung vor dem Volke. Nicht nur "Gewalt und Zustimmung" (Faschismus), sondern das Volk regiert sich mittelbar durch den selbstgewählten Führer. Gleichfern von absoluter Diktatur und formlosem Massenwillen sind hier zwei Prinzipien synthetisch gebunden: Autorität und Verantwortung, Führertum und Volksherrschaft.
Anmerkungen

Am Ende der Passage wird zwar auf die Quelle verwiesen, jedoch ohne darauf aufmerksam zu machen, daß es sich hier um eine (fast) wörtliche Übernahme handelt.

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