Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Hta/Soltanpour 2004

< Quelle:Hta

31.364Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Golozar Soltanpour
Titel    Einfluß von neurohumoralen Faktoren und moderater Hyperglykämie auf das Kontraktionsverhalten ventrikulärer Herzmuskelzellen
Ort    Gießen
Verlag    VVB Laufersweiler Verlag, Wettenberg
Jahr    2004
Anmerkung    Dissertation Justus-Liebig-Universität Gießen, Physiologisches Institut des Fachbereichs Medizin, Tag der Disputation: 09.07.2004
ISBN    3-89687-494-2
URL    http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2004/1810/pdf/SoltanpourGolozar-2004-07-09.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    12


Fragmente der Quelle:
[1.] Hta/Fragment 010 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-13 14:58:27 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Hta, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 3-23
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 9-10, Zeilen: S.9,6-10.13-27 und S.10,1-5
1.8. Methodische Voraussetzungen

Das Kontraktionsverhalten adulter Herzmuskelzellen wurde in dieser Arbeit untersucht. Die Zellen wurden über Nacht mit den jeweiligen Substanzen vorinkubiert. Vorausgehende Arbeiten an diesem Modell haben bereits gezeigt, dass die einzige messbare Veränderung hinsichtlich der basalen Funktion eine Beeinträchtigung der Frequenz-Kontraktionsbeziehung ist. Das bedeutet, dass die Zellen im nicht behandelten Zustand eine Abnahme der basalen Zellverkürzung bei Zunahme der Frequenz zeigen. Dieses ist vergleichbar mit der negativen Frequenz-Kraft-Beziehung des insuffizienten menschlichen Herzens. Da die Zellen der Ratte auch basal eine negative Frequenz-Verkürzungsbeziehung im Bereich von 0,5 bis 1 Hz zeigen, sind sie nicht direkt mit humanen Systemen vergleichbar. Bezüglich einer direkten Übertragbarkeit auf das humane System gelten für diese vorgestellten Untersuchungen speziesbedingte Vorbehalte. Auf der anderen Seite ist das Rattenzellsystem der Herzmuskelzellen das am besten untersuchte Modell und zeigt hinsichtlich der Signaltransduktion viele Parallelen zu den humanen Systemen, während dies für Mauszellen weit weniger gilt. Die Untersuchungen an isolierten Herzmuskelzellen erlauben eine Detailanalyse der maximalen Zellkontraktion und der Verkürzungsdynamik. In der vorliegenden Arbeit wurden die Zellen aus einem Herzen isoliert und gemessen. Die Ergebnisse aus mindestens zwei verschiedenen Präparationen wurden zusammengestellt, so dass die zufallsbedingte Variabilität durch die Präparation weitgehend ausgeglichen werden konnte.

[Seite 9]

1.5. Methodische Voraussetzungen

In der vorgelegten Arbeit wurde das Kontraktionsverhalten adulter Herzmuskelzellen der Ratte untersucht. Die Zellen wurden dazu über Nacht mit den jeweiligen Agenzien vorinkubiert. Vorausgehende Arbeiten an diesem Modell haben bereits gezeigt, [...] Die einzige messbare Veränderung hinsichtlich der basalen Funktion ist eine Beeinträchtigung der Frequenz- Kontraktionsbeziehung, das bedeutet, dass die Zellen im nicht behandelten Zustand eine Abnahme der basalen Zellverkürzung bei Zunahme der Frequenz zeigen. Formell ist dies mit der negativen Frequenz-Kraft-Beziehung des insuffizienten menschlichen Herzens vergleichbar. Allerdings sind die Zellen der Ratte insofern nicht direkt mit humanen Systemen vergleichbar, als dass diese auch basal eine negative Frequenz-Verkürzungsbeziehung im Bereich von 0,5 bis 1 Hz zeigen.

Grundsätzlich gelten also für die hier vorgestellten Untersuchungen speziesbedingte Vorbehalte hinsichtlich einer direkten Übertragbarkeit auf das humane System. Auf der anderen Seite ist das Rattenzellsystem der Herzmuskelzellen das am besten untersuchte Modell und zeigt hinsichtlich der Signaltransduktion und Entwicklung einer Myokardhypertrophie viele Parallelen zu den humanen Systemen, während dies für Mauszellen weit weniger gilt.

Die Untersuchungen an isolierten Herzmuskelzellen erlauben eine Detailanalyse der maximalen Zellkontraktion und der Verkürzungsdynamik. [...]

[Seite 10]

In der vorliegenden Arbeit sind zur Vermeidung individueller Unterschiede in der Präparation, Zellen aus jeweils 2 Herzen gemeinsam isoliert worden. Die Ergebnisse aus mindestens vier verschiedenen Präparationen wurden zusammengefasst, so dass auch hier die zufallsbedingte Variabilität durch die Präparation weitgehend ausgeglichen werden konnte.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme trotz wortwörtlicher Übereinstimmung.

Auffällig ist die Formulierung "Die Ergebnisse aus mindestens zwei verschiedenen Präparationen" (in der Quelle: "Die Ergebnisse aus mindestens vier verschiedenen Präparationen").

Sichter
(Graf Isolan), Hood

[2.] Hta/Fragment 012 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-02-06 23:36:29 Hindemith
Fragment, Hta, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Soltanpour 2004, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1-27
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 12-13, Zeilen: 9-23; 1-12
2.2. Medien

Calciumchlorid-Stammlösung:


CaCl2 100 mM

CCT-Kulturmedium:

M 199-HEPES gepuffert x ml

Kreatin 5 mM

Karnitin 2 mM

Taurin 5 mM

Streptomycin 100 μg/ml

Penicillin 100 IU/ml

Cytosin-β-Arabinofuranosid 100 μM


M 199-HEPES gepuffert:

Medium 199/Earl’s Salts 9,8 g/l

HEPES 15 mM

PH 7,4


Powell-Medium:

NaCl 110 mM

NaHCO3 25 mM

KCL 2,6 mM

KH2PO4 1,2 mM

MgSO4 1,2 mM

Glucose 11 mM


Vorinkubationsmedium:

M 199-HEPES gepuffert x ml

FCS 4 % (vol/vol)

Penicillin 100 IU/ml

Streptomycin 100 μg/ml

2.2. Medien

Calciumchlorid-Stammlösung:

CaCl2 100 mMol/l


CCT-Kulturmedium:

M 199-HEPES gepuffert x ml

Kreatin 5 mMol/l

Karnitin 2 mMol/l

Taurin 5 mMol/l

Streptomycin 100 μg/ml

Penicillin 100 IU/ml

Cytosin-β-Arabinofuranosid 100 μMol/l

M 199-HEPES gepuffert:

Medium 199 / Earl's Salts 9,8 g/l

HEPES 15 mMol/l

pH 7,4

Powell-Medium:

NaCl 110 mMol/l

NaHCO3 25 mMol/l

KCl 2,6 mMol/l

KH2PO4 1,2 mMol/l

MgSO4 1,2 mMol/l

Glukose 11 mMol/l


Vorinkubationsmedium:

M 199-HEPES gepuffert x ml

FCS 4 % (vol/vol)

Penicillin 100 IU/ml

Streptomycin 100 μg/ml

Anmerkungen

Die Listen stimmen überein, bis auf die Ersetzung von MilliMol pro Liter (mMol/l) durch das äquivalente Millimolar (mM) in der untersuchten Arbeit.

Sichter
(WiseWoman)

[3.] Hta/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-13 16:17:45 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Hta, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 01-31 (komplett)
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 16-17, Zeilen: S.16,1ff (komplett) - S.17,1-3
3. Methoden

3.1. Präparation isolierter Herzmuskelzellen und deren Inkubation

Zu Beginn der Präparation von Ca++-toleranten Herzmuskelzellen wurde eine Langendorff-Apparatur zunächst mit Krebs-Ringer-Bicarbonatpuffer (KRB-Puffer) gespült und danach mit dem gleichen Puffer luftblasenfrei gefüllt. Während der gesamten Herzzellisolierung wurde die Perfusionslösung weiter mit Carbogen begast. Zur Isolierung von ventrikulären Myokardzellen wurden ca. 12 Wochen alte, 300- 350g schwere, männliche Wistar-Ratten aus dem Tierstall des Physiologischen Instituts, Justus-Liebig-Universität Gießen, mit Diethylether narkotisiert und thorakotomiert. Die Herzen wurden mit eiskalter 0,15 M NaCl-Lösung still gestellt und oberhalb des Aortenbogens abgetrennt, danach die Lungenflügel entfernt und die Aorta frei präpariert. Bei langsam laufender Perfusion mit dem KRB-Puffer (ca. 30 Tropfen/min) wurden die Herzen mit der frei präparierten Aorta an die Langendorff-Apparatur angehängt und mit 40 ml pro Herz blutfrei perfundiert. Anschließend wurde für 30 min mit Kollagenasepuffer (2-3 ml/min) rezirkulierend perfundiert. Nach Beendigung der Perfusion wurden die Vorhöfe entfernt, und das Ventrikelgewebe mit einem Gewebehacker (Tissue Chopper 1086, Bachofer, Reutlingen) bei einer Schnittbreite von 0,7 mm mechanisch zerkleinert. Im Kollagenasepuffer mit 1% Albumin wurde das Gewebe während eines 15-20 minütigen wiederholten Ansaugens mit einer 10 ml-Pipette weiter aufgetrennt. Die so gewonnene Zellsuspension wurde bei Raumtemperatur durch ein Nylonnetz mit 200 μm Porengröße filtriert, um Bindegewebsstücke abzutrennen. Das Filtrat wurde für 3 min bei 400 Upm zentrifugiert (Digifuge GL, Heraeus-Christ, Osterode/Harz), um Zelltrümmer und kleinere Zellen, wie z.B. Endothelzellen, von intakten Myozyten zu trennen. Das Sediment wurde im KRB-Puffer + 0,2 mM CaCl2 resuspendiert und erneut bei 400 Upm für 3 min zentrifugiert. Intakte Ca++-tolerante Myozten [sic!] wurden durch Sedimentation durch ein Medium hoher Dichte aufkonzentriert. Hierfür wurden vier hohe Reagenzgläser bis zur Hälfte mit dem KRB-Puffer + 4 % Albumin + 1 mM CaCl2 gefüllt und die Zellsuspension mit einer gebogenen Pasteurpipette vorsichtig überschichtet. Zur beschleunigten Sedimentation wurden diese Reagenzgläser bei 300 Upm für 30 Sekunden zentrifugiert (Sigma 4K-1; Sigma, Taufkirchen).

[Seite 16]

3. Kapitel: Methoden

3.1. Präparation isolierter Herzmuskelzellen und deren Inkubation

Zu Beginn der Präparation von Ca++-toleranten Herzmuskelzellen wurde eine Langendorff-Apparatur zunächst mit Krebs-Ringer-Bikarbonatpuffer (KRB-Puffer) gespült und danach mit dem gleichen Puffer luftblasenfrei gefüllt. Während der gesamten Herzzellisolierung wurde die Perfusionslösung weiter mit Carbogen begast. Zur Isolierung von ventrikulären Myokardzellen wurden ca. 12 Wochen alte, 300- 350g schwere, männliche Wistar-Ratten aus dem Tierstall des Physiologischen Instituts, Justus-Liebig-Universität Giessen, mit Diethylether narkotisiert und thorakotomiert. Die Herzen wurden mit eiskalter 0,15 M NaCl-Lösung stillgestellt und oberhalb des Aortenbogens abgetrennt, danach die Lungenflügel entfernt und die Aorta freipräpariert. Bei langsam laufender Perfusion mit dem KRB-Puffer (ca. 30 Tropfen/min) wurden die Herzen mit der freipräparierten Aorta an die Langendorff-Apparatur angehängt und mit 40 ml pro Herz blutfrei perfundiert. Anschließend wurde für 30 min mit Kollagenasepuffer (2-3 ml/min) rezirkulierend perfundiert. Nach Beendigung der Perfusion wurden die Vorhöfe entfernt, und das Ventrikelgewebe mit einem Gewebehacker (Tissue Chopper 1086, Bachofer, Reutlingen) bei einer Schnittbreite von 0,7 mm mechanisch zerkleinert. Im Kollagenasepuffer mit 1% Albumin wurde das Gewebe während eines 15-20-minütigen wiederholten Ansaugens mit einer 10 ml-Pipette weiter aufgetrennt. Die so gewonnene Zellsuspension wurde bei Raumtemperatur durch ein Nylonnetz mit 200 μm Porengrösse filtriert, um Bindegewebsstücke abzutrennen. Das Filtrat wurde für 3 min bei 400 Upm zentrifugiert (Digifuge GL, Heraeus-Christ, Osterode/Harz), um Zelltrümmer und kleinere Zellen, wie z.B. Endothelzellen, von intakten Myozyten zu trennen. Das Sediment wurde im KRB-Puffer + 0,2 mM CaCl2 resuspendiert und erneut bei 400 Upm für 3 min zentrifugiert. Intakte Ca++-tolerante Myozyten wurden durch Sedimentation durch ein Medium hoher Dichte aufkonzentriert. Hierfür wurden vier hohe Reagenzgläser bis zur Hälfte mit dem KRB-Puffer + 4% Albumin + 1 mM CaCl2 gefüllt und die Zellsuspension mit einer

[Seite 17]

gebogenen Pasteurpipette vorsichtig überschichtet. Zur beschleunigten Sedimentation wurden diese Reagenzgläser bei 300 Upm für 30 Sekunden zentrifugiert (Sigma 4K-1; Sigma, Taufkirchen).

Anmerkungen

Identisch, ohne jeden Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hood

[4.] Hta/Fragment 017 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-13 16:22:26 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Hta, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 01-28 (komplett)
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 17-18, Zeilen: S.17,3ff - S.18,1-2
[Dabei] wanderten Aggregate aus vorwiegend intakten Zellen auf den Boden der Reagenzgläser und bildeten dort ein lockeres Sediment. Das zu ca. 80 % aus intakten stabförmigen Zellen bestehende Sediment wurde für die Kurzzeitkultur in modifiziertem Kulturmedium 199 (CCT-Medium) resuspendiert. 35 mm-Gewebekulturschalen (Falcon Nr. 3004) wurden am Vorabend mit 1,0-1,5 ml modifiziertem Kulturmedium 199 [CCT plus 4 % (v/v) FCS] beschichtet und über Nacht bei 37°C im Brutschrank (Cytoperm, Heraeus, Osterode/Harz) vorinkubiert. Diese 15 bis 20 stündige Vorinkubation der Kulturschalen war für eine effektive Anheftung der Zellen nach der Präparation notwendig. Unmittelbar vor dem Ausplattieren der im Kulturmedium resuspendierten isolierten Zellen, wurde das alte Inkubationsmedium von den Kulturschalen abgesaugt. Pro 35 mm-Schale wurden dann jeweils 1 mm der Zellsuspension ausplattiert und für zwei Stunden im Brutschrank inkubiert. Diese Kurzzeitkultur im CCT-Medium bewirkte eine energetische Erholung der Zellen nach der Präparation.

Während der zweistündigen Kurzzeitkultur werden die intakten Myozten [sic!] zusätzlich aufgereinigt. Im Gegensatz zu den beschädigten und lysierten Zellen sedimentieren die stäbchenförmigen, intakten Myozyten und heften sich am Boden der vorinkubierten Plastik-Kulturschale an. Die runden und isolierten Zellen flotierten im überstehenden Medium und konnten somit zu Versuchsbeginn abgesaugt werden. Nach dem Waschen der Zellen wurden diese über Nacht mit unterschiedlichen Reagenzien inkubiert (siehe Versuchsprotokolle im Ergebnisteil).

3.2. Messung von Myokardzell-Kontraktionen im elektrischen Feld

3.2.1. Probenvorbereitung

Bei der Messung von Myokardzell-Kontraktionen wurde mit Übernachtkulturen von isolierten Kardiomyozyten gearbeitet. Nach einer Inkubationszeit von 24 Stunden (mit unterschiedlichen Reagenzien, siehe Ergebnisteil) wurden bei den Myozyten die Kontraktionsparameter entweder ohne weitere Zugabe von Reagenzien oder unter Anlegen einer äußeren Last durch Kontraktion in hoch viskösem Medium gemessen.

Dabei wanderten Aggregate aus

vorwiegend intakten Zellen auf den Boden der Reagenzgläser und bildeten dort ein lockeres Sediment. Das zu ca. 80% aus intakten stabförmigen Zellen bestehende Sediment wurde für die Kurzzeitkultur in modifiziertem Kulturmedium 199 (CCT-Medium) resuspendiert.

35 mm-Gewebekulturschalen (Falcon Nr. 3004) wurden am Vorabend mit 1,0-1,5 ml modifiziertem Kulturmedium 199 [CCT plus 4 % (v/v) FCS] beschichtet und über Nacht bei 37°C im Brutschrank (Cytoperm, Heraeus, Osterode/Harz) vorinkubiert. Diese 15 bis 20-stündige Vorinkubation der Kulturschalen war für eine effektive Anheftung der Zellen nach der Präparation notwendig. Unmittelbar vor dem Ausplattieren der im Kulturmedium resuspendierten isolierten Zellen, wurde das alte Inkubationsmedium von den Kulturschalen abgesaugt. Pro 35 mm-Schale wurden dann jeweils 1 ml der Zellsuspension ausplattiert und für 2 Stunden im Brutschrank inkubiert. Diese Kurzzeitkultur im CCT-Medium bewirkte eine energetische Erholung der Zellen nach der Präparation. Während der 2-stündigen Kurzzeitkultur werden die intakten Myozyten zusätzlich aufgereinigt. Im Gegensatz zu den geschädigten und lysierten Zellen sedimentieren die stäbchenförmigen, intakten Myozyten und heften sich am Boden der vorinkubierten Plastik-Kulturschale an. Die runden und isolierten Zellen flotierten im überstehenden Medium und konnten somit zu Versuchsbeginn abgesaugt werden. Nach dem Waschen der Zellen wurden diese über Nacht mit unterschiedlichen Reagenzien inkubiert (siehe Versuchsprotokolle im Ergebnisteil).

3.2. Messung von Myokardzell-Kontraktionen im elektrischen Feld

3.2.1. Probenvorbereitung

Bei der Messung von Myokardzell-Kontraktionen wurde mit Übernachtkulturen von isolierten Kardiomyozyten gearbeitet. Nach einer Inkubationszeit von 20 Stunden (mit unterschiedlichen Reagenzien, siehe unter Kapitel 4) wurden bei den Myozyten die Kontraktionsparameter entweder ohne weitere Zugabe von Reagenzien oder unter [Zugabe von Isoprenalin zur Stimulation der β-adrenergen Rezeptoren oder unter Anlegen einer äußeren Last durch Kontraktion in hoch viskösem Medium gemessen.]

Anmerkungen

Weitgehend identisch, ohne jeden Hinweis auf eine Übernahme. Im letzten Satz gekürzt.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[5.] Hta/Fragment 018 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 22:58:43 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hta, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1-33
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 18-19, Zeilen: S.18,3ff - S.19,1-7
3.2.2. Elektrische Stimulation und Steuerung der Myokardzell-Kontraktion

Die Kulturschale wurde auf den Objekttisch eines Mikroskops gestellt und mit einem speziellen Deckel verschlossen. In diesen wurden vier Löcher gebohrt, die so angeordnet wurden, dass sie annähernd die Eckpunkte eines Quadrats bildeten, welches den Kreis des Deckels maximal ausfüllte. Der Draht, der später an die Kathode des Elektrostimulators angeschlossen wurde, war durch eines dieser Löcher in das Innere des Deckels geführt worden, so dass er in das Medium in der Kulturschale eintauchen konnte. Durch ein benachbartes Loch wurde dieser wieder nach außen geführt. Dabei war er so gebogen, dass er annähernd senkrecht in das Medium eintauchte, dann abknickte und horizontal durch das Medium verlief, wieder abknickte und senkrecht das Medium verließ. Mit dem Draht, der später an die Anode angeschlossen wurde, verfuhr man auf die gleiche Weise. In der mit diesem Deckel geschlossenen Kulturschale lagen sich also zwei horizontal verlaufende Drähte gegenüber, die beide in den Puffer eintauchten. Die beiden Drähte stellten Kathode und Anode in der Schale dar. Wurden sie an den Stimulator angeschlossen, baute sich zwischen ihnen ein elektrisches Feld auf, das aufgrund der Form des Drahtes einem homogenen Feld angenähert war und so zu einem relativ gleichmäßigen Stromfluss durch die Zellen zwischen den beiden Drähten führte.

Die Zellen wurden mit biphasischen Stromstössen, die von zwei 60 Volt starken entgegengesetzten Rechteckspannungen ausgelöst wurden und jeweils 0,5 Millisekunden dauerten, zur Kontraktion stimuliert. Zeitweise auftretende Spontankontraktionen in unregelmäßiger Frequenz wurden durch die Stimulation vereinheitlicht, indem der Stimulator ihnen seine Stromstoßfrequenz als Kontraktionsfrequenz aufzwang. Zellen, welche die vorgegebene Frequenz nicht annahmen, wurden in den Experimenten nicht berücksichtigt. Man konnte nun den Myokardzellen verschiedene Frequenzen vorgeben, indem man die Stimulationsfrequenz änderte.

3.2.3. Messung der Kontraktionsparameter

Die Kontraktionsparameter wurden mit einer Geräteanordnung der Firma Scientific Instruments GmbH aus Heidelberg erfasst. Während der Stimulation der Zellen befand sich die Kulturschale auf dem Objekttisch eines Mikroskops. Durch das Mikroskop war es möglich, die Zellen bei ihren Kontraktionen zu beobachten.

An das Mikroskop waren zwei Kameras angeschlossen. Die eine Kamera war eine Videokamera zur Beobachtung des Okularbildes auf einem Monitor.

3.2.2. Elektrische Stimulation und Steuerung der Myokardzell-Kontraktion

Die Kulturschale wurde auf den Objekttisch eines Mikroskops gestellt und mit einem speziellen Deckel verschlossen. In diesen Deckel waren vier Löcher gebohrt worden, die so angeordnet waren, dass sie annährend [sic!] die Eckpunkte des Quadrats bildeten, welches den Kreis des Deckels maximal ausfüllt. Der Draht, der später an die Kathode des Elektrostimulators angeschlossen wurde, war durch eines dieser Löcher in das Innere des Deckels geführt worden, so dass er in das Medium in der Kulturschale eintauchen konnte. Durch ein benachbartes Loch wurde dieser wieder nach außen geführt. Dabei war er so gebogen, dass er annährend [sic!] senkrecht in das Medium eintauchte, dann abknickte und horizontal durch das Medium verlief, darauf wieder abknickte und senkrecht das Medium verließ. Mit dem Draht, der später an die Anode angeschlossen wurde, verfuhr man auf die gleiche Weise. In der mit diesem Deckel geschlossenen Kulturschale lagen sich also zwei horizontal verlaufende Drähte gegenüber, die beide in den Puffer eintauchen. Die beiden Drähte stellten Kathode und Anode in der Schale dar. Wurden sie an den Stimulator angeschlossen, baute sich zwischen ihnen ein elektrisches Feld auf, das aufgrund der Form des Drahtes einem homogenen Feld angenähert war und so zu einem relativ gleichmäßigen Stromfluss durch die Zellen zwischen den beiden Drähten führte.

Die Zellen wurden mit biphasischen Stromstössen, die von zwei 60 Volt starken entgegengesetzten Rechteckspannungen ausgelöst wurden und jeweils 0,5 Millisekunden dauerten, zur Kontraktion stimuliert. Zeitweise auftretende Spontankontraktionen in unregelmäßiger Frequenz wurden durch die Stimulation vereinheitlicht, indem der Stimulator ihnen seine Stromstossfrequenz als Kontraktionsfrequenz aufzwang. Zellen, welche die vorgegebene Frequenz nicht annahmen, wurden in den Experimenten nicht berücksichtigt. Man konnte nun den Myokardzellen verschiedene Frequenzen vorgeben, indem man die Stimulationsfrequenz änderte.

[Seite 19]

3.2.3. Messung der Kontraktionsparameter

Die Kontraktionsparameter wurden mit einer Geräteanordnung der Firma Scientific Instruments GmbH aus Heidelberg erfasst. Während der Stimulation der Zellen befand sich die Kulturschale auf dem Objekttisch eines Mikroskops. Durch das Mikroskop war es möglich, die Zellen bei ihren Kontraktionen zu beobachten. An das Mikroskop waren zwei Kameras angeschlossen. Die eine Kamera war eine Videokamera zur Beobachtung des Okularbildes auf einem Monitor.

Anmerkungen

Änderungen sind hier höchstens kosmetischer Natur, ein Quellenverweis fehlt.

Die Quelle hat diesen Abschnitt allerdings wohl auch abgeschrieben: Hta/Dublette/Fragment 018 01

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[6.] Hta/Fragment 019 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 22:59:55 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hta, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 1-34
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 19-20, Zeilen: S.19,7ff - S.20,1-12
[Bei der anderen] handelte es sich um eine Zeilenkamera, die in der Lage war, Zellgrenzen zu erkennen, da sie verschiedene Helligkeiten wahrnehmen konnte, so auch den Hell-Dunkel- bzw. Dunkel-Hell-Übergang an der Grenze zwischen Zelle und Hintergrund. Um nun eine Kontraktion mit der Zeilenkamera beobachten zu können, musste man die Zeilenkamera so positionieren, dass beide Zellenden im Bild der eindimensionalen Zeile lagen. Dazu bewegte man die Kulturschale so, dass sich die zu untersuchende Zelle genau in der Mitte des Okularbildes befand, und drehte dann die Zeilenkamera, bis man am Videobild sehen konnte, dass sich beide Zellenden im Erfassungsbereich der Zeilenkamera befanden.

Das in elektrische Signale umgewandelte Bild der Zeilenkamera wurde nicht auf einem Monitor, sondern über das Interface auf einem Oszillographen dargestellt. Die Ablenkzeit war auf dem Horizontalverstärker fest auf 0,1 ms/cm eingestellt, der Vertikalverstärker war auf 5 V/div geregelt. Für die Bilddarstellung wurde er intern getriggert, so dass man ein stehendes Bild erhielt. Wenn nun die Zeilenkamera verschiedene Helligkeiten wahrnahm, wurden diese auf dem Oszillographen als verschiedene starke y-Auslenkungen dargestellt. Diejenigen Amplituden, welche die Zellgrenzen darstellten, konnten an ihrer horizontalen Bewegung identifiziert werden. Es war also möglich, die Zellkontraktion auf dem Oszillographen zu beobachten. Der Oszillograph wurde als Zwei-Kanaloszillograph betrieben. Am zweiten Kanal lag eine feste Spannung des Interface an. Wurde sie abgelesen, stellte sie sich als eine weitere horizontale Linie einer bestimmten Höhe auf dem Bildschirm des Oszillographen dar. Wurde sie nicht abgelesen, zeigte der Oszillograph eine horizontale Linie in der Höhe Null. Diese zweite Spannung wurde extern über das Interface getriggert, und zwar auf folgende Weise: Man setzte einen Triggermarker des Interface, der ebenfalls vom Interface auf dem Oszillograph durch eine Amplitude sichtbar gemacht wurde, vor eine Amplitude des Zellbildes. Erreichte nun die ansteigende Spannung des Zellbildes (sichtbar gemacht durch den Anstieg der Amplitude des Zellbildes) den Wert, der durch den Triggermarker vorgegeben wurde (sichtbar gemacht durch die Amplitude des Triggermarkers), so begann der Oszillograph, die Interface-Spannung am zweiten Kanal aufzuzeichnen. Am Bildschirm des Oszillographen sah man an dieser Stelle im Bild des zweiten Kanals einen Sprung der Horizontalen aus der Null-Position in die Höhe. Veränderte nun die Amplitude des Zellbildes im Zuge der Kontraktion ihre Position, so veränderte sich auch die Position, an welcher der Trigger-Wert erreicht wurde.

[Seite 19]

Bei der anderen handelte es sich um eine Zeilenkamera, die in der Lage war, Zellgrenzen zu erkennen, da sie verschiedene Helligkeiten wahrnehmen konnte, so auch den Hell- Dunkel-bzw. Dunkel-Hell-Übergang an der Grenze zwischen Zelle und Hintergrund. Um nun eine Kontraktion mit der Zeilenkamera beobachten zu können, musste man die Zeilenkamera so positionieren, dass beide Zellenden im Bild der eindimensionalen Zeile lagen. Dazu bewegte man die Kulturschale so, dass sich die zu untersuchende Zelle genau in der Mitte des Okularbildes befand, und drehte dann die Zeilenkamera, bis man am Videobild sehen konnte, dass sich beide Zellenden im Erfassungsbereich der Zeilenkamera befanden. Das in elektrische Signale umgewandelte Bild der Zeilenkamera wurde nicht auf einem Monitor, sondern über das Interface auf einem Oszillographen dargestellt. Die Ablenkzeit war auf dem Horizontalverstärker fest auf 0,1 ms/cm eingestellt, der Vertikalverstärker war auf 5 V/div geregelt. Für die Bilddarstellung wurde er intern getriggert, so dass man ein stehendes Bild erhielt. Wenn nun die Zeilenkamera verschiedene Helligkeiten wahrnahm, wurden diese auf dem Oszillographen als verschieden starke y-Auslenkungen dargestellt. Diejenigen Amplituden, welche die Zellgrenzen darstellten, konnten an ihrer horizontalen Bewegung identifiziert werden. Es war also möglich, die Zellkontraktion auf dem Oszillographen zu beobachten. Der Oszillograph wurde als Zwei-Kanaloszillograph betrieben. Am zweiten Kanal lag eine feste Spannung des Interface an. Wurde sie abgelesen, stellte sie sich als eine weitere horizontale Linie einer bestimmten Höhe auf dem Bildschirm des Oszillographen dar. Wurde sie nicht abgelesen, zeigte der Oszillograph eine horizontale Linie in der Höhe Null.

[Seite 20]

Diese zweite Spannung wurde extern über das Interface getriggert, und zwar auf folgende Weise: Man setzte einen Triggermarker des Interface, der ebenfalls vom Interface auf dem Oszillograph durch eine Amplitude sichtbar gemacht wurde, vor eine Amplitude des Zellbildes. Erreichte nun die ansteigende Spannung des Zellbildes (sichtbar gemacht durch den Anstieg der Amplitude des Zellbildes) den Wert, der durch den Triggermarker vorgegeben wurde (sichtbar gemacht durch die Amplitude des Triggermarkers), so begann der Oszillograph, die Interface-Spannung am zweiten Kanal aufzuzeichnen. Am Bildschirm des Oszillographen sah man an dieser Stelle im Bild des zweiten Kanals einen Sprung der Horizontalen aus der Null-Position in die Höhe. Veränderte nun die Amplitude des Zellbildes im Zuge der Kontraktion ihre Position, so veränderte sich auch die Position, an welcher der Trigger-Wert erreicht wurde.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Die Quelle hat diese Passage aber wohl auch nur abgeschrieben: Hta/Dublette/Fragment 019 01

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[7.] Hta/Fragment 020 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 23:01:10 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hta, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1-33
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 20-21, Zeilen: S.20,12ff - S.21,1-12
[Damit veränderte sich ebenso die Stelle, an der die Horizontale nach oben] sprang. Im bewegten Bild sah man, wie sich die obere Horizontale an ihrer Kante vor und zurück bewegte. Man konnte also die Zelllänge und die Zellkontraktion an dieser Zellkante anhand der Horizontalen beobachten. An der anderen Zellkante verfuhr man analog.

Die Information Interface-Spannung an bzw. Interface-Spannung aus wurde vom Oszillograph an das Interface weitergegeben, welches sie wiederum an einen Computer weiterleitete. Auf diesem PC lief das Programm Mucell der Firma Scientific Instruments GmbH. Dieses Programm registrierte aus der Information - Spannung an bzw. Spannung aus - die Länge der Zelle zu einem bestimmten Zeitpunkt. Anhand der Zelllängen zu verschiedenen Zeitpunkten erstellte das Programm einen Graphen, der die Zelllänge in Abhängigkeit von der Zeit darstellte. Mithin eine Kurve, welche die Kontraktion der Zelle anzeigte. Der Computer erkannte an der jeweils einsetzenden Längenverkürzung den Beginn einer Kontraktion. Er nahm fünf Kontraktionen auf und ermittelte folgende Werte als Mittelwerte aus den jeweiligen fünf Einzelmessungen:

1. Die maximale Zelllänge (diastolische Zelllänge) in Mikrometern

2. Die minimale Zelllänge (systolische Zelllänge) in Mikrometern

3. Die Zeit vom Beginn der Kontraktion bis zur maximalen Kontraktion („Time-to- Peak“) in Millisekunden

4. Die maximale Kontraktionsgeschwindigkeit in Mikrometern pro Sekunde (bestimmt aus der ersten Ableitung der Kontraktionskurve)

5. Die maximale Relaxationsgeschwindigkeit in Mikrometern pro Sekunden

6. Die Zeit von der 10 %-igen Zellkontraktion bis zur vollständigen Zellkontraktion in Millisekunden („T10-to-Peak“)

7. Die Zeit von der maximalen Kontraktion bis zur Relaxation um 90 % der Zellverkürzungsstrecke („R90-Wert“)

Aus diesen Parametern wurden noch weitere Parameter errechnet:

1. Der Quotient ΔL/L: Man bildete die Differenz aus diastolischer und systolischer Zelllänge (ΔL). In Prozent ausgedrückt zeigt ΔL/L an, um wieviel Prozent ihrer diastolischen Länge sich die Zelle während der Kontraktion verkürzt.

2. Die Conmax als Ratenkonstante für die maximale Kontraktionsgeschwindigkeit: Die maximale Kontraktionsgeschwindigkeit wird als erste zeitliche Ableitung der Zellverkürzung bestimmt und in μm/s angegeben.

[Seite 20]

Damit veränderte sich ebenso die Stelle, an der die Horizontale nach oben sprang. Im bewegten Bild sah man, wie sich die obere Horizontale an ihrer Kante vor und zurück bewegte. Man konnte also die Zelllänge und die Zellkontraktion an dieser Zellkante anhand der Horizontalen beobachten. An der anderen Zellkante verfuhr man analog. Die Information Interface Spannung an bzw. Interface-Spannung aus wurde vom Oszillograph an das Interface weitergegeben, welches sie wiederum an einen Computer weiterleitete. Auf diesem PC lief das Programm Mucell der Firma Scientific Instruments GmbH. Dieses Programm registrierte aus der Information - Spannung an bzw. Spannung aus - die Länge der Zelle zu einem bestimmten Zeitpunkt. Anhand der Zelllängen zu verschiedenen Zeitpunkten erstellte das Programm einen Graphen, der die Zelllänge in Abhängigkeit der Zeit darstellte, also eine Kurve welche die Kontraktion der Zelle darstellte. Der Computer erkannte an der jeweils einsetzenden Längenverkürzung den Beginn einer Kontraktion. Er nahm 5 Kontraktionen auf und ermittelte folgende Werte als Mittelwerte aus den jeweiligen 5 Einzelmessungen:

1. Die maximale Zelllänge (diastolische Zelllänge) in Mikrometern

2. Die minimale Zelllänge (systolische Zelllänge) in Mikrometern

3. Die Zeit vom Beginn der Kontraktion bis zur maximalen Kontraktion („Time-to- Peak“) in Millisekunden

4. Die maximale Kontraktionsgeschwindigkeit in Mikrometern pro Sekunde (bestimmt aus der ersten Ableitung der Kontraktionskurve)

[Seite 21]

5. Die maximale Relaxationsgeschwindigkeit in Mikrometern pro Sekunde

6. Die Zeit von der 10%-igen Zellkontraktion bis zur vollständigen Zellkontraktion in Millisekunden („T10-to-Peak“)

7. Die Zeit von der maximalen Kontraktion bis zur Relaxation um 90% der Zellverkürzungsstrecke („R90-Wert“)

Aus diesen Parametern wurden noch drei weitere Parameter errechnet:

1. Der Quotient ΔL/L: Man bildete die Differenz aus diastolischer und systolischer Zelllänge (ΔL). In Prozent ausgedrückt zeigt die ΔL/L an, um wieviel Prozent ihrer diastolischen Länge sich die Zelle während der Kontraktion verkürzt.

2. Die Conmax als Ratenkonstante für maximale Kontraktionsgeschwindigkeit: Die maximale Kontraktionsgeschwindigkeit wird als erste zeitliche Ableitung der Zellverkürzung bestimmt und in μm/s angegeben.

Anmerkungen

Zwei Wörter durch Synonyme ersetzt ("Mithin" statt "also", "anzeigte" statt "darstellte"), im Übrigen identisch. Ein Quellenverweis fehlt.

Allerdings hat die Quelle diese Passage wohl auch nur abgeschrieben: Hta/Dublette/Fragment 020 01

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[8.] Hta/Fragment 021 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 23:02:07 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hta, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 1-10
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 21, Zeilen: 13-23
3. Die Relmax als Ratenkonstante für die maximale Relaxationsgeschwindigkeit wird als erste zeitliche Ableitung der Relaxation bestimmt und in μm/s angegeben.

3.2.4. Messprotokoll

Jede Zelle wurde auf die oben beschriebene Weise bei einer Frequenz von 1 Hz viermal ausgemessen, wobei zwischen zwei Messungen jeweils 15 Sekunden verstrichen. Die so erhaltenen vier Mittelwerte der Kontraktionsparameter wurden in das Programm Excel übertragen und weiter verarbeitet: aus diesen jeweiligen ersten Mittelwerten wurden Mittelwert, Standardabweichungen und Median bestimmt. Danach änderte man die Frequenz und maß die Zelle noch einmal bei 0,5 und 2 Hz aus.

3. Die Relmax als Ratenkonstante für die maximale Relaxationsgeschwindigkeit wird als erste zeitliche Ableitung der Relaxation bestimmt und in μm/s angegeben.

3.2.4. Messprotokoll

Jede Zelle wurde auf die oben beschriebene Weise bei einer Frequenz von 1 Hz viermal ausgemessen, wobei zwischen zwei Messungen jeweils 15 Sekunden verstrichen. Die so erhaltenen vier Mittelwerte der Kontraktionsparameter wurden in das Programm Excel übertragen und weiter verarbeitet: Aus diesen jeweiligen ersten vier Mittelwerten wurden Mittelwert, Standardabweichungen und Median bestimmt. Danach änderte man die Frequenz und maß die Zelle noch einmal bei 0,5 Hz und bei 2 Hz aus.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Die Übereinstimmung mit der Quelle ist hier größer als in Hta/Dublette/Fragment 021 01, so dass wohl Soltanpour die Quelle der Übernahme ist. Soltanpour hat aber diese Passage wohl auch nur abgeschrieben.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[9.] Hta/Fragment 021 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-13 16:25:10 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Hta, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 16-23
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 22, Zeilen: 1-8
3.3. Statistik

Die Einzellkontraktionen wurden jeweils aus verschiedenen Präparationen zusammengefasst und der Mittelwert aus diesen bestimmt. Dargestellt sind die Mittelwerte und Standardfehler. Bei Vergleichen zwischen zwei Gruppen wurde ein konventioneller T-Test herangezogen. Wurden mehr als zwei Gruppen in einem Experiment verglichen, wurde zunächst eine Varianzanalyse durchgeführt (ANOVA) und anschließend ein Student-Neumann-Keuls-Test als post hoc Test verwendet. Daten mit p<0,05 wurden als voneinander statistisch signifikant bezeichnet.

3.3. Statistik

Die Einzelzellkontraktionen wurden jeweils aus verschiedenen Präparationen zusammengefasst und der Mittelwert aus diesen bestimmt. Dargestellt sind die Mittelwerte und Standardfehler. Bei Vergleichen zwischen zwei Gruppen wurde ein konventioneller T-Test herangezogen. Wurden mehr als zwei Gruppen in einem Experiment verglichen, wurde zunächst eine Varianzanalyse durchgeführt (ANOVA) und anschließend ein Student-Neumann-Keuls-Test als post hoc Test verwendet. Daten mit p<0,05 wurden als voneinander statistisch signifikant bezeichnet.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[10.] Hta/Fragment 022 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-13 16:43:16 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Hta, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 1-12
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 23, Zeilen: 1-12
4. Ergebnisse

4.1. Lastfreie Kontraktion isolierter Herzmuskelzellen nach anhaltender 8-br-cGMP-Exposition

Um den chronischen Einfluss von cGMP-Derivaten auf deren Kontraktionsverhalten zu überprüfen, wurden adulte ventrikuläre Herzmuskelzellen der Ratte für 24 Stunden in Gegenwart von 8-br-cGMP (0,0001-1 mM) inkubiert. Danach wurde die Kontraktion der Herzmuskelzellen unter elektrischer Stimulation (2 Hz) in unmodifiziertem Zellkulturmedium untersucht. Das entspricht einer nominell weitgehend lastfreien Verkürzung. Als Grad für die Kontraktion der Zelle wurde die diastolische Zelllänge (L Diast), die Zeit bis zur maximalen Zellverkürzung (TTP) und die relative Zellverkürzung (dl/L) berechnet und in Relation zu den Kontrollen (100 %) prozentual angegeben.

4. Kapitel: Ergebnisse

4.1. Lastfreie Kontraktion isolierter Herzmuskelzellen nach anhaltender Noradrenalin- Exposition

Um den Einfluss einer chronischen Stimulation adrenerger Rezeptoren auf deren Kontraktionsverhalten zu untersuchen, wurden adulte ventrikuläre Herzmuskelzellen der Ratte für 20 Stunden in Gegenwart von Noradrenalin (1 μmol/l) inkubiert. Danach wurde die Kontraktion der Herzmuskelzellen unter elektrischer Stimulation in unmodifiziertem Zellkulturmedium untersucht. Dies entspricht einer nominell weitgehend lastfreien Verkürzung. Als Grad für die Kontraktion der Zelle wurden deren prozentuale Verkürzung relativ zur diastolischen Zelllänge, die maximale Kontraktionsgeschwindigkeit und die maximale Relaxationsgeschwindigkeit berechnet.

Anmerkungen

Hier wurde der Originaltext genommen und für die aktuelle Problemstellung adaptiert. Dass die Formulierungen weitgehend dieselben (geblieben) sind bzw. von einem anderen Autor stammen, wird nicht angegeben.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[11.] Hta/Fragment 023 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-13 16:45:18 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Hta, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 07-10
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 23, Zeilen: 13-16
Eine Frequenz von 0,5 Hz für die Ratte ist unphysiologisch niedrig, erlaubt aber der Zelle eine starke Verkürzung. Im Bereich von 1-2 Hz findet sich an frisch isolierten Herzmuskelzellen eine positive Verkürzungs-Frequenz-Beziehung, wie sie als Frequenzinotropie beschrieben wird. [...] wobei eine Frequenz von 0,5 Hz für die Ratte unphysiologisch

niedrig ist, aber der Zelle eine starke Verkürzung erlaubt. Im Bereich von 1,0 bis 2,0 Hz findet sich an frisch isolierten Herzmuskelzellen eine positive Verkürzungs-Frequenz-Beziehung, wie sie als Frequenzinotropie beschrieben wird.

Anmerkungen

Angepasst, aber unverkennbar und fast vollständig übereinstimmend; ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[12.] Hta/Fragment 034 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-09 13:06:21 Senzahl
Fragment, Gesichtet, Hta, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soltanpour 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1-8
Quelle: Soltanpour 2004
Seite(n): 25, Zeilen: 1-8
4.10. Einfluss von Last auf isolierte Herzmuskelzellen nach anhaltender 8-br-cGMP-, SNAP- und YC-1-Exposition
Um den Einfluss einer externen Last auf die Kontraktion nach anhaltender Exposition mit 8-br-cGMP, SNAP und YC-1 zu beurteilen, wurden die Zellen mit 8-br-cGMP (1 mM), SNAP (100 μM) und YC-1 (3 μM) inkubiert und am darauf folgenden Tag in viskösem Medium (nominell 400 cP durch Zugabe von Methylcellulose) elektrisch (2 Hz) stimuliert. Dies imitiert eine externe Lasterhöhung, wie sie sich im Gesamtorgan als erhöhte Nachlast äußert.
4.3. Einfluss von Last auf isolierte Herzmuskelzellen nach anhaltender Noradrenalin-Exposition
Um den Einfluß einer externen Last auf die Kontraktion der Herzmuskelzellen nach anhaltender Exposition mit Noradrenalin zu beurteilen, wurden die Zellen, wie unter 4.1. beschrieben, mit Noradrenalin inkubiert und am darauffolgenden Tag in viskösem Medium (nominell 400 cP durch Zugabe von Methylcellulose) erneut elektrisch stimuliert. Dies imitiert eine externe Lasterhöhung, wie sie im Gesamtorgan sich als erhöhte Nachlast äußert.
Anmerkungen

Hier wurde der Originaltext genommen und für die aktuelle Problemstellung adaptiert. Dass die Formulierungen weitgehend dieselben (geblieben) sind bzw. von einem anderen Autor stammen, wird nicht angegeben.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki