Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Is/Arnold 2005

< Quelle:Is

31.366Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion2

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Rolf Arnold
Titel    Didaktik der Lehrerbildung - Das Konzept der reflexiven pädagogischen Professionalisierung
Zeitschrift    GEW-Zeitung Rheinland-Pfalz
Jahr    2005
Nummer    Sonderbeilage
Anmerkung    Zusammendruck aller Sonderbeilagen (Pädagogischer Konstruktivismus, Teile 1-6) verfügbar bei: http://www.readbag.com/uni-kl-de-paedagogik-texte-paed-konstruktivismus
URL    http://www.sowi.uni-kl.de/fileadmin/paed/veroeff/Veroeffentlichungsreihen/gew05_5.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    7


Fragmente der Quelle:
[1.] Is/Fragment 016 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-03-28 15:49:38 Schumann
Arnold 2005, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 13-15
Quelle: Arnold 2005
Seite(n): online, Zeilen: 0
Nimmt man den Konstruktivismus ernst, so können auch hier Systeme, obwohl sie von außen nicht verändert werden können, sich gleichwohl von innen heraus wandeln. Nimmt man den Konstruktivismus ernst, so zeigt sich auch hier, dass Systeme „von außen“ nicht verändert werden können, sie können sich gleichwohl von innen heraus wandeln.
Anmerkungen

Die kurze Passage mag als fachliches Allgemeinwissen erachtet werden, gleichwohl wäre angesichts der Nähe in Inhalt und Formulierung eine Referenz möglich gewesen.

Man mag sich auch fragen, ob/insofern die Gedankenführung der Verfasserin hier auch eine zarte Eigenständigeit beanspruchen kann, da im letzten Satzteil das "können" weggefallen ist.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Is/Fragment 020 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-03-28 16:00:21 Schumann
Arnold 2005, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 19-20
Quelle: Arnold 2005
Seite(n): online, Zeilen: 0
Schulentwicklung „steht und fällt“ mit der Vision derer, die sie in Gang setzen und realisieren sollen/möchten. Schulentwicklung „steht und fällt“ mit der Vision derer, die sie in-Gangsetzen und realisieren möchten.
Anmerkungen

Das könnte eine Phrase unter Pädagogen sein, insofern wäre auch eine Kategorisierung unter "keine Wertung" möglich.

Interessant aber, dass wie in der Quelle die Metapher durch Anführungszeichen markiert wird.

Der Satz bildet zugleich den Abschluss des Kapitels "1.1.2 Thematische Eingrenzung der vorliegenden Studie" (S. 17-20).

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[3.] Is/Fragment 087 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-26 23:56:52 Graf Isolan
Arnold 2005, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 87, Zeilen: 14-23
Quelle: Arnold 2005
Seite(n): online, Zeilen: 0
Die pädagogische Professionalität der Lehrer basiert auf zahlreichen Kompetenzen, welche sie in die Lage versetzen, aus ihrer fachlichen Kompetenz heraus nachhaltige Aneignungsprozesse bei Lernenden zu initiieren und diese wirksam zu begleiten.

Um solche pädagogisch-didaktischen Fähigkeiten entwickeln zu können, ist es notwendig, wissenschaftliches Wissen über Erziehungs-, Bildungs- und Lernprozesse zu erwerben (Begriffe, Theorien, Forschungsergebnisse, Modelle und Konzepte).

Kompetenzentwicklung ist ein erfahrungsbasierter Prozess. Dies gilt besonders für die Entwicklung pädagogisch-professioneller Kompetenzen.

Die pädagogische Professionalität von Lehrerinnen und Lehrern basiert auf zahlreichen Kompetenzen, welche sie in die Lage versetzen, aus ihrer fachlichen Kompetenz (als Mathematik-, Deutsch- oder Elektrotechniklehrer) heraus nachhaltige Aneignungsprozesse bei Lernenden zu initiieren und diese wirksam zu begleiten. Um solche pädagogisch-didaktischen Fähigkeiten entwickeln zu können, ist es notwendig, wissenschaftliches Wissen über Erziehungs-, Bildungs- und Lernprozesse zu erwerben (Begriffe, Theorien, Forschungsergebnisse, Modelle und Konzepte).

[...]

Kompetenzentwicklung ist ein erfahrungsbasierter Prozess. Dies gilt auch und in einer subtilen Besonderheit für die Entwicklung pädagogisch-professioneller Kompetenzen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[4.] Is/Fragment 088 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-27 00:01:59 Graf Isolan
Arnold 2005, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 88, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Arnold 2005
Seite(n): online, Zeilen: 0
Arnolds Konzept der reflexiven pädagogischen Professionalisierung ist ein mehrdimensionales Kompetenzkonzept. Während die Strukturierungs- und Gestaltungskompetenz mehr auf die Sache bzw. die pädagogische Hardware oder den Gegenstandsaspekt von Bildung und Erziehung bezogen sind, fokussieren die Selbsterschließungs- und Selbstreflexionskompetenz mehr die Person der Lehrkraft, damit aber auch des Lerners und tragen der Eigentümlichkeit pädagogischer Professionalität Rechnung, welche darin liegt, dass der Lehrer seinen Unterricht mit seiner Person darbringt, wie es die Geisteswissenschaftliche Pädagogik ausdrückt. Schließlich fordert zeitgemäße pädagogische Professionalität von den Lehrenden auch Fähigkeiten, mit dem Kontext ihres unterrichts- und schulbezogenen Handelns in einer kooperativ-verantwortlichen Weise umzugehen: dies ist die Ebene der Schulentwicklungskompetenz. Das Konzept der reflexiven pädagogischen Professionalisierung

[...]

Während die Strukturierungs- und Gestaltungskompetenz mehr auf die "Sache" bzw. die pädagogische Hardware oder den Gegenstandsaspekt von Bildung und Erziehung bezogen sind, fokussieren die Selbsterschließungs- und Selbstreflexionskompetenz mehr die "Person" (der Lehrkraft, damit aber auch des Lerners1) und tragen der Eigentümlichkeit pädagogischer Professionalität Rechnung, welche darin liegt, dass der Lehrer oder die Lehrerin ihren Unterricht "mit ihrer Person" darbringen, wie es die Geisteswissenschaftliche Pädagogik ausdrückte. Schließlich fordert zeitgemäße pädagogische Professionalität von den Lehrenden auch Fähigkeiten, mit dem Kontext ihres unterrichts- und schulbezogenen Handelns in einer kooperativ-verantwortlichen Weise umzugehen: dies ist die Ebene der Schulentwicklungskompetenz.


1 [...]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Zur Einstufung als Verschleierung trotz Erwähnung von Arnold im Einleitungssatz vgl. die Diskussionsseite.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[5.] Is/Fragment 089 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-27 22:05:17 Graf Isolan
Arnold 2005, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 89, Zeilen: 2-12
Quelle: Arnold 2005
Seite(n): online, Zeilen: 0
[Texttabelle]

[Beschriftung:] Core-Kompetenzen reflexiver pädagogischer Professionalität nach Arnold, Rolf132

Ziel und Voraussetzung der „Core-Kompetenzen“ ist die so genannte Ownership-Mentalität. Von Lehrern wird heute zunehmend erwartet, dass sie Heranwachsenden helfen, ihre individuellen Regulierungskompetenzen zu entwickeln. Gleichzeitig sollen sie erweiterte Verantwortungen für das Gesamtprofit und die Gesamtleistung ihrer Schule übernehmen (lernen) und sich selbstverständlich im Kontext einer Evaluationskultur „bewegen“. Diese Evaluationskultur wird zurzeit vielfach gefordert. Lehrer müssen dafür sich als selbstwirksam, selbsttätig und selbstgesteuert in angstfreiem Rahmen erleben können. Nur das Erleben eigener Zuständigkeit und Verantwortlichkeit kann auch allmählich die Mentalität eines Ownership reifen lassen, ohne die Schulautonomie eine rhetorische Formel bleibt und keine gelebte Praxis werden kann.


132 Arnold, Rolf. 2002 [= Arnold, Rolf/Schüßler, Ingeborg: Weiterbildung im Beruf - Weiterbildung als Beruf. In: Otto, Hans-Uwe/Rauschenbach, Thomas/Vogel, Peter (Hrsg.): Erziehungswissenschaft: Professionalität und Kompetenz, Opladen, 2002. S. 115-140]

[Texttabelle]

[Beschriftung:] Abb.: Core-Kompetenzen reflexiver pädagogischer Professionalität

Ziel und Voraussetzung: Ownership-Mentalität

Von Lehrerinnen und Lehrern wird heute zunehmend erwartet, dass sie Heranwachsenden helfen, ihre "individuelle Regulierungskompetenzen" (Baethge u.a. 2004) zu entwickeln. Gleichzeitig sollen sie erweiterte Verantwortungen für das Gesamtprofil und die Gesamtleistung ihrer Schule übernehmen (lernen) und sich selbstverständlich im Kontext einer Evaluationskultur "bewegen". [...] Gleichwohl kann Lehrerbildung sich nicht bei der Kritik dieses noch antiquierten Schulverwaltungsrahmens aufhalten, sondern muss die Voraussetzungen dafür entstehen lassen, dass Lehrerinnen und Lehrer - in notwendig angstfreiem Rahmen - sich als selbstwirksam, selbsttätig und selbstgesteuert erleben können. Denn nur Erleben eigener Zuständigkeit und Verantwortlichkeit kann auch allmählich die Mentalität eines Ownership reifen lassen, ohne die Schulautonomie eine rhetorische Formel bleibt und keine gelebte Praxis werden kann.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die eigentliche Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[6.] Is/Fragment 090 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-27 00:03:06 Graf Isolan
Arnold 2005, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 90, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Arnold 2005
Seite(n): online, Zeilen: 0
Die Strukturierungskompetenz: Wissenschaftlichkeit stellt ein grundlegendes Merkmal professionellen Berufshandelns dar, weil Professionelle sich dadurch von Laien unterscheiden, dass sie um die Vielfalt der im Einzelfall möglicherweise wirksamen Bedingungen wissen und entsprechend umsichtig, durch methodischen Zweifel begründet und risikominimierend sowie lösungsorientiert zu handeln vermögen. Wissenschaftliches Lernen ist ein Strukturierungsprozess. In ihm werden die Kernaussagen, Aspekte und Bedingungen der Theorien und forschungsbasierten Konzepte sichtbar und diskutierbar.

Für den Aufbau und die Entwicklung der Strukturierungskompetenz ist das Trainieren der Entwicklung eigener Strukturierungen (zu wissenschaftlichen Sachverhalten) ein hilfreicher Weg. Die Entwicklung von Strukturbildern setzt die intensive Beschäftigung mit dem jeweiligen Gegenstand sowie eigene Abstraktionsschritte voraus. Wer selbstständig ein Strukturbild entwickelt, der muss Wichtiges von Unwichtigem, Prioritäres von Posteriorem sowie Bedingungen von Bedingtem unterscheiden und alle so identifizierten Zusammenhänge unter einem begründetem Fokus ordnen.

Die Gestaltungskompetenz: Pädagogisch-didaktische Lösungsschritte müssen zu großen Anteilen aus der Situation heraus begründet und entwickelt werden. Gestaltungskompetenz setzt hermeneutische Fähigkeiten ebenso voraus, wie didaktische und erzieherische Phantasie sowie Erfahrungen mit unterschiedlichen Vorgehens- bzw. Reaktionsweisen.

Die Selbsterschließungskompetenz: Da sich nicht alle notwendigen Kompetenzen und Qualifikationen zur Bewältigung späterer Lebenssituationen Vorhersagen lassen, ist die Förderung der Lern- und Selbsterschließungsfähigkeiten der Lernenden selbst grundlegendes Ziel. Konzepte eines systematischen Kommunikations- und Methodentrainings gewinnen in diesem Zusammenhang an Bedeutung. Die Lehrer müssen selbst „in den Besitz“ der Selbsterschließungskompetenz gebracht werden, da diese Kompetenz jeden Lernprozess von innen heraus trägt. Indem sie selbst erfahren und üben können, wie man durch Systematik und absichtsvoll-kluges Vorgehen sein eigenes Lernen optimieren kann, werden sie auch in die Lage versetzt, diese autodidaktisch orientierten Kompetenzen bei ihren Lernern entstehen zu lassen und zu fördern.

Die Selbstreflexionskompetenz: Pädagogische Professionalität ist auf Selbstreflexion grundsätzlich angewiesen. Hierzu zählen in aller ersten Linie ein Gespür und ein Wissen um die innere Substanz, aus welcher sowohl die eigenen Handlungsmotive als auch die bevorzugten Fühlweisen in pädagogischen Interaktions- und Konfliktlagen konstruiert werden. Lehrer sollten um die rekonstellie-[rende Kraft ihrer eigenen pädagogischen Geprägtheiten wissen, um diese in konkreten Situationen erkennen und relativieren zu können.]

"Wissenschaftlichkeit" stellt ein grundlegendes Merkmal professionellen Berufshandelns dar, weil Professionals sich eben genau dadurch von "Laien" unterscheiden, dass sie um die Vielfalt der im Einzelfall möglicherweise wirksamen Bedingungen wissen und entsprechend umsichtig, durch methodischen Zweifel begründet und risikominimierend sowie lösungsorientiert zu handeln vermögen. Komplexe wissenschaftliche Theorien und Konzepte strukturieren Vielfalt, wissenschaftliches Lernen ist deshalb ein Strukturierungsprozess. In ihm werden die Kernaussagen, Aspekte und Bedingungen der Theorien und forschungsbasierten Konzepte sichtbar und diskutierbar.

Für den Aufbau und die Entwicklung der Strukturierungskompetenz ist das Trainieren der Entwicklung eigener Strukturierungen (zu wissenschaftlichen Sachverhalten) ein hilfreicher Weg. Die Entwicklung von Strukturbildern setzt die intensive Beschäftigung mit dem jeweiligen Gegenstand (z.B. einem Text) sowie eigene Abstraktionsschritte voraus. Wer selbstständig ein Strukturbild entwickelt, der muss Wichtiges von Unwichtigem, Prioritäres von Posteriorem sowie Bedingungen von Bedingtem unterscheiden und alle so identifizierten Zusammenhänge unter einem begründetem Fokus ordnen.

[...]

Pädagogisch-didaktische Lösungsschritte müssen zu großen Anteilen aus der Situation heraus begründet und entwickelt werden. [...] Gestaltungskompetenz setzt hermeneutische Fähigkeiten ebenso voraus, wie didaktische und erzieherische Phantasie sowie Erfahrungen mit unterschiedlichen Vorgehens- bzw. Reaktionsweisen. [...]

Da sich nicht alle notwendigen Kompetenzen und Qualifikationen - "zur Bewältigung späterer Lebenssituationen" (S.B.Robinson) vorhersagen lassen, ist die Förderung der Lern- und Selbsterschließungsfähigkeiten der Lernenden selbst grundlegendes Ziel. Konzepte eines systematischen Kommunikations- und Methodentrainings gewinnen in diesem Zusammenhang an Bedeutung, wobei zudem die These grundlegend ist, dass es keine "bessere" Einführung in die Pädagogik gibt als die, zunächst die angehenden Lehrerinnen und Lehrer selbst "in den Besitz" der Selbsterschließungskompetenz zu bringen, die jeden Lernprozess von innen heraus trägt. Indem sie selbst erfahren und üben können, wie man durch Systematik und absichtsvoll-kluges Vorgehen sein eigenes Lernen optimieren kann, werden sie auch in die Lage versetzt, diese autodidaktisch orientierten Kompetenzen bei ihren Lernern entstehen zu lassen und zu fördern.

[...]

Zur Selbstreflexionskompetenz

Pädagogische Professionalität ist auf Selbstreflexion grundsätzlich angewiesen. Hierzu zählt in aller erster Linie ein Gespür und ein Wissen um die innere Substanz, aus welcher sowohl die eigenen Handlungsmotive als auch die bevorzugten Fühlweisen in pädagogischen Interaktions- und Konfliktlagen konstruiert werden. Lehrerinnen und Lehrer sollten um die rekonstellierende Kraft ihrer eigenen pädagogischen Geprägtheiten wissen, um diese in konkreten Situationen erkennen und relativieren zu können.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[7.] Is/Fragment 091 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-26 21:28:48 Graf Isolan
Arnold 2005, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 91, Zeilen: 1-23
Quelle: Arnold 2005
Seite(n): online, Zeilen: 0
[Lehrer sollten um die rekonstellie]rende Kraft ihrer eigenen pädagogischen Geprägtheiten wissen, um diese in konkreten Situationen erkennen und relativieren zu können. Die „bevorzugte Reaktionsweise“ ist die, welche einem Vertrautheit, Wiedererkennen und Sicherheit suggeriert, aber es ist nicht in jedem Fall diejenige, die der Komplexität einer gegebenen Situation wirklich angemessen Rechnung zu tragen vermag. Da man sich als pädagogischer Professional dieser „Angemessenheit“ nur situativ, durch hermeneutisch-empathische Suchbewegungen anzunähern vermag gilt es dabei, den der eigenen „Rigidität“ in den vertrauten Deutungs- und Emotionsmustern zugrunde liegenden Einspurungen systematisch nachzugehen, um diese sehr persönlichen Tendenzen in ihrer prägenden Substanz erkennen und entsprechend relativieren zu können.

Die Schulentwicklungskompetenz: Schulen und Unterricht lassen sich nicht top down oder durch Schuladministration entwickeln, sie können sich nur selbst entwickeln. Aus diesem Grund wird in der internationalen Schulentwicklungsdiskussion der Autonomie von Schule eine grundlegende Bedeutung zugeschrieben. Damit Schulen ihre Profile und Programme selbst bestimmen und durch projektmanagementbezogene sowie zielbezogene Kooperation der Akteure ihre Abläufe optimieren und ihre Nutzer sowie „Abnehmer“ zufriedener stellen können, müssen Lehrer, aber insbesondere auch diejenigen, die Schule leiten und gestalten, einiges von dem wissen und können, was in der derzeitigen Schulentwicklungsdebatte entwickelt und erprobt wird. Lehrer müssen sich nicht nur als die für ihre eigene kontinuierliche Kompetenzentwicklung selbst Zuständige begreifen, sie müssen auch über entsprechendes Handwerk verfügen.

Lehrerinnen und Lehrer sollten um die rekonstellierende Kraft ihrer eigenen pädagogischen Geprägtheiten wissen, um diese in konkreten Situationen erkennen und relativieren zu können. Denn die "bevorzugte Reaktionsweise" ist die, welche einem Vertrautheit, Wiedererkennen und Sicherheit suggeriert, aber es ist nicht in jedem Fall diejenige, die der Komplexität einer gegebenen Situation wirklich angemessen Rechnung zu tragen vermag. Da man sich als pädagogischer Professional dieser "Angemessenheit" nur situativ, durch hermeneutisch-empathische Suchbewegungen anzunähern vermag - was einem tastenden Vorgehen mehr entspricht als einer "expertenschaftlichen" Entschlossenheit, gilt es dabei, den der eigenen "Rigidität" in den vertrauten Deutungs- und Emotionsmustern zugrundeliegenden Einspurungen systematisch nachzugehen, um diese sehr persönlichen Tendenzen in ihrer prägenden Substanz erkennen und entsprechend "relativieren" zu können. [...]

Zur Schulentwicklungskompetenz

Schulen und Unterricht lassen sich nicht - "top down" oder durch Schuladministration - entwickeln, sie können sich nur selbst entwickeln. Aus diesem Grund wird in der internationalen Schulentwicklungsdiskussion der Autonomie von Schule eine grundlegende Bedeutung zugeschrieben. Damit Schulen ihre Profile und Programme selbst bestimmen und durch projektmanagementbezogene sowie zielbezogene Kooperation der Akteure ihre Abläufe optimieren und ihre Nutzer sowie "Abnehmer" zufriedener stellen können, müssen Lehrerinnen und Lehrer, aber insbesondere auch diejenigen, die Schule leiten und gestalten, einiges von dem wissen und können, was in der derzeitigen Schulentwicklungsdebatte entwickelt und erprobt wird. Es geht dabei um die Ausgestaltung der Ownership-Mentalität. Lehrerinnen und Lehrer müssen sich nicht nur als die für ihre eigene kontinuierliche Kompetenzentwicklung selbst Zuständige begreifen (lernen), sie müssen vielmehr auch über entsprechendes Handwerkzeug verfügen können, um diese Zuständigkeit zielführend und nachvollziehbar ausgestalten zu können.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki