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Quelle:Is/Böttcher 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Wolfgang Böttcher
Titel    Bildung, Standards, Kerncurricula - Ein Versuch, einige Missverständnisse auszuräumen
Jahr    2003
URL    http://www.grundschulverband.de/fileadmin/Bildungspolitik/standards_k02.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    5


Fragmente der Quelle:
[1.] Is/Fragment 056 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-13 20:25:12 Graf Isolan
BauernOpfer, Böttcher 2003, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 10-16
Quelle: Böttcher 2003
Seite(n): 3, Zeilen: 28ff.
[...]76[...]

Neben der Verbesserung der Leistungen gründet ein weiteres starkes Argument für Standards in der Annahme ihrer Chancenungleichheit reduzierenden Wirkung. Die in Standards formulierten Erwartungen an Wissen und Fähigkeiten gelten nämlich für alle Schüler. Durch die Verpflichtung auf die Standards ließe sich vermeiden, Kinder aus bildungsfernen Schichten durch verwässerte Curricula zu unterfordern und sie systematisch vom erfolgreichen Lernen anspruchsvoller Inhalte auszuschließen.77


[Seite 55]

74 Vortrag zum Thema „Zur Notwendigkeit von Kerncurricula“ am 09.12.2005 bei einer Veranstaltung für Standardexperten und Vertreter der Schulaufsichtsbehörde (organisiert vom Landesinstitut für Schulentwicklung).

[Seite 56]

76 Böttcher warnt vor „testimonia“ (USA) oder „Testiritis“.

77 Ebd.

Neben der Verbesserung der Leistungen gründet ein weiteres starkes Argument für Standards in der Annahme ihrer Chancenungleichheit reduzierenden Wirkung. Die in Standards formulierten Erwartungen an Wissen und Fähigkeiten gelten nämlich für alle Schüler. Durch die Verpflichtung auf die Standards ließe sich vermeiden – so die Idee – Kinder aus bildungsfernen Schichten durch verwässerte Curricula zu unterfordern und sie systematisch vom erfolgreichen Lernen anspruchsvoller Inhalte auszuschließen.
Anmerkungen

Fn. 74 auf der vorangegangenen Seite gibt einen Vortrag von Böttcher als Quelle an. Der Leser kann annehmen, daß eine Überlegung von Böttcher referiert wird, vermutet aber nicht, daß er hier wörtlich Böttcher liest.

Sichter
(SleepyHollow02), Graf Isolan

[2.] Is/Fragment 421 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-13 22:06:57 Graf Isolan
Böttcher 2003, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 421, Zeilen: 23-26
Quelle: Böttcher 2003
Seite(n): 12, Zeilen: 25ff.
Starke Standards und Kerncurricula machen nur Sinn, wenn sie mit der Rechenschaftspflicht von Lehrern und der Schule als Organisation verknüpft werden. Heute wird es kein bildungspolitischer Akteur wagen, die Forderung nach Rechenschaftslegung rundweg abzulehnen. Vielleicht steht hinter der Ablehnung ja auch die schlichte Tatsache, dass starke Standards und Kerncurricula natürlich nur Sinn machen, wenn sie mit der Rechenschaftspflicht von Lehrern und der Schule als Organisation verknüpft werden. Heute wird es kein bildungspolitischer Akteur wagen, die Forderung nach Rechenschaftslegung rundweg abzulehnen – [...]
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Hervorhebung im Text wie im ungenannt bleibenden Original.

Sichter
(SleepyHollow02), Graf Isolan

[3.] Is/Fragment 423 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-13 20:56:54 Graf Isolan
Böttcher 2003, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 423, Zeilen: 10-14
Quelle: Böttcher 2003
Seite(n): 2, Zeilen: 12ff.
Die Diskrepanz zwischen manchen diffusen gesellschaftlichen Erwartungen und damit korrespondierenden [sic] pädagogischen Ethos einerseits und die Erkenntnis der Limitierungen in der eigenen Praxis andererseits scheint bei manchen Lehrern einen Zustand zu fördern, an dem viele leiden bzw. (teilweise begründeten) Widerstand hervorruft. Zudem scheint die Diskrepanz zwischen diffusen gesellschaftlichen Erwartungen und damit korrespondierendem pädagogischen Ethos einerseits und die Erkenntnis der Limitierungen in der eigenen Praxis andererseits bei den Lehrern einen Zustand zu fördern, an dem viele leiden.
Anmerkungen

Auf der Folgeseite wird Böttcher in Fn. 424 referenziert. Die Übernahmen auf dieser Seite werden dadurch nicht erkennbar, zumal nicht als wörtliche Übernahmen.

Hervorhebungen erfolgen wie im hier ungenannt bleibenden Original.

Sichter
(SleepyHollow02), Graf Isolan

[4.] Is/Fragment 423 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-14 17:14:39 Graf Isolan
Böttcher 2003, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 423, Zeilen: 32-38
Quelle: Böttcher 2003
Seite(n): 3, Zeilen: 2-6, 37 ff.
• Die „standardbasierte Reform“ versöhnt zwei antagonistische allgemeine Reformperspektiven, die in der amerikanischen Debatte eine große Rolle spielten: Top-Down-Ansätze einerseits und Vorstellungen von weitgehender Selbständigkeit der einzelnen Bildungsorganisationen andererseits. Die Wege der Zielerreichung liegen im Kompetenzbereich der Einzelschule. Es werden nur Rahmenbedingungen vorgegeben. Den individuellen Lehrern wird eine hohe Autonomie zugestanden, diese Rahmenvorgaben im pädagogischen All[tag zu konkretisieren.] Der pädagogische Mainstream akzeptiere im Prinzip lediglich „Rahmengebungen“ für schulische Aktivitäten. Darüber hinaus werde den individuellen Lehrern eine hohe Autonomie zugestanden, solche Rahmenvorgaben im pädagogischen Alltag zu konkretisieren. [...]

[...]

Die „standardbasierte Reform“ versöhnt zwei antagonistische allgemeine Reformperspektiven, die in der amerikanischen Debatte eine große Rolle spielten: Top-Down-Ansätze einerseits und Vorstellungen von weitgehender Selbständigkeit der einzelnen Bildungsorganisationen andererseits. Der „Standard-Ansatz“ nämlich tariert die in den Vorgaben formulierten staatlichen Erwartungen dadurch aus, dass programmatisch die Wege der Zielerreichung im Kompetenzbereich der Einzelschule liegen.

Anmerkungen

Auf der Folgeseite wird Böttcher weit unten in Fn. 424 referenziert. Die Übernahmen auf dieser Seite werden dadurch nicht erkennbar, zumal nicht als wörtliche Übernahmen.

Schließt im Original unmittelbar an die in Is/Fragment_056_10 wiedergegebene Passage an.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[5.] Is/Fragment 424 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-14 17:11:29 Graf Isolan
BauernOpfer, Böttcher 2003, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 424, Zeilen: 1-9
Quelle: Böttcher 2003
Seite(n): 2, 3, 4, Zeilen: 2: 17 ff..; 3: 45 ff.- 4: 1-9.13-14.26-29
So werden Zentralisierung und Dezentralisierung in einem Paradigma verbunden. Viele Lehrer (Schüler und Eltern) sind darauf nicht vorbereitet. Sie wünschen sich spezifische, klare, eindeutige, konkrete, unterrichtbare (teachable), knappe Standards422, die hinreichend detailliert und präzise sind, damit sie wissen, was gelernt werden soll. Vage und unklare Standards können missverstanden oder sogar insgesamt ignoriert werden, schwache Standards stützen evtl, die Befürchtung des „teaching to the test“. Die Lehrerschaft wünscht sich Orientierungsmöglichkeiten und die Sicherheit, das Wichtige zu vermitteln und in der notwenigen Tiefe zu behandeln.

422 „More specific aims need to be applied as the basis of common and usable standards. Where more obvious a place to look than in the lists provided by established education authorities?“ (OECD 1989. S. 38).

[Seite 2]

Um als Konzept brauchbar zu sein, bedürfe es Standards, die spezifischer sind. „More specific aims need to be applied as the basis of common and usable standards. Where more obvious a place to look than in the lists provided by established education authorities?“ (OECD 1989, S. 38).

[Seite 3]

So werden Zentralisierung und Dezentralisierung in einem Paradigma verbunden (vgl. zu dieser Thematik Böttcher 2002a). Gandal und Vranek erklären die Aufgaben von Standards wie folgt: Schüler, Lehrer und Eltern benötigen eine klare Vorstellung davon, was Schüler in jedem Jahr lernen sollen. Und

[Seite 4]

diese Ziele sollten vernünftig und stimmig sein. Sie sollten auch rigoros sein und sie sollen für alle gelten (vgl. 2001, S. 1).

Damit sie den Unterricht positiv beeinflussen können, müssen Standards „unterrichtbar“ (teachable) sein. Zwei grundlegende Qualitäten sind elementar: Klarheit und Knappheit. Mit Klarheit ist gemeint, dass die Standards hinreichend detailliert und präzise sind, damit Lehrer, Eltern und Schüler wissen, was gelernt werden soll. Vage und unklare Standards können missverstanden oder insgesamt ignoriert werden (vgl. Gandal/Vranek 2001, S. 3). [...] Schwache Standards also stützen die Befürchtung des „teaching to the test“. [...]

[...]

[...] Eine quantitative Überdosis unterminiert die Zielsetzung der Standardsetzung, nämlich die Erwartungen an Lernergebnisse klar zu formulieren. Außerdem werde eine weitere Zielsetzung aufgegeben, nämlich die Lehrerschaft zu orientieren und ihr die Sicherheit zu geben, das Wichtige zu vermitteln und in der notwenigen Tiefe zu behandeln.

Anmerkungen

Auf die Quelle wird weiter unten auf der Seite in einer Fußnote hingewiesen, ohne dass klar wird, dass bereits hier ohne Kennzeichnung und Hinweis Textpassagen von Böttcher (2003) zusammengestellt werden.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

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