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Quelle:Is/Becker et al 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Gerold Becker, Klaus-Dieter Lenzen, Lutz Stäudel, Klaus-Jürgen Tillmann, Rolf Werning, Felix Winter
Titel    Editorial
Sammlung    Heterogenität. Unterschiede nutzen - Gemeinsamkeiten stärken
Herausgeber    Gerold Becker, Klaus-Dieter Lenzen, Lutz Stäudel, Klaus-Jürgen Tillmann, Rolf Werning, Felix Winter
Verlag    Friedrich Verlag
Ausgabe    22
Datum    Februar 2004
Reihe    Friedrich Jahresheft
Anmerkung    Die Sammlung wird im Literaturverzeichnis einmal in Bezug auf einen anderen Beitrag genannt.
URL    http://www.stäudel.de/schriften_LS/189%20JH22_Heterogenitaet_F.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Is/Fragment 028 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-06 19:04:44 Graf Isolan
Becker et al 2004, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 7-21
Quelle: Becker et al 2004
Seite(n): 1, Zeilen: 1-14
Dass nicht alle Kinder einer Lerngruppe gleich sind, wird in der Schulpädagogik schon sehr lange, zumeist als ein ärgerlicher Sachverhalt, diskutiert. Johann Friedrich Herbart (1776-1841) sah schon um 1800 das zentrale Problem des Schulunterrichts in der „Verschiedenheit der Köpfe“ und sein Zeitgenosse Ernst Christian Trapp (1745-1810) empfahl, die Methode „auf die Mittelköpfe“ auszurichten.

Diese Empfehlung beherrscht bis heute vorwiegend den Schulalltag: der fiktive Durchschnittsschüler bestimmt das Niveau und das Tempo; die einen werden überfordert, die anderen unterfordert. In unserem Schulsystem wird durch Auslese versucht, die „Verschiedenheit der Köpfe“ einzuschränken, durch Sitzenbleiben, durch Sonderschul-Überweisungen, durch Schulform-Sortierungen und Abschulungen.

Die oft ersehnte homogene Lerngruppe ist aber auch im gegliederten Schulsystem eine pure Fiktion und wird immer häufiger als pädagogisch wenig sinnvoll gesehen.

Editorial Dass nicht alle Kinder einer Lerngruppe gleich sind, wird in der Schulpädagogik schon sehr lange als ein ärgerlicher Sachverhalt, diskutiert. So sah Johann Friedrich Herbart um 1800 in der „Verschiedenheit der Köpfe“ das zentrale Problem des Schulunterrichts - sein Zeitgenosse Ernst Christian Trapp empfahl folgerichtig, die Methode „auf die Mittelköpfe“ auszurichten. Diese Empfehlung beherrscht bis heute den deutschen Schulalltag; denn beim gemeinsam-fortschreitenden Lernen (am liebsten im fragend-entwickelnden Unterricht) bestimmt der fiktive Durchschnittsschüler sowohl das Niveau als auch das Tempo - dabei müssen die einen warten, die anderen werden überfordert. Und das, obwohl in unserem Schulsystem fortlaufend versucht wird, durch Auslese die „Verschiedenheit der Köpfe“ einzuschränken: durch Sitzen bleiben und Sonderschul-Überweisungen, durch Schulform-Sortierungen und Abschulungen. Doch zunehmend setzt sich die Erkenntnis durch, dass die ersehnte homogene Lerngruppe auch im gegliederten Schulsystem nicht nur pädagogisch wenig sinnvoll ist, sondern zudem eine pure Fiktion bleibt, der man auch durch noch soviel Auslese nicht entscheidend näher kommt.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Is/Fragment 028 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-06 19:03:49 Graf Isolan
Becker et al 2004, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 28-29
Quelle: Becker et al 2004
Seite(n): 1, Zeilen: 16-18
Die Ursachen der der steigenden Heterogenität sind zahlreich: Traditionelle Lebenszusammenhänge und alte Selbstverständlichkeiten lösen sich zunehmend [auf.] Weil sich traditionelle Lebenszusammenhänge und alte Selbstverständlichkeiten zunehmend aufgelöst haben, wachsen die Kinder in immer unterschiedlicheren Milieus auf.
Anmerkungen

Setzt die in Fragment 028 07 begonnene Übernahme fort. Weiterhin ohne jeden Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Is/Fragment 029 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-06 19:01:16 Graf Isolan
Becker et al 2004, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 1-7
Quelle: Becker et al 2004
Seite(n): 1, Zeilen: 18-20, 22-26
Die Kinder wachsen in verschiedenen Milieus auf (Familienformen, Geschlechterrollen, nationale und religiöse Herkünfte). Sie leben als Einzelkinder oder mit Geschwistern (Bindungsproblematik), mit arbeitslosen oder beruflich völlig überlasteten Eltern, mit der deutschen, russischen, türkischen Familiensprache und Tradition, in Armut oder Überfluss,26 zu sehr behütet oder verwahrlost. Entsprechend unterscheiden sich die Interessen, Erwartungen, Kompetenzen und Lernhaltungen, die diese Kinder mit in die gemeinsame Klasse bringen.

26Armut in der Bundesrepublik Deutschland ist in der Regel relative Armut im Vergleich zum Wohlstand der Bevölkerung. Absolute Armut, die die menschliche Existenz bedroht, gibt es kaum. Ein Kind vergleicht seinen Lebensstil und Lebensstandard nicht mit dem eines Kindes in einem Entwicklungsland, sondern mit dem seiner Klassenkameraden.

Das gilt für Familienformen und Geschlechterrollen, für „Normalbiografien“ und Berufsverläufe, für nationale und religiöse Herkünfte. Die Erfahrungen, die Kinder und Jugendliche in ihren Familien und ihrem privaten Umfeld sammeln, werden vielfältiger, bunter, disparater, z. T. auch problematischer: Man lebt als Einzelkind oder mit Geschwistern, mit arbeitslosen oder beruflich völlig überlasteten Eltern, mit der deutschen, der russischen, der türkischen Familiensprache. in Armut oder Überfluss, behütet oder verwahrlost. Entsprechend stark unterscheiden sich die Interessen. Erwartungen , Kompetenzen und Lernhaltungen, die diese Kinder mit in die gemeinsame Klasse bringen.
Anmerkungen

Setzt die in Fragment 028 07 begonnene und in Fragment 028 28 fortgeführte Übernahme fort. Weiterhin ohne jeden Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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