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Quelle:Is/Belwe 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Katharina Belwe
Titel    Editorial
Zeitschrift    Aus Politik und Zeitgeschichte
Herausgeber    Bundeszentrale für politische Bildung
Ausgabe    49-50
Datum    28. November 2005
URL    http://www.bpb.de/apuz/28633/editorial

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Is/Fragment 036 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-26 20:50:32 WiseWoman
Belwe 2005, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 1-12
Quelle: Belwe 2005
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
Unsere Gesellschaft muss sich auf diese Entwicklung einstellen und damit beginnen, das Bild vom Alter und Altern den neuen Realitäten anzupassen. Kompetenz, Kreativität und Innovationskraft sind auch jenseits der Lebensmitte zu finden. Vor dem Hintergrund einer allgegenwärtigen Jugendfixierung und damit tendenziellen Abwertung älterer Menschen müssen weitere Faktoren gesehen werden: 41 Prozent der Unternehmen in Deutschland beschäftigen keine Menschen jenseits der Fünfzig; 25 Prozent der Arbeitslosen sind über fünfzig Jahre alt (Tendenz steigend). Auf diese Weise werden wertvolle Potenziale in Wirtschaft und Gesellschaft verschenkt.33 Der demografische Wandel erzwingt eine differenziertere Wahrnehmung von Alter und Altern, ein Abbau der gesellschaftlichen und strukturellen Barrieren und eine Veränderung der Rahmenbedingungen.34

33 Das Projekt „Coming back 45+“, das seit 2004 von der Landesstiftung und dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg gefördert wird, hat sich zum Ziel gesetzt, Frauen, die auf Grund familiärer Verpflichtungen ihre Erwerbstätigkeit für längere Zeit unterbrochen hatten, mit dem Ziel des Erwerbs der nötigen Schlüsselqualifikationen zur Rückkehr ins Berufsleben zu qualifizieren.

34 Vgl. Forschungsbericht 2004 für die Bundesrepublik Deutschland. Bundespresseamt. Berlin. 2004. Kommission. Fünfter Altersbericht der Bundesregierung: „Potenziale des Alters in Wirtschaft und Gesellschaft.“ Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Berlin. 2005.

Unsere Gesellschaft muss sich auf diese Entwicklung einstellen und damit beginnen, das Bild vom Alter(n) den neuen Realitäten anzupassen. Kompetenz, Kreativität und Innovationskraft sind auch jenseits der Lebensmitte zu finden. Vor dem Hintergrund einer allgegenwärtigen Jugendfixierung und damit einhergehenden tendenziellen Abwertung älterer Menschen scheint es notwendig zu sein, weitere Fakten ins Bewusstsein zu rufen: Nur zwei Prozent der Abgeordneten des derzeitigen Deutschen Bundestages sind älter als 65 Jahre; 41 Prozent der Unternehmen in Deutschland beschäftigen keine Menschen jenseits der Fünfzig; 25 Prozent der Arbeitslosen sind über fünfzig Jahre alt, Tendenz steigend. Auf diese Weise werden wertvolle Potenziale in Wirtschaft und Gesellschaft verschenkt.

Die Voraussetzung dafür, dass Menschen mit zunehmendem Lebensalter nicht sukzessive aus der aktiven Gesellschaft ausgegliedert werden, ist eine Veränderung der Rahmenbedingungen. Es gilt, gesellschaftliche und strukturelle Barrieren abzubauen. Eine differenziertere Wahrnehmung von Alter und Altern würde dafür gute Voraussetzungen schaffen. Den nötigen Druck erzeugt der demografische Wandel.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

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