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Quelle:Is/Höpflinger und Perrig-Chiello 2006

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     François Höpflinger, Pasqualina Perrig-Chiello
Titel    Mittleres Erwachsenenalter im gesellschaftlichen Wandel
Jahr    2006
Anmerkung    Vermerk: "Letzte Aenderung: Dezember 2006"
URL    https://web.archive.org/web/20080617172002/http://www.hoepflinger.com/fhtop/fhmidage1.html

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Is/Fragment 138 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-12-22 17:35:38 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Höpflinger und Perrig-Chiello 2006, Is, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 138, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Höpflinger und Perrig-Chiello 2006
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
Das mittlere Erwachsenenalter - zwischen Jugend und Alter gelegen - ist häufig eine undramatische Lebensphase, in der sich jedoch viele „stille Übergänge“ abspielen. Einerseits verschiebt sich im mittleren Lebensalter allmählich die Lebensperspektive, sei es, dass das Leben, welches vor einem liegt, kürzer sein wird als das bisherige Leben, sei es, dass durch das Absterben der eigenen Eltern realisiert wird, plötzlich zur „älteren Generation“ zu gehören. Andererseits werden in dieser Lebensphase biographische Festlegungen allmählich bedeutsam, sei es, dass ursprüngliche berufliche und familiäre Ziele plötzlich als unrealisierbar erscheinen, sei es, dass gerade ihre Verwirklichung nicht das gebracht hat, was zu Beginn vom Leben erwartet wurde.

In einem gewissen Sinn handelt es sich beim mittleren Lebensalter um eine sozial ungenügend definierte Lebensphase, die primär durch ihren Zwischencharakter (nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt) bestimmt wird. Deshalb ergibt sich empirisch ein uneinheitliches Bild, in dem die einen Daten eine kontinuierliche Weiterentwicklung in dieser Lebensphase demonstrieren, wogegen andere Daten auf wesentliche lebenszyklische Einschnitte deuten. Das Auffälligste an den mittleren Jahren ist jedoch oft, dass sie so unauffällig verlaufen. Meist handelt es sich um allmähliche Wandlungsprozesse, die nur bei einer Minderheit die Form einer Krise annehmen. Auch deshalb sind die Wandlungen im mittleren Lebensalter bisher oft unbeachtet geblieben. Einzig die Menopause bei Frauen wird seit einigen Jahren verstärkt thematisiert.

Mit dem Ende der jugendnahen Erwachsenenphase beginnt eine neue Form der Auseinandersetzung mit den Grenzen der eigenen körperlichen Existenz. Der Körper macht nicht mehr alles mit, was von ihm verlangt wird. Menopause, graue Haare bzw. Glatze, Gesichtsfalten usw. sind äußere Zeichen für den beginnenden Verlust eines jugendlichen Körpers. Da bei Frauen der soziale Status stärker als bei Männern mit körperlicher Attraktivität verbunden wird, sehen sich Frauen mit der Diskrepanz zwischen körperlichen Alterssignalen und psychischer Weiterentwicklung verstärkt konfrontiert. Insofern Frauen - von Männern - immer noch weitgehend gemäß jugendbezogenen Attraktivitätsnormen eingeschätzt und geschätzt werden, ist der mit sichtbarem körperlichem Altern verbundene soziale Statusverlust für Frauen fühlbarer als für Männer.

In den letzten Jahrzehnten erfolgte sowohl eine zeitliche Ausdehnung der jugendnahen Lebensphase (Post-Adoleszenz, vorelterliche Phase) als auch eine sozio-kulturelle „Verjüngung“ des Erwachsenenalters. Ein Ende einer jugendnahen Lebensphase - mit ihrer Orientierung an postadoleszenten Lebensformen und jugendlich geprägtem Freizeit- und Konsumverhalten - erfolgt heute häufig erst im 4. Lebensjahrzehnt. Auch deshalb kann der Verlust an Jugendlichkeit im mittleren Lebensalter als bedrohlich erlebt werden. Die post-moderne Version [einer „midlife crisis“ kann sich gerade daraus ergeben, dass endgültig von einer jahrelang internalisierten jugendnahen Wert- und Verhaltensorientierung Abschied genommen werden muss.]

Das mittlere Erwachsenenalter - zwischen Jugend und Alter gelegen - ist häufig eine undramatische Lebensphase, in der sich jedoch viele 'stille Übergänge' abspielen. Einerseits verschiebt sich im mittleren Lebensalter allmählich die Lebensperspektive, sei es, dass das Leben, welches vor einem liegt, kürzer sein wird als das bisherige Leben; sei es, dass durch das Absterben der eigenen Eltern realisiert wird, plötzlich zur 'älteren Generation' zu gehören. Andererseits werden in dieser Lebensphase biographische Festlegungen allmählich bedeutsam, sei es, dass ursprüngliche berufliche und familiale Ziele plötzlich als unrealisierbar erscheinen, sei es, dass gerade ihre Verwirklichung nicht das gebracht hat, was zu Beginn vom Leben erwartet wurde.

Zur Stellung des mittleren Lebensalters zwischen Jugend und Alter

In einem gewissen Sinn handelt es sich beim mittleren Lebensalter um eine sozial ungenügend definierte Lebensphase, die primär durch ihren Zwischencharakter (nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt) bestimmt wird. Deshalb ergibt sich empirisch ein uneinheitliches Bild, in dem die einen Daten eine kontinuierliche Weiterentwicklung in dieser Lebensphase demonstrieren, wogegen andere Daten auf wesentliche lebenszyklische Einschnitte deuten. Das Auffälligste an den mittleren Jahren ist jedoch oft, dass sie so unauffällig verlaufen. Meist handelt es sich um allmähliche Wandlungsprozesse, die nur bei einer Minderheit die Form einer 'Krise' annehmen. Auch deshalb sind die Wandlungen im mittleren Lebensalter bisher oft unbeachtet geblieben. Einzig die Menopause bei Frauen wird seit einigen Jahren verstärkt thematisiert.

Mit dem Ende der jugendnahen Erwachsenenphase beginnt eine neue Form der Auseinandersetzung mit den Grenzen der eigenen körperlichen Existenz. Der Körper macht nicht mehr alles mit, was von ihm verlangt wird. Menopause, graue Haare bzw. Glatze, Gesichtsfalten usw. sind äussere Zeichen für den beginnenden Verlust eines jugendlichen Körpers. Da bei Frauen der soziale Status stärker als bei Männern mit körperlicher Attraktivität verbunden wird, sehen sich Frauen mit der Diskrepanz zwischen körperlichen Alterssignalen und psychischer Weiterentwicklung verstärkt konfrontiert. Insofern Frauen - von Männern - immer noch weitgehend gemäss jugendbezogenen Attraktivitätsnormen eingeschätzt und geschätzt werden, ist der mit sichtbarem körperlichem Altern verbundene soziale Statusverlust für Frauen fühlbarer als für Männer.

In den letzten Jahrzehnten erfolgte sowohl eine zeitliche Ausdehnung der jugendnahen Lebensphase (Postadoleszenz, vorelterliche Phase) als auch eine sozio-kulturelle 'Verjüngung' des Erwachsenenalters. Ein Ende einer jugendnahen Lebensphase - mit ihrer Orientierung an postadoleszenten Lebensformen und jugendlich geprägtem Freizeit- und Konsumverhalten - erfolgt heute häufig erst im 4. Lebensjahrzehnt. Auch deshalb kann der Verlust an 'Jugendlichkeit' im mittleren Lebensalter als bedrohlich erlebt werden. Die postmoderne Version einer 'midlife crisis' kann sich gerade daraus ergeben, dass endgültig von einer jahrelang internalisierten jugendnahen Wert- und Verhaltensorientierung Abschied genommen werden muss.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme (die sich bis Seite 145 fortsetzt).

Sichter
(Schumann), Hindemith

[2.] Is/Fragment 139 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-12-22 17:38:09 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Höpflinger und Perrig-Chiello 2006, Is, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 139, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Höpflinger und Perrig-Chiello 2006
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
[Die post-modeme Version] einer „midlife crisis“ kann sich gerade daraus ergeben, dass endgültig von einer jahrelang internalisierten jugendnahen Wert- und Verhaltensorientierung Abschied genommen werden muss. Dieser Prozess kann schmerzvoll sein, denn im Grunde haben wir nicht das Alter zu „lieben gelernt“, sondern nur gelernt, lange jung zu bleiben. Trotzdem handelt es sich beim mittleren Erwachsenenalter gerade um eine Lebensphase, deren Verhaltens- und Lebensweisen sich in starkem Maße auf die Gestaltung des Alters auswirken.

2.5.1.1 Mittleres Lebensalter: Beziehungen zwischen den Generationen und biographische Festlegungen

Ein weiterer Wandel im mittleren Lebensalter ist die Verschiebung im Generationengefüge. Einerseits steht die mittlere Altersgruppe zwischen der jungen und der älteren Generation, wobei das Stichwort Sandwich-Generation wegen seiner suggestiven Aussagekraft kritisch zu hinterfragen ist. Dennoch ist unverkennbar, dass in dieser Lebensphase nicht selten die Verantwortung sowohl für die jüngere Generation (Kinder bzw. Enkelkinder) als auch für die ältere Generation (betagte Eltern bzw. Elternteile) anfällt. Spätestens mit dem Auszug der Kinder setzt die so genannte „nachelterliche Lebensphase“ ein. Der Auszug der Kinder aus dem Elternhaus - für die herangewachsenen Kinder ein normaler lebenszyklischer Prozess - kann die Lebenslage der Eltern grundlegend verändern. Ehefrauen und Ehemänner sehen sich auf ihre Ehe - Beziehung zurückgeworfen bzw. für allein erziehende Frauen bedeutet der Wegzug der Kinder häufig der Beginn des Alleinlebens.

Der Auszug der Kinder - und damit das Ende der Mutterpflichten - wurde zeitweise als eigentliche Lebenskrise von Frauen angesehen; als ein Lebensereignis, das Frauen in Depressionen stürzen würde, weil damit ihre eigentliche Lebensaufgabe - das Muttersein - zu Ende geht. In diesem Zusammenhang wurde der Begriff des „empty-nest“- Syndroms geprägt (das Syndrom des „leeren Nestes“). Dieses Konzept, in den 1960er und frühen 1970er Jahren heftig diskutiert, erweist sich aus heutiger Sicht als fragwürdig. So wird etwa mit dem Bild des „leeren Nestes“ eine biologische Analogie verwendet, wonach die eigentlichen Aufgaben einer Frau auf ihre Mutterpflichten fixiert werden. Die nachelterliche Phase wird damit von vornherein abgewertet.

Dabei bleibt unberücksichtigt, dass unter Bedingungen hoher Lebenserwartung die nachelterliche Phase länger dauert als die elterliche Lebensphase.

Die postmoderne Version einer 'midlife crisis' kann sich gerade daraus ergeben, dass endgültig von einer jahrelang internalisierten jugendnahen Wert- und Verhaltensorientierung Abschied genommen werden muss. Dieser Prozess kann 'schmerzvoll' sein, denn im Grunde haben wir nicht das Alter zu 'lieben gelernt', sondern nur gelernt, lange jung zu bleiben. Trotzdem handelt sich beim mittleren Erwachsenenalter gerade um eine Lebensphase, deren Verhaltens- und Lebensweisen sich in starkem Masse auf die Gestaltung des Alters auswirken.

Mittleres Lebensalter und intergenerationelle Beziehungen

Ein weiterer Wandel im mittleren Lebensalter ist die Verschiebung im Generationengefüge. Einerseits steht die mittlere Altersgruppe zwischen der jungen und der älteren Generation, wobei das Stichwort 'Sandwich-Generation' wegen seiner suggestiven Aussagekraft kritisch zu hinterfragen ist. Dennoch ist unverkennbar, dass in dieser Lebensphase nicht selten die Verantwortung sowohl für die jüngere Generation (Kinder bzw. Enkelkinder) als auch für die ältere Generation (betagte Eltern bzw. Elternteile) anfällt. Spätestens mit dem Auszug der Kinder setzt die sogenannte 'nachelterliche Lebensphase' ein. Der Auszug der Kinder aus dem Elternhaus - für die herangewachsenen Kinder ein normaler lebenszyklischer Prozess - kann die Lebenslage der Eltern grundlegend verändern. Ehefrauen und Ehemänner sehen sich auf ihre Ehebeziehung zurückgeworfen bzw. für allein erziehende Frauen bedeutet der Wegzug der Kinder häufig der Beginn des Alleinlebens.

Der Auszug der Kinder - und damit das Ende der Mutterpflichten - wurde zeitweise als eigentliche Lebenskrise von Frauen angesehen; als ein Lebensereignis, das Frauen in Depressionen stürzen würde, weil damit ihre eigentliche Lebensaufgabe - das Muttersein - zu Ende geht. In diesem Zusammenhang wurde der Begriff des 'empty-nest'-Syndroms geprägt; das Syndrom des 'leeren Nestes'. Dieses Konzept, in den 1960er und frühen 1970er Jahren heftig diskutiert, erweist sich aus heutiger Sicht als fragwürdig. So wird etwa mit dem Bild des 'leeren Nestes' eine biologische Analogie verwendet, wonach die eigentlichen Aufgaben einer Frau auf ihre Mutterpflichten fixiert werden. Die nachelterliche Phase wird damit von vornherein abgewertet. Dabei bleibt unberücksichtigt, dass unter Bedingungen hoher Lebenserwartung die nachelterliche Phase länger dauert als die elterliche Lebensphase.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter
(Schumann), Hindemith

[3.] Is/Fragment 140 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-12-22 17:40:40 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Höpflinger und Perrig-Chiello 2006, Is, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 140, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Höpflinger und Perrig-Chiello 2006
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
Die zweite wesentliche intergenerationelle Entwicklung, die sich häufig im mittleren Erwachsenenalter abspielt, ist das Älterwerden der eigenen Eltern und später ihr Absterben. Das Älterwerden der Eltern kann zur Umkehr der intergenerationellen Betreuung und Pflege führen: Die Eltern, die einen während der Kindheit betreut und gepflegt haben, werden ihrerseits oft zunehmend abhängig und pflegebedürftig. Demographische und soziale Veränderungen moderner Gesellschaften (Langlebigkeit und Frauenerwerbstätigkeit) führen dazu, dass in der späten Familienphase nicht selten ein Vereinbarkeitskonflikt zwischen Pflege und Beruf entsteht.

Das Absterben der eigenen Eltern kann - neben der damit einhergehenden Trauer - wichtige soziale und wirtschaftliche Konsequenzen aufweisen: Erstens werden Frauen und Männer im mittleren und späteren Erwachsenenalter mit dem Absterben ihrer Elterngeneration selbst zur ältesten überlebenden Generation. Sie treten an die Spitze des Generationengefüges. Zweitens können Frauen und Männer nicht selten substantielle Vermögensbeiträge erben. Da Erbschaften sozial höchst ungleich verteilt sind, erhöht sich die wirtschaftliche Ungleichheit in dieser Altersgruppe zusätzlich. Es gehört sozusagen zu den sozialen Widersprüchen dieser Lebensphase, dass im mittleren Lebensalter zwar die Ablösung von der Herkunftsfamilie - durch den Tod der Eltern - endgültig wird, jedoch gerade diese endgültige Loslösung via Erbschaften den Effekt der Herkunftsfamilie für die eigene wirtschaftliche Lage erneut hervorhebt.

Das mittlere Erwachsenenalter ist auch eine Phase im Lebenslauf, in welcher biographische Festlegungen erstmals verstärkt hervortreten und bewältigt werden müssen. Diese Festlegungen können sich auf berufliche Dimensionen richten, indem z. B. die Konsequenzen einer speziellen fachlichen Ausrichtung für den künftigen Karriereverlauf deutlich werden oder sich das Ende der beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten abzeichnet. Biographische Festlegungen können aber auch im privaten und familiären Bereich auftreten, wenn sich z. B. die Chancen einer neuen Partnerwahl reduzieren oder der bisherige Lebensstil nur unter großen Schwierigkeiten aufgegeben werden kann. Auch in Form körperlich-physischer Aspekte können sich biographische Festlegungen niederschlagen, wenn die Vernachlässigung der Gesundheit in jungen Jahren in dieser Lebensphase erstmals zu wahrnehmbaren Schädigungen und Behinderungen führt.

Das bisher Erreichte und Nichterreichte - vor dem Hintergrund sich allmählich eingrenzender Optionen - wird in dieser Lebensphase erstmals in seiner Bedeutung sichtbar. In den mittleren Jahren rücken die einen in die gesellschaftlichen Spitzenpositionen auf. Entsprechend sehen sie sich zumindest äußerlich auf dem Höhepunkt ihres Lebens.

Die zweite wesentliche intergenerationelle Entwicklung, die sich häufig im mittleren Erwachsenenalter abspielt, ist das Älterwerden der eigenen Eltern und später ihr Absterben. Das Älterwerden der Eltern kann zur Umkehr der intergenerationellen Betreuung und Pflege führen: Die Eltern, die einen während der Kindheit betreut und gepflegt haben, werden ihrerseits oft zunehmend abhängig und pflegebedürftig. Demografische und soziale Veränderungen moderner Gesellschaften (Langlebigkeit und Frauenerwerbstätigkeit) führen dazu, dass in der späten Familienphase nicht selten ein Vereinbarkeitskonflikt zwischen Pflege und Beruf entsteht.

Auch das Absterben der eigenen Eltern kann - neben der damit verbundenen Trauer - wichtige soziale und wirtschaftliche Konsequenzen aufweisen: Erstens werden Frauen und Männer im mittleren und späteren Erwachsenenalter mit dem Absterben ihrer Elterngeneration selbst zur 'ältesten überlebenden Generation'. Sie treten an die Spitze des Generationengefüges. Zweitens können Frauen und Männer nicht selten substantielle Vermögensbeiträge erben. Da Erbschaften sozial höchst ungleich verteilt sind, erhöht sich die wirtschaftliche Ungleichheit in dieser Altersgruppe zusätzlich. Es gehört sozusagen zu den sozialen Widersprüchen dieser Lebensphase, dass im mittleren Lebensalter zwar die Ablösung von der Herkunftsfamilie - durch den Tod der Eltern - endgültig wird, jedoch gerade diese 'endgültige Loslösung' via Erbschaften den Effekt der Herkunftsfamilie für die eigene wirtschaftliche Lage erneut hervorhebt.

Mittleres Lebensalter und biographische Festlegungen

Das mittlere Erwachsenenalter ist auch eine Phase im Lebenslauf, in welcher biographische Festlegungen erstmals verstärkt hervortreten und bewältigt werden müssen. Diese Festlegungen können sich auf berufliche Dimensionen richten, etwa indem die Konsequenzen einer speziellen fachlichen Ausrichtung für den inskünftigen Karriereverlauf deutlich werden oder sich das Ende der beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten abzeichnet. Biographische Festlegungen können aber auch im privaten und familialen Bereich auftreten, etwa wenn sich die Chancen einer neuen Partnerwahl reduzieren oder der bisherige Lebensstil nur unter grossen Schwierigkeiten aufgegeben werden kann. Biographische Festlegungen können sich aber auch in Form körperlich-physischer Aspekte niederschlagen, etwa wenn die Vernachlässigung der Gesundheit in jungen Jahren in dieser Lebensphase erstmals zu wahrnehmbaren Schädigungen und Behinderungen führt. Das bisher Erreichte und Nichterreichte - vor dem Hintergrund sich allmählich eingrenzender Optionen - wird in dieser Lebensphase erstmals in seiner Bedeutung sichtbar. In den mittleren Jahren rücken die einen in die gesellschaftlichen Spitzenpositionen auf. Entsprechend sehen sie sich zumindest äusserlich auf dem Höhepunkt ihres Lebens.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Wenige und minimale Unterschiede (bei völliger Inhaltsgleichheit), trotz denen eine Einstufung als Komplettplagiat noch gerechtfertigt erscheint.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter
(Schumann), Hindemith

[4.] Is/Fragment 141 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-12-22 17:44:49 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Höpflinger und Perrig-Chiello 2006, Is, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 141, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Höpflinger und Perrig-Chiello 2006
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
[Wenn sie Diskrepanzen erfahren, dann nicht wegen] Nichterreichen der beruflichen Ziele, sondern weil auch dieser äußere Erfolg nicht die Erfüllung aller Wünsche bringt. Die anderen verharren auf ihrem gesellschaftlichen Stand oder werden sogar abgewertet. Sie müssen ihre weitergehenden Aufstiegs- und Konsumwünsche zurückstecken und werden zunehmend von Jüngeren überholt.

Biographisch gesehen ist das individuelle Altern nicht primär ein Problem der Biologie und des Körpers, sondern ein Problem der Festlegung. Im Hinblick auf das eigene Lebensalter und im Rückblick auf die eigene Vergangenheit eröffnen sich Frauen und Männern bestimmte Möglichkeiten. Manche davon werden realisiert und viele verschließen sich. Altern realisiert die Karriere, und zwar gerade dadurch, dass es deren Potentiale verschließt: Mit jeder Entscheidung, mit jeder Wahl wurden und werden individuell erreichbare Alternativen aussortiert. In diesem Sinne ist Altern die gleichzeitige Akkumulation von Erreichtem und Ausgelassenem. Gerade im mittleren Lebensalter wird dieses Dilemma modernen Lebens erstmals richtig sichtbar.

2.5.1.2 Hauptergebnisse eines empirischen Projekts aus der Schweiz zum Wandel des mittleren Erwachsenenalters

Die wichtigsten empirischen Resultate eines von Pasqualina Perrig-Chiello und François Höpflinger im Rahmen des Schwerpunktsprogramms „Zukunft Schweiz“ durchgeführten Forschungsprojekts „Mittleres Alter im Wandel“ lassen sich in Thesenform wie folgt zusammenfassen:

1) Wichtige Grundlagen für die Bewältigung der späteren Lebensphasen werden im mittleren Lebensalter gelegt. Eine vermehrte Beachtung des mittleren Lebensalters ist sowohl wichtig, weil sich in dieser Lebensphase zentrale lebenszyklische Übergänge vollziehen als auch, weil damit auch Hinweise zur zukünftigen Entwicklung des Alterns gewonnen werden können.

2) Gesellschaftlich betrachtet handelt es sich beim mittleren Lebensalter um eine soziokulturell ungenügend definierte Lebensphase, die durch ihren Zwischencharakter (nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt) bestimmt wird. Es zeichnet sich jedoch ab, dass das mittlere Erwachsenenalter - bis Mitte des 20. Jh. eine eher undifferenzierte Lebensphase - sich gegen Ende des 20. Jh. und zu Beginn des 21. Jh. immer mehr zu einer eigenständigen, ausdifferenzierten Lebensphase entwickelt, eine Lebensphase, welche spezifische Lebensdefinitionen, kulturelle Ausdrucksformen und Handlungsanweisungen einschließt.

3) Das demographische Gewicht der mittleren Altersgruppe erhöht sich aufgrund demographischer Entwicklungen (Älterwerden geburtenstarker Jahrgänge, geringes Geburtenniveau). Die nächsten Jahre sind durch eine starke demographische Alterung der Erwerbsbe-[völkerung charakterisiert, mit bedeutsamen Konsequenzen für die Stellung älterer Arbeitnehmer und die Organisation beruflicher Fort- und Weiterbildung.]

Wenn sie Diskrepanzen erfahren, dann nicht wegen Nichterreichen der beruflichen Ziele, sondern weil auch dieser äussere Erfolg nicht die Erfüllung aller Wünsche bringt. Die anderen verharren auf ihrem gesellschaftlichen Stand oder werden sogar abgewertet. Sie müssen ihre weitergehenden Aufstiegs- und Konsumwünsche zurückstecken und werden zunehmend von Jüngeren überholt.

Biographisch gesehen ist das individuelle Altern nicht primär ein Problem der Biologie und des Körpers, sondern ein Problem der Festlegung. Im Hinblick auf das eigene Lebensalter und im Rückblick auf die eigene Vergangenheit eröffnen sich Frauen und Männer bestimmte Möglichkeiten. Manche davon werden realisiert und viele verschliessen sich. Altern realisiert die Karriere, und zwar gerade dadurch, dass es deren Potentiale verschliesst: Mit jeder Entscheidung, mit jeder Wahl wurden und werden individuell erreichbare Alternativen aussortiert. In diesem Sinne ist Altern die gleichzeitige Akkumulation von Erreichtem und Ausgelassenem. Und es ist gerade im mittleren Lebensalter, wo dieses Dilemma modernen Lebens erstmals richtig sichtbar wird.

Hauptergebnisse eines empirischen Projekts zum Wandel des mittleren Erwachsenenalters - in Thesenform

Die wichtigsten empirischen Resultate eines von Pasqualina Perrig-Chiello und François Höpflinger im Rahmen des Schwerpunktsprogramms "Zukunft Schweiz" durchgeführten Forschungsprojekts "Mittleres Alter im Wandel" lassen sich in Thesenform wie folgt zusammenfassen:

1) Wichtige Grundlagen für die Bewältigung der späteren Lebensphasen werden im mittleren Lebensalter gelegt. Eine vermehrte Beachtung des mittleren Lebensalters ist sowohl wichtig, weil sich in dieser Lebensphase zentrale lebenszyklische Übergänge vollziehen als auch, weil damit auch Hinweise zur zukünftigen Entwicklung des Alterns gewonnen werden können.

2) Gesellschaftlich betrachtet handelt es sich beim mittleren Lebensalter um eine sozio-kulturell ungenügend definierte Lebensphase, die durch ihren Zwischencharakter (nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt) bestimmt wird. Es zeichnet sich jedoch ab, dass das mittlere Erwachsenenalter - bis Mitte des 20. Jh. eine eher undifferenzierte Lebensphase - sich gegen Ende des 20. Jh. und zu Beginn des 21. Jh. immer mehr zu einer eigenständigen, ausdifferenzierten Lebensphase entwickelt; eine Lebensphase, welche spezifische Lebensdefinitionen, kulturelle Ausdrucksformen und Handlungsanweisungen einschliesst.

3) Das demografische Gewicht der mittleren Altersgruppe erhöht sich aufgrund demografischer Entwicklungen (Älterwerden geburtenstarker Jahrgänge, geringes Geburtenniveau) mittelfristig (Schweiz bis 2010). In der Schweiz sind die nächsten Jahre durch eine starke demografische Alterung der Erwerbsbevölkerung charakterisiert, mit bedeutsamen Konsequenzen für die Stellung älterer ArbeitnehmerInnen und die Organisation beruflicher Fort- und Weiterbildung.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Die Autoren der eigentlichen Quelle werden zwar genannt, aber genauso wie auch in der Quelle selbst.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter
(Schumann), Hindemith

[5.] Is/Fragment 142 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-12-22 17:50:54 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Höpflinger und Perrig-Chiello 2006, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Höpflinger und Perrig-Chiello 2006
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
[3) Das demographische Gewicht der mittleren Altersgruppe erhöht sich aufgrund demographischer Entwicklungen (Älterwerden geburtenstarker Jahrgänge, geringes Geburtenniveau). Die nächsten Jahre sind durch eine starke demographische Alterung der Erwerbsbe-] völkerung charakterisiert, mit bedeutsamen Konsequenzen für die Stellung älterer Arbeitnehmer und die Organisation beruflicher Fort- und Weiterbildung. Berufliche Weiterbildung. aber auch berufliche Neuorientierungen im mittleren Lebensalter werden entsprechend eine noch vermehrte Bedeutung erhalten.

4) In Zusammenhang mit der erhöhten Lebenserwartung erfuhr auch das mittlere Lebensalter eine verstärkte demographische Sicherheit. Damit wurde es historisch erstmals möglich, so etwas wie eine Lebensmitte zu definieren und zu konstruieren. Wie in anderen Lebensphasen zeigen Frauen auch im mittleren Lebensalter signifikant geringere Mortalitätsrisiken als Männer. Geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede sind somit auch in dieser Lebensphase bedeutsam.

5) Die zunehmende Lebenserwartung der letzten Jahrzehnte führte zu einer Ausdehnung der gemeinsamen Lebenszeit von Generationen, womit Mehr-Generationen-Beziehungen historisch erstmals häufig wurden. Heutige Frauen und Männer können damit rechnen, selbst noch im 5. und 6. Lebensjahrzehnt zumindest einen Elternteil (meist Mutter) zu besitzen. Das mittlere und spätere Erwachsenenalter ist aber auch diejenige Lebensphase, in welcher häufig das Altern und Sterben der eigenen Eltern bewältigt werden muss.

6) Im Kohortenvergleich hat sich das Ausbildungsniveau von Männern und Frauen deutlich erhöht. Bei den heutigen Personen mittleren Lebensalters sind allerdings noch deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede des Bildungshintergrunds feststellbar. Frauen mittleren Lebensalters stehen momentan noch stark im Spannungsfeld traditioneller und moderner weiblicher Lebenschancen und sie sehen sich oft konfrontiert zwischen traditionell orientierten Müttern und modern orientierten Töchtern.

7) Aus- und Weiterbildungsprozesse lassen sich auch in späteren Lebensjahren feststellen.

8) Rasche technologische und arbeitsmarktbezogene Wandlungen schwächen in jüngeren Kohorten die Verknüpfung zwischen formaler Bildung in jungem Erwachsenenalter und späterem Berufsstatus im mittleren Lebensalter ab. Dennoch verbleiben bedeutsame Effekte von Bildungsstatus auf den späteren Berufsstatus weiterhin bestehen.

9) Heirats- und Familiengründungsverhalten haben sich im Kohortenvergleich deutlich gewandelt: Während die heutigen Erwachsenen mittleren Alters ihr Elternhaus relativ früh verließen, verbleiben die Kinder dieser Generationen länger zu Hause. Während die heutigen Erwachsenen mittleren Alters mehrheitlich die Ehe als erste Form des Zusammenlebens wählten, ist es bei ihren Kindern mehrheitlich ein nichteheliches Zusammenleben. Die heutigen Vertreter des mittleren Erwachsenenalters haben im Kohortenvergleich früher und häufiger geheiratet als frühere oder spätere Geburtenjahrgänge.

10) Die große Mehrheit von Frauen und Männern mittleren Alters sind und bleiben verheiratet. Allerdings sind Zweit-Ehen in dieser Lebensphase durchaus nicht selten, und auch die [Scheidungshäufigkeit im mittleren Lebensalter ist ansteigend.]

3) Das demografische Gewicht der mittleren Altersgruppe erhöht sich aufgrund demografischer Entwicklungen (Älterwerden geburtenstarker Jahrgänge, geringes Geburtenniveau) mittelfristig (Schweiz bis 2010). In der Schweiz sind die nächsten Jahre durch eine starke demografische Alterung der Erwerbsbevölkerung charakterisiert, mit bedeutsamen Konsequenzen für die Stellung älterer ArbeitnehmerInnen und die Organisation beruflicher Fort- und Weiterbildung. Berufliche Weiterbildung, aber auch berufliche Neuorientierungen im mittleren Lebensalter werden entsprechend eine noch vermehrte Bedeutung erhalten.

4) In Zusammenhang mit der erhöhten Lebenserwartung erfuhr auch das mittlere Lebensalter eine verstärkte demografische Sicherheit. Damit wurde es historisch erstmals möglich, so etwas wie eine Lebensmitte zu definieren und zu konstruieren. Wie in anderen Lebensphasen zeigen Frauen auch im mittleren Lebensalter signifikant geringere Mortalitätsrisiken als Männer. Geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede sind somit auch in dieser Lebensphase bedeutsam.

5) Die zunehmende Lebenserwartung der letzten Jahrzehnte führte zu einer Ausdehnung der gemeinsamen Lebenszeit von Generationen, womit Mehr-Generationen-Beziehungen historisch erstmals häufig wurden. Heutige Frauen und Männer können damit rechnen, selbst noch im 5. und 6. Lebensjahrzehnt zumindest einen Elternteil (meist Mutter) zu besitzen. Das mittlere und spätere Erwachsenenalter ist aber auch diejenige Lebensphase, in welcher häufig das Altern und Sterben der eigenen Eltern bewältigt werden muss.

6) Im Kohortenvergleich hat sich das Ausbildungsniveau von Männern und Frauen deutlich erhöht. Bei den heutigen Personen mittleren Lebensalter sind allerdings noch deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede des Bildungshintergrunds feststellbar. Frauen mittleren Lebensalters stehen momentan noch stark im Spannungsfeld traditioneller und moderner weiblicher Lebenschancen (und sie sehen sich oft konfrontiert zwischen traditionell orientierten Müttern und modern orientierten Töchtern).

7) Aus- und Weiterbildungsprozesse lassen sich auch in späteren Lebensjahren feststellen [...]

8) Rasche technologische und arbeitsmarktbezogene Wandlungen schwächen in jüngeren Kohorten die Verknüpfung zwischen formaler Bildung in jungem Erwachsenenalter und späteren Berufsstatus im mittleren Lebensalter ab. Dennoch verbleiben bedeutsame Effekte von Bildungsstatus auf den späteren Berufsstatus weiterhin bestehen.

9) Heirats- und Familiengründungsverhalten haben sich im Kohortenvergleich deutlich gewandelt: Während die heutigen Erwachsenen mittleren Alters ihr Elternhaus relativ früh verliessen, verblieben die Kinder dieser Generationen länger zu Hause. Während die heutigen Erwachsenen mittleren Alters mehrheitlich die Ehe als erste Form des Zusammenlebens wählten, ist es bei ihren Kindern mehrheitlich ein nichteheliches Zusammenleben. Die heutigen VertreterInnen des mittleren Erwachsenenalters haben im Kohortenvergleich früher und häufiger geheiratet als frühere oder spätere Geburtenjahrgänge.

10) Die grosse Mehrheit von Frauen und Männern mittleren Alters sind und bleiben verheiratet. Allerdings sind Zweitehen in dieser Lebensphase durchaus nicht selten, und auch die Scheidungshäufigkeit im mittleren Lebensalter ist ansteigend.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter
(Schumann), Hindemith

[6.] Is/Fragment 143 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-12-22 17:53:45 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Höpflinger und Perrig-Chiello 2006, Is, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Höpflinger und Perrig-Chiello 2006
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
Dagegen ist das Risiko einer Verwitwung deutlich gesunken.

11) Die Frauen und Männer der geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge haben ihrerseits relativ wenig Kinder geboren, wodurch diese Generation zur Beschleunigung der demographischen Alterung und zum Wandel der intergenerationellen Unterstützungsverhältnisse beitrugen.

12) Während die heutigen Frauen mittleren Alters ihre Familiengründung vergleichsweise früh abschlossen, ist bei den jüngeren Frauenjahrgängen der Anteil älterer Mütter steigend, wodurch sich das Einsetzen der nachelterlichen Lebensphase verzögert. Die Frauen mittleren Alters gehören zudem Geburtsjahrgängen an, welche seltener kinderlos verblieben als frühere und spätere Geburtsjahrgänge. Damit wird der Anteil von älteren Menschen ohne Nachkommen in den nächsten Jahrzehnten eher sinken (um erst langfristig wieder anzusteigen).

13) Namentlich qualifizierte Frauen bleiben - aufgrund beruflich-familiärer Unvereinbarkeiten vergleichsweise häufig kinderlos. Besonders ausgeprägt sind die Bildungsunterschiede in der Kinderlosigkeit bei jenen Frauenjahrgängen, welche sich heute im mittleren Lebensalter befinden.

14) Frauen und Männer mittleren Alters leben mehrheitlich in Kleinfamilien oder Paarhaushaltungen. Die Bedeutung komplexerer Haushaltsformen hat in dieser Lebensphase an Relevanz eingebüßt. Geschlechtsspezifische Unterschiede in Mortalität und Wiederverheiratung führen im späteren Erwachsenenalter (erneut) zu markanten und ansteigenden Unterschieden in der Haushaltsform von Männern und Frauen.

15) Alleinleben im mittleren Lebensalter ist bei Männern tendenziell eher mit beruflich- sozialer Desintegration verbunden, wogegen bei Frauen tendenziell eher gut qualifizierte Frauen in dieser Lebensspanne allein leben.

16) Für Eltern ist das mittlere Lebensalter jene Lebensspanne, in welcher sich das Erwachsenwerden und die soziale Ablösung ihrer Kinder abspielen. Der Beginn der eigentlichen nachelterlichen Phase konzentriert sich mehrheitlich auf das 6. Lebensjahrzehnt.

17) Familiendemographische Analysen zeigen, dass von 100 Frauen im Alter zwischen 40-49 Jahren sich nur 7 in einer intergenerationellen Sandwich-Position (gleichzeitig Kind/er zuhause und pflegebedürftiger Eltemteil) befinden.

18) ln den späteren Phasen des Erwerbslebens erhöht sich das Risiko eines zweiten familiär- beruflichen Vereinbarkeitskonflikts, in dem Sinne, dass berufstätige Frauen gleichzeitig auch familiäre Pflege zu übernehmen haben.

19) Großelternschaft - eine klassische soziokulturelle Altersrolle - setzt für viele Frauen und Männer schon während den letzten Erwerbsjahren ein.

Dagegen ist das Risiko einer Verwitwung vor dem AHV-Alter deutlich gesunken.

11) Die Frauen und Männer der geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge haben ihrerseits relativ wenig Kinder geboren, wodurch diese Generation zur Beschleunigung der demografischen Alterung und zum Wandel der intergenerationellen Unterstützungsverhältnisse beitrugen.

12) Während die heute [sic] Frauen mittleren Alters ihre Familiengründung vergleichsweise früh abschlossen, ist bei den jüngeren Frauenjahrgängen der Anteil älterer Mütter steigend, wodurch sich das Einsetzen der nachelterlichen Lebensphase verzögert. Die Frauen mittleren Alters gehören zudem Geburtsjahrgängen an, welche seltener kinderlos verblieben als frühere und spätere Geburtsjahrgänge. Damit wird der Anteil von älteren Menschen ohne Nachkommen in den nächsten Jahrzehnten eher sinken (um erst langfristig wieder anzusteigen).

13) Namentlich qualifizierte Frauen bleiben - aufgrund beruflich-familialer Unvereinbarkeiten - in der Schweiz vergleichsweise häufig kinderlos. Besonders ausgeprägt sind die Bildungsunterschiede in der Kinderlosigkeit bei jenen Frauenjahrgängen, welche sich heute im mittleren Lebensalter befinden.

14) Frauen und Männer mittleren Alters leben mehrheitlich in Kleinfamilien oder Paarhaushaltungen. Die Bedeutung komplexerer Haushaltsformen hat in dieser Lebensphase an Relevanz eingebüsst. Geschlechtsspezifische Unterschiede in Mortalität und Wiederverheiratung führen im späteren Erwachsenenalter (erneut) zu markanten und ansteigenden Unterschieden in der Haushaltsform von Männern und Frauen.

15) Alleinleben im mittleren Lebensalter ist bei Männern tendenziell eher mit beruflich-sozialer Desintegration verbunden, wogegen bei Frauen tendenziell eher gut qualifizierte Frauen in dieser Lebensspanne allein leben.

16) Für Eltern ist das mittlere Lebensalter jene Lebensspanne, in welcher sich das Erwachsenwerden und die soziale Ablösung ihrer Kinder abspielt. Der Beginn der eigentlichen nachelterlichen Phase konzentriert sich mehrheitlich auf das 6. Lebensjahrzehnt. [...]

17) Eine familiendemografische Analyse zeigt, dass von 100 Frauen im Alter zwischen 40-49 Jahren sich nur 7 in einer intergenerationellen Sandwich-Position (gleichzeitig Kind/er Zuhause und pflegebedürftigen Elternteil) befinden. [...]

18) In den späteren Phasen des Erwerbslebens erhöht sich das Risiko eines zweiten familial-beruflichen Vereinbarkeitskonflikts, in dem Sinne, dass berufstätige Frauen gleichzeitig auch familiale Pflege zu übernehmen haben. [...]

19) Grosselternschaft - eine klassische sozio-kulturelle Altersrolle - setzt für viele Frauen und Männer schon während den letzten Erwerbsjahren bzw. schon vor Erreichen des AHV-Alters ein.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter
(Schumann), Hindemith

[7.] Is/Fragment 144 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-12-22 17:57:31 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Höpflinger und Perrig-Chiello 2006, Is, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 144, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Höpflinger und Perrig-Chiello 2006
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
20) Rascher technologischer Wandel und wirtschaftliche Umstrukturierungen erfordern auch in späteren Phasen des Berufslebens eine verstärkte Dynamik (was etwa einen häufigeren Berufswechsel auch im mittleren Lebensalter einschließt).

21) Der soziale Alternsprozess widerspiegelt sich im Feld des Erwerbslebens mit seinen Ungleichheiten und Positionierungsmöglichkeiten. Diesbezüglich wird deutlich, wie gerade auch das mittlere Lebensalter eine entscheidende Umbruchsphase vom jungen Erwachsenenalter ins höhere Lebensalter darstellt.

22) Das Erwerbseinkommen steigt im höheren Alter häufig an. Zwischen dem Alter von 50 Jahren und der Pensionierung tragen gleichzeitig Veränderungen der Haushaltszusammensetzung (Wegzug der Kinder) dazu bei, dass sich das Erwerbseinkommen auf weniger Personen verteilt, womit das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen bei den über 50- jährigen Erwerbstätigen einen vergleichbar hohen Wert erreicht (was in den letzten Jahren im Bereich von Werbung und Marketing zu einer merkbaren Entdeckung der über 50- jährigen Bevölkerung beigetragen hat).

23) Gleichzeitig öffnet sich im mittleren Lebensalter vermehrt eine Einkommensschere zwischen den Geschlechtern. Aber auch innerhalb jedes Geschlechts erhöht sich die Ungleichheit im Einkommen im mittleren Lebensalter. Namentlich die Differenz zwischen sehr tiefen und sehr hohen Erwerbseinkommen vervielfacht sich über die Lebensalter hinweg. In anderen Worten: Hohes Einkommen wird zumeist erst im mittleren Alter realisiert, was den akkumulativen Charakter beruflicher Karrieren widerspiegelt.

24) Ein tiefer schulisch-beruflicher Bildungsstatus impliziert im mittleren Lebensalter mit großer Wahrscheinlichkeit ein tiefes Einkommen, während ein hoher Bildungsstatus zwar sehr hohe Einkommen ermöglichen kann, dies aber nicht notwendigerweise der Fall ist. Entsprechend sind im mittleren Lebensalter die Einkommensunterschiede bei Personen mit höherer Bildung am stärksten ausgeprägt. Untere Bildungsschichten werden relativ homogen von der Verteilung großer Einkommen ausgeschlossen, und im Wesentlichen können nur obere Bildungsklassen am Spiel um die großen Einkommen teilnehmen - mit den entsprechenden Chancen und Risiken.

25) Die Bedeutung beruflicher Festlegungen in jüngeren Lebensjahren für das mittlere Lebensalter wird daran deutlich, dass sich je nach Lernberuf unterschiedliche Zusammenhänge zwischen Bildungsstatus, Einkommenschancen sowie soziale Position im Arbeitsmarkt ergeben. Darin widerspiegeln sich auch mit bestimmten Lernberufen verbundene soziale, technologische und wirtschaftliche Wandlungen, welche im mittleren Lebensalter entweder zu beruflichen Sackgassen oder zu Aufstieg und Erfolg beitragen. Die früher erfolgte Wahl eines reinen Frauen- bzw. reinen Männerberufs im mittleren Lebensalter eröffnet weniger Aufstiegschancen als die Wahl eines geschlechtsspezifisch weniger segregierten Berufsfeldes.

23) Rascher technologischer Wandel und wirtschaftliche Umstrukturierungen erfordern auch in späteren Phasen des Berufslebens eine verstärkte Dynamik (was etwa einen häufigeren Berufswechsel auch im mittleren Lebensalter einschliesst).

24) Der soziale Alternsprozess widerspiegelt sich im Feld des Erwerbslebens mit seinen Ungleichheiten und Positionierungsmöglichkeiten. Diesbezüglich wird deutlich, wie gerade auch das mittlere Lebensalter eine entscheidende Umbruchsphase vom jungen Erwachsenenalter ins höhere Lebensalter darstellt.

25) Das Erwerbseinkommen steigt im höheren Alter häufig an. Zwischen dem Alter von 50 Jahren und der Pensionierung tragen gleichzeitig Veränderungen der Haushaltszusammensetzung (Wegzug der Kinder) dazu, dass sich das Erwerbseinkommen auf weniger Personen verteilt, womit das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen bei den über 50-jährigen Erwerbstätigen einen vergleichbar hohen Wert erreicht (was in den letzten Jahren im Bereich von Werbung und Marketing zu einer merkbaren Entdeckung der über 50-jährigen Bevölkerung beigetragen hat).

27) Gleichzeitig öffnet sich im mittleren Lebensalter vermehrt eine Einkommenschere zwischen den Geschlechtern. Aber auch innerhalb jedes Geschlechts erhöht sich die Einkommensungleichheit im mittleren Lebensalter. Namentlich die Differenz zwischen sehr tiefen und sehr hohen Erwerbseinkommen vervielfacht sich über die Lebensalter hinweg. Diese Vergrösserung des Intervalls rührt aber nicht von einem generellen Breiterwerden der Spannbreite her. Im Gegenteil ist es lediglich der Anteil der sehr hohen Einkommen, der sich massgeblich verschiebt. Oder in anderen Worten: Hohes Einkommen wird zumeist erst im mittleren Alter realisiert, was den akkumulativen Charakter beruflicher Karrieren widerspiegelt.

28) Ein tiefer schulisch-beruflicher Bildungsstatus impliziert im mittleren Lebensalter mit grosser Wahrscheinlichkeit ein tiefes Einkommen, während ein hoher Bildungsstatus zwar sehr hohe Einkommen ermöglichen kann, dies aber nicht notwendigerweise der Fall ist. Entsprechend sind im mittleren Lebensalter die Einkommensunterschiede bei Personen mit höherer Bildung am stärksten ausgeprägt. Oder in anderen Worten: Untere Bildungsschichten werden relativ homogen von der Verteilung grosser Einkommen ausgeschlossen, und im wesentlichen können nur obere Bildungsklassen am Spiel um die grossen Einkommen teilnehmen - mit den entsprechenden Chancen und Risiken.

29) Die Bedeutung beruflicher Festlegungen in jüngeren Lebensjahren für das mittlere Lebensalter wird daran deutlich, dass sich je nach Lernberuf unterschiedliche Zusammenhänge zwischen Bildungsstatus, Einkommenschancen sowie soziale Position im Arbeitsmarkt ergeben. Darin widerspiegeln sich auch mit bestimmten Lernberufen verbundene soziale, technologische und wirtschaftliche Wandlungen, welche im mittleren Lebensalter entweder zu beruflichen Sackgassen oder zu Aufstieg und Erfolg beitragen. Im übrigen wird deutlich, dass die früher erfolgte Wahl eines reinen Frauen- bzw. reinen Männerberufs im mittleren Lebensalter weniger Aufstiegschancen eröffnet als die Wahl eines geschlechtsspezifisch weniger segregierten Berufsfeldes.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter
(Schumann), Hindemith

[8.] Is/Fragment 145 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-12-22 17:57:21 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Höpflinger und Perrig-Chiello 2006, Is, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 145, Zeilen: 1-21
Quelle: Höpflinger und Perrig-Chiello 2006
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
26) ökonomische Optionen und Risiken sind mit spezifischen Formen sozialer Einbettung bzw. Entbettung assoziiert. Das Feld der Erwerbsarbeit und die Einbindung in spezifische familiäre bzw. nicht-familiäre Lebensformen sind im mittleren Lebensalter wechselseitig verknüpft, wobei diese Verknüpfung geschlechtsspezifisch geprägt ist. Während die Ehe und Kleinfamilie für Männer einen Ort der Inklusion bedeutet, ist die Familie für Frauen eher ein Ort der Exklusion.

27) Gegenüber allen anderen Lebensaltern nehmen die sozio-ökonomischen Krisenalter im mittleren Lebensalter eine bestimmte Ausprägung und ein bestimmtes Muster ein. Chancenlosigkeit auf dem Arbeitsmarkt, aber auch Erwerbslosigkeit aufgrund von Krankheit sind in dieser Lebensphase relativ häufig. Relativ häufig zeigen sich in dieser Lebensphase aber auch die sozialen Folgen ehelicher und familiärer Krisen.

28) Familiäre Krisen und arbeitsmäßige Desintegration sind im mittleren Lebensalter wechselseitig verknüpft. Enge Zusammenhänge zeigen sich auch zwischen Erwerbslosigkeit aus Krankheitsgründen, Bildungsstatus und Lebensform. Die Wahrscheinlichkeit von Erwerbslosigkeit im mittleren Lebensalter ist stark mit dem erreichten Bildungsstatus assoziiert.

29) ökonomische Peripherisierung bedeutet nicht notwendigerweise soziale Marginalisierung, wenn entsprechende Formen sozialer Einbettung vorhanden sind.

30) Das physische Wohlbefinden (subjektive Gesundheit) und das psychische Wohlbefinden entwickeln sich im Lebenslauf gegenläufig, ein Prozess, der im mittleren Lebensalter einsetzt und sich im höheren Lebensalter noch verstärkt, u. a.

30) Ökonomische Optionen und Risiken sind mit spezifischen Formen sozialer Einbettung bzw. Entbettung assoziiert. Das Feld der Erwerbsarbeit und die Einbindung in spezifische familiale bzw. nicht-familiale Lebensformen sind im mittleren Lebensalter wechselseitig verknüpft, wobei diese Verknüpfung geschlechtsspezifisch geprägt ist. Während die Ehe und Kleinfamilie für Männer einen Ort der Inklusion bedeutet, ist die Familie für Frauen eher ein Ort der Exklusion.

31) Gegenüber allen anderen Lebensaltern nehmen die sozio-ökonomischen Krisenalter im mittleren Lebensalter eine bestimmte Ausprägung und ein bestimmtes Muster ein. [...] Chancenlosigkeit auf dem Arbeitsmarkt, aber auch Erwerbslosigkeit aufgrund von Krankheit sind in dieser Lebensphase relativ häufig. Relativ häufig zeigen sich in dieser Lebensphase aber auch die sozialen Folgen ehelicher und familialer Krisen.

32) Familiale Krisen und arbeitsmässige Desintegration sind im mittleren Lebensalter wechselseitig verknüpft. Enge Zusammenhänge zeigen sich auch zwischen Erwerbslosigkeit aus Krankheitsgründen, Bildungsstatus und Lebensform. Die Wahrscheinlichkeit von Erwerbslosigkeit im mittleren Lebensalter ist stark mit dem erreichten Bildungsstatus assoziiert. [...]

[...]

34) Ökonomische Peripherisierung bedeutet nicht notwendigerweise soziale Marginalisierung, wenn entsprechende Formen sozialer Einbettung vorhanden sind. [...]

35) Die vorhandenen Daten deuten darauf hin, dass sich das physische Wohlbefinden (subjektive Gesundheit) und das psychische Wohlbefinden im Lebenslauf gegenläufig entwickeln. [...]; ein Prozess, der im mittleren Lebensalter einsetzt und sich im höheren Lebensalter noch verstärkt.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme (die auf Seite 138 begonnen hat und hier endet).

Sichter
(Schumann), Hindemith

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