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Quelle:Is/Niedersächsisches Kultusministerium 2001

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Niedersächsisches Kultusministerium in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesinstitut für Fortbildung und Weiterbildung im Schulwesen und Medienpädagogik (NLI)
Titel    Schulqualität in Niedersachsen - Ein Orientierungsrahmen: Qualitätsbereiche und Qualitätsmerkmale guter Schulen
Datum    November 2001
URL    http://www.nibis.de/nli1/quali/orientierungsrahmennov2001.pdf
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Is/Fragment 202 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-27 15:10:13 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, Is, Niedersächsisches Kultusministerium 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 202, Zeilen: 4-5, 7-9
Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium 2001
Seite(n): 6, Zeilen: 1 ff.
Der Begriff "Qualität" (qualitas, lat. = die -gute- Beschaffenheit) wird in unterschiedlichen Bedeutungszusammenhängen angewandt. Die Experten der europäischen Norm- und Qualitätssicherungsinstitute definieren lapidar: Qualität ist, was den Anforderungen entspricht. In der Regel wird also von „Qualität“ gesprochen, wenn ein Produkt oder Prozess den Zusagen oder Erwartungen entspricht. Der Begriff „Qualität“ (qualitas, lat. = die (gute) Beschaffenheit) wird in unterschiedlichen Bedeutungszusammenhängen angewandt: In der Regel wird von „Qualität“ gesprochen, wenn ein Produkt oder Prozess den Zusagen oder Erwartungen entspricht.
Anmerkungen

In der Sache dürfte das noch recht nah am Allgemeinwissen liegen. Daher auch eine Einordnung als "keine Wertung" möglich.

Die Übernahme setzt sich weiter unten auf der Seite (wiederum fast wörtlich) fort.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Is/Fragment 202 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-26 23:46:02 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Is, Niedersächsisches Kultusministerium 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 202, Zeilen: 25-31
Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium 2001
Seite(n): 6, Zeilen: 4-10
Im Hinblick auf Schule im staatlichen Schulsystem gibt es sozusagen eine doppelte „Zusage“ des Staates:

a) gegenüber den Eltern und ihren Kindern auf eine Zukunftsperspektiven eröffnende Bildung aller jungen Menschen,

b) gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern auf Zukunftssicherung der Gesellschaft bzw. des Gemeinwesens insgesamt durch Bildung und Qualifizierung der nachwachsenden Generation.

Im Hinblick auf Schule im staatlichen Schulsystem gibt es – vereinfacht gesprochen - eine doppelte „Zusage“ des Staates:

- a) gegenüber den einzelnen Eltern und ihren Kindern auf eine Zukunftsperspektiven eröffnende Bildung der jungen Menschen8,

- b) gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern auf Zukunftssicherung der Gesellschaft bzw. des Gemeinwesens insgesamt durch Bildung und Qualifizierung der nachwachsenden Generation.


8 Dazu formuliert Helmut Fend: „Die Qualität des Bildungswesens ergibt sich letztlich daraus, ob es gelingt, die Schule für möglichst alle Schüler zu produktiven Räumen des Lernens und ihrer langfristigen Entwicklung werden zu lassen.“ ("Qualität und Qualitätssicherung im Bildungsbereich", in: Z. f. Pädagogik, 41. Beiheft, 2000, S. 56; Hervorh. i. Orig.)

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[3.] Is/Fragment 206 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-27 15:07:06 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, Is, Niedersächsisches Kultusministerium 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 206, Zeilen: 5-11
Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium 2001
Seite(n): 6, Zeilen: 11 ff.
Mit „Schulqualität“ verbindet sich demnach direkt die Frage nach den Erwartungen an Schule bzw. nach den mit der Institution Schule verbundenen gesellschaftlichen Zwecksetzungen.

Generelle und grundlegende Erwartungen der Gesellschaft an Schule formuliert der Staat in Form verbindlicher Vorgaben (Schulgesetz, Regelung der Abschlüsse, Grundsatzerlasse zu entwickeln und zwar im Wesentlichen durch deren Mitglieder selbst).

Mit „Schulqualität“ verbindet sich demnach direkt die Frage nach den Erwartungen an Schule bzw. nach den mit der Institution Schule verbundenen gesellschaftlichen Zwecksetzungen9. Generelle und grundlegende Erwartungen der Gesellschaft an Schule formuliert der Staat in Form verbindlicher Vorgaben (Schulgesetz, Grundsatzerlasse, Rahmenrichtlinien u.a.).

9 Nach E. Terhart gilt „Qualität“ in der aktuellen Bildungsdebatte als ein „verabredeter Gütemaßstab, der auf den offiziellen Zwecksetzungen des Bildungssystems insgesamt bzw. einzelner Bildungs- und Sozialeinrichtungen basiert und der insofern dann auch als Bezugspunkt für die Ermittlung und ggf. den Vergleich der faktischen Wirkungen dieser Einrichtungen herangezogen werden kann.“ (a.a.O., S. 815)

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[4.] Is/Fragment 208 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-09-30 19:01:11 Singulus
Fragment, Gesichtet, Is, Niedersächsisches Kultusministerium 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 208, Zeilen: 16-21, 27-31
Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium 2001
Seite(n): 6, 7, Zeilen: 6: 18 ff.; 7: 1 ff.
„Schulqualität“ ist folglich ein dynamischer Begriff, der nicht losgelöst von gesellschaftlichen Entwicklungen und Interessen sowie örtlichen Gegebenheiten definiert werden kann. Es geht also nicht um eine allgemeine Normierung der Qualität von Schule und Unterricht. Die Qualitätsdefinition muss fortlaufend überprüft und den sich wandelnden Bedingungen angepasst werden.

Das Forum Bildung betont hierzu:

„Qualität ist also ein relativer Begriff, der nur in Bezug auf Funktionen und Ziele definiert und beurteilt werden kann. (...) Ziele sind daher auf der Ebene des Bildungssystems wie auf der Ebene der Bildungseinrichtung so konkret zu definieren, dass sie sich als Orientierungspunkt für Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung eignen.“ (a. a. O., S. 8)

Schulqualität ist sowohl im Hinblick auf sich wandelnde gesellschaftliche Zwecksetzungen als auch im Hinblick auf die besonderen Bedingungen einzelner Schulen zu relativieren. Im Orientierungsrahmen wird Schulqualität daher als Prozess einer fortlaufenden Optimierung der Arbeit der Schulen unter unterschiedlichen Ausgangs- und Rahmenbedingungen verstanden.

„Schulqualität“ ist daher ein dynamischer Begriff, der nicht völlig losgelöst von gesellschaftlichen Entwicklungen und Interessen sowie örtlichen Gegebenheiten definiert werden kann. Es geht also nicht um eine allgemeine Normierung der Qualität von Schule und Unterricht. Die Qualitätsdefinition muss fortlaufend überprüft und den sich wandelnden Bedingungen angepasst werden.

[Seite 7:]

Das Forum Bildung betont hierzu: „Qualität ist also ein relativer Begriff, der nur in bezug auf Funktionen und Ziele definiert und beurteilt werden kann. (...) Ziele sind daher auf der Ebene des Bildungssystems wie auf der Ebene der Bildungseinrichtung so konkret zu definieren, dass sie sich als Orientierungspunkt für Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung eignen.“ (a.a.O., S. 8)

Schulqualität ist also sowohl im Hinblick auf sich wandelnde gesellschaftliche Zwecksetzungen als auch im Hinblick auf die besonderen Bedingungen einzelner Schulen zu relativieren. Im Orientierungsrahmen wird Schulqualität daher als Prozess einer fortlaufenden Optimierung der Arbeit der Schulen unter unterschiedlichen Ausgangs- und Rahmenbedingungen verstanden.

Anmerkungen

Das wörtliche Zitat in der Mitte des Fragments ist korrekt ausgewiesen und wird bei der Zählung nicht erfasst. Die Quelle wird (einmalig) auf Seite 209 in Fn. 274 genannt; der Zusammenhang ist nicht erkennbar; gleichwohl mit Blick auf die räumliche Nähe wäre auch Einordnung als "Bauernopfer" denkbar.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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