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Quelle:Is/Seidl 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Claudius Seidl
Titel    Warum wir nicht mehr älter werden - Essay
Zeitschrift    Aus Politik und Zeitgeschichte
Herausgeber    Bundeszentrale für politische Bildung
Ort    Bonn
Datum    28. November 2005
Nummer    49-50
Seiten    3-9
URL    http://www.bpb.de/apuz/28635/warum-wir-nicht-mehr-aelter-werden-essay?p=all

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Is/Fragment 032 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-15 10:03:51 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Seidl 2005

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 5-15, 19-20
Quelle: Seidl 2005
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
In der Grafik, die man früher die Alterspyramide nannte, weil es mehr Kleinkinder als Teenager, mehr Teenager als Erwachsene, mehr Erwachsene als Greise gab, hatten im Jahr 2000 in der Bundesrepublik Deutschland die Jahrgänge 1955 bis 1970 die dicksten Balken. Aus der einstigen Bevölkerungspyramide ist ein Bevölkerungspilz geworden. Im Jahr 2000 waren die 30- bis 40-Jährigen in Deutschland die größte Gruppe der Bevölkerung. Die 15- bis 25-Jährigen, die man gewöhnlich die Jugend nennt, war in der Minderheit.

Im Jahr 2020 wird jeder Zweite in Deutschland über 50 Jahre alt sein.

Im Jahr 2025 wird diese Grafik eher einem Baum gleichen, mit breitem Stamm zwar, aber einer noch breiteren Krone. Die 55- bis 70-Jährigen werden die Mehrheit sein, die 15- bis 25-Jährigen eine noch kleinere Minderheit.

[...]

Im Jahr 2050 wird es mehr Frauen in den achtziger als in den dreißiger Jahren geben und die Jungen Alten“ - Menschen im Alter zwischen 70 und 80 Jahren - werden in weit stärkerem Maße als heute aktive Teilnehmer der Gesellschaft sein29:


29 S. Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“. 40 - 50. 5. Dezember 2005. S. 7: „Solche Prognosen unterscheiden sich von den Vorhersagen der Klima- oder Wirtschaftsforscher vor allem dadurch, dass all die heute noch unbekannten oder übersehenen Faktoren, welche das ganze Zukunftsbild stören könnten, in den Rechnungen der Demografen kaum denkbar sind. Wenn nicht ein großer Krieg oder eine Seuche die Population der Europäer drastisch reduziert, dann wird es genau so kommen. Denn die 20-Jährigen, die im Jahr 2025 fehlen werden, müssten jetzt schon auf der Welt sein und die 80-Jährigen, von denen es im Jahr 2050 so viele geben wird, sind seit 1970 unter uns.“ (S. auch Seidl, Claudius. 2005.)

In der Grafik, die man früher die Alterspyramide nannte, weil es mehr Kleinkinder als Teenager gab, mehr Teenager als Erwachsene, mehr Erwachsene als Greise, in dieser Grafik hatten im Jahr 2000 die Jahrgänge 1955 bis 1970 die dicksten Balken. Im Jahr 2000 waren die 30- bis 45-Jährigen in Deutschland die größte Gruppe der Bevölkerung - ein Zustand, der schon einen Hauch von Vergreisung spüren ließ, weil die 15- bis 25-Jährigen, jene Gruppe also, die man gewöhnlich die Jugend nennt, in der Minderheit war.

Im Jahr 2025 wird die Grafik eher einem Baum gleichen, mit breitem Stamm zwar, aber einer noch breiteren Krone. Die 55- bis 70-Jährigen werden die Mehrheit sein, die 15- bis 25-Jährigen eine noch kleinere Minderheit, und im Jahr 2050 wird es mehr Frauen in ihren achtziger als Frauen in ihren dreißiger Jahren geben.

Solche Prognosen unterscheiden sich von den Vorhersagen der Klima- oder Wirtschaftsforscher vor allem dadurch, dass all die heute noch unbekannten oder übersehenen Faktoren, welche das ganze Zukunftsbild stören könnten, in den Rechnungen der Demografen kaum denkbar sind. Wenn nicht ein großer Krieg oder eine Seuche die Population der Europäer drastisch reduziert, dann wird es genau so kommen. Denn die 20-Jährigen, die im Jahr 2025 fehlen werden, müssten jetzt schon auf der Welt sein. Und die 80-Jährigen, von denen es im Jahr 2050 so viele geben wird, sind seit 1970 unter uns.

Anmerkungen

Klassisch: ein Teil taucht als Zitat auf, ein anderer Teil wird genauso wortwörtlich, aber ohne jede Kennzeichnung übernommen.

Die als Zitat in der Fußnote gekennzeichnete Passage wurde nicht in die Zeilenzählung mitaufgenommen.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[2.] Is/Fragment 037 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-15 10:00:03 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Seidl 2005

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 3-7,(8-10),11-12
Quelle: Seidl 2005
Seite(n): 1 (Internetversion), Zeilen: -
Innerhalb von nur einer Generation (natürlich auch einer Lehrergeneration) hat sich eine Revolution der Lebensläufe ereignet. Jene Bewohner des Westens, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, altern langsamer und auf jeden Fall anders als ihre Vorfahren. Wer heute 40 wird, ist geistig und körperlich meist jünger als es sein Großvater mit 30 war35:

„Wir fürchten uns vor dem Altern und der Vergreisung und zugleich verschmähen wir ungeheure Ressourcen an Jugendlichkeit, indem wir so tun als hätten die 40-, 50-. 60-Jährigen noch die Lebensrhythmen der Steinzeit."36

Diese Behauptung führt zu dem Paradoxon, dass trotz steigendem Durchschnittsalter jene, die dieses Durchschnittsalter haben, immer jünger werden.


35 Seidl, Claudius: Warum wir nicht mehr älter werden, ln: Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“. S. 3 - 8.

36 Ebd. S. 9.

Innerhalb von nur einer Generation hat sich eine Revolution der Lebensläufe ereignet: Die Menschen altern langsamer: Wer heute vierzig wird, ist geistig und körperlich meistens jünger, als es sein Großvater mit dreißig war.

[...]

[...] Es kann, erstens, als absolut sicher gelten, dass jene Bewohner des Westens, die nach dem Zweiten Weltkrieg und der unmittelbaren Nachkriegszeit geboren wurden, ihr ganzes Leben lang mit Nähr- und Mineralstoffen und Vitaminen so gut versorgt worden, wie es vorangegangene Generationen sich nicht einmal vorstellen konnten. Und diese Nährstoffe sind es, welche den Alterungsprozess der Zellen zwar nicht stoppen, aber doch gewaltig hemmen können. [...]

[...] Und so werden, während das Durchschnittsalter der westlichen Gesellschaften stetig steigt, jene aber, die dieses Durchschnittsalter haben, immer jünger. [...]

[...]

[...] Wir fürchten uns vor dem Altern und der Vergreisung - und zugleich verschmähen wir ungeheure Ressourcen an Jugendlichkeit, indem wir so tun, als hätten die 40-, 50-, 60-Jährigen noch die Lebensrhythmen der Steinzeit.

Anmerkungen

Trotz Nennung der Quelle bleibt unklar, was und wieviel wörtlich übernommen wurde. Wegen der eher kleinteiligen Übernahme und der vorhandenen Quellenangabe ist auch kW denkbar.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

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