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Quelle:Is/Sieland 2000

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Bernhard Sieland
Titel    Auch Lehrer müssen sich wohlfühlen
Zeitschrift    Praxis Schule
Datum    April 2000
Nummer    5-10, Heft 2
Seiten    35-40
URL    www.bug-nrw.de/cms/upload/pdf/wohlfuehlen.pdf

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Is/Fragment 190 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-09-27 19:14:16 Kybot
Fragment, Is, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Sieland 2000, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 190, Zeilen: 19 ff.
Quelle: Sieland 2000
Seite(n): online, Zeilen: 0
Gefühle werden meist als Widerfahrnisse erlebt. Bernhard Sieland stellt folgende Fragen:

• Können und sollen Lehrer aktiv für ihr Wohlbefinden sorgen?

• Ist es ein Berufsrisiko von Lehrern, ihr berufliches Wohlbefinden zu riskieren?

• Brauchen sie vielleicht eine besondere Kompetenz, mit Gefühlen bei sich und anderen umzugehen?

• Unter welchen Bedingungen fühlen sich welche Personen auf welche Art und in welchem Lebensbereich (nicht) wohl?

Wohlbefinden ist nach der WHO-Charta von Ottawa ein Grundrecht und ein Entwicklungsziel für jedermann. Gesundheitsforderung stellt eine lebenslange Entwicklungsaufgabe dar, auf die Schule vorbereiten sollte. Dazu müssen Lehrer trotz ihrer eigenen Grenzen Lebenszufriedenheit Vorleben, um dies ihren Schüler glaubhaft zu vermitteln. Rauin u. a. beschreiben die Notwendigkeit zu emotionaler Ausgeglichenheit bei Lehrern folgendermaßen: „Schüler wünschen sich Lehrerinnen und Lehrer, die jeden Tag und jede Stunde gleichermaßen freundlich, geduldig, fröhlich, kreativ, berechenbar und witzig sind. An einigen Tagen fällt es vielen Lehrern vermutlich nicht so schwer, diesen Erwartungen [ein Stück weit zu entsprechen, doch an vielen anderen Tagen und Wochen, an denen vielleicht private Tiefen, gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Ärgernisse mit Vorgesetzten bestehen, kann es schwierig und für manche auch unmöglich sein, die notwendige emotionale Ausgeglichenheit in sich zu spüren.]


251 Sieland, Bernhard. 2000. S. 35.

252 Rauin, U./Kohler, B./Becker, G. 1994. S. 34 - 3

Gefühle werden meist als Widerfahrnisse erlebt. Können und sollen LehrerInnen aktiv für ihr Wohlbefinden sorgen?

Ist es ein Berufsrisiko von LehrerInnen, ihr berufliches Wohlbefinden zu riskieren?

Brauchen sie vielleicht eine besondere Kompetenz, mit Gefühlen bei sich und anderen umzugehen (vgl. Sieland 1992)? Wie immer sind die eigentlichen Fragen viel komplexer. Sie könnten lauten: Unter welchen Bedingungen fühlen sich welche Personen auf welche Art und in welchem Lebensbereich (nicht) wohl?

Wohlbefinden ist nach der WHO-Charta von Ottawa ein Grundrecht und ein Entwicklungsziel für jedermann. Gesundheitsförderung stellt eine lebenslange Entwicklungsaufgabe dar, auf die Schule vorbereiten sollte. Dazu müssen Lehrer Lebenszufriedenheit trotz ihrer eigenen Grenzen vorleben, um dies ihren Schülerinnen glaubhaft zu vermitteln. Rauin u.a. (1994) beschreiben die Notwendigkeit zu emotionaler Ausgeglichenheit bei LehrerInnen so: „Schüler wünschen sich Lehrerinnen und Lehrer, die jeden Tag und jede Stunde gleichermaßen freundlich, geduldig, fröhlich, kreativ, berechenbar und witzig sind. An einigen Tagen fällt es vielen Lehrern vermutlich nicht so schwer, diesen Erwartungen ein Stück weit zu entsprechen, doch an vielen anderen Tagen und Wochen, an denen vielleicht private Tiefen, gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Ärgernisse mit Vorgesetzten bestehen, kann es schwierig und für manche auch unmöglich sein, die notwendige emotionale Ausgeglichenheit in sich zu spüren.

Anmerkungen

Es wird nicht deutlich, daß es sich um eine beinahe wörtliche Übernahme (die Verfasserin hat aber den Quelltext de-gendert) handelt. Daher ist auch eine Einordnung als BO denkbar.

Sichter
(SleepyHollow02)

[2.] Is/Fragment 191 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-27 00:18:45 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sieland 2000

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 191, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Sieland 2000
Seite(n): online, Zeilen: 0
[An einigen Tagen fällt es vielen Lehrern vermutlich nicht so schwer, diesen Erwartungen] ein Stück weit zu entsprechen, doch an vielen anderen Tagen und Wochen, an denen vielleicht private Tiefen, gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Ärgernisse mit Vorgesetzten bestehen, kann es schwierig und für manche auch unmöglich sein, die notwendige emotionale Ausgeglichenheit in sich zu spüren. Fehlt diese Ausgeglichenheit aber weitgehend oder ganz, dann kann der Unterricht zu einer fast unerträglichen Mühe werden.“

Der professionelle Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen ist also eine Schlüsselkompetenz für Lehrer. Sie müssen immer wieder neu üben, sich über den Einsatz ihrer Mitmenschen zu freuen und nicht nur über deren Ergebnisse. Dazu brauchen sie den Willen zum Wohlfühlen (auch im Alter, auch unter schwierigen Bedingungen...). Gibt es eine Grundbegabung zur Dankbarkeit und Fröhlichkeit sowie zur Freude über das, was ist, ohne Neid auf vermeintlich noch Glücklichere? Kann man von den Fröhlichen lernen?

Diesem Wohlbefinden einer Lehrperson können viele Dinge im Wege stehen: die eigene Persönlichkeit, eigene Lebensumstände, aber auch das Kollegium sowie die Werte und Normen, die von Eltern und Schülern sowie von der Schulverwaltung vermittelt werden. So z. B. die in der Schule übliche Defizitdiagnostik: Es werden Fehler statt Richtiges gezählt! Verstellt uns das den Blick für das Gute und das Normale? Könnte es sein, dass wir eine Feedback-Kultur in den Kollegien haben, die sich mehr am Aussprechen von Negativem als an der Bestätigung von Positivem orientiert? Könnten unsere Selbstgespräche eher kritisierend, entmutigend und auf negative Gefühle abgestellt sein, statt auf die positiven Gegenteile? Ermutigung könnte damit beginnen, Stärken zu stärken. Lehrer müssten zudem aus unrealistischen Erwartungen und Idealen lebbare Berufsleitbilder entwickeln. Das Gefühl, nie genug gemacht zu haben, sollte ergänzt werden durch eine Sorge, nicht zu einseitig zu werden bzw. durch einen Wunsch nach Vielseitigkeit. Die Neigung zu sozialem Rückzug sollte durch Mut zur kollegialen Kooperation überwunden werden. Wellbeing (Wohlfühlen) ist ein komplexer Zustand und Prozess, der von vielen Faktoren abhängig ist, z. B.:

o Lebenslagen

o Lebensbedingungen

o selbst beeinflussbare oder vorgegebene Personenmerkmale

o Kompetenzen zum Umgang mit Freude und Leid

o Erwartungen an sich an das Leben, den Beruf, die Partnerschaft...

o Art des Wohlbefindens durch Genuss und die Fähigkeit, Frust auszuhalten

An einigen Tagen fällt es vielen Lehrern vermutlich nicht so schwer, diesen Erwartungen ein Stück weit zu entsprechen, doch an vielen anderen Tagen und Wochen, an denen vielleicht private Tiefen, gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Ärgernisse mit Vorgesetzten bestehen, kann es schwierig und für manche auch unmöglich sein, die notwendige emotionale Ausgeglichenheit in sich zu spüren. Fehlt diese Ausgeglichenheit aber weitgehend oder ganz, dann kann der Unterricht zu einer fast unerträglichen Mühe werden.“

Der professionelle Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen ist also eine Schlüsselkompetenz für LehrerInnen. Sie müssen immer wieder neu üben, sich über den Einsatz ihrer Mitmenschen zu freuen und nicht nur über deren Ergebnisse. Dazu brauchen sie den Willen zum Wohlfühlen (auch im Alter, auch unter schwierigen Bedingungen...). Gibt es eine Grundbegabung zur Dankbarkeit und Fröhlichkeit sowie zur Freude über das, was ist, ohne Neid auf vermeindlich noch Glücklichere?

Kann man von den Fröhlichen lernen?

Diesem Wohlbefinden einer Lehrperson können viele Dinge im Wege stehen: die eigene Persönlichkeit, eigene Lebensumstände, aber auch das Kollegium sowie die Werte und Normen, die von Eltern und SchülerInnen sowie von der Schulverwaltung vermittelt werden. So z.B. die in der Schule übliche Defizitdiagnostik: Wir zählen Fehler statt Richtiges! Verstellt uns das den Blick für das Gute und das Normale? Könnte es sein, daß wir eine Feedback-Kultur in den Kollegien haben, die sich mehr am Aussprechen von Negativem als an der Bestätigung von Positiven orientiert? Könnten unsere Selbstgespräche eher kritisierend, entmutigend und auf negative Gefühle abgestellt sein, statt auf die positiven Gegenteile? Ermutigung könnte damit beginnen, Stärken zu stärken. LehrerInnen müßten zudem aus unrealistischen Erwartungen und Idealen lebbare Berufsleitbilder entwickeln.

Das Gefühl, nie genug gemacht zu haben, sollte ergänzt werden durch eine Sorge, nicht zu einseitig zu werden bzw. durch einen Wunsch nach Vielseitigkeit. Die Neigung zu sozialem Rückzug sollte durch Mut zur kollegialen Kooperation überwunden werden (vgl. Neumann u.a. 1998).

Wellbeing (Wohlfühlen) ist ein komplexer Zustand und Prozeß, der von vielen Faktoren abhängig ist.

Faktoren Beispiele

Lebenslagen
Lebensbedingungen

selbst beeinflußbare oder vorgegebene Personenmerkmale

Kompetenzen zum Umgang mit Freude und Leid, Erwartungen an sich an das Leben, den Beruf, die Partnerschaft...

Art des Wohlbefindens durch Genuß und die Fähigkeit, Frust auszuhalten

Anmerkungen

Letzter Hinweis auf die Quelle auf S. 190. Dass eine seitenlange wörtliche Übernahem erfolgt, ist nicht erkennbar.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[3.] Is/Fragment 192 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-26 23:47:49 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sieland 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 192, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Sieland 2000
Seite(n): online, Zeilen: 0
o die Fähigkeit, „Versagen“ auszuhalten

o durch Sinnerfahrung, Spiritualität, partielle Sinnlosigkeit zu ertragen

o Selbstakzeptanz und Akzeptanz der Mitmenschen usw. Psychohygiene als aktive Förderung des Wohlbefindens ist m. E. eine Dienstaufgabe für Pädagogen. Sie sollte von den Betroffenen wahrgenommen und vom Dienstherren ermöglicht werden. Persönliche Ansatzpunkte für die Lehrkraft könnten folgende sein:

1. Lebensbereiche als Quellen des Wohlbefindens

Nach Schaarschmidt u. a.253 brauchen Lehrer die Fähigkeit zur Distanzierung, damit sie berufliche Belastungen auch einmal hinter sich lassen können. Dazu brauchen sie mindestens einen zweiten Lebensbereich, auf den sie am Nachmittag mit Herz und Verstand „umschalten“ können. Nach Wegner u. a.254 ist die Dauer der häuslichen Vor- und Nachbereitungszeit von Lehrern wichtig für das Risiko des, Ausbrennens“. Als schützende Faktoren gelten aktive Freizeitinteressen sowie die innere Erlaubnis: „Für heute ist es genug, jetzt gönne ich mir...!“

2. Wohlbefinden als Balance zwischen positiven und negativen Erlebnissen

Unser Wohlbefinden hängt nicht nur von angenehmen Ereignissen ab: die Hälfte unserer Freude besteht darin, dass unser Schmerz nachlässt.

3. Wohlbefinden durch befriedigende Aktivitäten

Wir können zu unserem Wohlbefinden beitragen durch geeignete Aktivitäten. Vielen fällt es leichter, gemeinsam Freude und Dankbarkeit zu fördern und das Lamentieren zu überwinden. Ein Weg dazu ist die Kooperative Entwicklungssteuerung durch Selbstmanagement KESS.

4. Zufriedenheit als Balance zwischen Erfolg und Versagen

Wohlfühlen setzt voraus, dass man Ziele erreicht und bei deren Nichterreichung nicht verzweifelt ist. Hier spielt die Kunst der flexiblen und realistischen Zielsetzung eine wichtige Rolle. Lehrer und auch Schüler sollten lernen, sich realistische Ziele zu setzen, Teilschritte auf dem Weg zum Ziel zu genießen und mangelnde Zielerreichung als nützlichen Hinweis auf Zielblockaden zu verstehen.

Gerade im Bereich Schule sollten wir lehren und lernen nicht nur mit den Stärken sondern auch den Grenzen in uns und unseren Mitmenschen positiv umzugehen. Dabei braucht man einen realistischen Blick wie auf ein Barometer, bei dem die steigende oder nicht weiter fallende Tendenz vielleicht sogar überzeichnet wird.


253 Schaarschmidt, U./Kieschke, U./Fischer, A. 1999. S. 244 - 268.

254 Wegener, R./Ladendorf, B./Mindt-Prüfert, S./Poschadel, B. 1998. S. 248 - 259. 192

Art des Wohlbefindens durch [...] die Fähigkeit, „Versagen“ auszuhalten
durch Sinnerfahrung, Spiritualität, partielle Sinnlosigkeit zu ertragen

in welchem Lebensbereich Beruf, Partnerschaft, Freizeit, Sport
Elternrolle....Selbstakzeptanz (vgl. Arbeitsblatt 3)
Akzeptanz der Mitmenschen (vgl. Arbeitsblatt 4)

Psychohygiene als aktive Förderung des Wohlbefindens ist m.E. eine Dienstaufgabe für PädagogInnen. Sie sollte von den Betroffenen wahrgenommen und vom Dienstherren ermöglicht werden! Doch wo kann die Lehrkraft für sich persönlich ansetzen?

1. Lebensbereiche als Quellen des Wohlbefindens

[...]

[...] Nach Schaarschmidt u.a. (1999) brauchen LehrerInnen die Fähigkeit zur Distanzierung, damit sie berufliche Belastungen auch einmal hinter sich lassen können. Dazu brauchen sie mindestens einen zweiten Lebensbereich, auf den sie am Nachmittag mit Herz und Verstand „umschalten“ können. Nach Wegner u.a.(1998) ist die Dauer der häuslichen Vor- und Nachbereitungszeit von LehrerInnen wichtig für das Risiko des „Ausbrennens“ . Als schützende Faktoren gelten aktive Freizeitinteressen sowie die innere Erlaubnis: „ Für heute ist es genug, jetzt gönne ich mir...“!

2. Wohlbefinden als Balance zwischen positiven und negativen Erlebnissen.

Unser Wohlbefinden hängt nicht nur von angenehmen Ereignissen ab: die Hälfte unserer Freude besteht darin, daß unser Schmerz nachläßt. [...]

3. Wohlbefinden durch befriedigende Aktivitäten

Wir können zu unserem Wohlbefinden beitragen durch geeignete Aktivitäten.

[...]

Vielen fällt es leichter, gemeinsam Freude und Dankbarkeit zu fördern und das Lamentieren zu überwinden. Ein Weg dazu ist die Kooperative Entwicklungssteuerung durch Selbstmanagement KESS (vgl. Neumann u.a. 1998).

4. Zufriedenheit als Balance zwischen Erfolg und Versagen

Wohlfühlen setzt voraus, daß man Ziele erreicht und bei deren Nichterreichung nicht verzweifelt ist. Hier spielt die Kunst der flexiblen und realistischen Zielsetzung eine wichtige Rolle (vgl. Sieland 1993 a + b). LehrerInnen wie SchülerInnen sollten lernen, sich realistische Ziele zu setzen, Teilschritte auf dem Weg zum Ziel zu genießen und mangelnde Zielerreichung als nützlichen Hinweise auf Zielblockaden zu verstehen.

[...]

Gerade im Bereich Schule sollten wir lehren und lernen nicht nur mit den Stärken sondern auch den Grenzen in uns und unseren Mitmenschen positiv umzugehen! Dabei braucht man einen realistischen Blick wie auf ein Barometer, bei dem die steigende oder nicht weiter fallende Tendenz vielleicht sogar überzeichnet wird.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[4.] Is/Fragment 193 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-26 23:50:01 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sieland 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 193, Zeilen: 1-25
Quelle: Sieland 2000
Seite(n): online, Zeilen: 0
In der Literatur gibt es mehrere Untersuchungen zum Thema Lehrerzufriedenheit. So hat Grimm255 Lehrer befragt, welche Unterrichtssituationen sie als angenehm empfinden, welche Gefühle sie dabei erleben und auf welche Bedingungen die positiven Gefühle und Anlässe zurückgeführt werden. Die Lehrer nannten ganz unterschiedliche Situationen für berufsbezogene Freuden.

Mayr256 verwendet das Konstrukt des Flow-Erlebens für positive Erlebnisse im Unterricht von Lehrern und Studenten im Praktikum. Dabei findet er interessante Korrelationen zwischen dem Erleben verschiedener angenehmer und unangenehmer Situationstypen (Langeweile, Apathie, Steuerung, Angst und Flow) und den Interessen, Intelligenzprofilen und Fähigkeiten seiner Probanden. Diese empirischen Untersuchungen zeigen deutlich: Lehrerberuf ist schön und schwer zugleich. Die Schule ist nicht nur eine Folterbank sondern für viele Lehrer auch eine Quelle von Sinn- und Befriedigungserfahrungen. Die Kunst der (gemeinsamen) Erlebnisverarbeitung ist dabei von besonderer Bedeutung. Je weniger die Person Grundhaltungen der Dankbarkeit, Fröhlichkeit usw. mitbringt, umso mehr sollte sie sich aus eigenem Interesse und zum Wohle ihrer Schüler, Eltern und Kollegen eigenaktiv und in Kooperation mit Kollegen um ihr Wohlbefinden kümmern. Dabei müssen sich auch Verhältnisse und Rahmenbedingungen ändern.

Lehrer haben wie ihre Schüler das Recht und die Pflicht sich wohl zu fühlen, denn sie haben ein doppeltes Interesse daran: die Pflege der eigenen Gesundheit und die Steigerung und Erhaltung der beruflichen Leistungsfähigkeit zum Wohle der Schüler. Der Weg zum Wohlfühlen aber ist zweigleisig: Man kann seine Ressourcen stärken und seine Anforderungen gemäß den verfügbaren Ressourcen dosieren.


255 Grimm, Matthias Alexander. 1996.

256 Mayr, Johannes. 1998. S. 235 - 250.

In der Literatur gibt es einige Untersuchungen zum Thema Lehrerzufriedenheit. So hat Grimm (1996) LehrerInnen befragt, welche Unterrichtssituationen sie als angenehm empfinden, welche Gefühle sie dabei erleben und auf welche Bedingungen die positiven Gefühle und Anlässe zurückgeführt werden.

Die LehrerInnen nannten ganz unterschiedliche Situationen für berufsbezogene Freuden. [...]

[...]

Mayr (1998) verwendet das Konstrukt des Flow-Erlebens für positive Erlebnisse im Unterricht von LehrerInnen und StudentInnen im Praktikum. Dabei findet er interessante Korrelationen zwischen dem Erleben verschiedener angenehmer und unangenehmer Situationstypen: (Langeweile, Apathie, Steuerung, Angst und Flow) und den Interessen, Intelligenzprofilen und Fähigkeiten seiner ProbandInnen.

Diese empirischen Untersuchungen zeigen deutlich: Lehrerberuf ist schön und schwer zugleich. Die Schule ist nicht nur eine Folterbank sondern für viele LehrerInnen auch eine Quelle von Sinn- und Befriedigungserfahrungen. Die Kunst der (gemeinsamen) Erlebnisverarbeitung ist dabei von besonderer Bedeutung. Je weniger die Person Grundhaltungen der Dankbarkeit, Fröhlichkeit usw. mitbringt, um so mehr sollte sie sich aus eigenem Interesse und zum Wohle ihrer SchülerInnen, Eltern und KollegInnen eigenaktiv und in Kooperation mit KollegInnen um ihr Wohlbefinden kümmern. Dabei müssen sich auch Verhältnisse und Rahmenbedingungen ändern, wie das abschließende Fallbeispiel zeigt: [...]

Haben Lehrer (wie ihre Schüler) das Recht und die Pflicht sich wohlzufühlen? Ja, denn sie haben ein doppeltes Interesse daran: die Pflege der eigenen Gesundheit und die Steigerung und Erhaltung der beruflichen Leistungsfähigkeit zum Wohle der Schüler.

Der Weg zum Wohlfühlen aber ist zweigleisig: Man kann seine Ressourcen stärken und seine Anforderungen gemäß den verfügbaren Ressourcen dosieren.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Der Eigenanteil beschränkt sich im wesentlichen auf die Tilgung des Binnen-I aus dem übernommenen Text.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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