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Quelle:Is/Werning 1998

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Rolf Werning
Titel    Konstruktivismus. Eine Anregung für die Pädagogik?
Zeitschrift    Pädagogik
Jahr    1998
Nummer    7-8
Seiten    39-41
Anmerkung    Verglichen wurde mit der Online-Version des Textes.
URL    http://www.webquest-forum.de/infos/theorie/werning-konstruktivismus.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Is/Fragment 127 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-12-22 18:31:13 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werning 1998

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 127, Zeilen: 25-34
Quelle: Werning 1998
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
Dazu müssen natürlich tradierte Konstruktionsprinzipien in Frage gestellt und auf ihre Sinnhaftigkeit und Verantwortbarkeit hinterfragt werden. Zunächst ist jedoch festzustellen, dass sich aus dem konstruktivistischen Ansatz keineswegs linear ein genaues Bild von Schule ableiten lässt.

Wie Schule auszusehen hat, kann nicht objektiv bestimmt werden. Vielmehr müssen Entscheidungen getroffen werden, indem wir (aus-) wählen, indem wir unsere Antworten und Präferenzen nicht als objektiv gültig, sondern als subjektiv zu verantworten darlegen. An dieser Stelle kann keine schulpädagogische Diskussion aus konstruktivistischer Perspektive geführt werden. Vielmehr soll hier am Beispiel eines Konstruktionsprinzips von Schule, das mit konstruktivis-[tischem Denken vereinbar ist, die pädagogische Entwicklungsrichtung dieses Ansatzes gezeigt werden: Vielfalt zulassen, entwickeln und unterstützen, Entscheidungen verantworten.]

Dazu müssen natürlich tradierte Konstruktionsprinzipien in Frage gestellt und auf ihre Sinnhaftigkeit und Verantwortbarkeit hinterfragt werden. Zunächst ist jedoch festzustellen, dass sich aus dem konstruktivistischen Ansatz keineswegs linear ein genaues Bild von Schule ableiten lässt. Wie Schule auszusehen hat, kann nicht objektiv bestimmt werden. Vielmehr müssen Entscheidungen getroffen werden, indem wir (aus-) wählen, indem wir unsere Antworten und Präferenzen nicht als objektiv gültig, sondern als subjektiv zu verantworten darlegen. An dieser Stelle kann keine schulpädagogische Diskussion aus konstruktivistischer Perspektive geführt werden. Vielmehr möchte ich am Beispiel eines Konstruktionsprinzips von Schule, das mit konstruktivistischem Denken vereinbar ist, die pädagogische Entwicklungsrichtung dieses Ansatzes aufzeigen:

Vielfalt zulassen, entwickeln und unterstützen, Entscheidungen verantworten

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), Hindemith

[2.] Is/Fragment 128 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-12-22 18:33:23 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Is, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Werning 1998

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 128, Zeilen: 1-32
Quelle: Werning 1998
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
[Vielmehr soll hier am Beispiel eines Konstruktionsprinzips von Schule, das mit konstruktivis-]tischem Denken vereinbar ist, die pädagogische Entwicklungsrichtung dieses Ansatzes gezeigt werden: Vielfalt zulassen, entwickeln und unterstützen, Entscheidungen verantworten.

Viele schulische Normierungsprozesse, die auf eine Homogenisierung des Lernens abzielen, müssen in Frage gestellt werden. Die Vielfalt durch kulturelle Unterschiede, durch leistungs-, geschlechts- und altersheterogene Lerngruppen, wie sie z. B. im Kontext der integrativen Pädagogik gefordert wird, wird als Bereicherung, als Chance wahrgenommen. Das bedeutet auch, eine Vielfalt von Lernwegen zu ermöglichen, wie sie in Formen des offenen Unterrichts, des projektorientierten Unterrichts und des forschenden Lernens umgesetzt wird.

Vielfalt bedeutet die Öffnung der Räume. Die Schule wird Werkstatt, Kommunikationszentrum, Bühne, wie dies von Vertretern der „community education“ diskutiert wird. Vielfalt bedeutet, die Erfahrungs- und Lebenswelten der Schüler in Schule aufzugreifen, zuzulassen und ihnen Raum zu geben. Celestin Freinet hat hierfür den Satz: „Den Kindern das Wort geben“, geprägt und in die Praxis umgesetzt.205 Durch freie Texte, durch freien Ausdruck im weitesten Sinne erhalten die Schüler die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, ihre Ängste und Träume, ihre Wünsche und Hoffnungen in der Schule zu be- und verarbeiten.

Vielfalt fördert ferner ein Klima des Dialoges. Wenn Wirklichkeit nicht allein als vorgegeben, sondern als aufgegeben interpretiert wird, so gilt dies auch für die Konstruktion der Schule im Alltag. Auf der Ebene der Lerngruppe gehört dazu die gemeinsame Planung und Gestaltung von Lernräumen und Lernanlässen. Klassenrat, Klassenversammlungen, Jungen-Mädchen-Konferenzen deuten auf die Diskussions-, Mitentscheidungs- und Mitkonstruktionsmöglichkeiten der schulischen Wirklichkeit hin. Sie stellen die Foren dar, in denen Entscheidungen für die Konstruktion von Unterricht mitgetroffen und -verantwortet werden müssen.

Vielfalt auf der Ebene der Schule als soziales System bedeutet die Entwicklung als lernende Organisation. Damit ist eine Organisation gekennzeichnet, die sich in Frage stellt, die Experimente nicht nur zulässt, sondern herausfordert, die überprüft, ob Konstruktionen von Wirklichkeit, die als objektiv wahr und zeitlos gültig erscheinen, nicht längst überholt und dysfunktional geworden sind.


205 Vgl. Laun, Roland. 1983.

Vielmehr möchte ich am Beispiel eines Konstruktionsprinzips von Schule, das mit konstruktivistischem Denken vereinbar ist, die pädagogische Entwicklungsrichtung dieses Ansatzes aufzeigen:

Vielfalt zulassen, entwickeln und unterstützen, Entscheidungen verantworten

Wenn es keinen objektiv richtigen Zugang zur Wirklichkeit gibt, müssen viele schulische Normierungsprozesse, die auf eine Homogenisierung des Lernens abzielen, in Frage gestellt werden. Die Vielfalt durch kulturelle Unterschiede, durch leistungs-, geschlechts- und altersheterogene Lerngruppen, wie sie z. B. im Kontext der integrativen Pädagogik gefordert wird, wird als Bereicherung, als Chance wahrgenommen. Das bedeutet auch, eine Vielfalt von Lernwegen zu ermöglichen, wie sie in Formen des offenen Unterrichts, des projektorientierten Unterrichts und des forschenden Lernens umgesetzt wird. Vielfalt bedeutet die Öffnung der Räume. Die Schule wird Werkstatt, Kommunikationszentrum, Bühne, wie dies von Vertretern der "community education" diskutiert wird. Vielfalt bedeutet, die Erfahrungs- und Lebenswelten der Schülerlnnen in Schule aufzugreifen, zuzulassen und ihnen Raum zu geben. Celestin Freinet hat hierfür den Satz: "Den Kindern das Wort geben", geprägt und in die Praxis umgesetzt (vgl. Laun 1983). Durch freie Texte, durch freien Ausdruck im weitesten Sinne erhalten die Schülerlnnen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, ihre Ängste und Träume, ihre Wünsche und Hoffnungen in der Schule zu be- und verarbeiten.

Vielfalt fördert ferner ein Klima des Dialoges. Wenn Wirklichkeit nicht allein als vorgegeben, sondern als aufgegeben interpretiert wird, so gilt dies auch für die Konstruktion der Schule im Alltag. Auf der Ebene der Lerngruppe gehört dazu die gemeinsame Planung und Gestaltung von Lernräumen und Lernanlässen. Klassenrat, Klassenversammlungen, Jungen-Mädchen-Konferenzen sind hier Stichworte, die auf die Diskussions-, Mitentscheidungs- und Mitkonstruktionsmöglichkeiten der schulischen Wirklichkeit hindeuten. Sie stellen die Foren dar, in denen Entscheidungen für die Konstruktion von Unterricht mitgetroffen und mitverantwortet werden müssen. Vielfalt auf der Ebene der Schule als soziales System bedeutet die Entwicklung als lernende Organisation. Damit ist eine Organisation gekennzeichnet, die sich in Frage stellt, die Experimente nicht nur zulässt, sondern herausfordert, die überprüft, ob Konstruktionen von Wirklichkeit, die als objektiv wahr und zeitlos gültig erscheinen, nicht längst überholt und dysfunktional geworden sind.


Laun, R.: Freinet - 50 Jahre danach. Heidelberg 1983

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), Hindemith

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