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Quelle:Jam/Stüber 2010

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Stephan Stüber
Titel    Zitieren in juristischen Arbeiten
Ort    [Altenberge]
Verlag    niederle media
Jahr    2010
URL    http://www.niederle-media.de/Zitieren.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    27


Fragmente der Quelle:
[1.] Jam/Fragment 053 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 22:55:07 KayH
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 14-17
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 1, Zeilen: 2-6
Die „Lösung“ des Sachverhalts erfordert daher die Interpretation der geltenden Gesetze und die Darstellung ihrer systematischen Zusammenhänge. Das geltende Recht soll auf einen konkreten Sachverhalt angewandt und der Fall unter die Norm subsumiert werden. Rechtswissenschaftliches Arbeiten ist im kodifizierten Recht wie dem deutschen in erster Linie Interpretation der geltenden Gesetze und die Darstellung seiner systematischen Zusammenhänge1. An den Universitäten wird dieses Arbeiten mit Hilfe der Fallbearbeitung vermittelt: Das geltende Recht soll auf einen konkreten Sachverhalt angewandt, der Fall unter die Norm subsumiert werden.

1 Vgl. Schapp, Jura 2001, 217 (217).

Anmerkungen

Hier liegen Standardformulierungen vor. Interessant ist aber, dass Jam den exakten Wortlaut der im gesamten Werk ungenannt bleibenden später noch vielfach benutzten Vorlage trifft.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[2.] Jam/Fragment 056 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 23:09:37 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 5-23
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 1, Zeilen: 6ff
Die Subsumtion gliedert sich also in die Gedankenschritte (1) Obersatz, (2) einschlägige Norm bzw. Rechtslage und Definition, (3) Subsumtion und (4) Ergebnis. Waährend die Schritte (1), (3) und (4) immer an der konkreten Fallkonstellation anknüpfen, ist die Definition vom Fall unabhängig. Sie bildet den Maßstab für die Rechtsanwendung. Die eigentliche wissenschaftliche Leistung eines juristischen Gutachtens liegt dehalb in der genauen Erfassung der Definition des zu untersuchenden Rechtsbegriffs.

Die "richtige" Definition zu finden, ist unterschiedlich schwer. Im juristischen Arbeitsalltag schaut der Richter oder Anwalt in den Kommentar. Schwieriger wird es aber, wenn ein Gesetz anzuwenden ist, das in der Praxis bislang keine große Beachtung gefunden hat oder ganz neu und deshalb (noch) nicht kommentiert worden ist. Zum Erstaunen vieler Studierender trifft dies im Übrigen für die meisten (Landes-)Gesetze zu! Häufig ist vielleicht auch kein Kommentar zur Hand oder darf schlicht und einfach - wie im Rahmen einer Klausur - gar nicht benutzt werden. Manchmal ist es auch gerade die Aufgabe einer (Seminar- oder Doktor-)Arbeit, die Definition eines Rechtsbegriffs zu erarbeiten. In all diesen Fällen müssen Sie auf die juristischen Auslegungsmethoden zurückgreifen und selbst eine Definition (er)finden. Es kann schließlich auch vorkommen, dass für denselben Begriff unterschiedliche Definitionen vorgeschlagen werden. Dann herrscht "Streit" um die "richtige" Interpretation, den Sie ggf. darstellen und entscheiden müssen.

Diese Subsumtion gliedert sich bekanntlich die Gedankenschritte (1) Obersatz (auch Hypothese genannt), (2) Definition, (3)Untersatz (auch Subsumtion genannt) und (4) Ergebnis. Während die Schritte (1), (3) und (4) bei jedem Fall anders sind, weil sie sich auf dessen konkrete Situation beziehen, ist die Definition vom Fall unabhängig; sie bildet daher den Maßstab für die Rechtsanwendung. Die eigentliche wissenschaftliche Leistung einer Fallbearbeitung liegt deshalb in der genauen Fassung der Definition des zu untersuchenden Rechtsbegriffs.

Die "richtige" Definition zu finden ist unterschiedlich schwer. Der Praktiker schaut in den Kommentar. Schwieriger ist es, wenn man ein Gesetz anwenden muss, das in der Praxis keine große Beachtung gefunden hat oder ganz neu und deshlab (noch) nicht kommentiert worden ist. Das sind - zum Erstaunen vieler Studierender - übrigens die meisten (Landes-)Gesetze. Gleiches gilt für den Fall, dass man keinen Kommentar zur Hand hat oder - wie in der Klausur - nicht benutzen darf. Manchmal ist es auch gerade Aufgabe einer Arbeit (Bsp.: Seminararbeit oder Dissertation), die Definition eines Rechtsbegriffs erst zu erarbeiten. In all diesen Fällen muss der Bearbeiter auf die juristischen Auslegungsmethoden zurückgreifen und selbst eine Definition (er)finden. Schließlich kommt es vor, dass für denselben Begriff verschiedene Definitionen vorgeschlagen werden. Dann herrscht "Streit" um die "richtige" Interpretation, der ggf. entschieden werden muss.

Anmerkungen

Übrigens wird der Anfang dieses Abschnitts noch ein weiteres Mal in dieses Werk "eingearbeitet", nämlich hier: Jam/Fragment_121_26

Sichter
(Agrippina1, SleepyHollow02), Qadosh

[3.] Jam/Fragment 112 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:12:38 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 112, Zeilen: 1-20
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 5, Zeilen: 9-28
I. Optische Gestaltung

5 Bei der optischen Gestaltung stehen Ihnen verschiedene Alternativen offen. Sie können eine Tabellenstruktur für das Literaturverzeichnis wählen. In die erste Spalte schreiben Sie dann die Autoren, die übrigen Angaben in die zweite Spalte. Sie können auch alle Angaben (Titel, Auflage, Erscheinungsort usw.) jeweils in eine neue Zeile schreiben. Dies fördert die Übersichtlichkeit, ist allerdings auch äußerst platzintensiv. Insgesamt hat die Tabellenstruktur den Vorteil, dass Sie Tabellenfunktionen nutzen können, die z.B. MS Word bereitstellt. Hierzu zählen etwa die alphabetische Sortierung oder das Setzen gleichmäßiger Abstände nach jedem Nachweis. Eine Tabelle hat dagegen den Nachteil, dass sie grundsätzlich relativ viel Platz in Anspruch nimmt. Sie sollten sie aus diesem Grunde nicht für umfangreiche Arbeiten, z.B. Dissertationen, verwenden. Hier sollten Sie besser auf die zweite Alternative zurückgreifen und die Nachweise schlicht hintereinander wegschreiben. Jeder Nachweis sollte dann mit einer neuen Zeile anfangen. Sie können ergänzend kleine automatische Abstände einfügen, um mehrzeilige Nachweise von anderen abzusetzen. Darüber hinaus können Sie jeweils die zweite und folgende Zeile eines Nachweises einziehen (sog. hängender Einzug). Wenn Sie jeweils den Autor noch hervorheben wollen, können Sie nach seinem Namen jeweils eine neue Zeile mit hängendem Einzug beginnen. Das Literaturverzeichnis gewinnt schließlich noch weiter an Übersichtlichkeit, wenn Sie Vor- und Nachnamen der Autoren durch Kursivsetzung herausstellen.

II. Optische Gestaltung des Literaturverzeichnisses

Hinsichtlich der optischen Gestaltung gibt es mehrere Möglichkeiten: Man kann das Literaturverzeichnis als Tabelle aufzeichnen, wobei die Autoren in die erste Spalte, die restlichen Angaben in die zweite Spalte geschrieben werden32. Übersichtlich, aber sehr platzintensiv ist es, alle Angaben (Titel, Auflage, Erscheinungsort usw.) jeweils in eine neue Zeile zu schreiben33. Ich halte dies nicht für erforderlich. Die Tabellenstruktur hat den Vorteil, dass man Tabellenfunktionen benutzen kann, die etwa MS Word anbietet, z.B. die alphabetische Sortierung34 oder das Setzen gleichmäßiger Abstände nach jedem Nachweis35. Der Nachteil einer Tabelle ist, dass sie relativ viel Platz beansprucht. Daher ist sie für längere Ausarbeitungen wie etwa Dissertationen mit einem entsprechend umfangreichen Literaturverzeichnis nicht zu empfehlen. Hier sollten die Nachweise hintereinander weggeschrieben werden, wobei jeder mit einer neuen Zeile beginnt36. Um mehrzeilige Nachweise von anderen abzusetzen, können kleine automatische Abstände eingefügt werden37; zusätzlich kann man jeweils die zweite und folgende Zeilen eines Nachweises einziehen (sog. hängender Einzug)38. Will man den Autor hervorheben, kann man nach seinem Namen eine neue Zeile mit hängendem Einzug beginnen. So habe ich das im Literaturverzeichnis dieser Abhandlung gestaltet39.

Das Literaturverzeichnis gewinnt auch dadurch an Übersicht, dass man den Autorennamen hervorhebt. Geschmackssache ist, ob man nur den Nachnamen oder auch den Vornamen hervorhebt. Dies kann durch Fetten, Unterstreichen, KAPITÄLCHEN oder Kursivsetzen geschehen, wobei sich Letzteres weitgehend durchgesetzt hat; [...]

Anmerkungen

Jeder einzelne Satz wird inhaltlich übernommen. Die wesentlichen Formulierungen werden beibehalten. Einzig die Syntax der Sätze wird verändert. Rechtfertigt das den Verzicht auf eine Quellenangabe?

Später wird nicht mehr soviel "Sorgfalt" angewandt; dann werden die Textblöcke eins zu eins übernommen.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[4.] Jam/Fragment 114 33 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-26 16:17:26 KayH
Fragment, Gesichtet, Jam, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 33-35
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 6, Zeilen: 12-14
13 Hat ein Aufsatz zwei oder mehr Autoren, kommt das Gemeinschaftswerk unabhängig vom Anfangsbuchstaben des Titels immer nach dem Werk, das einer der Autoren allein verfasst hat. Die Autoren werden in der im Werk benannten Reihenfolge aufgeführt und zur Unterscheidung von Doppelnamen durch einen Schrägstrich „/“ voneinander abgesetzt. Hat ein Werk mehrere Autoren, werden diese in der im Werk benannten Reihenfolge aufgeführt43 und zur Unterscheidung von Doppelnamen durch einen Schrägstrich (/) mit je einem Leerzeichen vorher und hinterher voneinander abgesetzt44.

43 [...]

44 [...]

Anmerkungen

Die wörtlich übernommenen Passagen sind nicht als Zitat gekennzeichnet, keine Quellenangabe. Sehr kurz. Inhaltlich unter jeder Relevanzschwelle. Zurueckgestuft.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh, KayH

[5.] Jam/Fragment 115 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:12:41 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 24-27
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 6, Zeilen: 17-21
Zitieren Sie mehrere Bände desselben Werks und desselben Autors, so nennen Sie diese in nur einem Eintrag, in dem die Bände hintereinander aufgeführt und durch Semikolon voneinander getrennt werden. Weichen die Autoren oder die Haupttitel dagegen voneinander ab, sind die Werke gesondert aufzunehmen. Werden mehrere Bände desselben Werks und desselben Autors zitiert, erfolgt nur ein Nachweis, in dem die Bände hintereinander aufgeführt und durch Semikola (;) voneinander getrennt werden47. Weichen die Autoren oder die Haupttitel dagegen voneinander ab, sind die Werke gesondert aufzunehmen48.

47 [...]

48 [...]

Anmerkungen

Keine Kennzeichnung als Zitat, keine Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[6.] Jam/Fragment 115 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:12:56 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 32-33
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 9, Zeilen: 1-3
16 Am Ende eines Eintrags sollten Sie anzeigen, wie das Werk in den Fußnoten zitiert wird. Da dies nicht mehr zum eigentlichen Literaturnachweis gehört, sollten Sie die [Zitierweise in Klammern setzen und durch ein „zitiert:“ oder „zit.:“ einleiten.] Zum Schluss der Aufnahme eines Titels sollte angezeigt werden, wie das Werk in den Fußnoten zitiert wird65. Da dies nicht mehr zum eigentlichen Literaturnachweis gehört, schlage ich vor, die Zitierweise in Klammern zu setzen und durch ein „zitiert:“ einzuleiten66.

65 [...]

66 [...]

Anmerkungen

Keine Kennzeichnung als Zitat.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[7.] Jam/Fragment 116 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:13:00 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 1-3
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 9, Zeilen: 2-5
[Da dies nicht mehr zum eigentlichen Literaturnachweis gehört, sollten Sie die] Zitierweise in Klammern setzen und durch ein „zitiert:“ oder „zit.:“ einleiten. Ausreichend ist, die Zitierweise dort anzugeben, wo sie von der Aufnahme im Literaturverzeichnis abweicht. Da dies nicht mehr zum eigentlichen Literaturnachweis gehört, schlage ich vor, die Zitierweise in Klammern zu setzen und durch ein „zitiert:“ einzuleiten66. Ausreichend ist, die Zitierweise dort anzugeben, wo sie von der Aufnahme im Literaturverzeichnis abweicht67.

66 [...]

67 [...]

Anmerkungen

keine Kennzeichnung als Zitat

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[8.] Jam/Fragment 121 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:09:28 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 121, Zeilen: 26-32
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 1, Zeilen: 6-12
Die Subsumtion gliedert sich in die Gedankenschritte (1) Obersatz, (2) Definition, (3) Subsumtion und (4) Ergebnis. Während die Schritte (1), (3) und (4) immer an die konkrete Fallkonstellation anknüpfen, ist die Definition vom Fall unabhängig. Sie bildet den Maßstab für die Rechtsanwendung. Die eigentliche wissenschaftliche Leistung eines juristischen Gutachtens liegt deshalb in der genauen Fassung der Definition des zu untersuchenden Rechtsbegriffs. Diese Subsumtion gliedert sich bekanntlich in die Gedankenschritte (1) Obersatz (auch Hypothese genannt), (2) Definition, (3) Untersatz (auch Subsumtion genannt) und (4) Ergebnis. Während die Schritte (1), (3) und (4) bei jedem Fall anders sind, weil sie sich auf dessen konkrete Situation beziehen, ist die Definition vom Fall unabhängig; sie bildet den Maßstab für die Rechtsanwendung. Die eigentliche wissenschaftliche Leistung einer Fallbearbeitung liegt deshalb in der genauen Fassung der Definition des zu untersuchenden Rechtsbegriffs.
Anmerkungen

Nichts ist als Zitat gekennzeichnet, eine Quellenangabe fehlt.

Das ist übrigens das zweite Mal, das diese Passage in Jam "verarbeitet" wurde; das erste Mal findet sich hier: Jam/Fragment_056_05.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[9.] Jam/Fragment 122 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:09:32 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: 1-6
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 1, Zeilen: 24-29
3 Sie können sich nun eine Definition mit den bereits thematisierten Techniken selbst erarbeiten oder bei Ihrer Suche nach der richtigen Definition auf einen Definitionsvorschlag oder ein Auslegungsargument eines anderen zurückgreifen. Dann müssen Sie aber zwingend kenntlich machen, dass es sich nicht um einen eigenen Vorschlag handelt. Dies erfolgt durch das Zitat. Das Zitat hat hier also die Funktion der Quellenangabe. Nicht kenntlich zu machen ist dagegen der Rückgriff auf den Sachverhalt. Welchen Weg man auf der Suche nach einer Definition auch beschreitet, greift man auf einen Definitionsvorschlag oder ein Auslegungsargument eines anderen zurück – sei es, um sie zu übernehmen, sei es, diese zu widerlegen –, muss man kenntlich machen, dass es sich nicht um einen eigenen Vorschlag handelt2. Dies erfolgt durch das Zitat. Das Zitat hat also die Funktion der Quellenangabe3. Nicht kenntlich zu machen ist dagegen der Rückgriff auf den Sachverhalt4.

2 [...]

3 [...]

4 [...]

Anmerkungen

Wörtlich übereinstimmend, nicht als Zitat gekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[10.] Jam/Fragment 122 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 22:58:04 KayH
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: 9-21
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 2, Zeilen: 4-10, 107-111
Deshalb muss die Zitierweise dem Gebot der Klarheit entsprechen. Sog. Blindzitate, also die ungeprüfte Übernahme von Nachweisen z.B. aus Kommentaren oder Lehrbüchern, sind unzulässig. Sie fallen jedem routinierten Prüfer auf. Wer seine zunächst übernommenen Zitate prüft, wird feststellen, dass zahlreiche Nachweise bei genauer Betrachtung gar nicht so passen. Eine große Anzahl belegt die Aussage nicht. Denn auch ein gewissenhafter Autor kann beim Korrigieren seines Textes falsch übernommene Jahres- oder Seitenzahlen kaum noch ausfindig machen.

Tipp

Manchmal ist es nicht möglich, eine z.B. in einem Lehrbuch oder Kommentar gefundene Fundstelle sofort zu prüfen. Dann kann man sie in seinen Text zunächst übernehmen und durch eine Raute „#“ kenntlich machen. Bei nächster Gelegenheit überprüft man dann die Fundstellen. Mit der Suchfunktion kann man den Platzhalter suchen und sich so alles anzeigen lassen, was man vorher nicht prüfen konnte.

Deshalb muss die Zitierweise in erste Linie dem Gebot der Klarheit entsprechen10. Sog. Blindzitate, also die ungeprüfte Übernahme von Nachweisen z.B. aus Kommentaren oder Lehrbüchern, sind unzulässig11. Sie fallen jedem routinierten Prüfer auf. Wer seine zunächst übernommenen Zitate prüft, wird feststellen, dass zahlreiche Nachweise bei genauer Betrachtung gar nicht so passen wie erwartet. Eine große Anzahl ist einfach falsch angegeben. Denn auch ein gewissenhafter Autor/Kommentator kann beim Korrigieren seines Textes falsch übernommene Jahres- oder Seitenzahlen kaum noch ausfindig machen12.

10 [...]

11 [...]

12 Zum Vorgehen ein Tipp: Manchmal ist es nicht möglich, eine z.B. in einem Lehrbuch oder Kommentar gefundene Fundstelle sofort zu prüfen. Dann kann man sie in seinen Text zunächst übernehmen und durch Fetten oder Unterstreichen kenntlich machen. Bei nächster Gelegenheit überprüft man dann die Fundstellen. Beim ausgedruckten Text sind sie optisch gut zu erkennen; innerhalb der Datei kann man das Format „Unterstrichen“ oder „Fett“ suchen und sich so alles anzeigen lassen, was man vorher nicht prüfen konnte.

Anmerkungen

Wortwörtliche Übernahmen ohne Kennzeichnung als Zitat. Die Fußnote des Originals wurde gekürzt in den Haupttext übernommen.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[11.] Jam/Fragment 124 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 22:32:24 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 124, Zeilen: 14-25
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 2, Zeilen: 11-21
12 Hinzuweisen ist auch auf einen häufigen Fehler in der Fallbearbeitung: Die Schritte die vom konkreten Fall abhängig sind, also Obersatz, Subsumtion und Ergebnis können nicht durch ein Zitat belegt werden. Jede Fußnote an diesen Subsumtionselementen ist falsch. Weder die Rechtsprechung noch die Literatur wird sich nämlich mit dem konkreten Fall beschäftigt haben.8

Tipp

Jeden Satz daraufhin überprüfen, ob er fallbezogen ist oder die (abstrakte) Definition enthält. Wann immer Bezüge zum konkreten Fall bestehen und es nicht um die abstrakte Definition eines Gesetzesbegriffs geht, ist ein Zitat fehl am Platz. Die Verbindung von beiden Schritten in einem Satz ist zwar möglich, das richtige Zitieren dann aber schwierig und eine mögliche Fehlerquelle. Die Definition sollte deshalb zumindest in (Anfänger-)Hausarbeiten immer einen eigenen Satz bekommen.


8 Rollmann, JuS 1988, 42 (47); Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht II, S. 66; Fahse/Hansen, Übungen für Anfänger, Kap. 9 Rn. 17; Dietrich, Jura 1998, 142 (148 f.).

Hinzuweisen ist noch auf einen häufigen Fehler in der Fallbearbeitung: Die Schritte, die vom konkreten Fall abhängig sind, also (1) Obersatz, (3) Untersatz und (4) Ergebnis können nicht durch ein Zitat belegt werden. Jede Fußnote an diesen Subsumtionselementen ist falsch! Weder die Rechtsprechung noch die Literatur wird sich nämlich mit dem konkreten Fall beschäftigt haben13.

Tipp: Jeden Satz daraufhin überprüfen, ob er fallbezogen ist oder die (abstrakte) Definition enthält. Wann immer Bezüge zum konkreten Fall bestehen und es nicht um die abstrakte Definition eines Gesetzesbegriffs geht, ist ein Zitat fehl am Platz. Die Verbindung von beiden Schritten in einem Satz ist zwar möglich, das richtige Zitieren dann aber schwierig und eine mögliche Fehlerquelle. Die Definition sollte deshalb zumindest in (Anfänger-)Hausarbeiten immer einen eigenen Satz bekommen14.


13 Rollmann, JuS 1988, 42 (47); Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht II, S. 66; Fahse/Hansen, Übungen für Anfänger, Kap. 9 Rn. 17; Dietrich, Jura 1998, 142 (148 f.).

14 Ebenso Rollmann, JuS 1988, 42 (47).

Anmerkungen

Wortwörtliche Übernahme inklusive der Quellenangaben. Eine Kennzeichnung als Zitat unterbleibt.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[12.] Jam/Fragment 124 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 23:10:32 KayH
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 124, Zeilen: 26-27
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 1, Zeilen: 29-30
13 Ein häufiger Fehler ist es auch, Aussagen, die sich unmittelbar aus dem Gesetzestext ergeben, durch eine Literaturstelle zu belegen. Ein häufiger Fehler ist es auch, Aussagen, die sich unmittelbar aus dem Gesetzestext ergeben, durch eine Literaturstelle zu belegen5.

5 Fahse/Hansen, Übungen für Anfänger, Kap. 9 Rn. 13; Wagner, JuS 1995, L 73 (L 74).

Anmerkungen

--

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[13.] Jam/Fragment 125 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:09:35 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 125, Zeilen: 6-9
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 2, Zeilen: 23-27
15 Der Nachweis, dass man den Gedanken eines anderen übernommen hat, dient dem Leser dazu, prüfen zu können, ob der Bearbeiter den anderen richtig zitiert. Ein solcher Nachweis hat nur einen Sinn, wenn die angegebene Fundstelle auch recherchiert werden kann. Sie muss also in irgendeiner Form für den Leser beziehbar sein.9

9 Zur Wichtigkeit des Merkmals der Öffentlichkeit vgl. unten Rn. 64.

Der Nachweis, dass man den Gedanken eines anderen übernommen hat, dient dem Leser dazu, prüfen zu können, ob der Bearbeiter den anderen richtig zitiert. Ein solcher Nachweis hat nur einen Sinn, wenn die angegebene Fundstelle auch recherchiert werden kann. Sie muss also in irgendeiner Form – wenn auch wegen geringer Auflage in gewissem Maße beschränkt – veröffentlicht worden sein15.

15 Theisen, Wissenschaftliches Arbeiten, S. 140.

Anmerkungen

trotz wörtlicher Übereinstimmung ohne jede Quellenangabe

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[14.] Jam/Fragment 125 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:09:40 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 125, Zeilen: 16-25
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 3, Zeilen: 3-12
16 Juristische Haus-, Seminar- und Doktorarbeiten haben zudem einen wissenschaftlichen Anspruch. Die Quellen für diese wissenschaftliche Arbeit sollten deshalb ebenfalls wissenschaftlichen Ansprüchen genügen. Boulevardpresse und Publikumszeitschriften wie z.B. „Sport BILD“, „Playboy“ oder „Bunte“ gehören grundsätzlich nicht dazu. Der Übergang ist allerdings fließend. Insbesondere bei Seminararbeiten oder Dissertationen zu aktuellen Themen kann es angezeigt sein, aus seriösen Publikumszeitschriften zu zitieren.10 Bei der Auswahl der Belege müssen Sie darauf achten, dass Leitentscheidungen der Rechtsprechung und sog. Primärliteratur verwendet werden. Auf Sekundärliteratur, die die Ergebnisse anderer lediglich übernommen hat und wiedergibt, kann dagegen häufig verzichtet werden.11

10 Hierzu unten Rn. 56.

11 Schwerdtfeger, Öffentliches Recht, Rn. 845.

Die eingangs genannten juristischen Arbeiten sollen wissenschaftliche sein. Quellen für diese wissenschaftliche Arbeit sollten deshalb ebenfalls wissenschaftlichen Ansprüchen genügen. Publikumszeitschriften wie z.B. „Brigitte“, „Men’s Health“ oder „Hör zu“ gehören nicht dazu. Der Übergang ist allerdings fließend. Insbesondere bei Seminararbeiten oder Dissertationen zu aktuellen Themen kann es angezeigt sein, aus Publikumszeitschriften wie „Der Spiegel“, „Die Zeit“, „Focus“ oder „Stern“ zu zitieren17.

Bei der Auswahl der Belege ist darauf zu achten, dass Leitentscheidungen der Rechtsprechung und sog. Primärliteratur verwendet werden18. Auf Sekundärliteratur, die die Ergebnisse anderer lediglich übernommen hat und wiedergibt, kann dagegen in der Regel verzichtet werden19.


17 Theisen, Wissenschaftliches Arbeiten, S. 141.

18 Dietrich, Jura 1998, 142 (148).

19 Ebenso Schwerdtfeger, Öffentliches Recht, Rn. 845. [...]

Anmerkungen

Keinerlei Kennzeichnung als Zitat trotz wörtlicher Übereinstimmung. Als Camouflage wurden die Zeitschriftentitel ausgetauscht.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[15.] Jam/Fragment 126 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-16 16:47:28 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 4-18
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 23-24, Zeilen: S. 23, 6-10.27-30 - S. 24, 1-6
Wird aber die amtliche Entscheidungssammlung des Bundesverfassungsgerichts oder eines obersten Bundesgerichts zitiert, ergibt sich aus dem Namen der amtlichen Entscheidungssammlung (BVerfGE, BGHZ, BGHSt, BVerwGE BAGE, BSGE, BFHE) bereits der Name des Gerichts. Bei anderen Fundstellen muss der Name des Gerichts zusätzlich genannt werden. Er ist in der üblichen Weise abzukürzen. Nach Möglichkeit sollte die amtliche Sammlung zitiert werden.12 Dazu sind die Abkürzung der Entscheidungssammlung und die Nummer des Bandes anzugeben.


20 Soweit Entscheidungen (noch) nicht in der amtlichen Sammlung abgedruckt worden sind, können sie auch aus Zeitschriften zitiert werden. Bei Zitaten aus Zeitschriften folgt dem Namen des Gerichts ohne Komma der Name der Zeitschrift und deren Erscheinungsjahr.

21 Sodann folgt sowohl bei Zitaten aus Zeitschriften als auch aus amtlichen Sammlungen die Angabe der Anfangsseite der Entscheidung und die Angabe der genauen Seitenbezeichnung der wiedergegebenen Äußerung in runden Klammern, jeweils ohne „S“ für Seite.


12 Erichsen, in: ders. (Hrsg.), Jura Extra, S. 146 (152); Tettinger, Juristische Arbeitstechnik, Rn. 309.

[Seite 23]

Wird also die amtliche Entscheidungssammlung des Bundesverfassungsgerichts oder eines obersten Bundesgerichts zitiert, ergibt sich aus dem Namen der amtlichen Entscheidungssammlung (BVerfGE, BGHZ, BGHSt, BVerwGE, BAGE, BSGE, BFHE) bereits der Name des Gerichts159. Bei anderen Fundstellen muss der Name des Gerichts zusätzlich genannt werden. Er ist in der üblichen Weise abzukürzen160. [...]

Nach Möglichkeit sollte die amtliche Sammlung zitiert werden166. Dazu ist die Abkürzung der Entscheidungssammlung und die Nummer des Bandes anzugeben167. Soweit Entscheidungen (noch) nicht in der amtlichen Sammlung abgedruckt worden sind, werden sie aus Zeitschriften oder sonstigen Entscheidungssammlungen zitiert. Bei Zitaten aus Zeitschriften


166 Erichsen, Hinweise für die Übungen im Öffentlichen Recht, in: ders., Jura Extra, S. 146 (152); Tettinger, Juristische Arbeitstechnik, Rn. 309; Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht II, S. 65; Wagner, JuS 1995, L 73 (L 75); Dietrich, Jura 1998, 142 (151); Garcia-Scholz, JA 2000, 956 (961); Schwerdtfeger, Öffentliches Recht, Rn. 845, der überdies zu Recht darauf hinweist, dass Fundstellen aus Ausbildungszeitschriften wie der JuS häufig kein ausreichender Beleg für Entscheidungen sind, weil bzw. soweit diese Entscheidungen nicht im Original abdrucken, sondern nur über sie berichten.

[Seite 24]

folgt dem Namen des Gerichts nach einem Komma der Name der Zeitschrift und deren Erscheinungsjahr168.

In beiden Fällen – Entscheidungssammlung und Zeitschrift – wird der Nachweis durch die Angabe der Anfangsseite der Entscheidung nach einem Komma hinter Band- bzw. Jahreszahl und Angabe der genauen Seitenbezeichnung der wiedergegebenen Äußerung in runden Klammern erbracht169, jeweils ohne „S.“ für Seite170.

Anmerkungen

Nichts ist als Zitat gekennzeichnet, ein Quellenverweis fehlt vollständig.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[16.] Jam/Fragment 126 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 22:15:43 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 28-36
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 24, Zeilen: 11-18
22 Eine Besonderheit gibt es bei Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes. Diese werden ebenfalls vornehmlich aus der amtlichen Sammlung zitiert, in die - abweichend von den deutschen Gepflogenheiten - alle Entscheidungen aufgenommen werden. Da diese zwei Teile hat, muss auch der Teil angegeben werden. Hier hat es sich eingebürgert, die amtliche Zitierweise zu übernehmen, die vor der Seitenzahl den Band durch eine römische Zahl anzeigt und beides durch einen (kurzen) Trennstrich verbindet („I-1“). Die amtliche Sammlung wird „Slg.“ abgekürzt und nach Jahren und nicht nach Bänden zitiert. Die Entscheidungen des EuGH weisen darüber hinaus Randzahlen auf, die häufig „Teilziffern“ genannt werden. Entscheidungen des EuGH werden ebenfalls vornehmlich aus der amtlichen Sammlung zitiert, in die abweichend von den deutschen Gepflogenheiten alle Entscheidungen aufgenommen werden. Da diese zwei Teile hat, muss auch der Teil angegeben werden. Hier hat es sich eingebürgert, die amtliche Zitierweise zu übernehmen, die vor der Seitenzahl den Band durch eine römische Zahl anzeigt und beides durch einen (kurzen) Trennstrich verbindet („I-1“). Die amtliche Sammlung wird „Slg.“ abgekürzt und nach Jahren und nicht nach Bänden zitiert173. Die Entscheidungen des EuGH weisen darüber hinaus Randzahlen auf, die häufig „Teilziffern“ genannt werden.

173 [...]

Anmerkungen

Wörtliche Übereinstimmung aber keine Kennzeichnung als Zitat und auch keine Nennung der Quelle.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[17.] Jam/Fragment 127 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:09:43 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 127, Zeilen: 1
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 24, Zeilen: 18-19
[Um das Nachprüfen eines Nachweises] zu erleichtern, bietet es sich an, auch diese zu nennen. Um das Nachprüfen eines Nachweises zu erleichtern, bietet es sich an, auch diese zu nennen.
Anmerkungen

Abschluss des Fragments von der vorangegangenen Seite.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[18.] Jam/Fragment 129 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-24 13:49:41 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 30-32
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 13, Zeilen: 26-28
Anführungszeichen sind im Literaturverzeichnis nicht zu verwenden, es sei denn, sie stehen im Titel des nachgewiesenen Werks. Anführungszeichen („“) sind im Literaturverzeichnis nicht zu verwenden, es sei denn, sie stehen im Titel des nachgewiesenen Werks zur besonderen Kennzeichnung einzelner Worte92.

92 Wagner, JuS 1995, L 73 (L 74); a.A. Dietrich, Jura 1998, 142 (146), der allerdings kein Argument dafür liefert, warum bei Zeitschriften abweichend von Büchern verfahren werden sollte und wie bei der Verwendung von Anführungszeichen im Originaltitel zu verfahren ist.

Anmerkungen

Nicht als Zitat gekennzeichnet

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[19.] Jam/Fragment 131 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 22:18:45 KayH
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 131, Zeilen: 3-13, 101-102
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 6-7, Zeilen: S.6, 22-26 - S.7, 1-2.16-18.101.113
Existiert von einem Buch nur eine Auflage, so entfällt die Angabe der Auflage (also nicht: „1. Aufl.“). Die Auflage ist ohne Zusätze wie „neubearbeitet“, „erweitert“ usw. anzugeben. Grundsätzlich ist von einem Werk die neueste Auflage zu verwenden. Werden mehrere Auflagen desselben Werks zitiert, z.B. weil der Autor in unterschiedlichen Auflagen abweichende Auffassungen vertreten hat, müssen beide Auflagen gesondert in der bereits für Bände beschriebenen Weise angegeben werden.15

38 Den Verlag, in dem das zitierte Werk erschienen ist, müssen Sie im Literaturverzeichnis nicht angeben,16 ebenso nicht die Schriftenreihe, in der das Werk erschienen ist. Bei Büchern müssen Sie aber den Erscheinungsort nennen, um das Auffinden des Werks zu erleichtern.


15 Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht II, S. 62; Garcia-Scholz, JA 2000 956 (958).

16 Wagner, JuS 1995, L 73 (L 74).

[Seite 6]

Existiert von einem Buch nur eine Auflage, so entfällt die Angabe der Auflage (also nicht: „1. Aufl.“). Die Auflage ist ohne Zusätze wie „neubearbeitet“, „erweitert“ usw. anzugeben49, kann aber entsprechend dem Duden abgekürzt werden50. Grundsätzlich ist von einem Werk die neueste Auflage zu verwenden. Werden mehrere Auflagen desselben Werks zitiert, z.B. weil der Autor in unterschiedlichen Auflagen abweichende Auffassungen vertreten hat, müs-

[Seite 7]

sen beide Auflagen gesondert in der bereits für Bände beschriebenen Weise angegeben werden51. [...] Verlage sind nicht anzugeben59, ebenso nicht die Schriftenreihe, in der das Werk erschienen ist60. Der Erscheinungsort wurde früher angegeben, um das Auffinden des Werks zu erleichtern.


51 Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht II, S. 62; Garcia-Scholz, JA 2000, 956 (958). Vgl. unter Ule/Laubinger in Abb. 1 bzw. 2.

[...]

59 Wagner, JuS 1995, L 73 (L 74).

Anmerkungen

Keine Kennzeichnung als Zitat, keine Angabe der Quelle. Fußnotenapparat wurde reduziert.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[20.] Jam/Fragment 131 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 22:47:26 KayH
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 131, Zeilen: 26-35
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 18, Zeilen: 6-14
40 In den Fußnoten genügt für die Kurzbelegweise der Nachname des Autors, der - gemäß der Angabe „zit.:u im Literaturverzeichnis abgekürzte - Buchtitel und die konkrete Seitenzahl, die mit einem „S.“ gekennzeichnet wird. Bücher, die in Randnummern untergliedert sind, zitieren Sie nach diesen mit dem Zusatz „Rn.“. Manchmal beginnen Randnummern bei verschiedenen Abschnitten neu zu zählen. Dann müssen Sie auch die Nummer des Abschnitts in der im Buch gewählten Bezeichnung mit angeben. Zulässig ist es auch, nach den Gliederungsebenen des Werks zu zitieren. Vorzugswürdig ist die Zitierweise, die ein schnelles Auffinden ermöglicht. Ein Mehrfachnachweis, also nach Randnummer, Seite und gar auch noch Gliederungsnummer ist nicht erforderlich. In jedem Fall ist bei jedem Werk einheitlich zu verfahren. Bei Monografien genügt deshalb prinzipiell die Angabe des Autors und der konkreten Seitenzahl, welche mit einem „S.“ gekennzeichnet wird. Bücher, die in Randnummern untergliedert sind, werden nach diesen mit dem Zusatz „Rn.“ zitiert122. Manchmal beginnen Randnummern bei verschiedenen Abschnitten neu zu zählen. Dann ist auch die Nummer des Abschnitts in der im Buch gewählten Bezeichnung mit anzugeben. Zulässig ist es auch, nach den Gliederungsebenen des Werks zu zitieren123. Vorzugswürdig ist jeweils die Zitierweise, die ein schnelles Auffinden ermöglicht124. Ein Mehrfachnachweis, also nach Randnummer, Seite und gar auch noch Gliederungsnummer ist nicht erforderlich125. In jedem Fall ist bei jedem Werk wiederum einheitlich zu verfahren.

122 Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht II, S. 65. Einige Zeitschriften wählen die Abkürzung „Rn“ (also ohne Punkt), „Rdnr.“ oder auch „Rdn.“. Garcia-Scholz, JA 2000, 956 (961), schlägt gar „Rd“ vor. In seinem Beispiel geht es dann durcheinander, wovon in jedem Fall abzuraten ist. Der Duden, Dt. Rechtschreibung, sieht eine Abkürzung nicht vor. Kirchner/Butz, Abkürzungsverzeichnis, kürzen wie hier ab. Dem sollte man folgen.

123 Garcia-Scholz, JA 2000, 956 (961).

124 Garcia-Scholz, JA 2000, 956 (961).

125 Anders Dietrich, Jura 1998, 142 (150).

Anmerkungen

Keine Kennzeichnung als Zitat, kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Graf Isolan)

[21.] Jam/Fragment 132 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:06:12 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 1-2
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 18, Zeilen: 14-16
[Die einzelnen Angaben] innerhalb eines Nachweises werden durch Kommata voneinander getrennt, mehrere Nachweise durch ein Semikolon. Die einzelnen Angaben eines Nachweises (also Name, konkrete Fundstelle) werden durch Kommata (,) voneinander getrennt, mehrere Nachweise durch Semikola (;)126.

126 Garcia-Scholz, JA 2000, 956 (960).

Anmerkungen

Schließt das Fragment der vorangegangenen Seite ab.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[22.] Jam/Fragment 133 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:04:39 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 133, Zeilen: 12-15, 16-18
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 19, Zeilen: 7-12
In den Fußnoten wird - unabhängig davon, ob Sie einen Beitrag aus einem Handbuch oder sonstigen Sammelwerk eigenständig oder das Handbuch bzw. Sammelwerk als solches in das Literaturverzeichnis aufgenommen haben - immer der Verfasser des konkreten Beitrags aufgeführt. Nach dem Namen des Autors benennen Sie das Sammelwerk, in dem der Beitrag abgedruckt ist. Hierzu führen Sie in der Regel den Nachnamen des Herausgebers ohne Zusatz „Hrsg.“ und den (Kurz-)Titel des Handbuchs bzw. Sammelwerks an, verbunden mit „in:“. Unabhängig davon, ob ein Beitrag in einem Handbuch oder sonstigen Sammelwerk eigenständig oder das Handbuch bzw. Sammelwerk nur als solches in das Literaturverzeichnis aufgenommen worden ist, wird in den Fußnoten immer der Verfasser des Beitrags aufgeführt130. Als Stichwort erscheint jedoch nicht der Titel des Beitrags, sondern der Nachname des Herausgebers ohne Zusatz „Hrsg.“ und der (Kurz-131)Titel des Handbuchs bzw. Sammelwerks, verbunden mit „in:“.

130 Geck, JZ 1987, 870 (870); Tettinger, Juristische Arbeitstechnik, Rn. 306; Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht II, S. 65; Wagner, JuS 1995, L 73 (L 75).

131 Die Abkürzung „HKWP II“ in Fn. 1 der Abb. 12 ist die vom „Handbuch der kommunalen Wissenschaft und Praxis“ (so lautet der Titel) vorgeschlagene Abkürzung, die hier verwendet werden kann. „II“ steht für „Band 2“.

Anmerkungen

Wie man es machen könnte/sollte, zeigt die ungenannte Vorlage, die wieder mal weitgehend wortwörtlich - allerdings auch bereinigt um die Quellenangaben -übernommen wurde.

Ein eigenständiger Satz mittendrin wurde in die Zeilenzählung nicht mitaufgenommen.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[23.] Jam/Fragment 133 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:04:44 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 133, Zeilen: 22-25
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 19, Zeilen: 14-18
Handelt es sich um eine Festschrift, Festgabe oder Gedächtnisschrift, wird nicht deren Herausgeber und der Titel aufgenommen, sondern die Schriften abgekürzt („FS“, „FG“ oder „GS“) und der Nachname des Geehrten angefügt. Abschließend folgt die Anfangsseite des Beitrags (mit „S.“) und in Klammern die konkret zitierte Stelle.

Beispiel

37 Holznagel/Schumacher/Behle, in: FS Henle, S. 97 (100).

Handelt es sich um eine Festschrift, Festgabe oder Gedächtnisschrift, wird nicht deren Titel aufgezeichnet, sondern die jeweilige Abkürzung der genannten Schriften („FS“133, „FG“ oder „GS“) und der Nachname des Geehrten, wahlweise (aber einheitlich) mit der oder ohne die Präposition „für“134. Abschließend folgt die Seitenzahl mit „S.“. Ich finde es dabei schöner, wenn nicht nur die konkrete Seite, auf die Bezug genommen wird, sondern auch die erste Seite des zitierten Beitrags genannt wird135, wobei erstere letzterer in runden Klammern folgt.

133 Die Abkürzung „FS“ entspricht wiederum dem Vorschlag von Kirchner/Butz; man sollte sich daran halten und keine eigenen Abkürzungen erfinden (etwa „Fs.“ oder gar „Festschr.“).

134 Vgl. Fn. 2 in Abb. 12.

135 Ebenso Hopt, Jura 1992, 225 (231); Dietrich, Jura 1998, 142 (150).

Anmerkungen

Zunächst wieder wörtliche Übereinstimmung. Der abschließende Vorschlag der Vorlage wird zu einer konkreten Anweisung "eingedampft", der dann das Beispiel folgt. Kein Hinweis auf die Quelle.

In der Quelle ist - z.B. anhand von Fußnoten - mehr Mühe erkennbar, dem Lesenden auch einsichtig zu machen, warum gewisse Vorgehensweisen (hier: Abkürzungen) gewählt wurden, als in der untersuchten Arbeit.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[24.] Jam/Fragment 133 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:04:48 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 133, Zeilen: 28-35
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 11, Zeilen: 7-15
7. Das Zitieren von Kommentaren

Im Literaturverzeichnis bereitet die Aufnahme von Kommentaren erfahrungsgemäß einige Schwierigkeiten. Der Grund liegt darin, dass einige Kommentare kaum unter dem Namen ihres Herausgebers, sondern besser unter ihrem Titel bekannt sind (z.B. „Alternativ-Kommentar zum GG“; „Münchener Kommentar zum BGB“). Andere werden traditionell nach ihrem Begründer zitiert (z.B. „Palandt“), oder zu früheren Herausgebern sind neue hinzugetreten (z.B: „Maunz/Dürig“). Es existiert keine verbindliche Regel, wie diese zu zitieren sind.

3. Besonderheiten bei Aufnahme von Kommentaren

Kommentare werden im Grundsatz wie Handbücher in das Literaturverzeichnis aufgenommen. Es besteht jedoch die Schwierigkeit, dass einzelne Kommentare kaum unter dem Namen ihres Herausgebers, sondern jedenfalls besser unter ihrem Titel bekannt sind (Bsp.: Bonner Kommentar zum Grundgesetz; Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, Systematischer Kommentar zum Strafgesetzbuch). Andere werden nach ihrem Begründer zitiert (Bsp.: Palandt), oder zu früheren (bereits verstorbenen) Bearbeitern sind neue hinzugetreten (Bsp.: Maunz/Dürig). Eine verbindliche Regel, wie diese zu zitieren sind, gibt es nicht.

Anmerkungen

Gekürzt und leicht überarbeitet, aber das Original bleibt (bis hin zu einzelnen Beispielen) unverkennbar. Eine Quelle wird nicht genannt.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[25.] Jam/Fragment 134 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-26 06:39:53 SleepyHollow02
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 134, Zeilen: 29-33
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 7, Zeilen: 2-8
53 Loseblattwerke haben in der Regel keine Auflage. Sie sind deshalb mit dem Zusatz „Loseblattsammlung“ statt „Aufl.“ und ihrem „Stand“ statt der Jahreszahl zu zitieren. Dabei kommt es für das Literaturverzeichnis auf den Stand der letzten Lieferung des Gesamtwerks an.18 Er wird in den Werken regelmäßig als Kombination aus Monat und Jahr angegeben. Wahlweise - aber im Literaturverzeichnis einheitlich - kann man [den Monat ausschreiben, als Abkürzung angeben, oder man ersetzt ihn durch eine Zahl und verbindet diese mit der Jahreszahl durch einen Schrägstrich (Bsp.: 1/2001).]

18 Tettinger, Juristische Arbeitstechnik, Rn. 307.

Loseblattwerke haben in der Regel keine Auflage. Sie sind deshalb mit dem Zusatz „Loseblattsammlung“ statt „Aufl.“ und ihrem „Stand“ statt der Jahreszahl zu zitieren52. Dabei kommt es für das Literaturverzeichnis53 auf den Stand der letzten Lieferung des Gesamtwerks an54. Er wird in den Werken regelmäßig als Kombination aus Monat und Jahr angegeben. Wahlweise – aber im Literaturverzeichnis einheitlich – kann man den Monat ausschreiben, als Abkürzung angeben55, oder man ersetzt ihn durch eine Zahl und verbindet diese mit der Jahreszahl durch einen Schrägstrich (Bsp.: 1/2001).

52 [...]

53 Tettinger, Juristische Arbeitstechnik, Rn. 307; Dietrich, Jura 1998, 142 (146).

54 [...]

Anmerkungen

Wortwörtliche Übernahme unter Verzicht der Kennzeichnung als Zitat und der Nennung der Quelle. Der ursprüngliche Fußnotenapparat wird ausgedünnt übernommen.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[26.] Jam/Fragment 135 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 23:02:38 KayH
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 1-2
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 7, Zeilen: -
[Wahlweise - aber im Literaturverzeichnis einheitlich - kann man] den Monat ausschreiben, als Abkürzung angeben, oder man ersetzt ihn durch eine Zahl und verbindet diese mit der Jahreszahl durch einen Schrägstrich (Bsp.: 1/2001). Wahlweise – aber im Literaturverzeichnis einheitlich – kann man den Monat ausschreiben, als Abkürzung angeben55, oder man ersetzt ihn durch eine Zahl und verbindet diese mit der Jahreszahl durch einen Schrägstrich (Bsp.: 1/2001).

55 [...]

Anmerkungen

Abschluss des vorangegangenen Fragments.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[27.] Jam/Fragment 135 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 22:45:20 KayH
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 10-18
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 20, Zeilen: 21-22, 23-28, 29-30
Bei Zitaten aus Loseblattsammlungen kann es unter Umständen sinnvoll sein, dass Sie in der Fußnote den Stand der konkreten Kommentierung angeben. Denn bei manchen Loseblattwerken sind die Kommentierungen seit Jahren, manchmal Jahrzehnten nicht aktualisiert worden. Beispielsweise enthält der Bonner Kommentar zum Grundgesetz noch immer die Kommentierung von v. Mutius zu Art. 19 Abs. 3 GG aus dem Jahr 1975. Die Angabe des Standes im Literaturverzeichnis hilft dann kaum weiter, wenn Sie auch aktuellere Bearbeitungen aus dem Kommentar zitiert haben. In solchen Fällen sollten Sie daher den Stand der einzelnen Kommentierung hinter die Artikel- bzw. Paragrafenbezeichnung setzen. (Noch) nicht allgemein üblich ist es, bei Zitaten aus Loseblatt-Kommentaren in der Fußnote den Stand der (konkreten) Kommentierung anzugeben. [...] Geck145 weißt nämlich zu Recht darauf hin, dass bei manchen Loseblattwerken die Kommentierungen seit Jahren, manchmal Jahrzehnten nicht aktualisiert worden sind. So enthält der Bonner Kommentar zum Grundgesetz noch die Kommentierung von von Mutius zu Art. 19 Abs. 3 GG aus dem April 1975. Die Angabe des Standes im Literaturverzeichnis hilft dann nicht weiter, wenn aus mehreren Kommentierungen desselben Werks zitiert wird. [...] Der Stand der einzelnen Kommentierung sollte hinter der Artikel- bzw. Paragrafenbezeichnung in eckige Klammern gesetzt werden146.

145 Geck, JZ 1987, 870 (870).

146 Vgl. Fn. 2–4 in Abb. 13.

Anmerkungen

Gekürzt und leicht überarbeitet aber zu dicht am Original, dass man es nicht als Zitat hätte kennzeichnen müssen. Das Beispiel wird unter Verzicht der Nennung sowohl der Primär- als auch der Sekundärquelle übernommen.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh




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