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Quelle:Jg/BMVBS 2006

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     [Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung]
Titel    Stadtumbau West; 16 Pilotstädte gestalten den Stadtumbau – Zwischenstand im ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West
Herausgeber    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Ort    Bonn
Jahr    2006
Anmerkung    Projektleitung: Evi Goderbauer
URL    http://www.bbsr.bund.de/nn_74508/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/Sonderveroeffentlichungen/2006/DL__StadtumbauWest,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/DL_^CadtumbauWest.pdf

Literaturverz.   

nein
Fragmente    9


Fragmente der Quelle:
[1.] Jg/Fragment 224 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:29:59 Kybot
BMVBS 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 224, Zeilen: 8-36
Quelle: BMVBS 2006
Seite(n): 12,14,15, Zeilen:
Die inhaltliche Breite der Bestandsanalysen hängt von der örtlichen Situation ab. I. d. R. umfasst die Bestandaufnahme Siedlungsstruktur, Aspekte Wirtschafts-, der Arbeitsmarkt- Bevölkerungsentwicklung und Sozialstruktur und sowie des Wohnungsmarkts und der Infrastruktur. Die notwendige Breite der Bestandsaufnahme setzt eine Integration der Fachplanungen in den Erarbeitungsprozess voraus, schon um Redundanzen zu verhindern. Aufbauend auf der Bestandsanalyse ist eine Abschätzung der zukünftigen Siedlungsentwicklung, insbesondere hinsichtlich der raumwirksamen Bedarfs- und Nachfragekomponenten, notwendig. Dieser Arbeitsschritt unterscheidet sich nicht von wachstumsorientierten Rahmenbedingungen Stadtentwicklungskonzeptionen, muss jedoch veränderte Rahmenbedingungen akzeptieren. Steht bei Wachstumsprozessen die prognostizierte Zusatznachfrage nach Flächen und Immobilien im Vordergrund, so spielt bei Schrumpfungsprozessen der Gewerbeflächen- und Wohnungsüberhang die bedeutende Rolle. Der prognostische Schwerpunkt im Rahmen der Vorbereitung der Stadtumbaumaßnahme liegt bei Bevölkerungs- und Wohnungsprognosen. Bei den Bevölkerungsprognosen kann auf vorliegende Schätzungen der statistischen Landesämter zurückgegriffen werden. Drei Szenario-Varianten (Entwicklungskorridore) scheinen zur Einschätzung des lokalen Handlungsspielraums hilfreich zu sein:

Ein demografisches Grundszenario, das die Alterungsprozesse und Wahrscheinlichkeit der Anzahl der Geburten und Sterbefälle der heute in der Stadt Lebenden fortschreibt und von einem Wanderungssaldo von Null ausgeht. Das Prognoseergebnis spiegelt die Entwicklung wider, die eintreten würde, wenn überhaupt keine Fortzüge aus der oder Zuzüge in die Stadt stattfinden würden.

Ein Konsolidierungsszenario, dem eine schrittweise Abschwächung der Abwanderungsverluste bis zum Saldo Null zugrunde liegt. Das Ergebnis zeigt die Entwicklung für den Fall auf, dass die im Stadtumbau-Konzept vorgeschlagenen Maßnahmen die Wanderungsverluste schrittweise bis auf Null reduzieren helfen.

Ein Trendszenario, das die demografischen Faktoren und die Abwanderungsverluste der jüngeren Vergangenheit fortschreibt und damit als Ergebnis die Fortsetzung der Einwohnerverluste durch Sterbeüberschüsse und Fortzüge darstellt.

[Seite 12, Z.39]

Die inhaltliche Breite der den Konzepten vorausgehenden Bestandsanalysen ist in den Pilotstädten unterschiedlich und hängt neben der eine Pilotstadt kennzeichnenden Ausgangslage (vgl. Kap. 2) vom Diskussionsstand und von bereits vorliegenden Analysen in der jeweiligen Pilotstadt ab. In der Regel umfasst die Bestandsaufnahme die für Stadtentwicklungskonzepte typischen Aspekte der Bevölkerungsentwicklung und Siedlungsstruktur, Wirtschafts-, Arbeitsmarkts- und Sozialstruktur sowie des Wohnungsmarkts und der Infrastruktur. [...]

[Seite 14, Z.4]

Dieses Beispiel belegt, dass die notwendige Breite der Bestandsaufnahme eine Integration der Fachplanungen in den Erarbeitungsprozess notwendig macht.

[...]

Anhand der Erfahrungen der Pilotstädte wird deutlich, dass eine Bestandsanalyse als Grundlage für ein zukunftsfähiges Stadtumbau-Konzept nicht ausreicht. Vielmehr ist – aufbauend auf der Status-Quo-Analyse – eine Abschätzung der zukünftigen Entwicklung insbesondere hinsichtlich der Bedarfs- und Nachfragekomponenten für Wohnraum und Siedlungsflächen notwendig. Dieser Arbeitsschritt unterscheidet sich nicht von wachstumsorientierten Stadtentwicklungskonzeptionen, muss jedoch veränderte Rahmenbedingungen akzeptieren: Stand bisher die prognostizierte Zusatznachfrage nach Flächen und Immobilien im Vordergrund der Strategie- und Maßnahmenentwicklung im Rahmen von Entwicklungskonzepten, so sind bei Schrumpfungsprozessen der prognostizierte Gewerbeflächen- und Wohnungsüberhang von zentraler Bedeutung für die weitere Gestaltung der Stadtentwicklung.

Der methodische Schwerpunkt zur Einschätzung zukünftiger Entwicklungen in quantitativer Hinsicht liegt im Rahmen der städtebaulichen Entwicklungskonzepte der Pilotstädte bei Bevölkerungs- und Wohnungsmarktprognosen. [...]

Bei den Bevölkerungsprognosen bedient sich ein Teil der Städte der vorliegenden Schätzungen ihrer statistischen Landesämter. [...]

Im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes sind drei Szenario-Varianten zur Einschätzung des lokalen Handlungsspielraumes eingesetzt worden:

- Ein demographisches Grundszenario, das die Alterungsprozesse und Wahrscheinlichkeit der Anzahl der Geburten und Sterbefälle der heute in der Stadt Lebenden fortschreibt und von einem Wanderungssaldo Null ausgeht. Das Prognoseergebnis spiegelt die Entwicklung wider, die eintreten würde, wenn überhaupt keine Fortzüge aus der oder Zuzüge in die Stadt stattfinden würden.

- Ein Konsolidierungsszenario, dem eine schrittweise Abschwächung der Abwanderungsverluste bis zum Saldo Null zugrunde liegt. Das Ergebnis zeigt die Entwicklung für den Fall auf, dass die im Stadtumbau-Konzept vorgeschlagenen Maßnahmen die Wanderungsverluste schrittweise bis auf Null reduzieren helfen.

- Ein Trendszenario, das die demographischen Faktoren und die Abwanderungsverluste der jüngeren Vergangenheit fortschreibt und damit als Ergebnis die Fortsetzung der Einwohnerverluste durch Sterbeüberschüsse und Fortzüge darstellt.

Anmerkungen

Eine grobe Verschleierung auf mehreren Seiten. Das Original wird in Stücke zerhackt und entstellt, die Originalquellen (wie hier zum Beispiel die Stadt Selb als Urheber der drei Szenarien) werden weggelassen. Die Quelle wird in der Dissertation mehrfach erwähnt, aber nicht im Umfeld dieses Abschnitts.

Sichter
Hindemith

[2.] Jg/Fragment 225 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:30:00 Kybot
BMVBS 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 225, Zeilen: 3-15
Quelle: BMVBS 2006
Seite(n): 13ff, Zeilen:
Die Erstellung einer Wohnungsprognose zielt darauf ab, das Ausmaß von Wohnungsüberhängen oder auch Neubaubedarfen in den unterschiedlichen Wohnungsmarktsegmenten abzuschätzen.

bb) Demografische Entwicklung, Wanderungsbewegungen

Sterbeüberschüsse und Wanderungsverluste sind die Ursachen der Bevölkerungsverluste der Gemeinden bzw. ihrer betroffenen Teilräume. Da einzelne demografische Faktoren in den Gemeinden unterschiedlich stark das Gesamtproblem der Schrumpfung beeinflussen, ist eine detaillierte Analyse notwendig. Vor diesem Hintergrund enthalten die Bestandsaufnahmen regelmäßig Analysen der Geburten- und Sterbefälle der letzten Dekaden und deren Entwicklung, des Altersaufbaus der Bevölkerung und dessen Entwicklung sowie Auswertungen überregionaler und innerregionaler Wanderungsbewegungen über einen langen Beobachtungszeitraum und zu verfügbaren Merkmalen (z. B. nach Altersklassen).

[Seite 15]

In Abgrenzung zur Bevölkerungsprognose zielt die Erstellung einer Wohnungsnachfrageprognose darauf ab, das Ausmaß von Wohnungsüberhängen oder auch von Neubaubedarfen in den unterschiedlichen Wohnungsmarktsegmenten abzuschätzen.

[Seite 13]

- Demographische Entwicklung

Sterbeüberschüsse und Wanderungsverluste sind die Ursachen der Bevölkerungsverluste der Pilotstädte bzw. ihrer betroffenen Teilräume. Da einzelne demographische Faktoren in den Städten unterschiedlich stark das Gesamtproblem der Schrumpfung beeinflussen, ist eine detaillierte Analyse notwendig. Vor diesem Hintergrund enthalten die Bestandsaufnahmen in der Regel Analysen der Geburten- und Sterbefälle der letzten Dekaden und deren Entwicklung, Analysen des Altersaufbaus der Bevölkerung und deren Prognose sowie Auswertungen überregionaler und innerregionaler Wanderungsbewegungen über einen langen Beobachtungszeitraum und zu verfügbaren Merkmalen.

Anmerkungen
Sichter
Hindemith

[3.] Jg/Fragment 225 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:30:02 Kybot
BMVBS 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 225, Zeilen: 25-34
Quelle: BMVBS 2006
Seite(n): 13, Zeilen:
dd) Wohnungsmarkt

Bevölkerungsverluste und Veränderungen der Bevölkerungsstruktur haben Folgen für die Nachfragestruktur auf dem lokalen Wohnungsmarkt. Stadtweite, teilräumlich begrenzte oder auf Einzelgebäude beschränkte Wohnungsleerstände sind Ausdruck der Veränderungen dieser Nachfragestruktur. Um die Umbaubedarfe auf dem Wohnungsmarkt und deren städtebaulichen Implikationen erfassen zu können, sind detaillierte Erhebungen und Auswertungen notwendig.

Erster Arbeitsschritt einer Analyse des Wohnungsmarktes ist häufig die Auswertung der amtlichen Gebäude-, Wohnungs-, Baufertigstellungs- und Wohnbauflächenstatistiken. Zur Einschätzung aktueller Leerstände und Umbaubedarfe enthalten die amtlichen [Statistiken allerdings keine Aussagen.]

- Wohnungsmarkt

Bevölkerungsverluste und Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur beeinflussen die Nachfragestruktur auf dem lokalen Wohnungsmarkt. Stadtweite, selektive, teilräumlich begrenzte oder auf Einzelobjekte beschränkte Wohnungsleerstände sind Ausdruck der Veränderungen dieser Nachfragestruktur. Um die Umbaubedarfe auf dem Wohnungsmarkt mit deren städtebaulichen Aspekten erfassen zu können, sind detaillierte Erhebungen und Auswertungen notwendig. Erster Arbeitsschritt einer Analyse des Wohnungsmarktes ist in den Pilotstädten häufig die Auswertung der amtlichen Gebäude-, Wohnungs-, Baufertigstellungs- und Wohnbauflächenstatistiken.

Da aktuelle Leerstände und Umbaubedarfe aus der amtlichen Statistik nicht ableitbar sind, [...]

Anmerkungen
Sichter
Hindemith

[4.] Jg/Fragment 226 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:30:04 Kybot
BMVBS 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 226, Zeilen: 1-3
Quelle: BMVBS 2006
Seite(n): 13, Zeilen: 26
Vor diesem Hintergrund ist die Lieferung von Daten zum Wohnungsbestand und zur Vermietungssituation von ortsansässigen Wohnungsunternehmen wichtig. Da aktuelle Leerstände und Umbaubedarfe aus der amtlichen Statistik nicht ableitbar sind, müssen zusätzlich die ortsansässigen Wohnungsunternehmen um Lieferung von Daten zum Wohnungsbestand und zur Vermietungssituation gefragt werden.
Anmerkungen

Fortsetzung von Jg/Fragment 225 25, daher trotz Kuerze als Plagiat klassifiziert.

Sichter
Hindemith

[5.] Jg/Fragment 226 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:30:06 Kybot
BMVBS 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 226, Zeilen: 8-12
Quelle: BMVBS 2006
Seite(n): 13, Zeilen:
Ziel der Auswertungen von Wohnungsmarktdaten ist es, die Umbaubedarfe von Stadträumen quantitativ und qualitativ einschätzen zu können. Diese Einschätzungen sind die Grundlage für Umbaukonzepte und für die Abstimmung von Maßnahmen mit den Gebäudeeigentümern. Ziel der Auswertungen von Wohnungsmarktdaten ist es, die Umbaubedarfe von Stadträumen quantitativ und qualitativ einschätzen zu können. Diese Einschätzungen sind die Grundlage für Umbaukonzepte und für die Diskussion und Abstimmung von Maßnahmen mit den Gebäudeeigentümern.
Anmerkungen

Minimale Abaenderung

Sichter
Hindemith

[6.] Jg/Fragment 226 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:30:08 Kybot
BMVBS 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 226, Zeilen: 21-37
Quelle: BMVBS 2006
Seite(n): 13, Zeilen:
ee) Nicht genutzte oder untergenutzte Gebäude(teile) und Flächen

Im Mittelpunkt des Stadtumbaus steht die Bestandsaufnahme aktueller Brachflächen und Gebäudeleerstände im Wohn- und Gewerbesektor sowie eine Abschätzung der diesbezüglichen zukünftigen Entwicklung. Vor diesem Hintergrund sind Kartierungen nicht genutzter oder untergenutzter Gebäude(teile) und Flächen vielfach Bestandteile der städtebaulichen Entwicklungskonzepte. Aus dieser kartographischen Übersicht lassen sich städtebauliche Problemräume herauskristallisieren und hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken für die gesamtstädtische Entwicklung bewerten.

ff) Soziale Segregation

Die nachlassende Wohnungsnachfrage beschleunigt in den Gemeinden i. d. R. die sozialräumliche Polarisierung. Diese Entwicklung kann einerseits im Verhältnis von Kernstadt zu ihren Umlandgemeinden beobachtet werden, weil sozial selektive Suburbanisierungsprozesse auch in schrumpfenden Regionen stattfinden. Genauso bedeutsam sind aber innerstädtische Segregationstendenzen. Das Überangebot an Wohnungen scheint zu zunehmender Wohnstandortmobilität zu führen, die die verstärkte sozialräumliche Polarisierung nach sich zieht. Vor diesem Hintergrund sind eine sozialstrukturelle Analyse (z. B. Anteil der Empfänger von Transfereinkommen, Anteil der [Einwohner mit Migrationshintergrund, Bildungsabschluss) auf der Ebene von Wohnquartieren und eine Auswertung der Wanderungen zwischen Stadt- und Ortsteilen als wichtig einzustufen, um die Stärken und Schwächen eines Quartiers einschätzen und seine zukünftige Rolle in der Gesamtstadt bestimmen zu können.]

- Nicht genutzte oder untergenutzte Gebäude(teile) und Flächen

[...] Mittelpunkt der Stadtumbau-Konzepte der Pilotstädte im Stadtumbau West ist die Bestandsaufnahme aktueller Brachflächen, Gebäudeleerstände im Wohn- und Gewerbesektor, brachgefallener Infrastrukturbereiche sowie eine Abschätzung der diesbezüglichen zukünftigen Entwicklung. Vor diesem Hintergrund sind Kartierungen bzw. Kataster nicht genutzter oder untergenutzter Gebäude(teile) und Flächen vielfach Bestandteile der städtebaulichen Entwicklungskonzepte. Aus dieser kartographischen Übersicht lassen sich städtebauliche Problemräume herauskristallisieren und hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken für die gesamtstädtische Entwicklung bewerten.

[gleiche Seite zuvor]

- Sozialstruktur

Die auf demographische Veränderungen zurückgehende nachlassende Wohnungsnachfrage beschleunigt in den Pilotstädten bzw. -stadtteilen in der Regel die sozialräumliche Polarisierung. Diese Entwicklung kann einerseits im Verhältnis von Kernstadt zu ihren Umlandgemeinden beobachtet werden, weil sozial selektive Suburbanisierungsprozesse auch in schrumpfenden Regionen stattfinden. Genauso bedeutsam sind aber innerstädtische Segregationstendenzen: Das Überangebot an Wohnungen scheint hier zu zunehmender Wohnstandortmobilität zu führen, die eine verstärkte sozialräumliche Polarisierung nach sich zieht. Vor diesem Hintergrund sind eine sozialstrukturelle Analyse (z.B. hinsichtlich Anteil der Empfänger von Transfereinkommen, Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund sowie z.B. hinsichtlich des Bildungsabschlusses der Bewohner) auf der Ebene von Wohnquartieren und eine Auswertung der Wanderungen zwischen Stadt- und Ortsteilen als wichtig einzustufen, um die Stärken und Schwächen eines Quartiers einschätzen und seine zukünftige Rolle in der Gesamtstadt bestimmen zu können.

Anmerkungen
Sichter
Hindemith

[7.] Jg/Fragment 227 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:30:10 Kybot
BMVBS 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 227, Zeilen: 1-4
Quelle: BMVBS 2006
Seite(n): 13, Zeilen:
[Vor diesem Hintergrund sind eine sozialstrukturelle Analyse (z. B. Anteil der Empfänger von Transfereinkommen, Anteil der] Einwohner mit Migrationshintergrund, Bildungsabschluss) auf der Ebene von Wohnquartieren und eine Auswertung der Wanderungen zwischen Stadt- und Ortsteilen als wichtig einzustufen, um die Stärken und Schwächen eines Quartiers einschätzen und seine zukünftige Rolle in der Gesamtstadt bestimmen zu können. Vor diesem Hintergrund sind eine sozialstrukturelle Analyse (z.B. hinsichtlich Anteil der Empfänger von Transfereinkommen, Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund sowie z.B. hinsichtlich des Bildungsabschlusses der Bewohner) auf der Ebene von Wohnquartieren und eine Auswertung der Wanderungen zwischen Stadt- und Ortsteilen als wichtig einzustufen, um die Stärken und Schwächen eines Quartiers einschätzen und seine zukünftige Rolle in der Gesamtstadt bestimmen zu können.
Anmerkungen

Fortsetzung von der Seite zuvor

Sichter
Hindemith

[8.] Jg/Fragment 244 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:30:36 Kybot
BMVBS 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Marcusb, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 244, Zeilen: 1-24
Quelle: BMVBS 2006
Seite(n): 25, Zeilen:
Ein Dreischrittverfahren als ein grobes Konzept für die Finanzierung der Stadtumbaumaßnahmen in den Stasdtumbaugebieten hat die Stadt Salzgitter erarbeitet[FN 357]:

Der Arbeitsschritt 1 beinhaltet: Vorgeschlagene Maßnahmen in den Investitionsvorranggebieten werden den Handlungsfeldern Wohnungswirtschaft, Freiraumgestaltung, Verkehr und Erschließung, Infrastruktureinrichtungen und Einzelhandel zugeordnet und in ihren Kosten grob geschätzt. Die geschätzten Kosten jeder einzelnen Maßnahme werden Kostenträgern zugeordnet. Kostenträger können neben der Stadt Wohnungsunternehmen, Einzeleigentümer von Wohnimmobilien, Bauträger, Industrieunternehmen, der Einzelhandel, aber auch Vereine und Wohlfahrtsverbände sein. Bei jeder Maßnahme wird unterschieden nach der Kostenbeteiligung durch private Kostenträger und durch die öffentliche Hand.

Der Arbeitsschritt 2 beinhaltet: Die in Arbeitsschritt 1 erhobenen Kosten je lnvestitionsvorranggebiet werden aufsummiert zu Gesamtkosten, die bei der Umsetzung des Konzepts entstehen. Diese können nach Handlungsfeldern differenziert werden. Durch die Unterscheidung der Kostenträgerschaft kann der Finanzbedarf öffentlicher Mittel für die Gesamtstadt geschätzt werden.

Der Arbeitsschritt 3 beinhaltet: Aus der mittelfristigen Finanzplanung und deren linearen Hochrechnung bis 2010 wird der Handlungsspielraum der kommunalen Eigenbeteiligung an der Gesamtfinanzierung ermittelt. Darauf aufbauend werden die möglichen Finanzierungsbeiträge abgeschätzt, die u. a. Bundes- und Landesmittel, Grundstückserlöse oder Mittel aus der Privatwirtschaft am Gesamtfinanzierungsbedarf leisten können und auf einen Zeitraum von zehn Jahren hochgerechnet. Im Ergebnis liegt dann ein denkbares Finanzierungsmodell für den Stadtumbau vor.

[FN 357] ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West, Konzepte im Stadtumbau, 2005, S. 9

Finanzierungsaspekte im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes der Stadt Salzgitter

Schon bei der Bestandsaufnahme wird die Finanzausstattung der Kommune näher analysiert. Im Rahmen des Handlungskonzeptes wird in einem Mehrschrittverfahren ein grobes Konzept für die Finanzierung der Stadtumbau-Vorhaben in den Investitionsvorranggebieten erarbeitet:

- Arbeitsschritt 1:

Vorgeschlagene Maßnahmen in den Investitionsvorranggebieten werden den Handlungsfeldern Wohnungswirtschaft, Freiraumgestaltung, Verkehr und Erschließung, Infrastruktureinrichtungen und Einzelhandel zugeordnet und in ihren Kosten grob geschätzt. Die geschätzten Kosten jeder einzelnen Maßnahme werden Kostenträgern (z.B. Wohnungsunternehmen, Einzeleigentümer von Wohnimmobilien, Bauträger etc.) zugeordnet. Dabei wird in eine Kostenbeteiligung durch private Kostenträger und durch die öffentliche Hand unterschieden.

- Arbeitsschritt 2:

Die in Arbeitsschritt 1 erhobenen Kosten je Investitionsvorranggebiet werden aufsummiert zu Gesamtkosten, die bei der Umsetzung des Konzeptes entstehen. Diese können nach Handlungsfeldern differenziert werden. Durch die Unterscheidung der Kostenträgerschaft kann der Finanzbedarf öffentlicher Mittel für die Gesamtstadt geschätzt werden.

- Arbeitsschritt 3:

Aus der mittelfristigen Finanzplanung und deren linearer Hochrechnung bis 2010 wird der Handlungsspielraum der kommunalen Eigenbeteiligung an der Gesamtfinanzierung ermittelt. Darauf aufbauend werden die möglichen Finanzierungsbeiträge abgeschätzt, die u.a. Bundes- und Landesmittel, Grundstückserlöse oder Mittel aus der Privatwirtschaft am Gesamtfinanzierungsbedarf leisten können und auf einen Zeitraum von zehn Jahren hochgerechnet. Im Ergebnis liegt ein denkbares Finanzierungsmodell für den Stadtumbau von 2005 bis 2015 vor. [...]

- Arbeitsschritt 4:

[...]

Anmerkungen

Und hier das Bauernopfer auf die Quelle, nach mehreren Seiten fast-wörtlicher Übernahme 224ff. Auch die woertlichen Uebernahmen hier sind als solche fuer den Leser nicht erkennbar. Man beachte, dass das Konzept der Stadt Salzgitter nicht dreischrittig ist, sondern vierschrittig.

Sichter
Hindemith

[9.] Jg/Fragment 365 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:31:27 Kybot
BMVBS 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 365, Zeilen: 22-29
Quelle: BMVBS 2006
Seite(n): , Zeilen:
Besonders bewährt hat sich bisher eine Erhebung über die Stromlieferanten. Leerstände können durch die stromzählergestützte Leerstandsanalyse ermittelt werden. Dabei kann die Abmeldung von Stromzählern oder aber alternativ der über den Stromzähler gemessene Verbrauch analysiert werden. [Stromzählergestützte Leerstandserhebungen setzen eine Kooperation der Kommune mit den ortsansässigen Versorgungsunternehmen voraus.] In vielen Erhebungen, insbesondere in Westdeutschland, hat sich die stromzählergestützte Leerstandsanalyse als aufwandsarme und aussagekräftige Methode bereits bewährt. Als zusätzliches Erhebungsinstrument wird daher in sieben Pilotstädten die stromzählergestützte Leerstandsanalyse erprobt. Dabei wird in den Pilotstädten alternativ die Abmeldung von Stromzählern oder der über den Stromzähler gemessene Verbrauch als Analysekriterium eingesetzt. Die stromzählergestützte Leerstandsanalyse hat sich als aufwandarmes und gleichzeitig aussagekräftiges Erhebungsinstrument erwiesen. [Fn 10]

[Fn 10] Ausführliche Erläuterungen zu dieser Methodik finden sich unter http://www.stadtumbauwest.de/themen.html.

Anmerkungen

Der Satz in eckigen Klammen (eckige Klammern in der Dissertation nicht gesetzt) stammt offenbar aus einer anderen Quelle, siehe Jg/Fragment 365 18, Jg/Fragment 365 26. Die Reihenfolge der Inhalte wird teilweise geändert, Wiederholungen sind ebenfalls enthalten.

Sichter

[[QAutor::[Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung]| ]]

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