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Quelle:Jg/Dransfeld 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Egbert Dransfeld, Petra Pfeiffer
Titel    Strategien des Baulandmanagements zur Entwicklung des Innenbereichs - Grundlagen für ein Baulandmanagement unter veränderten Rahmenbedingungen
Sammlung    Baulandmanagement auf neuen Wegen - strategisch, kooperativ und finanzierbar
Herausgeber    Forum Baulandmanagement NRW
Ort    Dortmund
Jahr    2004
URL    http://www.forum-bauland.nrw.de/downloads/bauland-sw.pdf

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Jg/Fragment 439 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:32:13 Kybot
BauernOpfer, Dransfeld 2004, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 439, Zeilen: 05-36
Quelle: Dransfeld 2004
Seite(n): 70, 71, Zeilen:
13. Bestandsentwicklung und Aufwertung

Bestandsentwicklung, d. h. eine Umstrukturierung der Bestände entsprechend den Bedürfnissen der heutigen Wohnungsnachfrager, spielt bei nicht mehr marktfähigen Wohnsiedlungen eine wichtige Rolle, um die Marktfähigkeit wieder herzustellen. Die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen zur Aufwertung solcher Wohnungsbestände betreffen u. a. die Verbesserung des Ausstattungsstandards, die Zusammenlegung von Wohnungen und Maßnahmen der Energieeinsparung. Im Zuge von Sanierungs- und Umbaumaßnahmen können auch die Mieterstrukturen erneuert werden, d. h. durch die Schaffung eines neuen, an den spezifischen Bedürfnissen (bspw. von Familien oder Senioren) orientierten Wohnungsangebotes ändert sich auch die Bewohnerstruktur. Sanierungs- und Umbaumaßnahmen können so zur sozialen Durchmischung von monostrukturierten Wohnquartieren beitragen. Insgesamt kann so eine „Belebung“ dieser Wohnquartiere erfolgen und eine – auch in langfristiger Hinsicht - bessere Auslastung der vorhandenen Infrastruktur erreicht werden. Für die Entscheidung, welche Maßnahmen im Einzelnen im Rahmen des Umbaus/der Sanierung durchgeführt werden, sind nicht nur technische und ausstattungsbezogene Defizite entscheidend, sondern auch die Perspektive einer langfristigen Vermietbarkeit und der Aspekt der Finanzierung. Ist eine langfristige Vermietbarkeit auch nach dem Umbau/ der Sanierung nicht sichergestellt, so ist aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ein Rückbau bzw. Teilrückbau von Wohnungen nicht auszuschließen. Im Hinblick auf die Finanzierung müssen die begrenzten Mittel so eingesetzt werden, dass die Wohngebäude bedarfsgerecht erneuert werden können. Umfangreiche Vollmodernisierungen kommen daher häufig nur in Ausnahmefällen in Frage, bspw. bei sehr hohem Instandhaltungsrückstand. Für die Eigentümer der erneuerungsbedürftigen Wohnungsbestände (bei größeren Wohnungsbeständen i.d.R. Wohnungsunternehmen) gibt es grundsätzlich zwei Vorgehensweisen bei der Durchführung von Erneuerungsmaßnahmen [Fn 709]:

– Erneuerung „in einem Zug“: Unverzügliche und abschließende Fertigstellung der Erneuerungsmaßnahme (Vollmodernisierung oder auch Teilmodernisierung, wenn keine darauf folgenden Maßnahmen geplant sind).

– Erneuerung in Stufen: Aufteilung der Voll- oder Teilmodernisierung in einzelne, abgegrenzte Maßnahmenbündel; nach jeder Stufe ist das Gebäude wieder uneingeschränkt funktionsfähig.

Welche Vorgehensweise im Einzelfall sinnvoll ist, [hängt von der individuellen Einschätzung und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Wohnungsunternehmen ab.]

[Fn 709] Dransfeld, Baulandmanagement auf neuen Wegen, Forum Baulandmanagement NRW 2004, S. 71

[S. 70]

2.2.2.1 Bestandsentwicklung

2.2.2.1.1 Erforderlichkeit der Bestandsentwicklung

Bestandsentwicklung, d.h. eine Umstrukturierung der Bestände entsprechend den Bedürfnissen der heutigen Wohnungsnachfrager, spielt bei nicht mehr marktfähigen Wohnsiedlungen eine wichtige Rolle, um die Marktfähigkeit wiederherzustellen. Die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen zur Aufwertung solcher Wohnungsbestände betreffen v.a. die Verbesserung des Ausstattungsstandards, die Zusammenlegung von Wohnungen und Maßnahmen der Energieeinsparung.

Im Zuge von Sanierungs- und Umbaumaßnahmen können auch die Mieterstrukturen erneuert werden, d.h. durch die Schaffung eines neuen, an den spezifischen Bedürfnissen (beispielsweise von Familien oder Senioren) orientierten Wohnungsangebotes ändert sich auch die Bewohnerstruktur. Sanierungs- und Umbaumaßnahmen können so zur sozialen Durchmischung von monostrukturierten Wohnquartieren beitragen. Insgesamt kann so eine „Belebung“ dieser Wohnquartiere erfolgen und eine – auch in langfristiger Hinsicht - bessere Auslastung der vorhandenen Infrastruktur erreicht werden.

2.2.2.1.2 Vorgehensweise bei der Bestandsentwicklung

Für die Entscheidung, welche Maßnahmen im Einzelnen im Rahmen des Umbaus/ der Sanierung durchgeführt werden, sind nicht nur technische und ausstattungsbezogene Defizite entscheidend, sondern auch die Perspektive einer langfristigen Vermietbarkeit und der Aspekt der Finanzierung.

Ist eine langfristige Vermietbarkeit auch nach dem Umbau/ der Sanierung nicht sichergestellt, so ist aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ein Rückbau bzw. Teilrückbau von Wohnungen nicht auszuschließen (s. hierzu Kapitel V.2.2.2.2, S. 73 ff.).

Im Hinblick auf die Finanzierung müssen die begrenzten Mittel so eingesetzt werden, dass die Wohngebäude bedarfsgerecht erneuert werden können. Umfangreiche Voll-

[S. 71]

modernisierungen kommen daher häufig nur in Ausnahmefällen in Frage, beispielsweise bei sehr hohem Instandhaltungsrückstand. [Fn 44]

Für die Eigentümer der erneuerungsbedürftigen Wohnungsbestände (bei größeren Wohnungsbeständen i.d.R. Wohnungsunternehmen) gibt es grundsätzlich zwei Vorgehensweisen bei der Durchführung von Erneuerungsmaßnahmen:

• Erneuerung „in einem Zug“: Unverzügliche und abschließende Fertigstellung der Erneuerungsmaßnahme (Vollmodernisierung oder auch Teilmodernisierung, wenn keine darauf folgenden Maßnahmen geplant sind).

• Erneuerung in Stufen: Aufteilung der Voll- oder Teilmodernisierung in einzelne, abgegrenzte Maßnahmenbündel; nach jeder Stufe ist das Gebäude wieder uneingeschränkt funktionsfähig.

Welche Vorgehensweise im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von der individuellen Einschätzung und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Wohnungsunternehmen ab.

Anmerkungen

In der Quellenangabe der Fußnote [Fn 709] wird nur S. 71 aufgeführt, nicht aber S. 70. Nur der übergeordnete Titel des Sammelwerks wird genannt. Anführungszeichen fehlen. Die Fußnote mit der Quellenangabe steht zudem mitten im Text vor den eingerückten Stichpunkten, so dass der Leser niemals erahnen kann, wie umfangreich die Textübernahme tatsächlich ist und dass es sich um eine wortwörtliche Übernahme handelt. Die Textübernahme wird auf der Folgeseite (S. 440) fortgeführt.

Sichter
Bummelchen

[2.] Jg/Fragment 440 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:32:15 Kybot
Dransfeld 2004, Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 440, Zeilen: 01-11
Quelle: Dransfeld 2004
Seite(n): 71, Zeilen: 14ff.
[Welche Vorgehensweise im Einzelfall sinnvoll ist,] hängt von der individuellen Einschätzung und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Wohnungsunternehmen ab.

Für eine Erneuerung „in einem Zug“ sprechen im Wesentlichen Kostengesichtspunkte (Kosten für einzelne Bauleistungen, z. B. Gerüste und Baustelleneinrichtung, fallen nur einmal an, geringerer Verwaltungsaufwand und geringere Baunebenkosten). Aber auch die Rücksichtnahme auf die Interessen der Mieter spielt hierbei eine Rolle: die Belastungen, die mit Erneuerungsmaßnahmen verbunden sind, treten gebündelt auf. Auch für eine Erneuerung in Stufen können finanzielle Gesichtspunkte von Bedeutung sein (Kapitalmangel (geringere Bindung von Finanzmitteln in einem bestimmten Zeitraum), Verteilung von Investitionen auf mehrere Jahre aus steuerlichen Gründen, Begrenzung von Fördermitteln).

Welche Vorgehensweise im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von der individuellen Einschätzung und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Wohnungsunternehmen ab.

Für eine Erneuerung „in einem Zug“ sprechen im Wesentlichen Kostengesichtspunkte (Kosten für einzelne Bauleistungen, z.B. Gerüste und Baustelleneinrichtung, fallen nur einmal an, geringerer Verwaltungsaufwand und geringere Baunebenkosten). Aber auch die Rücksichtnahme auf die Interessen der Mieter spielt hierbei eine Rolle: die Belastungen, die mit Erneuerungsmaßnahmen verbunden sind, treten gebündelt auf.

Auch für eine Erneuerung in Stufen können finanzielle Gesichtspunkte von Bedeutung sein (Kapitalmangel (geringere Bindung von Finanzmitteln in einem bestimmten Zeitraum), Verteilung von Investitionen auf mehrere Jahre aus steuerlichen Gründen, Begrenzung von Fördermitteln).

Anmerkungen

Textübernahme fortgesetzt von S. 439 der Dissertation. Auch die merkwürdige Klammersetzung im letzten Satz wird übernommen.

Sichter
Bummelchen

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