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Quelle:Jg/Karsten Wilmes 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Martin Karsten, Kerstin Wilmes
Titel    „Handlungsstrategien früherer Schrumpfungsphasen“, Dokumentation der Ergebnisse, Kolloquium im ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West, 17. Mai 2004
Herausgeber    Forschungsagentur Stadtumbau West, FORUM GmbH
Jahr    2004
URL    http://www.stadtumbauwest.de/inhalte/Doku_Expertenkolloquium.pdf
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Jg/Fragment 006 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:25:37 Kybot
Fragment, Gesichtet, Jg, Karsten Wilmes 2004, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 006, Zeilen: 16-36
Quelle: Karsten Wilmes 2004
Seite(n): 3, Zeilen: 05-33
Die Schrumpfungsprozesse in westdeutschen Gemeinden beruhten in erster Linie auf einer veränderten ökonomischen Basis, die u. a. mit dem Abbau von Arbeitsplätzen und höheren Belastungen der kommunalen Haushalte einherging. Der Zusammenbruch wichtiger Wirtschaftszweige, wie Bergbau und Stahlproduktion im Ruhrgebiet oder Saarland, aber auch Krisen an Hafenstandorten, verdeutlichten die Abhängigkeit der Gemeinden von einzelnen Branchen und Wirtschaftszweigen. Die Wirtschaftskrise wurde damit auch zu einer städtischen Krise [Fn 7]. Die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt gehörten zu den wenigen Aspekten der Schrumpfung, die sich auch in der Öffentlichkeit in einer regen Diskussion niederschlugen. Da nicht alle Gemeinden gleich stark vom Strukturwandel von Altindustrie zu neuen Technologien und Dienstleistungen betroffen waren, entwickelte sich großräumig die viel diskutierte Polarisierung zwischen Gemeinden bzw. ein wirtschaftliches Süd-Nord-Gefälle im alten Bundesgebiet. Ab Anfang der 70-er Jahre waren fast alle westdeutschen Gemeinden von einem Bevölkerungsrückgang betroffen. Dieser Bevölkerungsrückgang war zum einen Folge sinkender Geburtenzahlen, zum anderen beruhte er auf siedlungsräumlich spezifischen Wanderungsverlusten. Eine Zuwanderung aus dem Ausland hielt die Einwohnerzahl im alten Bundesgebiet insgesamt relativ konstant bzw. sorgte für einen weiteren Zuwachs. Die räumlich begrenzten Wanderungsverluste der Gemeinden waren daher zunächst arbeitsmarktbedingte Abwanderungen. Der massive Abbau von Arbeitsplätzen führte zu groß- und kleinräumigen Wanderungen in Regionen und Gemeinden, in denen ein besseres Arbeitsplatzangebot vorlag. Später überlagerte die Stadt-Umland-Wanderung die [arbeitsmarktbedingte Wanderung zusätzlich.]

[Fn 7]: Häußermann/Siebel, Neue Urbanität, Frankfurt am Main, 1987, S. 56

Die Schrumpfungsprozesse in westdeutschen Städten beruhten in erster Linie auf einer veränderten ökonomischen Basis, die u.a. mit dem Abbau von Arbeitsplätzen und höheren Belastungen der kommunalen Haushalte einherging. Der Zusammenbruch wichtiger Wirtschaftszweige wie Bergbau und Stahlproduktion im Ruhrgebiet oder Saarland aber auch Krisen an Hafenstandorten verdeutlichten die Abhängigkeit der Städte von einzelnen Branchen und Wirtschaftszweigen. Die Wirtschaftskrise wurde

damit auch zu einer städtischen Krise. [Fn 1]

Die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt gehörten zu den wenigen Aspekten der Schrumpfung, die sich auch in der Öffentlichkeit in einer regen Diskussion niederschlugen. Da nicht alle Städte gleich stark vom Strukturwandel von Altindustrie zu neuen Technologien und Dienstleistungen betroffen waren, entwickelte sich großräumig die viel diskutierte Polarisierung zwischen Städten bzw. ein wirtschaftliches Süd-Nordgefälle im alten Bundesgebiet.

[...]

Ab Anfang der 1970er Jahre waren fast alle westdeutschen Städte von einem Bevölkerungsrückgang betroffen. Dieser Bevölkerungsrückgang war zum einen Folge sinkender Geburtenzahlen, zum anderen beruhte er auf siedlungsräumlich spezifische Wanderungsverlusten.

Eine Zuwanderung aus dem Ausland hielt die Einwohnerzahl im alten Bundesgebiet insgesamt relativ konstant bzw. sorgte für einen weiteren Zuwachs.

Die räumlich begrenzten Wanderungsverluste der Städte waren daher zunächst arbeitsmarktbedingte Abwanderungen. Der massive Abbau von Arbeitsplätzen führte zu groß- und kleinräumigen Wanderungen in Regionen und Städte, in denen ein besseres Arbeitsplatzangebot vorlag.

Später überlagerte die Stadt-Umland-Wanderung die arbeitsmarktbedingte Wanderung zusätzlich.

[Fn 1]: Vgl. Häußermann/Siebel, 1987, S. 58

Anmerkungen

Nur die Fußnotenangabe unterscheidet sich vom Originaltext: andere Seitenzahl, kein "Vgl.". Fortsetzung auf Folgeseite, siehe Jg/Fragment 007 01. Karsten Wilmes 2004 ist die Primärquelle. Wie sich im Kontext leicht erkennen lässt, ist die Übernahme aus einer eigenen Arbeit erfolgt: "Diskussionspapier: Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaftunter Schrumpfungsbedingungen", Goldschmidt, 2007. Der gesamte Text der S. 6 ist dort auf S. 9 zu finden (ebenfalls nicht als Zitat ausgewiesen).

Sichter
Hindemith

[2.] Jg/Fragment 007 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:25:39 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, Karsten Wilmes 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 007, Zeilen: 01-22
Quelle: Karsten Wilmes 2004
Seite(n): 3,4,5, Zeilen:
[Später überlagerte die Stadt-Umland-Wanderung] die arbeitsmarktbedingte Wanderung zusätzlich. Gründe hierfür waren bessere Wohn- und Lebensbedingungen im Umland der Agglomerationen bei gleichzeitiger erhöhter Mobilität der Menschen. Aus den Bevölkerungsverlusten resultierte jedoch zunächst kein Leerstandsproblem auf dem Wohnungsmarkt, da die Zahl der Haushalte durch Verkleinerung insgesamt konstant blieb bzw. weiter anstieg. Der Grund hierfür lag darin, dass das bestimmende Merkmal bei Wohnungsmarktanalysen die Haushaltsentwicklung sowie konjunkturelle Rahmenbedingungen und nicht vorrangig die Bevölkerungsentwicklung sei. Die Gemeinden spürten die Strukturveränderungen und die Einwohnerverluste in erster Linie in Form eines zunehmend eingeschränkten finanziellen Handlungsspielraumes. Die kommunale Finanzkrise war im Wesentlichen gekennzeichnet durch den Rückgang der Steuereinnahmen, steigende Ausgaben für Transferleistungen, Finanzierungs- und Auslastungsprobleme des kommunalen Infrastrukturangebotes. Auch Segregationstendenzen und Brachen waren zu verzeichnen. Eine besondere Schwierigkeit der Haushaltskonsolidierung lag schon damals darin, dass eine Stadt wie Essen eine Infrastruktur für fast 400.000 Einwohner hat, aber Steuern und damit Unterhaltungsmittel nur für die jetzt noch vorhandenen 285.000 Einwohner erhält [Fn 8]. Zwar waren die Probleme der Schrumpfung durchaus bekannt und insbesondere durch die Statistik bestätigt, auf Seiten von Politik und Verwaltung sowie auch der Bevölkerung wurden diese Prozesse jedoch ohne Diskussion oder gar konkrete Gegenmaßnahmen hingenommen. Die Bevölkerungsverluste wurden oftmals mit dem demografischen Wandel begründet und damit außerhalb des kommunalen Einflussbereiches gestellt.

[Fn 8] Forschungsagentur Stadtumbau West, Kolloquium „Handlungsstrategien früherer Schrumpfungsphasen“, Dokumentation 2004, S. 3

[S. 3, Z. 32-36]

Später überlagerte die Stadt-Umland-Wanderung die arbeitsmarktbedingte Wanderung zusätzlich. Gründe hierfür waren bessere Wohn- und Lebensbedingungen im Umland der Agglomerationen bei gleichzeitiger erhöhter Mobilität der Menschen.

[S. 4, Z. 01-03]

Aus den Bevölkerungsverlusten resultierte jedoch zunächst kein Leerstandsproblem auf dem Wohnungsmarkt, da die Zahl der Haushalte durch Verkleinerung insgesamt konstant blieb bzw. weiter anstieg.

[S. 4, Z. 05-08]

Der Grund hierfür lag nach Herrn Dr. Wullkopf darin, dass das bestimmende Merkmal bei Wohnungsmarktanalysen die Haushaltsentwicklung sowie konjunkturelle Rahmenbedingungen und nicht die Bevölkerungsentwicklung sei.

[S. 4, Z. 14-29]

Die Kommunen spürten die Strukturveränderungen und die Einwohnerverluste in erster Linie in Form eines zunehmend eingeschränkten finanziellen Handlungsspielraumes. Die kommunale Finanzkrise war im Wesentlichen gekennzeichnet durch:

  • Rückgang der Steuereinnahmen

[...]

  • Steigende Ausgaben für Transferleistungen:

[...]

  • Finanzierung des kommunalen Infrastrukturangebotes:

[...]

[S. 4, Z. 36-37]

Neben großräumigen Polarisierungstendenzen wurden innerhalb der Städte Segregationsprozesse sichtbar.

[S. 4, Z. 30-34]

Die Aussage von Jürgen Linde [...] verdeutlicht die Situation kommunaler Haushalte schrumpfender Städte dieser Zeit: „Eine besondere Schwierigkeit der Haushaltskonsolidierung liegt darin, dass die Stadt eine Infrastruktur für fast 400 000 Einwohner hat, aber Steuern und damit Unterhaltungsmittel nur für die jetzt noch vorhandenen 285 000 Einwohner erhält.“ [Fn 3]

[S. 5, Z. 22-26]

Zwar waren die Probleme der Schrumpfung durchaus bekannt und insbesondere durch die Statistik bestätigt, auf Seiten von Politik und Verwaltung sowie auch der Bevölkerung wurden diese Prozesse nach Ausführungen von Frau Dr. Wiese von Ofen jedoch ohne Diskussion oder gar konkrete Gegenmaßnahmen hingenommen. Die Bevölkerungsverluste wurden oftmals mit dem demographischen Wandel begründet und damit außerhalb des kommunalen Einflussbereiches gestellt.

[Fn 3]: Linde, 1988, S. 1017 f.

Anmerkungen

Karsten Wilmes 2004 ist die Primärquelle. Wie sich im Kontext leicht erkennen lässt, ist die Übernahme aus einer eigenen Arbeit erfolgt: "Diskussionspapier: Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaftunter Schrumpfungsbedingungen", Goldschmidt, 2007. Der gesamte Text der S. 7 ist dort auf S. 10/11 zu finden. Die Fremdübernahmen sind dort ebenfalls nicht korrekt als Zitat ausgewiesen. Die Einstufung als "BauernOpfer" ist zu überdenken. Die [Fn 8] mit Verweis auf die Primärquelle (nur Seite 3 genannt) ersetzt die [Fn 3] im Original, so dass dem Leser entgeht, dass es sich im vorangehenden Satz eigentlich um ein wörtliches Zitat von Jürgen Linde handelt (im Originaltext auf Seite 4). Durch das Entfernen weiterer Namen (Herr Dr. Wullkopf, Frau Dr. Wiese) macht sich Jg Aussaugen anderer Personen zu eigen. Entlarvend ist die Beibehaltung des Konjunktivs (indirekte Rede) in Z. 8: "sei".

Sichter
Hindemith

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