Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Jis/Gerull 2002

< Quelle:Jis

31.268Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Roland Gerull
Titel    Studien zur vegetativen Innervation neuroendokriner Zellen der menschlichen Prostata
Jahr    2002
Anmerkung    Dissertation, Philipps-Universität Marburg. Erscheinungsjahr der elektronischen Version ggf. erst 2003, siehe zwei Einträge bei der Deutschen Nationalbibliothek.
URL    http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2002/0295/pdf/drg.pdf ; http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2002/0295/

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Jis/Fragment 008 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-07 21:07:16 Schumann
Fragment, Gerull 2002, Jis, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 7-33
Quelle: Gerull 2002
Seite(n): 13-14, Zeilen: 13: 20ff.; 14: 1ff.
2.3 Sekretion und Funktionen von Neuropeptiden

In den meisten Drüsen besteht eine Innervation durch Neurone, in denen Neuropeptide vorhanden sind. Über deren Funktion in den männlichen akzessorischen Geschlechtsdrüsen herrscht noch weitgehend Unklarheit, jedoch gibt es einige Studien über ihre Funktion in anderen Drüsen, z.B. den Speicheldrüsen. In den sechziger Jahren wurde herausgefunden, daß die Produktion und Sekretion von Speichel nicht nur über die klassischen Transmitter des Sympathikus (Noradrenalin) und des Parasympathikus (Acetylcholin) geregelt wird. So fanden Bertaccini und De Caro (Bertaccini & De Caro, 1965) heraus, daß Physalaemin die Speichelsekretion auslösen kann. Auch für Substance P konnte diese Wirkung kurze Zeit später nachgewiesen werden (Leeman & Hammerschlag, 1967; Lembeck & Starke, 1968). Diese Ergebnisse bezogen sich auf Tierversuche unter der Gabe von Substanzen, die die Wirkung von Acetylcholin (ACh) und Noradrenalin (NA) aufhoben. Später konnte auch gezeigt werden, daß eine Atropin-resistente Speichelsekretion unter Stimulation der parasympathischen Nerven bei Ratten (Thulin, 1976; Ekström et al., 1983) und Frettchen erfolgt (Ekström & Olgart, 1986). Etwa zeitgleich wurden verschiedene Neuropeptide in den Nerven der Speicheldrüsen entdeckt, z.B. Substance P (Hökfelt et al., 1977), VIP (Wharton et al., 1979; Uddman et al., 1980) und CGRP (Ekström et al., 1988).

Ekström (1987) fand in einem in vivo-Experiment an der Glandula parotis der Ratte heraus, daß es in der Abwesenheit von Atropin bei Reizung des parasympathischen Nerven zu einer nicht-adrenergen, nicht-cholinergen (NANC) Transmitterfreisetzung kommt. Als Transmitter wurden Substance P (SP), VIP, CGRP und Substanz K (SK) beschrieben. Diese sind für die Sekretion von Amylase und auch für die wässrige Sekretion mitverantwortlich. Keines der genannten Peptide induziert alleine die atropinresistente parasympathische Sekretion. Die Wirkung der einzelnen Peptide war unterschiedlich: Substance P (SP) und Substance K (SK) waren für eine wässrige [Sekretion verantwortlich, während VIP eine kleine Menge eines amylasereichen Sekrets hervorrief.]


[Aus Literaturverzeichnis:]

Bertaccini G, De Caro G. 1965. The effect of physalaemin and related polypeptides on salivary secretion. J Physiol 181:68-81.

Leeman SE, Hammerschlag R. 1967. Stimulation of salivary secretion by a factor extracted from hypothalamic tissue. Endocrinology 81:803-810.

Lembeck F, Starke K. 1968. [Substance P and salivary secretion]. Naunyn Schmiedebergs Arch Exp Pathol Pharmakol 259:375-385.

Thulin A. 1976. Motor and secretory effects of nerves on the parotid gland of rat. Acta Physiol Scand 96:506-511.

Ekström J, Mansson B, Tobin G, Garrett JR, Thulin A. 1983. Atropine-resistant secretion of parotid saliva on stimulation of the auriculo-temporal nerve. Acta Physiol Scand 119:445-449.

Ekström J, Olgart L. 1986. Complementary action of substance P and vasoactive intestinal peptide on the rat parotid secretion. Acta Physiol Scand 126:25-31.

Hökfelt T, Elfvin LG, Schultzberg M, Goldstein M, Nilsson G. 1977. On the occurrence of substance P-containing fibers in sympathetic ganglia: immunohistochemical evidence. Brain Res 132:29-41.

Wharton J, Polak JM, Bryant MG, Van Noorden S, Bloom SR, Pearse AG. 1979. Vasoactive intestinal polypeptide (VIP)-like immunoreactivity in salivary glands. Life Sci 25:273-280.

Uddman R, Fahrenkrug J, Malm L, Alumets J, Hakanson R, Sundler F. 1980. Neuronal VIP in salivary glands: distribution and release. Acta Physiol Scand 110:31-38.

Ekström J, Ekman R, Hakanson R, Sjogren S, Sundler F. 1988. Calcitonin gene-related peptide in rat salivary glands: neuronal localization, depletion upon nerve stimulation, and effects on salivation in relation to substance P. Neuroscience 26:933-949.

Ekström J. 1987. Neuropeptides and secretion. J Dent Res 66:524-530.

[Seite 13, Zeile 20 ff.]

1.7. Funktionen von Neuropeptiden

In den meisten Drüsen besteht eine Innervation durch Neurone in denen Neuropeptide vorhanden sind. Über deren Funktion in den männlichen akzessorischen Geschlechtsdrüsen herrscht noch weitgehend Unklarheit, jedoch gibt es einige Studien über ihre Funktion in anderen Drüsen, z.B. den Speicheldrüsen. In den sechziger Jahren wurde herausgefunden, daß die Produktion und Sekretion von Speichel nicht nur über die klassischen Transmitter des Sympathikus (Noradrenalin)

[Seite 14, Zeile 1 ff.]

und des Parasympathikus (Acetylcholin) geregelt wird. So fanden Bertaccini und DeCaro (1965) heraus, daß Physalaemin die Speichelsekretion auslösen kann. Auch für SP konnte diese Wirkung kurze Zeit später nachgewiesen werden (Leeman und Hammerschlag, 1967; Lembeck und Starke, 1968). Diese Ergebnisse bezogen sich auf Tierversuche unter der Gabe von Substanzen, die die Wirkung von Acetylcholin (ACh) und Noradrenalin (NA) aufhoben. Später konnte auch gezeigt werden, daß eine Atropin-resistente Speichelsekretion unter Stimulation der parasympathischen Nerven bei Ratten (Thulin, 1976; Ekström et al. 1983) und Frettchen erfolgt (Ekstöm [!] und Olgat, 1986). Etwa zeitgleich wurden verschiedene Neuropeptide in den Nerven der Speicheldrüsen entdeckt, z.B. SP (Hökfelt et al., 1977), VIP (Wharton et al., 1979; Uddman et al., 1980) und CGRP (Ekman et al., 1986).

Ekström (1987) fand in einem in vivo-Experiment an der Glandula parotis der Ratte heraus, daß es in der Abwesenheit von Atropin bei Reizung des parasympathischen Nerven zu einer nicht-adrenergen, nicht-cholinergen (NANC) Transmitterfreisetzung kommt. Als Transmitter wurden SP, VIP, CGRP und Substanz K (SK) beschrieben. Diese sind für die Sekretion von Amylase und auch für die wässrige Sekretion mitverantwortlich. Keines der genannten Peptide indiziert alleine die atropinresistente parasympathische Sekretion. Die Wirkung der einzelnen Peptide war unterschiedlich: SP und SK waren für eine wässrige Sekretion verantwortlich, während VIP eine kleine Menge eines amylasereichen Sekretes hervorrief.


[Aus Literaturverzeichnis:]

Bertaccini G, DeCaro G (1965) The effect of physalaemin and related polypeptides on salivary secretion. J. Physiol. Lond. 181: 68-81

Leeman SE, Hammerschlag R (1967) Stimulation of Salivary Secretion by a Factor Extracted from Hypothalamic Tissue. Endocrinol 81: 803-810

Lembeck F, Starke K (1968) Substantz P und Speichelsekretion. Naunyn-Schmiedeberg´s Arch. Pharmacol. 318: 281-287

Thulin (1976) Motor and secretory effects of nerves on the parotid gland of the rat. Acta Physiol Scand 96: 506-511

Ekström J, Mansson B, Tobin G, Garrett JR, Thulin A (1983) Atropine-resistant secretion of parotid saliva on stimulation of the auriculo-temporal nerve. Acta Physiol Scand 119: 169-175

Ekström J, Olgart, L (1986) Substance P evoked salivary secretion in the ferret. J Physiol. Lond. 372: 41P

Hökfelt T, Johansson O, Kjellert JO, Ljungdahl A. Nilsson G, Nygards A, Pernow B (1977) Immunohistochemical Detection of Substance P. In: Substance P, U.S. von Euler and B Pernow, Eds., New York: Ravn Press, pp. 117-145

Wharton J, Polak JM, Bryant MG, Van Noorden S, Bloom SR, Pearse AGE (1979) Vasoactive intestinal polypeptide (VIP)- like Immunoreaktivity in salivary glands. Life Sci. 25: 273-280

Uddman R, Fahrenkrug J, Malm L, Alumets J, Hakanson R Sundler F (1980) Neuronal VIP in Salivary Glands: Distribution and Release. Acta Physiol Scan 110: 31-38

Ekman R, Ekström J, Hakanson R, Sjögren S, Sundler F (1986) Calcitonin related peptide in rat salivary glands. J. Physiol. Lond. 381: 36P

Ekström J (1987) Neuropeptides and secretion. J Dent Res 66: 524-530

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Fortsetzung der Textübereinstimmungen auf der Folgeseite.

Man beachte, dass die mutmaßliche Vorlage im Unterschied zur untersuchten Arbeit nicht auf die Quelle "Ekström et al. 1988" verweist, sondern stattdessen auf eine Quelle "Ekman et al. 1986" mit gleichnamigem Titel: "Calcitonin related peptide in rat salivary glands". Auch die Literaturangaben "Ekström J, Olgart L. 1986" sowie "Hökfelt et al. 1977" unterscheiden sich trotz gleicher Autoren und gleicher Jahreszahlen.

Ein Schreibfehler („Ekstöm“ [!] statt „Ekström“) ist offensichtlich korrigiert worden. Wie in der untersuchten Arbeit findet die alte Rechtschreibung Anwendung („daß“ statt „dass“). Ansonsten findet sich in der untersuchten Arbeit häufig auch die neue Rechtschreibung („dass“).

Sichter
(Hood)

[2.] Jis/Fragment 009 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-03-29 20:40:30 Plagin Hood
Fragment, Gerull 2002, Jis, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-23
Quelle: Gerull 2002
Seite(n): 14-15, Zeilen: S. 14: 19ff.; S. 15: 1ff.
[Substance P (SP) und Substance K (SK) waren für eine wässrige] Sekretion verantwortlich, während VIP eine kleine Menge eines amylasereichen Sekrets hervorrief. Es gib also Hinweise auf den modulierenden und oder regulierenden Effekt der peptidergen Innervation auf die Sekretion von Speichel.

Im männlichen Genitaltrakt konnten ebenfalls Effekte von verschiedenen Neuropeptiden nachgewiesen werden: VIP inhibiert konzentrationsabhängig die Kontraktionen der glatten Muskulatur von Prostata, Blase, Urethra, und Ductus deferens (Larsen et al., 1981). Außerdem wird eine Funktion in der Regulation der Sekretion angenommen (Moss et al., 1987). Stickoxyd (NO) und die elektrische Stimulation von Nerven können eine durch Noradrenalin ausgelöste Kontraktion wieder relaxieren (Hedlund et al., 1997). Es existiert also wie auch bei VIP eine muskelrelaxierende Wirkung. Dagegen ist für NPY eine kontrahierende Wirkung auf die glatte Muskulatur bekannt (Yuri, 1990). Dieses könnte bei dem Transport von Sekreten in den akzessorischen Geschlechtsdrüsen eine Rolle spielen und könnte auch eine Rolle als Antagonist zu VIP bei der Kontrolle des Muskeltonus spielen (Larsen et al., 1981; Polak & Bloom, 1984).

Bei der Behandlung von Geweben mit sensorischen Neurotoxinen zeigt sich, daß eine im Kontrollgewebe vorhandene Immunreaktivität von CGRP und SP nicht mehr nachzuweisen ist (Persson et al., 1997). Dieses könnte für die Funktion von CGRP als Transmitter in sensorischen Nervenfasern sprechen.

In verschiedenen Arbeiten konnten für einige Substanzen proliferationsfördernde Effekte nachgewiesen werden. Zu diesen Substanzen gehören Bombesin (Bologna et al., 1989), Calcitonin (Shah et al., 1994), Katacalcin, CGRP und Serotonin (di Sant'Agnese & Cockett, 1996).


[Aus Literaturverzeichnis:]

Larsen JJ, Ottesen B, Fahrenkrug J, Fahrenkrug L. 1981. Vasoactive intestinal polypeptide (VIP) in the male genitourinary tract: concentration and motor effect. Invest Urol 19:211-213.

Moss HE, Crowe R, Burnstock G. 1987. The seminal vesicle in eight and 16 week streptozotocin-induced diabetic rats: adrenergic, cholinergic and peptidergic innervation. J Urol 138:1273-1278.

Hedlund P, Ekström P, Larsson B, Alm P, Andersson KE. 1997. Heme oxygenase and NO-synthase in the human prostate--relation to adrenergic, cholinergic and peptide-containing nerves. J Auton Nerv Syst 63:115-126.

Yuri K. 1990. Immunohistochemical and enzyme histochemical localization of peptidergic, aminergic and cholinergic nerve fibers in the rat seminal vesicle. J Urol 143:194-198.

Polak JM, Bloom SR. 1984. Localisation and measurement of VIP in the genitourinary system of man and animals. Peptides 5:225-230.

Persson K, Johansson K, Alm P, Larsson B, Andersson KE. 1997. Morphological and functional evidence against a sensory and sympathetic origin of nitric oxide synthase-containing nerves in the rat lower urinary tract. Neuroscience 77:271-281.

Bologna M, Festuccia C, Muzi P, Biordi L, Ciomei M. 1989. Bombesin stimulates growth of human prostatic cancer cells in vitro. Cancer 63:1714-1720.

Shah GV, Rayford W, Noble MJ, Austenfeld M, Weigel J, Vamos S, Mebust WK. 1994. Calcitonin stimulates growth of human prostate cancer cells through receptor-mediated increase in cyclic adenosine 3',5'-monophosphates and cytoplasmic Ca2+ transients. Endocrinology 134:596-602.

di Sant'Agnese PA, Cockett AT. 1996. Neuroendocrine differentiation in prostatic malignancy. Cancer 78:357-361.

[Seite 14, Zeile 19ff.]

SP und SK waren für eine wässrige Sekretion verantwortlich, während VIP eine kleine Menge eines amylasereichen Sekretes hervorrief. Es gib also Hinweise auf den modulierenden und oder regulierenden Effekt der peptidergen Innervation auf die Sekretion von Speichel.

Im männlichen Genitaltrakt konnten ebenfalls Effekte von verschiedenen Neuropeptiden nachgewiesen werden: VIP inhibiert konzentrationsabhängig die Kontraktionen der glatten Muskulatur von Prostata, Blase, Urethra, und Ductus deferens (Larsen et al., 1981). Außerdem wird eine Funktion in der Regulation der Sekretion angenommen (Moss et al., 1987). Stickoxyd (NO) und die elektrische Stimulation von Nerven können eine durch Noradrenalin ausgelöste Kontraktion wieder relaxieren (Hedlund et al., 1997). Es existiert also wie auch bei VIP eine muskelrelaxierende Wirkung.

[Seite 15, Zeile 1ff.]

Dagegen ist für NPY eine kontrahierende Wirkung auf die glatte Muskulatur bekannt (Yuri, 1990). Dieses könnte bei dem Transport von Sekreten in den akzessorischen Geschlechtsdrüsen eine Rolle spielen und könnte auch eine Rolle als Antagonist zu VIP bei der Kontrolle des Muskeltonus spielen (Larsen et al., 1981; Polak und Bloom, 1984).

Bei der Behandlung von Geweben mit sensorischen Neurotoxinen zeigt sich, daß eine im Kontrollgewebe vorhandene Immunreaktivität von CGRP und SP nicht mehr nachzuweisen ist (Persson et al., 1997). Dieses könnte für die Funktion von CGRP als Transmitter in sensorischen Nervenfasern sprechen.

In verschiedenen Arbeiten konnte für einige Substanzen proliferationsfördernde Effekte nachgewiesen werden. Zu diesen Substanzen gehören Bombesin (Bologna et al., 1989), Calcitonin (Shah et al., 1994), Katacalcin, CGRP und Serotonin (di Sant‘Agnese und Cockett, 1996).



[Aus Literaturverzeichnis:]

Larsen JJ, Ottesen B, Fahrenkrug J, Fahrenkrug L (1981) Vasoactive intestinal polypeptide (VIP) in the male genitourinary tract: concentration and motor effect. Invest Urol 19: 211-213

Moss HE, Crowe R, Burnstock G (1987) The seminal vesicle in eight week streptozotocin-induced diabetic rats: Adrenergic, cholinergic and peptidergic innervation. J Urol 138: 278-286

Hedlund P, Ekstrom P, Larsson B, Alm P, Andersson KE (1997) Heme oxygenase and NO-synthase in the human prostate – relation to adrenergic, cholinergic and peptide-containing nerves. J Auton Nerv Syst 63: 115-126

Yuri K (1990) Immunohistochemical and enzyme histochemical localization of peptidergic, aminergic and cholinergic nerve fibers in the rat seminal vesicle. J Urol 143: 194-198

Polak JM, Bloom SR (1984) Localisation and measurement of VIP in the genitourinary system of man and animals. Peptides 5: 225-30

Persson K, Johansson K, Alm P, Larsson B, Andersson KE (1997) Morphological and functional evidence against a secretory and sympathetic origin of nitric oxide synthase-containing nerves in the rat lower urinary tract. Neuroscience 77: 271-281

Bologna M, Festuccia C, Muzi P, Biordi L, Ciomeni M (1989) Bombesin stimulates growth of human prostatic cancer cell lines in vitro. Cancer 63: 1714-1720

Shah G, Rayford W, Noble M, Austenfeld M, Weigel J, Vamos S, Mebust W (1994) Calcitonin stimulates growth of human prostate cancer cells through receptor mediated increase in cyclic adenosine 3‘,5‘-monophosphates and cytoplasmic Ca2+ transients. Endocrinology 134: 596-602

di Sant‘Agnese PA, Cockett AT (1996) Neuroendocrine differentiation in prostate malignancy. Cancer 78: 357-361

Anmerkungen

Von der Vorseite fortgesetzte Textübereinstimmungen ohne Hinweis auf den Textursprung.

Man beachte auch die gleiche Rechtschreibung: "daß" statt "dass".

Sichter

[3.] Jis/Fragment 030 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-12-23 09:17:26 Kybot
Fragment, Gerull 2002, Jis, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 20-25
Quelle: Gerull 2002
Seite(n): 27, Zeilen: 4-8, 14-16
3.11 Immunhistochemische Methoden

Diese Methoden erlauben den Nachweis antigener Komponenten mit Hilfe von spezifischen Antikörpern in Gewebeschnitten oder Zellausstrichen. Die Markierung kann hierbei durch fluoreszierende Farbstoffe geschehen. Die Inkubationen der Antiseren erfolgten in feuchter Kammer. Die Konzentrationen der 1. Antikörper wurden für alle Markierungsversuche in Verdünnungsreihen ausgetestet und optimiert.

[Seite 27, Zeile 4-8]

2.5. Immunhistochemische Methoden

Diese Methoden erlauben den Nachweis antigener Komponenten mit Hilfe von spezifischen Antikörpern in Gewebsschnitten oder Zellausstrichen. Die Markierung kann hierbei durch antikörpergekoppelte, enzymatische Reaktionen, fluoreszierende Farbstoffe oder Goldpartikel (für die Elektronenmikroskopie) geschehen.

[Seite 27, Zeile 14-16]

Die Inkubationen der Antiseren erfolgten in einer feuchten Kammer. Die Konzentrationen der Primärantikörper wurden für alle Markierungsversuche in Verdünnungsreihen ausgetestet und optimiert.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die mutmaßliche Vorlage.

Sichter

[4.] Jis/Fragment 034 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-12-23 09:17:27 Kybot
Fragment, Gerull 2002, Jis, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 19-31
Quelle: Gerull 2002
Seite(n): 35-36, Zeilen: S. 35: 17ff.; S. 36: 1ff.
3.12.3 Präparation von RNA

Die vollständige RNA-Isolierung aus Kulturzellen erfolgte mittels der TRIzol-Methode (Gibco) modifiziert nach Chomczynski und Sacchi (Chomczynski & Sacchi, 1987). Das zu untersuchende Gewebe wurde mit TRIzol-Reagenz im Verhältnis 100 mg Gewebe/ml TRIzol mit einem Ultraturrax (Ika-Werk, Janke & Kunkel, Staufen) bei max. 200 rpm auf Eis homogenisiert und nach Zugabe von 0,2 ml Chloroform / ml TRIzolTM mit 12000 x g bei RT 5 min zentrifugiert. Man erhält auf diese Art drei Phasen: Eine obere wäßrige Phase mit Gesamt-RNA, eine mittlere weißliche Phase, die Proteine enthält und eine untere rötliche Phase mit der genomischen DNA. Der farblose Überstand wurde nochmals mit Chloroform extrahiert und, wie oben erwähnt, zentrifugiert. Anschließend wurde die obere wäßrige Phase erneut abgenommen, mit 0,5 ml Isopropanol / ml TRIzol versetzt und 30 min auf Eis stehengelassen. Es folgte die Zentrifugation der gefällten RNA mit 12000 x g bei 4°C, 15 min und die [anschließende Aufnahme in 50 μl autoklaviertem Millipore-Wasser (mit 30 Einheiten RNasin, Perkin Elmer, Langen).]

2.6.5. RNA-Isolierung mit TRIzol und Reinigung der Gesamt RNA-Präparation von genomischer DNA

Die Total-RNA-Isolierung aus Kulturzellen und aus den Geweben erfolgte mittels der TRIzol-Methode (Gibco) modifiziert nach Chomczynski und Sacchi (1987). Das zu untersuchende Gewebe wurde mit TRIzol-Reagenz im Verhältnis 100 mg Gewebe/ml TRIzol mit einem Micropistill homogenisiert und nach Zugabe von 0,2 ml Chloroform/ml TRIzolTM mit 12000 rpm bei RT 5 min zentrifugiert. Man erhält auf diese Art drei Phasen: Eine obere wässrige Phase mit Total-RNA, eine mittlere weissliche Phase, die Proteine enthält und eine untere rötliche Phase mit der genomischen DNA. Zur Eliminierung genomischer DNA-Verunreinigungen wurde der farblose Überstand mit RNase-freier DNase I nach folgendem Schema behandelt:

[...]

Der Reaktionsansatz wurde 30 min bei 37 °C inkubiert und durch Zugabe von 50 μl Phenol/Chloroform beendet. Der Ansatz wurde stark geschüttelt und 2 min mit 12000 rpm bei 4 °C abzentrifugiert. Die obere wässrige Phase wurde abgenommen und mit 0,5 ml 100% Ethanol/ml TRIzol und bei –20 °C 2 h gefällt. Es folgte die Zentrifugation der gefällten RNA mit 12000 x g bei 4 °C, 30 min. Das Pellet wurde mit 70% EtOH gewaschen, kurz luftgetrocknet und in autoklaviertem Wasser mit 0,5 μl RNase-Inhibitor (20 Einheiten) aufgenommen und bei –20 °C aufbewahrt.

Anmerkungen

Viele Gemeinsamkeiten in den Formulierungen, jedoch "Kochrezeptcharakter".

Sichter

[5.] Jis/Fragment 037 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-07 20:58:23 Schumann
Fragment, Gerull 2002, Jis, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 19-24
Quelle: Gerull 2002
Seite(n): 33, Zeilen: 11-16
Aufgrund der negativen Ladungen werden DNA-Fragmente in Agarosegelen im elektrischen Feld aufgetrennt werden. Die Zugabe von Ethidiumbromid ermöglicht dann die Darstellung der aufgetrennten Nukleotidfragmente. Die planaren Ethidiumbromid-Moleküle interkalieren zwischen die Basenpaare der Nukleotide und können durch kurzwelliges UV-Licht (260 nm) zur Emission von orange-rotem Fluoreszenzlicht (590 nm) angeregt werden. Aufgrund der negativen Ladungen werden DNA-Fragmente in Agarosegelen im elektrischen Feld aufgetrennt werden. Die Zugabe von Ethidiumbromid ermöglicht dann die Darstellung der aufgetrennten Nukleotidfragmente. Die planaren Ethidiumbromid-Moleküle interkalieren zwischen die Basenpaare der Nukleotide und können durch kurzwelliges UV-Licht (260 nm) zur Emission von orange-rotem Fluoreszenzlicht (590 nm) angeregt werden.
Anmerkungen

Wörtlich übereinstimmender Text. Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Hood)

[6.] Jis/Fragment 039 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-12-23 09:17:33 Kybot
Fragment, Gerull 2002, Jis, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 14-27
Quelle: Gerull 2002
Seite(n): 33-34, Zeilen: S. 33: 17ff.; S. 34: 1ff.
Die Trennung der RNA in Agarosegelen erfolgte nach dem gleichen Prinzip wie die Trennung von DNA. Der Geltrog wurde mit Tesafilm abgedichtet und der Kamm in die vorgesehene Stellung gebracht. Die fertig zusammengebaute Apparatur wurde dann mit 3% H2O2 gefüllt und zur Inaktivierung der RNasen mindestens 30 min inkubiert. Anschließend wurde alles mit H2O gespült. Drei Gramm Agarose wurden in 260 ml H2O durch Kochen gelöst und auf 50°C abgekühlt. Anschließend wurden 30 ml 10x MOPS und 15,3 ml 37 % Formaldehyd unter dem Abzug zugefügt. Nach kurzem Mischen wurde das Gel gegossen. Zur Vorbereitung der Proben wurden Aliquots der isolierten RNA mit 20 μl Probenpuffer versetzt und 15 min bei 65°C inkubiert. Nach Abkühlen auf Eis wurden 1,5 μl 0,3% Ethidiumbromid zugefügt. Das polymerisierte Gel wurde mit 1x MOPS überschichtet und mit den Proben und zwei RNA-Größenmarker beladen. Die Trennung war nach ca. 2 h bei 90 V abgeschlossen. Das Gel wurde unter UV-Licht photographiert und zur Vorbereitung für ein Northern Blot 30 min mit 0,05 M NaOH äquilibriert. [Seite 33, Zeile 17ff.]

Die Trennung der RNA in Agarosegelen erfolgte nach dem gleichen Prinzip wie die Trennung von DNA.

[...]

Der Geltrog wurde mit Tesafilm abgedichtet und der Kamm in die vorgesehene Stellung gebracht. Die fertig zusammengebaute Apparatur wurde dann mit 3% H2O2 gefüllt und zur Inaktivierung der RNasen mindestens 30 min inkubiert. Anschließend wurde alles mit H2O gespült. Drei Gramm Agarose wurden in 260 ml H2O durch Kochen gelöst und auf 50°C abgekühlt. Anschließend wurden 30 ml 10x MOPS und 15,3 ml 37 % Formaldehyd unter dem Abzug zugefügt. Nach kurzem Mischen wurde das Gel gegossen.

[Seite 34, Zeile 1ff.]

Zur Vorbereitung der Proben wurden Aliquots der isolierten RNA mit 20 μl Probenpuffer versetzt und 15 min bei 65°C inkubiert. Nach Abkühlen auf Eis wurden 1,5 μl 0,3% Ethidiumbromid zugefügt. Das polymerisierte Gel wurde mit 1x MOPS überschichtet und mit den Proben und zwei RNA-Größenmarker beladen. Die Trennung war nach ca. 2 h bei 90 V abgeschlossen. Das Gel wurde unter UV-Licht photographiert und zur Vorbereitung für ein Northern Blot 30 min mit 0,05 M NaOH äquilibriert.

Anmerkungen

Von Beginn bis Ende des Textfragments wörtlich übereinstimmender Text ohne Verweis auf die Quelle.

Sicherlich keine allzu gravierende Textübernahme ("Kochrezeptcharakter"), jedoch wäre ein Quellenverweis sicher angebracht gewesen. Ggf. hätte solch ein Verweis auf das bei Gerull beschriebene und bewährte Verfahren bereits genügt, ohne alle Details 1:1 wiederholen zu müssen.

Sichter

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki