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Quelle:Jkr/Lange 1999

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Klaus Lange
Titel    Der Kosovo-Konflikt : Aspekte und Hintergründe
Zeitschrift    Aktuelle Analysen / Hanns-Seidel-Stiftung, Akademie für Politik und Zeitgeschehen
Herausgeber    Akad. für Politik und Zeitgeschehen
Ort    München
Ausgabe    14
Jahr    1999
URL    http://gso.gbv.de/DB=2.1/PPNSET?PPN=609720546
Webcite    http://www.webcitation.org/6FM7YhTzY

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Jkr/Fragment 038 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-24 17:04:55 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jkr, Lange 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 6-18
Quelle: Lange 1999
Seite(n): 10, Zeilen: 11-18, 21-27
Die Frage der albanischen Präsenz im Kosovo, [sic!] während und nach dem Zerfall des serbischen Großreichs, bis hin zur serbischen Auswanderung aus dem Kosovo Ende des 17. Jahrhunderts, wird wohl nie zufriedenstellend geklärt werden können: Dass es dort seit Urzeiten albanische Siedlungen gab, kann nicht bestritten werden, aber das Ausmaß der albanischen Besiedelung ist nicht rekonstruierbar. Einige Hinweise deuten allerdings darauf hin, dass die einwandernden Slawen auf eine indigene Bevölkerung stießen, mit der sie eng zusammenlebten oder sich auch vermischten. Es gibt außerdem in der albanischen Volkspoetik Hinweise darauf, dass Assimilation und Symbiose das Verhältnis zwischen Albanern und Serben prägten. Für große Teile des Balkans und auch für das Kosovo waren zur Zeit der osmanischen Herrschaft enge Verbindungen zwischen den Volkgruppen [sic!] wesentlich typischer als ethnische Animositäten und Verdrängungskampf. Die Frage der albanischen Präsenz im Kosovo vor, während und nach dem Zerfall des serbischen Großreiches, bis hin zur serbischen Massenauswanderung aus dem Kosovo Ende des 17. Jahrhunderts, wird wohl nie zufriedenstellend zu klären sein: Daß es dort seit Urzeiten albanische Siedlungen gab, kann nicht bestritten werden, aber das Ausmaß der albanischen Besiedlung ist nicht rekonstruierbar.

Einige Hinweise deuten allerdings darauf hin, daß die einwandernden Slawen auf eine indigene Bevölkerung stießen, mit der sie eng zusammenlebten oder sich auch vermischten: [...]

Es gibt außerdem in der albanischen Volkspoetik, insbesondere in den sogenannten "Kreshnikliedern"12, Hinweise darauf, daß Assimilation und Symbiose das Verhältnis zwischen Albanern und Serben bzw. Slawen prägten.13

Diese These bedarf einer Erweiterung: Für große Teile des Balkans und auch für den Kosovo waren zur Zeit der Osmanischen Herrschaft Assimilation und Symbiose zwischen den verschiedenen Volksgruppen wesentlich typischer als ethnische Animosität und Verdrängungskampf.


12 Die "Kreshniklieder" (alb.: Kanget e Kreshnikvet) handeln von den Heldentaten des Brüderpaares Mujo und Halil. Ähnliche Motive finden sich in der gesamten, vor allem aber auch in der serbischen Volksdichtung und dieser Umstand dürfte u.a. auf ein byzantinisches thematisches Substrat zurückzuführen sein.

13 Dazu vgl.: Lange, Klaus/Körner, Christine: Die Gesellschaft der Kreshniklieder, in: Festschrift für Joseph Valentini und Ernest Koliqi, München 1971.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Der erste Kommafehler in diesem Fragment durch Jkr entspricht einem korrekt gesetzten Komma der Vorlage.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

[2.] Jkr/Fragment 038 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-24 17:08:03 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jkr, Lange 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 32-39
Quelle: Lange 1999
Seite(n): 7, Zeilen: 11-21
Von den serbischen und albanischen Konfliktparteien wird eine Argumentation ins Feld geführt, welche in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Rahmen des so genannten „romantischen Nationalismus“ entstanden ist. Sie war vor allem dadurch gekennzeichnet, dass eine quasi ideale Vergangenheit beschrieben wurde, die als Modell für den zukünftigen Zustand der „Nation“ dienen sollte. Weiter wurde das „Wiedererwachen“ der Nation konstatiert, die sich zunehmend ihrer selbst und ihrer Bestimmung bewusst wird. Damit wird von beiden Konfliktparteien - in etwas höherem Maß von der serbischen als von der albanischen Seite - ein Argumentationstyp ins Feld geführt, der, grob gesagt, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Romantischen Nationalismus, wie er vor allem von den politisierenden Literaten Südosteuropas entwickelt wurde, bestimmte. Dieser Romantische Nationalismus4 war vor allem durch die folgenden Komponenten gekennzeichnet:

1. Beschreibung einer quasi idealen Vergangenheit, die als Modell für den zukünftigen Zustand der "Nation" dienen soll,

2. Konstatierung des Wieder-Erwachens der Nation, die sich zunehmend ihrer selbst und ihrer Bestimmung bewußt wird,

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt: inhaltliche Übernahme, teilweise auch wörtliche Übernahme von Satzfragmenten.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[3.] Jkr/Fragment 042 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-24 16:15:01 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, KomplettPlagiat, Lange 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 32-34
Quelle: Lange 1999
Seite(n): 11, Zeilen: 23-26
Ein besonders schweres Los traf die albanische Bevölkerung des unter serbischer Herrschaft geratenen Kosovo. Die schlechte Behandlung durch die serbischen Behörden führte [dazu, dass Kosovo-Albaner in großer Zahl auswanderten.] Ein besonders schweres Los traf die albanische Bevölkerung des unter serbischer Herrschaft geratenen Kosovo. Die schlechte Behandlung durch die serbischen Behörden führte dazu, daß Kosovo-Albaner in großer Zahl auswanderten [...]
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Die Übernahme wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[4.] Jkr/Fragment 043 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-24 16:18:47 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Lange 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 1-6
Quelle: Lange 1999
Seite(n): 11, Zeilen: 27-32
Die Behandlung des Kosovo durch Serbien war in hohem Maß durch Revanchismus gekennzeichnet (die Albaner wurden als die Erfüllungsgehilfen der Türkei angesehen) und von mystischen Rückkehrvorstellungen der Serben an den Ursprung der serbischen Kultur und Staatlichkeit geprägt. Die Kosovo-Albaner wurden als Menschen zweiter Klasse angesehen. Die Behandlung des Kosovo durch Serbien war in hohem Maß durch Revanchismus - die Albaner wurden als die Erfüllungsgehilfen der Türkei angesehen - und von mystischen Rückkehrvorstellungen - Rückkehr an den Ursprung serbischer Kultur und Staatlichkeit - geprägt. Die Kosovo-Albaner wurden als Menschen zweiter Klasse angesehen.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[5.] Jkr/Fragment 043 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-24 16:31:35 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Lange 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 11-14
Quelle: Lange 1999
Seite(n): 11, Zeilen: 32-34
Die Hoffnungen auf eine Verbesserung ihrer Lage, welche die Kosovaren auf Grund des Verlaufs des Ersten Weltkrieges gehegt hatten, wurde [sic!] mit dem Zusammenbruch der Mittelmächte endgültig zunichte gemacht. Die Hoffnungen auf eine Verbesserung ihrer Lage, die die Kosovaren aufgrund des Verlaufs des Ersten Weltkrieges gehegt hatten, wurden mit dem Zusammenbruch der Mittelmächte endgültig zunichte gemacht:
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Der übernommene Text schließt sich in der Quelle direkt an Jkr/Fragment_043_01 an.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[6.] Jkr/Fragment 043 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-24 16:50:29 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jkr, Lange 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 27-37
Quelle: Lange 1999
Seite(n): 12, Zeilen: 1-11, 23-25
In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen stellten die Kosovo-Albaner die am meisten benachteiligte Minderheit in diesem Königreich dar. Rechtliche Grundlage dieser Situation, in der den Albanern beispielsweise der Gebrauch der albanischen Sprache im Schulunterricht verboten wurde, war die Verfassung von 1921. Danach war der neue Staat eine „Nation mit drei Stämmen“ und hatte eine „serbisch-kroatisch-slowenische Nationalität“ zur Grundlage. Maßgebliche politische Kreise sahen langfristig in den Albanern eine Gefahr, die man letztendlich nur durch Vertreibung glaubte entschärfen zu können. Letztlich befand sich das Kosovo in der Zwischenkriegszeit in der Situation einer Kolonie, aus der die Albaner vertrieben werden sollten. In der Zwischenkriegszeit stellten die Kosovo-Albaner die am meisten benachteiligte Minderheit im "Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen" dar (seit der Auflösung des Parlaments durch König Alexander im Januar 1929 hieß der Staat "Jugoslawien"). Rechtliche Grundlage dieser Situation, in der den Albanern u.a. beispielsweise der Gebrauch des Albanischen im Schulunterricht verboten wurde, war die sogenannte "Vidov-Dan (St.Veits Tag)-Verfassung", die am 28. Juni 1921 beschlossen worden war. Laut Verfassung war der neue Staat eine "Nation mit drei Stämmen" (jedan narod sa tri plemena) bzw. hatte er laut Artikel 72 eine "serbisch-kroatisch-slowenische Nationalität" (narodnost) zur Grundlage. Maßgebliche politische Kreise sahen langfristig in den Albanern Jugoslawiens eine Gefahr, die man letztendlich nur durch Vertreibung glaubte entschärfen zu können. [...]

[...]

Im großen und ganzen befand sich das Kosovo in der Zwischenkriegszeit in der Situation einer Kolonie, aus der die Kolonisatoren die Kolonisierten nach Möglichkeit zu vertreiben suchten.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

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