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Quelle:Jkr/Mintchev 2002

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Emil Mintchev, Klaus Bürger
Titel    Kosovo - die wirtschaftliche Lage und die Zukunftsperspektiven
Zeitschrift    SOE-Monitor
Herausgeber    Task Force Südosteuropa am ZEI
Ort    Bonn
Datum    Juli 2002
Jahrgang    2
Nummer    3
Anmerkung    In der selben Ausgabe der o.g. Zeitschrift finden sich auch in anderen Artikeln (von anderen Autoren) Textübereinstimmungen.
URL    http://www.zei.uni-bonn.de/dateien/archiv/SOE-Monitor7.pdf
Webcite    http://www.webcitation.org/6FlAqxst3

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    10


Fragmente der Quelle:
[1.] Jkr/Fragment 253 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-09 21:57:02 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 253, Zeilen: 6-10
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 7, Zeilen: 1. Spalte unten
Die jugoslawische Erblast und der Krieg haben das Kosovo mit einer schwachen und teilweise nicht funktionierenden Infrastruktur, einer gelähmten Ökonomie und einer Bevölkerung hinterlassen, die auf internationale Unterstützung, Auslandszuwendungen und Hilfe von der albanischen Diaspora 542 angewiesen ist.

542 Ein Drittel der Bürger lebt nach UNMIK-Angaben auch vier Jahre nach Kriegsende von Zuwendungen ihrer in den Westen emigrierten Verwandten.

Im Allgemeinen hat die jugoslawische Erblast und der Krieg das Kosovo mit einer schwachen und teilweise nicht funktionierenden Infrastruktur, einem schwachen und teilweise zerstörten Wohnsektor, einer gelähmten Ökonomie und einer Bevölkerung hinterlassen, die auf internationale Unterstützung, Auslandszuwendungen und Hilfe von der albanischen Diaspora angewiesen ist.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Hindemith

[2.] Jkr/Fragment 253 37 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-13 16:44:01 Plagin Hood
Fragment, Jkr, KeineWertung, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel autoconfirmed, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 253, Zeilen: 37-39
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 7, Zeilen: 0
Nach der schwierigen Wiederaufbau- und Normalisierungsphase stieg die Wachstumsrate 2002 auf fast 10 Prozent und das Bruttosozialprodukt (BSP) erreichte das Niveau von etwa 2,5 Milliarden Euro. Die Arbeitslosenquote ist mit 57 Prozent zwar immer noch sehr [hoch, aber doch wesentlich niedriger als 1999.] 543

543 Die Daten sind den Publikationen der UNMIK-Säule-IV entnommen, siehe: www.euinkosovo.org

2001 stieg die Wachstumsrate auf fast 10 Prozent und das Bruttoinlandsprodukt erreichte das Niveau von ca. 2,5 Mrd. Euro. Die Inflationsrate belief sich auf 13 Prozent. Die Arbeitslosenquote ist mit 50 bis 55 Prozent zwar immer noch hoch, aber doch wesentlich niedriger als 1999.1

1 Alle Daten, wenn nicht gesondert aufgeführt, sind den Publikationen der EU-Säule IV der UNMIK entnommen.

Anmerkungen

Fortsetzung auf der Folgeseite. Auffällig ist, dass die Daten voneinander abweichen: "50 bis 55 Prozent" statt "57 Prozent", obwohl in den Fußnoten auf die gleichen Quellen verwiesen wird.

Sichter

[3.] Jkr/Fragment 254 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-11 18:10:10 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 254, Zeilen: 28-33
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 8, Zeilen: li. Spalte: 9-31
Die Entwicklung auf dem Finanzsektor ist ebenfalls positiv. Die 1999 eingeführte „Bank and Payments Authority of Kosovo“ (BPK) hat sieben Banken eine Lizenz erteilt und 13 weitere Kreditinstitute für Kleinkredite registriert. In den letzten Jahren wurden 50.000 Neugründungen von kleinen und mittleren Unternehmen geschaffen. Diese Unternehmen leisten einen wertvollen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung im Kosovo. Etwa 90 Prozent dieser [Unternehmen haben jedoch nur bis zu vier Beschäftigte und sind hauptsächlich im Handels- und Dienstleistungssektor tätig. Trotzdem beschäftigen sie, zusammen

mit den etwa 300 staatseigenen Betrieben 160.000 Menschen. Sie tragen dadurch zum Abbau der nach wie vor hohen Zahl der Arbeitslosen bei.546]

Die Entwicklungen des Finanzsektors sind ebenfalls positiv. Die „Banking and Payment Authoriy“(BPA), Ende 1999 eingeführt, hat sieben Banken eine Lizenz erteilt und 13 weitere Kreditinstitute für Kleinkredite registriert.

Bis Ende 2001 wurden alles in allem 40.942 private Unternehmen registriert, wodurch die kleinen und mittleren Unternehmen (SME) der am meisten florierende Teil der Wirtschaft des Kosovo wurde. 36.754 von diesen haben jedoch bis zu vier Beschäftigte und arbeiten hauptsächlich im Handels- und Dienstleistungssektor. Trotzdem beschäftigen sie, zusammen mit den 350 staatseigenen Betrieben, fast 161.000 Menschen. Dadurch reduzieren sie die außerordentlich hohe Zahl der Arbeitslosen.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Fortsetzung auf der Folgeseite.

Sichter
Guckar

[4.] Jkr/Fragment 255 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-11 21:28:12 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 255, Zeilen: 1-4
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 8, Zeilen: li. Spalte: 23-31
[Etwa 90 Prozent] dieser Unternehmen haben jedoch nur bis zu vier Beschäftigte und sind hauptsächlich im Handels- und Dienstleistungssektor tätig. Trotzdem beschäftigen sie, zusammen mit den etwa 300 staatseigenen Betrieben 160.000 Menschen. Sie tragen dadurch zum Abbau der nach wie vor hohen Zahl der Arbeitslosen bei.546 36.754 [ von 40.942 ] von diesen haben jedoch bis zu vier Beschäftigte und arbeiten hauptsächlich im Handels- und Dienstleistungssektor. Trotzdem beschäftigen sie, zusammen mit den 350 staatseigenen Betrieben, fast 161.000 Menschen. Dadurch reduzieren sie die außerordentlich hohe Zahl der Arbeitslosen.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Fortsetzung von Seite 254.

Sichter
Guckar

[5.] Jkr/Fragment 255 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-09 22:02:30 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 255, Zeilen: 13-27
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 8, Zeilen: 2. Spalte: 11ff
Kosovo ist der Zugang zu entwicklungsfördernden internationalen Abkommen und zu den Hilfsprogrammen des Internationalen Währungsfonds (IWF) oder der Weltbank verwehrt. In dieser Situation bleibt die EU der größte Geldgeber für das Kosovo. Von den etwa fünf Milliarden Euro, die seit 1991 für den westlichen Balkan bereitgestellt wurden, gingen mehr als eine Milliarde in das Kosovo. Der Großteil dieser Unterstützung für das Kosovo wurde durch das CARDS-Programm im Rahmen des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses der EU entrichtet. Im Jahr 2002 wurde das Steuersystem teilweise umstrukturiert und eine relativ moderne Untemehmensgesetzgebung realisiert. Die Erwerbssteuer für Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von 100.000 Euro und mehr wurde auf 20 Prozent festgesetzt und eine progressive Einkommensteuer eingeführt. Auf dieser Grundlage sollte es möglich sein, das Budget des Kosovo hauptsächlich auf Steuergelder zu gründen und die Zuschüsse der internationalen Geber von 50 Prozent im Jahr 2000 auf die angestrebten 15 Prozent abzusenken. Bei seinem jetzigen Status ist das Kosovo nicht geeignet für eine Mitgliedschaft in irgendeiner internationalen Finanzorganisation und damit auch nicht imstande, von den Hilfsprogrammen des IWF oder der Weltbank zu profitieren. Es profitiert jedoch von der bereitgestellten technischen Unterstützung und der Politikberatung und erhielt einige Zuschüsse für Rekonstruktion und Rehabilitierung (62 Millionen US-Dollar bis Mitte 2001).

In dieser Situation bleibt die EU der größte Geldgeber für das Kosovo. Von den ca. 5 Mrd. Euro, die seit 1991 für den westlichen Balkan ausgegeben wurden, ging mehr als eine Milliarde in das Kosovo. Der Großteil dieser Unterstützung für das Kosovo, fast 90 Prozent, wurde durch das CARDS-Programm im Rahmen des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses der EU seit dem Jahr 2000 entrichtet.

Die ersten Monate des Jahres 2002 brachten nicht nur die Wahl des ersten demokratisch gewählten Präsidenten Kosovos und die Entstehung der Selbstverwaltung; es wurden auch einige grundlegende Schritte eingeleitet, um den Boden für einen wirtschaftlichen Aufschwung zu bereiten:

  • Das Steuersystem wurde teilweise umstrukturiert, der VAT bei 15 Prozent fixiert, die Erwerbssteuer für Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von 100.000 Euro und mehr auf 20 Prozent festgesetzt und eine progressive Einkommenssteuer eingeführt. Demnach sollte es möglich sein, das Budget des Kosovor [sic!] hauptsächlich auf Steuergelder zu gründen und die Zuschüsse der internationalen Geber von 50 Prozent im Jahr 2000 auf die erwarteten 15 Prozent in diesem Jahr abzusenken.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Hindemith

[6.] Jkr/Fragment 256 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-13 16:43:41 Plagin Hood
Fragment, Jkr, KeineWertung, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel autoconfirmed, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 256, Zeilen: 10-16
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 8, Zeilen: 0
Im Mittelpunkt steht eine zentrale Behörde, die so genannten Kosovo Trust Agency (KTA) 548, die Kosovo-Treuhandgesellschaft. Sie hat die Aufgabe, volkseigene Betriebe zu privatisieren und öffentliche Betriebe, wie die Post, zu reformieren. Die KTA ist für das Management der öffentlichen Betriebe zuständig und soll sie für Privatisierungen mit Hilfe einer Strategie fit machen, die es erlaubt, die Betriebe später in Aktiengesellschaften umzuwandeln.

548 Das Modell der KTA wurde nach umfangreichen Vorarbeiten mittels der Regulation 2002/12 verabschiedet. UNMIK/REG/2002/12. www.unmikonline.org/regulations/2002

• Eine spezielle „Kosovo Trust Agency“ (KTA), die für die Massenprivatisierung zuständig ist, wurde ins Leben gerufen. Die KTA wird die zentrale Behörde sein, welche das Eigentum von Anlagegütern im Kosovo bearbeitet und diejenigen Güter privatisiert, die für eine Privatisierung in Frage kommen. Die KTA wird für das Management der staatseigenen Betriebe zuständig sein und sie für Privatisierungen mit Hilfe einer Strategie fit machen, die es erlaubt, die Betriebe in Aktiengesellschaften umzuwandeln.
Anmerkungen

Der Text ist deutlich angelehnt an die Quelle.

Sichter

[7.] Jkr/Fragment 256 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-09 22:06:49 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 256, Zeilen: 20-31
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 8, Zeilen: 3. Spalte: 13ff
Aufbauend auf den im Jahr 2002 getroffene Entscheidungen wurde das Fundament für eine soziale Marktwirtschaft und einen modernen Sozialstaat geschaffen. Motor für einen zaghaften wirtschaftlichen Aufschwung ist sicherlich der private Untemehmenssektor, der Aufbau einer Zivilgesellschaft und das Engagement der politischen und intellektuellen Eliten. Eine öffentliche Debatte ist die Voraussetzung für zukunftsweisende Ergebnisse. Dabei ist es von großem Vorteil, dass die internationale Gemeinschaft, UNMIK und ihre Strukturen, insbesondere die EU-Säule IV, bei der Umsetzung des Konzepts der KTA involviert sein werden. Die etwa 300 staatseigenen Betriebe umfassen derzeit noch den größten und wichtigsten Teil der kosovarischen Wirtschaft. Sie sind in verschiedenen Sektoren tätig, wie dem Baugewerbe, der Landwirtschaft und im Tourismus. Vor 1999 haben sie mehr als 60.000 Arbeiter beschäftigt. Heute [findet nur noch die Hälfte der Arbeiter dort eine Anstellung.] Ausgehend vom Jahr 2002 sollte sich das Fundament einer sozialen Marktwirtschaft und eines Sozialstaates, das sich auf Rechtsstaatlichkeit gründet, Schritt für Schritt entwickeln lassen, in Übereinstimmung mit dem erwünschten Konzept für einen anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung im Kosovo. Motor einer solchen Entwicklung wäre sicherlich der jetzt schon private Unternehmenssektor, die ersten Ansätze der Zivilgesellschaft - die unzähligen NGO’s - und die immer noch im Entstehen begriffenen politischen und intellektuellen Eliten. Eine öffentliche Debatte ist eine Voraussetzung für gute Resultate, muss über das Konzept doch später in der Kosovo-Versammlung abgestimmt werden, bevor es dann von der Regierung implementiert wird. Dabei ist es ein großer Vorteil, dass die internationale Gemeinschaft, UNMIK und ihre Strukturen, insbesondere die EU-Säule IV, bei der Ausarbeitung des Konzeptes wie auch bei seiner Umsetzung involviert sein werden.

Die fast 350 staatseigenen Betriebe umfassen den größten und wichtigsten Teil der kosovarischen Wirtschaft. Sie sind in verschieden Sektoren tätig, etwa in Baugewerbe, Landwirtschaft und Tourismus. Vor 1999 haben sie mehr als 60.000 Arbeiter beschäftigt. Heute, im Jahre 2002, sind manche gar nicht mehr in Betrieb. Nur noch 30.000 Arbeiter finden dort eine Anstellung.

Anmerkungen

Teils nur sinngemäß, teils wörtlich übereinstimmend. Fortsetzung auf der Folgeseite.

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
Hindemith

[8.] Jkr/Fragment 257 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-09 22:16:40 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 257, Zeilen: 1-22
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 8-9, Zeilen: 8: 3. Spalte unten; 9: 1. Spalte: 1ff, 2. Spalte 1ff
[Heute] findet nur noch die Hälfte der Arbeiter dort eine Anstellung. Die Gründe für diese Entwicklung sind komplex. Gemäß der UN-Resolution 1244 ist die UNMIK für die Verwaltung der Betriebe verantwortlich. Bis 2002 hielt sich UNMIK mit der Initiierung von Privatisierungsprogrammen zurück. Dabei wurde eine Art Ersatz, das so genannte Kommerzialisierungsprogramm mit dem Ziel geschaffen, die staatseigenen Betriebe zu befähigen, im Rahmen einer Marktwirtschaft fortzubestehen. Durch einen Angebotsprozess wurde der private Sektor ermutigt, die Betriebe auf einer langfristigen Vertragsbasis zu übernehmen. Ein solches Angebot muss einen Investitions-, einen Beschäftigungsund einen Umweltplan umfassen. Darüber hinaus wird der Nachweis für Business- und Regionalerfahrung verlangt. Das Kommerzialisierungsprogramm brachte Ressourcen und die Beteiligung des privaten Sektors in die Staatsbetriebe. Die ersten Ergebnisse zeigten jedoch, dass diese Leasingverträge, speziell für ausländische Investoren, nicht besonders attraktiv sind.

Mit der Entscheidung zur Gründung der KTA wurde ein neues Privatisierungsmodell auf den Weg gebracht. Bestimmungsgemäß hat die KTA die Verantwortung, die staatseigenen Unternehmen zu verwalten. Sie regelt den Besitz der Wirtschaftsgüter im Kosovo und ist bemächtigt, diese zu privatisieren. Im Aufsichtsrat der KTA sitzen drei Kosovaren, wobei einer davon ein Serbe ist, und drei UNMIK-Vertreter. Die Zuständigkeit der KTA umfasst neben der Verwaltung der Staatsbetriebe die Transformation der Betriebe in Aktiengesellschaften und die Reorganisation zahlungsunfähiger Betriebe.

Heute, im Jahre 2002, sind manche gar nicht mehr in Betrieb. Nur noch 30.000 Arbeiter finden dort eine Anstellung. Die Gründe für die Entwicklung sind komplex; dazu gehören ungelöste Eigentumsfragen, die ein Schlüsselproblem für die schnellstmögliche Privatisierung darstellen. Gemäß Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates ist UNMIK für die Verwaltung der Betriebe verantwortlich. Aber bis 2002 hielt sich UNMIK bei der Initiierung von Privatisierungsprogrammen zurück. Dafür wurde eine Art

[Seite 9]

Ersatz, das so genannte Kommerzialisierungsprogramm geschaffen, mit dem Ziel, die staatseigenen Betriebe zu befähigen, im Rahmen einer Marktwirtschaft zu funktionieren. Durch einen Angebotsprozess wurde der private Sektor ermutigt, die Betriebe auf einer langfristigen Vertragsbasis zu übernehmen. Ein Angebot muss fünf Bereiche abdecken: Investitionsplan, Beschäftigungsplan, Umweltplan, Business- und Regionalerfahrung und Konzessionskosten. Das Kommerzialisierungsprogramm, das immer noch in Kraft ist, brachte Ressourcen und die Beteiligung des privaten Sektors in die Betriebe. Die ersten Ergebnisse zeigten jedoch, daß diese Leasingverträge, speziell für ausländische Investoren, nicht sehr attraktiv sind.

Schließlich bereitete die UNMIK im Jahre 2001 den Weg für eine wirkliche Privatisierung, indem sie die Entscheidung traf, die „Kosovo Trust Agency“ zu gründen. Am 17. April überreichte SRSG Steiner der Regierung den Entwurf für eine entsprechende Verordnung über die Gründung der KTA.

Bestimmungsgemäß wird die KTA die Verantwortung haben, die staatseigenen Unternehmen zu verwalten. Das heißt, dass die KTA zukünftig den Besitz der Wirtschaftsgüter im Kosovo regelt und bemächtigt ist, diese Wirtschaftsgüter zu privatisieren. Die KTA wird einen Aufsichtsrat einberufen, in dem drei Kosovaren (einer davon ein Serbe) und drei Vertreter von UNMIK sitzen. Das Privatisierungsprogramm, zusammen mit einem Gesetz über Privatisierung, wird ein Hauptbestandteil für das Konzept eines anhaltenden Wirtschaftsaufschwunges im Kosovo sein. Der Handlungsspielraum der KTA umfaßt die Verwaltung der staatseigenen Betriebe im Interesse der UNMIK sowie die Transformation der Betriebe in Aktiengesellschaften, bis hin zur Reorganisation zahlungsunfähiger Betriebe.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Hindemith

[9.] Jkr/Fragment 257 31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-09 22:24:07 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jkr, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 257, Zeilen: 31-39
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 9, Zeilen: 2. spalte: 10ff
Des Weiteren kann die KTA auf die „spin-off-Methode“ zurückgreifen, welche Aktien oder Teile des Kapitals zur Seite legt, bis die Eigentumsfrage geklärt ist. Die Privatisierung wird durch „spin-offs“ und durch freiwillige Auflösung betrieben, wobei die „spin-off-Methode“ zur Anwendung kommen kann, wenn ein Investor bereit steht. Dann können Wirtschaftsgüter der staatseigenen Betriebe in neue Tochterunternehmen überführt werden, um dann später an den Investor verkauft zu werden. Die Betriebe bleiben Teilhaber des neuen Unternehmens. Findet sich jedoch kein Investor, so wird die zweite Option, die freiwillige Auflösung, gewählt. In diesem Fall werden die Güter über eine Auktion an die Pri- [vatwirtschaft verkauft.] Des weiteren kann die KTA auf die „spinoff- Methode“ zurückgreifen, welche Aktien oder Teile des Kapitals zur Seite legt, bis die Eigentumsfragen geklärt sind. Die Privatisierung wird durch „spinoffs“ und durch freiwillige Auflösung betrieben, wobei die „spin-off-Methode“ möglich wird, wenn ein Investor bereit steht. Dann können Wirtschaftsgüter der staatseigenen Betriebe in neue Tochterunternehmen überführt werden, um dann später an den Investor verkauft zu werden. Die Betriebe bleiben Teilhaber des neuen Unternehmens. Wenn jedoch kein Investor bereit steht, dann muß die zweite Option, die freiwillige Auflösung, gewählt werden. In diesem Fall werden die Güter über eine Auktion an die Privatwirtschaft verkauft.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Fortsetzung auf der Folgeseite.

Sichter
Hindemith

[10.] Jkr/Fragment 258 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-10 10:57:17 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jkr, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 258, Zeilen: 1-15
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 9, Zeilen: 2. Spalte: 27ff
[In diesem Fall werden die Güter über eine Auktion an die Pri-] vatwirtschaft verkauft. Die gesamten Einnahmen der Privatisierung werden unter der Treuhandschaft der KTA verwaltet. Bei widersprüchlichen Eigentumsansprüchen wird das treuhänderisch verwaltete Eigentum genutzt, um den legal anerkannten Anspruchsteller abzugelten. Um erfolgreich zu sein, zielen die Ak tivitäten der KTA darauf ab, die funktionsfähigen Betriebe in einen profitablen Zustand zu bringen und dafür zu sorgen, dass sie wie private Unternehmen geführt werden. Es wird auch versucht, die Mängel und Misserfolge der Privatisierung in den anderen post-kommunistischen Staaten, insbesondere denen des Balkans, zu vermeiden. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Parlament und der Regierung und eine lückenlose Transparenz sowie die Unterbindung von Korruption sind unerlässlich, um das dringend benötigte ausländisches Kapital anzulocken und um letztlich den Erfolg des Privatisierungsprogramms zu sichern. Die internationale Kontrolle durch den UN-Sonderbeauftragten und UNMIK bieten zusätzliche Möglichkeiten, um Korruption und die Schattenwirtschaft im Privatisierungsprozess zumindest einzudämmen. In diesem Fall werden die Güter über eine Auktion an die Privatwirtschaft verkauft. Die gesamten Einnahmen der Privatisierung werden unter der Treuhandschaft der KTA verwaltet. Bei widersprüchlichen Eigentumsansprüchen wird das treuhändisch verwaltete Eigentum genutzt, um den legal anerkannten Anspruchsteller abzugelten.

Bevor die Privatisierung jedoch erfolgreich durchgeführt werden kann, sollten die funktionsfähigen Betriebe in einen profitablen Zustand gebracht werden. Die Betriebe müssen wie private Unternehmen geführt werden. Dadurch entsteht eine schwierige Aufgabe für die KTA, deren Erfolg größtenteils von den Kompetenzen und Fähigkeiten der KTA-Teams abhängen wird.

Um erfolgreich zu sein, sollte die KTA auch versuchen, die Mängel und Mißerfolge der Privatisierung in den anderen post-kommunistischen Staaten, besonders denen des Balkan, zu vermeiden. Manche Lektionen könnten sehr hilfreich sein. Eine enge Zusammenarbeit mit der Versammlung und der Regierung, eine lückenlose Transparenz und eine Verhinderung jeglicher Korruption sind unerlässlich, um ausländisches Kapital anzulocken und den letztendlichen Erfolg des Privatisierungsprogrammes zu sichern.

[...]

[...] Die internationale Kontrolle durch SRSG und UNMIK bieten zusätzliche Möglichkeiten, um Korruption und die Schattenwirtschaft aus dem Privatisierungsprozess herauszuhalten.

Anmerkungen

Fortgesetzt von vorheriger Seite, ohne Hinweis auf eine Quelle.

Sichter
Hindemith

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