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Quelle:Jkr/Rüb 1999

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Matthias Rüb
Titel    Kosovo -- Ursachen und Folgen eines Krieges in Europa
Ort    München
Verlag    dtv
Jahr    1999
ISBN    3-423-36175-1

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Jkr/Fragment 034 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-02 18:09:36 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jkr, Rüb 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 16-25
Quelle: Rüb 1999
Seite(n): 22, Zeilen: 14-21, 26-32
Nach kosovo-albanischer Auffassung lebten jedoch schon lange Zeit vorher Albaner in großer Zahl im Kosovo, denn aus ihrer historischen Perspektive sind sie die direkten Nachfahren der Illyrer, eines ureuropäischen Volkes, das im Altertum im Gebiet des heutigen Albanien und südlichen Jugoslawien siedelte und folglich bereits lange vor den im Frühmittelalter zuwandernden Slawen dort ansässig war. In der internationalen Forschung existieren zahlreiche Thesen und Annahmen über die Ursprünge der Albaner. Sie reichen von der erwähnten Abstammung von den Illyrern bis zur Abkommenschaft von den Thrakern, einem einst im heutigen Bulgarien und Mazedonien siedelnden Volk. Albanische Historiker halten es für erwiesen, daß schon vor der Besiedlung des Balkans durch slawische Stämme im 6. und 7. Jahrhundert Albaner in großer Zahl im Kosovo lebten. Diese »Uralbaner« des Kosovo sollen die Nachfahren der Illyrer gewesen sein, eines »ureuropäischen« Volkes, das im Altertum im Gebiet des heutigen Albanien und südlichen Jugoslawien siedelte. [...] Die internationale historische Forschung bietet zahlreiche Thesen und Annahmen über die Ursprünge der Albaner an - von der erwähnten Abstammung von den Illyrern bis zur These der Abkommenschaft von den Thrakern, einem einst im heutigen Bulgarien und Mazedonien siedelnden Volk.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), JustusHaberer

[2.] Jkr/Fragment 035 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-02 16:37:29 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jkr, Rüb 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 11-34
Quelle: Rüb 1999
Seite(n): 23, 24, 25, Zeilen: 23:4-14.17-34 - 24:1-2.19-23.32-34 - 25:1
Im serbischen Reich des Mittelalters hatten die Albaner jedenfalls keine geschichtlich bedeutsame Rolle gespielt. Offenbar lebten sie in den Bergen, während die Serben in der Hochebene Ackerbau betrieben haben. Im 15. und 16. Jahrhundert scheinen immer mehr von ihnen in die Dörfer und Städte heruntergewandert zu sein. Sie arbeiteten fortan auf den türkischen Feudalgütern oder in den von den Osmanen ausgebeuteten Bergwerken und ließen sich in der Mehrzahl islamisieren. Nach der Niederlage der Türken vor Wien im Jahre 1683 schien das Ende der osmanischen Herrschaft über ganz Mittel- und Südosteuropa gekommen. Die Habsburger eroberten Budapest und Belgrad und setzten ihren Feldzug in den südlichen Balkan fort. In den Jahren 1689/90 und 1737 waren habsburgische Truppen bis in die Gegend des Kosovo vorgedrungen. Beide Vorstöße scheiterten jedoch und die Türken drängten die Habsburger wieder nach Norden zurück. Die Flüsse Donau und Save bildeten in der Folgezeit die Grenze zwischen dem Habsburger und dem Osmanischen Reich. Nach dem Rückzug der Habsburger entlud sich über die orthodoxen Serben, welche die katholischen Österreicher als christliche Befreier begrüßt hatten, die Rache der muslimischen Türken. Es kam zu der legendären Nordwanderung der Serben aus dem Kosovo in die Vojvodina am Nordufer von Donau und Save. Für das Kosovo hatte die rapide Verringerung des serbischen Bevölkerungsanteils eine richtungsweisende Bedeutung. Die ethnische Zusammensetzung änderte sich zu Gunsten der Albaner, die sich nun vermehrt in den verlassenen Dörfern der Ebene und in den Städten niederließen. Der Trend zur Verschiebung der Bevölkerungszusammensetzung im Kosovo zu Lasten der Serben sollte sich seit der Epochenschwelle von 1690 nicht mehr umkehren.44

44 Vgl. dazu Matthias Rüb, Kosovo, a.a.O. (Anm. 10), S. 23-25

[Seite 23]

Jedenfalls spielten Albaner im serbischen Reich des Mittelalters keine geschichtlich bedeutsame Rolle. Offenbar haben sie, als Viehzüchter und Hirten, tatsächlich in den Bergen gelebt, während die Serben in der Hochebene Ackerbau trieben. Im 15. und 16. Jahrhundert scheinen immer mehr Albaner in die Dörfer und Städte der Ebene heruntergewandert zu sein. Viele Albaner arbeiteten fortan auf den türkischen Feudalgütern oder in den von den Osmanen ausgebeuteten Bergwerken. Sie ließen sich in der Mehrzahl islamisieren. [...]

Nach der Niederlage der Türken vor Wien 1683 schien das Ende der osmanischen Herrschaft über ganz Mittel- und Südosteuropa nahe. Die Habsburger eroberten 1686 Budapest von den Türken zurück und drei Jahre später Belgrad. Sie setzten ihren Feldzug bis in das Kosovo und nach Mazedonien fort. Doch der Vormarsch war voreilig. Bald schon wurden die (christlichen) Österreicher von den (muslimischen) Türken wieder nach Norden zurückgedrängt. Die Flüsse Donau und Save bildeten sodann an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert die Grenze zwischen dem Habsburger und dem Osmanischen Reich. Nach dem Rückzug der gar zu rasch nach Süden vorgedrungenen Habsburger entlud sich über den orthodoxen Serben, die die katholischen Österreicher als christliche Befreier vom osmanischen Joch begrüßt hatten, die Rache der muslimischen Türken. 1690 kam es zur »Großen Wande-

[Seite 24]

rung« der Serben aus dem Kosovo in die Vojvodina am Nordufer von Donau und Save. [...]

Für das Kosovo hatte der Exodus der Serben von 1690 bleibende Wirkung. Die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung änderte sich zugunsten der Albaner, die sich nun vermehrt in den verlassenen Dörfern der Ebene und in den Städten niederließen. [...]

Der Trend zur Verschiebung der ethnischen Zusammensetzung der Bevölkerung im Kosovo zu ungunsten der Serben sollte sich seit der Epochen[schwelle von 1690 nicht mehr umkehren.]

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), JustusHaberer

[3.] Jkr/Fragment 036 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-01 19:00:58 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jkr, Rüb 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 15-23
Quelle: Rüb 1999
Seite(n): 18-19, Zeilen: 18:13-24; 19:9-14
Im Kosovo und in der westlich angrenzenden Metohija hatte sich im 14. Jahrhundert sogar der zeitweilige Mittelpunkt des serbischen Reiches befunden. Unter Zar Stefan Dušan dem Mächtigen (1331-1355) erreichte Serbien seine größte Ausdehnung.47 Es erstreckte sich von der Ägäis und dem Ionischen Meer im Süden bis zu den Ufern der Donau im Norden. Das fruchtbare Hochland des Kosovo war die wirtschaftliche Basis des Reiches. Unmittelbar nach Zar Dušans Tod begann der Niedergang des serbischen Großreichs. Der innere Zerfall des Nemanjidenreichs wurde durch das Vorrücken der Türken von Südosten her nur noch beschleunigt.

47 Edgar Hösch, Geschichte der Balkanländer, München 1988, S. 21

Der Niedergang des serbischen Feudalstaates, der Nemanjiden—Dynastie, war damit besiegelt. lm Kosovo und in der westlich angrenzenden Metohija. die die Albaner Dukaqin nennen, hatte sich im 14. Jahrhundert der Mittelpunkt des serbischen Reiches befunden. Zur Zeit seiner größten Ausdehnung unter Zar Stefan Dušan dem Mächtigen (1331 bis 1355) erstreckte es sich von der Ägäis und dem Ionischen Meer im Süden bis zu den Ufern der Donau im Norden. Das fruchtbare Hochland des Kosovo und der Metohija war die wirtschaftliche Basis des Reiches: [...]

[Seite 19]

Mit dem Tod Stefan Dušans des Mächtigen begann der Niedergang des serbischen Großreiches, und mit der Schlacht auf dem Amselfeld wurde er besiegelt. Der innere Zerfall des Nemanjidenreiches wurde durch das Vorrücken der Türken von Südosten her nur noch beschleunigt.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Die Quelle wird in FN 10 und FN 44 genannt, aber nicht hier.

Sichter
(JustusHaberer), Hindemith

[4.] Jkr/Fragment 036 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-05-27 15:16:23 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Rüb 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 30-35
Quelle: Rüb 1999
Seite(n): 19, Zeilen: 17-23
Tatsächlich jedoch musste der serbische Fürst Lazar seinen verbliebenen serbischen Rumpfstaat schon vorher nach Norden verlegen. Er stellte sich mit seinen gesammelten Heeren, zu denen albanische, kroatische, bulgarische und ungarische Truppen gehörten, auf dem Amselfeld den Türken unter Sultan Murad zur Schlacht. Der serbische Fürst Lazar war gezwungen, den serbischen Rumpfstaat nach Norden zu verlegen. Mit seinen gesammelten Heeren, zu denen im übrigen auch albanische, kroatische, bulgarische und ungarische Truppen gehörten, stellte er sich der Armee des Sultans Murad auf dem Kosovo polje, dem Amselfeld.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), JustusHaberer

[5.] Jkr/Fragment 041 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-02 13:49:39 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jkr, Rüb 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 14-20
Quelle: Rüb 1999
Seite(n): 26, Zeilen: 1ff
Die Albaner waren dabei im Nachteil, weil sie ihre nationale Identität später als ihre Nachbarn entwickelten. Im Vergleich zu den mächtigeren und größeren christlichen Nachbarvölker [sic] der Serben, Bulgaren und Griechen waren sie zu spät als Nation erwacht, als dass sie aus der Konkursmasse des Osmanischen Reiches größere Stücke für sich hätten herausnehmen können. Vielmehr trachteten die slawisch-christlichen Völker der Region danach, die von Albanern besiedelten Gebiete untereinander aufzuteilen.59

59 Vgl. Rüb, Kosovo a.a.O. (Anm. 10), S. 26

Zudem waren die Albaner im Vergleich zu den mächtigeren und größeren christlichen Nachbarvölkern der Serben, Bulgaren und Griechen zu spät als Nation erwacht, als daß sie aus der Konkursmasse des zerfallenden Osmanischen Reiches größere Stücke für sich hätten herausnehmen können. Vielmehr trachteten die slawisch-christlichen Völker der Region danach, die von Albanern besiedelten Gebiete untereinander aufzuteilen.
Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben trotz weitgehend wörtlicher Übereinstimmung ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), JustusHaberer

[6.] Jkr/Fragment 052 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-02 13:54:09 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jkr, Rüb 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 4-6, 9-14
Quelle: Rüb 1999
Seite(n): 29, Zeilen: 1-10, 21-29
Hunderttausende von Serben waren zur Gedenkstätte Gazimezdan bei Priština gekommen, um beseelt von einem quasireligiösen Erinnerungsrausch dem Hauptredner Slobodan Milošević zuzujubeln. [...] Zwietracht und Verrat hätten das serbische Volk in seiner langen Geschichte wie ein Fluch verfolgt. Nun aber gelte es, den Geist der Eintracht, der Zusammenarbeit und der Ernsthaftigkeit zu pflegen. Das serbische Volk ist sich jetzt der Notwendigkeit der Eintracht als Voraussetzung für sein Überleben bewusst geworden, rief er der begeisterten Menge zu. [Um den Anspruch auf das fast schon verlorene] »serbische Jerusalem« zu unterstreichen und einer immer weiter in die Minderheit gedrängten Diaspora im Kosovo beizustehen, kamen am Sankt-Veits-Tag 1989 Hunderttausende von Serben zur Gedenkstätte Gazimezdan bei Prishtina. Erfüllt vom historischen Augenblick, beseelt von einem quasireligiösen Erinnerungsrausch an die Schlacht auf dem Amselfeld müssen die Menschen an jenem denkwürdigen 28. Juni 1989 dem Hauptredner gelauscht haben. Es war Slobodan Milošević, der Präsident Serbiens. [...] Zwietracht und Verrat, so Milošević, hätten das serbische Volk in seiner langen Geschichte wie ein Fluch verfolgt. Nun aber gelte es, den Geist der Eintracht, der Zusammenarbeit und der Ernsthaftigkeit zu pflegen, forderte Milošević. »Das serbische Volk ist sich jetzt der Notwendigkeit der Eintracht als Voraussetzung für sein Überleben und seine Fortentwicklung bewußt geworden«, rief er der begeisterten Menge zu.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme, obwohl passagenweise mit der Vorlage identisch.

Sichter
(Graf Isolan), JustusHaberer

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