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Quelle:Jkr/Reiter Selten Anhang 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Anhang
Sammlung    Zur Lösung des Kosovo-Konfliktes - Die Anwendung der Szenariobündelanalyse im Konfliktmanagement
Herausgeber    Erich Reiter und Reinard Selten
Verlag    Nomos
Datum    Oktober 2003
Seiten    187
ISBN    3-8329-0281-3
URL    http://www.bmlv.gv.at/wissen-forschung/publikationen/publikation.php?id=6

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    5


Fragmente der Quelle:
[1.] Jkr/Fragment A323 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-24 21:58:18 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reiter Selten Anhang 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 323, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Reiter Selten Anhang 2003
Seite(n): 2, Zeilen: 1, 6ff
Anhang II: Zeittafel

7. Jhdt. Entstehung der ersten serbischen Stammesfürstentümer im Raum des heutigen Montenegro, Bosnien, Nordalbanien und in Teilen des heutigen Kosovo.

11. Jhdt. Erste Nennung der Albaner (latinisierte, ursprünglich illyrische Bevölkerung).

Um 1200 Entstehung des ersten serbischen Reiches.

1217 Krönung König Stefans des „Erstgekrönten“ zum König der Serben. Das Reich wird durch die enge Verbindung mit der seit 1219 eigenständigen orthodoxen serbischen Nationalkirche gestützt, was sich unter anderem in den reich ausgestatteten Kirchen- und Klostergründungen, insbesondere im Kosovo äußert.

1331-55 Größte Ausdehnung des serbischen Reiches unter Stefan Dusan, der 1346 vom serbischen Patriarchen in Skopje zum „Kaiser der Serben und Griechen“ gekrönt wird. Kosovo ist wichtigstes Zentrum des Reiches.

1371 Stefan Dusans Sohn Uros fällt in der Schlacht an der Maritza in Bulgarien gegen die nach Südosteuropa vordringenden Osmanen. Zerfall des Großserbischen Reiches.

1389 Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje) bei Priština. Serbische Niederlage, die später in der Mythologie verklärt wird. Beide Anführer - der serbische Fürst Lazar, der eine Einigung Serbiens anstrebte, sowie der Sultan Murad - fallen in der Schlacht. Lazars Sohn Stefan anerkennt die osmanische Oberhoheit.

1443-68 Fürst Georg Kastriot „Skanderberg“ behauptet sich im nördlichen Albanien gegen die osmanische Herrschaft; seine byzantinische Doppeladler-Fahne wird später albanisches Nationalsymbol.

1453 Eroberung Konstaninopels [sic!] durch die Osmanen unter Sultan Mehmed II.; in der Folge neuerlicher Vorstoß auf den Balkan.

1455 Kosovo wird osmanisch.

1459 Rest-Serbien (um Belgrad) wird Teil des Osmanischen Reiches.

1689/90 Vorstoß kaiserlicher Truppen des Habsburgerreiches in den Raum Kosovo; beim Rückzug verlässt ein Teil der serbischen Bevölkerung mit ihrem Patriarchen dieses Gebiet. Zunahme der albanischen Bevölkerung.

Zeittafel

[...]

7. Jh. Entstehung der ersten serbischen Stammesfürstentümer im Raum des heutigen Montenegro, Bosnien, Nordalbanien und in Teilen des heutigen Kosovo („Raszien“).

11. Jh. Erste Nennung der „Albaner“ (latinisierte, ursprünglich illyrische Bevölkerung).

Um 1200 Entstehung des ersten serbischen Reiches.

1217 Krönung König Stefans des „Erstgekrönten“ zum König der Serben. Das Reich wird durch die enge Verbindung mit der seit 1219 eigenständigen orthodoxen serbischen Nationalkirche gestützt, was sich unter anderem in den reich ausgestatteten Kirchen- und Klostergründungen insbesondere im Kosovo äußert.

1331–1355 Größte Ausdehnung des serbischen Reiches unter Stefan Dušan, der 1346 vom serbischen Patriarchen in Skopje zum „Kaiser der Serben und Griechen“ gekrönt wird. Kosovo ist wichtiges Zentrum dieses Reiches.

1371 Stefan Dušans Sohn Uroš fällt in der Schlacht an der Maritza (Bulgarien) gegen die nach Südosteuropa vordringenden Osmanen. Zerfall des Großserbischen Reiches.

1389 Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje) bei Priština. Serbische Niederlage, die später in der Mythologie verklärt wird. Beide Anführer – der serbische Fürst Lazar, der eine neuerliche Einigung Serbiens anstrebte, sowie der Sultan Murad – fallen in der Schlacht. Lazars Sohn Stefan anerkennt die osmanische Oberhoheit.

1443–1468 Fürst Georg Kastriot „Skanderbeg“ behauptet sich im nördlichen Albanien gegen die osmanische Herrschaft; seine (byzantinische) Doppeladler-Fahne wird später albanisches Nationalsymbol.

1453 Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen (Sultan Mehmed II.); in der Folge neuerlicher Vorstoß auf den Balkan.

1455 Kosovo wird osmanisch.

1459 Rest-Serbien (um Belgrad) wird Teil des Osmanischen Reiches.

1689/90 Vorstoß kaiserlicher Truppen in den Raum Kosovo; beim Rückzug verlässt ein Teil der serbischen Bevölkerung mit ihrem Patriarchen dieses Gebiet. Zunahme der albanischen Besiedlung.

Anmerkungen

Eine Quellenangabe für die Zeittafel erfolgt wieder hier noch sonstwo in Jkr.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[2.] Jkr/Fragment A324 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-24 22:01:25 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reiter Selten Anhang 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 324, Zeilen: 1-17, 27-30, 33
Quelle: Reiter Selten Anhang 2003
Seite(n): 2-3, Zeilen: 2:33-35 - 3:1-3.6-13.20-23.29
1737 Neuerlicher Vorstoß kaiserlicher Truppen in den Raum Kosovo; wieder Rückzug.

1817 Nach dem Aufstand gegen die Osmanen im Jahr 1804 erhält das Fürstentum Serbien im Raum Belgrad eine gewisse Autonomie, die es in der Folgezeit ausbaut.

1878 Nach dem russisch-türkischen Krieg von 1877/78 Neuordnung der Besitzverhältnisse auf dem Balkan durch den Berliner Kongress. Anerkennung der Unabhängigkeit Serbiens und Montenegros sowie der weitgehenden Autonomie Bulgariens. Im gleichen Jahr proklamiert die „Liga von Prizren“ die albanische Nation und fordert ihre Unabhängigkeit.

1908 Im Gefolge der Jungtürkischen Revolution annektiert Österreich-Ungarn Bosnien-Herzegowina. Das albanische Siedlungsgebiet wird zunehmend zum Objekt der Interessen der Nachbarstaaten, aber auch der Großmächte Österreich-Ungarn und Italien.

1912 Erster Balkankrieg. Zurückdrängung des Osmanischen Reiches aus Südosteuropa. Besetzung großer Teile des Balkans durch die Staaten des Balkan-Bundes, bestehend aus Serbien, Bulgarien, Montenegro und Griechenland. Serbien erobert das Kosovo und das heutige Albanien bis zur Adria.

1913 Zweiter Balkankrieg: Serbien entreißt Bulgarien einen großen Teil Mazedoniens. Die Londoner Botschafterkonferenz unter Führung des britischen Außenministers Edward Grey gründet ein Fürstentum Albanien und belässt das Kosovo beim Königreich Serbien.

1914-18 Erster Weltkrieg. Albanien und Serbien einschließlich Kosovo von österreichisch-ungarischen und deutschen Truppen besetzt. Einrichtung albanischsprachiger Schulen im Kosovo. Bei Kriegsende Rückkehr der Serben. Racheakte je nach Kräftelage erst an Serben, dann an Albanern.

nach 1918 Albanien wird in den Grenzen von 1913 Republik, 1928 Königreich, 1939 in Personalunion mit Italien. Das Kosovo wird als serbische Provinz Teil des neuen Staates der Serben, Kroaten und Slowenen („SHS-Staat“, ab 1928 Königreich Jugoslawien).

1941-45 Besetzung des Kosovo erst durch Italien, dann durch Deutschland, das von Anfang an die Bleibergwerke des Nordens beanspruchte.

1944/45 Albanien und Jugoslawien entstehen in den Vorkriegsgrenzen.

[Seite 2]

1737 Neuerlicher Vorstoß kaiserlicher Truppen in den Raum Kosovo; wieder Rückzug.

1817 Nach dem Aufstand gegen die Osmanen (1804) erhält das Fürstentum Serbien im Raum Belgrad eine gewisse Autonomie, die es in der Folge ausbaut.

[Seite 3]

1878 Nach dem Russisch-türkischen Krieg (1877/78) Neuordnung der Besitzverhältnisse auf dem Balkan durch den Berliner Kongress. Anerkennung der Unabhängigkeit Serbiens und Montenegros sowie der weitgehenden Autonomie Bulgariens. Österreich-Ungarn besetzt Bosnien-Herzegowina und den anschließenden Sandschak (= Verwaltungsbezirk) von Novipazar, der bis in das nördliche Kosovo reicht (Mitrovica). Bildung der „Liga von Prizren“ als erster albanischer Nationalbewegung.

1908 Im Gefolge der Jungtürkischen Revolution annektiert Österreich-Ungarn Bosnien-Herzegowina, zieht sich aber aus dem Sandžak Novipazar zurück. Das albanische Siedlungsgebiet wird zunehmend zum Objekt der Interessen der Nachbarstaaten, aber auch der Großmächte Österreich-Ungarn und Italien.

1912–13 Erster Balkankrieg. Zurückdrängung des Osmanischen Reiches aus Südosteuropa; Besetzung großer Teile des Balkans durch die Staaten des Balkan-Bundes (Serbien, Bulgarien, Montenegro und Griechenland). Die europäischen Mächte erzwingen den Rückzug der Balkanstaaten aus Albanien, das als Fürstentum unter internationaler Kontrolle geschaffen wird. Kompromisslösung: Serbien verzichtet auf den Zugang zur Adria, erhält jedoch Kosovo und Mazedonien.

1913–14 Internationale Friedenstruppe in Nordalbanien (Shkodra/Skutari).

1914–18 Erster Weltkrieg. Ab 1915/16 Serbien (einschließlich des Kosovo) und Nordalbanien unter k.u.k. Militärverwaltung.

nach 1918 Albanien wird in den Grenzen von 1913 Republik, 1928 Königreich – 1939 in Personalunion mit Italien. Das Kosovo wird als serbische Provinz Teil des neuen Staates der Serben, Kroaten und Slowenen („SHS-Staat“, ab 1928 Königreich Jugoslawien).

1941 Balkanfeldzug der Achsenmächte. Italienische beziehungsweise deutsche Besetzung Jugoslawiens. Kroatien ist eigener Staat. Gemeinsame italienische Verwaltung Albaniens und des westlichen Kosovo.

1942–45 Partisanenkrieg auf dem Balkan. Nach der Kapitulation Italiens (1943) deutsche Verwaltung.

1944/45 Albanien und Jugoslawien entstehen in den Vorkriegsgrenzen.

Anmerkungen

Leichte Modifikationen, aber die Quellenlage ist unverkennbar. Trotzdem unterbleibt jeglicher Hinweis auf eine Fremdquelle.

(Zur besseren Dokumentation wurden die beiden Zeittafeln unverändert/ungekürzt nebeneinander gestellt.)

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[3.] Jkr/Fragment A326 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-24 22:02:06 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reiter Selten Anhang 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 326, Zeilen: 3ff
Quelle: Reiter Selten Anhang 2003
Seite(n): 3-4, Zeilen: 3:40-41 - 4:1-31
1996 Die „Befreiungsarmee des Kosovo“ (UÇK) macht mit ersten Anschlägen auf serbische Polizeistationen auf sich aufmerksam.

Febr./März 1998 Erste größere Offensive der serbischen Sonderpolizei in Drenica; etwa 80 Albaner, größtenteils Zivilisten, werden dabei getötet. Die Balkan-Kontaktgruppe wird im Kosovo-Konflikt aktiv.

22.3.1998 Inoffizielle Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Kosovo. Neuerlicher Sieg Rugovas und seiner LDK. Das Geschehen wird jedoch vom militärischen Kampf der UÇK bestimmt. Die Repressionen der serbischen Sonderpolizei nehmen zu.

31.3.1998 UN-Resolution 1160; serbische Sicherheitskräfte und UÇK werden gleichermaßen für die militärische Eskalation verantwortlich gemacht.

8.6.1998 Die EU beschließt ein Einfrieren der jugoslawischen Auslandsguthaben. Die USA schließen sich am 10. Juni an.

Juli/August 1998 Zerschlagung des UÇK-Kerngebietes mit dem Zentrum Mališevo durch serbische Truppen.

Sept. 1998 Als Folge der Kampfhandlungen vergrößert sich die Zahl der albanisch-kosovarischen Flüchtlinge auf 265.000, davon ca. 170.000 Binnenflüchtlinge

23.9.1998 UN-Resolution 1199; es wird ein sofortiger Waffenstillstand zwischen den Konfliktparteien gefordert; der serbischen Regierung wird mit „weiteren Maßnahmen“ gedroht. Intensivierung der Diskussion über die rechtliche Legitimierung eines militärischen Eingreifens in den Konflikt.

24.9.1998 Der NATO-Rat in Brüssel beschließt das „Activation Warning“ (ACTWARN).

4.10.1998 Der jugoslawische Verteidigungsrat erklärt, das „Land mit allen Mitteln gegen NATO-Angriffe verteidigen“ zu wollen.

12.10.1998 Der NATO-Rat erlässt die „Aktivation [sic!] Order" (ACTORD).

13.10.1998 Holbrooke-Milošević-Vereinbarung; Milošević lenkt vorerst ein: Kosovo-Verifikation-Mission (KVM) der OSZE und NATO-Luftüberwachung zur Kontrolle des serbischen Teilabzugs und der Flüchtlingsrückkehr.

[Seite 3]

Frühjahr 1996 Die „Befreiungsarmee des Kosovo“ (UÇK) macht mit ersten Anschlägen auf serbische Polizeistationen auf sich aufmerksam.

[Seite 4]

Ende Februar/Anfang März 1998 Erste größere Offensive der serbischen Sonderpolizei in Drenica: etwa 80 Albaner (größtenteils Zivilisten) werden dabei getötet. Die Balkan-Kontaktgruppe wird im Kosovo-Konflikt aktiv.

22.3.1998 Neuerlicher Sieg Rugovas und seiner LDK bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen; die UÇK wird jedoch zusehends zum bestimmenden Faktor.

31.3.1998 UNO-Resolution 1160; serbische Sicherheitskräfte und UÇK werden gleichermaßen für die militärische Eskalation verantwortlich gemacht.

23.4.1998 94,7 Prozent der (ausschließlich serbischen) Wähler sprechen sich in einem Referendum gegen eine internationale Vermittlung im Kosovo-Konflikt aus.

8.6.1998 Die EU beschließt ein Einfrieren der jugoslawischen Auslandsguthaben.

10.6.1998 Die USA schließen sich den EU-Sanktionen an.

15.6.1998 Die NATO führt in Mazedonien und Albanien Luftmanöver durch („Determined Falcon“).

Juli/August 1998 Zerschlagung des UÇK-Kerngebietes mit dem Zentrum Mališevo durch serbische Truppen.

Mitte September 1998 Als Folge der Kampfhandlungen vergrößert sich die Zahl der albanisch-kosovarischen Flüchtlinge auf 265000 (davon ca. 170000 Binnen-Flüchtlinge).

23.9.1998 UNO-Resolution 1199; es wird ein sofortiger Waffenstillstand zwischen den Konfliktparteien gefordert; der serbischen Regierung wird mit „weiteren Maßnahmen“ gedroht. Intensivierung der Diskussion über die rechtliche Legitimierung eines militärischen Eingreifens in den Konflikt.

24.9.1998 Die NATO beschließt „Activation Warning“.

4.10.1998 Der jugoslawische Verteidigungsrat erklärt, das „Land mit allen Mitteln gegen NATO-Angriffe verteidigen“ zu wollen.

8.10.1998 Die Verhängung der Pressezensur in Serbien wird mit der „Verhinderung von Angst, Panik und Defätismus“ gerechtfertigt.

12.10.1998 Die NATO erteilt die „Activation Order“ und ist zu einer Luftoperation gegen Jugoslawien bereit.

13.10.1998 Holbrooke-Milošević-Abkommen; Slobodan Milošević lenkt vorerst ein: OSZE Verifikations-Mission und NATO-Luftüberwachung zur Kontrolle des serbischen Teilabzugs und der Flüchtlingsrückkehr.

Anmerkungen

weitgehend identisch, ohne dass eine Quelle genannt würde.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[4.] Jkr/Fragment A327 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-24 16:54:03 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reiter Selten Anhang 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 327, Zeilen: 1-2, 5-30
Quelle: Reiter Selten Anhang 2003
Seite(n): 4, 5, Zeilen: 4: 32-40; 5: 1-19
24.10.1998 UN-Resolution 1203; Unterstützung für den Inhalt der Holbrooke-Milošević-Vereinbarung.

27.10. 1998 Nachdem der NATO-Rat eine weitgehende Erfüllung der Holbrooke-Milošević-Vereinbarung feststellt, setzt er die ACTORD vorerst aus.

15.1.1999 Bei einer „Säuberungsaktion“ der serbischen Sicherheitskräfte werden im südkosovarischen Dorf Račak 45 Menschen getötet; die westliche Staatengemeinschaft verstärkt erneut ihr Drohpotenzial gegenüber Serbien.

6.-23.2. u. 15.-19.3.1999 Kosovo-Konferenz von Rambouillet und Paris; der Friedensplan der Kontaktgr. (weitgehende Autonomie des Kosovo innerhalb der BR Jugoslawien, Stationierung einer internationalen Friedenstruppe) wird von der albanischen Delegation angenommen, von den Serben jedoch abgelehnt.

20.3.1999 KVM-Mission wird abgebrochen, die OSZE-Beobachter verlassen das Kosovo.

22.3.1999 Scheitern der letzten Vermittlungsmission des US-Unterhändlers Richard Holbrooke in Belgrad.

23.3.1999 NATO-Generalsekretär Javier Solana erteilt den Einsatzbefehl für die Luftoperation „Allied Force“.

24.3.1999 Beginn der NATO-Luftangriffe auf Ziele in Gesamtjugoslawien.

April/Mai 1999 Parallel zur Luftoperation bemüht sich die Staatengemeinschaft weiterhin um eine politische Lösung. Russland kritisiert die NATO-Luftangriffe zwar scharf, fungiert jedoch als Vermittler zwischen dem Westen und Serbien. Die serbische Führung nutzt die NATO-Angriffe, um die „ethnischen Säuberungen“ im Kosovo zu intensivieren (ca. 800.000 Flüchtlinge und Vertriebene).

6.5.1999 Treffen der G-8-Staaten in Bonn; Russland und die westliche Staatengemeinschaft einigen sich auf die Installierung einer „zivilen und Sicherheitspräsenz“ im Kosovo; der UN wird eine Schlüsselrolle zugebilligt.

27.5.1999 Das Haager Kriegsverbrecher-Tribunal gibt bekannt, dass gegen Milošević und vier weitere Repräsentanten der serbischen Führung Anklage erhoben wurde.

3.6.1999 Die jugoslawische Regierung und das serbische Parlament nehmen nach Verhandlungen mit Milošević und dem finnischen Präsidenten Martti Ahtisaari den internationalen Friedensplan für das Kosovo an.

[Seite 4, Zeilen 32-40]

24.10.1998 UNO-Resolution 1203; Unterstützung für den Inhalt des Holbrooke-Milošević-Abkommens.

15.1.1999 Bei einer „Säuberungsaktion“ der serbischen Sicherheitskräfte werden im Dorf Račak 45 Menschen getötet; die westliche Staatengemeinschaft verstärkt neuerlich ihr Drohpotential gegenüber Serbien.

6.-23.2. u. 15.–19.3.1999 Kosovo-Konferenz von Rambouillet/Paris; der Friedensplan der Kontaktgruppe (weitgehende Autonomie des Kosovo innerhalb der BR Jugoslawien, Stationierung einer internationalen Friedenstruppe) wird von der albanischen Delegation angenommen, von der serbischen jedoch abgelehnt.

[Seite 5, Zeilen 1-19]

20.3.1999 Die OSZE-Beobachter verlassen das Kosovo.

22.3.1999 Scheitern der letzten Vermittlungsmission des US-Unterhändlers Richard C. Holbrooke in Belgrad.

23.3.1999 NATO-Generalsekretär Javier Solana erteilt den Einsatzbefehl für die Operation „Allied Force“.

24.3.1999 Beginn der NATO-Luftangriffe auf Ziele in Gesamtjugoslawien.

April, Mai 1999 Parallel zur Luftoperation bemüht sich die Staatengemeinschaft weiterhin um eine politische Lösung. Russland kritisiert die NATO-Luftangriffe zwar scharf, fungiert jedoch als Vermittler zwischen dem Westen und Serbien. Die serbische Führung nutzt die NATO-Angriffe, um die „ethnischen Säuberungen“ im Kosovo zu intensivieren (ca. 800 000 Flüchtlinge und Vertriebene).

6.5.1999 Treffen der G-8-Staaten in Bonn; Russland und die westliche Staatengemeinschaft einigen sich auf die Installierung einer „zivilen und Sicherheitspräsenz“ im Kosovo; der UNO wird eine Schlüsselrolle zugebilligt.

27.5.1999 Das Haager Kriegsverbrecher-Tribunal gibt bekannt, dass gegen Milošević und vier weitere Repräsentanten der serbischen Führung Anklage erhoben wurde.

3.6.1999 Die jugoslawische Regierung und das serbische Parlament nehmen nach Verhandlungen zwischen Milošević und dem finnischen Präsidenten Martti Ahtisaari den internationalen Friedensplan für das Kosovo an.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Guckar

[5.] Jkr/Fragment A328 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-24 16:58:13 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reiter Selten Anhang 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 328, Zeilen: 1-9, 11-31
Quelle: Reiter Selten Anhang 2003
Seite(n): 5, 6, Zeilen: 5: 20-41; 6: 1-7
5.6.1999 In Mazedonien beginnen die Verhandlungen zwischen der NATO und den serbischen Sicherheitskräften über den serbischen Abzug aus dem Kosovo.

9.6.1999 Unterzeichnung des „Militärisch-Technischen Abkommens“ (MTA) in Kumanovo über den geordneten und verifizierbaren Rückzug der serbischen Truppen aus dem Kosovo sowie der Stationierung der NATO-geführten Friedenstruppe Kosovo-Force (KFOR).

10.6.1999 Die NATO setzt ihre Luftangriffe gegen die BR Jugoslawien aus. Die UN-Resolution 1244 erteilt das Mandat für die Implementierung des MTA und des „Ahtisaari-Friedensplans“. Beginn des Abzugs der jugoslawischen Streitkräfte aus dem Kosovo.

12.6.1999 Die ersten KFOR-Einheiten treffen im Kosovo ein.

20.6.1999 Nach dem vollständigen Abzug der serbischen Truppen aus dem Kosovo erklärt die NATO die Operation „Allied Force“ für beendet. Die UÇK stimmt ihrer Entwaffnung zu.

Juli/August 1999 Ein Großteil der vertriebenen und geflüchteten Albaner kehrt in das Kosovo zurück. Es kommt zu Racheakten gegen Serben und andere Nichtalbaner. Die UN-Zivilverwaltung UNMIK nimmt ihre Arbeit auf.

November 1999 Die albanische Geuerilla [sic] UÇPMB beginnt im demilitarisierten Grenzbereich Südserbiens zum Kosovo mit Anschlägen gegen serbische Einrichtungen.

5.10.2000 In Belgrad kommt es zum politischen Umbruch: Der autoritär regierende jugoslawische Staatspräsident Milošević wir [sic] in Folge gefälschter Ergebnisse bei der jugoslawischen Präsidentschaftswahl durch Demonstrationen gestürzt. Neuer Präsident wird Vojislav Kostunica.

28.10.2000 Erste Kommunalwahlen im Kosovo nach dem Abzug der serbischen Truppen.

23.12.2000 Die serbische Opposition siegt auch bei den serbischen Parlamentswahlen. Neuer serbischer Ministerpräsident wird der westlich orientierte Politiker Zoran Djindjić.

Februar 2001 Beginn der bürgerkriegsähnlichen Unruhen in Mazedonien. Die albanische Guerilla wird vom Kosovo aus mit Waffen versorgt.

15.5.2001 Das Kosovo erhält einen „Verfassungsrahmen für eine provisorische Selbstverwaltung“.

[Seite 5, Zeilen 20-41]

5.6.1999 In Mazedonien beginnen die Verhandlungen zwischen der NATO und den serbischen Sicherheitskräften über den serbischen Abzug aus dem Kosovo.

9.6.1999 Unterzeichnung des „militärisch-technischen Abkommens“ über den geordneten und verifizierbaren Rückzug der serbischen Truppen aus dem Kosovo sowie die Stationierung der NATO-geführten Friedenstruppe Kosovo-Force (KFOR).

10.6.1999 Die NATO setzt ihre Luftangriffe gegen die BR Jugoslawien aus. Die UNO-Resolution 1244 erteilt das Mandat für die Implementierung des „militärisch-technischen Abkommens“ und des „Ahtisaari-Friedensplanes“.

12.6.1999 Die ersten von insgesamt 40 000 KFOR-Soldaten treffen im Kosovo ein.

20.6.1999 Nach dem vollständigen Abzug der serbischen Truppen aus dem Kosovo erklärt die NATO die Operation „Allied Force“ für beendet. Die UÇK stimmt ihrer Entwaffnung zu.

Juli/August 1999 Ein Großteil der vertriebenen und geflüchteten Albaner kehrt in das Kosovo zurück. Es kommt zu Racheakten gegen Serben und andere Nichtalbaner. Die UNO-Protektoratsverwaltung (United Nations Interim Administration Mission in Kosovo – UNMIK) nimmt ihre Arbeit auf.

November 1999 Die albanische Guerilla UÇPMB beginnt im demilitarisierten Grenzgebiet Südserbiens zum Kosovo mit Anschlägen gegen serbische Einrichtungen.

5.10.2000 In Belgrad kommt es zum politischen Umbruch: Der autoritär regierende jugoslawische Staatspräsident Milošević wird in Folge gefälschter Ergebnisse bei der jugoslawischen Präsidentschaftswahl durch Demonstrationen gestürzt. Neuer Präsident wird Vojislav Koštunica.

[Seite 6, Zeilen 1-7]

28.10.2000 Erste Kommunalwahlen im Kosovo nach dem Abzug der serbischen Truppen.

23.12.2000 Die serbische Opposition siegt auch bei den serbischen Parlamentswahlen. Neuer serbischer Ministerpräsident wird der westlich orientierte Politiker Zoran Đinđić.

Februar 2001 Beginn der bürgerkriegsähnlichen Unruhen in Mazedonien. Die albanische Guerilla wird vom Kosovo aus mit Waffen versorgt.

Mitte Mai 2001 Das Kosovo erhält einen Verfassungsrahmen „für die provisorische Selbstverwaltung“.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Guckar

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