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Quelle:Jkr/Reuter 1999

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Jens Reuter
Titel    Die Entstehung des Kosovo-Problems
Zeitschrift    Aus Politik und Zeitgeschichte
Ausgabe    B 34
Jahr    1999
Seiten    3-10

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Jkr/Fragment 053 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-06 12:46:47 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reuter 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 3-6
Quelle: Reuter 1999
Seite(n): 8, Zeilen: li. Spalte: 7-12
Der staatsstreichähnliche Akt der Auflösung der Autonomie hatte mit der Auflösung des Parlaments begonnen und endete mit der Einführung einer Zwangsverwaltung. Das Kosovo wurde de facto zu einem rechtlosen Teil Serbiens degradiert. Dieser staatsstreichähnliche Akt begann mit der Auflösung des Parlaments von Kosovo und endete mit der Einführung einer Zwangsverwaltung, die einem Okkupationsregime glich. Das Kosovo wurde de facto zu einem rechtlosen Teil Serbiens degradiert.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Die Übernahme setzt sich weiter unten auf der Seite fort.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[2.] Jkr/Fragment 053 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-11 11:45:58 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reuter 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 21-33
Quelle: Reuter 1999
Seite(n): 8, Zeilen: li. Spalte: 20-43
Es kam zu der grotesken Situation, dass 200.000 Serben die politischen, ökonomischen und kulturellen Schlüsselpositionen in der Provinz innehatten, während 1,8 Millionen Kosovo-Albaner durch ein offiziell nicht erklärtes Apartheid-System an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Unter ihrem Führer Ibrahim Rugova, der zum Vorsitzenden des im Exil operierenden „Koordinationsrats der politischen Parteien Kosovos“ gewählt worden war, entschieden sich die Kosovo-Albaner für den gewaltlosen Widerstand und den totalen Boykott des jugoslawischen Staates. Sie beteiligten sich weder an serbischen noch an jugoslawischen Wahlen und verpassten so mit voller Absicht die Chance, das politische Kräfteverhältnis in dem Staat zu ändern, in dem sie lebten. Es entstand eine politische Patt-Situation. Belgrad konnte die Albaner nicht zwingen, den jugoslawischen Staat anzuerkennen und zu respektieren. Die Kosovo-Albaner wiederum kamen der unabhängigen Republik Ko-[sovo kein Stück näher.] So kam es zu der grotesken Situation, daß 200 000 Serben die politischen, ökonomischen und kulturellen Schlüsselpositionen in der Provinz innehatten, während 1,8 Millionen Kosovo-Albaner durch ein offiziell nicht erklärtes Apartheid-System an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Unter ihrem Führer und inoffiziellen Präsidenten Ibrahim Rugova entschieden sich die Kosovo- Albaner für den gewaltlosen Widerstand und den totalen Boykott des jugoslawischen Staates. Sie beteiligten sich weder an serbischen noch an jugoslawischen Wahlen und verpaßten so mit voller Absicht jede Chance, das politische Kräfteverhältnis in dem Staat zu ändern, in dem sie lebten. [...] So entstand eine politische Patt-Situation. Belgrad konnte die Albaner nicht zwingen, den jugoslawischen Staat anzuerkennen und zu respektieren. Die Kosovo-Albaner wiederum kamen der von ihnen 1991 proklamierten unabhängigen Republik Kosovo kein Stück näher9.

9 Vgl Jens Reuter, Die politische Entwicklung in Kosovo 1992/93, in: SÜDOSTEUROPA, (1994) 1 -2 , S. 18-30.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

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