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Quelle:Jkr/van Meurs 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Wim van Meurs
Titel    Den Balkan integrieren, Die europäische Perspektive der Region nach 2004
Zeitschrift    Aus Politik und Zeitgeschichte
Verlag    Bundeszentrale für politische Bildung
Ausgabe    B10-11/2003
Datum    06. 05 2003
Jahrgang    2003
URL    http://www.bpb.de/apuz/27760/den-balkan-integrieren?p=all
Webcite    http://www.webcitation.org/6Eh3fiNSH

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Jkr/Fragment 252 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-21 09:56:10 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Van Meurs 2003, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 252, Zeilen: 9-38
Quelle: van Meurs 2003
Seite(n): 1-3, Zeilen: 1: 56-61; 2: 5-7, 75-76; 3: 12-13, 23-30, 34-37
Der Stabilitätspakt, ursprünglich gedacht, um alle relevanten internationalen Organisationen und Geber im Dienste der Stabilisierung der Region zusammenzubringen und die regionale Kooperation zu fördern, verwandelt sich zusehends in ein Zusatzinstrument des EU-Assoziierungsprozesses, entsprechend der Komplementarität. 541 Regionale Kooperation soll die Reformbestrebungen unterstützen. Unerlässliche Triebkraft für die Zusammenarbeit, und einzige gemeinsame Zielsetzung der Balkanländer, ist jedoch die Perspektive eines EU-Beitritts. Dabei soll die Anziehungskraft der EU als Hebel zur Beschleunigung von Reformprozessen genutzt werden, ohne dass gerade die strukturschwächsten und instabilsten Länder ausgegrenzt werden. Um zu vermeiden, dass die EU zum Gefangenen ihrer eigenen Heranführungsversprechen für eine nach wie vor instabile Region wird, ist eine strikte aber faire Konditionalität mit Anreizen und Sanktionen erforderlich. Der von der EU besonders geförderte subregionale Dialog und die grenzüberschreitende Kooperation erweist sich dort am effektivsten, wo sie an konkreten Bedürfnissen auf lokaler Ebene ausgerichtet ist. Lokale grenzüberschreitende Kooperation und zivilgesellschaftliche Netzwerke tragen zu einer Entmythologisierung ethnischer Vorurteile und einer graduellen Normalisierung der Beziehungen bei. Noch unmittelbarer dürfte sich die Zusammenarbeit auf das Wirtschaftswachstum auswirken: In einer Region von Klein- und Kleinststaaten sind diese förmlich gezwungen, auf kleinteilige Wirtschaft zu setzen und damit für Produzenten und Investoren einen Markt zu schaffen. Dazu sollen nach und nach die Barrieren für den Verkehr von Personen, Gütern und Kapital fallen. Die Tatsache, dass die meisten Länder vorwiegend mit der EU Handel betreiben, ändert nichts an dieser Priorität. In der Perspektive der EU-Integration als dominanter Rahmen für den Balkan muss eine neue Kongruenz aus multilateraler regionaler Kooperation und bilateraler EU-Assoziierung entworfen und implementiert werden. Der Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess ist dazu einer von mehreren wichtigen Schritten, der zunehmend auch für das Kosovo Anwendung finden wird.

541 Neue Zürcher Zeitung vom 15. 11. 2002

Der Stabilitätspakt - ursprünglich gedacht, um alle relevanten internationalen Organisationen und Geber im Dienste der Stabilisierung der Region zusammenzubringen und die regionale Kooperation zu fördern - verwandelt sich zusehends in ein Zusatzinstrument des EU-Assoziierungsprozesses, entsprechend der Komplementarität.[10] Regionale Kooperation soll die Reformbestrebungen unterstützen. Unerlässliche Triebkraft für die Zusammenarbeit - und die einzige gemeinsame Zielsetzung der Balkanländer - ist jedoch die Perspektive eines EU-Beitritts.

[Seite 2]

Die Anziehungskraft der EU sollte als Hebel zur Beschleunigung von Reformprozessen genutzt werden, ohne dass gerade die strukturschwächsten und instabilsten Länder durch Tempo und Anforderungen ausgegrenzt werden. [...] Um zu vermeiden, dass die EU zum Gefangenen ihrer eigenen Heranführungsversprechen für diese instabile Region wird, erfordert es eine strikte, aber faire Konditionalität mit Anreizen und Sanktionen.

[Seite 3]

Subregionale und grenzüberschreitende Kooperation erweist sich da am effektivsten, wo sie an konkreten Bedürfnissen auf lokaler Ebene ausgerichtet ist.

[... Zeile 23]

Lokale grenzüberschreitende Kooperation und zivilgesellschaftliche Netzwerke tragen zu einer Entmythologisierung ethnischer Vorurteile und einer graduellen Normalisierung der Beziehungen bei. Noch direkter dürfte sich die Zusammenarbeit auf das Wirtschaftswachstum auswirken: In einer Region von Klein- und Kleinststaaten sind diese förmlich gezwungen, auf "economies of scale" zu setzen und damit für Produzenten und Investoren einen Markt mit 25 oder gar 50 Millionen Abnehmern zu schaffen. Dazu sollten nach und nach die Barrieren für den Verkehr von Personen, Gütern und Kapital fallen. Die Tatsache, dass die meisten Länder vorwiegend mit der EU handeln, ändert nichts an dieser Priorität.

[...Zeile 34]

In der Perspektive der EU-Integration als dominanter Rahmen für den Balkan muss eine neue Kongruenz aus mulilateraler regionaler Kooperation und bilateraler EU-Assoziierung entworfen und implementiert werden, um eine Synchronie der Zeitpläne und eine Komplementarität der Strategien sicherzustellen. Der Stabilitätspakt kann - wie oben gesehen - nur einer von mehreren Schritten sein, wenn auch ein wichtiger.


10. Vgl. Neue Zürcher Zeitung vom 15. November 2002.

Anmerkungen

ein Quellenverweis fehlt trotz weitgehend wörtlicher Übernahmen. Fast die ganze Seite wird aus der Quelle zusammengefügt.

Die Fußnote wird ohne "vgl." übernommen.

Sichter
Hindemith

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