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Quelle:Jok/Börner 1999

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Ines Börner
Titel    Wortfindungsstörungen bei Aphasikern
Jahr    1999
Anmerkung    Schriftliche Arbeit im Rahmen der Magisterprüfung der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln
URL    http://www.daeda.de/aphasie.html
Webcite    Übersicht, Node 6, Node 7

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Jok/Fragment 003 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:29:54 Schumann
Börner 1999, Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 12-19
Quelle: Börner 1999
Seite(n): Internetquelle, Zeilen: http://www.daeda.de/node6.html
2.3 Wortfindungsstörungen bei Aphasie-Patienten und Sprechfehler bei Gesunden

Aus Untersuchungen von Wortfindungsstörungen und Sprechfehlern erhofft man sich Erkenntnisse über die an der Produktion von Wörtern beteiligten Komponenten und Prozesse. Wortfindungsstörungen bei Aphasie-Patienten sind sehr häufig zu beobachten. Sie gehören zum allgemeinen Krankheitsbild jedes dysphasischen Syndroms und äußern sich in der vorübergehenden oder anhaltenden Nichtverfügbarkeit eines Wortes.

Wortfindungsstörungen bei Aphasikern und Versprecher bei Gesunden

Aus Untersuchungen aphasischer Wortfindungsstörungen und von Sprechfehlern bei Gesunden erhofft man sich Erkenntnisse über die an der Produktion von Wörtern (lexikalischen Einheiten) beteiligten Komponenten und Prozessen. [...] Wortfindungsstörungen bei Aphasikern sind sehr häufig zu beobachten. Sie gehören zum allgemeinen Krankheitsbild jedes aphasischen Syndroms und äußern sich in der vorübergehenden oder auch anhaltenden Nichtverfügbarkeit eines Wortes.

Anmerkungen

Ohne Quellenangabe

Sichter
(Singulus) Schumann

[2.] Jok/Fragment 004 31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:48:10 Schumann
Börner 1999, Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 31-32
Quelle: Börner 1999
Seite(n): Internetquelle, Zeilen: http://www.daeda.de/node6.html
Auch Sprachgesunde haben Wortfindungsstörungen. Psycholinguistische Studien zeigen, dass bestimmte Arten von Wortfindungsstörungen bei Aphasie-Patienten [qualitativ mit denen vergleichbar sind, die auch bei Sprachgesunden auftreten.] Auch Sprachgesunde haben manchmal Wortfindungsstörungen. Psycholinguistische Studien belegen, daß bestimmte Fehlerarten aphasischer Wortfindungsstörungen häufig qualitativ mit denen korrelieren, die auch bei Sprachgesunden auftreten.
Anmerkungen

Ohne Quellenangabe. Die Übernahme aus derselben Quelle setzt sich auf der folgenden Seite fort.

Sichter
(Singulus) Schumann

[3.] Jok/Fragment 005 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:34:20 Schumann
Börner 1999, Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1-18
Quelle: Börner 1999
Seite(n): Internetquelle, Zeilen: http://www.daeda.de/node6.html
[Psycholinguistische Studien zeigen, dass bestimmte Arten von Wortfindungsstörungen bei Aphasie-Patienten] qualitativ mit denen vergleichbar sind, die auch bei Sprachgesunden auftreten. Wortfindungsstörungen in komprimierter Form zeigen, welche Probleme der Sprachgesunde mit seiner Wortsuche haben kann. Wortfindungsprobleme machen sich durch bestimmte Wortsuchprozesse und/oder Versprecher bemerkbar. Ein besonders hervorstechendes Phänomen ist die Tatsache, dass Sprachgesunde von Zeit zu Zeit das Gefühl haben, ihnen „liegt das Wort auf der Zunge“, welches sie nicht äußern können. Dieses so genannte Tip-of-the-tongue- Phänomen (TOT) beinhaltet, dass dem Sprecher sehr wohl die Bedeutung eines abzurufenden Wortes bekannt ist, ihm aber das passende Phonem nicht zugänglich ist. Psycholinguistische Studien haben dieses TOT-Phänomen experimentell hervorgerufen, wobei gezeigt werden konnte, dass Probanden, die ein weniger geläufiges Wort bei Vorgabe der dazugehörigen Definition abrufen sollen, teilweise die Information über Silbenstruktur und Anfangsbuchstaben bewusst ist, sie aber das Zielwort durch den TOT-Zustand nicht hervorbringen können ( Brown, McNeill 1988). Diese Tatsache berechtigt zu der Annahme, dass Bedeutung und Ausdruck getrennt voneinander bestehen und widerlegt auf diese Weise das Zeichenmodell von de Saussure (1910), das besagt, dass Inhalt, Bedeutung und Ausdruck eines Zeichens durch Assoziation unlösbar miteinander verbunden seien. Psycholinguistische Studien belegen, daß bestimmte Fehlerarten aphasischer Wortfindungsstörungen häufig qualitativ mit denen korrelieren, die auch bei Sprachgesunden auftreten. Die Forschung geht davon aus, daß aphasische Wortfindungsstörungen in komprimierter Form zeigen, welche Probleme der Sprachgesunde von Zeit zu Zeit mit seiner Wortsuche hat. Seine Wortfindungsprobleme machen sich durch bestimmte Wortsuchprozesse und/oder Versprecher ("slips of the tongue") bemerkbar. [...] Ein besonders hervorstechendes Phänomen ist die Tatsache, daß Sprachgesunde von Zeit zu Zeit das Gefühl haben, ihnen "liege das Wort auf der Zunge", welches sie nicht äußern können. Dieses sogenannte Tip-of-the-tongue-Phänomen (TOT) beinhaltet, daß dem Sprecher sehr wohl die Bedeutung eines abzurufenden Wortes bekannt ist, ihm aber die passende Wortform/Lautstruktur nicht zugänglich ist. [...] Psycholinguistische Studien haben dieses TOT-Phänomen experimentell nachgewiesen, wobei gezeigt werden konnte, daß Probanden, die ein weniger geläufiges Wort bei Vorgabe der dazugehörigen Definition abrufen sollen, teilweise die Information über Silbenstruktur und Anfangsbuchstaben bewußt ist, aber das Zielitem durch den TOT-Zustand insgesamt nicht hervorbringen können (vgl. BROWN/MCNEILL 1966). Diese Tatsache berechtigt die psycholinguistischen Wissenschaftler zu der Annahme, daß die Bedeutung und Ausdruck getrennt voneinander bestehen und widerlegt auf diese Weise das Zeichenmodell von DE SAUSSURE (1916). Dieses besagt, Inhalt/Bedeutung und Ausdruck seien durch Assoziation so unlösbar miteinander verbunden wie Vorder- und Rückseite eines Blattes.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[4.] Jok/Fragment 048 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:45:26 Schumann
Börner 1999, Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 16-23
Quelle: Börner 1999
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: http://www.daeda.de/node7.html
Die lange gepflegte, von den frühen Aphasieforschern Broca und Wernicke ausgehende Idee der starren Zuordnung von Läsion und Funktionsaufall muss angesichts der bildgebenden Verfahren sicherlich weit gehend aufgegeben werden. Mit den neuen Techniken ist es möglich, die von der Aphasieforschung im Gehirn postulierte Sprachregion einerseits zu bestätigen, andererseits aber auch zu erweitern. So sind bei sprachlichen Aufgaben neben der Aktivierung prämotorischer Regionen des linken Frontallappens eben auch, wie in dieser Arbeit untersucht und gezeigt, subkortikale Regionen beteiligt. Mit dem Aufkommen der neuen Techniken ist es nun möglich, die von der Aphasieforschung im Gehirn postulierte Sprachregion einerseits zu bestätigen, andererseits aber auch zu erweitern. Denn die lange gepflegte - von den frühen Aphasieforschern wie Broca und Wernicke ausgehende - Idee einer starren Zuordnung von Läsion und Funktionsausfall muß durch die bildgebenden Verfahren weitgehend aufgegeben werden. [...] Bei sprachlichen Aufgaben sind neben der Aktivierung prämotorischer Regionen des linken Frontallappens (das Supplementär-motorische Areal) auch subkortikale Regionen, die in der Nachbarschaft der Brocaschen und Wernickeschen Sprach-Areale liegen, beteiligt (vgl. PETERSEN et al. 1988).
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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