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Quelle:Jok/Graessmann 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Alexa Gräßmann
Titel    Bestimmung der motorischen Zentralregion durch Darstellung von zwei Aktivierungsarealen im Bereich des frontalen und des posterioren parietalen Kortex mit Hilfe der funktionellen Kernspintomographie
Ort    Berlin
Jahr    2003
Anmerkung    Inaugural-Dissertation zur Erlangung der medizinischen Doktorwürde des Fachbereichs Humanmedizin der Freien Universität Berlin
URL    http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000001049/

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    15


Fragmente der Quelle:
[1.] Jok/Fragment 024 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:04:59 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 10-12, 18-26
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 32, Zeilen: 32: 2-4, 7-15
Für die Erstellung der fMRT Bilder wurde ein Stimulationsprotokoll nach dem so genannten „Blockdesign“ festgelegt. Die Aktivierungs- und Ruhebedingungen werden bei dieser Form von Stimulationsabfolge als Blöcke bezeichnet.

[...]

Das Paradigma und die Ruhebedingung wurden insgesamt gleich lang gezeigt. Eine solche Stimulationsabfolge sollte den Versuchpersonen [sic] ermöglichen, dem Experiment während der Gesamtdauer der Untersuchung aufmerksam zu folgen, weil in verschiedenen funktionellen Kernspinstudien ( Bellemann 1995; Kleinschmidt 1995) nachgewiesen wurde, dass bei abnehmender Konzentration der Probanden die zu untersuchenden Areale nicht aktiviert werden konnten. Pseudokorrelationen, die aus Interferenzen wie Atmung, Herzschlag und kernspineigenen Rhythmen hervorgerufen werden, waren durch die festgelegte Stimulationsabfolge weitestgehend zu vermeiden.

Für die Erstellung der fMRT Bildern [sic] wurde ein Stimulationsprotokoll nach dem so genannten

„Blockdesign“ festgelegt. Die Aktivierungs- und Ruhebedingung werden bei dieser Form von Stimulationsabfolge als Blöcke bezeichnet. [...] Das Paradigma und die Ruhebedingung wurden insgesamt gleich lang gezeigt. [...]

[...]

Eine solche Stimulationsabfolge sollte den Versuchspersonen ermöglichen, dem Experiment während der Gesamtdauer der Untersuchung aufmerksam zu folgen, weil in verschiedenen funktionellen Kernspinstudien (Bellemann, 1995; Kleinschmidt, 1995) nachgewiesen wurde, dass bei abnehmender Konzentration der Probanden die zu untersuchenden Areale nicht aktiviert werden konnten. Zur Vermeidung von Pseudokorrelationen, die aus Interferenzen wie Atmung, Herzschlag und kernspineigenen Rhythmen hervorgerufen werden, folgte die zeitliche Einteilung einem asymmetrischen Aufbau.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[2.] Jok/Fragment 027 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:06:12 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-25
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 32, 33, Zeilen: 32: letzter Abschnitt; 33: 1-7, 11-22
4.5 Auswahl der Probanden

24 Versuchspersonen nahmen im Zeitraum vom April 1996 bis Oktober 1997 an der Untersuchung der Radiologischen Klinik des Universitätsklinikums Benjamin Franklin teil, 15 Männer und 9 Frauen. Die Probanden waren zwischen 19 und 44 Jahre alt, das Durchschnittsalter betrug 28,6 Jahre. Alle Probanden waren Rechtshänder. Die Angaben zur Händigkeit wurden im Aufklärungsgespräch vor Beginn der Untersuchung erfragt.

Für die Untersuchung wurden nur Probanden gewählt, die bei einer Befragung keine Bedenken gegen eine kernspintomographische Untersuchung äußerten. Bei keinem Probanden war eine neurologische Erkrankung aus der Anamnese bekannt. Probanden, die über Klaustrophobie berichteten, wurden von der Untersuchung ausgeschlossen.

Die Probanden erhielten bei einem Vorgespräch vor der Durchführung der Untersuchung einen Aufklärungsbogen (siehe Anhang) über die Methode der Kernspintomographie und die möglichen Untersuchungsrisiken. Die unterschriebenen Einverständniserklärungen wurden zusammen mit den detaillierten Versuchsprotokollen archiviert. Die Versuchspersonen wurden darüber aufgeklärt, dass die Untersuchung freiwillig erfolge und ausschließlich wissenschaftlichen Charakter habe. Des Weiteren wurden die Versuchspersonen darüber orientiert, dass sie den Versuch jederzeit abbrechen könnten und dass sich während der gesamten Versuchsdauer ein Untersuchungsleiter im Untersuchungsraum befinden würde.

Jeder Proband wurde instruiert, sich während der gesamten Untersuchungszeit von sechs Minuten körperlich zu entspannen, sich nicht zu bewegen, nicht zu sprechen und flach zu atmen, um Bewegungsartefakte zu vermeiden.

5.5. Auswahl der Probanden

20 Versuchspersonen nahmen im Zeitraum vom Juni 1996 bis Oktober 1997 an der Untersuchung in den Räumen der Radiologischen Klinik des Universitätsklinikums Benjamin Franklin teil, davon acht Frauen und 12 Männer. Die Probanden waren zwischen 19 und 38 Jahre

[Seite 33]

alt, das Durchschnittsalter betrug 27,62 Jahre. 17 Probanden bezeichneten sich selber als Rechtshänder, drei Probanden waren Linkshänder. Die Angaben zur Händigkeit wurden im Aufklärungsgespräch vor Beginn der Untersuchung erfragt.

Für die Untersuchung wurden nur Probanden gewählt, die bei einer Befragung keine Bedenken gegen eine kernspintomographische Untersuchung äußerten. Bei keinem Probanden war eine neurologische Erkrankung aus der Anamnese bekannt. Probanden, die über Klaustrophobie berichteten, wurden von der Untersuchung ausgeschlossen.

[...]

5.6. Aufklärung und Instruktion der Probanden

Die Probanden erhielten bei einem Vorgespräch vor der Durchführung der Untersuchung einen Aufklärungsbogen (siehe Anhang) über die Methode der Kernspintomographie und die möglichen Untersuchungsrisiken. Die unterschriebenen Einverständniserklärungen wurden zusammen mit den detaillierten Versuchsprotokollen archiviert. Die Versuchspersonen wurden darüber aufgeklärt, dass die Untersuchung freiwillig erfolge und ausschließlich wissenschaftlichen Charakter habe. Des weiteren wurden die Versuchspersonen darüber orientiert, dass sie den Versuch jederzeit abbrechen könnten und dass sich während der gesamten Versuchsdauer ein Untersuchungsleiter im Untersuchungsraum befinden würde.

Der Proband wurde instruiert, sich während der gesamten Untersuchungszeit von zweimal sechs Minuten und dreißig Sekunden körperlich zu entspannen, sich nicht zu bewegen, nicht zu sprechen und flach zu atmen, um Bewegungsartefakte zu vermeiden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[3.] Jok/Fragment 028 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:07:48 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 3-17
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 33, 34, Zeilen: 33: letzter Abschnitt; 34: 1-11
Das Paradigma wurde über einen Farbmonitor auf ein speziell entwickeltes Brillensystem übertragen. Das optische Fasersystem MR-EYE bestand aus einem Paar optischer Linsen, die vor dem Computermonitor am Fußende des Probanden montiert wurden (Hoell et al 1999). Von dort übertrug ein zweisträngiges Glasfaserkabel das Bildmaterial zum Brillensystem. Die 10 000 Fasern eines Faserbündels hatten eine Länge von fünf Metern und einen Durchmesser von 0,3 Millimeter. Das Brillensystem bestand aus Glas und Plastik, so dass keine Interferenz mit dem Magnetfeld hervorgerufen wurde. Da das Brillensystem über eine spezielle Vorrichtung im Bereich der Kopfspule des Kernspintomographen direkt über den Augen des Probanden eingepasst wurde, konnten während der Messung subjektive Ablenkungen, wie Druckschmerz durch das System, vermieden werden. Auf diese Weise wurden Bewegungsartefakte vermindert. Eine verstellbare Okkularlinse ermöglichte die individuelle Einstellung des Augenabstandes und die Anpassung an die Sehschärfe der Probanden. Das Tunnel-Paradigma wurde von einem Videogerät (Marke Orion N 500 EV) über einen Farbmonitor (Marke: Roadstar CTV-55555; Bilddiagonale 13 cm) auf ein speziell entwickeltes Brillensystem übertragen. Das optische Fasersystem MR-EYE (Abbildungen 8a und

[Seite 34]

8b) bestand aus einem Paar optischer Linsen, die vor dem Computermonitor am Fußende des Probanden montiert wurden (Hoell, 1999). Von dort übertrug ein zweisträngiges Glasfaserkabel das Bildmaterial zum Brillensystem. Die 10 000 Fasern eines Faserbündels hatten eine Länge von fünf Metern und einen Durchmesser von 0,3 mm. Das Brillensystem bestand aus Glas und Plastik, so dass keine Interferenz mit dem Magnetfeld hervorgerufen wurde. Da das Brillensystem über eine spezielle Vorrichtung im Bereich der Kopfspule des Kernspintomographen direkt über den Augen des Probanden eingepasst wurde, konnten während der Messung subjektive Ablenkungen, wie Druckschmerz durch das System, vermieden werden. Auf diese Weise wurden Bewegungsartefakte vermindert. Eine verstellbare Okkularlinse ermöglichte die individuelle Einstellung des Augenabstandes und die Anpassung an die Sehschärfe der Probanden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[4.] Jok/Fragment 031 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:09:47 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 37, 38, Zeilen: 37: 3ff; 38: 1-2
4.6 Erstellung der funktionellen Bilder

4.6.1 Statistische Auswertung

Bei der statistischen Auswertung der Daten einer fMRT Untersuchung können die im Vergleich zur PET bessere räumliche Auflösung und das bessere Signal-zu- Rauschen Verhältnis genutzt werden, um Signalveränderungen individuell zu erfassen. In den Anfängen der fMRT erfolgte die Anfertigung von Aktivierungsbildern anhand der Subtraktionsmethode. Diese überbewertet jedoch zufällige Signalveränderungen und kann kleine Aktivierungen nicht erfassen, so dass zunächst parametrische Tests, wie der t-Test eingesetzt wurden. Dieser vergleicht den Mittelwert während Ruhe und Aktivität, vernachlässigt dabei aber die Zeitauflösung. Auf diese Weise wird aber der Zeitvorteil der fMRT Methode gegenüber der PET Methode nicht genutzt (Bucher 1995).

Nichtparametrische Tests, wie der Kolmogorov-Smirnov-Test, sind für die Auswertung funktioneller Daten besser geeignet. Bei visueller Stimulation ergibt die Datenauswertung größere Aktivierungsareale und weniger Artefakte als der t-Test. Jedoch berücksichtigen auch die nichtparametrischen Tests nicht die Zeitverlaufskomponente.

In der vorgestellten Arbeit wurde daher für die Datenauswertung die Korrelationsanalyse nach Bandettini ( Bandettini und Wong 1992, 1993) eingesetzt, die im folgenden Kapitel erläutert wird.

4.6.2 Korrelationsanalyse

Zu Beginn der Datenauswertung wurden die Rohdaten einer fMRT Untersuchung zunächst schichtweise in ein Bildformat konvertiert (DeYoe, 1994). Im Anschluss wurde eine Korrelationsanalyse (Bandettini und Wong 1992, 1993) durchgeführt, bei der die stimulusgebundene Aktivität Pixel für Pixel mit einer Referenzfunktion verglichen wurde. Als Referenzfunktion wird bei der Korrelationsanalyse die Abfolge von Ruhe- und Aktivierungsbedingungen bezeichnet, die durch das Stimulationsprotokoll nach dem „An und Aus Prinzip“ festgelegt wird. Dabei entspricht die Aktivierungsbedingung dem Wert 1 und die Ruhebedingung dem Wert 0.

5.9. Erstellung der funktionellen Bilder

5.9.1. Statistische Auswertung

Bei der statistischen Auswertung der Daten einer fMRT Untersuchung können die im Vergleich zur PET bessere räumliche Auflösung und das bessere Signal-zu-Rauschen Verhältnis genutzt werden, um Signalveränderungen individuell zu erfassen. In den Anfängen der fMRT erfolgte die Anfertigung von Aktivierungsbildern anhand der Subtraktionsmethode. Diese überbewertet jedoch zufällige Signalveränderungen und kann kleine Aktivierungen nicht erfassen, so dass zunächst parametrische Tests, wie der t-Test eingesetzt wurden. Dieser vergleicht den Mittelwert während Ruhe und Aktivität, vernachlässigt dabei aber die Zeitauflösung. Auf diese Weise wird aber der Zeitvorteil der fMRT Methode gegenüber der PET Methode nicht genutzt (Bucher, 1995).

Nichtparametrische Tests, wie der Kolmogorov-Smirnov-Test, sind für die Auswertung funktioneller Daten besser geeignet. Bei visueller Stimulation ergibt die Datenauswertung größere Aktivierungsareale und weniger Artefakte als der t-Test. Jedoch berücksichtigen auch die nichtparametrischen Tests nicht die Zeitverlaufskomponente.

In der vorgestellten Arbeit wurde daher für die Datenauswertung die Korrelationsanalyse nach Bandettini (1992, 1993) eingesetzt, die im folgenden Kapitel erläutert wird.

5.9.2. Korrelationsanalyse

Zu Beginn der Datenauswertung wurden die Rohdaten einer fMRT- Untersuchung zunächst schichtweise in ein Bildformat konvertiert (DeYoe, 1994). Im Anschluss wurde eine Korrelationsanalyse (Bandettini, 1992, 1993) durchgeführt, bei der die stimulusgebundene Aktivität Pixel für Pixel mit einer Referenzfunktion verglichen wurde. Als Referenzfunktion wird bei der Korrelationsanalyse die Abfolge von Ruhe- und Aktivierungsbedingungen bezeichnet, die durch das Stimulationsprotokoll nach dem „An und Aus Prinzip“ festgelegt wird. Dabei ent-

[Seite 2]

spricht die Aktivierungsbedingung dem Wert 1 und die Ruhebedingung dem Wert 0 (Abbildung 10).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[5.] Jok/Fragment 032 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:11:09 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 38, 39, Zeilen: 38: 3ff; 39: 1-10
Für jedes Pixel wurde anhand folgender Formel ein Korrelationskoeffizient r berechnet (Bandettini 1993; Bucher 1995):

Jok 32a diss.png

fi = ite Komponente des Vektors eines Pixels

mf = Mittelwert der Komponenten des Vektors eines Pixels

ki = ite Komponente des Referenzvektors

mk = Mittelwert der Komponente des Referenzvektors

In den erstellten Korrelationskarten wurde jedes Pixel mit dem Wert des Korrelationskoeffizienten (r) assoziiert, der ein Maß dafür bildet, wie der Zeitverlauf jedes Pixels mit dem Verlauf der Referenzfunktion korreliert. Zur Unterscheidung von aktivierten und nicht aktivierten Pixel wird ein Schwellenwert für r festgelegt. Das Festlegen eines Schwellenwertes erreicht einerseits, dass das unerwünschte Rauschen verringert wird und andererseits, dass eine scheinbare Korrelation von Pixeln mit einem Signal, das durch Pulsartefakte oder Liquorfluss erzeugt wird, vermieden wird. Der Schwellenwert für die vorgestellten Daten betrug r > 0,5.

Pixel, die Korrelationswerte unter dem festgelegten Schwellenwert zeigten, wurden bei der Erstellung der funktionellen Bilder nicht berücksichtigt. Pixel, die über dem Schwellenwert lagen, wurden als aktiviert angesehen.

Den Werten der Korrelationskoeffizienten wurde eine Farbskala zugrunde gelegt, so dass jedes Pixel entsprechend seiner Korrelation mit der Amplitude der Referenzfunktion farbig dargestellt werden konnte. Die Korrelationskoeffizienten wurden farbcodiert von rot (r > 0,50) nach gelb (r > 0,80) in zehn Abstufungen mit Korrelationswerten von 0,02 abgebildet.

Die statistische Signifikanz der Signale, die durch die Korrelationskoeffizienten erfasst werden,lässt sich anhand folgender Formel (Bandettini 1993) darstellen:

Jok 32b diss.png

Für jedes Pixel wurde anhand folgender Formel ein Korrelationskoeffizient r berechnet (Bandettini, 1993; Bucher, 1995):

Jok 32a source.png

fi = ite Komponente des Vektors eines Pixels

mf = Mittelwert der Komponenten des Vektors eines Pixels

ki = ite Komponente des Referenzvektors

mk = Mittelwert der Komponente des Referenzvektors

In den erstellten Korrelationskarten wurde jedes Pixel mit dem Wert des Korrelationskoeffizienten (r) assoziiert, der ein Maß dafür bildet, wie der Zeitverlauf jedes Pixels mit dem Verlauf der Referenzfunktion korreliert. Zur Unterscheidung von aktivierten und nicht aktivierten Pixel wird ein Schwellenwert (threshold) für r festgelegt. Das Festlegen eines Schwellenwertes erreicht einerseits, dass das unerwünschte Rauschen verringert wird und andererseits, dass eine scheinbare Korrelation von Pixeln mit einem Signal, das durch Pulsartefakte oder Liquorfluss erzeugt wird, vermieden wird. Der Schwellenwert für die vorgestellten Daten betrug r > 0,6.

[Seite 39]

Pixel, die Korrelationswerte unter dem festgelegten Schwellenwert zeigten, wurden bei der Erstellung der funktionellen Bilder nicht berücksichtigt. Pixel, die über dem Schwellenwert lagen, wurden als aktiviert angesehen.

Den Werten der Korrelationskoeffizienten wurde eine Farbskala zugrunde gelegt, so dass jedes Pixel entsprechend seiner Korrelation mit der Amplitude der Referenzfunktion farbig dargestellt werden konnte. Die Korrelationskoeffizienten wurden farbcodiert von rot (r > 0,60) nach gelb (r > 0,80) in zehn Abstufungen mit Korrelationswerten von 0,02 abgebildet.

[...]

Die statistische Signifikanz der Signale, die durch die Korrelationskoeffizienten erfasst werden, lässt sich anhand folgender Formel (Bandettini, 1993) darstellen:

Jok 32b source.png

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[6.] Jok/Fragment 033 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:12:30 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 39, 40, Zeilen: 39: 11ff; 40: 1-10
Der Umfang der Stichprobe betrug N = 26 Messzeitpunkte. Bei einem Schwellenwert des Korrelationskoeffizienten von r = 0,5 wurde die Signifikanz mit p < 0,00093 bestimmt. Die beschriebene statistische Auswertung wurde von dem Computerprogramm Brain Voyager Version 4.2 (Fa. Rainer Goebbel) durchgeführt. Die Auswertung der Daten beinhaltete zunächst eine 2D-Bewegungskorrektur. Im Anschluss erfolgte eine räumliche und zeitliche Filterung, eine so genannte Interpolation, bei der die benachbarten Pixel miteinander verglichen wurden, so dass falsch positive Aktivierungen reduziert werden konnten. Dann erfolgte die Korrelationsanalyse mit einem Schwellenwert r > 0,50. Die Auswertung wurde für jeden individuellen Datensatz und für jede der zwei untersuchten Schichten einzeln durchgeführt.

Auf diese Weise konnte gewährleistet werden, dass jede Einzeluntersuchung eine interne Vergleichsanalyse enthielt und bei jedem der Probanden die individuellen Aktivierungsareale bestimmt wurden. Diese Methode verzichtete auf den Vergleich mit anderen Personen bzw. mit einer Gruppe.

Zur Lokalisierung und Quantifizierung der räumlichen Ausdehnung der aktivierten Thalamusareale wurden in der vorgestellten Arbeit alle aktivierten Pixel pro Schicht auf die entsprechenden anatomischen T1-gewichteten Spinechosequenzen des jeweiligen Probanden projiziert, die in der gleichen Kopfposition wie die funktionellen Daten aufgenommen wurden. Für jede Versuchsperson wurden jeweils Aktivierungskarten der zwei untersuchten Schichten erstellt.

Der Umfang der Stichprobe betrug N = 26 Messzeitpunkte. Bei einem Schwellenwert des Korrelationskoeffizienten von r = 0,6 wurde die Signifikanz mit p < 0,00093 bestimmt.

Die beschriebene statistische Auswertung wurde von dem Computerprogramm Brain Voyager Version 4.2 (Firma Rainer Goebbel) durchgeführt. Die Auswertung der Daten beinhaltete zunächst eine 2D-Bewegungskorrektur. Im Anschluss erfolgte eine räumliche und zeitliche Filterung, eine so genannte Interpolation, bei der die benachbarten Pixel miteinander verglichen wurden, so dass falsch positive Aktivierungen reduziert werden konnten. Dann erfolgte die Korrelationsanalyse mit einem Schwellenwert r > 0,60. Die Auswertung wurde für jeden individuellen Datensatz und für jede der vier untersuchten Schichten einzeln durchgeführt.

[Seite 40]

Auf diese Weise konnte gewährleistet werden, dass jede Einzeluntersuchung eine interne Vergleichsanalyse enthielt und bei jedem der Probanden die individuellen Aktivierungsareale bestimmt wurden. Diese Methode verzichtet auf den Vergleich mit anderen Personen bzw. mit einer Gruppe.

Zur Lokalisierung und Quantifizierung der räumlichen Ausdehnung der aktivierten Kortexareale wurden in der vorgestellten Arbeit alle aktivierten Pixel pro Schicht auf die entsprechenden, anatomischen T1-gewichteten Spinechosequenzen des jeweiligen Probanden projiziert, die in der gleichen Kopfposition wie die funktionellen Daten aufgenommen wurden. Für jede Versuchsperson wurden jeweils Aktivierungskarten der vier untersuchten Schichten erstellt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[7.] Jok/Fragment 035 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:14:16 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 1-17
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 44, 45, Zeilen: 44: 8ff; 45: 1-5
5.2 Individuelle Aktivierungsareale

Im folgenden Abschnitt werden die Ergebnisse von 10 Probanden exemplarisch dargestellt. Dabei wird die dreidimensionale Ausdehnung der Aktivierungen über die zwei untersuchten Schichten abgebildet und tabellarisch zusammengefasst. Die Aktivierungsareale werden anhand ihrer Ausbreitung und der jeweiligen Korrelationskoeffizienten, deren Werte durch die Farbskala auf den einzelnen Abbildungen veranschaulicht sind, beschrieben.

Aktivierungsareale mit einer großflächigen Ausdehnung bzw. Korrelationskoeffizienten von r > 0,60 bis r > 0,80 wurden in dieser Arbeit als ausgeprägt (++) bewertet. Eine Ausdehnung wurde als großflächig bezeichnet, wenn auf einer Schicht mehr als 15 nebeneinander liegende Pixel aktiviert wurden. Aktivierungsareale mit einer kleinflächigen Ausdehnung bzw. mit Korrelationskoeffizienten zwischen r > 0,50 und r > 0,60 wurden als weniger ausgeprägt (+) eingeschätzt. Dabei wurde eine Ausdehnung als kleinflächig bewertet, wenn auf einer Schicht weniger als 15 Pixel nebeneinander lagen. In der tabellarischen Auswertung erhielten die Areale, die keine Aktivierung zeigten, den Wert 0.

6.3. Individuelle Aktivierungsareale

Im folgenden Abschnitt werden die Ergebnisse von 16 Probanden exemplarisch dargestellt. Dabei wird die dreidimensionale Ausdehnung der Aktivierungen über die vier untersuchten Schichten abgebildet und tabellarisch zusammengefasst. Die Aktivierungsareale werden anhand ihrer Ausbreitung und der jeweiligen Korrelationskoeffizienten, deren Werte durch die Farbskala (Abbildung 11) auf den einzelnen Abbildungen veranschaulicht sind, beschrieben.

Aktivierungsareale mit einer großflächigen Ausdehnung bzw. Korrelationskoeffizienten von r > 0,70 bis r > 0,80 wurden in dieser Arbeit als ausgeprägt (++) bewertet. Eine Ausdehnung wurde als großflächig bezeichnet, wenn auf einer Schicht mehr als 15 nebeneinander liegende Pixel aktiviert wurden, bei einer im Kapitel 5.2. festgelegten Pixelgröße von 4 x 4 mm2. Akti-

[Seite 45]

vierungsareale mit einer kleinflächigen Ausdehnung bzw. mit Korrelationskoeffizienten zwischen r > 0,60 und r > 0,70 wurden als weniger ausgeprägt (+) eingeschätzt. Dabei wurde eine Ausdehnung als kleinflächig bewertet, wenn auf einer Schicht weniger als 15 Pixel nebeneinander liegen. In der tabellarischen Auswertung erhielten die Areale, die keine Aktivierung zeigten, den Wert 0.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[8.] Jok/Fragment 044 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:15:54 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-5
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 65, Zeilen: 8-11
5.3 Zusammenfassung der Ergebnisse

Insgesamt wurden die funktionellen Datensätze von 24 Probanden ausgewertet und jeweils auf die anatomischen T1 gewichteten MRT Bilder der einzelnen Probanden projiziert. Die Aktivierungen konnten somit für jeden Probanden individuell ausgewertet werden.

6.5. Zusammenfassung der Ergebnisse

Zusammenfassend wurden die funktionellen Datensätze von 19 Probanden ausgewertet und jeweils auf die anatomischen T1 gewichteten MRT-Bilder der einzelnen Probanden projiziert. Die Aktivierungen konnten somit für jeden Probanden individuell ausgewertet werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[9.] Jok/Fragment 046 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:17:05 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 17-23
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 75, 79, Zeilen: 75: 19-22; 79: 3-6
Weiterhin war bei der Konzeption des Paradigmas der Erhalt der Aufmerksamkeit der Probanden für die Gesamtdauer der Präsentation ein wichtiges Kriterium, da bekannt ist, dass für die kortikale Verarbeitung von Sinneseindrücken die kontinuierliche Aufmerksamkeit bedeutsam ist. Um das Paradigma auch in der klinischen Routine anwenden zu können, wurde die Präsentation des Paradigmas mit einer Dauer von nur sechs Minuten kurz gehalten, um die bei Patienten häufig eingeschränkte Aufmerksamkeit zu berücksichtigen. Weiterhin war bei der Konzeption des Paradigmas der Erhalt der Aufmerksamkeit der Probanden für die Gesamtdauer der Präsentation ein wichtiges Kriterium, da bekannt ist, dass für die kortikale Verarbeitung von visuellen Eindrücken die kontinuierliche Aufmerksamkeit bedeutsam ist (Corbetta, 1991, 1993; DeJong, 1994).

[Seite 79]

Um das Paradigma auch in der klinischen Routine anwenden zu können, wurde die Präsentation des Paradigmas daher mit einer Dauer von nur zweimal sechseinhalb Minuten möglichst kurz gehalten, um die bei Patienten häufig eingeschränkte Aufmerksamkeit zu berücksichtigen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[10.] Jok/Fragment 049 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:18:27 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 20-31
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 70, 76, Zeilen: 70: 10-16; 76: 12-15, 21-25
Aufgrund dessen wurden in der vorgestellten Arbeit für die Lokalisierung und Quantifizierung der räumlichen Ausdehnung der aktivierten Areale alle aktivierten Pixel jeder Schicht auf die T1-gewichteten Spinechosequenzen des jeweiligen Probanden projiziert. Dabei konnten die anatomischen T1-gewichteten Spinechosequenzen genutzt werden, da sie in der gleichen Kopfposition wie die funktionellen Daten aufgenommen wurden. Somit konnten die Stimulationseffekte jedes einzelnen Probanden individuell in Bezug zur anatomischen Struktur gesetzt werden.

Im Gegensatz zur PET Untersuchung handelt es sich bei der fMRT um eine nichtinvasive Methode mit einer relativ hohen räumlichen Auflösung. Die fMRT ist allerdings im Vergleich zur PET wesentlich bewegungsempfindlicher. Die Aufnahmen sind wegen der hohen räumlichen Auflösung besonders empfindlich für [Kopfbewegungen, die sowohl zu einer Verschlechterung des Signal-Rausch- Verhältnisses führen, als auch nicht erwünschte Aktivierungen vor allem am Rand des Gehirns und in den tiefen Fissuren hervorrufen können.]

Aufgrund dessen werden in der vorgestellten Arbeit für die Lokalisierung und Quantifizierung der räumlichen Ausdehnung der aktivierten Kortexareale alle aktivierten Pixel jeder Schicht auf die T1-gewichteten Spinechosequenzen des jeweiligen Probanden projiziert. Dabei konnten die anatomischen T1-gewichteten Spinechosequenzen genutzt werden, da sie in der gleichen Kopfposition wie die funktionellen Daten aufgenommen wurden. Somit konnten die Stimulationseffekte jedes einzelnen Probanden individuell in Bezug zur Anatomie der Gyri gesetzt werden.

[Seite 76]

Die fMRT kann an den meisten konventionellen 1,5 Tesla- Kernspintomographen ohne großen zeitlichen und technischen Aufwand durchgeführt werden. Im Gegensatz zur PET-Untersuchung bietet die fMRT eine nicht-invasive Methode mit einer relativ hohen räumlichen Auflösung.

[...]

Im Vergleich zur PET-Untersuchung muss weiterhin erwähnt werden, dass die fMRT wesentlich bewegungsempfindlicher ist. Die Aufnahmen sind wegen der hohen räumlichen Auflösung besonders empfindlich für Kopfbewegungen, die nicht nur zu einer Verschlechterung des Signal-Rausch-Verhältnisses führen, sondern auch „falsche“ Aktivierungen besonders am Rand des Gehirns und in den tiefen Fissuren hervorrufen können.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[11.] Jok/Fragment 050 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:19:42 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 76, 77, Zeilen: 76: 21ff; 77: 1-2, 7-10, 15-28
[Die Aufnahmen sind wegen der hohen räumlichen Auflösung besonders empfindlich für] Kopfbewegungen, die sowohl zu einer Verschlechterung des Signal-Rausch- Verhältnisses führen, als auch nicht erwünschte Aktivierungen vor allem am Rand des Gehirns und in den tiefen Fissuren hervorrufen können. Auch niederfrequente Rauschanteile durch Kopfbewegung, langsame globale Schwankungen der Sauerstoffsättigung oder physiologische Schwankungen durch Herzschlag und Atmung können während der fMRT Untersuchung entstehen.

Bei der in dieser Arbeit vorgestellten Untersuchung wurde durch den Versuchsaufbau erreicht, dass unnötige Kopfbewegungen bzw. Bewegungsartefakte weit gehend unterblieben. Die benutzte Optik veranlasste die Probanden, den Kopf ruhig zu halten und den Bildausschnit zu fixieren

(sog. Aktive Stabilisierung).

Die durch die fMRT gewonnenen Daten können durch andere physiologische Techniken wie Elektroencephalographie (EEG), Magnetencephalographie (MEG) (Mäkelä 2001) und die transkranielle magnetische Stimulation (TMS) ergänzt werden (Hallett 2000).

Für die Anfertigung der fMRT Bilder ist je nach Fragestellung der Einsatz verschiedener Messsequenzen möglich, die jeweils Vor- und Nachteile aufweisen (Schad 2002). Die in der vorgestellten Studie gewählte FLASH-Sequenz hat den Vorteil, dass die funktionellen Bilder auf die morphologischen, anatomischen MRT Bilder überlagert werden können. Zusätzlich erzielt die eingesetzte FLASH-Sequenz eine hohe räumliche Auflösung und ist relativ verzerrungsfrei. Als Nachteil ist die geringe zeitliche Auflösung anzusehen, sowie die Tatsache , dass die FLASH-Sequenz eine lange Untersuchungsdauer für die Erstellung der funktionellen Bilder benötigt und deshalb nur eine geringe Anzahl von Einzelschichten untersucht werden können. Es besteht also nicht die Möglichkeit, das gesamte Gehirn in einer Untersuchung darzustellen. Für die Untersuchung mussten daher zu Beginn die für die Arbeit relevanten Hirnareale festgelegt werden. Die so gewählte Schichtführung ermöglichte, die für die Untersuchung bedeutsamen Hirnareale im Bereich des Thalamus abzubilden.

Die Aufnahmen sind wegen der hohen räumlichen Auflösung besonders empfindlich für Kopfbewegungen, die nicht nur zu einer Verschlechterung des Signal-Rausch-Verhältnisses führen, sondern auch „falsche“ Aktivierungen besonders am Rand des Gehirns und in den tiefen Fissuren hervorrufen können. Während der fMRT Untersuchung können zusätzlich niederfrequente Rauschanteile durch Kopfbewegung, langsame globale Schwankungen der Sauerstoffsättigung oder physiologische Schwankungen durch Herzschlag und Atmung entstehen.

Bei der vorgestellten Arbeit wurde durch den Versuchsaufbau des Hauptversuches erreicht, dass unnötige Kopfbewegung bzw. Bewegungsartefakte weitestgehend vermieden werden

[Seite 77]

konnten. Die benutzte Optik (Abbildungen 8a und 8b) veranlasste die Probanden, den Kopf ruhig zu halten und den Bildausschnitt zu fixieren. [...]

[...] Die durch die fMRT gewonnenen Daten können durch andere physiologische Techniken wie Elektroencephalographie (EEG), Magnetencephalographie (MEG) (Mäkelä, 2001) und die transkranielle magnetische Stimulation (TMS) ergänzt werden (Hallett, 2000). [...]

Für die Anfertigung der fMRT-Bilder können verschiedene Messsequenzen je nach Fragestellung eingesetzt werden, die jeweils Vor- und Nachteile aufweisen (Schad, 2002). Die von der Arbeitsgruppe gewählte FLASH-Sequenz hat den Vorteil, dass die funktionellen Bilder auf die morphologischen, anatomischen MRT-Bilder überlagert werden können, zusätzlich erzielt die FLASH-Sequenz eine hohe räumliche Auflösung und ist relativ verzerrungsfrei.

Als Nachteil ist die geringe zeitliche Auflösung anzusehen, sowie die Tatsache, dass die FLASH-Sequenz eine lange Untersuchungsdauer für die Erstellung der funktionellen Bilder benötigt und deshalb nur eine geringe Anzahl von Einzelschichten untersucht werden können. Es besteht also nicht die Möglichkeit, das gesamte Gehirn in einer Untersuchung darzustellen. Für die Untersuchung mussten daher zu Beginn die für die Arbeit relevanten Hirnareale festgelegt werden. Die Arbeitsgruppe entschied sich für eine axiale Schichtführung wie sie in Abbildung 6 dargestellt wird. Die so gewählte Schichtführung ermöglichte, die für die Untersuchung relevanten Hirnareale im Bereich des frontalen und posterioren parietalen Kortex abzubilden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[12.] Jok/Fragment 051 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:21:20 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 1-14
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 78, Zeilen: 1-13
Eine andere Sequenz, die zur Erstellung von fMRT Bildern eingesetzt werden kann, ist die EPI-Sequenz (echo planar imaging). Bei dieser Sequenz werden die Messparameter, wie die Repetitions- und Echozeit, anders als bei der FLASH-Sequenz gewählt. Die Anzahl der Repetitionen wird bei dieser Frequenz verkürzt, da mehr Datenpunkte pro Messung gesammelt werden können. Die EPI-Sequenz erreicht auf diese Weise eine Mehrschichtuntersuchung, die das gesamte Gehirn erfasst. Zusätzlich ist die höhere zeitliche Auflösung ein Vorteil. Als nachteilig gegenüber der FLASH-Sequenz müssen die schlechtere räumliche Auflösung und die höhere Empfindlichkeit gegenüber Inhomogenitäten des Magnetfelds und damit verbundenen Artefakten genannt werden (Schad 2002).

Wichtig für den späteren klinischen Einsatz ist die Erstellung eines 3D-Datensatzes. Die gemessenen, dreidimensionalen Koordinaten können vor der Operation auf ein Navigationsgerät übertragen werden und auf diese Weise intraoperativ eingesetzt werden.

Eine andere Sequenz, die zur Erstellung fMRT-Bilder eingesetzt werden kann, ist die EPI-Sequenz (Echo planar imaging). Bei dieser Sequenz werden die Messparameter, wie die Repetitions- und Echozeit, anders als bei der FLASH-Sequenz gewählt. Die Anzahl der Repetitionen wird bei dieser Sequenz verkürzt, da mehr Datenpunkte pro Messung gesammelt werden können. Die EPI-Sequenz erreicht auf diese Weise eine Mehrschichtuntersuchung, die das gesamte Gehirn erfasst. Zusätzlich ist die höhere zeitliche Auflösung ein Vorteil. Als Nachteil gegenüber der FLASH-Sequenz müssen die schlechtere räumliche Auflösung und die höhere Empfindlichkeit gegenüber Inhomogenitäten des Magnetfelds und damit verbundenen Artefakten genannt werden (Schad, 2002).

Wichtig für den späteren klinischen Einsatz ist die Erstellung eines 3D-Datensatzes (z.B. durch eine 3D-FLASH-Sequenz). Die gemessenen, dreidimensionalen Koordinaten können vor der Operation auf ein Navigationsgerät übertragen werden und auf diese Weise intraoperativ eingesetzt werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[13.] Jok/Fragment 052 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:22:30 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 1-8
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 67, 77, Zeilen: 67: 10-14; 77: 10-13
Für die neurochirurgische Therapie ist es jedoch präoperativ von großer Bedeutung, die anatomischen Verhältnisse beispielsweise zwischen Läsion und funktionellen Arealen zu erkennen, um postoperativen Defiziten vorzubeugen. Die fMRT und die PET ermöglichen hier ein erweitertes Verständnis der topographischen und funktionellen Organisation unterschiedlicher Hirnareale. Die präoperativ durch sensorische oder motorische Reize gewonnenen Daten können anhand von somato-sensorisch evozierten Potentialen (SSEP) intraoperativ verglichen werden ( Puce 1995, Yetkin 1998). Es ist daher für die neurochirurgische Therapie präoperativ von großer Bedeutung, die anatomischen Verhältnisse zwischen Läsion und funktionellen Arealen zu kennen, um postoperativen Defiziten vorzubeugen. Die fMRT und die PET ermöglichen ein erweitertes Verständnis der topographischen und funktionellen Organisation dieser Hirnareale.

[Seite 77]

Die präoperativ durch sensorische oder motrische Reize gewonnenen fMRT Daten können anhand von somato-sensorisch evorzierten Potenialen (SSEP) intraoperativ verglichen werden (Berger, 1990; Puce, 1995; Yetkin, 1997; Kombos, 2001).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[14.] Jok/Fragment 054 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:23:42 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 18-25
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 76, Zeilen: 11-14, 16-19
Die fMRT stellt eine in der klinischen Routine zunehmend einsetzbare, präoperative Untersuchung mit vielen Vorteilen war [sic]. Sie kann an den meisten konventionellen 1,5 Tesla Kernspintomographen ohne großen technischen Aufwand durchgeführt werden. Im klinischen Einsatz der fMRT müssen allerdings verschiedene Einschränkungen, unter anderem die Untersuchungsdauer, die Lautstärke der gewählten Sequenzen und die neurologischen Ausfälle der Patienten, verbunden mit verminderter Aufmerksamkeit, bedacht werden. Die fMRT stellt eine in der klinischen Routine zunehmend einsetzbare, präoperative Untersuchung mit vielen Vorteilen dar. Die fMRT kann an den meisten konventionellen 1,5 Tesla- Kernspintomographen ohne großen zeitlichen und technischen Aufwand durchgeführt werden. [...]

Im klinischen Einsatz der fMRT müssen jedoch verschiedene Einschränkungen, unter anderem die relativ lange Untersuchungsdauer, die Lautstärke der gewählten MRT-Sequenzen und die neurologischen Ausfälle der Patienten, verbunden mit verminderter Aufmerksamkeit, berücksichtigt werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[15.] Jok/Fragment 058 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:26:01 Schumann
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 14-18
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 78, Zeilen: 16-19
Die für die vorgestellte Arbeit gewählte Technik, die fMRT, ist eine nichtinvasive Methode, welche die Bestimmung aktivierter Hirnareale mit einer guten räumlichen Auflösung ermöglicht. Sie stellt eine patientenorientierte und klinisch in der präoperativen Diagnostik gut einsetzbare Methode dar. Zusammenfassend ist die gewählte Technik, die fMRT, eine nicht-invasive Methode, die die Bestimmung aktivierter Gehirnareale mit einer guten räumlichen Auflösung ermöglicht. Sie stellt eine patientenorientierte und klinisch in der präoperativen Diagnostik gut einsetzbare Methode dar.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Es handelt sich um die zwei abschließenden Sätze der untersuchten Diss. am Ende der Zusammenfassung. In der Quelle folgen noch 7 Seiten darstellender Text.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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