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Quelle:Jok/Parkinson Netz 1997

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    4. Operative Behandlungsmöglichkeiten beim Parkinson-Syndrom
Sammlung    Morbus Parkinson
Jahr    1997
Anmerkung    Der Text wurde mit freundl. Genehmigung entnommen: Schriftenreihe der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e.V. Band 247, ISBN: 3-89381-054-4
URL    Sammlung: https://web.archive.org/web/19970330172541/http://www.parkinson-netz.de/med/pavor.htm Kapitel: https://web.archive.org/web/19970330172701/http://www.parkinson-netz.de/med/paopr.htm

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Jok/Fragment 017 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:46:55 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jok, Parkinson Netz 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1-12
Quelle: Parkinson Netz 1997
Seite(n): 1 (internet Quelle), Zeilen: Abschnitt 4.2.2.
Als Alternative zu diesen strukturellen Verletzungen die nicht zu dauerhaften Effekten führten, wurde seit Ende der 80er Jahren durch stereotaktische Eingriffe versucht, den Tremor durch chronische Reizung mit Hilfe von in den Thalamus implantierten Elektroden „funktionell“ zu behandeln. Dieses Verfahren basiert auf der bei fast jeder stereotaktischen Thalamotomie zu machenden Beobachtung, dass der Tremor bei Reizungen des Zielgebietes vorübergehend unterdrückt wurde. Erste ermutigende Ergebnisse mit dauerhaft implantierten Elektroden wurden 1989 von der Arbeitsgruppe Benabid aus Grenoble berichtet (Benabid et al 1989) . Als Nebenwirkungen wurden Kribbelgefühle sowie Sprachstörungen während der Stimulation mitgeteilt. Diese gingen nach Ausschalten der Elektroden prompt zurück, gleichzeitig traf jedoch das Tremorsyndrom wieder, mitunter verstärkt, in Erscheinung. Als Alternative zu diesen strukturellen Verletzungen wurde seit Ende der 80er Jahre durch stereotaktische Eingriffe versucht, den Tremor durch chronische Reizung mit Hilfe von in den Thalamus implantierten Elektroden "funktionell" zu behandeln. Dieses Verfahren basiert auf der bei fast jeder stereotaktischen Thalamotomie regelmäßig zu machenden Beobachtung, daß das Zittern bei Reizung des Zielgebietes vorübergehend unterdrückt werden kann. Erste ermutigende Ergebnisse mit dauerhaft implantierten Elektroden wurden 1989 von der Arbeitsgruppe BENABID aus Grenoble mitgeteilt (vergl. Abb. 1), Sie zeigten, daß durch Reizung der "Tremorneurone" im Thalamus bei einer Reizfrequenz von 130 Hertz der Tremor vollständig unterdrückt wurde. [...] Als Nebenwirkungen wurden Kribbelgefühle sowie Sprachstörungen während der Stimulation mitgeteilt. Diese gingen nach Ausschaltung der Elektroden prompt zurück, gleichzeitig traf jedoch das Tremorsyndrom wieder, mitunter verstärkt (sog. Rebound-Phänomen ), in Erscheinung.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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