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Quelle:Jpm/Jakob 2007

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Beate Jakob
Titel    Kirche als heilende Gemeinschaft -- Die christliche Gemeinde und ihr Heilungsauftrag heute
Sammlung    Die heilende Dimension des Glaubens Antworten auf eine wachsende Sehnsucht Difäm Studienheft Nr. 5
Herausgeber    Difäm - Gesundheit in der Einen Welt
Ort    Tübingen
Verlag    Difäm
Datum    Mai 2007
Seiten    42-50
Anmerkung    Das zum Download bereitstehende PDF File wurde im Mai 2007 erstellt, Allerdings wurde der Aufsatz auch schon 2005 in fast identischer Form publiziert: http://www.ev-akademie-boll.de/fileadmin/res/otg/640605-Jakob.pdf
ISBN    978-3-9811722-0-1
URL    http://www.difaem.de/fileadmin/dev-difaem/files/Publikationen/Grundsatzarbeit/Studienheft_Difaem_ohne_Umschlag.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Jpm/Fragment 316 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 13:12:01 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jakob 2007, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 316, Zeilen: 26-37
Quelle: Jakob_2007
Seite(n): 49, Zeilen: 7-21
Obwohl die Kirchen in Europa zunehmend an Einfluss verlieren, darf man daraus nicht schließen, dass Spiritualität und Religiosität in unserer Welt an Bedeutung verlieren und bald ein vergessenes Phänomen sein würden. Gerade heute sind Menschen, die sich nach körperlicher und seelischer Heilung oder nach Heilung gestörter Beziehungen sehnen, auf der Suche nach heilungsfördernder Spiritualität. Viele suchen und finden Antworten auf ihre Bedürfnisse und Fragen bei östlichen Religionen und neuen religiösen Bewegungen. Sprechen auch christliche Gemeinden Menschen auf der Suche an, sind sie heilende Gemeinden, die Heimat und einen Bezugsrahmen geben? Die Menschen unserer Zeit binden sich nicht mehr deswegen an eine Religionsform, weil sie um ihr ewiges Heil bangen, sondern weil sie auf der Suche nach konkreter Hilfe für ihr Le-[ben hier und heute sind.] Man kann zwar sagen, die Kirchen verlieren in Europa zunehmend an Einfluss, darf daraus aber nicht den Schluss ziehen, Gott und die Religion würden in unserer Welt an Bedeutung verlieren und bald ein vergessenes Phänomen sein.

Gerade heute sind Menschen, die sich nach körperlicher und seelischer Heilung oder nach Heilung gestörter Beziehungen sehnen, offen für Gott und auf der Suche nach lebensfördernder Spiritualität. Viele suchen und finden Antworten auf ihre Bedürfnisse und Fragen bei östlichen Religionen und neuen religiösen Bewegungen. Sprechen auch unsere christlichen Gemeinden Menschen auf der Suche an, sind sie geeignet, Heimat und einen Bezugsrahmen zu geben, mit anderen Worten: Sind sie heilende Gemeinden?

Die Menschen unserer Zeit binden sich nicht mehr deswegen an eine Religionsform, weil sie um ihr ewiges Heil bangen, sondern weil sie auf der Suche nach konkreter Hilfe für ihr Leben hier und heute sind.

Anmerkungen

Kein Quellenverweis

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[2.] Jpm/Fragment 317 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 13:14:11 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jakob 2007, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 317, Zeilen: 1-32
Quelle: Jakob_2007
Seite(n): 49-50, Zeilen: 21ff, 1-21
Der moderne Mensch ist heute für die christliche Botschaft nicht aufgrund seines Schuldbewusstseins, sondern aufgrund der Heillosigkeit seiner gesamten Existenz mit seiner tiefen Sehnsucht nach Heilung empfänglich. Sind unsere Gemeinden pastorale Orte, an denen die Menschen die heilungsfördernde und Heil stiftende Zuwendung Gottes erfahren? Lernen junge Menschen in den Gemeinden Menschen kennen, die – vom Geist Gottes inspiriert, Zeugen des Evangeliums sind?

Von Europa aus wurde die ökumenische Diskussion um Gesundheit, Heilung und heilende Gemeinde seit Mitte des 20. Jahrhunderts initiiert und wesentlich beeinflusst. Innerhalb Europas jedoch, besonders auch in Deutschland, wurde die Theologie der heilenden Gemeinde kaum aufgenommen. Am Beginn des dritten Jahrtausends könnte der Prozess, der zunächst von Europa ausging, in umgekehrter Richtung verlaufen: Wir haben die Chance, von den Gemeinden und Bewegungen in den jungen Kirchen zu lernen und uns von ihnen inspirieren zu lassen. Wir können die Möglichkeiten der Gemeinden im Bereich von Heilung neu sehen und entdecken: die Eucharistie als Sakrament der Heilung, heilende Riten, vielfältige charismatische Gaben der Gemeindeglieder, das Gebet miteinander, füreinander und für andere, die Möglichkeit, ein soziales Netz zu bilden und in den Gemeinden eine Atmosphäre der Annahme, der Heilung und des Wohlwollens zu pflegen. In unserer gemeindlichen Diakonie gibt es bereits sehr viele Dienste, wie z.B. Besuchsdienste für ältere und kranke Gemeindemitglieder. Mancherorts werden Gottesdienste gefeiert, in denen für Kranke und Belastete gebetet wird und Segnung und Salbung angeboten werden. Es bilden sich Gebetskreise, die Menschen und Anliegen im Gebet vor Gott bringen und mittragen. Durch den Heiligen Geist, der uns heilt und versöhnt, sind wir in Christus berufen, versöhnende und heilende Gemeinschaften zu sein. So sind wir eingeladen, uns als weltweite Kirche dem Wirken des Geistes Gottes zu öffnen und darauf zu vertrauen, dass wir Gottes Gemeinschaft stiftende, versöhnende und heilende Nähe in unseren Gemeinden erfahren und bezeugen dürfen.

Der Theologe Eugen Biser formuliert: „Empfänglich für die christliche Botschaft ist heute nicht mehr der Mensch in seinem Sündenbewusstsein, sondern der Mensch in der Heillosigkeit seiner ganzen Existenz mit seinem intensiven Bedürfnis nach Heilung.“

Erfahren Menschen heute eine „Zeitgenossenschaft“ der Kirche und der Gemeinden mit ihrer Lebenswelt? Sind unsere Gemeinden Orte, an denen sie die Leben gewährende Zuwendung Gottes zu jeder und jedem erfahren? Lernen junge Menschen in den Gemeinden Menschen kennen, die – vom Geist Gottes inspiriert – ansteckende Zeuginnen und Zeugen des Evangeliums sind?

Von Europa aus wurde die ökumenische Diskussion um Gesundheit, Heilung und heilende Gemeinde seit Mitte des 20. Jahrhunderts initiiert und wesentlich beeinflusst. Innerhalb Europas jedoch, besonders auch in Deutschland, wurde die Theologie der heilenden Gemeinde kaum aufgenommen.

Am Beginn des dritten Jahrtausends könnte der Prozess, der zunächst

[Seite 50]

von Europa ausging, in umgekehrter Richtung verlaufen: Wir haben die Chance, von den Gemeinden und Bewegungen in den jungen Kirchen zu lernen und uns von ihnen inspirieren zu lassen. Wir können die Möglichkeiten, die „Assets“ der Gemeinden im Bereich von Heilung neu sehen und entdecken: die Eucharistie als Sakrament der Heilung, heilende Riten, vielfältige charismatische Gaben der Gemeindeglieder, das Gebet miteinander, füreinander und für andere, die Möglichkeit, ein soziales Netz zu bilden und in den Gemeinden eine Atmosphäre der Annahme und des Wohlwollens zu pflegen.

Einiges ist schon in Bewegung gekommen: In vielen Gemeinden gibt es Besuchsdienste für ältere und kranke Gemeindemitglieder. Mancherorts werden Gottesdienste gefeiert, in denen für Kranke und Belastete gebetet wird und Segnung und Salbung angeboten werden. Es bilden sich Gebetskreise, die Menschen und Anliegen im Gebet vor Gott bringen und mittragen.

„Komm, Heiliger Geist, heile und versöhne. In Christus berufen, versöhnende und heilende Gemeinschaften zu sein“ – die Weltmissionskonferenz in Athen hat uns eingeladen, uns als weltweite Kirche dem Wirken des Geistes Gottes zu öffnen und darauf zu vertrauen, dass wir Gottes Gemeinschaft stiftende, versöhnende und heilende Nähe in unseren Gemeinden erfahren und bezeugen dürfen.

Anmerkungen

Kein Quellenverweis. Man beachte, dass auch das in der Quelle korrekt ausgewiesene Zitat von Eugen Biser sinngemäß übernommen wird, der Verweis auf Biser aber entfernt wird.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[3.] Jpm/Fragment 367 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 12:56:26 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jakob 2007, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 367, Zeilen: 25-35
Quelle: Jakob_2007
Seite(n): 48, Zeilen: 17ff
Heilung

– im erweiterten Sinne – geschieht zum Beispiel gerade auch dann, wenn es durch die Erfahrung eines tragenden Netzes der Gemeinschaft und des Gebets von Mitmenschen einem medizinisch unheilbar kranken Menschen möglich ist, sich mit seiner Krankheit, mit seinen Mitmenschen und mit Gott auszusöhnen. Hier geschieht Heilung in einem tiefen Sinne, obwohl eine Heilung im medizinischen Sinne nicht eintritt. In der Gemeinde ist es möglich, die heilende Nähe Gottes im Leben der Gemeinschaft und der Einzelnen zu erbitten, zu erfahren und einander mitzuteilen. Im Rahmen der heilenden Pastoral setzen wir unsere jeweiligen Stärken füreinander und miteinander ein und erwarten alles von Gott.

Heilung – im erweiterten Sinne – geschieht zum Beispiel gerade auch dann, wenn es durch die Erfahrung eines tragenden Netzes der Gemeinschaft und des Gebets von Mitmenschen einem medizinisch unheilbar kranken Menschen möglich ist, sich mit seiner Krankheit, mit seinen Mitmenschen und mit Gott auszusöhnen. Hier geschieht Heilung in einem tiefen Sinne, obwohl eine Heilung im medizinischen Sinne nicht eintritt.

[...] , sondern in der Gemeinde ist es möglich, die heilende Nähe Gottes im Leben der Gemeinschaft und der Einzelnen zu erbitten, zu erfahren und einander mitzuteilen. Eine heilende Gemeinde ist eine Gemeinschaft von „Nicht-Perfekten“, die ihre jeweiligen Stärken füreinander und miteinander einsetzen und alles von Gott erwarten.

Anmerkungen

Kein Quellenverweis vorhanden

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[4.] Jpm/Fragment 379 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 13:05:10 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jakob 2007, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 379, Zeilen: 25-36
Quelle: Jakob_2007
Seite(n): 48, Zeilen: 1-21
6.6 Grenzen und Missverständnisse der heilenden pastoralen Dienste

Der Heilungsauftrag der Gemeinde und der Ausdruck „heilende Pastoral“ führen des öfteren zu Widerspruch und Ablehnung. Auf Ablehnung stößt die Vorstellung vom heilenden Wirken der Pastoral/Diakonie bei denen, die vom westlichen, naturwissenschaftlich geprägten Begriff von Heilung ausgehen und „heilen“ dementsprechend ausschließlich als Beseitigung körperlicher oder seelischer Defizite verstehen. Die Rede von der „heilenden Pastoral“ weckt dann den Eindruck, es ginge hier in erster Linie um Heilen im medizinischen Sinne in Konkurrenz zur modernen Medizin. Mit dem Ausdruck heilende Pastoral/Diakonie ist aber eindeutig mehr gemeint als das Beseitigen körperlicher und seelischer Gebrechen. Heilung – im erweiterten Sinne – geschieht zum Beispiel auch dann, [wenn es durch Erfahrung eines tragenden Netzes der Gemeinschaft und des Gebets von Mitmenschen einem medizinisch unheilbar Kranken möglich ist, sich mit seiner Krankheit, seinen Mitmenschen und mit Gott auszusöhnen.]

Heilende Gemeinde – Missverständnisse und Gefahren

Die Rede vom Heilungsauftrag der Gemeinde und der Ausdruck „heilende Gemeinde“ führten und führen nicht selten zu Widerspruch und Ablehnung.

Auf Ablehnung stößt die Vorstellung vom heilenden Wirken der Gemeinde bei denen, die von unserem westlichen, naturwissenschaftlich geprägten Begriff von Heilung ausgehen und „heilen“ dementsprechend ausschließlich als die Beseitigung körperlicher oder seelischer Defizite verstehen. Die Rede von der „heilenden Gemeinde“ weckt dann den Eindruck, es ginge hier in erster Linie um ein Heilen im medizinischen Sinne, eventuell geradezu in Konkurrenz zur modernen Medizin. Während im angelsächsischen Sprachraum durch die Unterscheidung zwischen „to heal“ und „to cure“ mit dem Ausdruck „healing community“ eindeutig mehr gemeint ist als das Beseitigen körperlicher und seelischer Gebrechen, haben wir im Deutschen kaum eine Möglichkeit der begrifflichen Differenzierung.

Heilung – im erweiterten Sinne – geschieht zum Beispiel gerade auch dann, wenn es durch die Erfahrung eines tragenden Netzes der Gemeinschaft und des Gebets von Mitmenschen einem medizinisch unheilbar kranken Menschen möglich ist, sich mit seiner Krankheit, mit seinen Mitmenschen und mit Gott auszusöhnen.

Anmerkungen

Kein Quellenverweis vorhanden.

Der letzte Abschnitt wurde auch schon hier in die Dissertation eingebaut: Jpm/Fragment 367 25

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[5.] Jpm/Fragment 380 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 13:00:59 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jakob 2007, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 380, Zeilen: 1-6
Quelle: Jakob_2007
Seite(n): 48, Zeilen: 17-22
[Heilung – im erweiterten Sinne – geschieht zum Beispiel auch dann,] wenn es durch Erfahrung eines tragenden Netzes der Gemeinschaft und des Gebets von Mitmenschen einem medizinisch unheilbar Kranken möglich ist, sich mit seiner Krankheit, seinen Mitmenschen und mit Gott auszusöhnen. Hier geschieht spirituell-ganzheitliche Heilung in einem tieferen Sinne, obwohl eine Heilung im medizinischen Sinne vielleicht nicht eintritt. Heilung – im erweiterten Sinne – geschieht zum Beispiel gerade auch dann, wenn es durch die Erfahrung eines tragenden Netzes der Gemeinschaft und des Gebets von Mitmenschen einem medizinisch unheilbar kranken Menschen möglich ist, sich mit seiner Krankheit, mit seinen Mitmenschen und mit Gott auszusöhnen. Hier geschieht Heilung in einem tiefen Sinne, obwohl eine Heilung im medizinischen Sinne nicht eintritt.
Anmerkungen

Kein Quellenverweis vorhanden. Fortsetzung von der Vorseite

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[6.] Jpm/Fragment 380 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 13:02:32 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jakob 2007, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 380, Zeilen: 21-34
Quelle: Jakob_2007
Seite(n): 48, Zeilen: 23ff
Grenzen und Missverständnisse bezüglich heilender Pastoral/Diakonie werden erwähnt, indem darauf hingewiesen wird, dass der Begriff „heilende Pastoral/Diakonie“ aktivistisch missverstanden werden könnte in dem Sinne, dass in einer heilenden Pastoral/Diakonie alles von menschlicher Aktivität abhinge, dass einzelne Starke, Gesunde, sich den Schwachen, Kranken, zuwenden. Zu den vielerlei Aktivitäten in den Gemeinden käme jetzt also auch noch die Verpflichtung, heilend zu wirken. Daher ist es wichtig, zu umschreiben, was der Ausdruck „heilende Pastoral“ beinhaltet: Eine Pastoral oder Diakonie „wirkt“ nicht heilend aus sich selbst und aus eigener Kraft, sondern in der Pastoral ist es möglich, die heilende Nähe Gottes im Leben zu erbitten, zu erfahren und einander mitzuteilen. In der heilenden Pastoral setzen sich Menschen füreinander und miteinander ein und erwarten die spirituell-ganzheitliche Heilung, Heiligung und letztendlich alles von Gott. Einwände gegen die Rede von der heilenden Gemeinde werden vor allem von dem Theologen Ulrich Bach vorgetragen. Er weist besonders darauf hin, dass der Begriff „heilende Gemeinde“ aktivistisch missverstanden werden kann in dem Sinne, dass in einer heilenden Gemeinde alles von menschlicher Aktivität abhinge, dass einzelne Starke, Gesunde, sich den Schwachen, Kranken, zuwenden. Zu den vielerlei Aktivitäten in den Gemeinden käme jetzt also auch noch die Verpflichtung, heilend zu wirken. Es ist gut, auf dieses Missverständnis hinzuweisen und es ist wichtig, zu umschreiben, was wir mit dem Ausdruck meinen: Eine Gemeinde „wirkt“ nicht heilend aus sich selbst und aus eigener Kraft, sondern in der Gemeinde ist es möglich, die heilende Nähe Gottes im Leben der Gemeinschaft und der Einzelnen zu erbitten, zu erfahren und einander mitzuteilen. Eine heilende Gemeinde ist eine Gemeinschaft von „Nicht-Perfekten“, die ihre jeweiligen Stärken füreinander und miteinander einsetzen und alles von Gott erwarten.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Man beachte, dass der in der Quelle zu findende Verweis auf Ulrich Bach entfernt wurde, obwohl dessen Gedanke angepasst übernommen wurde.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

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