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Quelle:Jpm/Kasper 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Kardinal Walter Kasper
Titel    Die theologische Verbindlichkeit des Ökumenismusdekrets des II. Vatikanischen Konzils »Unitatis redintegratio«
Zeitschrift    L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache
Datum    5. Dezember 2003
Seiten    11-12
URL    http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/chrstuni/card-kasper-docs/rc_pc_chrstuni_doc_20031110_unitatis-redintegratio_ge.html

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Jpm/Fragment 264 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-08 00:50:20 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jpm, Kasper 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
KnallErbse
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 264, Zeilen: 18-33
Quelle: Kasper 2003
Seite(n): 1 (online version), Zeilen: -
Papst Paul VI. hat in seiner Schlussansprache am 8. Dezember 1965 in Übereinstimmung mit der Eröffnungsrede von Papst Johannes XXIII. erklärt, das Konzil insgesamt, also auch die dogmatischen Konstitutionen, seien pastoral ausgerichtet. Dabei ließ er keinen Zweifel daran aufkommen, dass diese pastorale Orientierung lehrhafte Aussagen nicht etwa ausschließt oder relativiert, sondern im Gegenteil die Lehre der Kirche zur festen Grundlage hat.20

In der Tat gibt es keine Pastoral, die diesen Namen verdient, ohne Grundlage in der Lehre der Kirche, aber es gibt auch keine kirchliche Lehre, welche eine bloße Doktrin ohne pastorale Zielsetzung wäre. Schon das I. Vatikanische Konzil hatte erklärt, die kirchliche Lehre sei im Blick auf das letzte Ziel des Menschen zu interpretieren (DH 3016). So wie die Pastoral sich an der kirchlichen Lehre zu orientieren hat, so muss die kirchliche Lehre auf den Menschen und sein Ziel hin, und das heißt pastoral interpretiert werden. Der Gesichtspunkt der »salus animarum« als [»suprema lex« ist darum nicht nur ein grundlegendes Interpretationsprinzip des kirchlichen Rechts (CIC 1752), sondern auch der kirchlichen Lehre.]


20 Ench. Vat. vol. 1, Documenti del Concilio Vaticano II, 104 f.; vgl. Papst Johannes XXIII. In seiner Eröffnungsrede, 284 f.

Schließlich hat er in seiner Schlußansprache am 8. Dezember 1965 in Übereinstimmung mit der Eröffnungsrede von Papst Johannes XXIII. (3) erklärt, das Konzil insgesamt, also auch die dogmatischen Konstitutionen, seien pastoral ausgerichtet. Dabei ließ er keinen Zweifel daran aufkommen, daß diese pastorale Orientierung lehrhafte Aussagen nicht etwa ausschließt oder relativiert, sondern im Gegenteil die Lehre der Kirche zur festen Grundlage hat. (4)

In der Tat, es gibt keine Pastoral, die diesen Namen verdient, ohne Grundlage in der Lehre der Kirche, aber es gibt auch keine kirchliche Lehre, welche eine bloße Doktrin ohne pastorale Zielsetzung wäre. Schon das I. Vatikanische Konzil hatte erklärt, die kirchliche Lehre sei im Blick auf das letzte Ziel des Menschen zu interpretieren (DH 3016). So wie die Pastoral sich an der kirchlichen Lehre zu orientieren hat, so muß die kirchliche Lehre auf den Menschen und sein Ziel hin, und das heißt pastoral, interpretiert werden. Der Gesichtspunkt der »salus animarum« als »suprema lex« ist darum nicht nur ein grundlegendes Interpretationsprinzip des kirchlichen Rechts (CIC 1752), sondern auch der kirchlichen Lehre.


1) Ench. Vat. vol. 1, Documenti del Concilio Vaticano II, 104 f.; vgl. schon Papst Johannes XXIII. in seiner Eröffnungsrede, ebd., 48 f.

3) Ench. Vat., vol. 1, 44 f.

4) Ebd., 284 f.

Anmerkungen

Die Quelle wird nicht genannt. Die ausgiebigen identischen Übernahmen rechtfertigen eine Kategorisierung als Komplettplagiat. Zu Beachten ist auch die falsch aus der Quelle zusammengestellte Fußnote.

Sichter
(KnallErbse), Hindemith

[2.] Jpm/Fragment 265 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-28 22:34:32 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jpm, Kasper 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
KnallErbse
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 265, Zeilen: 1-22
Quelle: Kasper 2003
Seite(n): 1 (online version), Zeilen: -
[Der Gesichtspunkt der »salus animarum« als] »suprema lex« ist darum nicht nur ein grundlegendes Interpretationsprinzip des kirchlichen Rechts (CIC 1752), sondern auch der kirchlichen Lehre.

Daraus ergeben sich wichtige Gesichtspunkte für die Konzilshermeneutik: So wie ,Unitatis redintegratio„ nicht von ,Lumen gentium' losgelöst und im Sinne eines dogmatischen Relativismus und Indifferentismus interpretiert werden darf, so zeigt ,Unitatis redintegratio', in welcher Richtung die in vieler Hinsicht offenen Aussagen von ,Lumen gentium' gedeutet werden müssen, nämlich in Richtung auf eine theologisch verantwortete ökumenische Öffnung. Der Gegensatz zwischen lehrhafter und pastoraler bzw. disziplinärer Verbindlichkeit besteht also nicht. Eine theologische Degradierung des Ökumenismusdekrets würde vielmehr der ökumenischen Gesamtabsicht des II. Vatikanischen Konzils zuwiderlaufen.21 Das Konzil wollte also festhalten, dass die pastoralen Aussagen auf dogmatischen Prinzipien beruhen und dass andererseits die pastoralen Aussagen die dogmatischen Prinzipien auf die konkreten historischen Situationen beziehen. Da die historischen Situationen und deren Beurteilung ihrer Natur nach kontingent und wandelbar sind, können historische Aussagen gemäß den theologischen Interpretationsregeln keinen theologisch verbindlichen Charakter haben, was aber die theologische Bedeutung der lehrhaften Elemente dieser Aussagen nicht beeinträchtigt.


21 Ebd. [gemeint ist: Ench. Vat. vol. 1, Documenti del Concilio Vaticano II, 104 f.; vgl. Papst Johan-nes XXIII. In seiner Eröffnungsrede, 284 f.]

Der Gesichtspunkt der »salus animarum« als »suprema lex« ist darum nicht nur ein grundlegendes Interpretationsprinzip des kirchlichen Rechts (CIC 1752), sondern auch der kirchlichen Lehre.

Daraus ergeben sich wichtige Gesichtspunkte für die Konzilshermeneutik: So wie Unitatis redintegratio nicht von Lumen gentium losgelöst und im Sinn eines dogmatischen Relativismus und Indifferentismus interpretiert werden darf, so zeigt Unitatis redintegratio, in welcher Richtung die in vieler Hinsicht offenen Aussagen von Lumen gentium gedeutet werden müssen, nämlich in Richtung auf eine theologisch verantwortete ökumenische Öffnung. Der Gegensatz zwischen lehrhafter und pastoraler bzw. disziplinärer Verbindlichkeit besteht also nicht. Eine theologische Degradierung des Ökumenismusdekrets würde vielmehr der ökumenischen Gesamtabsicht des II. Vatikanischen Konzils zuwiderlaufen.

[...]

Das Konzil wollte also festhalten, daß die pastoralen Aussagen auf dogmatischen Prinzipien beruhen und daß andererseits die pastoralen Aussagen die dogmatischen Prinzipien auf die konkrete historische Situationen beziehen. Da die historischen Situationen und deren Beurteilung ihrer Natur nach kontingent und wandelbar sind, können historische Aussagen gemäß den theologischen Interpretationsregeln keinen theologisch verbindlichen Charakter haben, was aber die theologische Bedeutung der lehrhaften Elemente dieser Aussagen nicht beeinträchtigt.

Anmerkungen

Fortsetzung von Seite 264. Die Quelle wird nicht genannt.

Sichter
(KnallErbse), Hindemith

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