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Quelle:Jpm/Koenig et al. 2001

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Harold G. Koenig, Michael E. McCullough, David B. Larson
Titel    Handbook of Religion and Health
Ort    New York
Verlag    Oxford University Press
Jahr    2001
ISBN    0-19-511866-9
URL    http://books.google.ie/books?id=h8F3OmblmH4C

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    19


Fragmente der Quelle:
[1.] Jpm/Fragment 239 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 11:11:01 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 239, Zeilen: 5-23
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 163, Zeilen: 32ff
V. Carson und K. Huss untersuchten christliche schizophrene Patienten in einer Interventionsstudie in der Psychiatrie, wobei die von Krankenschwestern durchgeführte zehnwöchige Intervention wöchentliches Gebet und Bibellesen umfasste. Die Patienten konzentrierten sich dabei im Gebet und Bibellesen auf die Liebe und Sorge Gottes um den Einzelnen sowie die von Gott geschenkte Individualität und Wertschätzung des Einzelnen. Die Patienten und Krankenschwestern wurden zu Beginn und am Ende des zehnwöchigen Projektes interviewt, wobei die Krankenschwestern einige Benefits verzeichneten, wovon sie profitierten, wie verbesserte Sensitivität gegenüber anderen, Stärkung des eigenen Glaubens, der Hoffnung, des Realitätsempfindens und der Empathie. Patienten gaben zudem vermehrt an, unter welchen seelischen Belastungen sie litten, lebten Aggressionen und Frustrationen stärker aus und waren eher bereit, ihre Gefühle auszudrücken. Patienten in der Interventionsgruppe äußerten im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlicher den Wunsch, ihr Leben zu ändern und zu normalisieren. Im Vergleich zur Kontrollgruppe waren Patienten der Interventionsgruppe in der Lage, ihre Gefühle stärker auszudrücken, zeigten adäquateres Affektverhalten und beklagten weniger somatische Symptome.6

6 Carson, V./Huss, K.: Prayer: An effective theuraputic and teaching tool, Journal of Psychiatric Nursing and Mental Health Services 1979; 17: 34-37.

Carson and Huss (1979) conducted an intervention study with 20 Christian schizophrenic patients in a state mental hospital. The intervention was weekly prayer and Scripture reading conducted one on one by a student nurse for 10 weeks. The focus of prayer and Scripture readings was God’s love and concern for each individual and the worth of each individual to God. Student nurses and patients wrere assessed at the beginning and at the end of the 10-wreek project. Student nurses experienced several benefits — a greater sensitivity to others, a strengthening of their religious beliefs, and a greater sense of being hopeful, realistic, and empathetic. Patients became more verbal about what bothered them, acted out their anger and frustration more, and were more willing to take risks in expressing their inner feelings. Patients who received the intervention were also more likely than control patients to express a desire for change in their lives and for a more normal life. Compared to the controls, patients who received the intervention became more articulate, showed more appropriate affect, and complained of fewer somatic symptoms.
Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übersetzt, die Quelle ist aber nicht angegeben.

Bemerkenswert ist, dass der Verfasser der Dissertation die eher geringe Anzahl der an der Studie teilnehmenden Patienten (20) nicht mitübernimmt und auch nicht den letzten Satz zur Studie in der Quelle: "While these results are encouraging, the investigators did not make random assignments to groups and did no statistical tests, affecting the validity of the study findings."

Sichter
(Hindemith), fret

[2.] Jpm/Fragment 240 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 11:15:28 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 240, Zeilen: 7-23
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 174, Zeilen: 1. Spalte: 23-45
Eine genauere Untersuchung befasste sich mit psychosozialen Faktoren, die für Alkoholabusus bei Mädchen (im Alter von 9 bis 17 Jahren) in der Umgebung von Los Angeles verantwortlich waren. R.H. Coombs et al. (1985)9 untersuchten 197 Mädchen mit der Fragestellung, warum sie Drogen- und Alkoholabusus begingen und prüften vier Hypothesen:
  • Deprivation (z. B. zerbrochene Familie und finanzielle Probleme),
  • persönliche Defizite (z. B. mangelnde emotionale Reife oder spezifische Charakterzüge, die ungesunde Verhaltensweisen fördern),
  • Jugendkult (z. B. bestimmte Verhaltensweisen, die normativ oder „in“ sind)
  • familiäre Ursachen (z. B. destruktive Interaktionen zwischen Familienmitgliedern, unzureichende Zuwendung und Kontrolle der Eltern, Rollenfunktion und Glaubensüberzeugung).

Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass Deprivation (zerbrochene Familie oder niedriger sozioökonomischer Status) nicht direkt mit Alkoholabusus assoziiert war, dagegen Jugendkult neben familiären Ursachen eine bedeutende Rolle spielte [...]


9 Coombs, R.H./Wellisch, D.K./Fawzy, F.I.: Drinking patterns and problems among female children and adolescents: A comparison of abstainers, past users, and current users, Am Jour of Drug and Alcohol Abuse 1985; 11: 315-348.

In a detailed examination of the social and psychological factors responsible for drinking behaviors among young girls, Coombs and colleagues (1985) interviewed 197 girls ages 9-17 who lived in the Los Angeles area. Investigators were particularly interested in why these young girls chose to abuse drugs and alcohol. Four hypotheses were tested: (1) deprivation (i.e., broken homes and economic hardship), (2) personal deficiency (i.e., lack of emotional maturity or having specific character traits that promote unhealthy behaviors), (3) youth culture (i.e., the belief that everybody's doing it), and (4) family pathology (i.e., detrimental interactions between family members or lack of parental rewards, role modeling, belief systems, or controls).

Surprisingly, the results indicated thal deprivation (family breakup or low-income status) wras not significantly related to alcohol use in this sample. There was stronger evidence that youth culture played a role in promoting drinking behavior.

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übersetzt, die Quelle ist aber nicht angegeben.

Sichter
fret

[3.] Jpm/Fragment 241 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-08 01:00:06 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
KnallErbse
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 241, Zeilen: 4ff
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 117, 135, Zeilen: Re Sp. 6-16; Li Sp. 9-28, 35-38.1-2
Viele Studien untersuchten die Korrelation zwischen religiösem Eingebundensein und psychophysischem Wohlbefinden. Etwa 80 von 100 Studien, die die Korrelation zwischen Religiosität und subjektiver Befindlichkeit statistisch untersuchten, berichten über positive Korrelationen zwischen Religiosität und mehr Lebensfreude, Zufriedenheit und moralischen Wertvorstellungen.11 Studien zum Thema Religiosität und depressiven Erkrankungen kamen zu folgenden Ergebnissen:

- Menschen ohne Religionszugehörigkeit oder Glauben hatten ein erhöhtes Risiko für psychophysische Erkrankungen. Ergebnisse bezüglich religiöser Zugehörigkeit und depressiven Erkrankungen zeigen, dass Mitglieder bestimmter religiöser Gemeinschaften ein erhöhtes Risiko für depressive Symptome und Erkrankungen aufweisen. Diese Ergebnisse zeigten sich in vielen wissenschaftlich gut konzipierten, evidence-based Studien.

- Viele Formen religiöser Aktivitäten und ehrenamtlicher Engagements waren mit weniger Depressivität und kürzerer Rekonvaleszenzdauer verbunden, da die Patienten aufgrund ihres Glaubens schneller gesund wurden. Dagegen waren Menschen, die sich vorwiegend aus egoistischen Beweggründen oder persönlichem Interesse engagieren, für psychophysische Erkrankungen eher anfällig. Menschen, die sich verstärkt in religiösen Gemeinschaften engagierten, ihren Glauben oder innere Beweggründe hoch bewerteten, hatten ein geringeres Risiko, an Depression zu erkranken. Studien belegen außerdem, dass sich diese Menschen bei depressiven Episoden schneller regenerierten als diejenigen, die sich aus Eigeninteresse oder äußeren Beweggründen engagierten und ein erhöhtes Risiko für Depressivität hatten.466

- Religiöses Eingebundensein, z. B. religiöse Aktivitäten aus dem Glauben heraus oder religiöse Glaubensüberzeugungen waren nicht mit De[pressivität korreliert im Vergleich zu organisierten (ritualisierten) religiösen Aktivitäten oder religiösen Verpflichtungen.]


10 Hughes, J./Stewart M./Barraclough, B.: Why teetotallers abstain, British Journal of Psychiatry 1985; 146: 204-208.

11 Ebd.,135.

[S. 117, re Sp. 6-16]

Many studies have examined the relationship between religious involvement and psychological well-being. [...] Almost 80% of the 100 studies that have statistically examined the religion-well-being relationship report a positive correlation between religiousness and greater happiness, life satisfaction, morale, or other measure of well-being.

[S. 135, li Sp. 9-28, 35-38.1-2]

Research on religion and depression supports five conclusions. First, the data on religious affiliation and depression suggests that two religious groups — Jews and people who are not affiliated with any religion — are at elevated risk for depressive disorder and depressive symptoms. These findings have been replicated across a number of large, well-designed studies.

Second, some aspects of religious involvement are indeed associated with less depression. People who are involved frequently in religious community activity and who highly value their religious faith for intrinsic reasons may be at reduced risk for depression. Even when these persons experience depression, available research suggests that they recover more quickly from it than those who are not religious. Conversely, people who are involved in religion for reasons of self-interest or extrinsic gain are at higher risk for depression. [...]

Third, certain measures of religious involvement -particularly private religious activities and religious beliefs- are not as strongly related to depression as are organizational religious activities or intrinsic religious commitment.

Anmerkungen

Leicht umgestellt, aber fast durchgehend jeden Satz direkt übersetzt (Der Beginn zum ersten Aufzählungspunkt wird gerafft und verallgemeinert wiedergegeben). Zum zweiten Aufzählungspunkt wurde die Information, dass ein Kausalzusammenhang nicht bewiesen ist und weitere Studien angebracht sind, weggelassen.

Der Autor verweist auf eine nichtexistente Fußnote 466. Ebenso wird in Fn 11 auf Seite 135 des Artikels aus Fußnote 10 verwiesen. Diese Seite existiert in diesem Artikel jedoch nicht. Man beachte jedoch, dass der darauf folgende Text von Seite 135 aus Koenig et al. stammt.

Sichter
fret

[4.] Jpm/Fragment 242 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-23 11:19:43 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
KnallErbse
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 242, Zeilen: 7-9, 13-18
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 135, Zeilen: rechte Spalte, 18ff
Daher spielt religiöse Eingebundenheit eine wesentliche Rolle, um die Auswirkungen eines stressbelasteten Lebensstils besser zu bewältigen.12 [...]

Prospektive Kohortenstudien und experimentelle Untersuchungen belegen, dass religiöse und spirituelle Aktivitäten eine Reduktion depressiver Symptome bewirken und als komplementäre religiöse psychotherapeutische Maßnahmen mindestens so effektiv wie eine säkulare Psychotherapie bei Depressiven sind.13


12 McCoullough, M.E.: Research on religion-accommodation counselling: Review and meta-analysis, Jour Counseling Psychology 1999; 46: 92-98.

13 Vgl. McCoullough, M.E.: Research on religion-accommodation counselling: Review and meta-analysis, Jour Counseling Psychology 1999; 46: 92-98.

[Z. 18-20]

Fourth, religious involvement plays an important role in helping people cope with the effects of stressful life circumstances. [...]

[Z. 31-37]

Fifth, prospective cohort studies and quasi-experimental and experimental research all suggest that religious or spiritual activities may lead to a reduction in depressive symptoms and that religiously accommodative psychotherapy is at least as effective as secular psychotherapy for depression.

Anmerkungen

Übersetzung aus König et al. 2001. Die Information aus der Quelle, dass manche Formen von religiösem "coping" mit einem höheren Depressionsrisiko verbunden sind, wurde in der Übersetzung ausgespart.

Sichter
fret

[5.] Jpm/Fragment 242 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 11:19:44 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 242, Zeilen: 23-30
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 151, Zeilen: 2. Spalte: 24ff
In den Studien, die die Effektivität religiöser und spiritueller Interventionen bei der Therapie von Angsterkrankungen untersuchten, wendete die überwiegende Mehrzahl Meditation als Entspannungstechnik an. Studien belegen, dass die meditative Intervention milde bis schwere Angststörungen signifikant reduziert. C.R. Carlson et al. (1988)14 führte eine randomisierte, kontrollierte Studie durch, um die Effekte der Meditation mit andächtigem Gebet (AM: devoted meditation) auf den physiologischen Zustand und die psychische Stressbelastung zu evaluieren. Among studies that have examined the efficacy of religious and spiritual interventions for treating anxiety problems, most have employed meditation as a relaxation technique. Indeed, several meditation studies suggest that such interventions can significantly reduce anxiety in individuals with either mild or severe anxiety problems. For example, Carlson et al. (1988) conducted a randomized controlled trial to determine the effects of devotional meditation (DM) on physiological state and psychological stress.
Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übersetzt, die Quelle ist aber nicht angegeben. Fortsetzung auf der nächsten Seite: Jpm/Fragment_243_01

Sichter
(Hindemith), fret

[6.] Jpm/Fragment 243 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 11:23:12 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 243, Zeilen: 1-16
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 151, 152, Zeilen: 151, 2.Spalte: 35ff
[Die] Meditation mit andächtigem Gebet, die aus dem langsamen Lesen des Wortes Gottes aus der Bibel hervorgeht, wurde mit Progressiver Muskel-Relaxation (PMR) verglichen. Die Intervention wurde in sechs Sitzungen von je 20 Minuten über zwei Wochen durchgeführt. 36 Studenten einer Universität für christlich liberale Geisteswissenschaften wurden randomisiert der Meditation mit andächtigem Gebet (AM), Progressiven Muskel-Relaxation (PMR) oder Kontrollgruppe zugeteilt. Herzfrequenz, Hauttemperatur und Elektromyogramm (EMG) wurden dazu verwendet, die Anspannung von vier Muskelgruppen zu dokumentieren. Verschiedene standardisierte Skalen lösten bei den Probanden Ängste, emotionale Spannungen und Adaptation aus. Man stellte fest, dass die AM-Gruppe eine Detonisation und die PMR-Gruppe einen erhöhten Tonus in zwei von vier Muskelgruppen aufwies. Bei der postinterventionellen Beurteilung zeigte sich, dass Aggression und Ängste in der AM-Gruppe im Vergleich zur PMR- und Kontrollgruppe signifikant geringer waren, obwohl sich keine physiologischen Unterschiede zeigten. DM consisted of a period of prayer and quiet reading and pondering of biblical material. This technique was compared to progressive relaxation (PR). The interventions were delivered in six sessions of 20 minutes each over a two-week period. Subjects, who were 36 undergraduates at a Christian liberal arts college in the Chicago area, were randomly assigned by sex to either DM, PR, or a wait-list control group (WL). Heart rate and skin temperature were assessed, and electromyogram (EMG) was used to monitor tension in four muscle groups.

[Seite 152]

Subjects completed a variety of standard anxiety, tension, and emotional adjustment scales. Results indicated that subjects in the DM group experienced reduced muscle tension in two of four sites, whereas subjects in the PR group experienced increased tension in two of four muscle sites. Postintervention assessment revealed that anger and anxiety scores were significantly lower in the DM group compared to the PR group or the WL control group, although no physiological differences were observed.

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übersetzt, die Quelle ist aber nicht angegeben.

Sichter
(Hindemith), fret

[7.] Jpm/Fragment 244 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-05 20:20:48 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 244, Zeilen: 28-31
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 246, Zeilen: 1. Spalte: 21ff
- Goldbourt und Yaari et al. (1993)18 lieferten im Rahmen der israelischen Ischämie-Studie nach 23 Jahren Follow-up den Beweis, dass praktizierter Glaube signifikant mit der Mortalitätsrate bei koronarer Herzerkrankung (KHK) korreliert war. Inniger religiöser Glaube wurde mittels drei Items [gemessen: Religiöse versus säkulare Erziehung, überzeugter versus traditioneller Glaube oder säkular sowie Häufigkeit von Synagogenbesuchen.]

18 Goldbourt, U./Yaari, S./Medalie, J.H.: Factors predictive of longterm coronary heart disease mortality among 10,059 male Israeli civil servants and municipal employees, Cardiology 1993; 82: 100-121.

Reporting the 23-year follow-up results from the Israeli Ischemic Study, Goldbourt, Yaari, et al. (1993) noted that religious orthodoxy was significantly related to death rates from CAD. Religious orthodoxy was measured by three items: religious versus secular education, self- definition as orthodox, traditional, or secular, and frequency of synagogue attendance.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übersetzung, die auf der nächsten Seite noch weiter geht.

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[8.] Jpm/Fragment 245 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-05 20:20:44 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 245, Zeilen: 1-10
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 246, Zeilen: 1. Spalte: 25ff
[Inniger religiöser Glaube wurde mittels drei Items] gemessen: Religiöse versus säkulare Erziehung, überzeugter versus traditioneller Glaube oder säkular sowie Häufigkeit von Synagogenbesuchen. Die Gruppe der Gläubigen zeigte eine niedrigere Mortalitätsrate bei KHK (38 versus 61/10.000) als bei Nichtgläubigen im Vergleich zu anderen Ursachen (135 versus 168/10.000). Das Risiko, an KHK zu versterben, lag bei Gläubigen während der 23-jährigen follow-up-Phase um 20% niedriger als bei weniger gläubigen Juden oder Nichtgläubigen. Die Ergebnisse blieben auch unter Berücksichtigung des Alters, systolischen Blutdrucks, Cholesterinspiegels, Nikotinabusus, Diabetes mellitus, Bodymass-Index und Baseline-Untersuchung statistisch signifikant. Religious orthodoxy was measured by three items: religious versus secular education, self- definition as orthodox, traditional, or secular, and frequency of synagogue attendance. The most orthodox group experienced a lower mortality rate from CAD (38 vs. 61 per 10,000) and from other causes (135 vs. 168 per 10,000) than did nonbelievers. The risk of death from CAD among the most orthodox believers during the 23-year follow-up was 20% lower than that for less orthodox Jew s or nonbelievers (see Figure 16.1). These results remained significant after the researchers controlled for age, systolic blood pressure, cholesterol, smoking, diabetes, body mass index, and baseline CAD.
Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übersetzt, die Quelle ist aber nicht angegeben.

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[9.] Jpm/Fragment 245 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-05 20:21:06 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 245, Zeilen: 11-34
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 246, Zeilen: 1. Spalte: 40ff
- T.E. Oxman et al. (1995)19 untersuchten den Effekt von Gottesdienstbesuchen und die Bedeutung von Religiosität bzw. religiöser Unterstützung auf die Überlebens- und Mortalitätsrate innerhalb der nächsten sechs Monate bei 232 älteren Erwachsenen nach Koronarrevaskularisation. Die Mehrzahl der Teilnehmer war evangelisch (63 Prozent) oder katholisch (25 Prozent). Nur fünf Prozent der Personen, die alle zwei bis drei Monate einen Gottesdienst besuchten, verstarben im Vergleich zu zwölf Prozent von denjenigen, die niemals oder selten an Gottesdiensten teilnahmen (p=0,06, unkontrolliert). Keine Person, die sich als überzeugt religiös beurteilte (n=37), verstarb im Vergleich zu der elfprozentigen Mortalitätsrate der übrigen Personen (p=0,04, unkontrolliert). Nur sechs Prozent derer, die innere (spirituelle) Kraft oder subjektives Wohlbefinden durch Religiosität erfuhren, verstarben im Vergleich zu 16 Prozent derjenigen, die weder innere (spirituelle) Kraft noch subjektives Wohlbefinden verspürten (p=0,01, unkontrolliert). Nach Kontrolle anderer Variablen inklusive Koronarrevaskularisation, Schweregrad der Beeinträchtigung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL), Alter und soziale Aktivitäten, hatten Personen, die keine spirituelle Kraft oder subjektive Befindlichkeitsverbesserung durch Religiosität erfuhren, eine dreimal höhere Wahrscheinlichkeit, zu versterben, als diejenigen, die spirituelle Kraft oder subjektive Befindlichkeitsverbesserung spürten. Personen, die nicht an sozialen Aktivitäten teilnahmen, hatten ein über vierzehnfach erhöhtes Risiko, zu versterben, als Personen, die in religiöse und soziale Gruppen integriert waren (OR = 14,3), sogar nach Kontrolle biologischer [und anderer Risikofaktoren]

19 Oxman, T.E./Freeman, D.H./Mannheimer, E.D.: Lack of social participation or religious strength and comfort as risk factors for death after cardiac surgery in the elderly, Psychosom Med 1995; 57: 5-15.

Finally, Oxman et al. (1995) examined the effects of religious attendance, importance of religion, and support derived from religion on six-month mortality rates for 232 older adults following elective coronary artery bypass graft (CABG) surgery. The vast majority of participants were either Protestant (63%) or Catholic (25%). Only 5% of persons who attended religious services at least every few months died compared to 12% of those who never or rarely attended services (p= .06, uncontrolled). None of the persons who described themselves as deeply religious (n = 37), died, compared with an 11% mortality rate for other subjects (p = .04, uncontrolled). Six percent of those who obtained strength or comfort from religion died, compared to 16% of those who received no strength or comfort from religion (p = .01, uncontrolled). When other variables were controlled, including previous cardiac surgery, severity of ADL impairment, age, and social participation, persons who did not obtain strength or comfort from religion were three times more likely to die than those who depended on their religious faith (OR = 3.25). Even more striking, subjects who neither depended on religion for strength or comfort nor participated in social groups had a mortality risk more than 14 times that of persons who depended on religion and were involved in social groups (OR = 14.3) after biological and other risk factors were controlled.
Anmerkungen

Fast wörtlich übersetzt, ohne Quellenangabe.

Fortsetzung auf der nächsten Seite: Jpm/Fragment_246_01

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[10.] Jpm/Fragment 246 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-05 20:21:01 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 246, Zeilen: 1-4
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 246, Zeilen: 22ff
Daher schien Religiosität mit einem niedrigeren Risiko für Myokardinfarkt, einer niedrigeren Mortalitätsrate bei KHK und höheren Überlebensrate nach Koronarrevaskularisation assoziiert zu sein. Thus, it appears that religiousness is independently associated with a lower risk of myocardial infarction, a lower death rate from CAD, and longer survival following surgery for CAD.
Anmerkungen

Fortsetzung der langen Übernahme der Vorseite: Jpm/Fragment_245_11.

Bemerkenswert ist auch der nächste Satz in der Dissertation: "Diesbezüglich wurden im Rahmen der Forschung viele Studien zu psychosozialen und spirituellen Interventionen bezüglich Prävention und Therapie der koronaren Herzerkrankung durchgeführt."

Bei Koenig et al. steht eine andere Aussage: "This statement, however, is based on only a few studies, primarily among Jews in Israel. Because of the public health implications of such a conclusion, further research is essential to examine this relationship more closely in other populations, and, if results are replicated, to seek a better understanding of the mechanisms involved."

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[11.] Jpm/Fragment 246 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-05 20:20:57 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 246, Zeilen: 7-20
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 248, Zeilen: 2. Spalte: 26ff
Zu diesem Thema untersuchten Wenneberg et al. (1997)20 kardiovaskuläre Auswirkungen der Transzendentalen Meditation bei 39 normotensiven, erwachsenen Männern und einer gleichen Anzahl von Kontrollpersonen. Die Untersucher stellten in der TM-Gruppe eine Senkung des diastolischen Blutdrucks von -9 mmHg nach vier Monaten fest. Es wurden aber keine Änderungen der kardiovaskulären Reaktivität unter Stressbelastung in der TM- und Kontrollgruppe gefunden. Robinson et al. (1994)21 verglich die in Studien beschriebenen Effekte anderen Entspannungsmethoden und Meditationsformen mit TM bezüglich kardiovaskuläre Risikofaktoren, Morbidität und Mortalität, wobei hier deutliche Evidenz vorlag, dass psychosoziale und spirituelle Interventionen zur Stressbewältigung gesundheitsfördernde Verhaltensweisen optimierten und verstärkte soziale Unterstützung die Prognose der koronaren Herzerkrankung (KHK) verbesserte.

20 Wenneberg, S.R./Schneider, R.H./Walton, K.G./McClean, C.R./Levicky, D.K./Salerno, J.W./Wallace, R. K./ Mandarino, J.V./Rainforth, M.V./Waziri, R.A.: Controlled study of the effects of the Transcendental Meditation program on cardio-vascular reactivity and ambulatory blood pressure, International Journal of Neuroscience 1997; 89(1-2): 15-28.

21 Alexander, C.N./Robinson, P./Schneider, R.H./Orme-Johnson, D./Walton, K.G. „The effects of Transcendental Meditation compared to other methods of relaxation and meditation in reducing risk factors, morbidity and mortality”, Homeostasis 1994; 35 (4-5): 243-264.

In a related study, Wenneberg, Schneider, Walton, MacClean, Levitsky, Salerno, et al. (1997) examined die cardiovascular effects of TM in 39 normotensive males and an equal number of controls. The investigators reported an average 9 mmHg drop in diastolic blood pressure (p < .04) after four months among those in the TM group. No differences were found in the cardiovascular responses to stressors of the TM group and the control group. Alexander, Robinson, et al. (1994) comprehensively review studies that examine the effects of TM and other methods of relaxation and meditation on cardiovascular risk factors, morbidity, and mortality.

There is increasing evidence, then, that psychosocial and spiritual interventions directed at reducing psychological stress, improving health behaviors, and increasing social support benefit prognosis in CAD.

Anmerkungen

Fast wörtliche Übersetzung ohne Quellenverweis

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[12.] Jpm/Fragment 247 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-05 20:20:53 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 247, Zeilen: 4-33
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 248, Zeilen: 1. Spalte: 7ff
G. Burell (1996)22 untersuchte in einer randomisierten, klinischen Studie die Effekte einer Verhaltensintervention auf die Prognose nach koronarer Bypass-Operation in Schweden. Bei insgesamt 261 Personen (mittleres Alter 58 Jahre) erfolgte drei bis zwölf Monate vor Aufnahme in die Studie eine Bypass-Operation. Von diesen 261 Personen wurden 128 randomisiert einer Verhaltens- oder Interventionsgruppe mit einjähriger Intervention zugeteilt, gefolgt von fünf bis sechs vertiefenden Settings wähwährend [sic] des zweiten und dritten Studienjahrs. Die anderen 138 Personen wurden der Kontrollgruppe zugeordnet.

Die Interventionsgruppe wurde in Gruppen von fünf bis neun Personen unterteilt, die ein dreistündiges Gruppensetting in jeder dritten Woche im ersten Jahr durchführten (17 Settings). Sechs Settings umfassten eine umfassende Aufklärung über KHK und psychische Faktoren, die das subjektive Wohlbefinden beeinflussen; die Probanden wurden dazu angehalten, im Alltag ihr Gesundheitsverhalten (Ernährungsweise, Alkohol- und Nikotinkonsum) und kardiovaskuläres Risikoverhalten (Typ-A-Verhalten, Depressivität, Ängste) zu beobachten. Personen wurden in Gruppensettings auf Modifikationen ihres Risikoverhaltens (Lifestyle-modifications) aufmerksam gemacht und zu neuen Reaktionen und Verhaltensweisen (kognitive Umstrukturierung), z.B. weniger Ungeduld, Aggression, Feindseligkeit, Reizbarkeit, Wut, Zorn und Depression, Vermeidung von Stressbelastungen und Reflexion über spirituelle Themen motiviert (Burell, 1996). Die Ergebnisse zeigten fünf bis sieben Jahre nach Bypass-Operation einen signifikanten Unterschied der Gesamtmortalität in der Interventions- und Kontrollgruppe (7 vs. 16 Todesfälle, p=0,02). Personen in der Interventionsgruppe verbrachten kürzere Zeit auf Intensivstation als Kontrollpersonen (243 vs. 416 Tage). Bei Personen, die Verhaltensinterventionen durchführten, waren Typ-A-Verhalten und Depressivität signifikant geringer.


22 Burell, G.: Group psychotherapy on Projekt New Life: Treatment of coronary-prone behaviour for patients who have had coronary artery bypass graft surgery, in: Allan, R./Scheidt,S. (eds.): Heart and Mind: The Practice of Cardiac Psychology. American Psychological Association, Washington, DC. 1996; 291-310.

Burell (1996) conducted a randomized clinical trial in Sweden that evaluated the effects of a behavioral intervention on prognosis following coronary artery bypass graft (CABG) surgery. A total of 261 subjects (mean age 58) had undergone CABG three to 12 months prior to participating in the study. Of these 128 subjects were randomly assigned to a behavioral intervention group that received one year of the intervention, followed by five or six booster sessions during years 2 and 3 of the study. The other 133 subjects were assigned to a routine-care control group. Subjects in the intervention group were subdivided into small groups of 5-9 persons who underwent three-hour group sessions every third week during the first year (17 sessions). Six of the sessions involved education about CAD and how psychological factors influence well-being; the subjects were given homework to observe their health behaviors (eating, alcohol, smoking) and coronary-prone behaviors (Type A behaviors, depression, anxiety). The remainder of the group sessions focused on modifying coronary-prone activities by encouraging new reactions and behaviors— less impatience, irritation, hostility, depression, and stress and more “reflecting on spiritual issues” (Burell, 1996, p. 298). The results of the study, assessed five to seven years after CABG, showed a significant difference in total mortality between the intervention and the control groups (7 vs. 16 deaths, p = .02). Subjects w'ho received the intervention also spent fewer days than control subjects in the coronary' care unit (243 vs. 416 days). Both Type A behavior and depression were significandy reduced among subjects who received the behavioral intervention.
Anmerkungen

Fast wörtliche Übersetzung ohne Quellenangabe.

Bemerkenswert ist die Quellenangabe "(Burell, 1996)" im Text der Dissertation. Diese ist dort a) untypisch (da in der untersuchten Dissertation Quellen in der Regel in Fußnoten angegeben werden) und b) unsinnig, da nicht klar ist, worauf sich diese Quellenangabe beziehen soll, da ja der ganze Abschnitt die Arbeit von Burell beschreibt. Ein Blick in die Quelle liefert dann eine Erklärung: dort wurde nämlich ein wörtliches Zitat mit dieser Quellenangabe (plus Seitenzahl) korrekt und sinnvoll belegt.

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[13.] Jpm/Fragment 248 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-05 20:20:41 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 248, Zeilen: 4-8, 10-31
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 262, Zeilen: 1.Spalte: 3ff
[...] so beziehen einige Studien fernstehende Personen ein, für die gebetet wurde. Die Patienten, für die gebetet wurde, waren den Betenden nicht bekannt. Andererseits wussten die Patienten überhaupt nicht, dass für sie gebetet wurde (Doppelblind-Studie). Die Wirkungsweise dieses Effektes ist unbekannt [...]. In einer Doppelblind-Studie (Miller, 1985)23 führten acht Personen, die mit professioneller Heilungsaufgabe als Heiler beauftragt sind, geistige Fernheilung bei 96 hypertensiven Patienten (im Alter von 16 bis 60 Jahre) durch, wobei die Heilungsmethode der Heiler folgende Merkmale aufwies:

-Verbindung mit einer höheren Macht oder unbegrenztem Sein

-Visualisation des Zustandes von perfekter Gesundheit

-Relaxation

-Ausdruck des Dankes an Gott, dem Ursprung der Kraft und Energie.

Weder Ärzte noch Probanden wussten, welche Patienten geistige Heilung erhielten. Die konventionelle medikamentöse Therapie wurde in allen Fällen fortgeführt und Optimierung von systolischem und diastolischem Blutdruck, Herzfrequenz und Körpergewicht dokumentiert. Personen, die Fernheilung erhielten, wiesen signifikante Senkungen des systolischen Blutdrucks im Vergleich zur Kontrollgruppe auf, jedoch wurden diastolischer Blutdruck, Herzfrequenz und Körpergewicht in beiden Gruppen nicht signifikant beeinflusst. Vier der beauftragten professionellen Heiler erzielten eine Besserungsrate von 92,3 Prozent bei allen Patienten im Vergleich zu 73,7 Prozent in der Kontrollgruppe.

In einer später durchgeführten Doppelblind-Studie zur Fernheilung bewerteten Beutler et al. (1988)24 randomisiert 115 Patienten mit Hypertonie unter 15-wöchiger Behandlung durch Handauflegen (n=40), Fernhei-[lung (n=37) oder andere Heilungsmethoden (n=38).]


23 Miller, J. F.: Assessment of loneliness and spiritual well-being in chronically ill and healthy adults, Jour of Professional Nursing 1985; 1: 79-85.

24 Beutler, J.J./Attevelt, J.T.M./Schouten, S. A./Faber, J.A.J./Meeks, E.J.D./Giejskes, G.G.: Paranormal healing and hypertension, British Medical Journal 1988; 296: 1491-1494. 249

Nonlocal healing methods typically involve agents who pray for or send positive mental thoughts toward subjects who are located at a distance; agents who are praying for subjects typically don’t know* the subjects, and subjects don’t know’ that they are being prayed for by agents. The mechanism of effect is unknown. Miller (1982) conducted a doubleblind study in which eight “healers” used remote mental healing in attempt to treat 96 hypertensive patients ages 16-60. The healing treatment used by healers involved (a) a relaxation step, (b) attunement with a higher power or infinite being, (c) visualization and/or affirmation of the patient in a state of perfect health, and (d) expression of thanks to God or to the source of all power and energy. Neither doctors nor subjects knew which patients received the mental healing treatments. Normal medical treatment was continued in all cases, and improvement was judged by changes in the diastolic and systolic blood pressure, heart rate, and weight. The subjects in the healer-treated group showed significant improvement in systolic blood pressure compared to the control group, but there was no significant difference in change in diastolic blood pressure, pulse, or weight between the groups. Interestingly, four of the healers achieved a 92.3% improvement rate in their total group of patients, compared with a 73.7% improvement in the control group.

In a later double-bind study of nonlocal healing, Beutler and colleagues (1988) randomly assigned 115 patients with hypertension to receive 15 wreeks of paranormal healing by laying on of hands (n = 40), paranormal healing at a distance (n = 37), or no paranormal healing (n = 38).

Anmerkungen

Bis auf einen kurzen Einschub des Autors ist dies eine weitgehend wörtliche Übersetzung, die Quelle ist aber nicht angegeben.

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[14.] Jpm/Fragment 249 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-07 06:50:55 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 249, Zeilen: 1-8
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 262, Zeilen: 40ff
Weder die Patienten noch die Untersucher wussten, welche Patienten Heilungsmethoden erhielten. Patienten, die Fernheilung erhielten, verspürten eine sukzessive Senkung des diastolischen Blutdrucks von Woche zu Woche (durchschnittlich 1,9 mmHg), jedoch waren die Unterschiede im Paarvergleich statistisch nicht signifikant. Nach 15 Wochen zeigten die drei Gruppen signifikant niedrigere systolische und diastolisch Blutdruck-werte (p < 0,05), allerdings war keine Behandlung signifikant besser als die andere. Neither patients nor investigators knew which patients received the paranormal healing and which did not. From week to week patients w'ho received healing at a distance experienced a successively greater lowering of diastolic blood pressure (average 1.9 mm Hg) compared to controls, but on paired comparisons these differences were not statistically significant. After 15 weeks, all three groups had significantly lower systolic and diastolic blood pressure (p < .05). However, neither treatment was significantly better than the other treatment or no treatment.
Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übersetzt, die Quelle ist aber nicht angegeben.

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[15.] Jpm/Fragment 249 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 11:00:47 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 249, Zeilen: 18-31
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 263, Zeilen: 1.Spalte: 3ff
Smith (1992)26 evaluierte die Effektivität pädagogischer Interventionen bei Gottesdienstbesuchern durch sechs Krankenschwestern aus jeweils sechs afroamerikanischen Kirchen, die die Intervention leiteten. Sie umfasste Informationen bezüglich Hypertoniemanagement und wurde mit 32 Personen durchgeführt. Dabei fand Smith bei der postinterventionellen Beurteilung einen statistisch signifikanten Unterschied des Wissensstandes.

In der Follow-up-Studie unterrichteten kirchliche Gesundheitserzieher 97 afroamerika-nische [sic] Personen mit Hypertonie über ihr Krankheitsmanagement. Nach entsprechendem Pre- und Posttest-Design sammelten die Untersucher Daten zu Wissensstand, sozialer Unterstützung und Blutdruck bei Baseline (pre, unmittelbar nach Intervention (post 1) und drei Monate nach Intervention (post 2)). Die Studie zeigte eine signifikante Zunahme des Wissenstandes vor und nach Intervention.


26 Smith, E.D.: Hypertension management with church-based education: A pilot study, Journal of the National Black Nurse Association 1992; 6(1): 19-28.

Also evaluating the efficacy of an education intervention for hypertension among people attending African American churches, Smith (1992) trained six registered nurses from six inner-city African American churches to administer the intervention. The intervention, which provided information about the nature of and management strategies for hypertension, was administered to 32 individuals. Data were collected before, immediately after, and three months after the intervention. Smith found a statistically significant difference in knowledge between pre- and postintervention assessments. No significant changes, however, were noted in blood pressure readings or sodium intake.

In a more recent follow-up study, Smith, Merritt, et al. (1997) trained church health educators to teach 97 African American subjects with hypertension how to manage their condition. Using a pretest/posttest design, investigators collected data on knowledge, social support, and blood pressure at baseline (pre), immediately postintervention (postl), and three months postintervention (post2). This study too found a significant increase in knowledge scores on pre- and postintervention assessments.

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übersetzt, die Quelle ist aber nicht angegeben.

Bemerkenswert ist, dass der Verfasser der Dissertation den Satz " No significant changes, however, were noted in blood pressure readings or sodium intake." nicht aus der Quelle übernommen hat. Dieser Satz ist in der Mitte des übernommenen Textes in der Quelle zu finden.

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[16.] Jpm/Fragment 250 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-08 00:49:06 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 250, Zeilen: 1-29
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 263, Zeilen: 1. Spalte: 31ff
[Systolischer] Blutdruck (SBP) und mittlerer arterieller Blutdruck (MAP=mean arterial blood pressure) sanken signifikant von Pre- zu Post-1 und Post-2-Bestimmung (SBP, p<0,0001; MAP, p<0,0001). Der diastolische Blutdruck (DBP) sank von Pre- zu Post-1-Bestimmung (p=0,008) signifikant, dagegen nicht von Pre- zu Post-2-Bestimmung. Schließlich stellte man signifikante Korrelationen zwischen sozialer Unterstützung, DBP und MAP fest (Smith und Marritt et al., 1997).27 Anhand dieser Studie kam man zu der Schlussfolgerung, dass kirchliche Programme zur Gewichtsreduktion und Hypertoniebehandlung enormen Einfluss auf die Therapie und Prävention der Hypertonie hatten. Obwohl Hypertonie eine weit verbreitete, lebensbedrohliche Erkrankung ist, die zu koronarer Herzerkrankung, Apoplex, kongestiver Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus und renaler Dysfunktion führt und die medikamentöse antihypertensive Therapie Leben rettet, gibt es hinsichtlich Nebenwirkungen Bedenken. Aus diesem Grunde wächst das Interesse für non-pharmakologische Maßnahmen bei der Therapie der milden bis mäßigen Hypertonie. Dabei handelt es sich um psychosoziale Maßnahmen, wie Verstärkung des sozialen Netzwerkes und Stressreduktionstechniken. Es gibt zunehmende Evidenz, dass Eingebundensein in eine religiöse Gemeinschaft soziale Unterstützung verstärkt, das Selbstwertgefühl verbessert und negative Auswirkungen von Stress reduziert. Von sechzehn Studien, die die Korrelation zwischen religiöser Eingebundenheit und Hypertonie untersuchten, fanden vierzehn (88 Prozent) niedrigere Blutdruckwerte bei stärkerer religiöser Eingebundenheit; insbesondere waren DBP-Werte bei religiösen Personen niedriger als bei Nicht-Religiösen. Darüber hinaus senkten religiöse Praktiken wie Meditation den Blutdruck durch Induktion der Relaxation Response. Aufgrund des Erfolges kirchlicher Interventionsprogramme bei Hypertonie sollte die Effektivität solcher Programme in verschiedenen Populationen weiter erforscht werden.

27 Smith, E.D./Merritt, S.L./Patel, M.K.: Church-based education: An outreach program for African Americans with hypertension, Ethnic Health 1997; 2(3): 243-253.

Systolic blood pressure and mean arterial BP (MAP) decreased significantly from pre to postl and post2 assessments (SBP, p < 0.0001; MAP, p < 0.0001). Diastolic blood pressure significantly decreased from pre to postl measurements (p = 0.008) but not from pre to post2 assessments. Finally, the investigators found significant relationships between social support and both DBP and MAP.

Thus, it appears that church-based weight control and blood pressure education programs can have a significant impact on both treatment and prevention of hypertension in African Americans and probably in others as well.

SUMMARY AND CONCLUSIONS

Hypertension is a common, life-threatening disorder that can lead to coronary heart disease, stroke, congestive heart failure, diabetes, and renal dysfunction. [...]

Although pharmacologic treatment of hypertension can save lives by lowering blood pressure, concerns persist about the potential side effects of such treatments. Because of these concerns, there is increasing interest in nonpharmacologic approaches to the treatment of hypertension, particularly for people with only mild to moderate disease. Among nonpharmacologic methods for treating hypertension are psychosocial approaches such as increasing social support and reducing stress. There is also growing evidence that involvement in organized religion can not only provide individuals with greater social support but also enhance their sense of self-esteem and help reduce the negative consequences of stress on blood pressure.

Of the 16 studies that have examined the relationship between level of religious involvement and blood pressure, 14 (88%) found lower blood pressure among the more religious (see Appendix); diastolic blood pressures, in particular, are lower among religious than among nonreligious subjects. Furthermore, certain religious practices, such as meditation, may directly lower blood pressure by inducing a relaxed state. Finally, given the success that church-based hypertension intervention programs have had in African American populations, there is reason to explore the effectiveness of such programs in a variety of populations, including Hispanics, Native Americans, and the elderly.

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übersetzt, die Quelle ist aber nicht angegeben. Man beachte, dass die Übernahme so angepasst wurde, dass nicht mehr klar ist, dass es sich hier um ein Studie in der afroamerikanischen Bevölkerung handelt. Dies wird nur aus der Fußnote deutlich.

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[17.] Jpm/Fragment 251 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 11:30:49 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 251, Zeilen: 1-25
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 266, 267, Zeilen: 43ff, 1ff
4.3 Psychische Faktoren und kardiovaskuläre Erkrankungen

Es gibt beachtliche Evidenz, dass psychische Faktoren durch Auswirkung auf kardiovaskuläre Risikofaktoren Apoplexe verursachen können.

Hypertonie

Zahlreiche Studien belegen die enge Korrelation von Hypertonie und psychosozialen Faktoren wie Angst, unterdrückter Feindseligkeit und Stressbelastungen (Taylor et al., 1983).29 Studien mit Afroamerikanern zeigen, dass sich psychosoziale Stressbelastungen deutlich auf Blutdruckerhöhungen auswirkten und soziale Unterstützung diesen Auswirkungen entgegenwirkte (Strogatz et al., 1997).30 Zur Darstellung der Auswirkung von Stressbelastungen auf den Blutdruck wurden verschiedene Modelle entwickelt, z. B. ein Modell mit drei Komponenten: Äußere Stressoren, individuelle Faktoren, die die Stresswahrnehmung beeinflussen (kognitive Bewertung und Bewältigungsstrategien) und individuelle genetische Empfindlichkeit.31

Herzerkrankungen

Studien an Menschen und Tieren beweisen, dass eine Stimulation des Gehirns durch Stimulation des sympathischen Nervensystems wie bei physiologischer Stressbelastung Herzrhythmusstörungen auslösen kann. Stressfaktoren können zu Läsionen am Herzen führen, die die Schwelle für atriale und ventrikuläre Herzrhythmusstörungen erniedrigen und maligne ventrikuläre Arrhythmien hervorrufen. Viele Studien am Menschen dokumentieren die Korrelation zwischen Herzerkrankungen, Stressbelastungen und beeinträchtigter psychischer Befindlichkeit (R.M. Carney, 1998).32


29 Taylor, C.B./Fortman, S.P.: Psychosomatic illness review: Hypertension, Psychosom1983; 24: 433- 448.

30 Strogatz, D.S./Croft, J.B./James, S.A./Keenan, N.L/Browning, S.R./Garetti, J.M./Curtis, A.B.: Social support, stress, and blood pressure in black adults, Epidemiology 1997; 8: 482-487.

31 Schwartz, J.E./Pickering, T.G./Landsbergis, P.A.: Work-related stress and blood pressure: Current theoretical models and considerations from a behavioural medicine perspective, Journal of Occupational Health and Psychology 1996; 1: 2187-2310.

32 Carney, R. M.: Psychological risk factors for cardiac events: could there be just one? Circulation 1998; 97: 128-129.

PSYCHOLOGICAL FACTORS AND RISK OF CEREBROVASCULAR DISEASE

There is considerable evidence that psychological factors contribute to the development of stroke by their effects on risk factors.

High Blood Pressure

A number of early studies have linked high blood pressure with psychosocial factors such as anxiety, repressed hostility, and psychological stress (Jacob et al., 1977; Weiner, 1979; Brody, 1980; Linden & Feuerstein, 1981; Taylor & Fortman, 1983). Studies among African Americans have shown that stress is direcdy related to blood pressure, and social support appears to modify the effect (Barnes et al., 1997; Strogatz et al., 1997). Models have been developed to describe how stress affects blood pressure. One of these is a tripartite model with these three components: environmental stressors, individual factors that affect the perception of stress (including cognitive appraisal and coping resources), and the individual’s genedc susceptibility (Schwartz, Pickering, et al., 1996) (see chapter 17).

Heart Disease

Studies in both animals and humans have shown that brain stimulation can provoke cardiac arrhythmias (Lown et al., 1977) by increasing sympathetic nervous system activity (as is seen in psychological stress). Environmental stresses of a variety of types can injure the heart, lower the threshold for ventricular fibrillation, and provoke malignant ventricular arrhythmias. Numerous studies in humans have documented the relationship among stress, negative psychological states, and heart disease (Lukl, 1971; Raab, 1972; Friedman, 1976; Rosengren, Tibben, et al., 1991; Steenland et al., 1997; Carney, 1998) (see chapter 16).

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übersetzt, die Quelle ist aber nicht angegeben.

Sichter
(Hindemith), fret

[18.] Jpm/Fragment 252 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 11:35:39 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 252, Zeilen: 1-25
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 267, Zeilen: 1. Spalte: 35ff
Nikotinabusus

Viele Studien berichten darüber, dass psychischer Stress das Nikotinbedürfnis steigert, das Risiko für Nikotinabusus bei Jugendlichen erhöht und mit negativen gesundheitlichen Konsequenzen verbunden ist. Dagegen wirken Stressbewältigungsstrategien und soziale Unterstützung mit alternativen Verhaltensweisen, kognitiver Umstrukturierung und Schaffung von Ventilen zur Optimierung der Stressbewältigung dem Nikotinabusus entgegen (A. Steptoe et al., 1996).33

Diabetes mellitus

Psychosoziale Faktoren beeinflussen erheblich die Entstehung und den Verlauf des Diabetes mellitus (Surwit et al., 1992).34 Diesbezüglich dokumentierten Forschungsergebnisse in verschiedenen Regionen negative Auswirkungen von emotionalem Stress auf die Diabetestherapie und das Auftreten diabetischer Folgeschäden. Die neurohumorale Reaktivität auf emotionale Stressbelastungen induziert die Mobilisation von Glukosespeichern, die bei jugendlichen oder erwachsenen Diabetikern nicht gegenreguliert werden. Inui et al. (1998)35 überprüften die Diabeteseinstellung anhand des Hämoglobin-A1c-Spiegels bei Personen, die ein schweres, lebensbedrohliches Erdbeben, schweren Schaden am Haus, Tod oder schwere Verletzung von Angehörigen erlebten. Diabetiker, die das Erdbeben durchlitten, zeigten signifikant schlechtere Blutzuckereinstellung als nicht betroffene Diabetiker. Andere Studien (Peyrot er al., 1992)36 zeigten, dass die effektive Bewältigung chronischer, psychosozialer Stressbelastungen negative Einflüsse auf die Diabetestherapie verhindern kann.


33 Steptoe, A./Wandle, J./Pollard, T.M./Canaan, L./Davies, G.J.: Stress, social support and health-related behaviour: A study of smoking, alcohol consumption and physical exercise, Journal of Psychosomatic Research 1996; 41: 171-180.

34 Surwit, R.S./Schneider, M.S./Feinglos, M.N.: Stress and diabetes mellitus, Diabetes Care 1992; 15: 1413-1422.

35 Inui, A./Kitakoka, H./Majima, M./Takmiya, S./Uemoto, M./Yonenaga, C./Honda, M./Shirakawa, K./Uneo, N./ Amano, K./Morita, S./Kawara, A./Yokono, K;/Kasuaga, M./Taniguchi, H.: Effect of the Kobe earthquake on stress and a glycemic control of patients with diabetes mellitus, Archives of Internal Medicine 1998; 158: 274-278.

36 Peyrot, M.F./McMurry, J.F.: Stress buffering an

Cigarette Smoking

A number of studies report that psychological stress increases the desire to smoke cigarettes (Pomerleau & Pomerleau, 1991; Perkins 8c Gorbe, 1992), increases the likelihood of smoking during adolescence (Byrne et al., 1995), and can be linked to the physical health consequences of smoking (Colby et al., 1994). Coping strategies and social support have been shown to influence smoking behavior by providing alternative behavioral and cognitive outlets for dealing with stress (Sussman et al., 1993; Steptoe et al., 1996) (see chapter 24).

Diabetes

Psychological and social factors can affect the onset and course of diabetes mellitus (Surwit et al., 1992; Wales, 1995). Findings from different clinical investigators working in a variety of settings have documented the disruptive effects of emotional distress on diabetic control (Evans, 1985) and the development of diabetic complications (Lloyd et al., 1991). Neural and hormonal responses to emotional stress induce an energy mobilization response that diabetics (either juvenile onset or adult onset) cannot easily counterregulate (Surwit et al., 1992). For example, Inui et al. (1998) examined diabetic control (as measured by Hemoglobin A1C levels) in those exposed to a life-threatening earthquake that resulted in either severe damage to their homes or death or severe injury to relatives. Earthquake-exposed diabetics had significandy worse diabetic control than the unexposed diabetics. Other studies have shown that effective coping with chronic psychosocial stress can prevent its disruptive effects on glycemic control (Peyrot & McMurry, 1992).

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übersetzt, die Quelle ist aber nicht angegeben.

Sichter
(Hindemith), fret

[19.] Jpm/Fragment 253 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 11:42:00 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Koenig et al. 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 253, Zeilen: 1-17
Quelle: Koenig et al. 2001
Seite(n): 267, 268, Zeilen: 2. Spalte: 27ff
Alkohol- und Drogenabusus

Enormer psychosozialer Stress gilt als Prädiktor für Alkohol- und Drogenabusus bei Jugendlichen (Schinke et al., 1988).37 Dabei handelt es sich um einen Effekt, der durch Verhaltensmuster vermittelt wird. Die Beziehung zwischen Stress und Drogenabusus (insbesondere Benzodiazepine) wurde bei Ärzten (Jex et al., 1992),38 Lehrern und älteren Erwachsenen nachgewiesen. Stress spielte bei der Rehabilitation von Personen mit Drogenabusus eine zentrale Rolle. Daher sind Verhaltensstrategien zur Optimierung der Stressbewältigung und Verbesserung der Befindlichkeit mit höheren Abstinenzraten assoziiert (Hall et al., 1991).39 Psychosoziale Stressfaktoren können arterielle Hypertonie, Herzerkrankung, Diabetes mellitus, Nikotin-, Alkohol- und Drogenabusus verursachen und negativ beeinflussen. Ihre Auswirkung auf kardiovaskuläre Risikofaktoren erhöht das Risiko eines Apoplexes. Trotz zunehmender Evidenz bezüglich dieser Assoziation gibt es wenig publizierte Studien, die eine direkte Korrelation von psychischer Stressbelastung und Auftreten eines Apoplexes belegen.40


37 Schinke, S.P./Moncher, M.S./Palleja, J./Zayas, L.H.: Hispanic Youth, substance abuse, and stress: Implications for prevention research, International Journal of the Addictions 1988; 23: 809-826.

38 Jex, S.M./Hughs, P./Storr, C./Conrad, S./Baldwin, D.C./Sheehan, D.V.: Relations among resident physicians, International Journal of the Addictions 1992; 27: 979-994.

39 Hall, T.W./Edwards, K.J.: The initial development and factors analysis of the Spiri-tual Assessment Inventory, Journal of Psychology and Theology 1996; 24: 233-246.

40 Schneck, M.J.: Is psychological stress a risk factor for cerebrovascular disease? Neuroepidemiology 1997; 16: 174-179.

Alcohol or Drug Abuse

High psychosocial stress also predicts alcohol and drug use, particularly among adolescents and teenagers (Schinke et al., 1988; Budd et al., 1985; Bruns 8c Geist, 1984), an effect that is moderated by coping behaviors (W’ills, 1986). The relationship between stress and substance use (particularly benzodiazepines) has also been demonstrated among physicians (Jex et al., 1992), teachers (Fimian et al., 1985), and the elderly (Folkman et al., 1987). Stress may also interfere in the rehabilitation of persons with substance abuse problems, and coping behaviors directed at controlling stress and improving mood are associated with higher rates of abstinence (Hall et al., 1991).

In summary, psychological and social stress can lead to and/or adversely affect the course of hypertension, heart disease, cigarette smoking, diabetes, and alcohol or drug abuse.

[Seite 268]

[These in]fluences on major risk factors for cerebrovascular disease may increase vulnerability to stroke. Despite the mounting evidence that points to such an association, there are relatively few published studies on the direct relationship between psychological stress and stroke (Schneck, 1997).

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übersetzt, die Quelle ist aber nicht angegeben.

Sichter
(Hindemith), fret

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