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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Waldemar Labusga
Titel    Spiritualität und Befreiung. Ansätze zu einer kontemplativen Christologie bei Segundo Galilea
Ort    München
Verlag    Libri Books on Demand
Jahr    2000
Anmerkung    Zugl.: München, Univ., Diss., 2000
ISBN    3-8311-1401-3
URL    http://web.archive.org/web/20061212233449/http://www.1t2.net/1/diss.html

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    15


Fragmente der Quelle:
[1.] Jpm/Fragment 066 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-30 20:46:47 KnallErbse
Fragment, Gesichtet, Jpm, KeineWertung, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 25-33
Quelle: Labusga 2000
Seite(n): 51, Zeilen: 7-14
Auch in westeuropäischen Gesellschaften herrschte Ende der 60er Jahre politische und kulturelle Aufbruchstimmung. Es war die Zeit der „politischen Nachtgebete“6, in denen Gottesdienste zu Protestveranstaltungen gegen den Vietnamkrieg und zu Solidaritätsveranstaltungen wurden, eine sozialistische Reform in der CSSR einzuleiten.

Es war die Zeit, in der E. Bloch mit seinem „Prinzip Hoffnung“ Sprache und Denken jener Christen prägte, die eine Verbindung von Marxismus und Christentum suchten7; in dieser Zeit verfasste auch J. Moltmann8 sei[ne „Theologie der Hoffnung“.]


6 Vgl. Seidel, U./Zils, D.(Hg.): Aktion politisches Nachtgebet, Wuppertal 1971.
7 Sölle, D./Schmidt, D. (Hg.): Christen für den Sozialismus I, Stuttgart 1975.
8 Moltmann, J.: Theologie der Hoffnung, München 1964.

Die Entstehung der Befreiungstheologie hängt mit einer allgemeinen sozialpolitischen Aufbruchstimmung eng zusammen, die in den westlichen Gesellschaften in den 60er Jahren herrschte. Es ist die Zeit der „Politischen Nachtgebete“, die zu Protestaktionen gegen den Vietnamkrieg und für eine sozialistische Reform in der Tschechoslowakei führt. In dieser Zeit verfasst Ernst Bloch sein Prinzip Hoffnung, eine Plattform der eventuellen Verständigung zwischen Christentum und Marxismus und Jürgen Moltmann schreibt seine Theologie der Hoffnung.
Anmerkungen

Größere Verschleierung bei deutlicher Beibehaltung der relevanten Stichpunkte und Formulierungen.

Sichter
KnallErbse

[2.] Jpm/Fragment 067 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 15:46:17 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 32-37
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 281, 293, Zeilen: 281: 17-20; 293: 1-3
Galilea betrachtete die Theologie als „Theorie einer Praxis“ und den Theologen als „das denkende Organ der christlichen Gemeinde.“ Daher versteht er Spiritualität als „die zur Mystik und zum Leben gewordene Theologie“. Galilea betont, dass das Volk Christus als „Gottesknecht” nachfolge. Das zum Dienen verurteilte arme Volk findet sich in dieser Symbolfigur wieder. Für Galilea ist die Theologie als „Theorie einer Praxis“ und der Theologe als „das ‚denkende Organ‘ der christlichen Gemeinde“ zu verstehen1172. In diesem Rahmen ist die Spiritualität „die zur Mystik und zum Leben gewordene Theologie“.1173

[...] [Seite 293] [...]

Galilea unterstreicht, dass das Volk Christus v.a. in seiner Charakteristik als „Gottesknecht“1220 nachfolgt. Das zum Dienen verurteilte arme Volk findet sich in dieser Symbolfigur wieder.

Anmerkungen

Kein Quellenverweis vorhanden. Die Übernahme setzt sich auf der nächsten Seite fort.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[3.] Jpm/Fragment 068 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 15:30:32 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 68, Zeilen: 1-35
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 282, 283, 286, 287, 289, 290, 293, Zeilen: -
[Seine Gegner mach-]ten aus ihm einen Sklaven, der Krankheiten und Schmerzen auf sich nahm, von den Menschen verachtet, misshandelt und niedergeschlagen wurde. Das Paradigma des Gottesknechts beinhaltet befreiende Elemente, wenn es mit der befreienden Dynamik der Auferstehung Christi verbunden wird. Für die „Verurteilten der Erde“, d.h. für das einfache Volk ist das Symbol des Gottesknechts befreiend, weil es Hoffnung auf Auferstehung und Angenommensein von Gott weckt. Somit wird das verarmte gläubige Volk zum theologischen Ort der Reflexion. Nach Galilea „ist es möglich, in Lateinamerika gleichzeitig von Theologie der Befreiung und von Spiritualität der Befreiung zu sprechen.“ In unserer Zeit gibt es im Rahmen des Heilungsdienstes in Gemeinden, Kliniken, Arzt-Patienten und interpersonellen Beziehungen Anzeichen, die anzunehmen erlauben, wie das befreiende Engagement zum Wiederentdecken des Glaubens, der Kontemplation und des Evangeliums führt.

Christlich kontemplatives Leben erstreckt sich nicht nur auf verschiedene Gebetsformen, sondern auch auf den Dienst an der Befreiung des Christus, der „in den geringsten eurer Brüder“ lebt. Die Sakramente sind nicht nur Zeichen von persönlicher Gotteserfahrung oder Bestätigung der Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft, sondern auch Orte der Synthese zwischen der Begegnung mit Christus im Gebet und der Begegnung mit ihm in den Geringsten.

2.1 Historische Wurzeln der Befreiungsspiritualität

Die von Galilea entwickelte Spiritualität der Befreiung vertritt die Überzeugung, dass es keinen Dualismus zwischen Heilsgeschichte und profaner Geschichte gibt. Es gibt nur eine einzige Geschichte, nämlich die der heutigen geschichtlichen Vorgänge, die für heutige Christen zur Heilsgeschichte wird. Hier und jetzt in den täglichen Ereignissen des Lebens spielt sich Heilsgeschichte ab: „Das sich in der Geschichte ereignende Heil hängt in Lateinamerika mit der Befreiung der Unterdrückten eng zusammen.“9 Der Einsatz für die Befreiung dient dem Aufbau des Reiches Gottes, dessen charakteristische Merkmale Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Gleichheit und Solidarität sind. Galilea berichtet ausführlich über den spanischen Einfluss in der Theologie und Spiritualität Lateinamerikas. Das lateinamerikanische Christentum hat seine Wurzeln in der spanischen Spiritualität.


9 Galilea, S.: Das religiöse Erwachen…, in: Concilium 11,1973; 667-671.

[Seite 293: 3-10]

Seine Gegner haben aus ihm einen Sklaven gemacht1221, der die Krankheiten und Schmerzen auf sich genommen hat; von den Menschen verachtet und gemieden, misshandelt und niedergeschlagen wurde.1222 Das Paradigma des Gottesknechts beinhaltet befreiende Elemente für die Volksspiritualität, v.a. wenn es mit dem Dynamismus der Auferstehung Christi verbunden wird. Für die „Verurteilten der Erde“, d.h. für das einfache Volk ist das Symbol des Gottesknechts befreiend, weil es Hoffnung auf eine endgültige Auferstehung und ein Angenommensein von Gott weckt.1223

[Seite 282: 31-32]

Somit wird das verarmte gläubige Volk zum theologischen Ort der Reflexion für die Theologie

[Seite 283: 4-9]

Theologie der Befreiung mit der Spiritualität der Befreiung gleichzusetzen ist. „Es ist möglich, in Lateinamerika gleichzeitig von Theologie der Befreiung und korrelativ von Spiritualität der Befreiung zu sprechen. In diesen Tagen gibt es seriöse und sehr verbreitete Anzeichen, die anzunehmen erlauben, wie das befreiende, zeitliche Engagement zum Wiederentdecken des Glaubens, der Kontemplation und des Evangeliums führt“.1180

[Seite 286: 21-23]

„Das christliche kontemplative Leben erstreckt sich nicht nur auf die verschiedenen Gebetsformen, sondern auch auf den Dienst an der Befreiung des Christus, der ‚in den Geringsten eurer Brüder‘1198 lebt“.1199

[Seite 287: 4-8]

Auf diesem Hintergrund sind die Sakramente nicht nur Zeichen von etwas einseitig verstandener persönlicher Erfahrung Gottes, oder Momente der Bestätigung der eigenen Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Glaubenden, sie sind auch die Orte der notwendigen Synthese zwischen der Begegnung mit Christus im Gebet und der Begegnung mit ihm in den Geringsten.

[Seite 287: 10-18]

Die dritte von Galilea entwickelte Charakteristik der Spiritualität der Befreiung ist die Überzeugung der im Prozess der Befreiung engagierten Christen, dass es keinen Dualismus zwischen der Heilsgeschichte und der profanen Geschichte gibt. Es gibt nur eine einzige Geschichte, nämlich die der heutigen geschichtlichen Vorgänge in Lateinamerika, die für die heutigen Christen zur Heilsgeschichte wird. Anders ausgedrückt: Hier und jetzt, in den konkreten Ereignissen des Alltags spielt sich die Heilsgeschichte ab, und mehr noch: „Das sich in der Geschichte ereignende Heil hängt in Lateinamerika mit der Befreiung der Unterdrückten eng zusammen“.1200

[Seite 287: 20-23]

Die Christen Lateinamerikas sind entschlossen, so Galilea, den Einsatz für die Befreiung mit dem Willen zum Aufbau des Gottesreiches, dessen charakteristische Merkmale Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Gleichheit und Solidarität sind, zu verbinden.

[Seite 289: letzte Zeile; Seite 290: 1-3]

Galilea zeigt meisterhaft den spanischen Einfluss in der Theologie und Spiritualität Lateinamerikas. Das lateinamerikanische Christentum hat seine Wurzeln auf der Iberischen Halbinsel des 16. Jahrhunderts.


[...]

1200 S. Galilea, Erwachen, S. 670.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben, und während man zu Beginn des Fragments noch argumentieren könnte, dass hier hauptsächlich Zitate Galileas aneinandergereiht werden, eignet sich der Autor auch dort nicht nur die Auswahl der Zitate, sondern auch Gedanken Labusgas und sogar Galileas an. Die Übernahmen von Seite 287 und 290 der Quelle sind dann ganz eindeutig.

Bemerkenswert ist auch, dass die Galilea-Zitate beim Vf. bis auf eine Ausnahme nicht mit einer Quelle belegt sind.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb, fret

[4.] Jpm/Fragment 069 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 15:32:14 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 1-25, 101-109
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 290, 291, 301, Zeilen: -
Charakteristische Züge dieser Spiritualität sind:

- Tiefes Gespür für die Anwesenheit und das Wirken Gottes in allen Aspekten des täglichen Lebens.

- Die Menschheit Jesu, besonders die Züge, die mit Schwäche und Leid (Krippe, Passion, Kreuz) zu tun haben, und von hier aus einen tiefen Sinn für Leid, Not und Tod.

- Respekt für alles Sakramentale und Feierliche, nicht nur die sieben Sakramente, sondern das Symbolische, Rituelle und Inkarnierte des Katholizismus in den Heiligen, in Orten und Zeichen. Johannes vom Kreuz betont, dass die Gemeinschaft mit Gott die Fülle aller Werte und das Paradigma der Berufung des Menschen sei. Diese Berufung realisiere sich in konkreten historischen Umständen. Dagegen sind „humanistische“ Wege der Befreiung davon überzeugt, dass Befreiung in der Veränderung sozialer Strukturen auf dem Weg der Politik und Revolution geschehe. Darüber hinaus sehnen sich viele im Rahmen der Psychoanalyse und anderer psychospiritueller Wege nach Befreiung des Geistes und Gemeinschaft mit anderen. Sowohl soziologische als auch psychologische Richtungen sind weit verbreitet. Bei den Armen findet sich keine Spiritualität ohne politische Dimension, bei den Reichen keine Spiritualität ohne psychologischen Hintergrund.

Teresa von Avila spricht in ihren Schriften über mündliches Gebet, Meditation, Sammlung und stilles Dasein im Angesicht Gottes. Hierbei legt sie besonderen Wert auf die Kohärenz zwischen Beten und dem Weg des christlichen Fortschritts. Dabei macht sie darauf aufmerksam, dass eine Frucht des Gebetes die tiefe Sehnsucht nach dem Absoluten sei.10


10 Galilea weist hier auf das Fragment in der Seelenburg VI,6,1 hin, wo Teresa den Menschen mit einem unruhigen Schmetterling vergleicht, der auf Erden nie seine Ruhe findet, wie unser Herz, das nach dem Hl. Augustinus nur in Gott seine Ruhe findet: „Der kleine Schmetterling kann nie zu dauernder Ruhe gelangen, vielmehr wird die von der Liebe so tief berührte Seele bei jedem Anlass, der das Feuer in ihr noch mehr zur Entzündung bringt, zum Fluge getrieben“. Diese Gedankenfigur erinnert an den augustinischen Satz aus den Bekenntnissen 1,1 „Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te“. Vgl. z.B. Weg der Vollkommenheit VII, 4, wo sie von der Bekehrung Augustinus unter dem Einfluss seiner Mutter Monika spricht. Demnach kennt sie die Lebensetappen des Hl. Augustinus.

[Seite 290: 8-16]

Unter den charakteristischen Zügen dieser Spiritualität nennt Galilea die folgenden: 1. Ein tiefes Gespür für die Anwesenheit und das Wirken Gottes in allen Aspekten des Lebens. 2. Die Menschheit Jesu, besonders die Züge, die mit der Schwäche und dem Leiden (Krippe, Passion, Kreuz) zu tun haben, und von hier aus der tiefe Sinn für Leiden, Not und Tod. 3. Respekt für alles Sakramentale und Feierliche. Als Sakramental werden hier nicht unbedingt die sieben Sakramente gemeint, sondern all das, was der Katholizismus vom Symbolischen, Rituellen und Inkarnierten in den heiligen Menschen, Orten und Zeichen anzubieten hat.

[Seite 290: 29-36; Seite 291: 1-6]

Bei der Suche nach einer Spiritualität der Befreiung kann Johannes vom Kreuz daran erinnern, dass die Gemeinschaft mit Gott die Fülle aller Werte und das Paradigma der Berufung des Menschen überhaupt ist, aber auch, dass diese menschliche Berufung sich in konkreten historischen Umständen realisiert. Viele optieren nämlich für „humanistische“ Wege der Befreiung. Sie glauben, dass die Befreiung in der Veränderung1212 der sozialen Strukturen und zwar auf dem Wege der Politik und sogar der Revolution erfolgt. Andere glauben in der Psychologie den Schlüssel zur Befreiung des Geistes und zur Gemeinschaft mit anderen gefunden zu haben. Dies ist die Methode der Psychoanalyse und anderer psychologischer Wege. Diese zwei Richtungen, die soziologische und die psychologische, haben große Schichten der Bevölkerung beeinflusst: Unter den Armen ist keine Spiritualität ohne politische Dimension glaubwürdig; unter den Reichen gibt es keine Spiritualität ohne psychologische Autorisierung.1213

[Seite 301: 19-24]

Im Weg der Vollkommenheit ist sie weniger systematisch, aber auch dort spricht sie über das mündliche Gebet1267, die Meditation1268, die Sammlung1269 und das stille Da-Sein im Angesicht Gottes.1270 Bei all dem ist die Kohärenz, die Teresa zwischen dem Beten und dem Weg des christlichen Fortschritts findet, besonders wichtig. Teresa erinnert, dass eine der Früchte des Gebetes die tiefe Sehnsucht nach dem Absoluten sei1271, [...]


[...]

1271 Hier weist Galilea auf das Fragment in der Seelenburg VI,6,1 hin, wo Teresa den Menschen mit einem unruhigen Schmetterling vergleicht, der auf Erden nie seine Ruhe findet: „Der kleine Schmetterling kann nie zu dauernder Ruhe gelangen, vielmehr wird die von der Liebe so tief berührte Seele bei jedem Anlass, der das Feuer in ihr noch mehr zur Entzündung bringt, zum Fluge getrieben“. Diese Gedankenfigur erinnert an den augustinischen Satz aus den Bekenntnissen 1,1 „Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te“. Teresa kennt zumindest die Lebensetappen Augustins, vgl. z.B. Weg der Vollkommenheit VII,4, wo sie von der Bekehrung Augustins unter dem Einfluss seiner Mutter Monika spricht.

Anmerkungen

Teilweise wörtlich übernommen, teilweise sinngemäß, eine Quellenangabe ist nicht zu finden.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[5.] Jpm/Fragment 070 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-30 21:30:56 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jpm, KomplettPlagiat, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 70, Zeilen: 12-26
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 285, 286, Zeilen: 285: 24-27; 286: 1-11
2.2 Grundzüge der Befreiungsspiritualität

Die Spiritualität der Befreiung unterstreicht die geschichtliche Menschheit Jesu. In ihr, im Leben und Dienst Jesu und im geschichtlichen Kontext seiner Wirkung entdeckt die Befreiungsspiritualität Parallelen zur eigenen historischen Situation. Der Bogen zwischen der Zeit Jesu und der heutigen Situation in Lateinamerika wird durch die Welt der marginalisierten Armen geschlagen.13 Diese ermöglichen also den hermeneutischen Zugang zum historischen Jesus und auch umgekehrt, die Vertiefung in die im Evangelium dargestellte Realität hilft die eigene Situation besser zu verstehen. Wenn die im Prozess der Befreiung engagierten Christen besser das Verhältnis Jesu zu den Menschen seiner Zeit verstehen würden, dann würden sie auch ihre gegenwärtige Verantwortung als Christen leichter entdecken. Die erste Herausforderung, vor der die gegenwärtigen lateinamerikanischen Christen stehen, ist Christus in der tiefsten Wirklichkeit der sie umgebenden Welt zu finden.14


13 Galilea, S.: Theologie der Befreiung nach Puebla, 1979; 100.

14 Galilea, S.: Christ werden, 116; Vgl. Ferm, D.W.: Profiles, 151. Jon Sobrino schreibt, bei der Spiritualität der Befreiung gehe es darum, jene Werte Handlungen und Tugenden zu verwirklichen, die sozusagen von Jesus selbst gelehrt und gefordert wurden“, Sobrino, J.: Der Geist befreit, 181.

1.1 Grundzüge der Spiritualität der Befreiung

Welches sind die wichtigsten Charakteristiken der Befreiungsspiritualität? Die Spiritualität der Befreiung unterstreicht v.a. die geschichtliche Menschheit Jesu. In ihr, im Leben und Dienst Jesu und im geschichtlichen Kontext seiner Wirkung

[Seite 286]

entdeckt die Befreiungsspiritualität Parallelen zur eigenen historischen Situation. Der Bogen zwischen der Zeit Jesu und der heutigen Situation in Lateinamerika wird durch die Welt der marginalisierten Armen geschlagen.1194 Diese ermöglichen also den hermeneutischen Zugang zum historischen Jesus und auch umgekehrt, die Vertiefung in die im Evangelium dargestellte Realität hilft die eigene Situation besser zu verstehen. Wenn die im Prozess der Befreiung engagierten Christen besser das Verhältnis Jesu zu den Menschen seiner Zeit verstehen würden, dann würden sie auch ihre gegenwärtige Verantwortung als Christen leichter entdecken.1195 Die erste Herausforderung, vor der die gegenwärtigen lateinamerikanischen Christen stehen, ist, Christus in der tiefsten Wirklichkeit der sie umgebenden Welt zu finden.1196


1194 Vgl. S. Galilea, Theologie der Befreiung nach Puebla, S. 100.

1195 [...]

1196 Vgl. D.W. Ferm, Profiles, S. 151. Jon Sobrino schreibt, bei der Spiritualität der Befreiung gehe es darum, „jene Werte, Handlungen und Tugenden zu verwirklichen, die sozusagen von Jesus selbst gelehrt und gefordert wurden“, J. Sobrino, Geist der befreit, S. 181.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[6.] Jpm/Fragment 071 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 15:44:21 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 71, Zeilen: 1-2, 101-107
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 286, Zeilen: 12-14, 106-113
[Es folgen sieben thesenhaft] vorgestellte Hauptmerkmale der lateinamerikanischen Befreiungsspiritualität, die Galilea in einem Text aus dem Jahre 1973 benennt.15

15 Damals war er Leiter des Pastoralinstitutes in Quito, was ihm eine gute Möglichkeit bot, im direkten Kontakt mit den Vertretern verschiedener Kirchen Lateinamerikas zu stehen. Er schreibt: „Das Institut wird in jedem Semester von einer hohen Zahl von Priestern und Ordensleuten aus praktisch allen Ländern des Kontinents besucht. Die meisten sind in der Befreiung des Volkes engagiert. Der Pastoralkurs wird im-mer mehr von der Spiritualität geprägt. Man spürt eine Entwicklung, die den Sinn für Liturgie und Gebet zurückzugewinnen sucht“, in: Galilea S.: Erwachen, 668.

Es folgen sieben thesenhaft vorgestellte Hauptmerkmale der lateinamerikanischen Spiritualität der Befreiung die Galilea in einem Text aus dem Jahre 1973

benennt.1197


1197 Damals war er Leiter des Pastoralinstituts in Quito, was ihm eine gute Möglichkeit bot, im direkten Kontakt mit Vertretern verschiedener Kirchen Lateinamerikas zu stehen und über sie von der Realität vor Ort zu erfahren. Er schreibt: „Das Institut wird in jedem Semester von einer hohen, repräsentativen Zahl von Priestern und Ordensleuten aus praktisch allen Ländern des Kontinents besucht, die pastoral und sozial sehr ,unruhig‘ sind. Die meisten sind durch ihr Apostolat irgendwie in die Befreiung des Volkes engagiert. Der Pastoralkurs wird immer mehr von der Spiritualität geprägt. Man spürt eine Entwicklung, die den Sinn für Liturgie und Gebet zurückzugewinnen sucht“; Erwachen, S. 668.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[7.] Jpm/Fragment 071 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-08 00:59:31 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jpm, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 71, Zeilen: 7-14
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 176, Zeilen: 6-13
Denn die Kirche „lebt und wirkt in der Funktion dieses Reiches“.16 Dazu meint Galilea „Reich Gottes ist Gott, der unsere menschliche Kondition und unsere Geschichte teilen will, um uns zu befreien“.17 Damit wird ausgedrückt, dass die Basilea befreiendes Wirken Gottes in der menschlichen Geschichte ist. Sie ist kein Territorium, sondern neue Ordnung der Dinge. Und das Reich Gottes ist nicht nur etwas Geistiges, sondern präsent als konkrete Größe unter den Menschen.

16 Vgl. Sobrino, J.: Jesucristo Liberador, 321f.

17 Vgl. Sobrino, J.: Jesucristo Liberador, 45.

die Kirche „lebt und wirkt in Funktion dieses Reiches“.617 Galilea meint an einer Stelle: „Reich Gottes ist Gott, der unsere menschliche Kondition und unsere Geschichte teilen will, um sie zu befreien“.618 Er versteht also die Basileia als befreiendes Wirken Gottes in der menschlichen Geschichte. [...] Die Gottesherrschaft ist kein Land, kein Staat, kein Territorium, sondern eher eine neue Ordnung der Dinge. Und das Reich Gottes ist nicht nur etwas Geistiges, es ist präsent als konkrete Größe unter den Menschen.619

617 S. Galilea, Reino de Dios, S. 10.

618 Sp.: ”El Reino de Dios es Dios que quiere compartir nuestra condición humana y nuestra historia para liberarlas“, S. Galilea, Reino de Dios, S. 10.

619 Ähnlich auch L. Boff, Jesus Christus, der Befreier, S. 7.

Anmerkungen

Kein Quellenverweis vorhanden. Man beachte ausserdem die geänderten Verweise in den Fußnoten.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[8.] Jpm/Fragment 071 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 15:55:16 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 71, Zeilen: 15-26
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 176, 177, Zeilen: 176: 14-26; 177: 1-2
Biblische Grundlagen des Reiches Gottes: Die Idee des Reiches Gottes ist in der biblischen Botschaft begründet. Im Alten Testament wird die Ankunft des Reiches Gottes angekündigt und im Neuen Testament das in Jesus Christus schon Wirklichkeit gewordenes Reich Gottes verkündet. Es ereignet sich unauffällig, ohne Macht und Lärm, wie die Juden es erwarteten. Die „Pastoral“ der Propheten bestand darin, dass sie im Volk die Erwartung des Reiches lebendig hielten und die Tendenz aufzeigten, das Reich Gottes als ein Werk menschlicher Macht und zeitlichen Wohlstands zu begreifen. Johannes der Täufer, der an der Grenze zwischen beiden Testamenten steht, ruft die Menschen zur Umkehr und Änderung ihres Lebens auf: Das Reich Gottes ist nahe und es ist Zeit, die Basilea würdig zu empfangen. 4.2 Biblische Grundlagen der Reich-Gottes-Idee

Die Reich-Gottes-Idee wurzelt in der biblischen Botschaft; sowohl im Alten, als auch im Neuen Testament wird sie thematisiert. Galilea zeigt aber, dass es einen fundamentalen Unterschied zwischen beiden Testamenten gibt. Dieser liegt darin, dass im Ersten dem Volk die Ankunft des Reiches angekündigt wird, und im Zweiten das schon präsente Reich verkündet wird, jedoch anwesend auf eine stille, unauffällige Weise, und nicht mit Macht und Lärm, wie von den Juden erwartet. Die „Pastoral“ der Propheten besteht darin, dass sie im Volk die Erwartung des Reiches lebendig halten, und dass sie „auf die Tendenz zeigen, das Reich als ein Werk der menschlichen Macht und des zeitlichen Wohlstands zu begreifen“.620 An der Grenze zwischen den zwei Testamenten steht Johannes der Täufer. [...]

[Seite 177]

Johannes scheint zu rufen: Das Reich ist gleich da; es ist schon „fünf vor zwölf“, ja, es ist eigentlich schon zu spät, um die Basileia würdig zu empfangen.

Anmerkungen

Kein Quellenverweis vorhanden. Trotz relativ weitgehender Verschleierung ist deutlich, dass die Quelle den Ausführungen des Vf. in vielen Einzelformulierungen, zumal in den thematischen Punkten, zugrunde lag.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[9.] Jpm/Fragment 072 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 15:41:09 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 5-26
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 175, 177, Zeilen: 14-27; 15-26
Jesus spricht eine universelle Einladung in sein Reich an die Menschen aus, doch die ersten Plätze erhalten Krüppel, Blinde, Kranke und Arme. Diesen an den Rand der Gesellschaft Gedrängten gilt sein besonderes Interesse, ja mehr noch – er verkündigt, dass man arm werden muss, um ins Reich zu gelangen. Nach Galilea trägt ein solcher Aufruf einen radikal revolutionären Charakter. Die „Revolution des Reiches“ hat auch als revolutionäre Ethik „die Seligpreisungen“. Mit Hilfe der Seligpreisungen stellt Jesus das Ideal eines „neuen Menschen“ vor, der nach einer besseren Gesellschaft strebt. „Das Ideal der Seligpreisungen ist nicht nur eine Verheißung für das ewige Leben; es ist die ethische Bedingung für eine jede Reform der Gesellschaft, die sich an die Werte des Reiches annähern will.“19 Nach Galilea existiert die Kirche, „um das Mysterium des auferstandenen Christus den Menschen zu verkündigen“.20 In einem Artikel zum Thema Befreiungstheologie im Jahr 1979 scheint er die katholische Kirche mit dem Reich Gottes zu identifizieren: „Die Kirche, das Reich Gottes, ist zugleich transzendent und immanent, inkarniert, historisch und zur selben Zeit österlich“.21 Hier setzt er die „Kirche“ mit dem „Reich Gottes“ gleich. Die Apostel und anderen Nachfolger des Herrn bekommen den Auftrag, an erster Stelle das Reich Gottes zu verkündigen und es zu fördern. Heute herrscht unter den Theologen Einstimmigkeit darüber, dass das zentrale Thema der Predigt Jesu die Botschaft vom Reich Gottes war.

19 Der nordamerikanische Kritiker der Befreiungstheologie, Arthur F. McGovern schreibt: „Ich möchte die Spiritualität ganz klar als das dominierende Gebiet der jetzigen Befreiungstheologie bezeichnen. Diese Spiritualität beinhaltet zwei Elemente: den Ruf zur Nachfolge Jesu im Dienst für und mit den Armen.

20 Vgl. Galilea, S.: Hacia, 34.

21 Vgl. Galilea, S. Theologie der Befreiung nach Puebla, 1979,100.

[Seite 177: 15-26]

Jesus hat eine universelle Einladung in sein Reich an die Menschen gerichtet, doch die ersten Plätze darin gelten den Krüppeln, Blinden und Armen.625 Diesen, an den Rand der Gesellschaft Gedrängten, gilt das besondere Interesse Jesu, ja mehr noch - er verkündigt, dass man arm werden muss, um ins Reich zu gelangen.626 Natürlich, so Galilea, trägt in jedem soziokulturellen Kontext ein solcher Aufruf einen radikal revolutionären Charakter. Aber nicht nur das! Die „Revolution des Reiches“ hat auch eine revolutionäre Ethik, und diese heißt „die Seligpreisungen“. Mit Hilfe der Seligpreisungen stellt Jesus das Ideal eines „neuen Menschen“ vor, der nach einer besseren Gesellschaft strebt. „Das Ideal der Seligpreisungen ist nicht nur eine Verheißung für das ewige Leben; es ist die ethische Bedingung für eine jede Reform der Gesellschaft, die sich an die Werte des Reiches annähern will“.627

[Seite 175; 14-27]

Die Kirche existiert v.a. „um das Mysterium des auferstandenen Christus den Menschen zu verkündigen“.611 [...] Auch noch in einem Artikel zum Thema der Befreiungstheologie aus dem Jahre 1972 scheint er das Reich Gottes mit der katholischen Kirche zu identifizieren: „Die Kirche, das Reich Gottes, ist zugleich transzendent und immanent, inkarniert, historisch und zur selben Zeit österlich“.612 In einem Atemzug spricht er hier von der „Kirche“, die „das Reich Gottes“ meint. Dies sollte sich freilich danach ändern. In einem Text aus dem Jahre 1985 schreibt er: „Die Apostel und die anderen Nachfolger des Herrn bekommen den Auftrag, an erster Stelle das Reich Gottes613 zu verkündigen und es zu fördern“.614 Auch große Persönlichkeiten machen ihre Entwicklung durch. Heute herrscht nämlich unter den Theologen Einstimmigkeit darüber, dass das zentrale Thema der Predigt Jesu die Botschaft vom Reich Gottes war.615



611 S. Galilea, Hacia, S. 26.

612 S. Galilea, Teología de la liberación, S. 138.

613 Vgl. Mt 10,7.

614 S. Galilea, Reino de Dios, S. 12.

615 Nirgends im Evangelium ist aber eine explizite Definition der Gottesherrschaft zu finden. „Jesus hat darauf verzichtet, sie zu definieren oder theoretisch zu explizieren“, J. Gnilka, Jesus von Nazaret, S. 142.

[...]

625 Vgl. Lk 14,21.

626 Vgl. Mt 5,3; Lk 6,20; 16,19ff; 18,19ff, usw.

627 S. Galilea, Contemplación, S. 42.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Für die FN 19 siehe Jpm/Fragment_072_102

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[10.] Jpm/Fragment 072 102 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-26 06:56:38 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 102-105
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 285, Zeilen: 101-105
19 Der nordamerikanische Kritiker der Befreiungstheologie, Arthur F. McGovern schreibt: „Ich möchte die Spiritualität ganz klar als das dominierende Gebiet der jetzigen Befreiungstheologie bezeichnen. Diese Spiritualität beinhaltet zwei Elemente: den Ruf zur Nachfolge Jesu im Dienst für und mit den Armen. 1187 Der nordamerikanische Kritiker der Befreiungstheologie Arthur F. McGovern schreibt: „Ich möchte die Spiritualität ganz klar als das dominierende Gebiet der jetzigen Befreiungstheologie bezeichnen. Diese Spiritualität beinhaltet zwei Elemente: den Ruf zur Nachfolge Jesu im Dienst für und mit den Armen, aber auch eine tiefe Reflexion darüber, was alle Christen von den Armen über Gott lernen können“, Liberation Theology, S. 52.
Anmerkungen

Wenngleich das Fragment weitgehend aus einem wörtlichen Zitat besteht, spricht verschiedenes für eine Wertung als Plagiat:

  • Das Direktzitat ist nicht mit Quellenangabe belegt. Zudem fehlen die schließenden Anführungszeichen.
  • Die einleitende Formulierung ist ebenfalls wortgleich; das Nennen von Vornamen ist für den Vf. zudem unüblich. So wird z.B. der Vorname Segundo Galileas, der ab S. 67 ausführlich diskutiert wird, in der ganzen Arbeit nicht erwähnt.
  • Schließlich findet sich McGovern nicht im Literaturverzeichnis.
Sichter
(Hindemith), fret

[11.] Jpm/Fragment 072 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 15:49:59 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 26-30
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 287, Zeilen: 20-25
Galilea ist davon überzeugt, dass die Christen Lateinamerikas entschlossen sind, den Einsatz für die Befreiung mit dem Willen zum Aufbau des Reiches Gottes zu verbinden, dessen Charakteristika Gerechtikeit, Brüderlichkeit, Gleichheit und Solidarität sind. Für engagierte Christen ist ihr Einsatz für die Befreiung oder spirituell-ganzheitliche [Heilung ein Beitrag zur Schaffung einer Gesellschaft, in der diese Werte vorherrschen.] Die Christen Lateinamerikas sind entschlossen, so Galilea, den Einsatz für die Befreiung mit dem Willen zum Aufbau des Gottesreiches, dessen charakteristische Merkmale Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Gleichheit und Solidarität sind, zu verbinden. Für die engagierten Christen ist ihr tätiger Einsatz für die Befreiung ein Beitrag zur Schaffung einer Gesellschaft, in der diese Werte vorherrschen.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[12.] Jpm/Fragment 073 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 16:02:26 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 1-3
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 287, Zeilen: 23-26
[Für engagierte Christen ist ihr Einsatz für die Befreiung oder spirituell-ganzheitliche] Heilung ein Beitrag zur Schaffung einer Gesellschaft, in der diese Werte vorherrschen. So müsste sich die jetzige Gesellschaft mehr und mehr zu einem Vorentwurf des Reiches Gottes entwickeln. Für die engagierten Christen ist ihr tätiger Einsatz für die Befreiung ein Beitrag zur Schaffung einer Gesellschaft, in der diese Werte vorherrschen. So müsste sich die jetzige Gesellschaft mehr und mehr zu einem Vorentwurf des Reiches Gottes entwickeln.
Anmerkungen

Eine Quellenangabe fehlt.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[13.] Jpm/Fragment 073 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 15:38:47 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 7-32
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 286, 287, 288, Zeilen: 287: 27-33; 288: 1-9
2.2.2 Psychosoziales Engagement als Zeugnis der Nächstenliebe

Politik spielt in Lateinamerika eine äußerst wichtige Rolle. Man hat den Eindruck, dass sie dort wichtiger als anderswo in der Welt sei. Deswegen könne sie nach Galilea auch als hervorragendes Mittel zur Befreiung dienen. Die Christen sehen gerade im politischen Engagement einen Ausdruck christlicher Liebe. „Die Nächstenliebe wird für sie ,politisch' und die Politik zu einer Ausdrucksform des geistlichen Lebens“.22

2.2.3 Spiritualität als Option für Arme, Kranke und Notleidende

Galilea glaubte, dass die Christen Lateinamerikas einen großen Sinn für Armut hätten. Auf dem Kontinent der Armen erstreben die letzten christlichen Generationen eine Spiritualität der Armut. Man strebt eine „Kirche der Armen“ an, mit der sich die Kleinen dieser Welt identifizieren können, sie als „ihre Kirche“ anerkennen, in der sie sich angenommen und „zu Hause“ fühlen. An einer anderen Stelle meint der Theologe, dass das Bewusst-sein der vorrangigen Option für die Armen und ihre Konsequenzen wohl das einzig wahrhaft Neue in der lateinamerikanischen Spiritualität seien.23

2.2.4 Bekehrung zu Christus durch den Dienst an Armen und Kranken

Die Umkehr zu Gott vollzieht sich als Umkehr zu den ärmsten Brüdern und Schwestern und führt zu einer Praxis der Gerechtigkeit, die danach strebt, ungerechte Strukturen der lateinamerikanischen Gesellschaft zu überwinden. Im Dienst an der Befreiung der Armen und Notleidenden kommt die Gegenwart Christi zum Ausdruck und in den Armen Lateinamerikas werden die „Geringsten“ entdeckt: „Das christliche kontemplative Leben erstreckt sich nicht nur auf die verschiedenen Gebetsformen, sondern auch auf den Dienst an der Befreiung des Christus, der ,in den [Geringsten eurer Brüder„ lebt“.24]


22 Vgl. Galilea, S.: Erwachen, 670.

23 Vgl. Galilea, S.: Futuro, 76f.

24 Vgl. Galilea, S.: Erwachen, 669.

[Seite 287: 27-33]

5. Politisches Engagement wird zum Zeichen der Nächstenliebe

Die Politik spielt in Lateinamerika eine äußerst wichtige Rolle. Man hat den Eindruck, dass sie dort wichtiger als anderswo in der Welt ist. Deswegen kann sie auch als ein hervorragendes Mittel der Befreiung benutzt werden, so Galilea. Die Christen erblicken gerade im politischen Engagement eine Äußerung der christlichen Liebe. „Die Nächstenliebe wird für sie ‚politisch‘, und die Politik zu einer Ausdrucksform des geistlichen Lebens“.1201

[Seite 288: 1-9]

6. Ohne Option für die Armen gibt es keine Spiritualität

Galilea glaubt, dass die Christen Lateinamerikas einen großen Sinn für die Armut haben. Auf dem Kontinent der Armen erstreben die letzten christlichen Generationen eine Spiritualität der Armut. Es wird eine „Kirche der Armen“ angestrebt, die die Kleinen dieser Welt als „ihre Kirche“ anerkennen und wo sie sich „zu Hause“ fühlen können.1202 An einer anderen Stelle meint der Theologe, dass, streng genommen, das Bewusstsein der vorrangigen Option für die Armen und ihre Konsequenzen wohl das einzig wahrhaft Neue in der lateinamerikanischen Spiritualität sind.1203

[Seite 286: 15-23]

1. Bekehrung zu Christus erfolgt durch Bekehrung zu den Ärmsten.

Die Umkehr zu Gott vollzieht sich notwendigerweise als Umkehr zu den ärmsten Brüdern und Schwestern. Sie führt zu einer Praxis der Gerechtigkeit, die die ungerechten Strukturen der lateinamerikanischen Gesellschaft zu überwinden versucht. Im Dienst an der Befreiung der Armen wird die Gegenwart Christi und in den Gesichtern der Armen Lateinamerikas werden die „Geringsten“ des Matthäusevangeliums entdeckt: „Das christliche kontemplative Leben erstreckt sich nicht nur auf die verschiedenen Gebetsformen, sondern auch auf den Dienst an der Befreiung des Christus, der ‚in den Geringsten eurer Brüder‘1198 lebt“.1199


1199 S. Galilea, Erwachen, S. 669.

[...]

1201 S. Galilea, Erwachen, S. 670. [...]

[...]

1203 Vgl. S. Galilea, Futuro, S. 76f.

Anmerkungen

Die korrekte Quellenangabe fehlt. Durch die zuweilen verwendete indirekte Rede ("deswegen könne sie nach Galilea..." usw.) wird der Eindruck vermittelt, hier findet eine genuine Auseinandersetzung mit den Gedanken Galileas statt. Dies ist jedoch nicht der Fall.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb, fret

[14.] Jpm/Fragment 076 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 16:01:14 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 4-9
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 287, Zeilen: 4-8
Auf diesem Hintergrund sind Sakramente nicht nur Zeichen einer einseitig verstandenen, persönlichen Gotteserfahrung oder Momente der Bestätigung der eigenen Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft, sondern auch Orte der notwendigen Synthese zwischen der Begegnung mit Christus im Gebet und in den Notleidenden, Armen, Entrechteten und Ausgestoßenen. Auf diesem Hintergrund sind die Sakramente nicht nur Zeichen von etwas einseitig verstandener persönlicher Erfahrung Gottes, oder Momente der Bestätigung der eigenen Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Glaubenden, sie sind auch die Orte der notwendigen Synthese zwischen der Begegnung mit Christus im Gebet und der Begegnung mit ihm in den Geringsten.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[15.] Jpm/Fragment 077 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-30 21:35:43 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Labusga 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 77, Zeilen: 1-8
Quelle: Labusga 2000
Seite(n): 184, Zeilen: 4-12
Die zweite Begegnung Christi in Leidenden, Armen und Kranken „inkarniert“ die erste und verleiht dem Gebetsleben des Christen geschichtliche Dimension.32 Daher beinhaltet nach Galilea Kontemplation die Einladung und den Ruf zum Engagement für Leidende, Unterdrückte und all diejenigen, die der Befreiung bedürfen. Der Dienst an Kranken, Armen und Notleidenden hat kontemplativen Charakter und fordert den Christen zum „Kontemplativen im Handeln“ auf. Gebet und Engagement gehören zusammen, „christliche Mystik ist eine Mystik des Engagements.“33

32 Ebd., 67.
33 Ebd., 68.

„Die zweite Begegnung ,inkarniert‘ die erste und gibt dem Gebetsleben eines Christen eine geschichtliche Dimension“.657 Aufgrund dessen meint Galilea, dass die Kontemplation auch einen Ruf zum Engagement für die Befreiung beinhaltet. Sie führt notwendigerweise zum Engagement für die Unterdrückten und Notleidenden. Der Dienst an den Armen hat einen kontemplativen Charakter und macht den Christen zum „Kontemplativen im Handeln“ im Sinne bester christlicher Tradition. Gebet und Engagement gehören zusammen. „Christliche Mystik ist eine Mystik des Engagements“.658

657S. Galilea, Christ werden, S. 67.
658S. Galilea, Christ werden, S. 68.

Anmerkungen

Vf. übernimmt die Quelle bis in die Fußnoten hinein, hierbei wird insbesondere das Primärzitat "Die zweite Begegnung..." teilweise als eigene Formulierung ausgegeben. Ansonsten leichte Reformulierung ("verleiht dem Gebetsleben" - "gibt dem Gebetsleben", "dem Christen" - "eines Christen"; "beinhaltet ... Kontemplation die Einladung" - "Kontemplation ... einen Ruf ... beinhaltet").

Sichter
KnallErbse

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