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Quelle:Jpm/Wolkinger 2006

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Alois Wolkinger
Titel    SPIRITUALITÄT und SPIRITUELLE THEOLOGIE als DISZIPLIN
Zeitschrift    Vorlesungsskript WS 2006/07 an der Theologischen Fakultät der Universität Graz
Jahr    2006
Seiten    10
URL    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&ved=0CCAQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww-theol.uni-graz.at%2Fcms%2Fdokumente%2F10002528%2Ff890322e%2Fspir.text.doc&ei=ZolLUIOGMorOhAfY8oGgCQ&usg=AFQjCNH2s_svltmu3VfbvCk7NS3kr-uWQw

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    nein
Fragmente    5


Fragmente der Quelle:
[1.] Jpm/Dublette/Fragment 048 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-20 19:08:02 Hindemith
Fragment, Jpm, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Wolkinger 2006, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
KnallErbse
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 14-20
Quelle: Wolkinger 2006
Seite(n): 1, Zeilen: 16-22
Der Begriff Spiritualität kommt aus dem Französischen und ist ein Kind des 20. Jahrhunderts; im Deutschen taucht er erstmals erst Ende der Fünfzigerjahre auf. Die zweite Auflage des Lexikons für Theologie und Kirche verweist im Band IX (1964) unter dem Stichwort Spiritualität auf den Begriff Frömmigkeit. Der Große Brockhaus59 führt das Stichwort Spiritualität erstmals erst in der 17. Auflage (Bd. XVII [1973] 748) an.

---

59 Brockhaus Enzyklopädie: Im Jahrbuch 2005 unter Spiritualität (Brockhaus), Mannheim 2006.

Der Begriff der Spiritualität kommt aus dem Französischen und ist ein Kind des 20. Jahrhunderts; im Deutschen taucht er erstmals erst Ende der Fünfzigerjahre auf. [...] Die zweite Auflage des Lexikons für Theologie und Kirche verweist im Band IX (1964) unter dem Stichwort Spiritualität auf den Begriff Frömmigkeit. Der Große Brockhaus führt das Stichwort Spiritualität erstmals erst in der 17. Auflage (Bd. XVII [1973] 748) an.
Anmerkungen

Quelle nicht angegeben. Siehe auch Jpm/Fragment 048 07

Sichter
(KnallErbse)

[2.] Jpm/Fragment 050 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-20 19:19:19 Hindemith
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wolkinger 2006

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
KnallErbse
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 21-28
Quelle: Wolkinger 2006
Seite(n): 7, Zeilen: 3-9
Spiritualität hat nicht bloß theozentrisch, christozentrisch, pneumatisch, ekklesial, sakramental etc. zu sein, sondern kann und muss gegebenenfalls darüber hinaus sowohl höchst subjektiv-individuell als auch gemeinschaftsbezogen, ökumenisch, interreligiös bzw. interspirituell gruppenorientiert, (katholisch, evangelisch, orthodox, buddhistisch, christlich, nicht christlich, theistisch, agnostisch, auf die Erste oder Dritte Welt bezogen) und universal-kosmozentrisch ausgerichtet sein.66

---

66 Wolkinger, A.: Spiritualität und Spirituelle Theologie als Disziplin, Wintersemester 2008; Ia,7.

Spiritualität hat somit nicht bloß theozentrisch, christozentrisch, pneumatisch, ekklesial, sakramental usw. zu sein, sondern kann und muß gegebenenfalls darüber hinaus sowohl höchst subjektiv-individuell als auch gemeinschaftsbezogen, sowohl ekklesial als auch ökumenisch, ja interreligiös („interspirituell“25), sowohl gruppenorientiert (männlich - weiblich; für Kleriker oder Laien; benediktinisch - franziskanisch - jesuitisch..., katholisch - evangelisch - orthodox - buddhistisch..., christlich - nichtchristlich, theistisch - agnostisch, auf die Erste oder Dritte Welt bezogen usw.) als auch universal-kosmozentrisch ausgerichtet sein.
Anmerkungen

Die Quelle wird genannt (Version 2008), der Text wird jedoch nicht als Zitat gekennzeichnet. Die Wortauslassungen reichen nicht, um eine Paraphrasierung zu rechtfertigen. Es ist hier zu bemerken, dass die Dissertation am 26. Oktober 2007 angenommen wurde, das zitierte Skript jedoch aus dem "Wintersemester 2008" stammen soll. Hier kann logischerweise nur das WS 2007/2008 gemeint sein, das kurz vor Abgabe der Arbeit begann.

Sichter
(KnallErbse), Hindemith

[3.] Jpm/Fragment 055 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-20 19:23:00 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jpm, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wolkinger 2006

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
KnallErbse
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 1-7
Quelle: Wolkinger 2006
Seite(n): 1, Zeilen: 30-35
[Paulus verwendet das Adjektiv] „pneumatikos“ (geistbegabt, vom Geist beseelt, geistlich) mehr als zwanzigmal und unterscheidet den von Gott kommenden Geist vom Geist der Welt: „Wir haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist. Davon reden wir auch... Wir aber haben den Geist Christi.“ (1 Kor 2,12f.16) In der Charismenlehre entfaltet Paulus dann seine Geistestheologie. Paulus verwendet das Adjektiv „pneumatikos“ (geistbegabt, vom Geist beseelt, geistlich) mehr als zwanzigmal und unterscheidet recht selbstbewußt den von Gott kommenden Geist vom Geist der Welt: „Wir haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist. Davon reden wir auch... Wir aber haben den Geist Christi.“ (1 Kor 2,12f.16) In der Charismenlehre entfaltet Paulus dann seine Geisttheologie.
Anmerkungen

Quelle wird nicht genannt.

Sichter
(KnallErbse), Hindemith

[4.] Jpm/Fragment 059 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-20 19:42:56 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wolkinger 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
KnallErbse
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 30-34
Quelle: Wolkinger 2006
Seite(n): 2, Zeilen: 23-28
Schütz übersetzt Spiritualität vom ursprünglichen Wortsinn als „geistliche Lebensform“, geistbestimmtes, konkretes Leben. Denkt man an die „ruach“ der Genesis, dann ist schöpferische Aktivität, Kraft und Bewegung gemeint. Von daher meint Spiritualität keine Weltabgehobenheit und „kraftlose Weltfremdheit“, auch keinen dualisti-[schen Spiritualismus und noch weniger abergläubischen Spiritismus.] Christian Schütz übersetzt Spiritualität vom ursprünglichen Wortsinn her als „geistliche Lebensform“4 , also als geistbestimmtes konkretes Leben. Denkt man an die „ruach“ der Genesis, dann ist schöpferische Aktivität, Kraft und Bewegung gemeint. Von daher meint Spiritualität sicher keine Weltabgehobenheit und keine „kraftlose Weltfremdheit“5, auch keinen dualistischen Spiritualismus und noch weniger abergläubischen Spiritismus.

4 Christian Schütz, Art. Spiritualität, in: Praktisches Lexikon der Spiritualität. Hg. v. dems., Freiburg/Br.: Herder 1988, 1170-1180; 1170.

5 Josef Sudbrack, Art. Spiritualität, in: Sacramentum Mundi. Hg. v. Karl Rahner u. a., Bd. 4, Freiburg: Herder 1969, 674-691; 676; auch in: Herders Theologisches Taschenlexikon. Hg. v. K. Rahner, Bd. 7, Freiburg (Herderbücherei 457) 1973, 115-130; 117.

Anmerkungen

Das Fragment setzt sich auf der folgenden Seite fort. Keine Quellenangabe. Abgesehen von Wortauslassungen wurde hier wörtlich übernommen.

Vor dem hier dokumentierten Fragment verweist der Verfasser auch auf Schütz (Fußnote 74).

Sichter
(KnallErbse), Hindemith

[5.] Jpm/Fragment 060 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-20 19:40:55 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wolkinger 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
KnallErbse
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 1-36
Quelle: Wolkinger 2006
Seite(n): 2, 3, Zeilen: -
Biblisch gesehen meint „Spiritualität“ den ganzen Menschen mit Leib, Seele und Geist, mit einem tiefen Innenleben und unter Umständen massiver äußerer Aktivität, erdverbunden, der Geschichte durch Gottes endgültigen Geist geschenkt. Dieser Geist Gottes ist nicht abzulösen von Gottes Menschwerdung, umfasst daher die ganze Breite des Menschlichen, wie sie in Jesu Leben, in seinem Gang zum Kreuz und in der Hoffnungserfahrung der Auferstehung erscheint. Spiritualität vertritt eine Integration, ja Einheit von Geist bzw. Gott und Welt, Verinnerlichung und Weltgestaltung, Glaube und Vernunft bzw. Wissenschaft, Leben und Denken, Erfahrung (Biographie) und Theorie, Aktion und Kontemplation, Mystik und Politik, Sakralität und Profanität. So bedarf auch Spiritualität, Geistigkeit und Geistlichkeit der intensiven Auseinandersetzung mit ihr. Sie zielt somit auf Erdung, auf Erd- und Lebensnähe und nicht auf Weltflüchtigkeit und geistige Überhöhung, eher auf Durchgeistigung des irdisch-materiellen und nicht auf Trennung des Überirdischen vom Irdischen, auf Befreiung und Emanzipation und nicht nur auf Bindung. Spiritualität ist dynamisch und nicht statisch, die Umformung des Menschen, der auf den Ruf Gottes antwortet. Sie beinhaltet die tatsächlichen, aber mitunter nicht ausdrücklich genannten, unter Umständen sogar unbekannten oder unbewussten Antriebskräfte unseres Lebens und Handelns und kommt aus dem Glauben oder zumindest aus der tiefsten inneren Überzeugung. Spiritualität ist aber immer auch Ausdruck einer bestimmten Geisteskultur, die sich die ihr entsprechenden Ausdrucksformen selbst schafft. Spiritualität geht es um Sinnfragen und um letzte Zusammenhänge, um Religion im vollen und weiten Sinne ihrer Wortbedeutung. Urs von Balthasar (1095-1988)[sic!] war der erste, der den Begriff „Spiritualität“ als „unumgänglich“ für den deutschen Sprachgebrauch empfohlen hat. Er definierte Spiritualität als „jene praktische oder existentielle Grundhaltung eines Menschen, die Folge und Ausdruck seines religiösen–oder allgemeiner seines „ethisch-engagierten Daseinsverständnisses“ ist. In einer treffenden Kurzformel bestimmte Balthasar Spiritualität einfach als „die Mysteriendimension der objektiven kirchlichen Dogmatik“ bzw. als „die subjektive Seite der Dogmatik“, wobei er zusätzlich zur Dogmatik „Moraltheologie“ bzw. „Ethik“ hätte ergänzen müssen. Letztlich sind aber alle theologischen Disziplinen spirituell durchformt. [S2: Z28-32; S3: Z1]

Biblisch gesehen meint ‘spiritualis’ den ganzen Menschen mit Leib, Seele und Geist, mit einem tiefen Innenleben und unter Umständen massiver äußerer Aktivität, erdverbunden und gleichzeitig durchdrungen vom Göttlichen und deshalb offen für „die Vollendung der Geschichte durch Gottes endgültiges Geistgeschenk. Dieser Geist Gottes ist nicht abzulösen von Gottes Menschwerdung, umfaßt daher die ganze Breite des Menschlichen, wie sie in Jesu Leben, in seinem Gang zum Kreuz und in der Hoffnungserfahrung der Auferstehung erscheint.“6

[S3: Z7-10]

Recht verstanden vertritt Spiritualität also eine Integration, ja Einheit von Geist bzw. Gott und Welt, Verinnerlichung und Weltgestaltung, Glaube und Vernunft bzw. Wissenschaft, Leben und Denken, Erfahrung (Biographie) und Theorie, Aktion und Kontemplation, Mystik und Politik, Sakralität und Profanität.

[S3: Z11-34]

Wie guter Wein nur auf schwer zu bearbeitendem Hügelgelände gedeiht, so bedarf auch Spiritualität, Geistigkeit und Geistlichkeit der Erde und der intensiven Auseinandersetzung mit ihr. Spiritualität zielt somit auf Erdung, auf Erd- und Lebensnähe und nicht auf Weltflüchtigkeit und geistige Überhöhung, eher auf Durchgeistigung des Irdisch-Materiellen und nicht auf Trennung des Überirdischen vom Irdischen, eher auf Befreiung und Emanzipation und nicht auf Bindung. Spiritualität ist dynamisch und nicht statisch; sie ist „die fortwährende Umformung eines Menschen, der antwortet auf den Ruf Gottes“7. Spiritualität denkt an die tatsächlichen, aber mitunter nicht ausdrücklich genannten, unter Umständen sogar unbekannten oder unbewußten Antriebskräfte unseres Lebens und Handelns und muß daher nicht ausdrücklich artikuliert, sondern kann auch unausdrücklich mitgedacht und mitbehandelt werden. Spiritualität meint ein Leben aus dem Glauben oder zumindest aus der tiefsten inneren Überzeugung, sei sie nun reflektiert oder nicht. Spiritualität ist aber immer auch Ausdruck einer bestimmten Geisteskultur, die sich die ihr entsprechenden Ausdrucksformen selbst schafft. Spiritualität geht es um Sinnfragen und um letzte Zusammenhänge, um Religio(n) im vollen und weiten Sinn ihrer Wortbedeutung.

Hans Urs von Balthasar war der erste, der den Begriff „Spiritualität“ als „unumgänglich“ für den deutschen Sprachgebrauch empfohlen hat. Er definierte Spiritualität als „jene praktische oder existentielle Grundhaltung eines Menschen, die Folge und Ausdruck eines religiösen - oder allgemeiner: ethisch-engagierten Daseinsverständnisses“ ist, oder klassisch-systematisch ausgedrückt als „eine akthafte und zuständliche (habituelle) Durchstimmtheit seines Lebens von seinen objektiven Letzteinsichten und Letztentscheidungen her“. In einer treffenden Kurzformel bestimmte Balthasar Spiritualität einfach als „die Mysteriendimension der objektiven kirchlichen Dogmatik“8 bzw. als „die subjektive Seite der Dogmatik“ , wobei er zusätzlich zur Dogmatik „Moraltheologie“ bzw. „Ethik“ hätte ergänzen müssen. Letztlich sind aber alle theologischen Disziplinen spirituell durchformt bzw. spirituell zu durchformen.


6 Josef Sudbrack, Spiritualität - Modewort oder Zeichen der Zeit. Ein Kapitel moderner Pneumatologie, in: Geist und Leben 71 (1998) 198-211; 202.

7 Michael Plattig: Was ist Spiritualität?, in: Lewkowicz, Marina/Lob-Hüdelpohl, Andreas (Hg.): Spiritualität in der sozialen Arbeit, Freiburg/Br. 2003, 12-32; 13.

8 Hans Urs von Balthasar, Spiritualität, in: ders., Verbum caro. Skizzen zur Theologie I, Einsiedeln 1960, 226-244; zuerst in: Geist und Leben 31 (1958) 340-352; vgl. ders., Das Evangelium als Norm und Kritik aller Spiritualitäten in der Kirche, in: ders., Spiritus Creator. Skizzen zur Theologie III, 1967, 247-263; zuerst in: Concilium 1 (1965) 715-722.

Anmerkungen

Eine Quellenangabe fehlt.

Sichter
(KnallErbse), Hindemith

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