Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Kal/Burkert 2006

< Quelle:Kal

31.373Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Antje Burkert
Titel    Antioxidative Therapie mit Acetylcystein während der Hämodialyse. Verbesserung der endothelialen Funktion
Ort    Berlin
Jahr    2006
Anmerkung    Dissertation, Medizinische Fakultät Charité - Universitätsmedizin Berlin
URN    urn:nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000002113-3
URL    http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000002113

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    11


Fragmente der Quelle:
[1.] Kal/Fragment 012 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-10-15 04:00:15 Hindemith
Burkert 2006, Fragment, Gesichtet, Kal, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 16-32
Quelle: Burkert 2006
Seite(n): 25, Zeilen: 13ff.
Das nicht-invasive Verfahren der digitalen photoplethysmographischen Pulskurvenmessung zur Aufzeichnung reaktiver Gefäßeigenschaften und Überprüfung der Endothelfunktion von niereninsuffizienten Patienten und Hypertonikern beruht auf den folgenden physikalischen Prinzipien:

Infrarotes Licht wird stärker vom Blut als vom umliegenden Gewebe absorbiert (Goldmann et al., 2000). Mittels einer Lichtdiode wird rotes Licht und infrarotes Licht in den untersuchenden Abschnitt gesendet. Je nach Füllungszustand des jeweiligen Kapillarbettes an der Fingerbeere, am Ohrläppchen oder an der Zehe wird mehr oder weniger Licht resorbiert, reflektiert oder transmittiert. Gegenüber der Leuchtdiode befindet sich ein Photosensor, der das transmittierte Licht misst. Je stärker die Durchblutung des Untersuchungsgebietes, desto stärker ist die Absorption des infraroten Lichtes durch das Blut und desto weniger Licht wird transmittiert. Es besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen dem sich mit dem Pulsschlag ändernden Blutvolumen und dem am Photosensor eingehenden Impuls, der verrechnet und als mathematische Kurve wiedergegeben wird - die Pulswellenkurve. Das beschriebene Verfahren der digitalen Photoplethysmographie wurde bereits erfolgreich in anderen Studien an nierengesunden Probanden zur Gefäßuntersuchung verwendet und etabliert. [Es konnte gezeigt werden, dass der Abfall des Gefäßtonus nach systematischer Nitrogabe zum Abfall des reflektiven Indexes (Volumenpulswellenreflexion in der Peripherie) führt (Chowienzyk et al., 1999; Millasseau et al., 2000; Scholze et al., 2004; Takazawa et al., 1998).]


[Aus Literaturverzeichnis:]

Goldman JM, Petterson MT, Kopotic RJ, Barker SJ. Masimo signal extraction pulse oximetry. J Clin Monit Comput. 2000; 16: 475 - 483.

Chowienczyk PJ , Kelly RP, MacCallum BN, Millasseau SC, Andersson TLG, Gosling RG, Ritter JM, Anggard EE. Photoplethysmographic assessment of pulse wave reflection: Blunted response to endothelium-dependent beta2-adrenergic vasodilation in type II diabetes mellitus. J am Coll Cardiol. 1999; 34: 2007 - 2014.

Millasseau SC, Guigui FG, Kelly RP, Prasad K, Cockcroft JR, Ritter JM, Chowienczyk PJ. Noninvasive assessment of the digital volume pulse. Comparison with the peripheral pressure pulse. Hypertension. 2000; 36: 952 - 956.

Scholze A, Rinder C, Beige J, Riezler R, Zidek W, Tepel M. Acetylcysteine reduces plasma homocysteine concentration and improves pulse pressure and endothelial function in patients with end-stage renal failure. Circulation. 2004; 109: 369 - 374.

Takazawa K, Tanaka N, Fujita M, Matsuoka O, Saiki T, Aikawa M, Tamura S, Ibukiyama C. Assessment of vasoactive agents and vascular aging by the second derivative of photoplethysmogram waveform. Hypertension. 1998; 32: 365 - 370.

2.4 Digitale Photoplethysmographie

Das nicht-invasive Verfahren der digitalen photoplethysmographischen Pulskurvenmessung zur Aufzeichnung reaktiver Gefäßeigenschaften und Überprüfung der Endothelfunktion von Hämodialysepatienten beruht auf der physikalischen Grundlage, dass rotes bzw. infrarotes Licht stärker von Blut als vom umliegenden Gewebe absorbiert wird (Goldman et al., 2000). Mittels einer Leuchtdiode wird rotes und infrarotes Licht in den zu untersuchenden Abschnitt gesendet. Je nach Füllungszustand des jeweiligen Kapillarbettes am Ohrläppchen, Fingerbeere oder Zehe wird mehr oder weniger Licht absorbiert, reflektiert oder transmittiert. Gegenüber der Leuchtdiode befindet sich ein Photosensor, der das transmittierte Licht misst. Je stärker die Durchblutung des Untersuchungsgebietes, desto stärker ist die Absorption des infraroten Lichtes durch das Blut und desto weniger Licht wird transmittiert. Es besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen dem sich mit dem Pulsschlag ändernden Blutvolumen und dem am Photosensor eingehenden Impuls, der verrechnet und als mathematische Kurve wiedergegeben wird – die Pulswellenkurve.

Das beschriebene Verfahren der digitalen Photoplethysmographie wurde bereits erfolgreich in anderen Studien an nierengesunden Probanden zur Gefäßuntersuchung verwendet und etabliert (Chowienzyk et al., 1999; Millasseau et al., 2000; Scholze et al., 2004; Takazawa et al., 1998).


[Aus Literaturverzeichnis:]

Goldman JM, Petterson MT, Kopotic RJ, Barker SJ. Masimo signal extraction pulse oximetry. J Clin Monit Comput. 2000;16:475-483.

Chowienczyk PJ, Kelly RP, MacCallum H, Millasseau SC, Andersson TL, Gosling RG, Ritter JM, Anggard EE. Photoplethysmographic assessment of pulse wave reflection: blunted response to endothelium-dependent beta2-adrenergic vasodilation in type II diabetes mellitus. J Am Coll Cardiol. 1999;34:2007-2014.

Millasseau SC, Guigui FG, Kelly RP, Crockcroft JR, Ritter JM, Chowienczyk PJ. Noninvasive assessment of digital volume pulse. Hypertens. 2000;36:952-956.

Scholze A, Rinder C, Beige J, Riezler R, Zidek W, Tepel, M. Acetylcysteine Reduces Plasma Homocysteine Concentration and Improves Pulse Pressure and Endothelial Function in Patients With End-Stage Renal Failure. Circulation. 2004; 109:369-374.

Takazawa K, Tanaka N, Fujita M, Matsuoka O, Saiki T, Aikawa M, Tamura S, Ibukiyama C. Assessment of vasoactive agents and vascular aging by the second derivative of photoplethysmogram waveform. Hypertension. 1998;32:365-370.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Hindemith)

[2.] Kal/Fragment 015 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-01-08 22:05:30 Hindemith
Burkert 2006, Fragment, Gesichtet, Kal, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-23
Quelle: Burkert 2006
Seite(n): 25, 26, Zeilen: S. 24: 4ff. S. 25: 13ff., S. 26: 5ff.
2.2. Digitale Photoplethysmographie

Das nicht-invasive Verfahren der digitalen photoplethysmographischen Pulskurvenmessung zur Aufzeichnung reaktiver Gefäßeigenschaften und Überprüfung der Endothelfunktion bei normotensiven Patienten, bei Patienten mit essentieller Hypertonie sowie bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz wurde mit einem Pulsoximeter (Vitaguard VG 3000; getemed, Teltow) durchgeführt, der mit einem Sensor (LNOP-Adult SpO2 sensor; Masimo Corporation, CA, USA) auf der Fingerkuppe des Mittelfingers befestigt wurde.

Die Methode der digitalen photoplethysmographischen Messung der Volumenpulswelle wurde bereits erfolgsreich in zahlreichen Studien zur Gefäßuntersuchung angewendet und etabliert (Takazawa et al., 1998; Chowienczyk et al., 1999; Millasseau et al., 2000; Scholze et al, 2004). Das Verfahren beruht auf der physikalischen Grundlage, dass rotes beziehungsweise infrarotes Licht stärker vom Blut als vom umliegenden Gewebe absorbiert wird (Goldman et al., 2000). Je nach Füllungszustand des jeweiligen Kapillarbettes wird am Ohrläppchen, an der Fingerbeere oder an der Zehe mehr oder weniger Licht absorbiert, reflektiert oder transmittiert. Es besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen dem sich mit dem Pulsschlag ändernden Blutvolumen und dem am Photosensor eingehenden Impuls, der verrechnet und als mathematische Kurve wiedergegeben wird - die Pulswellenkurve (Abbildung 1 und 2). Wie in der Literatur bereits beschrieben (Takazawa et al., 1998), besteht die digitale Volumenpulskurve aus zwei Anteilen. Der initiale systolische Anteil der digitalen Volumenpulskurve wird durch die voranschreitende Pulskurve bestimmt. Der spätere diastolische Anteil der digitalen Volumenpulskurve entsteht vor allem durch die Pulskurvenreflexion in der Peripherie. Diese erfolgt wahrscheinlich vorwiegend an kleinen Arterien, insbesondere der unteren Körperabschnitte (Chowienczyk et al., 1999); Millasseau et al., 2003. Abbildung 3, einzige Pulswelle.


[Auszug Literaturverzeichnis]


Chowienczyk PJ, Kelly RP, MacCallum H, Millasseau SC, Andersson TL, Gosling RG, Ritter JM, Anggard EE. Photoplethysmographic assessment of pulse wave reflection: blunted response to endothelium-dependent beta2-adrenergic vasodilation in type II diabetes mellitus. J Am Coll Cardiol. 1999;34:2007-2014.

Goldman JM, Petterson MT, Kopotic RJ, Barker SJ. Masimo signal extraction pulse oximetry. J Clin Monit Comput. 2000;16:475-483.

Millasseau SC, Guigui FG, Kelly RP, Crockcroft JR, Ritter JM, Chowienczyk PJ. Noninvasive assessment of digital volume pulse. Hypertens. 2000;36:952-956.

Millasseau SC, Kelly RP, Ritter JM, Chowienczyk PJ. The vascular impact of aging and vasoactive drugs: Comparison of two digital volume pulse measurements. Am J Hypertens. 2003; 16: 467 - 472.

Scholze A, Rinder C, Beige J, Riezler R, Zidek W, Tepel, M. Acetylcysteine Reduces Plasma Homocysteine Concentration and Improves Pulse Pressure and Endothelial Function in Patients With End-Stage Renal Failure. Circulation. 2004; 109:369-374.

Takazawa K, Tanaka N, Fujita M, Matsuoka O, Saiki T, Aikawa M, Tamura S, Ibukiyama C. Assessment of vasoactive agents and vascular aging by the second derivative of photoplethysmogram waveform. Hypertension. 1998; 32: 365 - 370.

[Seite 24]

Folgende Geräte, Reagenzien, Antikörper und Lösungen wurden im Verlauf der Studie zu Hilfe genommen.

● Geräte

Pulsoximeter Vitaguard VG3000; getemed, Teltow, Deutschland

Sensor LNOP-Adt SpO2 sensor; Masimo Corporation, USA

Fluoreszenzspektrophotometer Fluoroskan Ascent FL; Labysystems, Helsinki, Finnland

In-cell Western Assay Odyssey infrared imaging system; Licor GmbH, Bad Homburg, Deutschland

[...]


[Seite 25]

2.4 Digitale Photoplethysmographie

Das nicht-invasive Verfahren der digitalen photoplethysmographischen Pulskurvenmessung zur Aufzeichnung reaktiver Gefäßeigenschaften und Überprüfung der Endothelfunktion von Hämodialysepatienten beruht auf der physikalischen Grundlage, dass rotes bzw. infrarotes Licht stärker von Blut als vom umliegenden Gewebe absorbiert wird (Goldman et al., 2000). Mittels einer Leuchtdiode wird rotes und infrarotes Licht in den zu untersuchenden Abschnitt gesendet. Je nach Füllungszustand des jeweiligen Kapillarbettes am Ohrläppchen, Fingerbeere oder Zehe wird mehr oder weniger Licht absorbiert, reflektiert oder transmittiert. [...] Es besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen dem sich mit dem Pulsschlag ändernden Blutvolumen und dem am Photosensor eingehenden Impuls, der verrechnet und als mathematische Kurve wiedergegeben wird – die Pulswellenkurve. Das beschriebene Verfahren der digitalen Photoplethysmographie wurde bereits erfolgreich in anderen Studien an nierengesunden Probanden zur Gefäßuntersuchung verwendet und etabliert (Chowienzyk et al., 1999; Millasseau et al., 2000; Scholze et al., 2004; Takazawa et al., 1998).

[Seite 26]

[...] Wie in der Literatur bereits beschrieben (Takazawa et al., 1998) besteht die digitale Volumenpulskurve aus zwei Anteilen. Der initiale, systolische Anteil der digitalen Volumenpulskurve wird durch die voranschreitende Pulskurve bestimmt. Der spätere, diastolische Anteil der digitalen Volumenpulskurve entsteht vor allem durch die Pulskurvenreflexion in der Peripherie. Diese erfolgt wahrscheinlich vorwiegend an kleinen Arterien insbesondere der unteren Körperabschnitte (Chowienczyk et al., 1999; Millasseau et al., 2003).


[Auszug Literaturverzeichnis]


Chowienczyk PJ, Kelly RP, MacCallum H, Millasseau SC, Andersson TL, Gosling RG, Ritter JM, Anggard EE. Photoplethysmographic assessment of pulse wave reflection: blunted response to endothelium-dependent beta2-adrenergic vasodilation in type II diabetes mellitus. J Am Coll Cardiol. 1999;34:2007-2014.

Goldman JM, Petterson MT, Kopotic RJ, Barker SJ. Masimo signal extraction pulse oximetry. J Clin Monit Comput. 2000;16:475-483.

Millasseau SC, Guigui FG, Kelly RP, Crockcroft JR, Ritter JM, Chowienczyk PJ. Noninvasive assessment of digital volume pulse. Hypertens. 2000;36:952-956.

Millasseau SC, Kelly RP, Ritter JM, Chowienczyk PJ. The vascular impact of aging and vasoactive drugs: comparison of two digital volume pulse measurements. Am J Hypertension. 2003;16:467-472.

Scholze A, Rinder C, Beige J, Riezler R, Zidek W, Tepel, M. Acetylcysteine Reduces Plasma Homocysteine Concentration and Improves Pulse Pressure and Endothelial Function in Patients With End-Stage Renal Failure. Circulation. 2004; 109:369-374.

Takazawa K, Tanaka N, Fujita M, Matsuoka O, Saiki T, Aikawa M, Tamura S, Ibukiyama C. Assessment of vasoactive agents and vascular aging by the second derivative of photoplethysmogram waveform. Hypertension. 1998;32:365-370.

Anmerkungen

Die Auflistung der verwendeten Geräte (z. B. Pulsoximeter) kann sicherlich nicht als "Plagiat" gewertet werden. Dies betrifft jedoch nur die zweite Hälfte des ersten Satzes im Fragment. Der nachfolgende Satz ist ebenfalls freier formuliert, findet sich jedoch sinngemäß bereits in der Quelle (dort weiter unten im Text). Ansonsten weitgehend wörtliche Übereinstimmungen, inkl. gleicher Literaturangaben.

Fortsetzung der Übereinstimmungen/Anlehnungen auf der Folgeseite, inkl. Abbildungen.

(Einige Abbildungen und weitere Textähnlichkeiten finden sich ebenfalls in anderen Charité-Dissertationen, siehe die Hinweise unter Befunde).

Sichter
(Hood), WiseWoman

[3.] Kal/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-01-09 16:54:55 WiseWoman
Burkert 2006, Fragment, Gesichtet, Kal, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-3
Quelle: Burkert 2006
Seite(n): 26, Zeilen: Abbildung
Kal 16a diss.png

Abbildung 1:

Beispiel kontinuierlich, digital photoplethysmographisch aufgezeichneter Pulskurven über ein [sic!] Zeitintervall von 60 beziehungsweise 10 Sekunden.

Abbildung 3 zeigt als Beispiel kontinuierlich digital photoplethysmographisch aufgezeichnete Pulskurven über ein Zeitintervall von 60 (A) bzw. 10 Sekunden (B).


Kal 16a source.png

Abbildung 3. Darstellung repräsentativer Pulswellen, die mittels digitaler Photoplethysmographie über 60 Sekunden (A) bzw. 10 Sekunden (B) aufgezeichnet wurden.

Anmerkungen

Die an die Quelle angelehnte Bildbeschreibung ist so nicht ganz korrekt: Tatsächlich zeigt Abbildung 1 nur die Pulskurven über dem Zeitintervall von 60 Sekunden (wie in der Quelle in Abb. 3(A) dargestellt) und nicht über den Zeitintervallen "60 beziehungsweise 10 Sekunden".

Ähnlich, Abbildung 2 auf der Folgeseite: Abb. 2 (Quelle Abb. 3(B)) enthält nur die Pulskurven für das Zeitintervall 10 Sekunden und nicht für "60 beziehungsweise 10 Sekunden", wie der Verfasser schreibt.

Ein Hinweis auf die Quelle bzw. auf den Ursprung der Pulskurven unterbleibt.

(Einige der Abbildungen und weitere Textähnlichkeiten finden sich ebenfalls in anderen Charité-Dissertationen, siehe die Hinweise unter Befunde).

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[4.] Kal/Fragment 017 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-01-09 17:41:26 WiseWoman
Burkert 2006, Fragment, Gesichtet, Kal, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1-9
Quelle: Burkert 2006
Seite(n): 26, 28, 29, Zeilen: 26: 3ff, 28: 3ff; 29: 5ff
Kal 17a source.png

Abbildung 2:

Darstellung repräsentativer Pulswellen, die mittels digitaler Photoplethysmographie über 60 beziehungsweise 10 Sekunden aufgezeichnet wurden.

Das Gerät zeichnet 32 Daten pro Sekunde auf und speichert diese in Episoden von 150 Sekunden (Abbildung Gerät). Nach Beendigung der digitalen photoplethysmographischen Datenaufzeichnungen wurden die Daten zur weiteren Bearbeitung mit einem speziellen Auswertungsprogramm auf einen PC transferiert und anschließend mit Graph Pad Prism 3.0 (Graph Pad Software, San Diego, CA) statistisch analysiert. Aus den Rohdaten wurde der reflektive Index als Maß des Gefäßtonus entwickelt.

[Seite 26]

Kal 17a source.png

Abbildung 3. Darstellung repräsentativer Pulswellen, die mittels digitaler Photoplethysmographie über 60 Sekunden (A) bzw. 10 Sekunden (B) aufgezeichnet wurden.

[Seite 28]

Das Gerät zeichnet 32 Daten pro Sekunde auf und speichert diese in Episoden von 150 Sekunden.

[Seite 29]

Nach Beendigung der digitalen photoplethysmographischen Datenaufzeichnungen wurden die Daten zur weiteren Bearbeitung mit einem speziellen Auswertungsprogramm auf einen PC transferiert und anschließend mit GraphPad Prism 3.0 (GraphPad Software, San Diego, CA) statistisch analysiert. Um leicht auswertbare und vergleichbare Daten zu erhalten, wurde aus diesen Rohdaten der Reflective Index als ein Maß des Gefäßtonus entwickelt.

Anmerkungen

Die an die Quelle angelehnte Bildbeschreibung ist so nicht ganz korrekt: Tatsächlich zeigt Abbildung 2 nur die Pulskurven über dem Zeitintervall von 10 Sekunden (wie in der Quelle in Abb. 3(B) dargestellt) und nicht über den Zeitintervallen "60 beziehungsweise 10 Sekunden". (Es gibt keine Unterscheidung zwischen (A) und (B) bei wie in der Quelle).

Ähnlich, Abbildung 1 auf der Vorseite: Abb. 1 (Quelle Abb. 3(A)) enthält nur die Pulskurven für das Zeitintervall 60 Sekunden und nicht für "60 beziehungsweise 10 Sekunden", wie der Verfasser schreibt.

Es ist nicht klar, was "Abbildung Gerät" bedeutet.

Ein Hinweis auf die Quelle bzw. auf den Ursprung der dargestellten Pulskurven unterbleibt.

(Einige der Abbildungen und weitere Textähnlichkeiten finden sich ebenfalls in anderen Charité-Dissertationen, siehe die Hinweise unter Befunde).

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[5.] Kal/Fragment 018 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-01-09 17:44:17 WiseWoman
Burkert 2006, Fragment, Gesichtet, Kal, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1-5
Quelle: Burkert 2006
Seite(n): 27, Zeilen: 1ff
Kal 18a diss.png

Abbildung 3 :

Schematische Darstellung einer repräsentativen, digital photoplethysmographisch ermittelten Pulskurve und ihrer einzelnen Anteile. Der initiale systolische Anteil beschreibt die voranschreitende Pulskurve. Der spätere diastolische Anteil beschreibt vor allem die Pulskurvenreflektion in der Peripherie. Der Mittelwert aus den markierten Punkten 93 ms bis 218 ms nach dem Wendepunk [sic!] des absteigenden Anteils der Pulskurve ergibt den reflektiven Index.

Kal 18a source.png

Abbildung 4. Schematische Darstellung einer repräsentativen, digital photoplethysmographisch ermittelten Pulskurve und Erklärung ihrer einzelnen Anteile. Der initiale, systolische Anteil beschreibt die voranschreitende Pulskurve. Der spätere diastolische Anteil beschreibt vor allem die Pulskurvenreflexion in der Peripherie. Der Mittelwert aus den markierten Punkten 93 ms bis 218 ms nach dem Wendepunkt des absteigenden Anteils der Pulskurve ergibt den Reflective Index.

Anmerkungen

Ein Hinweis auf die Quelle unterbleibt.

(Einige der Abbildungen und weitere Textähnlichkeiten finden sich ebenfalls in anderen Charité-Dissertationen, siehe die Hinweise unter Befunde).

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[6.] Kal/Fragment 019 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-01-09 17:54:59 WiseWoman
Burkert 2006, Fragment, Gesichtet, Kal, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 1-19
Quelle: Burkert 2006
Seite(n): 27, 29, 31, Zeilen: 27: Abbildung; 29: 10ff; 31: 1ff
Kal 19a diss.png

Apparatur zur digitalen Photoplethysmographie zur Messung und Analyse digitaler Pulskurven während des Schlafes bei normotensiven Kontrollpersonen, Patienten mit essentieller Hypertonie und Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz zwischen 23:00 Uhr und 6:00 Uhr.

Der reflektive Index leitet sich wie folgt aus den photoplethysmographisch erhobenen und aufgezeichneten Daten her: Die unbearbeiteten Rohkurven stellen den Kehrwert der eigentlichen Pulskurve dar. Der Kehrwert der Rohdaten wurde gebildet und somit die eigentliche Pulskurve aus den aufgezeichneten Daten erhalten. Der Tiefpunkt der Rohdatenkurve entspricht also dem Hochpunkt der Umkehrung. Um den Wendepunkt des absteigenden Anteils dieser Pulskurve zu ermitteln, wurde im folgenden Schritt die erste Ableitung der Kehrwertdaten gebildet. Der Tiefpunkt dieser Ableitung entspricht dem Wendepunkt des absteigenden Anteils der Pulskurve. Dieser Wendepunkt ist zur Berechnung des reflektiven Indexes ausschlaggegebend. Der reflektive Index wird aus den Mittelwerten der Datenpunkte 93 ms bis 218 ms nach dem Wendepunkt (3 bis 7 Punkte nach dem Wendepunkt) des absteigenden Anteils der Pulskurve ermittelt. Der reflektive Index beschreibt den so genannten „Schulterbereich“ („notch“) des diastolischen Anteils der Pulskurve, der durch die Pulskurvenreflexion vor allem an den kleinen peripheren Gefäßen entsteht. Anhand des derart ermittelten reflektiven Indexes lässt sich die periphere Gefäßsituation des Probanden beurteilen (Bukert [sic] et al., Abbildungen [sic] 4 ) .


[Auszug Literaturverzeichnis:]

Scholze A, Burkert A, Mardanzei K, Suvd - Erdene S, Hausberg M, Zidek W, Tepel M. Increased arterial vascular tone during the night in patient with essential hypertension. 2005 (Manuskript angereicht). [!]

[Seite 27]

Kal 19a source.png

Abbildung 5: Apparatur (linke Abbildung) zur digitalen Photoplethysmographie zur Messung und Analyse digitaler Pulskurven (rechte Abbildung) während Hämodialysetherapie bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz.

[Seite 29]

Der Reflective Index leitet sich wie folgt aus den photoplethysmographisch erhobenen und aufgezeichneten Daten her. Abbildung 6 beschreibt den Prozess schematisch.

Die unbearbeiteten Rohkurven (Rohkurve, A) stellen den Kehrwert der eigentlichen Pulskurve dar. Der Kehrwert der Rohdaten wurde gebildet und somit die eigentliche Pulskurve aus den aufgezeichneten Daten erhalten (Photoplethysmographie, B). Der Tiefpunkt der Rohdatenkurve entspricht also dem Hochpunkt der Umkehrung. Um den Wendepunkt des absteigenden Anteils dieser Pulskurve zu ermitteln, wurde im folgenden Schritt die erste Ableitung (erste Ableitung, C) der Kehrwertdaten gebildet. Der Tiefpunkt dieser ersten Ableitung entspricht dem Wendepunkt des absteigenden Anteils der Pulskurve. Dieser Wendepunkt ist zur Berechnung des Reflective Indexes ausschlaggebend. Der Reflective Index wird aus den Mittelwerten der Datenpunkte 93 ms bis 218 ms nach dem Wendepunkt (dritter bis siebenter Punkte nach dem Wendepunkt) des absteigenden Anteils der Pulskurve ermittelt. In Abbildung 4 sind diese Punkte durch Markierung hervorgehoben.

[Seite 31]

Der Reflective Index beschreibt den so genannten „Schulterbereich“ („notch“) des diastolischen Anteils der Pulskurve, der durch die Pulskurvenreflexion vor allem an den kleinen, peripheren Gefäßen entsteht. Anhand des derart ermittelten Reflective Indexes lässt sich die periphere Gefäßsituation des Probanden beurteilen (Burkert et al., im Druck).


[Aus Literaturverzeichnis:]

Burkert A, Scholze A, Tepel M. Non-invasive continuous monitoring of digital pulse waves during hemodialysis. ASAIO J. 2006 im Druck.

Anmerkungen

Die Dissertation Burkert (2006) bleibt ungenannt.

Zwar verweist der Verfasser am Ende des Absatzes auf Burkert: Gemeint ist dabei jedoch offensichtlich nicht die Dissertation Burkert (2006), sondern eine andere Quelle "Burkert et al." ohne nähere Angaben. Tatsächlich findet sich an gleicher Stelle ebenfalls im Fließtext der mutmaßlich genutzten Vorlage (d.h. in der Dissertation Burkert (2006)) ein Verweis auf eine Publikation "Burkert et al." mit Jahresangabe "2006" und dem Zusatzvermerk "im Druck" (mittlerweile veröffentlicht: siehe den Link: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16557104). Bei Kal (2011) ist die Angabe "Burkert et al." nicht näher spezifiziert – ein passender Eintrag im Literaturverzeichnis fehlt. Jedoch findet sich im Literaturverzeichnis bei Kal (2006) ein anderer Eintrag zu einer Publikation, an der Burkert beteiligt war, mit dem Vermerk: "2005 (Manuskript angereicht) [!]". (Man beachte die Jahresangabe).

Die Inhalte der Abbildung 4 (siehe Kal (2011) S. 20), auf die im Text verwiesen wird ("Abbildungen 4"), finden sich ebenfalls in der mutmaßlichen Vorlage (Dissertation Burkert (2006)), dort auf S. 30. Siehe Kal/Fragment 020 01.

(Einige der Abbildungen und weitere Textähnlichkeiten finden sich ebenfalls in anderen Charité-Dissertationen, siehe die Hinweise unter Befunde).

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[7.] Kal/Fragment 020 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-01-09 17:58:38 WiseWoman
Burkert 2006, Fragment, Gesichtet, Kal, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1-6
Quelle: Burkert 2006
Seite(n): 30, Zeilen: 1ff
Kal 20a diss.png

Abbildung 4:

Schematische Darstellung der Rohdaten + SEM (Rohkurve, A) von zehn digital photoplethysmographisch ermittelten Pulskurven, deren Kehrwert (Photoplethysmographie, B) sowie die erste Ableitung (erste Ableitung, C) zur Ermittlung des reflektiven Indexes. Die durchgehende Linie kennzeichnet den Wendepunkt des absteigenden Anteils der Pulskurve (Photoplethysmographie, B) sowie die korrespondierenden Tiefpunkte in der ersten Ableitung (erste Ableitung, C).

Kal 20a source.png

Abbildung 6: Schematische Darstellung der Rohdaten ± SEM (Rohkurve, A) von zehn digital photoplethysmographisch ermittelten Pulskurven, deren Kehrwert (Photoplethysmographie, B) sowie die erste Ableitung (erste Ableitung, C) zur Ermittlung des Reflective Indexes. Die durchgehende Linie kennzeichnet den Wendepunkt des absteigenden Anteils der Pulskurve (Photoplethysmographie, B) sowie die korrespondierenden Tiefpunkte in der ersten Ableitung (erste Ableitung, C).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[8.] Kal/Fragment 021 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-01-11 12:19:34 WiseWoman
Burkert 2006, Fragment, Gesichtet, Kal, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 1-15, 18-33
Quelle: Burkert 2006
Seite(n): 28, 29, Zeilen: 28: 4ff; 29: 1ff
Nach der kontinuierlichen digitalen photoplethysmographischen Messung von 23:00 Uhr bis 6:00 Uhr wurde die Durchblutung des Armes für 5 Minuten unterbunden. Dazu wurde eine Blutdruckmanschette verwendet, die am proximalen Oberarm befestigt und über den systolischen Druck der Arteria radialis aufgepumpt wurde. Es kommt zu einer lokalen Ischämie distal der Stauung. Nach Lösen der Stauung kommt es zur reaktiven Hyperämie, wodurch der Scherstress in den betroffenen Gefäßen ansteigt und flussabhängige Vasodilatation „flow-mediated vasodilation“ hervorgerufen wird (Joannides et al., 1995; Pyke et al., 2005). Dieser Test der reaktiven Hyperämie wurde erstmal von Celermajer et al., 1992, zur nicht-invasiven Erzeugung endothelialer, flussabhängiger Vasodilatation durchgeführt. Das Ausmaß der flussabhängigen Vasodilatation spiegelt die Funktion des Gefäßendothels wider und gilt als prädikativer Marker für den Gefäßzustand (Bonetti et al., 2003; Moens et al, 2005; Nakanishi et al., 2002). Für diese Gefäßreaktion wird vor allem NO (Stickstoffmonoxid = Endothelium derived relaxing faktor) neben anderen Vasodilatatoren, wie Prostaglandin (PGI2), Endothelium-derived hyperpolarizing faktor (EDHF), Endothelin (ET-1) oder Acetylcholin (ACh) als der wichtigste Mediator, verantwortlich gemacht (Joannides et al., 1995; Pyke et al., 2005; Kolleret al., 1995; Doshi et al., 2001; Mullen et al., 2001). [...] Da Calcium ein Aktivator der endothelialen NO-Synthase ist und die Bildung von NO aus der Aminosäure L-Arginin katalysiert, führt ein Anstieg des Calciumeinstroms zu einem Anstieg der endothelialen NO-Produktion und Sekretion (Corretti et al., 2002; Govers et al., 2001). Ein Anstieg des endothelialen NO-Spiegels führt durch die Erhöhung des cGMP-Spiegels zum Abfall der intrazellulären Calciumkonzentration in den glatten Gefäßmuskelzellen. So wird der Calcium-abhängige Konzentrationsmechanismus blockiert; es kommt zur NO-abhängigen Vasodilatation (Koeppen et al., 2004).

Bei Stauung proximal des Untersuchungsgebietes konnte mittels NO-Synthetase-Inhibitor gezeigt werden, dass die Vasodilatation als Folge der reaktiven Hyperämie nicht ausschließlich NO-vemittelt [sic] ist. Die entstehende lokale Ischämie distal der Stauung führt zur Freisetzung ischämischer, vasodilatierender Metabolite wie Kalium, Adenosin oder ATP und zur Änderung des pH-Wertes. Weiterhin kann der Verlust des Muskeltonusses bei proximaler Stauung für eine myogen induzierte, stärkere Vasodilatation verantwortlich gemacht werden (Doshi et al., 2001). Bei proximaler Stauung ist die abgebildete endotheliale flussabhängige Vasodilatation nicht ausschließlich auf die biologische Verfügbarkeit von NO zurückzuführen.

Einige Episoden nach Beginn der Messungen, d.h. nach Eintritt eines stabilen Dialyse- und Untersuchungszustandes des Patienten wurde die Durchblutung des Armes kontralateral zum Shuntarm für 5 Minuten unterbunden. Dazu wurde eine Blutdruckmanschette verwendet, die am proximalen Oberarm befestigt und über den arteriellen Druck der A. radialis aufgepumpt wurde. Dieser Vorgang wurde am Ende der Dialyse wiederholt. In Folge der Stauung entsteht eine lokale Ischämie distal des Staus. Nach Lösen der Stauung kommt es zur reaktiven Hyperämie, wodurch der Scherstress in den betroffenen Gefäßen ansteigt und flussabhängige Vasodilatation (flow-mediated vasodilation) hervorgerufen wird (Joannides et al., 1995; Pyke et al., 2005). Dieser Test der reaktiven Hyperämie wurde erstmals von Celermajer et al. (1992) zur nichtinvasiven Erzeugung endothelialer, flussabhängiger Vasodilatation durchgeführt. Das Ausmaß der flussabhängigen Vasodilatation spiegelt die Funktion der endothelialen Vasodilatation wieder und gilt als ein prognostischer Marker für die Güte der Endothelfunktion (Bonetti et al., 2003; Moens et al., 2005; Nakanishi et al., 2002). Für diese Gefäßreaktion wird vor allem NO (Stickstoffmonooxid identisch mit Endothelium derived relaxing factor) neben anderen Vasodilatatoren wie Prostaglandin (PGI2), Endothelium-derived hyperpolarizing Faktor (EDHF), Endothelin (ET-1) oder Acetylcholin (ACh) als der wichtigste Mediator verantwortlich gemacht (Joannides et al., 1995, Pyke et al., 2005). Der Scherstress bewirkt am Endothel einen Anstieg der endothelialen NO-Produktion und -Sekretion (Corretti et al., 2002; Govers et al., 2001), welches durch Erhöhung des cGMP-Spiegels der Erhöhung der intrazellulären Calciumionenkonzentration in glatten Gefäßmuskelzellen entgegen wirkt. Der Calciumabhängige Kontraktionsmechanismus wird verhindert. Es kommt zur NO-abhängigen Vasodilatation (Koeppen et al., 2004).

Bei Stauung proximal des Untersuchungsgebietes konnte mittels NO-Synthetase- Inhibitor gezeigt werden, dass die Vasodilatation als Folge der reaktiven Hyperämie nicht ausschließlich NO-vermittelt ist. Die entstehende lokale Ischämie distal der Stauung führt zur Freisetzung ischämischer, vasodilatierender Metabolite wie Kalium, Adenosin oder ATP und zur Änderung des pH-Wertes. Des Weiteren kann der Verlust des Muskeltonus bei proximaler Stauung für eine myogen induzierte, stärkere

[Seite 29]

Vasodilatation verantwortlich gemacht werden (Doshi et al., 2001). Bei proximaler Stauung ist die abgebildete endotheliale flussabhängige Vasodilatation nicht ausschließlich auf die biologische Verfügbarkeit von NO zurückzuführen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[9.] Kal/Fragment 023 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-10-17 07:13:15 Hindemith
Burkert 2006, Fragment, Kal, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 15-22
Quelle: Burkert 2006
Seite(n): 24, 36, Zeilen: 24: 4ff; 36: letzter Absatz
Geräte:

Pulsoximeter Vitaguard VG3000; getemed, Teltow, Deutschland

Sensor LNOP-Adt SpO2 sensor; Masimo Corporation, USA

2.4. Statistik

Alle kontinuierlich erhobenen Daten wurden als Mittelwerte + SEM

(Standardfehler des Mittelwertes) dargestellt. Die Auswertung und graphische Darstellung der Daten erfolgte mittels des statistischen Computerprogramms Graph Pad Prism 3.0 (Graph Pad Software, San Diego, CA, USA).

● Geräte

Pulsoximeter Vitaguard VG3000; getemed, Teltow, Deutschland

Sensor LNOP-Adt SpO2 sensor; Masimo Corporation, USA

[Seite 36]

Alle kontinuierlich erhobenen Daten wurden als Mittelwerte ± SEM (Standardfehler des Mittelwertes) dargestellt. Die Auswertung und graphische Darstellung der Daten erfolgte mittels des statistischen Computerprogramms GraphPad prism 3.0 (Graph Pad Software, San Diego, CA, USA).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[10.] Kal/Fragment 024 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-10-17 07:17:42 Hindemith
Burkert 2006, Fragment, Kal, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1-6
Quelle: Burkert 2006
Seite(n): 36, Zeilen: 3ff
Um signifikante Unterschiede zwischen den erhobenen klinischen Daten zwischen Kontrollpersonen, Hypertonikern und Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz aufzuzeichnen, wurde neben dem parametrischen gepaarten Student t-Test auch der nonparametrische gepaarte Test nach Wilcoxon durchgeführt.

Der Zusammenhang zweier klinischer Variablen wurde korrelationsanalytisch geprüft. Die Korrelation quantifiziert die Stärke des untersuchten Zusammenhanges.

Der Zusammenhang zweier klinischer oder laborchemischer Variablen wurde korrelationsanalytisch geprüft. Die Korrelation quantifiziert die Stärke des untersuchten Zusammenhanges. [...]

[...]

Um signifikante Unterschiede zwischen den erhobenen klinischen und laborchemischen Daten zu Beginn und am Ende der Hämodialyse sowie zwischen der Stichprobe unter Kontrollbedingungen und der Stichprobe unter Acetylcysteinmedikation aufzuzeigen, wurde neben dem parametrischen, gepaarten Student t-Test aufgrund der grenzwertigen Stichprobengröße von n=20 auch der nonparametrische, gepaarte Rangsummentest nach Wilcoxon durchgeführt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[11.] Kal/Fragment 027 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-01-13 20:05:45 Singulus
Burkert 2006, Fragment, Gesichtet, Kal, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 24-27
Quelle: Burkert 2006
Seite(n): 25; 29, Zeilen: 24 ff.; 5-7
Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem sich mit dem Pulsschlag ändernden Blutvolumen und dem am Photosensor eingehenden Impuls, der verrechnet und als mathematische Kurve wiedergegeben wird - die Pulswellenkurve. Aus Rohdaten wurde der reflektive Index als Maß des Gefäßtonus entwickelt. Es besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen dem sich mit dem Pulsschlag ändernden Blutvolumen und dem am Photosensor eingehenden Impuls, der verrechnet und als mathematische Kurve wiedergegeben wird – die Pulswellenkurve.

[Seite 29]

Um leicht auswertbare und vergleichbare Daten zu erhalten, wurde aus diesen Rohdaten der Reflective Index als ein Maß des Gefäßtonus entwickelt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Diese Passage wurde schon teilweise an anderer Stelle verwendet: Kal/Fragment 012 16

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki